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  #1  
Alt 28.08.2007, 08:45
CD_ausHH CD_ausHH ist offline
Forumsfrischling
 
Registriert seit: 24.07.2004
Ort: Hamburg
Beiträge: 9
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Frage Per Pedes oder mit dem Rad?

Moin in die Runde.

Mich beschäftigt folgende Frage:

Gehe ich zu Fuß oder nehme ich das Fahrrad? Da ich gleichzeitig etwas für die Figur tun möchte, will ich nicht die Bahn benutzen.

Beides hat meines Erachtens Vor.- wie auch Nachteile.

Mit dem Rad muß ich das Gepäck (Mini-Zelt, Schlafsack, etwas Kleidung, Dinge für Unterwegs) nicht selber tragen und bin schneller, aber das Rad kann seinen Geist aufgeben und das meißtens dann am WE, wenn nirgends Hilfe zu bekommen ist.

Zu Fuß muß ich das Gepäck schleppen und bin langsamer. Ich bin aber flexibler. Kann mal per Anhalter mein Glück versuchen oder Abkürzungen nehmen, die mit dem Rad nicht fahrbar sind.

Ich bin unentschlossen und das eine Woche bevor ich los will. Bis zum Ziel sind es 300 Km (und wieder zurück)

Zu meiner Kondition:
Mit dem Rad trau ich mir 100Km/Tag zu. Zu Fuß die Hälfte.

Wie ist Eure Meinung?

Gruß aus HH, Claus
__________________
suum cuique
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  #2  
Alt 28.08.2007, 10:43
Thomas Thomas ist offline
¤¤¤¤¤¤¤¤¤
 
Registriert seit: 11.03.2002
Ort: Dresden
Beiträge: 1.839
Galerie: 0
Standard AW: Per Pedes oder mit dem Rad?

Zitat:
Zitat von CD_ausHH
Mit dem Rad trau ich mir 100Km/Tag zu. Zu Fuß die Hälfte.
Ordentlich!!!!

Thomas
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  #3  
Alt 29.08.2007, 10:07
Benutzerbild von Leo1969
Leo1969 Leo1969 ist offline
zweite Heimat Trekkingforum
 
Registriert seit: 10.11.2006
Ort: Leonberg
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Galerie: 6
Standard AW: Per Pedes oder mit dem Rad?

Zu Fuß 50 Kilometer am Tag mit Gepäck traust Du Dir zu?......Dann solltest Du Dich unbedingt zu einem Auswahlverfahren beim Kommando Spezialkräfte in Calw bewerben Kleiner Spaß.

Ehrlich gesagt, verstehe ich Dein Problem nicht so ganz. Das ist doch meiner Meinung nach eine Sache des persönlichen Zieles. Will man mehr die Landschaft genießen, mal vom Autolärm befreit sein (ich setze dabei mal voraus, dass die 300 km Wegstrecke MIT dem Rad nicht nur durch über einsame Wald- und Feldwege führen), wieviel Zeit hat man zur Verfügung, was liegt alles interessantes und schönes auf dem Weg.........dann ist natürlich der finanzielle Aspekt zu berücksichtigen. Aber alles ist ja schön und gut - letztendlich würde ich das machen, wozu ich mehr Lust habe. Also, wozu hast Du denn mehr Lust? Wo ist das Problem?
__________________
Hier bin ich, ich kann nicht anders
(Martin Luther)
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  #4  
Alt 29.08.2007, 15:39
Polarfuchs Polarfuchs ist offline
freut sich auf die nächste Tour
 
Registriert seit: 16.08.2006
Ort: Heidelberg, zeitweise Wien
Beiträge: 839
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Standard AW: Per Pedes oder mit dem Rad?

Was willst du eigentlich: so schnell und kostengünstig wie möglich von A nach B kommen? Ist das Ziel wichtig oder die Strecke? Wenn du mit dem Radl fährst, hast du natürlich längeren Aufenthalt am Ziel...
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  #5  
Alt 29.08.2007, 17:54
CD_ausHH CD_ausHH ist offline
Forumsfrischling
 
Registriert seit: 24.07.2004
Ort: Hamburg
Beiträge: 9
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Standard AW: Per Pedes oder mit dem Rad?

Danke für Eure Anmerkungen.

Ihr habt natürlich Recht, wenn Ihr Bedenken wegen der Km-Leistung äußert. Ich vergesse immer, dass ich inzwischen doch einige Jahre älter geworden bin

Während meiner BW-Zeit gehörte zur Fjg-Ausbildung auch ein Leistungsmarsch von 50Km dazu, welchen ich in 7:21 absolvierte. Da denke ich immer dran, wenn ich solche Aussagen wie im Ursprungsposting mache. Obwohl ich ja keine Zeitangabe gemacht habe und der Tag hat 24h. (was bin ich wieder für ein Klugsche..)

OK, also zu Eurer Frage, was ich erreichen will.

Da ich beides gerne mache: Mit dem Rad oder zu Fuß mit Schlafsack und leichtem Gepäck unterwegs sein, ist es egal. Auch spielt es keine Rolle, ob ich schnell ans Ziel kommen will.

Für mich ist das halt eine Grundsatzfrage, bei der ich versuche, die Vor.- und Nachteile der jeweiligen Fortbewegungsart gegeneinander abzuwägen und da ich mich schwer tue, zu einen Ergebnis zu kommen, wollte ich Eure grundsätzliche Meinung wissen.

Gruß, Claus
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suum cuique
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  #6  
Alt 29.08.2007, 18:45
Benutzerbild von Leo1969
Leo1969 Leo1969 ist offline
zweite Heimat Trekkingforum
 
Registriert seit: 10.11.2006
Ort: Leonberg
Beiträge: 1.515
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Standard AW: Per Pedes oder mit dem Rad?

Zitat:
Zitat von CD_ausHH
Für mich ist das halt eine Grundsatzfrage, bei der ich versuche, die Vor.- und Nachteile der jeweiligen Fortbewegungsart gegeneinander abzuwägen
Dann sage ich eindeutig per Pedes!!!!!!!!!!! Nicht weil mich oftmals die Radfahrer auf den Wanderwegen nerven, sondern aus dem Gefühl heraus, die Natur und die Eindrücke so noch mehr "aufsaugen" zu können (hätte jetzt Klinsmann gesagt ). Zudem hat man mit dem Fahrrad es ja nicht immer so leicht,was den Rücktransport angeht. Man kann nur bestimmte Züge nutzen, Busse zum großen Teil gar nicht, muss auch ständig aufpassen, dass es geklaut wird......ach ja, und je nach Rad und Wegbeschaffenheit könne auch der Schmutz ein Thema sein. So wie das manchen Radfahrern hinten auf den Rücken spritzt.......Um nicht zu vergessen: Zu Fuß kann man unterwegs auch mal beim Einkehren in einer guten Weinstube oder Biergarten etwas trinken. Auf dem Rad ist das nicht so zu empfehlen.

Also eindeutig zu Fuß würde ich dann sagen....
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(Martin Luther)
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  #7  
Alt 29.08.2007, 19:41
Benutzerbild von Inky
Inky Inky ist offline
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Ort: MilkyWayGalaxy
Beiträge: 153
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Standard AW: Per Pedes oder mit dem Rad?

Bin eindeutig fürs Fahrrad
Erstens ist man schneller am Ziel, und zweitens macht's mehr Spass wenn einem der Fahrtwind um die Ohren pfeift und die Landschaft mit 20 km/h an einem vorbeirast.

Das Einzige was vielleicht stört sind die Wanderer auf den Radwegen

Schmutz war bei mir noch nie ein Problem, kein MTBiker kommt sauber nach Hause.
Und der Einkehrschwung geht auch problemlos.

CD, so wie ich das sehe kommst Du aus Hamburg (HH), da ist doch eh alles eben und geradeaus, kein Berg dazwischen - das heißt, wenn im Schnitt gemütliche 20 km/h fährst und das über den Tag verteilt 5 Stunden lang, bist drei Tage unterwegs.
Wennst marschierst, 50 km pro Tag, das heißt 7 - 8 km/h, dann wären das laut Adam Riese mindestens 8 Stunden. Wow!
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  #8  
Alt 29.08.2007, 21:44
Benutzerbild von Leo1969
Leo1969 Leo1969 ist offline
zweite Heimat Trekkingforum
 
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Standard AW: Per Pedes oder mit dem Rad?

Zitat:
Zitat von Inky
Schmutz war bei mir noch nie ein Problem, kein MTBiker kommt sauber nach Hause.
Aber es sieht immer so aus, als hätte der Radler in die Hose gepfiffen

Jetzt bin ich aber wirklich mal gespannt, wie CD sich entscheidet. Das interessiert mich jetzt aber schon.
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  #9  
Alt 30.08.2007, 08:29
CD_ausHH CD_ausHH ist offline
Forumsfrischling
 
Registriert seit: 24.07.2004
Ort: Hamburg
Beiträge: 9
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Standard AW: Per Pedes oder mit dem Rad?

Zitat:
Zitat von Leo1969
...Jetzt bin ich aber wirklich mal gespannt, wie CD sich entscheidet. Das interessiert mich jetzt aber schon.
Während Ihr hier noch diskutiertet, habe ich mir natürlich auch so meine Gedanken gemacht und bin tatsächlich zu einer Entscheidung gekommen.

Ich gehe zufuß!

Begründung:
  • Mit zwei Beinen kann ich unebenes Terrain besser überqueren.
  • Wenn ich defekt bin, ruf ich den Notarzt und der kommt auch am WE
  • Wenn ich einfach mal keine Lust zum Gehen habe, kann ich auch Autostop versuchen
  • oder ich nehme einfach mal die Bahn
  • Übernachten im Freien ist ohne Fahrrad nicht so auffällig
  • uvm.

Als Gepäck ist ja nur der BW-Schlafsack (leider viel zu schwer aber gut) dabei, Unterlage und der Regenponcho, der auch als Notzelt dienen kann. Etwas Kleinkram für den Rucksack. Das alles ist nicht so schwer. Alles andere findet sich dann Unterwegs. Also, leichtes Gepäck, was man selber tragen kann.

Da ich nicht motorisiert bin, nehme ich das Rad weiterhin für meine Fahrten rund um HH (Stimmt, ich bin aus Hamburg)

So, und wenn jemand von Euch in der Woche ab dem 3.09.2007 zwischen HH und GÖ (Rückweg ab dem 9.09.2007) einen einsamen Wanderer sieht: Er freut sich bestimmt, wenn er ein Stück mitgenommen wird auf dieser fast 300Km langen Strecke.

Danke für Eure Meinungen.
Gruß aus HH, Claus
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suum cuique
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  #10  
Alt 10.09.2007, 10:06
Benutzerbild von bertsimon
bertsimon bertsimon ist offline
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Standard AW: Per Pedes oder mit dem Rad?

Zitat:
Zitat von CD_ausHH
Zu meiner Kondition:
Mit dem Rad trau ich mir 100Km/Tag zu. Zu Fuß die Hälfte.
50 Kilometer wandern? Und am nächsten morgen wieder 50km? Und am nächsten Tag wieder 50km? Und dann wieder 50km? Und danach wieder 50km? Das sind dann bereits 250 km die Dich in Deutschland, egal wo Du wanderst, durch mindestens ein Mittelgebirge geführt haben... Jesses. Nö. Da kann ich nicht mithalten. Weil ich schon nach drei mal 50 Kilometern mit Sicherheit Hüft- Rücken und Motivationsprobleme habe. Bin halt ein alter Sack geworden. 100 km Rad des geht schon eher. Da mach ich mit

Aber ich bin Wanderer aus voller Überzeuigung. Nur beim Wandern kannst Du eine Ameisenstraße entdecken. Oder Pillendreher bei der Arbeit stören. Habe ich gerade in Indien gemacht - und zwei Käfern ihre Pille weggenommen. Die standen ein wenig ratlos da, die Käfer - so nach dem Motto "was haben wir denn jetzt falsch gemacht?". Also habe ich ihnen ihr Spielzeug wieder zurückgegeben und die haben sofort weitergedreht. War urkomisch Das geht auf dem Rad natürlich alles nicht.

Cherio. Bert.
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Derzeit ganz arg engagiert auf dem Jakobsweg unterwegs.


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  #11  
Alt 10.09.2007, 12:37
CD_ausHH CD_ausHH ist offline
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Standard AW: Per Pedes oder mit dem Rad?

Keine Panik, Bertsimon. Ich habe festgestellt, dass ich es mit Mitte 50 auch nicht mehr packe. Aber so ist das nun mal, die Erinnerungen an damalige Zeit haben sich leider nicht der körperlichen Entwicklung angepaßt.

Dennoch, ich war Unterwegs Richtung Göttingen. Drei Etappen gewandert -ich muß wohl besser "marschiert" schreiben- was dann in der Summe 101Km (35/41/25) geworden sind. Der Rest per Autostopp.

Auf dem Rücken einen Trekkingrucksack mit kl. Zelt, normalem Schlafsack, kl. LuMa. Wechselwäsche und einen BW-Regenponcho. Den Poncho habe ich nicht gebraucht

Mein heutiger Zustand:
Muskelkater in der Schulter und etwas sehr gut durchblutete Füße. Aber sonst gehts mir super. Besonders psychisch!

Die nächste Wanderung kommt bestimmt. Dann aber ohne Zeitdruck und nicht mit großspurig angekündigten 50Km/Tag
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  #12  
Alt 10.09.2007, 12:42
Benutzerbild von bertsimon
bertsimon bertsimon ist offline
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Daumen hoch AW: Per Pedes oder mit dem Rad?

Zitat:
Zitat von CD_ausHH
in der Summe 101Km (35/41/25) geworden sind
Hoi. 35/41/25 aus dem Stand heraus ohne ein paar hundert Kilometer Aufwärmen ist eine riesige Leistung. Normalerweise brauche ich zwei drei Wochen bis ich solche Distanzen in Reihe marschiere. Daher: Gratulation und viel Spass bei der nächsten Wanderung. Cherio. Bert.
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  #13  
Alt 10.09.2007, 14:33
Flachlandtiroler Flachlandtiroler ist offline
Alter Hase
 
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Standard AW: Per Pedes oder mit dem Rad?

Zitat:
Zitat von CD_ausHH
Drei Etappen gewandert -ich muß wohl besser "marschiert" schreiben- was dann in der Summe 101Km (35/41/25) geworden sind. Der Rest per Autostopp.
Das rückt mein Weltbild wieder zurecht
Im Flachland ist das Äquivalent von hundert Fahrradkilometern IMHO bei etwa 25-30km Fußmarsch zu suchen. Als Alltagsradler bin ich mir sicher, tagelang "Hunderter" radeln zu können; mit dem halben Pensum (50km) zu Fuß wäre ich mir dagegen nicht ganz so sicher.

Vielleicht ist das ein Effekt unserer kurzweiligen Vergnügungsgesellschaft... ich persönlich habe oft nur die Gelegenheit zu Tages- oder Zweitagestouren; diese geht man -körperlich- ausgeruht an und kann am Ende auch wieder regenerieren (wie beim genannten Leistungsmarsch auch). Das liefert dann quasi eine "Bestzeit", die man mit der Zeit als Normalwert ansieht. Die Erfahrung, über mehrere Tage zu gehen ist einfach verloren gegangen... da muß man idR seine Zielvorstellung deutlich zurückschrauben.

Gruß, Martin
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