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  #1  
Alt 26.09.2004, 10:12
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Standard Meraner Höhenweg:heikle Stellen

Hallo,
da im Moment hier anscheinend viele Kenner des Meraner Höhenwegs sind,hier meine Frage:
wo sind auf d. Weg die heiklen (=exponierten u.drahtseilgesicherten Stellen )von denen es einige geben soll.Auf meiner Wanderkarte (1:25000)kann man das leider nicht eindeutig erkennen.
Wir wollen im kommenden Jahr mal mehrere Teilstücke gehen (mit Zwischenübernachtung )und da wollte ich für unsere Planung schon mal wissen,welche Teilstücke von vorne herein für uns nicht in Frage kommen,weil sie zu ausgesetzt sind.
Welche Teilstücke des Weges sind besonders schön,auf welche kann man u.U.verzichten?
Die Strecke im Pfossental kennen wir schon und im Oktober erwandern wir die Wege oberhalb von Naturns.
Danke im Voraus Gabi
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  #2  
Alt 26.09.2004, 11:42
Tim
Gast
 
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Standard Re: Meraner Höhenweg:heikle Stellen

wie ja schon in dem anderen thread deutlich wurde schätzt jeder die gefährdung anders ein und ist die gefährdung an sich stark vom wetter abhängig.

daher kann ich nur eine subjektive enschätzung widergeben.

die "heiklen stellen" halten sich m.e. sehr in grenzen. wenn man normal und umsichtig damit umgeht ist man auf dem weg selbst m.e. zu keiner zeit einer ernsthaften bedrohung ausgesetzt.

aber es gibt durchaus ein paar stellen die etwas umsicht und aufmerksamkeit erfordern, auch wenn sie wirklich meisterbar sind.

allgemein führt der weg auf einigen teilabschnitten entlang von straßen, meistens auf waldwegen und pfaden einmal um die texelgruppen. es gibt aber immer wieder auch abschnitte wo der pfad nicht einmal einen meter breit ist und an einem relativ steilen hang entlang verläuft. diese abschnitte bekomme ich aber leider nichtmehr zusammen und sie sind auch kein prblem, wobei ich kinder da "an die leine" nehmen würde.

ohne probleme ist der weg vom hochforch-hof bis zur nasserreith-hütte begehbar. eigentlich sollte die strecke nassereith-hochgqanghaus auch kein thema sein, aber da ist letztes jahr eine muräne abgegangen und ich weiß nicht wie es da jetzt aussieht.
Hochganghaus_leiterweg ist ein z.T. recht steiler Abstieg der ansonsten kein Problem darstellt.
Leiteralm-Hochmut-Longfallhof-Magdfeld-Mataz-Christel ist vom Weg her kein Problem, es sind z.T. nur ein paar Auf- und Abstiege zu bewältigen, aber der Weg ist gut ausgebaut. Dieser Teilabschnitt ist m.e. der unattraktivste des ganzen Weges.
Christel-Innerhütt-Pfelders zieht sich etwas, ist aber von der Begehung her kein Thema.
Pfelders-Stettiner-Hütte ist bis auf 2 Stellen ein relativ breiter Weg der Gefahrlos begangen werden kann. Die beiden Stellen verfügen über ein Sicherungsseil und sind ohne Probleme begehbar. Wie oft auf dem Weg ist gleich neben dem Weg ein recht steiler Abhang.
Stettiner Hütte- Eishof-Rableid-Nassereith ist eine gut "ausgebaute" Strecke die ohne schwierigkeiten begangen werden kann.
Zwischen den Nassereith-Hütte und Katharinaberg ist vor 2 oder 3 Jahren eine Muräne abgegangen. Die Strecke ist dort unterbrochen, allerdings kann man edas Geröllfeld queren. Nicht ganz ungefährlich, aber möglich. Wem das zu heikel ist muss über die Straße einen Umweg laufen.
Katharinaberg-Innerunterstell-Innerforch-Gruber ist kein Problem.
Gruber-Hochforch führt an einer etwas zerklüfteten Bergflanke entlang, so dass einige steile Auf-und Abstiege zu bewältigen sind, die z.T. mit Trittleitern ausgestattet sind und ein paar enge Stellen mit Seilsicherung haben.

Das war die Runde aber es ist wenn man ein wenig aufpasst und das tut man automatisch, m.e. wirklich kein Problem den Weg zu gehen. Egal an welcher Stelle.

Tim
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  #3  
Alt 26.09.2004, 12:07
ThomasFFM ThomasFFM ist offline
zweite Heimat Trekkingforum
 
Registriert seit: 23.04.2004
Ort: Raum Frankfurt / Main
Beiträge: 1.354
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Standard Re: Meraner Höhenweg:heikle Stellen

Hallo, Gabi!

Ich sehe die "Probleme" des Meraner Höhenweges ähnlich wie Tim, wobei ich den Großteil der Tour schon 1991 gegangen bin.

Vielleicht noch zwei Hinweise aus meiner Erinnerung:

Die Strecke Leiteralm - Hochmuter habe ich, anders als Tim, als stark begangenen, aber sehr schönen, aussichtsreichen Höhenweg in Erinnerung. Das mag daran liegen, dass ich diese Strecke auch schon eigenständig als Kurztour gegangen bin, mit meiner damals noch nicht so berggewohnten Frau. Einige Stellen verlaufen hier im Steilhang, sind aber mit Drahtseilen und Ketten gesichert, die eigentlich gar nicht nötig wären, denn der Weg ist überall sehr breit. Viele Begeher sind Seilbahntouristen. Also überhaupt kein Problem!

Zwischen Gigglberg und Patleid quert der Weg, wie Tim schreibt, einige Steilhänge, vor allem aber auch Rinnen, in denen man wegen eventueller STeinschlaggefahr etwas aufpassen sollte. Aufpassen heißt hier aber lediglich, dass man diese kurzen, ansonsten problemlosen Strecken zügig hinter sich bringen und dort nicht gerade rasten sollte. Aber das gilt ja für so ziemlich alle Bergwege...

Wenn Dir, Gabi, nach Tims Beschreibung die Strecke Hochmuter - Pfelders als nicht so attraktiv erscheinen sollte, dann geh doch über Mutkopf - Oberkaser (hier und in der tiefer gelegenen Bockerhütte Übernachtungsmöglichkeit) - Spronser Seen - Pfelders, 1-2 Tage! Bei schönem Wetter auch kein Problem und wirklich eindrucksvoll und attraktiv.

Der "Weg" übers Eisjöchl ist eine Militärstraße aus der Mussolini-Zeit, die nur an einigen wenigen Stellen unterbrochen ist. Ungemütlich wird dieser hohe Übergang nur bei viel Schnee.

Gruß
ThomasFFM
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  #4  
Alt 26.09.2004, 12:50
Tim
Gast
 
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Standard Re: Meraner Höhenweg:heikle Stellen


[quote author=ThomasFFM link=board=alpen&num=1096186356&start=0#2 date=09/26/04 um 12:07:48]

Wenn Dir, Gabi, nach Tims Beschreibung die Strecke Hochmuter - Pfelders als nicht so attraktiv erscheinen sollte, dann geh doch über Mutkopf - Oberkaser (hier und in der tiefer gelegenen Bockerhütte Übernachtungsmöglichkeit) - Spronser Seen - Pfelders, 1-2 Tage! Bei schönem Wetter auch kein Problem und wirklich eindrucksvoll und attraktiv.

Der "Weg" übers Eisjöchl ist eine Militärstraße aus der Mussolini-Zeit, die nur an einigen wenigen Stellen unterbrochen ist. Ungemütlich wird dieser hohe Übergang nur bei viel Schnee.
[/quote]

ja, da oben ist es wirklich sehr schön und m.e. einen "abstecher" oder eben eine querung wert.

um nicht falsch vestanden zu werden... der gesamte meraner höhenweg ist m.e. reizvoll.
christel ist von der lage her wirklich sehr schön und die wiese beim gasthaus läd zum verweilen ein.
von leiteralm bis longfallhof geben eine schönen ausblick auf meran und das gebiet vonmeran 2000.
lediglich die strecke mataz-christel fand ich wirklich nicht besonders schön. auch weil sie nicht selten über oder entlang von straßen führt.

tim
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