Hier ist die Erklärung eines amerikanischen Herstellers:
"Due to the paucity of oxygen, the jet turbo and electronic piezo lighters will not function properly in a high altitude area. The high altitude means any elevation over 1,500 feet. In the high altitude region, we highly recommend you to use our flint lighter."
Es wird also behauptet, es liegt an der Abwesenheit von Luft.
Das ist alles ein bisschen seltsam. denn wird an einen Isolator eine Spannung angelegt, die höher ist als die
Durchschlagsfestigkeit, so kommt es zu einem elektrischen Durchschlag auch Spannungsdurchschlag genannt. D.h. es fließt Strom durch den Isolator, meist verbunden mit einer Ionisation des Isoliermaterials und Funkenbildung.
Die Luft besitzt eine Durchschlagsfestigkeit von ca. 3 kv/mm.
Die hohe elektrische Durchschlagsfestigkeit im Hochvakuum wird in Vakuumkondensatoren der Hochleistungselektronik und dem Hochspannungsteil von evakuierten Röntgenröhren genutzt. Allerdings sinkt zunächst bei Absenkung des Drucks ausgehend vom Normalluftdruck die Durchschlagsfestigkeit. Das Minimum der Durchschlagsfestigkeit in Luft wird bei einem Druck von 1 mbar erreicht, wo sie nur noch ca. 0,3 kVcm-1 beträgt. Wird der Druck weiter in Richtung Hochvakuum abgesenkt, vergrößert sich die Durchschlagsfestigkeit wieder exponentiell.
Das hilft ja noch nicht wirklich weiter, da man bei 3600m Höhe noch nicht ganz von einem Hochvakuum sprechen kann. Also sinkt zunächst die Durchschlagsfestigkeit, was die Funkenbildung doch eigentlich beqünstigen sollte.
Auch sinkt die
Durchbruchfeldstärke von Luft wenn der Druck verringert wird...
So gesehen sollte das Piezofeuerzeug auch in höhen bis zu den hier auf der Erde erreichbaren 8000m+ funktionieren.
Fazit: so schlau wie vorher!