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  #1  
Alt 25.02.2006, 18:23
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oldboy oldboy ist offline
Forumsfrischling
 
Registriert seit: 08.05.2004
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Frage Pindosgebirge

Wer war schon einmal in Nordgriechenland wandern (speziell Pindosgebirge)?Wie ist dort die Infrastrucktur,gibt es dort Schutzhütten,kann man Moutainbiken und,und.....??
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  #2  
Alt 26.03.2006, 17:31
dondolino
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Ausrufezeichen AW: Pindosgebirge

Das Problem im griechischen Norden, Rodopi- und Pindus, sind die ganz scharfen Hütehunde der Schafherden. Dies ist beim Wandern wie beim Biken der Fall. Schutzhütten gibt es praktisch keine aber immer wieder Ruinen von aufgelassenen Dörfern. Mobiltelefonempfang ist of nicht vorhanden da keine Relaisstationen.
Ich würde abraten alleine zu gehen. Hatte 3 Jahre ein Projekt in Nordgriechenland und habe an den Wochenenden immer alles abgegrast was möglich war. Landschaftlich super. Bären habe ich nie gesehen, aber Wölfe, die allerdings fliehen, die Hunde leider nicht.
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  #3  
Alt 26.03.2006, 19:55
WernerH WernerH ist offline
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Standard AW: Pindosgebirge

Hallo Oldboy,

ich kann die leider auch keine andere Infos als Dondolino geben. Wir waren 2001 mit dem Auto in der Gegend. Für zwei/drei Kurztouren mit dem Rucksack hat es aber doch gereicht.
Infrstruktur fast keine - Hunde viele. Die ganz scharfen Hirtenhunde sind uns damals zum Glück nicht über den Weg gelaufen. Die gibt es jedoch in großer Anzahl. Ist wohl eher das große Problem für Radfahrer.

Auf der Seite von Oreivatein gibt es mehr Infos. Eigentlich für Fußgänger. Aber ........

Gruß, Werner
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  #4  
Alt 27.03.2006, 06:01
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oldboy oldboy ist offline
Forumsfrischling
 
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Standard AW: Pindosgebirge

Danke für die Informationen,waren sehr aufschlussreich,besonders die Warnung von den Hunden.
Gruss Robert!
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  #5  
Alt 27.04.2006, 19:11
vierfreundInnen
Gast
 
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Standard AW: Pindosgebirge

Mich interessiert das Pindosgebirge gleichfalls.
Wir wollen Anfang Juli für 10-14 Tage eine Streckenwanderung im Pindosgebirge machen. Bislang sind wir jedoch erst auf wenige Infos zu Routen und Übernachtungsmöglichkeiten (Hütten, Pensionen oder Hotels) gestoßen. Es muss doch Beschreibungen von Wanderrouten geben. Wer hat dazu weiterführende Tipps?
Übrigens, das Problem mit möglichen beißenden Hunden halte ich für absolut vernachlässigenswert (positive Erfahrungen in Italien, Asturien und anderen Wandergebieten in Griechenland machen mich da sehr zuversichtlich).
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  #6  
Alt 27.04.2006, 20:09
Juno Juno ist offline
schreibt viel
 
Registriert seit: 05.03.2005
Ort: Berlin
Beiträge: 206
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Standard AW: Pindosgebirge

Kennt ihr diese Website? Reichlich Infos und ein eigenes Forum. Alles auf Englisch

http://www.pindostrek.net/
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  #7  
Alt 20.05.2006, 19:04
silmanja silmanja ist offline
Forumsfrischling
 
Registriert seit: 18.05.2006
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Standard AW: Pindosgebirge

also wir haben uns damals die hunde nur mit steinen vom leibe halten können (wie übrigens die hirten selber auch...). viele rennen weg, wenn sie nur sehen, dass man sich nach einem stein bückt.

infrastruktur ist so gut wie keine vorhanden, ohne schlafsack sollte man nicht losziehen. zelt ist im hochsommer eigentlich nicht notwendig. mit wasser hatten wir keine probleme

rund um die vikosschlucht (sehr empfelhlenswert) ist ein bisschen was los. ansonsten sind wir auf gut glück auch ohne markierung losgegangen...

lg

silmanja
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  #8  
Alt 02.07.2006, 12:27
Border Border ist offline
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Registriert seit: 20.06.2006
Ort: Wendlingen
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Standard AW: Pindosgebirge

Leider lese ich erst heute diese Beiträge. Ich habe mehrere (bis 10-tägige) Touren im Bereich des Pindos-Gebirges unernommen. In den Orten gibt es Unterkünfte. Für Tagestouren empfehle ich das Gästehaus im unteren Teil von Papingkon (Macro P. - an der Kirche links - hier auch Maultierverleih!) oder noch besser Privatquartiere in Micro Papingkon (man sollte dann allerdings ein paar Worte Griechisch sprechen).
Ich warne dringend davor, ins Gebirge ohne Zelt zu gehen, da es im Sommer regelmäßig zu Gewittern kommt. Die einzige Unterkunftsmöglichkeit ist das Schutzhaus am Astrakajoch, das aber total verwanzt ist - mich kriegen da keine 10 Pferde mehr rein! Südlich davon auf der Hochfläche am Ende des Hochtals befindet sich das Sommerschäferlager Miriuni. Hier gibt es leere Hütten, die aber alles andere als einladend sind.
Der Wasserbedarf im Sommer ist hoch. Von Papingkon hoch gibt es 4 Brunnen, aber nur die unteren 3 haben sicher Wasser. Auf der anderen Seite des Astrakajochs liegt der Drakolimni (unbedingt besuchenswert), auch Trinkwasserqualität und dann noch eine kleine Quelle im Hochtal unterhalb dem Astrakajoch. Das Wasser im Miriunisee ist nicht trinkbar, da dort zu viele Schafe sind. Unbedingt ausreichend Wasser mitnehmen.
Eine weitere Übernachtungsmöglichkeit sind die beiden (verlassenen) Klöster. Das erste am Voidomatis (bzw. Vikos) am der Verbindungsstraße Aristi - Papingkon (an der letzten Kurve vor der Brücke ca. 100m bachabwärts) und das atemberaubend schöne über der Vikos-Schlucht in Monodendri.
Immer wieder wird von den bösen Hirtenhunden erzählt, ich selbst habe noch nie schlechte Erfahrungen gemacht, sowohl mit meinem Hund als Begleiter als auch ohne. Wenn man auf die Hunde zugeht und beruhigend redet machen sie nichts. Die Hunde dort sind Arbeitshunde, die ihre Herde bewachen. Es gibt bei uns in deutschlandviel mehr verhaltensgestörte Hunde - ich glaube, dass die Chance, in Deutschland von einem Hund gebissen zu werden vielfach höhher ist als in Griechenland.
Bei konkreten Fragen gebe ich gernbe weitere Auskünfte.
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