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  #16  
Alt 02.02.2006, 08:18
Thomas Thomas ist offline
¤¤¤¤¤¤¤¤¤
 
Registriert seit: 11.03.2002
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Standard AW: Sarek

Zitat:
Zitat von padjelantaelch
Ein tolles Buch über den Sarek ist übrigens das Buch von Edvin "Sarek" Nilsson, "Mitt vildmarksrike Sarek". Es ist in schwedisch (ich hab's damals mit dem Wörterbuch übersetzt), erzählt aber wirklich alles, was es über die Natur im Sarek und angrenzende Gebiete zu wissen gibt. Herr Nilsson ist inzwischen sehr alt und betreibt eine kleine Bildergalerie in Jokkmokk, über sein Leben und seine Arbeit als Fotograf und Forstbeamter im Sarek. (Ich war zum letzten Mal vor 5 Jahren dort.)
Dort findest Du mit Sicherheit auch das Buch, möglicherweise ist es auch noch über den "Nordlandversand" beziehbar. Die deutsche Ausgabe ist aber schon lange vergriffen.
Ein wirklich wunderbares Buch! Ich hatte mal das Glück die deutsche Ausgabe für eine Mark in der Stadtbücherei kaufen zu können, weil es keiner haben wollte Schöne Texte zu Tier und Pflanze, und tolle Erlebnisse zu allen Jahreszeiten!

Grüße

Thomas
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  #17  
Alt 02.02.2006, 21:16
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pekra62 pekra62 ist offline
Alter Hase
 
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Standard AW: Sarek

Hallo,

wo hier gerade die Sarek-Experten zusammen sind mal eine Frage:

Ich lande am 13.9. in Kiruna und fliege am 21.9. wieder ab. Wollte ursprünglich mal wieder von Abisko nach Nikkaluokta laufen. Kungsleden oder Nebenwege und zum Schluß über den Kebnekaise.


Der Sarek würde mich aber auch reizen. War ich noch nie. Habe nur gelesen, dass man dafür deutlich mehr Zeit braucht. Wie ist eure Meinung? Ist in meinem Zeitfenster eine Sarektour drin oder ist die Zeit zu knapp?

Peter
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  #18  
Alt 02.02.2006, 22:27
padjelantaelch padjelantaelch ist offline
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Standard AW: Sarek

Hallo

Kommt drauf an, was du vor hast. Die Bootsverbindungen von Norden her am Akkajaure und bei Kebnats sind um diese Zeit bereits eingestellt. Du kannst also nur noch über den Suorva-Damm oder von Kvikkjokk aus in den Sarek. Eine komplette Durchquerung von Suorva nach Kvikkjokk ist in der Zeit nicht möglich, dafür brauchst du 2 Wochen.
Es gibt aber schon Möglichkeiten für kürzere Touren, die in einer Woche machbar sind.

Gruß, Bernd
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  #19  
Alt 03.02.2006, 10:14
padjelantaelch padjelantaelch ist offline
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Standard AW: Sarek

Hallo,

es gibt eine Tour ab Kvikkjokk, die ich voschlagen könnte. Dafür brauchst du bei flotter Gehweise (15 km pro Tag) 7 Tage (ich habe vor 9 Jahren bei miesem Regenwetter und Sturm und vielen Pausen 10 Tage gebraucht).
Von Kvikkjokk über Kungsleden, Pårek und den Sähkok ins Njoatsosvagge. Anfangs Trampelpfad, dann querfeld ein. Das Tal ist sehr schön, einsam, einige bei Regen recht heftige Flussdurchquerungen, nach dem Sähkok viel Dickicht, danach im Bereich der Seen schönes Wiesengelände.
Am oberen Ende des Tals, wenn du auf die Padjlanta blickst gibt es 2 kleine Seen. Dort führt ein namenloses, aber sehr schönes Tal Richtung Süd-Südost. Entlang des Vassjajåhkå kommst du nach Tarraluoppal am Padjelantaweg. Auf dem kannst du dann nach Kvikkjokk zurück wandern (3 Tage).
Der Bus von Jokkmokk nach Kvikkjokk fährt am Nachmittag (so etwa kurz nach 15:00 Uhr), morgens um 5:30 fährt er von Kvikkjokk zurück nach Jokkmokk und ist um ca. 7:30 Uhr da.
Musst du selbst sehen, ob du da passenden Anschluss zum Flughafen in Kiruna bekommst. In weniger als 7 Tagen ist die Wanderung kaum zu schaffen.
In Kvikkjokk gibt's schöne Übernachtungsmöglichkeiten beim Touristservice, für den Fall, dass du am Ende den "Wildnisduft" abduschen möchtest...

Von Suorva aus kannst du eine Runde über das Vuosskelvagge, Gassalahko, Guhkesvagge und zurück nach Suorva drehen, 80km, schätze mal 5-6 Tage, sieht interessant aus, kenne diesen Teil des Sarek und Stora Sjöfallet aber nicht. Ich weiß nur, dass es in Suorva sehr drist ist und keine Übernachtungs- bzw. Duschmöglichkeiten gibt. Ob der Bus dort hin aber um den 20. September noch fährt, ist fraglich.
Nach Kvikkjokk fährt immer ein Bus.

Gruß, Bernd
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  #20  
Alt 03.02.2006, 17:08
Fjaellraev Fjaellraev ist offline
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Standard AW: Sarek

Wie Bernd schon schreibt, ist eine Woche für eine Sarekdurchquerung zu kurz, da sollten schon zwei Wochen Zeit sein, denn es kann durchaus mal sein, dass man einen Tag wegen schlechten Wetters an Ort bleiben muss. Aber eine kurze "Schnuppertour" rein und wieder raus liegt schon drin, entweder ab Kvikkjokk oder Suorva.
Da die Fjällstation Ritsem (die jetzt wieder Fjällstuga heisst) noch bis zum 24. September offen ist, dürfte der Bus dorthin und also auch nach Suorva noch fahren.

Gruss
Henning
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  #21  
Alt 03.02.2006, 19:18
padjelantaelch padjelantaelch ist offline
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Standard AW: Sarek

Ja, das mit Suorva und Ritsem ist jedes Jahr etwas anders. Im letzten Jahr ist der Bus noch bis Endes September gefahren, als ich 2002 dort wanderte, wollte ich die Tour um den 20.Sept in Suorva beenden, da ist der Bus aber nur bis zum 15. gefahren. Wir haben dann die Tour total umgekrempelt und sind am 5.Sept mit dem letzten Boot von Ritsem aus gestartet.
Kvikkjokk ist als Start- Endpunkt aber deutlich besser. Eine Möglichkeit von dort wäre auch, auf dem Kungsleden in 2 Tagen nach Aktse zu gehen, sich dort mit dem Boot ins Rapadalen fahren lassen und auf der Südseite in die Berge Richtung Pårte-Fjäll aufzusteigen und da die Gegend zu erkunden. Man hat da Super Aussichten ins Tal und kann nach Belieben Richtung Kvikkjokk zurück "kreuzen". Das wäre was ganz Interessantes für 1 Woche.

Gruß, Bernd
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  #22  
Alt 03.02.2006, 19:41
Fjaellraev Fjaellraev ist offline
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Standard AW: Sarek

Bei Aktse ist man eben auf das Boot angewiesen, und da liegt leider ein Problem. Gegen Ende der Saison, und besonders danach (die STF-Hütte in Aktse schliesst am 17.9.), ist der Bootsverkehr recht eingeschränkt und Länthaas sind leider nicht gerade das was man unter kundenorientiert versteht. Wir sind einmal etwa 1-2 Wochen vor Saisonschluss am Bootsanleger im Rapadelta aus dem Sarek gekommen, 2 Tage später wurde das Funkgerät zum Boot rufen abgeräumt und der Bootsverkehr Richtung Sarek eingestellt. Auf das Boot ins Rapadelta würde ich mich um die Zeit also nicht mehr unbedingt verlassen. Aber man kann ja vorher schon vom Kungsleden abweichen und die von Bernd vorgeschlagene Ecke erkunden.

Gruss
Henning
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  #23  
Alt 03.02.2006, 20:29
padjelantaelch padjelantaelch ist offline
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Standard AW: Sarek

Ja, das ist wahrscheinlich ohnehin angenehmer, bereits bei der Brücke ca. 2km vor der Schutzhütte Rittak den Kungsleden zu verlassen, als sich auf der Südseite des Rapa im Tal durch das Gebüsch zu schlagen. Die Aussicht z.B. vom Vajggantjåhkkå müsste eigentlich fantastisch sein. Von dort aus dann vielleicht zum Pårtegletscher und dann über Pårek zurück nach Kvikkjokk...
Ach, ich könnt' gleich lostippeln! Was soll man um diese Jahreszeit auch anders machen, als träumen.

Gruß, Bernd
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  #24  
Alt 03.02.2006, 21:00
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pekra62 pekra62 ist offline
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Standard AW: Sarek

Hallo,

ich bin ja völlig begeistert über die schnellen Reaktionen.
Hört sich ja so an, als ob da wirklich was für mich dabei sein könnte. Werde mal am Wochenende meine alte BD10 rausholen und mir die vorgeschlagenen Etappen auf der Karte ansehen.
Dann muss ich nur noch sehen, ob es eine entsprechende Busverbindung von Kiruna gibt - und ein bißchen Mut aufbringen. Wie gesagt, es wäre meine erste Sarektour.

Peter
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  #25  
Alt 16.03.2006, 10:26
Cönig Cönig ist offline
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Standard AW: Sarek

Hallöchen,
da hier bereits ähnliches gefragt wurde, hänge ich mich hier einfach mal mit meinen speziellen Fragen dran ....

Parallel zu meiner kurz vor der Tür stehenden entspannten Reise in die Bretagne, plane ich auch schon wieder meinen Sommerurlaub, der mich, wie könnte es auch anders sein, wieder nach Skandinavien verschlägt. Im Rahmen dieser Reise möchte ich auch wieder eine 5-7tägige Trekkingtour machen, für die ich mir die folgenden zwei Touren überlegt habe (mit verschieden Varianten). Ich selbst war die letzten drei Jahre durchweg in Nordskandinavien und bringe daher genügend Erfahrung mit (also keine Sorge ), nur ist meine Begleiterin zwar physisch fit, allerdings das erste Mal in solchen Gefilden unterwegs. Deshalb möchte ich mal abchecken, welche Tour ihr mir eher empfehlen würdet. Die Fragen sind schon sehr speziell, aber ich würde mich wirklich über Antworten freuen (auch gerne bezüglich alternativer Vorschläge):
1. :Kaisepakte (am Torneträsk)-Rautasjaure-Marmastugan-Vistas-Tarfala-Nikaluokta
Habe gehört, dass diese Variante parallel zum Kungsleden deutlich weniger begangen sein soll und würde mir unterwegs auch offenhalten (vielleicht an einem eventuellen Pausentag meiner Begleiterin) den 1938er oberhalb des Gletschers von Marma oder den Kaskasatjakka zu erklimmen.
Eine Variante auch wäre von Abisko durchs Ballinvaggi und Siellavaggi zu wandern. Weiss jemand wie gut dieser "Weg" zu begehen ist und ob man von dort anständig hinab ins Tal des Aliseatnu kommt ?
2. : Akka-Kisuris-Ruothesvagge-Skarja-Bierikjaure-Liethjitjaure-Suorva
Ich denke, dass große Teile dieses Weges recht viel begangen sind, die Höhenunterschiede nicht zu extrem sind und diese Tour deshalb einen guten Sarekeinstieg ermöglicht. Oder gibt es etwas was klar dagegen spricht (schwierige Furten etc, existiert die Brücke über den Guhkesvakkjahka noch)?
Hier würde ich mir eventuell den Nijak oder den Vuojnestjahkka offenhalten. Sind diese Berge realistisch für einen "Bergwanderer" ?
Eine mögliche Variante wäre auch am Nijak (nördlich oder am Sjö 1244) ins Guohkesvagge anzubiegen. Oder eventuell auch weiter durch den Sarek bis nach Rinim zu wandern, mit dem Boot überzusetzen und den Rest des Weges auf dem Kungsleden bis Saltoluokta zu verbringen. Ist eine dieser Varianten eher zu empfehlen??
Danke schonmal für Eure Antworten!!
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  #26  
Alt 16.03.2006, 12:54
padjelantaelch padjelantaelch ist offline
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Standard AW: Sarek

Hallo,

Wie gut Euere Kondition ist, könnt Ihr selbst natürlich am besten beurteilen.
Eine Nordlandtour hängt immer starkvon der Jahreszeit ab. Bäche, die im Spätsommer kaum wahrnehmbare Rinnsale sind, können im Frühsommer unüberwindbare Hinternisse darsztellen.

zu Tour 1 Kaisepakte-Nikkaluokta:
Das ist bestimmt eine sehr schöne Tour, die ich auch schon im Auge habe. Allerdings hält in Kaisepakte kein Zug mehr. Ansonsten denke ich, dass die Tour gut zu machen ist. Ich stelle mir allerdings das Stück von Marma bis Vistas ganz schön heftig vor, sind einige kräftige Steigungen, bzw Abstiege dabei. Die Ausicht von der "Plattform" vor dem Abstieg ins Vistastal müsste aber fantastisch sein (Ich habe im Moment an meinem Arbeitsplatz natürlich keine Karte da, deshalb meine Infos aus dem Gedächtinis...)

Tour 2 Sarek
Die Tour über Rinim ist sicher schöner, als die nach Suorva.
Gouhkesvagge: Wenn Ihr diese Tour machen möchtet, solltet Ihr schon am Ahkkatjåhkka vom Padjelantaweg in das schmale Tal zwischen Ahkka und dem Berg Sjnjuftjutis abbiegen, ist sehr gut zu wandern und die Aussicht ist fantastisch. Vor allem hat man kein Weidendickicht, wie unten am Fluss Sjnjuftjutis. Der Fluss ist meistens nicht überquerbar.
Ob es die Brücke noch gibt, weiß ich nicht, aber ich denke schon. Die Strecke wird oft begangen.
Mit Bergbesteigungen habe ich keine Erfahrung, aber das kann man ohnehin erst vor Ort entscheiden, je nach Witterung.

Gruß, Bernd
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  #27  
Alt 16.03.2006, 14:25
Cönig Cönig ist offline
Forumsfrischling
 
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Standard AW: Sarek

Hallo nochmal,
unser Reisetermin wir wahrscheinlich so um den 10. August liegen, die gröbste Schneeschmelze sollte also vorbei sein. Wenn es dann also nicht zu heiß oder extrem regnet wird sollten die Flußüberquerungen nicht allzu extrem sein. Meine Frage ist dabei nur auf welche Qualität man sich bei normalen Augustbedingungen einstellen sollte. Knietief und gemächlich fleißend, hüfttief und reißend ???
Weisst du vielleicht mehr wie es um diese Furten im Ruothesvagge und weiter im Basstavagge /oder auch Richtung Suorva und Lulep Gjerkav steht?

Wie würde man eigentlich bei Deiner beschriebenen Variante Richtung Guhkesvagge weitergehen? Über den Rakkasjatka und weiter direkt unterhalb der Berge des Sarek oder über den Vardojaure, die Gassahlahko-Hochebene und und am Hauptfluß weiter durch das Guhkesvagge.
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  #28  
Alt 16.03.2006, 17:24
padjelantaelch padjelantaelch ist offline
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Standard AW: Sarek

Hallo,

wenn Ihr Mitte August startet, gibt's mit Schneeschmelze keine Probleme mehr, der ist weg. Je nach Temperaturen geben die Gletscher mehr oder weniger Wasser ab und zusammen mit den Niederschlagsmengen wird davon der Wasserstand in den Flüssen wesentlich beeinflusst. Ist der Sommer sehr warm und regenreich können die Flüsse schon noch recht tief sein, aber das kann man erst vor Ort entscheiden. In aller Regel sind bei normalen Witterungsverhältnisse die meisten Furten passierbar. Größere Flüsse sind natürlich nie überqerbar, wie z.B. der Rapaätno. Du kannst mal davon ausgehen, dass alle Flüsse, die mit dem samischen Wort "ätno" bezeichnet sind, nicht übequert werden können. Die großen Flüsse, die durch die Täler fließen, sind in der Regel nur am Oberlauf passierbar, aber die meisten Zuflüsse können bei normalem Wasserstand im Spätsommer durchwatet oder übersprungen werden. Aber Vorsicht! Oft sind diese Zuflüsse sehr tief eingeschnitten und auch wenn der Fluss nur ein schmaler Bach ist, kann es sein, dass er in einem tiefen Canyon fließt, den man erst mal hinabsteigen und dann wieder hinaufklettern muss. Das kann mit 25kg Gepäck schon ganz schön kraftraubend sein. Erkennbar ist das auf der Karte, wenn die Höhenlinien am Flusslauf plötzlich einen deutlichen Knick machen.
Solche Bäche sind meistens auch reißend, da sie direkt von den steilen Berghängen kommen. Der Wasserstand kann alles bieten, zwischen knöcheltief bis zu Brusttiefe (vor allem im Rapatal), diese Flüsse haben dann aber nur geringe Strömung.

Ich bin noch nie durch das Guhkesvagge gewandert, aber die südliche Seite (also zwischen Fluss und Sarekberge) soll besser zu wandern sein.

Sehr aufschlussreich und detailliert sind die Wanderbedingungen in einigen schwedischen Büchern beschrieben, z.B. das schon genannte Buch "Mitt vildmarksrike Sarek" oder auch die Bücher von Claas Grundsten "Vandra Kungsleden". Sie sind aber leider nur in schwedisch verfügbar. Aber dort sind z.B selbst solche Details wie günstige Zeltplätze beschrieben. Neben den rein wandertechnischen Dingen kann man dort auch lesen, welche Tiere und Pflanzen man während der Tour beobachten kann und auch geologische Erklärungen fehlen nicht.

Gruß, Bernd
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  #29  
Alt 16.03.2006, 17:28
Fjaellraev Fjaellraev ist offline
Alter Hase
 
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Standard AW: Sarek

Hallo Coenig
Die Furten im Ruohtesvagge waren auf meiner Tour nicht all zu heftig, teilweise starke Strömung, aber nie bis zu den Knien. Ein Problem war höchstens das milchig trübe Gletscherwasser, so dass man nie sah wo man hintritt. Aber das kann natürlich in einem anderen Jahr auch mal anders aussehen.
Hier mal noch einige Links zu informativen Seiten mit Tourberichten (teilweise auf schwedisch)
http://www.trekkingpath.com/sarek/
http://www.hep.lu.se/staff/mjornmark//sarek/index.html
http://fjallen.nygardh.net/

Gruss
Henning
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  #30  
Alt 30.03.2006, 17:48
alfi
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Standard AW: Sarek

Hallo,

vielleicht kann mir einer von euch bei einigen sehr speziellen Fragen helfen.

1. Ist es für erfahrene Wanderer möglich vom Basstavagge im Bereich des Skajdasivagge zum Vassjabakte aufzusteigen und weiter Richtung Süden bzw. Osten ins Vassjavagge.


2. Kennt jemand eine begehbare Route abseits der Haupttäler vom Nassavagge (südwestlich vom Guohpervagge) auf die Hochfläche Luchttoplahko. Zum Beispiel durch das Jiegnavagge.


3. Ist der Aufstieg aus dem Sarvesvagge auf die Hochfläche Luchttoplahko im Bereich der Renvavaktarstuga möglich.


4. Welcher ist der schönste Aufstieg aus dem Sarvesvagge zur Brücke über den Gadokjahka.


Mir ist auch sehr geholfen, wenn jemand auch nur kleine Abschnitte aus eigener Erfahrung kennt und mir dazu etwas sagen kann.

Vielen Dank im Voraus
A.
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