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01.06.2012, 09:38
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Kocher für Indien
moin moin und 'nen Gruß an die, die nicht schon beim Lesen des Titels die Krise bekommen haben. ;-)
Die Kocher-Geschichte ist ja immer wieder ein großes und für die "Kundigen" vermutlich nerviges Thema. Den falschen Kocher im Gepäck zu haben ist aber auch Mist. Als ich das letzte Mal etwas "offroad" unterwegs war, war das ziemlich spontan und ich habe mir das Nötigste (Zelt, Matte, Kocher) in Bangkok gekauft. Das Zelt war für seinen Preis ganz gut, der Kocher war außerhalb Thailands in Südostasien aber unbrauchbar - die Kartuschen wurden interessiert beäugt, wo man sie aber herbekomme, wusste niemand.
In Laos war das kein großes Thema - dort ist's Grün und Feuerholz ist überall zu finden.
Nun plane ich aber gerade eine kleine Tour durch Ladakh und bin dabei mir die Finger wund zu googeln - ich möchte das alles etwas strukturierter angehen. Und mir Ausrüstung in Deutschland kaufen. Und freu' mich drauf, sie auch ein zweites Mal zu benutzen. 
Bei Zelt und Schlafsack hat man mir hier schon gut geholfen, nun wird das Kocher-Thema gerade wieder aktuell. Weil ich wusste, dass in Indien sehr viel mit Gaskochern gekocht wird, ging ich davon aus, dass es schon kein großes Thema werden wird, sich dort mit kleinen Kartuschen einzudecken. Dies scheint aber garnicht 'mal der Fall zu sein, vor allem in Ladakh? Ich habe viele Beiträge und Artikel in verschiedenen Winkeln des Internets gefunden, die das sagen. Viele von denen sind allerdings schon einige Jahre alt gewesen und der Tourismus in Ladakh hat sich entwickelt. Wie ist der heutige Stand der Dinge?
Lange Rede kurzer Sinn: Davon ausgehend, dass ich in Indien nur schwer an Gaskartuschen im Rucksackformat komme, bin ich nun gerade auf der Suche nach einem Kocher. Und wie schon bei Zelt und Schlafsack soll der Kocher möglichst leicht und dennoch günstig sein. Das war bei Zelt & Schlafsack schon schwer, hat nun aber "ganz gut gepasst". Lässt man Gas als Brennstoff außen vor, scheinen die Kocher aber zwangsläufig recht teuer zu sein. Das Naheliegenste scheint ein Benzinkocher, welcher aber teuer, schwer und vorallem recht aufwendig in der Handhabung (nicht ganz unkomplizierte Reinigung usw.) ist. Spiritus soll besser verfügbar sein - anderorts heißts wieder, dass er im asiatischen Bereich genauso schwer aufzutreiben ist. Da würde sich ansonsten wohl eines der Trangia-Sets anbieten, oder? Die passen auch preislich ganz gut.
Was das Budget betrifft hatte ich eigentlich vor für ein paar Taler einen kleinen Brennaufsatz für diese runden, stehenden Kartuschen zu kaufen. Als ultralight-Variante meiner Kochstation aus Bangkok. Das Thema ist ja nun durch, dennoch sind mehr als 50 Euro eigentlich nur schwer drin. Nachdem nun ein Zelt gekauft ist und Geld für Schlafsäcke gezahlt wurde usw. usf. geht der "na, mal gucken mit wie wenig wir auskommen..."-Gedanke vom Trekken auch irgendwie flöten...
Was gibt's da für Möglichkeit, habt ihr Tipps und Empfehlungen?
Gruß und vielen Dank
Niclas
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01.06.2012, 10:20
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AW: Kocher für Indien
Benzin bzw Multifuelkocher wäre meine Wahl. Bei ebay gucken, Coleman um die 80 Euro, Juwel 35,-, beides neu, gebraucht geht auch, wenn du ein bischen geduld hast. MSR, Primus etc leider teurer.
Ob du da Spiritus bekommst kann ich dir nicht sagen.
Gruss!
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02.06.2012, 09:27
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Fuchs
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AW: Kocher für Indien
Hey,
Extrem hochprozentigen Alkohol bekommt man überall, wo Menschen leben (sogar in Mekka) ;-) Du musst nur davor rausfinden, wie es in dem entsprechenden Land heißt.
Ich selbst bin ein konsequenter Nutzer von Spiritus und Hobos, wo immer es geht, doch in Ladakh würde ich davon abraten. Die Täler sind dort schon ca. 3000-3500 m.ü.M., die Energiedichte von Spiritus ist dafür - meines Erachtens - zu gering. Auch bei Gas wäre es sinnvoll zu schauen, was das für eine Mischung ist, doch befürchte ich, dass die Kartuschen nicht so genau informieren, wie bei uns^^
Das beste ist daher ein Allesfresser (Omni- oder Multifuel), da sie relativ flexibel sind und die Brennstoffe eine hohe Energiedichte aufweisen. Diese sind jedoch im Vergleich zu anderen Kochern relativ teuer und benötigen eine konsequentere Pflege, gerade wenn man sie mit gepanschten, bzw. nicht reinen Brennstoffen verwendet. Auch sollte man sich mit einem solchen Kocher unbedingt vor (!!!) der Reise vertraut machen. Ich glaube, dass hier relativ viele Member Geschichten erzählen können, wie sie aus einem Kocher Flammenwerfer gemacht haben oder der ganze Kocher explodiert ist. Ich natürlich nicht
Mfg domi
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03.06.2012, 09:02
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AW: Kocher für Indien
moin moin.
Ich dank' euch!
Habe nun parallel nach Coleman (unleaded Feather) und MSR (Whisperlite) geguckt.
Was der Whisperlite mehr kostet, hätte ich vermutlich dann gespart, wenn der Coleman in der Flughafenkontrolle hängen bleibt, richtig? Brennstoffflaschen sind, soweit ich weiß, im Flieger verboten - egal ob voll oder leer.
Mit dem MSR Whisperlite (oder einem anderen, bauartgleichen Gerät) gehen die Probleme dann hinter der Grenze los - ich muss versuchen, an eine kleine Brennstoffflasche ranzukommen? Wie wird das im Regelfall gehandhabt?
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03.06.2012, 10:33
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AW: Kocher für Indien
Du hast Recht, ohne Flasche im Urlaubsland zu stehen, ist nicht angenehm. Vorschlag: Kaufe 2 Flaschen, eine, um den Kocher zu Hause in Ruhe auszuprobieren und kennenzulernen, und eine, um sie unbenutzt mit ins aufgegebene Gepäck zu geben. MSR schreibt, man dürfe nur MSR-Flaschen verwenden, auf denen steht aber dick drauf, dass Brennstoff drinnen ist. Du kannst wohl diese Aufschrift abschleifen oder eine unbedruckte Siggflasche verwenden, die das gleiche Gewinde hat (hat bei mir die erste 20 Jahre keine Probleme gemacht, dann war allerdings das Gewinde der Kunssoffpumpe hinüber, vielleicht wäre das mit der MSR-Flasche nicht passiert??).
Ansonsten ist der Whisperlight ein guter und zuverlässlicher Kocher, die Pumpe hat den Ruf, nicht ganz so verlässlich zu sein, wie die Metallpumpen von Primus oder Optimus. Wenn du jetzt doch in diesen Preisklasse schaust, ist vielleicht auch der Hexon von Edelried interessant, deutsches Produkt, relativ leicht, gute Kritiken (ich habe ihn letztlich nicht gekauft, da zumindest bis 2011 die Pumpe nur bis -20 Grad empfohlen wurde, eine kälteunempfindliche Version sollte aber kommen).
Gruss!
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03.06.2012, 11:12
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AW: Kocher für Indien
Oi, das mit den Sigg-Pullen ist ein guter Tipp. Um gewisse Druckbereiche oder dergleichen brauch ich mir keine Gedanken machen - die Flaschen halten das aus meinst du?
Nunja, der Edelrid macht einen guten Eindruck (von den Daten und einem kleinen Produktfoto her machen sie das ja aber alle... ) - der Whisperlite International lässt sich aber schon für gut 80€ auftreiben. Der Edelrid geht bei 120 los. Sind immerhin 40 Taler Unterschied - in Indien 'ne Woche in Saus und Braus. ;-)
Lässt sich stattdessen noch etwas sparen? Kennst du noch Fabrikate mit vergleichbarer Bauweise wie die von MSR und Edelrid (also mit separatem Flüssigkeitsbehälter) zu kleinerem Preis? Diese "Komplettbauweise" wo der Brenner quasi auf dem Flüssigkeitsbehälter drauf steht, wie etwa bei den Coleman-Kochern scheint generell eine Ecke günstiger zu sein?
Kannst du etwas zu dem Reinigungs-/Warungsthema sagen? Es wird oft von aufwendiger Wartung und Reinigung gesprochen, die Kocher selbst bewerben sich meist damit, nur etwas geschüttelt werden zu müssen und dann sind sie quasi sauber...
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03.06.2012, 11:47
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AW: Kocher für Indien
Nee, Druckprobleme gibt´s da nicht, du pumpst vor dem Pumpen auf und lässt vor dem Wegpacken den Druck wieder ab, dieser Druck reicht nicht, um die Flaschen zu zerstören (die vollen Benzinflsache in die pralle Sonne zu legen wäre möglicherweise erfolgreich.
Ich finde die Wartung nicht so kompliziert, wie oft behauptet wird. Meine Düse pikse ich ab und an mit einer dünnen Nadel durch, neuerdings (also seit 10 Jahren oder so...) gibts diese Schütteldüsen, die noch einfacher sind. Die Brennstoffleitung reinigst du von innen, in dem du den darin befindlichen Draht ein paar mal vor und zurück bewegst und dann an einem Tuch abreibst. Fertig. Bei Kocherbenzin ist das alles kaum nötig, bei Autobenzin schon eher, Petroleum/Diesel habe ich damit nicht verbrannt.
Apropos: hier zwei Listen mit den jeweiligen Bezeichnungen für die verschiedenen Brennstoffarten in anderen Sprachen, für diese und anderen Touren vielleicht hilfreich:
http://trangia.se/core/files/Names_of_fuel_20110318.pdf
http://fuel.papo-art.com/
Abgesehen davon verstehe ich solche Gegenstände gerne soweit, dass ich sie zumindest auseinander- und wieder zusammenbauen kann, und das mach ich dann, wenn ich sie neu habe. Es gibt ein sündhaft teures Reparaturset für die meisten Benzinkocher, habe ich nicht gebraucht. Die Gummidichtungen werden irgendwann (bei mir nach vielen Jahren) spröde, die habe ich mit passenden aus dem Baumarkt für ein paar Cent ausgetauscht. Mein Pumpenleder ist aus Leder, das hält ewig, es gibt Pumpenleder aus Kunsstoff, die früher Spröde werden sollen, keine eigenen Erfahrungen; da die Pumpe ohne dieses Teil keinen Druck aufbaut, würde ich dafür ein Ersatzteil mitnehmen.
Ansonsten kenne ich keine günstigeren Benzin/Multifuelkocher. Es gibt Nachbauten aus Fernost, wie es da mit der Qualität, Langlebigkeit, Copyright etc aussieht, weiss ich nicht.
Gruss!
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03.06.2012, 14:57
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AW: Kocher für Indien
Ja, ich denke mit 80 Euro für den Whisperlite habe ich da schon ein ganz gutes Angebot aufgetan.
Und was die Pflege betrifft, ist das dann vermutlich in Relation zu sehen. Bei Dosenravioli auf Fehmarn bekommt der Kocher halt eine unbedeutendere Rolle als auf einer tage- oder wochenlangen Tour durch menschenleeren Busch. Da wird mich das gelegentliche Durchpusten von dem Ding jedenfalls auch nicht groß kümmern.
Ich dank' dir für die Listen! In Indien hat man dort allerdings keine konkreteren Ausdrücke, fürs Kocherbenzin, als "petrol". Naja, werde das Thema nocheinmal googeln, vielleicht findet sich da noch was Brauchbares auf Hindi. Und sonst halt Hände & Füße...
Naja. Und wenn wir schon dabei sind: Hast du einen Tipp für 'nen billigen Edelstahltopf?
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03.06.2012, 17:40
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AW: Kocher für Indien
Nö, leider nicht, da müsst ich auch gucken, meine Töpfe sind aus HA Alu, stahlbedampftem Alu bzw Titan. Mir wär ein flacher Topfboden wichtig, damit man auch mal was anbraten kann, ohne dass alles Fett in eine Ecke läuft. Alternative wäre ein Aluminiumtopf (mit Wärmetauscher spart er so 20-30% Sprit) zum Kochen und eine Stahlpfanne zum Braten.
Wenn du noch kein Kochgeschirr besitzt, wäre es ja sogar zu überlegen, ob du dir nicht eine Komplettlösung wie diese hier kaufst, kostet in D so 180 Euro, hier mal ein schwedisches Schnäpchen für 130, inkl Brennstoffflasche, Topf, Pfanne, Windschutz, Brenner:
http://www.addnature.com/product.asp...IMUSETAPOWERMF
Keine Ahnung, ob die nach D verschicken, oder wo du das in D zu diesem Preis bekommst.
Geändert von Florian Martin (03.06.2012 um 18:55 Uhr)
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04.06.2012, 08:27
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AW: Kocher für Indien
Ich denke, ein einzelner Topf wird reichen. Werde mich 'mal umgucken, vielleicht muss es ja auch doch kein Edelstahl sein.
Hätte ich von solch einer Komplettlösung nennenswerte Vorteile? Der Wisperlite bspw. scheint mir alles in allem etwas reduzierter und sollte sich in einem Topf unterbringen lassen.
Der Primus EtaPower ist vermutlich größer und schwerer - wo lägen bei dem noch die Vorteile?
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04.06.2012, 09:21
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AW: Kocher für Indien
Eigene Erfahrung habe ich nur mit dem Whisperlite, ein guter und zuverlässiger Kocher. Bei Gewicht (und Preis) des Primus musst du bedenken, dass da alles dabei ist, Topf, Windschutz, Flasche, Kocher. Der EtaPower soll etwa 20-30% weniger Brennstoff verbrauchen (persönliche Mitteilung bergtrekfoto64  ) was wiederum ebenfalls das Gewicht (und auf Dauer den Anschaffungspreis) relativiert.
Der Etapower lässt sich auch mit Gas betreiben.
Gruss!
Geändert von Florian Martin (04.06.2012 um 11:03 Uhr)
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04.06.2012, 11:15
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AW: Kocher für Indien
Zitat:
Zitat von Florian Martin
Ich finde die Wartung nicht so kompliziert, wie oft behauptet wird. Meine Düse pikse ich ab und an mit einer dünnen Nadel durch, neuerdings (also seit 10 Jahren oder so...) gibts diese Schütteldüsen, die noch einfacher sind. Die Brennstoffleitung reinigst du von innen, in dem du den darin befindlichen Draht ein paar mal vor und zurück bewegst und dann an einem Tuch abreibst. keinen Druck aufbaut, würde ich dafür ein Ersatzteil mitnehmen.
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Hallo Florian,
neuerdings... ja ja immer diese neumodische Zeugs ;-)
Kleine Ergänzung bezüglich meiner Erfahrung zur Wartung mit dem Whisperlight.
Im Generator ist so ein Metalldraht, der sich bei Benutzung mit Autobenzin mit Ablagerungen zusetzt. Ich empfehle bei jeder Tankfüllung den Draht mit dem mitgelieferten Tool ein paar mal hin- und her zu bewegen (einfach durch eines der kleinen Löcher stecken und durch abwinkeln verklemmen) und zum Schluss ganz rausziehen und abwischen.
Sonst hast Du nach spätestens 3 Tankfüllungen a 700 ml einen deutlich verminderten Druck und damit Leistungsabfall.
Gruss Harald
__________________
D. Nuhr: "Es gibt sehr schöne Flecken auf dieser Erde,
allerdings liegen Sie oft ein wenig außerhalb und sind mit
öffentlichen Verkehrsmitteln nur schwer zu erreichen."
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04.06.2012, 11:55
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AW: Kocher für Indien
Zitat:
Zitat von Florian Martin
Die Brennstoffleitung reinigst du von innen, in dem du den darin befindlichen Draht ein paar mal vor und zurück bewegst und dann an einem Tuch abreibst. Fertig. Bei Kocherbenzin ist das alles kaum nötig, bei Autobenzin schon eher,
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Zitat:
Zitat von Harp Booth
Im Generator ist so ein Metalldraht, der sich bei Benutzung mit Autobenzin mit Ablagerungen zusetzt. Ich empfehle bei jeder Tankfüllung den Draht mit dem mitgelieferten Tool ein paar mal hin- und her zu bewegen (einfach durch eines der kleinen Löcher stecken und durch abwinkeln verklemmen) und zum Schluss ganz rausziehen und abwischen.
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 Danke für den Tipp!
Gruss!
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04.06.2012, 12:53
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AW: Kocher für Indien
Habe mir den EtaPower nun mal genauer angeguckt. Schien ein ziemlich gutes Gesamtpaket zu sein. Allerdings soll der wohl unheimlich viel Krach machen und der beigelegte Topf ist aus Alu und ist beschichtet. Das finde ich bei 'nem Unterwegs-Topf ziemlich ekelig.
Dass er auch Gas nimmt, finde ich allerdings ziemlich gut, wenn ich so drüber nachdenk'. Der Whisperlite kann das ja nur in der "Universal"-Version - der kostet dann auch gleich 120 Euro.
Ich werde mal nach Flaschen und Töpfen gucken und dann Preise und Gewichte vergleichen. Qualitativ sollten die beide in der gleichen Liga spielen, oder?
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04.06.2012, 14:17
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AW: Kocher für Indien
Jau, würde ich sagen, wobei die Pumpe des Primus aus Metall und daher haltbarer ist, während MSR leichte Pumpen aus Kunststoff macht, die schon mal streiken (meine hat das zu Hause beim Rumspielen gemacht - kein Problem, in Hinterindien oder wo auch immer du unterwegs sein möchtest, schon. Manch einer nimmt eine Ersatzpumpe mit, was dann aber weder günstig noch leicht ist.
Whisperlight ist relativ leise für einen Benziner, die meisten sind bauartbedingt ziemlich laut (habe ich was von Düsenjet gehört?  ), ist eines der Nachteile dieser Dinger.
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