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  #61  
Alt 16.07.2012, 18:02
Nina25 Nina25 ist offline
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Standard AW: Manasluumrundung als Lodgetrekking

Hi,

vielen Dak für die Antwort. Wie war denn das kulturelle Erlebnis bei der Tour ? Das ist uns neben der schönen Landschaft sehr wichtig. Habt ihr viele Dörfer gesehen ? ist es üblich mit dem Guide die Dörfer zu besuchen und vielleicht dort zu übernachten ?
Danke und Gruß
Nina
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  #62  
Alt 19.10.2012, 19:00
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Harp Booth Harp Booth ist offline
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Standard AW: Manasluumrundung als Lodgetrekking

Interessante "Statistik" über die Verteilung der Übernachtungsplätze.

http://manaslucircuittrek.com/1363/h...-manaslu-trek/

Gruß Harald
__________________
D. Nuhr: "Es gibt sehr schöne Flecken auf dieser Erde,
allerdings liegen Sie oft ein wenig außerhalb und sind mit
öffentlichen Verkehrsmitteln nur schwer zu erreichen."
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  #63  
Alt 09.03.2014, 23:17
freshnsalti freshnsalti ist offline
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Standard AW: Manasluumrundung als Lodgetrekking

Hallo,

hat noch jemand die Manaslu-Runde im letzten Jahr (2013) gemacht und kann hier noch aktuellere Infos anfügen?

Bspw. wie es nun mit Lodges entlang des Weges so aussieht (finde hier als auch auf Andrees Seite gibt es nur den Stand 2011 bzzw. 2012!) und was aktuell die entsprechenden permits dafür kosten (sind die Zahlen von Michael/"Schlenn"; Stand wohl von April 2012, noch up to date?)
__________________
Gruß aus Köln
Joschi

07.11.-05.12.2008: "Khumbu-Tour": Lukla-Namche-Thame-Lungden-Renjo La-Gokyo-Phortse-Pheriche-Lobuche-Kala Pattar-Dingboche-Pangboche-Tengboche-Lukla
09/2013: 8-tägige Hochtour (reine Hüttentour) in den Dolomiten (Grödnertal/Sella)
Manaslu-Circuit immer noch in Vorbereitung
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  #64  
Alt 05.04.2014, 14:38
Hilde Hilde ist offline
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Standard AW: Manasluumrundung als Lodgetrekking

Hallo Joschi,
wir waren im Okt/Nov 2013 auf der Manaslu-Runde und im Tsum Valley 21 Tage unterwegs.
Für die Permits haben wir (2 Trekker) bezahlt:

  • All normal permits for MCAP Euro 20 x 2 = 40.00
  • Tsum valley special permit USD 35 x 2 = 70 Euro 63.30
  • ACAP (Annapurna Conservation Area Project) Euro 20 x 2 = 40.00
  • MCAP special permit Euro 70 x 2 x 2 = 280$ Eruo 253.21

Bei TIMS kannst Du alle aktuellen Bestimmungen und Kosten nachlesen.


Lodges gab es bis auf Samagaon, Samdo und Dharamsala ausreichend. In Samagaon bleiben viele Trekker zum Akklimatisieren oder für einen Abstecher ins Manaslu Basecamp 2 oder mehr Tage. Sind dann noch ein paar grosse Gruppen unterwegs, kann es, wie bei unserer Tour, zu Engpässen kommen.
Samdo ist das letzte Dorf vor dem Pass, dort ist die Situation ähnlich. Wenn dann noch wegen schlechten Wetters der Pass nicht überquert werden kann, gibt es hier einen Stau.

In Dharamsala hatte es einige grössere Zelte und ein paar Steinhütten für Massenlager (siehe Bild).
In Samdo und Samagaon gibt es ausserdem ein paar homestays, wo man notfalls unterkommen kann.

Wir hatten jeder ein leichtes 1-Mann-Zelt dabei, so waren wir unabhängig.

Übrigens, Grödeln mitzunehmen ist sehr empfehlenswert. Auf dem total vereisten, langen Abstieg nach Bimtang haben sie hervorragende Dienste geleistet!

Auf der Seite des Great Himalaya Trail findest Du eine Liste aller Unterkünfte auf dem Manaslu Circuit.
Es wurde in den Dörfern gebaut wie wild, d.h., die Situation ändert sich relativ schnell.
Es kann durchaus sein, dass inzwischen schon wieder einige Lodges dazugekommen sind.

Viele Grüsse vom Bodensee,

Hilde
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1-DSC07658.jpg  
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  #65  
Alt 07.04.2014, 09:53
stiegforge stiegforge ist offline
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Standard AW: Manasluumrundung als Lodgetrekking

An die Manasluerfahrenen,

welche Art von Schlafsack haltet ihr für angemessen im September/Oktober?

Merci
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  #66  
Alt 07.04.2014, 16:28
Hilde Hilde ist offline
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Standard AW: Manasluumrundung als Lodgetrekking

Hallo,
Daunenschlafsack würde ich auf jeden Fall empfehlen, denn die Nächte oben in den Bergen können eiskalt werden, auch im September. Die Lodges sind meist sehr dünnwandig und zugig, so dass es kaum Unterschied macht, ob Du im Zelt oder in der Lodge schläfst.
Ich hatte einen Daunenschlafsack + 10°/-12°/comfort -5° / 675 cuin und ein Seideninlet dabei.
Das war fast perfekt. Oben am Pass hab ich mir zusätzlich zwei Flaschen mit heissem Tee in den Schlafsack gepackt, so hatte ich auch noch nachts was Heisses zu trinken und die Füsse waren warm

Grüsse, Hilde
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  #67  
Alt 08.04.2014, 01:40
stiegforge stiegforge ist offline
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Standard AW: Manasluumrundung als Lodgetrekking

Danke Hilde,

ich bin nicht 100% schlau geworden aus deinen Temp.Angaben. Ich habe jetzt diesen Schlafsack im Blick

Mountain Hardwear Lamina 0 mit Komfortbereich -5 Grad.

Das sollte passen, oder sind 1,7kg viel zu viel?
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  #68  
Alt 08.04.2014, 15:58
Hilde Hilde ist offline
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Standard AW: Manasluumrundung als Lodgetrekking

Der scheint doch ganz vernünftig zu sein und ist auf noch kältere Temperaturen ausgelegt. 1,7 kg ist ein angemessenes Gewicht.

Also, mein Schlafsack deckt folgende Temperaturbereiche ab:
Temperatur Komfort:-5°CTemperatur Limit:-12°CTemperatur Extrem:-30°CUnd für Temperaturen über 10°C ist er dann zu warm.

Meiner ist von Mountain Equipment und wiegt ca. 1,5kg (ist ein kürzeres Frauenmodell und deshalb etwas leichter)

Grüsse, Hilde
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  #69  
Alt 21.04.2014, 17:34
freshnsalti freshnsalti ist offline
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Standard AW: Manasluumrundung als Lodgetrekking

Hallo Hilde,

vielen Dank für die Infos.

Wie lange habt Ihr für die eigentliche Manaslu-Umrundung benötigt, also ggf. noch inkl. zusätzlich benötigte Akklimatisationstage irgendwo vor dem Pass bzw. schon vorher?
__________________
Gruß aus Köln
Joschi

07.11.-05.12.2008: "Khumbu-Tour": Lukla-Namche-Thame-Lungden-Renjo La-Gokyo-Phortse-Pheriche-Lobuche-Kala Pattar-Dingboche-Pangboche-Tengboche-Lukla
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Manaslu-Circuit immer noch in Vorbereitung
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  #70  
Alt 21.04.2014, 17:42
freshnsalti freshnsalti ist offline
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Standard AW: Manasluumrundung als Lodgetrekking

Zitat:
Zitat von stiegforge Beitrag anzeigen
Ich habe jetzt diesen Schlafsack im Blick

Mountain Hardwear Lamina 0 mit Komfortbereich -5 Grad.

Das sollte passen, oder sind 1,7kg viel zu viel?
Das ist aber ein Kunstfaser-Schlafsack...
Und -5°C als Komfort-Temperatur könnte in höheren Lagen u.U. noch zu wenig sein...
Hier gibt es aber diverse threads, die sich mit dem Thema Penntüte beschäftigen. Mach Dich da ggf. noch etwas schlauer über dieses Thema.
__________________
Gruß aus Köln
Joschi

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  #71  
Alt 21.04.2014, 21:31
Hilde Hilde ist offline
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Standard AW: Manasluumrundung als Lodgetrekking

Zitat:
Zitat von freshnsalti Beitrag anzeigen
Hallo Hilde,

vielen Dank für die Infos.

Wie lange habt Ihr für die eigentliche Manaslu-Umrundung benötigt, also ggf. noch inkl. zusätzlich benötigte Akklimatisationstage irgendwo vor dem Pass bzw. schon vorher?
Hallo Joshi,

wir haben für das gesamte Trekking 20 Tage gebraucht. Wobei wir bis zum Pass ziemlich Gas gegeben haben, weil wir nicht wussten, ob wir wegen des Wetters oder der Höhe zusätzliche Tage brauchen. So waren wir 2 Tage früher als geplant am Pass und haben dann dafür am Ende bis Besishahar "getrödelt" .

Hier unser Reiseverlauf (mit Tsum Valley)

Manaslu Trek Itinerary


Day 01: Oct, 17/2013: Kathmandu - Arughat Bazaar 560m


Day 02: Oct, 18/2013: Arughat - Sotikhola 675m


Day 03: Oct, 19/2013: Lapubensi – Dobhan 1070m


Day 04: Oct, 20/2013: Dobhan – Philim 1590m


Day 05: Oct, 21/2013: Philim – Chumling 2386m (wenn nicht insTsum Valley, dann bis Lokpa)


Day 06: Oct, 22/2013: Chumling - Chhekam 3033m (Tsum Valley)


Day 07: Oct, 23/2013: Chhekam – Nile 3361m (Tsum Valley)


Day 08: Oct, 24/2013: Nile – Mu Gompa3700m - Lamagaon 3302m (Tsum Valley)


Day 09: Oct, 25/2013: Lamagaon - Lokpa 2040m (Tsum Valley)


Day 10: Oct, 26/2013: Lokpa – Bihi Phedi 1980m


Day 11: Oct, 27/2013: Bihi Phedi – Lihi 2920m


Day 12: Oct, 28/2013: Lihi – Samagaon 3520m


Day 13: Oct, 29/2013: Samagaon - Manaslu Base Camp 4400m - Samagaon (Akklimatisation)


Day 14: Oct, 30/2013: Samagaon – Samdo 3875m


Day 15: Oct, 31/2013: Samdo – Dharamshala 4460m


Day 16: Nov, 01/2013: Dharamshala – Larkya La 5200m - Bhimtang 3720


Day 17: Nov, 02/2013: Bhimtang - Goa 2515mm


Day 18: Nov, 03/2013: Goa – Tal 1700m


Day 19: Nov, 04/2013: Tal – Nadi 930m


Day 20: Nov, 05/2013: Nadi – Besishahar 820m


Day 21: Nov, 06/2013: Besishahar - Kathmandu


Grüsse vom Bodensee,
Hilde
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bti (03.05.2014)
  #72  
Alt 28.04.2014, 22:36
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Standard AW: Manasluumrundung als Lodgetrekking

Hallo Hilde,

vielen Dank für diese ausführliche Erläuterung!!
__________________
Gruß aus Köln
Joschi

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Hilde (08.05.2014)
  #73  
Alt 02.05.2014, 15:28
Eyk Eyk ist offline
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Standard AW: Manasluumrundung als Lodgetrekking

Hallo...also du kannst wirklich getrost auf ein Zelt verzichten.Wir haben die Manasluumrundung
Sept./Okt. 2012 gemacht und haben unsere Zelte nur getragen und hätten sie überhaupt nicht gebraucht.Es war zu jeder Zeit ausreichende Kapazitäten an Unterkünften zu haben und wie hier schon richtig bemerkt wurde waren damals schon eine Menge neuer Lodgen im Bau. Falls du näheres zu den Etappen wissen willst..stehe ich dir gerne zur Verfügung.Ansonsten viel Spass Euch!!!
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  #74  
Alt 26.05.2014, 08:37
romic romic ist offline
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Standard AW: Manasluumrundung als Lodgetrekking

Hallo, ich komme gerade von einem 20 Tage Trek Manaslu & Tzum Valley wieder. Ich möchte einige Eindrücke und Erfahrungen hier kurz erzählen. Meine Eindrücke und Urteile sind subjektiv, ich bin Trekkinganfänger und möchte nicht überheblich sein. Ich habe versucht hier all die eigenen Fragen zu beantworten, die ich am Anfang der Reise hatte.

Ich hatte mich im Vorfeld in Deutschland ausgestattet und das war eine gute Idee. Der Thamel Stress in Kathmandu ist für mich ein NoGo und die Qualität reicht nur für einen Urlaub. Wer also etwas Geld ausgeben möchte und dafür gute Qualität mit sich tragen will, für den ist ´daheim´der bessere Einkaufsort und man hat eine wesentlich geruhsamere Zeit in Kathmandu. Wichtige Ausrüstungsgegenstände: ordentlicher Schlafsack (warm, daune bis -10 und brauchte ich auch), Inliner (prima für alle Betten), gute Sonnenbrille, Steripen. Daunenjacke (ca. 30 Euro) hab ich in Kathmandu gekauft und später meinem Porter gegeben. Handeln ist erwünscht. Gefehlt hat ein Solarcharger, der wäre sehr sinnvoll gewesen. Es gibt zwar genügend Möglichkeiten jedoch stressfreier wäre das Ding. Backupbatterie gibts für wenig Geld in der ´New Street´ in KTM. Ein guter Tagesrucksack (30l) und ein Dufflebag oder großer Rucksack ist prima zur Anreise, der Rucksack wird vollgepackt mit den Tagesdingen, den Bag bekommt der Porter. Gepäck hatte ich ca. 15kg komplett.

Im Manaslu Circuit wird gebaut und gebaut und gebaut - es gibt viele Übernachtungsmöglichkeiten und es war, so mein Eindruck - voll. Das hat mich abgeschreckt. Landschaftlich ist es schön, jedoch sind viele Menschen unterwegs und das macht den Circuit manchmal ungemütlich. Entdeckerfeeling (vielleicht etwas viel verlangt ;-)) kommt da nicht auf und ich habe mich oft touristisch gefühlt. Die Menschen die ich getroffen habe waren ab 40 aufwärts und meist keine erfahrenen Trekker soweit ich das beurteilen kann. Die Lodges sind basic und gut, kein warm Wasser & Plumsklo, jedoch Strom überall. Das Internet ist um den Manaslu zwei oder drei mal vorhanden. Das Essen ist sehr basic, keine Früchte oder Vitamine. Also Vitamintabletten vor allem B Vitamin prima mitzunehmen. Fleischgenuß ist nicht zu empfehlen, das endet schnell in Durchfall. Immodium oä. ist gut, gibts in Kathmandu im Supermarkt zu kaufen. Für mich war der Circiut alles in allem etwas enttäuschend, ich hatte mir mehr unberührte Natur erhofft, jedoch war alles, soweit möglich auf den Tourismus ausgerichtet. Ich kann jedoch die nepalesische Politik sehr gut verstehen. Der Tourismus bringt viel Arbeit und auch etwas Geld ins Land. Im Tzum Valley war alles noch nicht so erschlossen und dort was es ausgesprochen ruhig und kulturell sehr interessant - ein toller Fleck ! Ein sprachlich bewanderter Guide ist von Vorteil, der kann einem viel erklären und anschaulich machen. Mit den Nepalis habe ich nur gute Erfahrungen gesammelt - toll !!

So komme ich mit gemischten Gefühlen aus dem Nepal zurück, es war schön, die Menschen bleiben mir sehr im Herzen, meinen Abenteuergeist hat es jedoch nicht befriedigt und ich empfinde die Touren mit Guide als ausgesprochen struktuiert und vorhersehbar. Das hat mir nicht gefallen. Der Trekkinglevel ist anspruchsvoll und man tut gut daran sich in Ausdauer zu üben und sich ein paar Poles zu besorgen, die waren prima. Das ist hier natürlich nur ein kurzer Abriss, im Detail gerne per PM .. das Wetter war übrigens im April prima, Anfang Mai gab es dann nachmittags regen doch am nächsten Morgen war es wieder klar.

Tashi Delek & Viel Spaß !!
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  #75  
Alt 26.05.2014, 09:09
MarcusW MarcusW ist offline
Alter Hase
 
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Standard AW: Manasluumrundung als Lodgetrekking

Zitat:
Zitat von romic Beitrag anzeigen
... Für mich war der Circiut alles in allem etwas enttäuschend, ich hatte mir mehr unberührte Natur erhofft, jedoch war alles, soweit möglich auf den Tourismus ausgerichtet, das hat mich enttäuscht. ...
So komme ich mit gemischten Gefühlen aus dem Nepal zurück, es war schön, meinen Abenteuergeist hat es jedoch nicht befriedigt und ich empfinde die Touren mit Guide als ausgesprochen struktuiert und vorhersehbar.
Vielen Dank diese Zusammenfassung!

Für einen langjährigen Himalaya-Reisenden sind gerade Erst-Eindrücke immer wieder sehr interessant - zumal sie, wie auch in diesem Fall, oft Belege für den raschen Wandel in dieser Region darstellen.

Zwei Anmerkungen aus meiner Sicht:
(1) Dass der MC sehr rasch "touristisch" werden würde, das was absehbar, nachdem der AC in großen Teilen durch Straßen erschlossen wurde und daher eine "Ausweichbewegung" stattfindet. Der großen Nachfrage folgt das Angebot, daher der "Bauboom" am MC. Dieser Trend wird weitergehen, bis irgendwann auch der MC durch Straßen erschlossen wird...
(2) Die Erfahrung, dass Trekking mit Guide (und Crew im Fall von Camping) sehr stark strukturiert und starr ist, trifft wohl in vielen Fällen zu, ist aber nicht zwingend so.
Man kann in Nepal eine Trekkingtour auch ganz anders gestalten, wenn man möchte - und es gibt Agenturen in KTM, die dabei perfekte Partner sind: Bei meiner letzten Camping-Tour im Herbst 2013 war von insgesamt 6 Wochen nur ca. die Hälfte fix geplant. Der Mittelteil war explizit offen und es wurde erst vor Ort entschieden, wo genau und wie lange verweilt wird. Mehr als 14 Tage lang haben wir dann außer Yak-Hirten überhaupt niemand anderen auf unserer "Route" (in der Region Mustang + Naar/Phu) getroffen: Wer also "Abenteuer" sucht, der muss nur entsprechend "planen"...

LG,
M
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