Hallo! Ich
suche zur Zeit eine
Reisebegleitung für meine geplante
Weltreise mit dem Fahrrad. Vielleicht hab ich Glück und es findet sich auf diesem Wege jemand, der auch ähnlich verrückte Pläne hat. Ich bin der
Daniel,
20 Jahre alt, bin in Tschechien geboren und wohne derzeit in
München. Zur Zeit mach ich eine
Ausbildung als Orthopädiemechaniker mit der ich im Februar 2010 fertig bin. Dannach mache ich noch 9 Monate mein
Zivildienst als Rettungsdiensthelfer in München. Anschließend will ich kräftig Geld ansparen und dann, im
Sommer 2012, will ich eine
längere Auszeit nehmen und mir die
Welt mit dem Fahrrad erfahren!
Von
Fernweh geplagt soll es
20.000 km aus eigener Kraft bis nach Australien gehen.
Start ist gemütlich in
Deutschland, dann über die azurblaue
Adriaküste von Kroatien, Montenegro und Albanien nach
Griechenland und in die gastfreundliche
Türkei. Von dort durch die Wüste im
Iran und
Pakistan ins überbevölkerte
Indien, dann übers grüne
Nepal ins bergige
Tibet und
China. Von dort mit dem Zug ins tropische
Vietnam,
Laos und
Thailand, dann inselhüpfend über
Malaysien und
Indonesien mit dem Schiff ins weite
Australien. Dort je nach Lust und Laune ein wenig arbeiten und entlang der Ostküste oder durch das Outback runter in den Süden. Vielleicht ist noch ein Abstecher nach
Neuseeland dabei. Das ganze wird ungefähr
zwei Jahre dauern und soll eine
gemütliche Fahrt werden um
fremde Länder, Kultur, Natur und Leute kennen zu
lernen - und vor allem auch
sich selbst ein Stück
näher zu
kommen.
Dabei beschäftigen mich
Fragen wie "
Was will ich eigentlich?", "
Wozu bin ich hier?", "
Wo gehe ich hin?" und "
Wie viel Zeit werde ich noch
haben?". Zugegeben: Eine Portion
Faulheit und eine Prise
Leichtsinn ist da auch dabei. Wer sagt aber, dass das Leben nicht
gefährlich ist? Ich denke das Leben an sich ist schon lebensgefährlich. Mir fällt dazu immer der Satz ein:
"Die meisten Leute sterben zu Hause im Bett." Und so lange ich noch fähig bin zu
reisen und
die Welt zu
sehen, werde ich das machen. Und das so bald wie möglich. Was will ich mit einem
Studium und einer
großen, beruflichen Karriere, wenn mein Körper und Geist für eine Weltreise jeden Tag schwächer wird und mir meine
kostbare Lebenszeit nimmt? Kann ich ein
glückliches Leben führen, wenn ich mit der
Masse mitschwimme, mich anpasse und zu meinen Mitmenschen immer "nett" bin?
Wozu arbeite ich eigentlich? Um Lob und Anerkennung von anderen zu bekommen? Um viel Geld zu verdienen und mir dann ganz viele Dinge zu kaufen? Statistisch gesehen machen materielle Dinge nur ein paar Tage glücklich. Dannach stellt sich die "Normalität" wieder ein, egal wie viel man sich kauft.
Liebe, Freunde, Beziehungen, Begegnungen, Naturerlebnis, Herausforderungen, Wachstum, Selbstüberwindung, besondere Momente und die
Zeit sind hingegen völlig kostenlos, für mich jedoch die
weit wichtigeren Geschenke und Ziele des Lebens.
Eher lockere
50 - 100 km pro Tag werden mein Schnitt sein.
Unterwegs zu sein ist das Ziel und deswegen bin ich da ganz
spontan und flexibel. Die
Route sehe ich auch
nicht als
in Stein gemeiselt an. Sie dient eher als Orientierung. Ich verreise mit einem
relativ kleinen Budget. Darum werde ich meistens
im Zelt draußen in der Natur, bei
anderen Leuten im Haus oder
im Camp übernachten.
In Australien würde ich vielleicht ein wenig
arbeiten um Geld zu sparen. Natürlich bin ich nicht abgeneigt
gastfreundliche Einladungen anzunehmen. Im Gegenteil. Ich bin ganz
neugierig darauf die
Menschen und ihre
Kulturen näher
kennen zu lernen und würde gerne auch Kontakte über die Seite
www.couchsurfing.com aufnehmen. Trotzdem will ich
genug Geld ansparen, um auch ohne Einladungen bis nach Australien zu kommen. Über meine
Homepage will ich dann unterwegs
Reiseberichte und Fotos online stellen, um meine Familie und Freunde von meiner Reise zu berichten, sie ein wenig zu inspirieren und eifersüchtig zu machen. ;D
Jetzt stehen vorher noch einige
Touren durch Mitteleuropa an. Ich bin schon durch Italien, Kroatien, Slowenien und Österreich geradelt und hab mich so richtig in mein Fahrrad verliebt.

Im Sommer 2010 wollte ich mir Urlaub nehmen und mit dem Rad durch Tschechien fahren, um weitere Erfahrungen zu sammeln und sich evtl. besser kennen zu lernen. Ich kann Tschechisch und mit meinem Schulenglisch bin ich auch bisher ganz gut durchgekommen, welches ich aber noch durch Eigenstudium verbessern will. Bin ganz sportlich. Trainiere seit 5 Jahren Ving Tsun Kung Fu und bin auch öfters mit dem Rad unterwegs. Ab und zu gehe ich gerne Klettern oder Schwimmen.
Wie Du schon gemerkt hast bin ich spontan verplant. Eher das stille Wasser, der Fels in der Brandung. Sozusagen der blonde Junge mit der kleinen Gitarre. Ein relaxter vor sich her singender Radwanderer, der sich die Blumen am Wegesrand anschaut, sich aber keinen Joint dreht und selten auf Saufparties anzutreffen ist. Würde auch gerne
jemand ruhigeres bevorzugen als einen Plapagei.

Ich liebe es Fotos zu machen und genieße sowohl die
Stille der Natur als auch das
kennen Lernen von neuen, interessanten Menschen und in guter Gesellschaft zu sein. Wenn
Du an meiner Reise interessiert und noch dazu
zwischen 18 und 24 Jahre altbist, dann schreib mich doch mal an oder schau auf
meine Homepage unter
www.veloo.de. Würde mich über eine
Nachricht freuen.
Start: Mai 2012 - Deutschland
Dauer: ca. 2 Jahre, 50 - 100 km / Tag, 20.000 Kilometer
Route: Deutschland, Österreich, Slowenien, Kroatien, Montenegro, Albanien, Griechenland, Türkei, Iran, Pakistan, Indien, Nepal, Tibet, China, Vietnam, Laos, Thailand, Malaysien, Indonesien, Australien
Transportmittel: Fahrrad, Eisenbahn, Schiff, Trampen, Flugzeug
Übernachtung: Wildzelten, Couchsurfing, Campingplätze, Youth Hostels, billige Hotels (Südostasien)
Liebe Grüße
Daniel