Wichtig ist, dass unterschieden wird zwischen normaler Überschwemmung und kontinuierlichen Unterschneidungen der Talflanken v.a. im Lockermaterial was Nachbrüche zur Folge hat. Und auf der anderen Seite plötzliche katastrophenartige Ereignisse mit hoher Momentenergie.
Ersteres tritt sowieso, zweiteres leider immer mal wieder im hohen Himalaya auf.
Orte in Schluchten sind natürlich besonders gefährdet, da die Verengung einen Wasserspiegelanstieg verursacht.
Aus dem kantipur.bericht geht aber nichts von einem "Dammbruch" hervor der weit schlimmere Folgen hat. (Übrigens vom Verhalten ähnlich der GLOFS (Glacier Lake Outburst Floods) zu denen ich hier:
http://www.trekkingforum.com/forum/s...ad.php?t=14304 mal einen Artikel geschrieben habe.)
Die von dir Andrees erwähnte Katastrophe war 1987 in Tatopani. Seitdem gab es noch weitere solche Ereignisse..
Ich empfehle hierzu für den dens interessiert die Literatur von
Oettinger, P.C. 2003: "Rutschungen im südwestlichen Annapurna Massiv" zu sichten (als pdf).
An dem großen Naturgefahrenpotential des extremsten Hochgebirges der Erde wird sich auch in Zukunft nichts ändern - ein faszinierender Themenkomplex..