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  #1  
Alt 25.03.2009, 11:57
Benutzerbild von Bonnie
Bonnie Bonnie ist offline
neu dabei
 
Registriert seit: 25.03.2009
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Standard Annapurna-Circle

Hallo,
ich weiss, das Thema wurde schon des öfteren aufgegriffen, habe mich auch bereits so gut es geht informiert, aber vielleicht hat jemand noch aktuelle Infos zur momentanen Strassenbau-Situation im Annapurna-Gebiet? Wieviel kriegt man von den Bauaktivitäten denn mit, bzw. wie "verschandelt" ist das Landschaftsbild?
Möchte gerne im NOvember nach Nepal, zum ersten Mal, und dort am liebsten ganz viel Natur erleben. Hierzu noch eine weitere Frage: ist der Annapurna-Circle diejenige Trekking-Tour, die am meisten vom STrassenbau betroffen ist, und gibt es in diesem Gebiet noch andere MÖglichkeiten, ca. 2-3 Wochen unterwegs zu sein?
Besten Dank im Voraus und Grüße aus dem schönen Süden
BOnnie
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  #2  
Alt 25.03.2009, 12:33
Benutzerbild von Gregor aus Essen
Gregor aus Essen Gregor aus Essen ist offline
Ruhrgebiets-Yeti
 
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Standard AW: Annapurna-Circle

Hallo,

ja, das Kali Gandakhi Tal ist in der Tat vom Strassenbau betroffen.
Meines Wissen so intensiv wie zur Zeit kein Anderes.

Wenn du die komplette Runde machen möchtest (also über den Thorong La), dann wirst du erst ab dem 2.Teil des Treks - also ab Muktinath - auf den Straßenbau stossen.

Man könnte auch von Beni über Marpha, Ghasa, Tatopani, Kagbeni nach Muktinath laufen - von dort aus zurück nach Jomosom und dann mit dem Flieger retour nach Pokhara.

Aber auch da wirst du dem Straßenbau begegnen.
Nach allem was man so hört, ist es aber auch möglich abseits der Straßen zu laufen.

Vielleicht gibt es jemand, der gerade aktuell aus dem Annapurna - Gebiet zurück ist (oder bald kommt) - dann gibts bestimmt ganz frische Infos.

Grüße aus Essen
Gregor
__________________
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  #3  
Alt 25.03.2009, 13:05
Hannes33 Hannes33 ist offline
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Standard AW: Annapurna-Circle

Hallo,

in 2 Wochen kann man einen schönen Trek zum Annapurna Basecamp und Poonhill machen, da wird hier in anderen Threads gerade ein bisschen darüber diskutiert...
In dieser gegend ist man vom Strassenbau nicht berührt.

Wie Gregor aber schreibt, kann man im Kali Gandaki Tal oftmals der Strasse bzw. dem Strassenbau ausweichen, z.B. sehr schön zwischen Marpha und Kalopani auf die Ostseite des Kali Gandaki Tales. Die Ausblicke auf den Dhaulagiri von der Ostseite des Tales sind viel beeindruckender und schöner, als von dem regulären Trek, der ja mittlerweile eine befahrbare Piste ist...

Andere Möglichkeit: über den Thorung La bis Jomson und dann nach Pokhara fliegen. Verkürzt den Trek um ein paar tage bis zu einer Woche, aber von Pokhara aus kann man ja z.B. nochmals zum Poonhill starten.

lg, Hannes.
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  #4  
Alt 25.03.2009, 15:14
Benutzerbild von Jens
Jens Jens ist offline
Nepaltrekker
 
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Standard AW: Annapurna-Circle

Zitat:
Zitat von Gregor aus Essen Beitrag anzeigen
Hallo,

ja, das Kali Gandakhi Tal ist in der Tat vom Strassenbau betroffen.
Meines Wissen so intensiv wie zur Zeit kein Anderes.

Wenn du die komplette Runde machen möchtest (also über den Thorong La), dann wirst du erst ab dem 2.Teil des Treks - also ab Muktinath - auf den Straßenbau stossen.

Man könnte auch von Beni über Marpha, Ghasa, Tatopani, Kagbeni nach Muktinath laufen - von dort aus zurück nach Jomosom und dann mit dem Flieger retour nach Pokhara.

Aber auch da wirst du dem Straßenbau begegnen.
Nach allem was man so hört, ist es aber auch möglich abseits der Straßen zu laufen.

Vielleicht gibt es jemand, der gerade aktuell aus dem Annapurna - Gebiet zurück ist (oder bald kommt) - dann gibts bestimmt ganz frische Infos.

Grüße aus Essen
Gregor
==

Hallo Gregor, Du wirst auch auf dem Teilstück zwischen Besisahar und Thorong La auf den Straßenbaustoßen. Mittlererweile kann man mit dem Bus bis nach Syang fahren. Kann natürlich sein, daß die Straße mittererweile nach Jagat führt, da gesprengt wurde.
@ Threadersteller
In der Umgebung von Muktinath gibt es sehr schöne Dörfer wie Dzong oder Lupra die man besuchen kann. Die Strecke zwischen Muktinath und Beni ist mittlererweile durchgehend
befahrbar. Die alte Trekkingroute zwischen Beni und Tatopani gibts bedingt durch die Straße leider nicht mehr und ist als Wanderziel unattraktiv. Der Jeep brauch zwischen Beni und Tatopani knapp 3 Stunden, jeh nach Straßenverhältnisse .
@ Hannes, wie Du sicher weisst brauch man wenn man von Jomson nach Pokhara nochmal ein Nationsparkspermit und TIMS wenn man nochmals von Pokhara auf den Poon Hill möchte.
Das Nationalparkpermit kostet 2000 Rupien.

Gruß
Jens
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" Hundert göttliche Zeitalter würden nicht reichen um alle Wunder
des Himalaya zu beschreiben " Zitat aus den Puranas

1987-2012 25 Jahre Nepal

Geändert von Jens (25.03.2009 um 17:41 Uhr) Grund: Schreibfehler ausgebessert
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  #5  
Alt 25.03.2009, 15:18
Benutzerbild von Joachim.Meyer
Joachim.Meyer Joachim.Meyer ist offline
aktiv dabei
 
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Standard AW: Annapurna-Circle

Zitat:
Zitat von Hannes33 Beitrag anzeigen
Andere Möglichkeit: über den Thorung La bis Jomson und dann nach Pokhara fliegen. Verkürzt den Trek um ein paar tage bis zu einer Woche, aber von Pokhara aus kann man ja z.B. nochmals zum Poonhill starten.
Vorsicht: Ich bin mir nicht sicher, ob sich die ACAP-Regularieren seit 2001 mittlerweile geändert haben, aber damals war es noch definitiv so, dass das ACAP Permit ein sogenanntes Single-Entry-Permit war, d.h. es verliert bei Verlassen des ACAP-Gebietes seine Gültigkeit, was bei einem Rückflug nach Pokhara der Fall ist. Ein Ausflug zum Poon Hill würde damit ein neues Permit erfordern.

Gruß
Joachim
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  #6  
Alt 25.03.2009, 15:54
Hannes33 Hannes33 ist offline
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Standard AW: Annapurna-Circle

Ja, das stimmt natürlich!
Daran hab ich nicht gedacht. Allerdings denke ich dass NRS 2000,- (ca. € 25,-) "nicht die welt" sind... ob man es sich leisten will muss jeder selbst entscheiden...
lg, Hannes.
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  #7  
Alt 25.03.2009, 16:15
Benutzerbild von bergsteiger08
bergsteiger08 bergsteiger08 ist offline
schreibt viel
 
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Standard AW: Annapurna-Circle

Ja im Kali Gandaki Tal ist der Straßenbau schon heftig.
Auf der anderen Seite(Richtung Manang) gehts ja auch schon zur Sache. Lief damals( April2008) von Besisahar los und wurde von Bussen überholt. Richtung Tal kamen dann immer wieder Teilstücke die wurden brutalst bearbeitet und man mußte am Öltriefenden Bagger vorbeisteigen.
__________________
Nur wo du zu Fuß warst, warst du wirklich.
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  #8  
Alt 25.03.2009, 16:21
Benutzerbild von Hakku
Hakku Hakku ist offline
itchy feet
 
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Standard AW: Annapurna-Circle

Zitat:
Zitat von Hannes33 Beitrag anzeigen
Hallo,
in 2 Wochen kann man einen schönen Trek zum Annapurna Basecamp und Poonhill machen, da wird hier in anderen Threads gerade ein bisschen darüber diskutiert...
In dieser gegend ist man vom Strassenbau nicht berührt.
Wie Gregor aber schreibt, kann man im Kali Gandaki Tal oftmals der Strasse bzw. dem Strassenbau ausweichen, z.B. sehr schön zwischen Marpha und Kalopani auf die Ostseite des Kali Gandaki Tales. Die Ausblicke auf den Dhaulagiri von der Ostseite des Tales sind viel beeindruckender und schöner, als von dem regulären Trek, der ja mittlerweile eine befahrbare Piste ist...
lg, Hannes.
Habe erst vor ein paar Tagen meinen Reisebeicht über 2008 Pokhara/Annapurna Base Camp/Poon Hill/Tatopani/Jomsom online gestellt.

Man sieht die Strasse (unasphaltiert) und im letzten Jahr fuhren ca. 5 Autos am Tag darauf. Mopeds sind etwas mehr. Ich kenne ja noch die alten Zeiten und habe hier ja auch meine Bedenken mitgeteilt. Mittlerweile habe ich mich wohl schon an die neuen Zustände gewöhnt und geniesse die Strecke trotzdem.

ABC/Poon Hill bis nach Tatopani ist Natur pur!

Gruß,
Hakku
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Projekt.. www.Nepalkids.org ........... Reiseberichte.. www.Hakku.de
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  #9  
Alt 25.03.2009, 17:39
Benutzerbild von Gregor aus Essen
Gregor aus Essen Gregor aus Essen ist offline
Ruhrgebiets-Yeti
 
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Standard AW: Annapurna-Circle

Zitat:
Zitat von bergsteiger08 Beitrag anzeigen
Ja im Kali Gandaki Tal ist der Straßenbau schon heftig.
Auf der anderen Seite(Richtung Manang) gehts ja auch schon zur Sache. Lief damals( April2008) von Besisahar los und wurde von Bussen überholt. Richtung Tal kamen dann immer wieder Teilstücke die wurden brutalst bearbeitet und man mußte am Öltriefenden Bagger vorbeisteigen.
Hi,
na denn. Den Nepalis seis gegönnt. Ich konnte 2006 (Herbst) die Tour noch laufen - ohne Autos.
In Muktinath gab es ein paar Motorräder und im Kali Gandakhi Tal hatte es ab und zu mal ein "Tuk Tuk". Alles hat halt zwei Seiten.

Grüße aus Essen
Gregor
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  #10  
Alt 25.03.2009, 18:41
Benutzerbild von fabian
fabian fabian ist offline
fühlt sich hier richtig wohl
 
Registriert seit: 21.05.2004
Ort: Frankenberg/Sa.
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Standard AW: Annapurna-Circle

Zitat:
Ich konnte 2006 (Herbst) die Tour noch laufen - ohne Autos.
...ja da wars noch "eingermaßen" in Ordnung, war zur gleichen Zeit da.

Im letzten Herbst 2008 sind wir dann vom MC kommend in Dharapani auf dem AC gelaufen Am schlimmsten habe ich es zwischen Tal und Besisahar empfunden! Und selbst in Tal ist nichts wie vor 2(!!!)Jahren, Lodge an Lodge...

Du könntest auch über andere Touren nachdenken, zB Langtang (da war ich selbst noch nicht)oder MC(!!!!!). Und wenn man Im Everestgebiet etwas abseits geht(also die Rennstrecken zum EBC meidet), gibt es da auch tolle Touren............

Nun viel Spaß fabian
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Jeder will zurück zur Natur, nur keiner zu Fuß.
Alois Glück

NunsollsnachIndiengehen-2009

Geändert von fabian (25.03.2009 um 18:55 Uhr) Grund: Rechtschreibung
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  #11  
Alt 26.03.2009, 08:25
MarcusW MarcusW ist offline
Alter Hase
 
Registriert seit: 06.05.2004
Ort: Wien
Beiträge: 502
Galerie: 0
Standard AW: Annapurna-Circle

Meine letzten Besuche in der Annnapurna-Region sind (leider?) schon so lange her, dass es ziemlich schwer fällt mir vorzustellen, wieviel dort jetzt völlig anders aussieht.
Aber das ist eben der "Lauf der Zeit" - nicht nur in Nepal, sondern ebenso z.B. in Ladakh und in den Anden. Wir "Wester" haben ganz sicher kein Recht, darüber ein Urteil zu fällen, zumal bei uns selbst die Alpen oft rücksichtslos und ausschließlich für Freizeitzwecke erschlossen werden!

Daher möchte ich hier gerne eine grundsätzliche Betrachtung kurz wiederholen, die ich vor einiger Zeit im Zusammenhang mit Ladakh schon angestellt habe.

Straßenbau im Himalaya "zerstört" so manche alte (und lieb gewonnene) Trekkingroute, das ist offensichtlich. Aber er erschließt andererseits auch immer wieder neue Möglichkeiten für Trekker, die es in dieser Form früher nicht gab. Man muss nur die Landkarten gelegentlich etwas "grundsätzlicher" betrachten.

Die Annapurna-Runde wird wohl über kurz oder lang als zusammenhängend Runde ziemlich uninteressant werden. Andererseits werden jedoch Jomosom bzw. Muktinath schon sehr bald direkt und ohne Flugzeug erreichbar sein. Dort wird dann der neue Ausgangs- bzw. Endpunkt für zukünftige Trekking-Routen liegen. Als "Runde" bietet sich z.B. an: Muktinath - Thorung La - Tilicho See - Jomosom. Mit entspechender Zeitplanung zwecks Höhenanassung und Seiten-Abstechern eine spannende Hochgebirgsrunde. Im Westen wird wohl das "Hidden Valley" immer öfter besucht werden - eine Route bis ins Dolpo wird gelegentlich jetzt schon angeboten. Und dann gibt's auch noch Mustang.

Interessante Trekkingoptionen im Annapurna-Dhaulagiri-Gebiet wird es also trotz Staßenbaues auch in Zukunft noch lange geben...

Wolfgang
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Folgende 2 Benutzer sagen Danke zu MarcusW für den nützlichen Beitrag:
Bonnie (26.03.2009), Gregor aus Essen (26.03.2009)
  #12  
Alt 26.03.2009, 09:00
Benutzerbild von Gregor aus Essen
Gregor aus Essen Gregor aus Essen ist offline
Ruhrgebiets-Yeti
 
Registriert seit: 03.02.2006
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Standard AW: Annapurna-Circle

Hallo,

Zitat:
"Die Annapurna-Runde wird wohl über kurz oder lang als zusammenhängend Runde ziemlich uninteressant werden. Andererseits werden jedoch Jomosom bzw. Muktinath schon sehr bald direkt und ohne Flugzeug erreichbar sein." (Zitat).
(Irgendwie krieg ich das zietieren von Textpassagen über eine TF Funktion nicht hin )

Das wird natürlich auch die vielen Inder freuen, die dann ziemlich problemlos zum Hindu - Heilgtum nach Muktinath gelangen können. Insofern ist das auch ein Gewinn für örtliche Bevölkerung.

Grüße aus Essen
Gregor
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Geändert von Harp Booth (26.03.2009 um 09:13 Uhr) Grund: Zitat gekennzeichnet!
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  #13  
Alt 26.03.2009, 09:17
Benutzerbild von Harp Booth
Harp Booth Harp Booth ist offline
Moderator
 
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Galerie: 52
Standard AW: Annapurna-Circle

Zitat:
Zitat von Gregor aus Essen Beitrag anzeigen
(Irgendwie krieg ich das zietieren von Textpassagen über eine TF Funktion nicht hin )
Hallo Gregor,

zwar OT aber als kleiner Einschub:

Entweder statt auf Antworten auf Zitieren klicken und den nicht benötigten Teil zwischen den beiden "Quote" rauslöschen.

Oder aber Text mit Strg-V einfügen, markieren und auf das Symbol mit der Sprechblase (das rechts neben dem kleinen Berg in der unteren Reihe) klicken.

Fertig

Gruss Harald
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D. Nuhr: "Es gibt sehr schöne Flecken auf dieser Erde,
allerdings liegen Sie oft ein wenig außerhalb und sind mit
öffentlichen Verkehrsmitteln nur schwer zu erreichen."
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Folgender Benutzer sagt Danke zu Harp Booth für den nützlichen Beitrag:
Gregor aus Essen (26.03.2009)
  #14  
Alt 26.03.2009, 09:29
baltic baltic ist offline
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Standard AW: Annapurna-Circle

Zitat:
Zitat von MarcusW Beitrag anzeigen
Straßenbau im Himalaya "zerstört" so manche alte (und lieb gewonnene) Trekkingroute, das ist offensichtlich. Aber er erschließt andererseits auch immer wieder neue Möglichkeiten für Trekker, die es in dieser Form früher nicht gab. Man muss nur die Landkarten gelegentlich etwas "grundsätzlicher" betrachten.

Die Annapurna-Runde wird wohl über kurz oder lang als zusammenhängend Runde ziemlich uninteressant werden. Andererseits werden jedoch Jomosom bzw. Muktinath schon sehr bald direkt und ohne Flugzeug erreichbar sein. Dort wird dann der neue Ausgangs- bzw. Endpunkt für zukünftige Trekking-Routen liegen. Als "Runde" bietet sich z.B. an: Muktinath - Thorung La - Tilicho See - Jomosom. Mit entspechender Zeitplanung zwecks Höhenanassung und Seiten-Abstechern eine spannende Hochgebirgsrunde. Im Westen wird wohl das "Hidden Valley" immer öfter besucht werden - eine Route bis ins Dolpo wird gelegentlich jetzt schon angeboten. Und dann gibt's auch noch Mustang.

Interessante Trekkingoptionen im Annapurna-Dhaulagiri-Gebiet wird es also trotz Staßenbaues auch in Zukunft noch lange geben...

Wolfgang
hallo wolfgang,
damit hast Du grundlegend recht, aber MUSS den auch der letzte winkel der erde mit trekkingrouten erschlossen sein? den letzendlich ist es dann nur eine frage der zeit bis auch die hinterletzte ecke regelmaessig mit coca- cola versorgt werden kann (da ich mal davon ausgehe, das cola schon in unregelmaessiger regelmaessigkeit schon erhaeltlich ist).
ist nicht gerade dolpo oder mustang ein mysterium welches auch geschuetzt werden sollte?wenn ich mir vor augen fuehre was der tourismus in manchen teilen der welt schon angerichtet hat (und ich spreche mich davon NICHT frei, da ich auch NUR ein tourist bin), zB nur die frage wohin mit dem ganzen muell, da dies ja jetzt schon ein problem ist (ok denn koennte man ja problemlos auf der neuen strasse runterkarren). oder aber der zerfall von kulturen und dergleichen, ok dieser ist nicht aufzuhalten, aber muss man diesen dann noch beschleunigen? und wenn ich mir die lodge- siedlungen in den einzelnen doerfern anschaue, da muss ich ehrlich sagen, da wird mir etwas von meiner illusion genommen (welches eh nur mein wunschdenken ist, da man leider immer feststellt 'andre waren schon vor mir da').
doch man sollte auch bedenken, das die entwicklung gerade in nepal am deutlichsten auffaellt da dieses land noch vor nicht mal 60jahren im mittelalter war und sich in den lezten jahrzehnten doch sehr rasch entwickelt hat, im vergleich zu den jahrhunderten davor...ok so alt bin ich noch nicht, um dies genauer beurteilen zu koennen, doch schon wenn man etwas weiter abseits der touri- routen geht ist der unterschied schon sehr deutlich.....
aber wie Du schon meintest kann man es ja auch positiv sehen, zB da kann man dann mit dem radel da hoch, was ja momentan noch recht beschwerlich ist... und es wird auch noch laenger interessante trekiking- routen geben, dann aber nur nicht mehr soviele...
gruss christian
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  #15  
Alt 26.03.2009, 11:03
Benutzerbild von Gregor aus Essen
Gregor aus Essen Gregor aus Essen ist offline
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Hallo Christian,

grundsätzlich gebe ich dir Recht – wie Wolfgang auch.

Ich bin auch der Meinung, dass u.a. das Dolpo und Mustang Mysterien bergen, die schützenswert sind.

Aber das würde ja ein „global – galaktisches“ Denken und Handeln voraussetzen.
Welches wir eben nicht haben.

Die Staatslenker denken immer zuerst „an ihre“ Bevölkerung - und damit eben auch an sich – immerhin wollen sie ja wiedergewählt werden.

Entwicklungen und Prozesse in denen es z.B. um den weltweiten Klimaschutz geht, stocken, gute Ideen werden nicht umgesetzt – und das „nur“ weil Staatsführungen unterschiedlicher Auffassung sind. Letztendlich steckt der schnöde Mammon und Machtdenken dahinter.

Was nun Nepal angeht…
Da würde ich mir wünschen, dass die Nepalis (oder die Übergangsregierung, die Verantwortlichen in den Distrikten und Zonen…) sich weiterhin umschauen, wie andere Länder mit dem „“Tourismusproblem“ umgehen, sich die guten Ideen herauspicken und sie dann – im Rahmen der Möglichkeiten - in ähnlicher Form umsetzen.

Ein guter Anfang sind die Programme, die das Kathmandu Environmental Education Project (KEEP) Einheimischen wie auch Reisenden anbietet (www.keepnepal.org).

Die „Probleme“, die es durch infrastrukturelle Veränderungen gibt, basieren m. E. auf mindestens zwei Aspekten:
1. Es ist technisch und logistisch machbar – also tue ich es
2. Bedürfnisse sollen befriedigt werden

Wie du ja auch schon schreibst sind „wir Touristen“ an der „Erzeugung von Bedürfnissen“ nicht ganz „unschuldig“.

Und last but not least, wollen die Nepalis (und das ist auch ihr Recht!) „an dem großen Kuchen“, den die Touristen mitbringen, partizipieren.

Es ist ja eine Binsenweisheit, dass nur der Einzelne etwas verändern kann.
Fortschritt und Technik – mit allen Vor- und Nachteilen – lässt sich nicht aufhalten.

Wir als „Ausländer“ können nur hoffen, dass es die Nepalis trotz Fortschritt verstehen, den unschätzbaren Wert ihrer Natur, Kultur und Religion zu erhalten.
Und das uns Mögliche dazu beitragen.

Soweit meine Sichtweise.

Viele Grüße,

Gregor aus Essen
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