Berlinerhöhenweg
Inspiriert durch einen Bericht in der Zeitschrift Alpin 06/2003 machten wir uns Anfang August 2004 auf, um an einem verlängerten Wochenende drei Etappen des Berliner Höhenweges zu absolvieren. Jedoch diesmal anders als bei vorangegangenen Bergtouren, nicht mit "kleinem Gepäck" von Hütte zu Hütte, sondern zusätzlich beladen mit Zelt und Schlafsack, um jeweils zwischen den Hütten zu übernachten.
Neben des offensichtlichen Nachteils des höheren Gewichtes, hatte dies natürlich auch Vorteile!
Durch die Übernachtung zwischen den Hütten, hat man am Morgen (ein wenig Disziplin vorausgesetzt

) bereits einigen Vorsprung vor dem Pulk der Wanderer, die regulär an der Hütte starten.
Der obligatorische Schnarcher, der in jedem mittelmäßig belegten Lager einer Hütte in den Alpen zu finden ist, bleibt einem erspart. Über den einen oder anderen nächtlichen Besuch aus der heimischen Tierwelt kann man dann schon eher hinwegsehen.
Es ist einfach deutlich schöner den Tag mit einem Blick auf den Sonnenaufgang in den Bergen durch den geöffneten Lüfter des Zeltes zu beginnen, als sich nach dem Erwachen am Anblick ein paar getragener Socken des Lagernachbarn zu erfreuen, die zum Trocknen am Bettgestell aufgehängt sind.
Naturliebhaber und Romantiker können diese Liste der Vorteile sicherlich endlos fortsetzen.
2004 gelang es uns schließlich Carmen und Ingo, gute Freunde aus dem Rheinland, von dieser für sie neuen Art einer Bergtour zu überzeugen. Die Packliste war schnell abgestimmt, letzte Einwände beherzt ausgeräumt (der Franke sagt immer "...dees passt scho...) und so starteten wir am 30.07.2004 zu unserer 3 tägigen "Expedition".
Eine Frage kommt bei Erzählungen zu dieser Tour übrigens immer direkt auf: Darf man denn in den Bergen zelten?
Die
Naturparkbetreuung Zillertaler Alpen antwortet darauf auf Nachfrage per mail:
Zitat:
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"Vielen Dank für Ihr mail - und hier gleich die gute Nachricht: Im Naturpark Zillertaler Alpen ist das Zelteln nicht verboten (das ist v.a.in Nationalparks der Fall). Es gilt also das gleiche wie überall: der Grundeigentümer muss einverstanden sein. Am besten Sie fragen die Hüttenwirte!"
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Probleme kann die Suche nach geeigneten Zeltplätzen bereiten (Berge können halt ganz schön schief sein ;-) ). Entsprechende Hinweise zu den Zeltplätzen finden sich bei den Tourtagen.
Also los gehts...