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  #1  
Alt 02.05.2002, 14:03
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Standard war im April im Everestgebiet

namaste!!

ich war im märz/april in nepal (everest-gebiet / chitwan).

da ich bei der planung der reise auch viele fragen hatte, und die zum teil übers internet beantwortet wurden, möchte ich auf diesem weg mein wissen gerne weitergeben.
also stellt eure fragen, ich werde sie gerne beantworten
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  #2  
Alt 04.05.2002, 16:35
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Standard Re: war im april im everest-gebiet

Hi,
hast du ne Ahnung, ob es mitte September schon Sinn macht, von Jiri zum Basecamp des Everest loszugehen? Oder was meinst du zum Wetter dieser Zeit?
Gruss
Ralph
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  #3  
Alt 05.05.2002, 20:52
ela ela ist offline
Forumsfrischling
 
Registriert seit: 31.01.2002
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Standard Re: war im april im everest-gebiet

Namaste Holger, im Forum finden sich auch Beiträge über mgl. Bedrohungen durch Kriminalität (s. auch maoistische Aufständische in Westnepal). Hast Du irgendwelche negativen Erfahrungen in dieser Richtung gemacht? Wie hat sich Dein Kontakt mit Einheimischen gestaltet? Gruss Eberhard
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  #4  
Alt 06.05.2002, 09:59
Holger
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Standard Re: war im april im everest-gebiet

hallo ralph
zum wetter im september kann ich nicht sehr viel sagen, da ich ja im märz/april da war, aber meines erachtens ist der september für jiri noch etwas früh, da es doch etwas tiefer liegt und der monsum gerade erst vorbei ist.
grundsätzlich solltest du dir überlegen, anstatt von jiri zu laufen nach lukla zu fliegen und die gewonnene zeit zu einem besuch im gokyo-tal zu verwenden.

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  #5  
Alt 06.05.2002, 10:14
Holger
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Standard Re: war im april im everest-gebiet

hallo eberhard,
wir haben sehr viel mit den einheimischen über das problem mit den maoisten gesprochen.
meines erachtens und das ist die meinung aller einheimischen, ist das das viel zuviel von den medien aufgebauscht wird.
in den trekking-gebieten bekommst du gar nichts von der bedrohung mit. in namche bazar stehen zwar ein paar soldaten rum, das wars aber auch.
wenn aus kathmandu rausfährt, muss man ab und zu einen kontrollpunkt der armee passieren. sobald sie einen touristen im fahrzeug ausmachen, kann man weiter fahren.
in den 4 wochen wo wir da waren hatte ich zu keiner zeit das gefühl einer bedrohung.
durch die berichte in den medien kommen zur zeit nicht sehr viele touristen in das land, daran haben alle lodge-besitzer sehr zuknabbern. :'(
ich bin froh das wir jetzt in nepal waren trotz dieser angeblichen bedrohung, denn so wenig wie zu dieser zeit war in den trekking-gebieten noch nie los. in der hälfte aller lodges wo wir geschlafen hatten, waren wir mit der "didi" allein.
tagsüber haben wir im gokyo-tal kaum menschen gesehen und den gokyo-peak hatten wir eine stunde für uns alleine ;D
gruss holger
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  #6  
Alt 07.05.2002, 15:35
phacops phacops ist offline
zweite Heimat Trekkingforum
 
Registriert seit: 15.03.2002
Ort: im Süden und (manchmal) im Ost
Beiträge: 2.622
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Standard Re: war im april im everest-gebiet

Hallo Eberhard,

die Antwort von holger kann ich ergänzen:
Ich war März/April auch von Lukla zum KalaPattar, ChukkungRi und IslandPeak unterwegs.
Von Lukla aus hatten wir keinerlei Bedrohungen durch die Maobadis. Zwischen Lukla und Jiri sind die Rebellen allerdings stärker vertreten, da gibt es zumindest "Spendeneintreibungen" bei den Einheimischen. Von daher also auch von mir die Empfehlung, nach Lukla zu fliegen und dort loszutrekken.
Die Einheimischen halten sich in den Gesprächen über die ¤*#Maobadis bezüglich eigener Erfahrungen und Bedrohungen eher bedeckt. Da dürfte evtl. Furcht vor möglicher Betroffenheit eine Rolle spielen.
Ansonsten sind die Einheimischen, soweit sie Englisch sprechen, sehr offen und freundlich. Auch wir waren oft die einzigen beiden Trekker in den Lodges - allerdings nicht mehr ab Pheriche - zum KalaPattar ging ne Karawane von ca. 40 Leuten hoch ¤*#und unterwegs trifft man natürlich die zahlreichen Ausrüstungs-Karawanen für die Everest-Expeditionen - und in Chukkunk machte ne größere Hauser-Gruppe die Lodge unsicher ¤*#>. Die Einheimischen freuen sich gerade dieses Jahr über jeden Besucher - der Tourismus ist m.E. um 50 - 70% zurückgegangen! ¤*#Den Everest-Trek kannst du nach meiner subjektiven Meinung derzeit mit der nötigen Vorsicht ohne weiteres angehen -aber verfolge die Entwicklung in den nächsten Wochen/Monaten! Army und Security Forces sind allerdings in Namche und Lukla in größerer Anzahl vorhanden, was aber eher der Sicherheit dient als ein Gefühl der Bedrohung auslöst.
Dir jedenfalls eine gute Vorbereitung, gute Akklimatisierung und dann viel Spaß bis zur gesunden Rückkehr!

phacops ¤*# ¤*#
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