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  #1  
Alt 17.02.2003, 20:24
phacops phacops ist offline
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Standard Keine Spendeneintreibungen durch Maobadis mehr ?

Hallo Trekkingfreunde,

eine positive Nachricht:

Die Maoisten wollen auf alle sogenannten "Spenden" verzichten - bis auf freiwillige (?).
Sagt zumindest einer ihrer Führer (s. Kantipur-online unten).

Ob sich alle lokalen Kader daran halten wird man sehen und (hier hoffentlich auch) lesen.

Grüße!

phacops

Hier die Meldung (Auszug):

Maoists to halt "donation" collection
KOL Report
KATHMANDU, Feb 16 - The Communist Party of Nepal - Maoist says the party is stopping all kind of "donation" collection except those provided to the party voluntarily.
A statement issued by Maoist leader Prachanda Sunday afternoon, said he had order a halt to all such activities by party members at all level with immediate effect.
...
Prachanda in his statement denied that his supporters were responsible for such measures.
(rk)


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  #2  
Alt 14.05.2003, 14:11
phacops phacops ist offline
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Standard Re: Keine Spendeneintreibungen durch Maobadis mehr

Bin ich denn der einzige mit rezenten schlechten Erfahrungen?

Wurde Mitte April auf dem Dhaulagiri-circuit mitten in Muri morgens beim Frühstück von einem höflichen, aber bestimmt auftretenden jungen Maoisten gegen Quittung um 40 Euro erleichtert (spendete "freiwillig" nach 15 Minuten Diskussion - um evtlle Komplikationen zu vermeiden).

phacops
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  #3  
Alt 21.05.2003, 14:03
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Standard Re: Keine Spendeneintreibungen durch Maobadis mehr

Hallo Phacops,

Es freut mich, dass du wieder heil zurück gekommen bist. Wenn man Kantipur-online glauben will, dass es keine Spendeneintreibungen mehr geben wird, ist es umso ärgerlich, wenn man dann doch 'in den sauren Apfel' beißen muss!

Ich hoffe, es war trotzdem ein gutes und erfolgreiches Trekking? Ich habe gerade vor ein paar Tagen einen Reisebericht über die Dhaulagiri-Runde von einem Pärchen online gestellt.
Die beiden Autoren hatten Anfang April mit großen Schneemassen zu kämpfen! War es Mitte April schon besser?

Grüße,
Andreas
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Gruß, Andreas

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  #4  
Alt 21.05.2003, 14:06
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Standard Re: Keine Spendeneintreibungen durch Maobadis mehr

Ähem, ich habe gerade erst gelesen, dass du ja schon in einem anderen Beitrag etwas über die Sitaution geschrieben hast... :-[
Man sollte halt immer zuerst alle neuen Beiträge lesen :

Andreas
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  #5  
Alt 21.05.2003, 15:10
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Standard Re: Keine Spendeneintreibungen durch Maobadis mehr

. Wenn man Kantipur-online glauben will, dass es keine Spendeneintreibungen mehr geben wird, ist es umso ärgerlich, wenn man dann doch 'in den sauren Apfel' beißen muss!

Hallo Andreas,

die 40 Euro, auf die ich den jungen Mann gehandelt hatte, waren nicht so schlimm.
Die Erfahrung und die Diskussion waren es wert (ich habe KOL ja nicht blind vertraut).
Die Ortschaften auf der Route sind mE immer noch Mao-Gebiet und solange die Friedensgespräche kein Ergebnis bringen, wird sich da auch nichts ändern. Für die Einheimischen war das Auftauchen des Maoisten überhaupt keine Überraschung, vielleicht hat ihn sogar jemand informiert. Wir übernachteten ja mitten im Ort und am Vorabend (14.04.) war wegen des Neujahrsfestes jede Menge Volk ¤*#(auch Betrunkene) im Ort unterwegs und haben natürlich unsere Träger gesprochen.

Habe mich nur gewundert, daß sonst noch keine entsprechende Meldung gekommen war.

VG

phacops
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  #6  
Alt 21.05.2003, 15:33
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Standard Re: Keine Spendeneintreibungen durch Maobadis mehr

Zitat:

Hallo Phacops,

Es freut mich, dass du wieder heil zurück gekommen bist.
Ich hoffe, es war trotzdem ein gutes und erfolgreiches Trekking? Ich habe gerade vor ein paar Tagen einen Reisebericht über die Dhaulagiri-Runde von einem Pärchen online gestellt.
Die beiden Autoren hatten Anfang April mit großen Schneemassen zu kämpfen! War es Mitte April schon besser?

Hallo Andreas,

danke für den Hinweis auf den Reisebericht!
Ganz interessant, der Vergleich!
Wir waren auch zu zweit und hatten bewußt keinen full-camping-trek machen wollen. So kamen wir mit guide und fünf Trägern aus.
Die Schneesituation war ab Dhaulagiri Base Camp in der zweiten Aprilhälfte noch ähnlich : immer wieder knietiefes Einsinken vormittags im Harsch und später im aufgeweichten Schnee macht das Gehen schon anstrengend! Vorher (Italian und Japanese BC) 20cm Neuschnee, was neue Spur anlegen bedeutet. Die - auch für die Expeditionsteilnehmer - heikelste Stelle waren die auch im Reisebericht beschriebenen beiden Moränenhänge hinter dem Italian Basecamp, die im Frühjahr offenbar immer neu abgerutscht sind und - v.a. der zweite - im Lockermaterial keinen Halt bieten, wenns so 100 m runter in den Gletscherbach und direkt ins Gletchertor geht -aber wir sind ohne Seil drübergekommen.
Ebenso wie im Reisebericht hatten zwei unserer Träger Probleme mit ihren Brillen bzw der Schneeblindheit. Wir brauchten für einen porter medizinische Behandlung in Marpha und haben uns fast alle ganz schön Sonnenbrand im Gesicht zugezogen (trotz LSF 30) und die Lippen waren noch Wochen gekennzeichnet. Trotzdem sind wir vom DBC übers Hidden Valley bis Marpha in zwei Etappen durchgetrekt (hart, z.T. lustig, wenn die Träger zum ersten Mal Schneeabfahrten auf dem Hosenboden bzw ner Plastikplane machen, aber immer in Erwartung des hervorragenden peach brandy von Marpha).
Von Pokhara bis Marpha waren wir 12 Tage(Korrektur: 11 Tage) ¤*#unterwegs, das ist so unsere Schlagzahl, (auch beim AC), ein paar Tage mehr sind natürlich nicht schädlich!

Zum "heil zurück kommen" nur so viel, daß wir wirklich heilfroh sind. Aber das kritische Erlebnis geschah nicht auf dem Dhaulagiri-circuit, sondern auf dem anschließenden Trekteil zum MesokantuLa hoch und im Tilichogebiet. Später vielleicht auch dazu noch mal etwas.



Grüße

phacops

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  #7  
Alt 24.09.2003, 18:29
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Standard Spendeneintreibungen durch Maobadis: wieder und he

Hallo,

seit drei Wochen ist ja schon bekannt geworden, daß die Maobadis jetzt auch auf den Standard-Treks "donations" von ausländischen Trekkern erheben.

Untenstehender Artikel aus Kantipur-online zeigt, daß die Maos ihre Machtansprüche auch gegenüber den Einheimischen durchsetzen.
Und ist da so ein großer Unterschied zwischen permit/fee/tax und donation/revolutionary tax/extortion oder Schutzgeld? Oder alles nur eine Frage der Macht?
Würde mich nicht wundern, wenn bereits viele Shops etc in KTM auch ihre Schutzgelder zahlen. Vielleicht war der Bombenfund am Makhan Tole nur eine nachdrücklichere Aufforderung...

Bei meinem Gespräch mit dem Mao im April wies dieser darauf hin, daß die Maoisten auch Straßen/Wege anlegten/ausbesserten. Ich vermute zwar eher, daß derzeit Lebensmittel/Kleidung oder Waffen für das Geld gekauft werden. Aber wenn man sich ausmalt, wie verbreitet die Korruption im etablierten Apparat ¤*#ist, kann man eine kleine donation, wenn gar garniert mit einer Unterhaltung mit einem Maoisten über ihre Ziele, schon locker machen.

Vielleicht gibts noch ein paar Erfahrungsberichte?

phacops

hier das Zitat aus KOL (Auszug) :

Maoists intensify extortion in eastern Nepal
KOL Report
Kathmandu, Sept 23 - Reports from eastern region say Maoist rebels have intensified their extortion drive in the eastern part of the country.
Our correspondent in the region reports that the rebels have started extorting money from general people, teachers, government employees, political workers, farmers and intellectuals.
The rebels have issued orders banning the activities of NGOS and INGOS in the area where the Maoist influence is predominant.
The extortion demanded by rebels from the individuals range between five thousand to two hundred thousand rupees, reported our correspondent.
The VDC secretaries have been notified to donate at least fifty thousand rupees to the rebels while the working teachers, security personnel and government employees have been asked to donate four day’s salary. The ex-service men of Indian army and British army have been asked to donate their one-month’s salary.
....
(hbt)
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  #8  
Alt 24.09.2003, 20:55
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Standard Re: Spendeneintreibungen durch Maobadis: wieder un

Hi all,

ich habe in KTM letzte Woche von einer Gruppe gehört, die auf dem Jomson-Trek Kontakt mit Maos hatte die 1000 Rupien von ihnen wollten. Sie haben sie aber nach "lustiger Diskussion" (Orginalzitat) auf 300R und einen Kuchen runtergehandelt.

CU Matze
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  #9  
Alt 25.09.2003, 06:30
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Standard Re: Spendeneintreibungen durch Maobadis: wieder un


[quote author=Matze link=board=westnepal&num=1045513466&start= 0#7 date=09/24/03 um 21:55:47]
Hi all,

ich habe in KTM letzte Woche von einer Gruppe gehört, die auf dem Jomson-Trek Kontakt mit Maos hatte die 1000 Rupien von ihnen wollten. Sie haben sie aber nach "lustiger Diskussion" (Orginalzitat) auf 300R und einen Kuchen runtergehandelt.

CU Matze
[/quote]

Das klingt zwar wirklich lustig und nach einer originellen Begegnung, ist meines Erachtens aber etwas verharmlosend! Aufmerksam und vorsichtig bleiben! 1000 Rs sind verschmerzbar!

Andreas
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