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  #1  
Alt 14.03.2008, 21:20
Stachelfisch
Gast
 
Beiträge: n/a
Galerie:
Reden Anfänger Fragen

Hallo Leute!

Ich bin neu hier und habe auch schon etwas hier herum gestöbert. Leider habe ich noch immer ein paar Fragen!

Ich möchte nächstes Jahr mit dem Trekking beginnen. Bis dahin möchte ich mir relativ gute Ausrüstung besorgen und mich mit dem Thema vertraut machen.

Ich habe schon einige Touren in Planung.
Die erste ist eine Umwanderung des Bodensees. Die Idee habe ich hier aus dem Forum !
Diese Tour soll mein Einstieg sein. Ich möchte auf dieser Strecke auch hin und wieder im Zelt schlafen.
Und nun habe ich schon meiner ersten Frage:
Da ich das Zelt auch in Schottland nutzen möchte, das wäre nämlich mein nächstes Ziel, würde ich gerne wissen wie groß die Wassersäule sein sollte, damit Schottland für mich nicht "ins Wasser fällt". Vielleicht habt ihr auch kleine Tipps für mich worauf ich beim Zeltkauf unbedingt achten sollte.
Frage 2: Wenn ihr eure Strecken plant, wie schätzt ihr ein wie viele Kilometer ihr am Tag schafft?
Frage 3: Da ich einer der Menschen bin die lieber mal ein Buch lesen als PDF's am PC, könnt ihr mir vielleicht Bücher empfehlen die sich mit Trekking im Allgemeinen beschäftigen?
Frage 4: Ist die Umrundung des Bodensees überhaupt was für Anfänger?

Ich glaube das war's erstmal! Weiter Fragen könnten aber folgen.
Hoffe ihr könnt mir Helfen!

MfG Stachelfisch
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  #2  
Alt 14.03.2008, 22:47
waldschrat waldschrat ist offline
Alter Hase
 
Registriert seit: 10.12.2006
Ort: sonthofen
Beiträge: 659
Galerie: 50
Standard AW: Anfänger Fragen

Hallo,

ob die Umrumdung des Bodensees zu Fuß etwas für Anfänger ist kann man sich ernsthaft fragen, es ist nicht sooo abwechslungsreich - wenn Du draussen schlafen willst, ist das auf einigen Etappen auch nicht so einfach, ich halte es eher für eine nette Fahrradtour.

Das mit der Wassersäule halte ich nicht für so dramatisch, unten wirst Du meist eine Bodenplane drunter legen, vielleicht interessant wenn Du mal richtig im nassen Moor zeltest - ich weiß wovon ich spreche, wenn es - jedenfalls bei Zelten mit Doppeldach von oben reinkommt höchstens weil die Nähte lecken (Nahtabdichter drauf, fertig). Thema ist eher Gewicht, Windstabilität, Zahl der Abspannpunkte, vielleicht sogar ob bei der Zeltform Schnee vom Dach abrutscht oder Du evtl. aller Stunde rütteln mußt. Jedenfalls bei einem richtigen Trekking oder Bergsteigerzelt brauchst Du Dir wegen der Wassersäule keine Gedanken machen.

Wassersäule bedeutet letztlich bei welchem Wasserdruck theoretisch das Wasser durch das Gewebe drückt, Du zeltest ja nicht 30m unter Wasser und der Regen läuft halt am Aussenzelt ab.

Für den Bodensee brauchst Du natürlich nichts besonderes an Zelt - es sollte halt im Sommer mückendicht sein, für Schottland heißt das midget-dicht, d.h. sehr, sehr enge Maschen, frag beim Kauf gezielt ob das für Nordlandmücken geht. Ich war übrigens die ersten Touren ohne Zelt unterwegs und hab halt notfalls bei Regen versucht einen Unterschlupf zu finden. Ich rate halt ungern Anfängern einen Haufen Geld in ein Zelt zu stecken und nach der ersten Woche draussen merken sie dann vielleicht daß das Ganze doch nicht für sie paßt.

Wenn Du in relativ ebenem Gelände für den Anfang mit 20 km Wegstrecke oder Zeitangaben im Buch mit 5 Stunden Gehzeit rechnest ist das o.k.. Wenn Du keine Wegbeschreibung hast wo die Angaben drin sind würd ich bei einem Wanderweg der ungefähr geradeausgeht, wegen allfälliger Schlenker so ein Drittel zur Luftstrecke dazurechnen. Mach Dir keine Gedanken, ohne Druck laufen, das Ganze nicht als Leistungssport auffassen und aufhören wenn man müde wird oder es den Beinen langt, besser keine festen Ziele für den Tag setzen, die Leistung kommt von selbst (meist ist der 3./4. Tag ein Tiefpunkt, dann gehts unbemerkt aufwärts)

Bücher nützen Dir praktisch meist erst etwas wenn Du Erfahrung hast, das ist wie der Versuch radfahren aus einem Buch zu lernen. Praktisch und gut sind die Heftchen aus dem Steinverlag. Dann hab ich mal ein Handbuch für Pfadfinder gekauft - auf seine Art auch recht nett.


Gruß


Waldschrat
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  #3  
Alt 15.03.2008, 00:01
Polarfuchs Polarfuchs ist offline
freut sich auf die nächste Tour
 
Registriert seit: 16.08.2006
Ort: Heidelberg, zeitweise Wien
Beiträge: 839
Galerie: 0
Standard AW: Anfänger Fragen

Als Grundlage ist diese Buch ganz akzeptabel: http://www.globetrotter.de/de/shop/d...=rkh58002&GTID=
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  #4  
Alt 16.03.2008, 00:27
Stachelfisch
Gast
 
Beiträge: n/a
Galerie:
Standard AW: Anfänger Fragen

Danke für eure Antworten!

@waldschrat

Wenn der Bodensee eher eine schöne Radtour ist, könntest du mir einen Tipp für eine Anfängertour gebe?
Sollte im Deutschsprachigem Raum sein. Meine Freundin möchte mitmachen aber alle 3 Tage in einem Zimmer oder so schlafen. Denke so an eine 14 Tage tour.

Bei den kosten von Ausrüstung mache ich mir nicht so Gedanken. Zelten tue ich schon seit ich klein bin und könnte das Zelt auch so nutzten. War aber bisher immer nur auf Campingplätzen mit einem mehr als alten Zelt! Wiegt so um die 15 Kilo ist aber auch etwas größer. Für etwa 4-5 Personen!Jetzt möchte ich zum Trekking übergehen. Es hat etwas von Abenteuer und Ursprünglichkeit!
Ich möchte aber auch irgendwann meine Grenzen austesten. Mein Ziel wäre ein Alpenüberquerung. Aber bis dahin wird es noch laaaaaange dauern.

MfG Stachelfisch!
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  #5  
Alt 16.03.2008, 08:44
waldschrat waldschrat ist offline
Alter Hase
 
Registriert seit: 10.12.2006
Ort: sonthofen
Beiträge: 659
Galerie: 50
Standard AW: Anfänger Fragen

Hallo,

am Bodensee hast Du halt wenig Höhenunterschiede, viel was zumindest die Qualität eines Fahrradweges hat und freies Zelten ist über weite Strecken ein Problem bis unmöglich (Campingplätze gibt es natürlich).

Übrigens ist der E 5 Bodensee - Verona für Normalwanderer kein großes Problem, lediglich Anfänger mit schwerem Rucksack werden eine Weile brauchen um sich an die oft sehr großen Höhenunterschiede zu gewöhnen. Die Südtiroler Weitwanderwege oder gar der Zentralalpenweg sind da schon ein anderes Kaliber.

Die Korsikadurchquerung hat zwar zwei, drei Stellen die ein bißchen ausgesetzt sind und "hinlangen" verlangen, da solltest Du vielleicht mal zuerst etwas vergleichbares in den Alpen testen, Vorteil sind die angelegten Zeltmöglichkeiten im Umkreis um die Hütten und die perfekte Markierung. Ich hab dort auch Leute getroffen die vorher nie eine Bergtour gemacht haben - allerdings die Höhenunterschiede sind teilweise auch ziemlich happig.

In Deutschland würde ich den Schwarzwald empfehlen (evtl. auf die schwäbische Alp abbiegen wenn zu kurz) oder den Rheinsteig. Letztes Jahr Bayer. Wald hat mir auch sehr gefallen, da ist man soweit Nationalpark allerdings mit eineinhalb Füßen im Illegalen beim wilden Zelten, hat aber dort sehr schöne Hütten. Bei schön Wetter (auch wenn ich es noch nicht am Stück gemacht habe) schon wegen der Aussicht aufs Hochgebirge bietet sich eine Durchquerung des schweizer bzw. französischen Jura an.

Gut markiert, einfach zu laufen allelrdings nicht ganz wettersicher ist in Irland der Kerry-Way (Billigflüge von Hahn).


Gruß

Waldschrat
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  #6  
Alt 25.03.2008, 11:13
Benutzerbild von pepenipf
pepenipf pepenipf ist offline
Alter Hase
 
Registriert seit: 19.01.2006
Ort: Neustadt
Beiträge: 529
Galerie: 12
Standard AW: Anfänger Fragen

Hallo zusammen.
Sind gerade vom Bodensee zurück. Ich fnde es durchaus eine passende Anfängertour, gerade weil es nicht viel auf und ab geht und man sich so mal eher langsam an die Belastungen des Trekkings gewöhnen kann. Landschaftlich ist der Bodensee schön, aber nicht so abwechslungsreich, dafür bekommt man aber auch noch viel schöne Dörfer und Städte. Einzig echtes Manko, man läuft auf relaiv viel Asphalt.
Das mit dem Zelten ist am Bodensee so eine Sache, wild campen kann man ziemlich vergessen, dazu ist der Bodensee leider viel zu verbaut, aber es gibt viele Campingpläze, die aber jetzt zum Großteil noch zu haben.
Wie gesagt Bodensee ist sicherlich nicht das einsame Trekking wie in den Alpen oder Schottland, denn man läuft eigentlich von Dorf zu Dorf. Vorteil, vielleicht gerade für einen Anfänger daran ist aber das man die Tour jederzeit beenden kann, weil man immer ruck zuck an Bus oder Bahn sein kann.

Meine ersten Touren waren im Pfälzerwald (klar ist halt vor meiner Haustür) und in den Vogesen. Beides ist durchaus einsam, zum wild campen geeignet und bei passenden Streckenwahl auf ale Felle Afängertauglich!

Tja das mit den Etappenlängen ist manchmal auch noch mein Problem, aber solangsam lerne ich enzuschätzen was ich wo ungefähr laufen kann. Die Streckenlänge ist stark abhängig ob es halt eben ist oder bergig und bei mir ganz klar wie der Untergrund ist. Wenn ich die meiste Zeit auf Asphalt oder sehr harten Untrgrnden laufen muss komme ich nicht so weit wie auf weichem Waldboden. Und natürlich kommt es auch darauf an wievie Gepäck man mitschleppt, mit weig Gepäck kann man nicht nur schneller gehen, sondern meist auch länger...
Am Afang habe ich mir meis Srecken gesucht die gut mit enem Führer beschrieben sind und habe die Etappenvorschäge bernommen. Dabei habe ich schnell gelert in wie weit die Zeiten, die meist ähnlich sind auf mich passen (durch die Hunde bin ich in den ersten 1-2 Stunden z.B. immer langsamer, in sehr schwierigem Gelände auch,..) und konnte dann irgendwann einschätzen wieviel km ich in welchem Gelände ungefär schaffe und wie lang ich dafür ungefähr brauche. Ich denke das muss man halt immer erst mal ein wenig für sich selbst herausfnden.

Viele Grüße
Nina
__________________
nächste Station: GR20 (30.08.-07.09.2014)
Odenweald-Vogesen in Tagestouren wann immer Zeit ist
der Pfälzer Wald zählt ja schon nicht mehr...
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