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  #1  
Alt 11.04.2008, 18:31
Benutzerbild von wetterfest
wetterfest wetterfest ist offline
Alter Hase
 
Registriert seit: 09.03.2002
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Standard Sauerstoffsätigung in der Höhe

hallo,

kann mir vielleicht jemand verlässliche richtwerte für die sauerstoffsätigung in abhängigkeit von der höhe nennen, gibt es irgendwo eine tabelle o.ä.
ich vermute mal, dass es doch richtwerte für die verschiedenen höhenstufen gibt, welche dann nicht unterschritten werden sollen, oder ab wann eben eine akute gefährdung vorliegt oder eben auch keine gefärdung.
ich habe gegoogelt aber leider nichts gefunden, vielleicht weiß jemand von euch eine gute quellenangabe?

danke und liebe gruesse
helmut
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http://www.geofaktor-reisen.de
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  #2  
Alt 11.04.2008, 18:52
Benutzerbild von Soshin
Soshin Soshin ist offline
Namaste
 
Registriert seit: 10.01.2005
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Standard AW: Sauerstoffsätigung in der Höhe

Hallo, Helmut,

Unten die Quellen, die ich finden konnte. Aber vielleicht hilft auch zusätzlich ein kleiner Exkurs über Adaption.
Der absolute Wert des SpO2 ist bei der Höhenakklimatisation nicht ganz so wichtig, wie es scheinen mag. Der Körper kann sich recht schnell an niedrige Werte adaptieren.
So kann eine SpO2 von 85% schon große Probleme machen, wenn sie zu schnell "erreicht" wird, während eine Spo2 von 75%, wenn sich der Körper sehr lange (Lungenkrankheiten) daran gewöhnen konnte, kein Problem darstellt.
Darauf u.a. basiert das Prinzip der Höhenakklimatisation.
Insofern gibt es keine absoluten Richtwerte, wobei natürlich eine SpO2 von unter etwa 40% immer ein Problem darstellt, d.h., dass der Körper auch bei langfristiger und idealer Akklimatisation diesen niedrigen Sauerstoffpartialdruck nicht mehr kompensieren kann (Todeszone).

Hoffe, das hilft

Soshin

http://sciencelinks.jp/j-east/articl...01A0180279.php
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Neunte Nepalreise
06.Dez. 2011 - 03.Maerz 2012



Geändert von Soshin (11.04.2008 um 22:56 Uhr) Grund: Irreführende Info... :-(
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  #3  
Alt 11.04.2008, 19:13
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wetterfest wetterfest ist offline
Alter Hase
 
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Standard AW: Sauerstoffsätigung in der Höhe

erstmal ja, vielen dank soshin.

ich werde mich mal durcharbeiten...........
lg
helmut
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  #4  
Alt 11.04.2008, 20:40
leakul
Gast
 
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Standard AW: Sauerstoffsätigung in der Höhe

Hallo Wetterfest,

vielleicht meinst du so etwas hier???

http://www.zeitschrift-sportmedizin....0/a05_1200.pdf (S.413)

http://hno.klinikum.uni-muenchen.de/...main=6&sub=111
http://www.gesundes-reisen.de/hinter...ant/Hoehe.html
http://www.businesslunchclub.ch/inde...d=36&Itemid=52

lg leakul
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  #5  
Alt 11.04.2008, 21:39
Benutzerbild von wetterfest
wetterfest wetterfest ist offline
Alter Hase
 
Registriert seit: 09.03.2002
Ort: Mainz
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Standard AW: Sauerstoffsätigung in der Höhe

viele gute links, danke!

ich werde etwas brauchen bis ich alles gelesen habe aber ich bin sicher das es mir weiterhilft (habe mal quer darüber geschaut).

wünsche euch noch ein schönes wochenende
helmut
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  #6  
Alt 12.04.2008, 16:53
daxy daxy ist offline
8000
 
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Standard AW: Sauerstoffsätigung in der Höhe

meiner erfahrung nach, ist das völlig individuell

der eine hat in 6000 m 92 % der andere in 4000 60 %

würde mich da auf keine tabelle verlassen, sondern je nach befindlichkeit und eventuell puls gehen
__________________
Daxy

die ihr auf www.wabnig.net
besuchen koennt
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  #7  
Alt 12.04.2008, 17:01
Benutzerbild von Soshin
Soshin Soshin ist offline
Namaste
 
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Standard AW: Sauerstoffsätigung in der Höhe

Ich habe gehofft, das Du einsteigst, Daxy.
Im Gegensatz zu mir hast Du praktische Erfahrungen, während ich nur Theoretisches wiederkäuen kann...


LG,
Soshin
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Neunte Nepalreise
06.Dez. 2011 - 03.Maerz 2012


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  #8  
Alt 13.04.2008, 09:52
Benutzerbild von wetterfest
wetterfest wetterfest ist offline
Alter Hase
 
Registriert seit: 09.03.2002
Ort: Mainz
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Standard AW: Sauerstoffsätigung in der Höhe

puls heisst............... ruhepuls nicht mehr als 20 % erhöht gegenüber normal, oder???

danke und gruss
helmut
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  #9  
Alt 13.04.2008, 15:23
Benutzerbild von pauli2040
pauli2040 pauli2040 ist offline
fühlt sich hier richtig wohl
 
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Beiträge: 351
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Standard AW: Sauerstoffsätigung in der Höhe

als ich letztes jahr am aconcagua war, mussten wir im basecamp (4200m) zur ärztl station, sauerstoffsättigung puls und blutdruck messen. insg. 3 mal. am morgen nach ankunft, am morgen vor dem ersten aklimatisierungs aufstieg nach camp canada und am ruhetag vor beginn des gipfelaufstieges. bis dahin musste die sauerstoffsättigung bei mindestens 90% liegen. 2 hatten 89% war dann auch kein problem.
wir konnten bei unserem bergführer aber dazwischen auch messen, die hatten selber einen pulsoxyometer dabei.

wir hatten 2, die waren vorher einen 5000er zur aklim. besteigen, die hatten zb schlechtere werte als ich, ich kam aus dem flugzeug, am nächsten morgen war abfahrt nach puente del inca.
ich schätz daxi hat recht, das da jeder körper seine individiuelle suppe kocht.
ich hatte direkt bei ankunft im BC 73 % sauerstoffsättigung, am letzten ruhetag 96% mir kam überhaupt vor, das ich keine gröberen probleme in der höhe hatte.
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  #10  
Alt 13.04.2008, 19:36
SwissFlint SwissFlint ist offline
aktiv dabei
 
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Ort: Schweiz
Beiträge: 104
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Standard AW: Sauerstoffsätigung in der Höhe

Gewisse Leute sagen (jedenfalls bis 7000m) sollte man einfach etwas höher gehen (ca.20-30m) und dann wieder zurück.. das neutralisiere etwas...

Ich persönlich habe mit 22, als ich in grossen Höhen war, nie die geringsten Probleme gehabt... ich war zwar von 16-20 klettern, aber ansonsten damals untrainiert.
Ich bin auch in wenigen Stunden von 0 auf 4500m gefahren und wieder zurück auf 4000 im Bus.. kein Problem.. - kann aber bei gewissen Menschen zu ernsthaften Beschwerden führen...
http://www.trekkingforum.com/forum/s...ead.php?t=4126

Mate-Tee trinken hilft...
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  #11  
Alt 13.04.2008, 20:07
daxy daxy ist offline
8000
 
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Beiträge: 476
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Standard AW: Sauerstoffsätigung in der Höhe

wie gesagt -- individuell

kennen einen bergführer, der schon in grossen höehen war und dann am Kinley ein lungenödem entwickelte -- O2 40 %

nach Gamow bag 38%

ist dann mit O2 flaschen ins BC abgefahren

andere haben über 90 % ohne wesentliche höhenerfahrung

ausserdem kommt es auf den gegenwärtigen stand an

zb Messner: kam von einem 8000 und ist den Kili nicht hoch gekommen, da durchfall....


wie ihr seht:

alles ist individuell !
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Daxy

die ihr auf www.wabnig.net
besuchen koennt
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  #12  
Alt 14.04.2008, 17:25
Benutzerbild von matis
matis matis ist offline
schreibt viel
 
Registriert seit: 18.05.2004
Ort: zu Erlangen
Beiträge: 210
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Standard AW: Sauerstoffsätigung in der Höhe

Hallo Helmut,
ich habe da ein Buch, das das
Thema Trekking und Höhenbergsteigen - Ein medizinischer Ratgeber
vom Autor: Thomas Hochholzer
erschienen im Verlag: Lochner Verlag
nur empfehlen kann.

Allgemein zur Sauerstoffsättigung in Abhängigkeit zur Höhe - wie es auf link

http://www.gesundes-reisen.de/hinter...ant/Hoehe.html
unter Abbildung.1 zu sehen ist

Meinst du damit die äußere Luft?
Oder den Wert gemessen im Blut mit Pulsoxymeter?

Zu meiner Entschuldigung gleich vorab: ich bin kein Mediziner!
Bis 5500m kann man doch seine Flachlandleistungsbereitschaft wieder voll herstellen, oder?
Also 100% Sauerstoffsättigung.
Mit welcher Linie oder Kurve geht es dann mit zunehmender Höhe in den Keller?
Wenn ich mir dann diese Bücher von Hchholzer oder Mees durchlese komme ich z udem Entschluss, dass die Trekkingagenturen für Höhenbergsteigen einen zu eng gesteckten Zeitplan haben. Ergo: unseriöus, aber das darf man ja nicht in aller Öffentlichkeit behaupten, sonst bekommt man es mit den Rechtsanwälte von DAV-Summit oder Amical oder Hauser und wie sie sich alle nennen zu tun.
Ich lese gerade ein Buch über die Broad Peak Besteigung von Richard Sale: alpiner Stil und sehr viel Zeit, sogar für weitere Gipfel und nicht 5 Wochen all inclusive.

Wie passt man sich in Höhen über 5500m an?
Man will doch schnell rauf und dann vom Gipfel gleich wieder runter!
Die Höhenbergsteiger übernachten doch in höheren Lagen als 5500m?
Was bringt das? Außer das man dem Gipfel näher ist und somit keinen langen Gipfelzustieg hat.

Auf Antworten zu dem hier geschriebenen und zu dem ersten Thread von Helmut/Wetterfest würde ich mich freuen.
Mit freundlichen Grüßen
Matis, der Junge aus Norwegen
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  #13  
Alt 16.04.2008, 19:26
Benutzerbild von wetterfest
wetterfest wetterfest ist offline
Alter Hase
 
Registriert seit: 09.03.2002
Ort: Mainz
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Standard AW: Sauerstoffsätigung in der Höhe

hallo matis,

danke für deine infos.

ich bin auch kein arzt und kann dir somit auch nicht allzuviel fachliches zum thema sagen. die geposteten links und die beiträge hier helfen aber etwas weiter.
Zitat:
Zitat von matis Beitrag anzeigen
Meinst du damit die äußere Luft?
Oder den Wert gemessen im Blut mit Pulsoxymeter?
........
Wie passt man sich in Höhen über 5500m an?
Man will doch schnell rauf und dann vom Gipfel gleich wieder runter!
Die Höhenbergsteiger übernachten doch in höheren Lagen als 5500m?
Was bringt das? Außer das man dem Gipfel näher ist und somit keinen langen Gipfelzustieg hat.
ja, ich meinte den gemessenen wert im blut mit oxymeter.

die vollständige akklimatisation klappt wohl nur bis ca. 5300 m höhe, weshalb auch alle base camps etwa in dieser höhe sind. bekannterweise gibt es aber viele berge die ab dieser höhe nicht in einem, 2 oder 3 tagen..............zu besteigen sind. hier muessen also auch hochlager eingebaut werden um eine weitere akklimatisation zu gewährleisten, welche aber nie vollständig sein kann in dieser höhe. der körper baut ab den ca. 5300 m höhe auf jeden fall generell ab, wodurch also auch eine zeitliche limitierung in der sogen. todeszone gegeben ist...........

soweit meine nicht-medizinischen kenntnisse.........

liebe gruesse
helmut
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Geändert von AndreasW (17.04.2008 um 05:39 Uhr) Grund: quote repariert
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