Hallo Simone,
das größere Probleme ist eher, inwiefern die Gaskartusche von der gasmenge her entsprechend aufgefüllt wird. Ich denke, trotz niedrigerer Temperaturen (Gas ist dann flüssig) ist auf Grund des geringeren Luftdrucks auf 4000 Meter wohl die Menge an Gas, die in die Kartusche reinkommt geringer... was jetzt aber kein Sicherheitsproblem darstellen sollte.
In großen Höhen 6000-7000 Meter oder mehr, gleichen sich die Auswirkungen von niedrigem Luftdruck und niedrigen Temperaturen gewissermaßen aus... zumindest teilweise.
Deshalb funktionieren Gaskocher auch bei niedrigen Temperaturen noch halbwegs gut.
Auf knapp 6000 Meter ist das bedienen des MSR XGK schon eine gewisse Herausforderung, bei schlechtem Wetter IM ZELT schon eher gefährlich... Da ist Gas sicherlich die viel einfachere Variante und vor allem halt um einiges sicherer...
Gaskartuschen wird man in Bishkek an ehesten bekommen, wenn man genügend Zeit hat. Es gibt ja einen gut ausgestatteten RedFox Shop zum Beispile. Oder man klappert die Agenturen ab...
Ausserhalb von Bishkek würde ich höchstens in Osh etwas erwarten, aber nur mit großem Vorbehalt... detto Karakol... Die Expeditionen starten in Bishkek und sowohl Karakol wie Osh sind höchstens Zwischenstationen auf der An/Abreise. Die gesamte Logistik wird in Bishkek abgewickelt.
Deshalb ist ein Multifuel für Trekkingtouren sicherlich praktikabler.
Seit dem es Gaskocher mit ausgereiften Hitzewechslern gibt (MSR Reactor, Jetboil...) wo kaum Hitzeverlust zwischen Flamme und Wassertopf entsteht, bin ich ab 5000 Meter auf Gas umgestiegen...
Das hantieren mit Benzin ist einfach lästig, die Kocher (selbst "Whisperlight") sind laut und zumindest
meine Hände riechen immer nach Benzin

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lg, Hannes.