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  #1  
Alt 05.11.2011, 10:30
blackrainxl blackrainxl ist offline
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Registriert seit: 07.11.2010
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Standard Trekking Dovrefjell, Rondane oder Jotunheimen

Hallo,

ich würde gern mit meiner Frau nächstes Jahr im Juli eine Trekkingtour im Rondane, Dovrefjäll oder Jotunheimen Nationalpark machen. Wo genau, sind wir noch nicht festgelegt und genau das ist auch das Problem. Letztes Jahr sind wir in Nordschweden getrekkt (Abisko nach Nikkaluokta), diese Strecke hatte uns sehr gut gefallen.

Hat jemand von euch Tourenvorschläge, wir dachten so an eine knappe Woche. 6 Tage wären ideal. Ich würde mich wirklich darüber freuen und von euren Erfahrungen in diesen Gebieten hören.

LG
Patrick
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  #2  
Alt 05.11.2011, 15:12
FCElch FCElch ist offline
fühlt sich hier richtig wohl
 
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Standard AW: Trekking Dovrefjell, Rondane oder Jotunheimen

Hei,

wie wollt ihr übernachten? Hütte? Zelt?

Schau mal zu allgemeinen Infos hier:
www.huettenwandern.de

Einen Wanderbericht mit Fotos von Rondane findest du von mir unter:
http://outdoorseiten.net/forum/showthread.php?55152
Wir waren dieses Jahr dort.

Gruß,
FCElch
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  #3  
Alt 07.11.2011, 07:27
Benutzerbild von pekra62
pekra62 pekra62 ist offline
Alter Hase
 
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Standard AW: Trekking Dovrefjell, Rondane oder Jotunheimen

Hallo Patrick,

ich kann dir nur was zu Jotunheimen berichten:
Hat schon einen ganz anderen Charakter als nördl. Kungsleden. Spektakulärer von der Landschaft und Aussicht, aber auch deutlich mehr Höhenmeter. Weniger Menschen als auf dem Kungsleden sind dort nicht unterwegs - am Anfang einer möglichen Tour von Gjendesheim aus (über den Bessegengrat) ist "der Bär los".
Wegen der Höhenmeter wollten wir damals möglichst wenig Gepäck mitnehmen und hatten kein Zelt dabei, mussten also in den bewirtschafteten Hütten schlafen. Sehr komfortabel und gutes Essen, aber nichts für den, der Einsamkeit sucht. Der sollte ein Zelt mitnehmen. Die unten aufgezählten Hütten (eher Hotels) sind deutlich größer als die, die du auf dem Kungsleden kennengelernt hast.

Eine mögliche Tour:
Von Gjendesheim mit Schiff über den See nach Gjendebu, dann nördlich zur Spitterstulen (direkt oder über Leirvassbu), Tagesausflug auf den Goldhopinggen (höchste Berg Norwegens), dann östlich nach Glitterheim (je nach Kondition über den Glittertinden (zweithöchster Berg) oder dran vorbei), südlich nach Memerubu und am See entlang über den Bessegengrat zurück nach Gjendesheim.

Peter
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  #4  
Alt 22.11.2011, 11:43
kjoe kjoe ist offline
schreibt viel
 
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Standard AW: Trekking Dovrefjell, Rondane oder Jotunheimen

Die Beschreibung von Peter ist zutreffend, ich brauche mit Rucksack und Pausen meist doppelt so lange an Zeit, wie auf den norwegischen Karten und im Steinbuch (hier nur die Hälfte mehr) erwähnt ist. Jotunheimen ist anstrengend, aber schön und nicht schwierig, ideal für eine Woche.
Am Wochenende und in den norwegischen Sommerferien ist es aber recht voll, danach wird es recht ruhig. INfos habe ich unter http://home.freiepresse.de/uwdel/norwegen.html aufgeführt
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  #5  
Alt 09.01.2012, 11:07
blackrainxl blackrainxl ist offline
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Standard AW: Trekking Dovrefjell, Rondane oder Jotunheimen

Hallo,

die von Kjoe zitierte Tour, gibt es irgendwo genauere Informationen? Wie lang ist die Strecke und wie lange braucht man? Ich habe noch immer nicht die richtige Strecke gefunden, würde glaube ich aber gerne im Jotunheimen trekken, ideal wären 6-7 Tage. Hat noch jemand Vorschläge?

Auf jeden Fall wollen wir im Zelt übernachten.
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  #6  
Alt 09.01.2012, 11:51
blackrainxl blackrainxl ist offline
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Standard AW: Trekking Dovrefjell, Rondane oder Jotunheimen

was ist von dieser tour zu halten?

http://www.bikeandboots.de/Wanderung...ise-Route.html
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  #7  
Alt 09.01.2012, 23:01
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pekra62 pekra62 ist offline
Alter Hase
 
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Standard AW: Trekking Dovrefjell, Rondane oder Jotunheimen

Hallo,

die von kjoe vorgeschlagene Tour entspricht so ziemlich meinem Vorschlag.
Sieh es dir doch einfach mal auf der Karte an: http://ut.no/kart#har12

Peter
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  #8  
Alt 10.01.2012, 10:59
blackrainxl blackrainxl ist offline
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Standard AW: Trekking Dovrefjell, Rondane oder Jotunheimen

Die Tour klingt gut und ist gesetzt.

Muss ich sonst noch etwas besonderes beachten? Ist der Weg gut erkennbar?

Ich habe gesehen, dass es teilweise am Tag knapp 1.000 Höhenmeter sind, der Abschnitt des Besseggen-Grates. Das ist zwar hart, da wir aber auch in den Alpen hochalpin wandern, sicherlich nicht sooo problematisch. Was ich gelesen habe. Wenn man von Gjendesheim nach Memburubu über den Grat geht, soll es eine Möglichkeit geben, das Gepäck mit der Fähre übersetzen zu lassen. Dann könnte man sich gerade für den Tag mit den meisten Höhenmetern die 20kg Gepäck sparen. Die Packliste ist sicherlich ähnlich wie im Schwedisch-Lappland, nehme ich an, oder sollten wir noch an etwas besonderes denken?

Ansonsten hab ich noch gelesen, dass von Glitterheim nach Gjendesheim der Abstieg zum Teil über sehr grobes Geröll erfolgen soll. Wie gefährlich ist der Abschnitt tatsächlich einzustufen, insbesondere bei evtl. schlechtem Wetter?

MFG
Patrick
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  #9  
Alt 10.01.2012, 14:48
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pekra62 pekra62 ist offline
Alter Hase
 
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Standard AW: Trekking Dovrefjell, Rondane oder Jotunheimen

Hallo,

ist schon ein paar Jahre her, aber kann mich nicht erinnern, dass wir Schwierigkeiten gehabt hätten den Weg zu finden. Karte sollte man schon dabei haben, aber die Markierungen sind okay.
Hatten dieselbe Ausrüstung wie auf Fjällwanderungen in Lappland oder Hardangervidda.
Die Etappe über Besseggen-Grat ist schon etwas anspruchsvoller, aber ich denke auch für Freizeitsportler (zu denen ich mich auch zähle) machbar. Und ohne Rucksack bestimmt angenehmer. Rucksack auf Schiff mitgeben, müsste gehen. Aber frag doch einfach nach: http://www.turistforeningen.no/gjend...=5294&lang=ger

Etappe Glitterheim nach Gjendesheim: Kann ich nichts zu sagen, wir sind von Glitterheim über Memerubu und Besseggen-Grat zurück nach Gjendesheim. Aber ein markierter Wanderweg des DNT in einem beliebten und viel bewanderten Gebiet wird nicht gefährlich sein.

Peter
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  #10  
Alt 10.01.2012, 16:28
blackrainxl blackrainxl ist offline
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Standard AW: Trekking Dovrefjell, Rondane oder Jotunheimen

Hi,

danke für die Tipps, hab da eben angerufen, also das kann man machen mit der Fähre, falls es noch jemanden interessiert

Dann kann der Sommer kommen!!!!

Will wieder raus, ich fand es letztes Jahr im Lappland schon toll zu trekken!

MFG
Patrick
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  #11  
Alt 15.04.2012, 18:53
Toras Toras ist offline
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Beitrag AW: Trekking Dovrefjell, Rondane oder Jotunheimen

Hallo,

ich habe deine Anfrage gelesen und dachte, ich gebe meinen Senf/Erfahrung auch dazu.

Zum Jotunheimen:
Ich war im August 2010 zu zweit mit voller Ausrüstung und Nahrung für 8 Tage im Jotunheim. Mein Wanderkumpel hat das Forum 42 von Wechsel (schwer, aber stabil) gestellt.
Gestartet sind wir ab Gjendesheim über den Besseggengrat. Bei dem Trubel und 18kg auf dem Rücken solltest du auf dem Grat absolut trittsicher sein. Bei Regen würde ich ihn nicht gehen, sondern mit dem Fähre nach Memurubu fahren. Den Grat würde ich auf jeden Fall am Anfang der Tour gehen. Dann bist du noch frisch!
Der Jotunheim ist bis auf eine alternative Ausstiegsroute nicht einsam. Die Hütten sind meist fette Wanderhotels. An Spiterstulen fahren die Norweger vor und machen "Outdoor am Auto". Wir haben immer weit von den Hütten entfernt unser Nachtlager aufgeschlagen. Lediglich bei Spiterstulen haben wir gegen Gebühr das Zelt für 2 Tage aufgeschlagen. Denn von dort kannst du ohne Gepäck auf den Galdhoppigen rauf. Das lohnt sich bei schönem Wetter auf jeden Fall!
Zu den Gehzeiten kann ich dir schlecht Tipps geben, kenne dich ja nicht! Wir haben die Gehzeiten aus der Wanderkarten oder dem Buch "Norwegen Süd" beim passieren der Hütten immer fast geschafft. Aus meiner Erfahrung als Tourenbegleiter rate ich dir aber, starte früh, mache regelmäßg kleine Pausen und trinken nicht vergessen.

Wenn du es einsamer magst, wähle lieber das Dovrefjell. Da war ich im August 2011 wieder voll ausgerüstet mit 8 Tage Nahrung mit meiner Partnerin unterwegs.
Als Zelt hatten wir das Allak von Hilleberg. Wir sind im nachhinein froh, dass wir uns nicht für so ein Ultraleichtzelt (wäre das MSR Hubba Hubba gewesen) entschieden haben. Das Wetter ist dort nämlich rauher, weswegen dort die Moschusochsen (schön anzusehen aus der Ferne) ausgewildert worden sind. An zwei Nächten hat es dort extrem gestürmt, so dass das Allak trotz der 12 Abspannpunkte ordentlich durchgeschüttelt wurde. Das MSR wäre gewiß zerrissen und wir wären ohne Schutz dem Hagel ausgesetzt worden.
In der Nähe des Snohetta ist ein wenig mehr los. Zwischen Amotdalshytta und Grovudalshytta ist es sehr einsam. Für den Abschnitt brauchst du auch 2 Tage, d.h. du hast für eine Nacht keine Hütte als Notunterkunft in der Nähe!!! Falls du aber teilweise doch die Hütten nutzen möchtest (so ein bollender Holzofen bei Sauwetter ist ja doch was Feines), in Grovudalshytta, Gammelsaetra und Dindalshytta haben wir reingeschaut. Das sind sehr liebevoll eingerichtete und urgemütliche Hütten. Alle ohne Wirt (also kein Hotel), aber verproviantiert, falls du weniger Nahrung schleppen möchtest. Zwischen diesen Hütten liegen ein paar Höfe, d.h. du siehst mal Einheimische, aber auch imposante Wasserfälle.

Ich hoffe, die Infos helfen dir weiter!

Toras
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