Hallo Felpi,
es ist schon mal gut, dass Du Dich mit dem Thema Höhenanpassung auseinadersetzt!
Grundsätzlich ist es so dass es physiologisch ein Anpassungsprozess für den Körper ist der individuell unterschiedlich verläuft und unterschiedlich Zeit braucht! (Der Körper muss zur Sauerstoffbindung mehr rote Blutkörperchen produzieren) Trainieren kann man das nicht. Übrigens auch nicht "konservieren" Wenn Du nach erfolgreicher Höhenanpassung wieder in tieferen Regionen bist wird sich der Körper zurück anpassen!
Als Schweizer bist Du insofern "privilegiert" als Du hohe Berge in der näheren Umgebung hast.
D.h. Du kannst zumindest mal testen wie Du auf schnellen Aufstieg jenseits der 2500 m reagierst! Aber auch das ist keine Garantie dass es beim nächsten mal genauso verläuft.
Ideal wäre es, wenn Du in den 2-3 Wochen vor der Reise schon mal etliche Tage auf 3000 + X verbringen könntest. Dann könntest Du Akklimatisierung pracktisch schon mal vorweg nehmen, bzw. "anschubsen"
Länger vorher bringt wiederum nichts da sich der Körper ja bei Rückkehr wiederum akklimatisiert.
Grundsätzlich heißt es auf den Körper hören, im zweifelsfall runter !
Wenn Du die Möglichkeit hast beherzige
"Go High, sleep low" also möglichst tagsüber höher aufsteigen als nachts schlafen!
Achte auf ausreichend Flüssigkeitszufuhr! Kein Alkohol
Eine sehr informative Seite:
http://www.treibel-bergmed.de/ >>> Bergmedizin
Alle Medikamente die so unter "Experten" gehandelt werden sind eigentlich Nothelfer um den Abstieg bzw. Abtransport bewerkstelligten zu können. Kein "Doping"
Kondition und Fitness gehören natürlich auch dazu, sind aber u.U. manchmal insofern korntraproduktiv indem sie einen zu schnellen Aufstieg ermöglichen, viele wollen dann nicht schon Mitags "rumsitzen" um nicht noch mehr Höhe zu machen!
Wünsche Dir eine beschwerdefreie Reise, werd wohl nächstes Jahr auch nach Machu Pichu gehen!
Gruß