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  #1  
Alt 18.01.2010, 21:03
Basinus1982 Basinus1982 ist offline
Forumsfrischling
 
Registriert seit: 18.01.2010
Ort: Leipzig
Beiträge: 10
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Standard Kala Pattar

Hallo Leute,
ich werde im Novermber zusammen mit meinen Eltern und meiner Freundin nach Nepal reisen.
Da zumindest meine Eltern nicht mehr ganz so höhentauglich sind, haben wir uns für eine leichte Tour mit "Komfortlodges" entschieden. Da ich jedoch noch ein wenig ambitionierter bin und unbedingt auf den Kala Pattar möchte, stellt sich die Frage ob das mit unserem Programm noch vereinbar ist. Ich hatte mir das so vorgestellt, dass ich die geplante Route ab Pangpoche verlasse und selbstständig zum Kala Pattar losmache (mit einem Sherpa versteht sich). Die Frage ist ob es zeitlich zu schaffen ist. Anbei mal die wichtigsten "festen" Tourendaten.
Für Vorschläge von erfahrenen Mitgliedern hier bin ich sehr dankbar.
Ich bin körperlich sehr fit, mache 4-5 mal die Woche Ausdauersport und denke, das längere Strecken kein Problem sind. Allerdings fehlt mir die Erfahrung in der Höhe, und da möchte ich keine Fehler machen...
4. Tag: Sichtflug nach Lukla, 2800 m, wo Sie mit Ihrem Bergwanderführer nahe am Flughafen in der ersten Everest Summit Lodge erwartet werden. Nach herzlicher Aufnahme und dem Mittagessen führt eine Akklimatisationstour durch Rhododendren zur Nangbu Kharka (Kharka = Alm), 3100 m, wo sich der 6511 m hohe Kariolong präsentiert. In den Komfort-Lodges sind alle Soft-Getränke frei. Und auch ein Bier wird auf Wunsch gerne serviert. Hm ↑300 ↓300 Gz 4 h [F/M/A]
5. Tag: Zur Everest Summit Lodge Monjo, 2800 m, zunächst hinab zum „Milchfluss” Dudh Kosi, dann abseits der Hauptroute bergan in Richtung Everest-Nationalpark. Ihre Trinkflaschen hat man mit Tee gefüllt, denn in der Höhe ist es wichtig, dass Sie ausreichend Flüssigkeit zu sich nehmen. Unterwegs Besuch im uralten Kloster Gumela. Das Programm ist so aufgebaut, dass man sich Schritt für Schritt an die Höhe gewöhnen kann. Ihr Bergwanderführer wurde von uns geschult und hat für den Notfall ein Satellitentelefon dabei. Die Träger sind vor Ihnen da. Freie Zeit erlaubt Streifzüge ums Sherpa-Dorf Monjo (zwei Nächte in der Komfort-Lodge) mit Blick auf den 6608 m hohen Tramserku. Hm ↑500 ↓500 Gz 5 h [F/M/A]
6. Tag: Aussichtspunkt Thakcho, 3500 m. Die Yak-Alm am Tramserku bietet Sicht ins Khumbu bis nach Namche Bazar und zum Kloster Thame: Ziele der Folgetage. Und auf die Sechstausender-Gipfel Kongde Ri und Kariolong. Ganz nebenbei fördert der Tagesausflug auch Ihre Akklimatisation. Picknick-Lunch und Rückkkehr zur Komfort-Lodge, wo Sie mit einem warmen Tee empfangen werden und eine heiße Dusche auf Sie wartet. Zum Abendessen gibt es vielleicht das schmackhafte nepalesische Nationalgericht Dal Bhat, dessen Grundbestandteile Reis und Linsen, Tomaten, Zwiebeln und Chili sind und das je nach Region mit verschiedenen Gewürzen wie Ingwer oder Koriander verfeinert wird. Hm ↑700 ↓700 Gz 5 h [F/M/A]
7. Tag: Eintritt in den Everest-Nationalpark und weiter entlang dem schäumenden Dudh Kosi zur berühmten Hillary-Brücke. Dann führt der Weg steil bergan zur Sherpa-Metropole Namche Bazar, 3450 m. Rhododendren und Magnolien erreichen Baumhöhe und stehen in den Frühjahrsmonaten in Blüte. Ein erster Blick zum Mount Everest ist möglich. Jetzt merken Sie auch, wie wichtig das Akklimatisationsprogramm des Vortages war. Über Phurte, 3520 m, gelangen Sie schließlich zur Everest Summit Lodge Mende, 3730 m (zwei Nächte). Zur Sicherheit sind die Komfort-Lodges mit höhenmedizinischen Überdruckkammern ausgestattet. Zottelige Yaks grasen neben dem gastlichen Haus. Gegenüber erhebt sich der Doppelgipfel des Kongde Ri. Das nahe Wasserkraftwerk Thame liefert Strom und sorgt im Gastraum und den Zimmern für wohlige Wärme. Hm ↑900 ↓100 Gz 6 h [F/M/A]
8. Tag: Das Kloster Thame, 3800 m, erreichen Sie über den Panorama-Weg hoch über dem Bhote Kosi (Kosi = Fluss) mit Blick auf die Sechstausender Kongde Ri, Teng Kangpoche, Pigpherago Shar und Tengi Ragi Tau. Der Lama zeigt Ihnen gerne die altehrwürdigen Thangkas (Rollbilder). Die Rückkehr zur Lodge erfolgt auf dem alten Handelsweg, der das Sherpa-Land mit Tibet verbindet. Sherpa-Kulturabend mit Musik und Tanz. Sie befinden sich in der Heimat des Schneeleoparden und des Yeti und lauschen gespannt den Geschichten, die man sich hier von ihm erzählt. Hm ↑150 ↓150 Gz 5 h [F/M/A]
9. Tag: Wechsel zur Everest Summit Lodge Tashinga – nach einem Besuch des Meditations-Klosters Laudo über Mende. Eine Panoramawanderung ohnegleichen erwartet Sie im Aufstieg zum großen Sherpa-Siedlung Khumjung-Kunde. Eine schöne Aussichtskanzel auf 3933 m bietet Sicht auf die Achttausender Lhotse und Mount Everest. Manchmal sind die riesenhaften, in der Sherpasprache "Thar" genannten wilden Bergziegen zu sehen. Aber auch Buntfasane, der Wappenvogel Nepals, sind hier beheimatet. Khumjung-Kunde wird geprägt von einer altehrwürdigen Gompa (Kloster) mit einer bedeutenden Bibliothek. Die Sechstausender Taboche, Tramserku, Kang Taiga und Ama Dablam vor Augen, steigen Sie durch duftenden Tannen- und Wacholderwald zur Komfort-Lodge Tashinga ab, 3500 m. Sie genießen das schmackhafte Abendessen und kuscheln sich in die Betten. Auf Wunsch steigert eine Wärmflasche das Wohlbefinden. Hm ↑450 ↓700 Gz 5 h [F/M/A]
10. Tag: Die Klöster Tengpoche und Pangpoche sind herausragende kulturelle Highlights im Sherpa-Land. Erst führt der Weg hinab nach Phunki, 3250 m, mit vielen Gebetsfahnen an der Brücke. Der sich anschließende Aufstieg folgt dem alten Pilgerweg durch üppigen Rhododendronwald hinauf zum berühmten Kloster Tengpoche, 3870 m, das Sie besichtigen. Es breitet sich gleich einem natürlichen Mandala zu Füßen der formschönen Ama Dablam. Sie genießen das Mittagessen an einem der schönsten Plätze des Himalaya und lassen die herrliche Umgebung auf sich wirken. Im Frühjahr, wenn der Rhododendron blüht, stehen die "Berge in Flammen". Dann wandern Sie weiter zur Everest Summit Lodge Pangpoche, 3980 m. Die höchstgelegene der fünf Komfort-Lodges wird für drei Nächte ihr Zuhause sein. Sie ist etwas kleiner und ein wenig einfacher ausgestattet als die übrigen Everest Summit Lodges – die Sicht ist dafür umso gewaltiger. Sie statten der uralten Pangpoche Gompa einen Besuch ab und drehen vielleicht selbst eine der gewaltigen Gebetsmühlen. Morgen werden Sie in Richtung Ama Dablam Basecamp aufsteigen. Sie freuen sich auf hautnahes Expeditions-Feeling und genießen nach dem Abendessen, das wie in allen besuchten Häusern von bester Qualität ist, den Komfort einer elektrischen Heizdecke im warmen Bett. Hm ↑850 ↓350 Gz 4,5 h [F/M/A]
11. Tag: Exkursion ins Ama Dablam Basecamp. Sie wechseln auf die andere Seite des Imja-Drangka-Flusses und steigen, schon gut akklimatisiert, auf zum Hillary Chörten, 4300 m, von dem sich eine tolle Aussicht auftut. Was folgt ist eine wahre Genusswanderung, die Sie bis ins 4295 m hohe Ama Dablam Basecamp führt. Wacholder und Blutberberitzen bestimmen das Landschaftsbild – Sie tauchen ein in die Geschichte der großen Expeditionen. 1961 standen Mike Gill, Barry Bishop, Michael Ward und Wally Romanes erstmals auf dem Gipfel der 6856 m hohen Ama Dablam, die als einer der schönsten Berge der Erde gilt. Die Expeditionsleitung hatte der Everest-Erstbesteiger Edmund Hillary inne. Zufrieden kehren Sie zur Komfortlodge nach Pangpoche zurück. Hm ↑700 ↓700 Gz 5 h [F/M/A]
12. Tag: Die Gipfelaspiranten drängt es zum Amjee Peak, 5005 m, wo sich die Bergspitzenparade des Khumbu als überaus großzügig erweist: Everest, Lhotse, Makalu, Pumo Ri, Island Peak und die nahe Ama Dablam zeigen sich in voller Pracht. Der Aufstieg über den langen, weglosen Blockgrat erfordert Trittsicherheit. Wer nicht an der Besteigung teilnehmen will, genießt den freien Tag in Pangpoche oder steigt ein Stück weit in Richtung Dingpoche auf, um auch von hier eine prachtvolle Sicht auf den Lhotse zu genießen. Noch einmal übernachten Sie in der Komfort-Lodge in Pangpoche. Hm ↑1100 ↓1100 Gz 8 h [F/M/A]
13. Tag: Der Rückweg beginnt und führt auf alternativer Route über die Alm Omega im Tal der Mingmo Khola und abseits aller üblichen Pfade zum berühmtesten Wallfahrtsort der Sherpa – Tengpoche – und zur bereits bekannten Everest Summit Lodge Tashinga, 3500 m. Sie beteiligen sich aktiv am Umweltprogramm des DAV Summit Club und nehmen Problemmüll wie Batterien wieder mit. Der "DreckSack", den Sie mit den Reiseunterlagen erhalten haben, leistet dabei wertvolle Hilfe. Hm ↑350 ↓850 Gz 5–6 h [F/M/A]
14. Tag: Noch einmal in die quirlige Sherpa-Hauptstadt Namche Bazar, 3450 m, bevor der Abstieg zur Hillary-Brücke beginnt. Entlang dem schäumenden „Milchfluss” Dudh Kosi wandern Sie zum Nationalparkausgang und erreichen bald darauf wieder die Everest Summit Lodge Monjo, 2800 m. Vielleicht statten Sie am Nachmittag der Dorfschule einen Besuch ab, deren Einrichtung und Betrieb vom DAV Summit Club nachhaltig unterstützt wird. Hm ↑200 ↓900 Gz 5 h [F/M/A]
Vielen Dank schonmal
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  #2  
Alt 19.01.2010, 09:50
Andrees Andrees ist offline
alter yak
 
Registriert seit: 26.01.2003
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Standard AW: Kala Pattar

Leider würder ich von dem Versuch stark abraten.
Das Problem ist nicht die Konditiion sondern die Zeit, die du für die Höhenanpassung benötigst. Die ist zwar individuell und situationsbeding verschieden, aber jedes Jahr müssen viele Leute ihren Trek abbrechen weil sie höhenkrank werden, und manchmal, allerdings sehr selten, sterben sie deswegen. Ich finde dass der Urlaub dafür ein dumme Zeit ist.
Um dies sicher zu vermeiden sollte man oberhalb von 3500 m täglich maximal zwischen 450-700 höher schlafen. Diese Schlafhöähe erreicht man oft lange bevor die Beinchen müde sind und muss trotzdem aufhöhren.
Bei einer sicheren Planung käme ich frühestens am Tag 16 in Lukhla zurück, und dass mit recht langen Etappen auf dem Rückweg.. Wahrscheinlich plant aber deine Gruppe schon am Tag 15 zu fliegen.
Es sind übrigens gerade die sportlichen Leute die gefährdet sind, denn die können schnelle hinauf. Aber Höhenkrankheit hat nur sehr wenig mit mangelnder Fitness zu tun. http://www.nepal-dia.de/nepal_reiset...oehenkrankheit
Ich würde also lieber das ganze und sehr schöne Programm eurer Tour genießen und dann ein zweites Mal mit mehr Zeit zurückkommen um dann speziell den Kala Patar und Gokio besuchen.
Jede Wette, dass dir die zweite Tour auch gefallen wird, vorallem da man sie mit phantastischen Pässen wie Renjo la, Cho La und Kongma la kombinieren kann.http://www.nepal-dia.de/BKD-Reiseber...ht_khumbu.html
Gruß Andrées
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Basinus1982 (19.01.2010)
  #3  
Alt 19.01.2010, 18:53
Benutzerbild von Austriangirl
Austriangirl Austriangirl ist offline
Alpinadonna
 
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Standard AW: Kala Pattar

Hallo,

da muss ich dem Andrées leider recht geben.........Prinzipiell kannst Du in der vorgegebenen Zeit sehr wohl zum Kala Patthar oder nach Gokyo gehen, aber da müsstest Du schon ex Lukla längere Tagesetappen planen, um schneller Höhe zu gewinnen und das ist wohl nicht im Sinne des Erfinders, wenn Du mit Eltern und Freundin unterwegs bist, oder?
Wenn Du es schaffst, 100%ig auf Deinen Körper zu hören, bereit bist, umzudrehen, sobald Du starke Kopfschmerzen oder Kurzatmigkeit spürst, dann geh los mit Deinem Sherpa und schau mal, wie weit Du kommst. Gehört aber eine grosse Portion Mut dazu, auch Umdrehen zu können.
Vielleicht kommst Du bis Lobuche oder.........oder..........Ist auch ein tolles Erlebnis.
Oder Du gehst von Tengboche Richtung Chukkung - Schöne Aussichten auf den Lhotse werden Dich belohnen.

GLG, Carmen
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Ich wohn dort, wo andere Urlaub machen!
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Basinus1982 (19.01.2010)
  #4  
Alt 19.01.2010, 20:55
Maryli Maryli ist offline
Forumsfrischling
 
Registriert seit: 15.01.2009
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Standard AW: Kala Pattar

Ich würde dir auch eher abraten... das Ganze ist sicher möglich und wenn du es ohne Komplikationen überstehst, dann hast du wahrscheinlich trotzdem nicht allzu viel davon.

Ich bin mal an einem Tag von Lobuche zum Base Camp und dann zum Ort vor dem Cho La-Pass gelaufen - das war auch sehr lange... und zum Kala Patar gehts ja noch höher.

Der Genussfaktor leidet bei solchen langen Strecken ziemlich, da das Laufen in der Höhe eben doch einfach auszehrender ist. Mal abgesehn von der Höhenkrankheit-Gefahr.

Ich hab aber DEN Tip für dich: Oberhalb von Pangboche ist ein super-schöner Gipfel: der Nagar Tschang.
Keiner weiß so genau wie hoch er ist, mir sagte ein Lodgebesitzer was von 5 300 m... Auf jeden Fall würde ich dir empfehlen den zu versuchen. Am besten früh losgehen, weil mittags von Namche her meistens Wolken das Tal hochziehen. Von dem Gipfel hast du eine mega Aussicht auf den Island Peak, die Ama Dablam und alle möglichen Eisriesen. Das loht sich wirklich!!!
Da bist du nah am Ort, der Gipfel ist direkt am Ortsrand und du hast kaum Strecke zurückzulegen. Zudem kannst du an der 5000er Marke kratzen und hast wie gesagt herrliche Aussicht!
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Basinus1982 (19.01.2010)
  #5  
Alt 19.01.2010, 21:33
Basinus1982 Basinus1982 ist offline
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Standard AW: Kala Pattar

Vielen Dank schonmal für eure Antworten...Ich habe die Tage versucht hin- und herzurechnen, wie mein Gipfelwunsch Kala Pattar irgendwie zu verwirklichen ist. Allerdings muss ich feststellen, dass das Risiko warscheinlich zu hoch ist und der Spaßfaktor dann ggf. auch leidet.

Von daher werd ich den Kala Pattar ERSTMAL "links" liegen lassen. Im Endeffekt möchte ich ja auch nicht allzulange alleine laufen. Allerdings möchte ich auf jeden Fall einen 5000er erleben. Der Vorschlag von Maryli ist daher echt super.

Leider habe ich nichts über den Gipfel "Nagar Tschang" in Erfahrung bringen können. Von daher wäre ich von weiteren Infos überaus dankbar. ( vorallem ob ein Auf- und Abstieg an einem Tag möglich ist). Bei unserer Tour ist ja auch ein 5000er geplant, der "Amjee Peak". Kennt irgendwer diesen Berg?? Da man im gesamten world wide web kaum Einträge findet, bin ich ein wenig skeptisch, was die Aussicht von diesem Gipfel angeht.

Deweiteren ist bei unserer Tour auch ein Abstecher ins Ama Dablam Base Camp möglich. Auch hierüber habe ich kaum Informationen. Wäre auch hier über Erfahrungen vor Ort dankbar.

Viele Grüße aus Le
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  #6  
Alt 19.01.2010, 21:51
Maryli Maryli ist offline
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Standard AW: Kala Pattar

Ich bin durch ein Buch auf den Nagar Tschang aufmerksam geworden: aus der Reihe "Outdoor - der Weg ist das Ziel, Everest Trek". Da steht der Nagar Tschang als Akklimatisationstour drin, jedoch ohne genauere Wegbeschreibung.

Er ist aber wirklich total leicht zu finden.
Man folgt dem Weg von Pangboche Richtunge Lobuche, auf einen kleinen Kamm über dem Ort wo eine kleine Stupa steht. Nach Lobuche gehts geradeaus, zum Nagar Tschang einfach rechts. Dann einfach dem Pfad auf den Berg folgen. Er liegt wirklich genau über dem Ort und als ich dort war, waren auch einige Trekker unterwegs (jedoch etwas später als ich).
Ich würde dir einfach empfehlen im Ort zu fragen, die kennen ihn sicher alle. Wenn du dir einen Guide mitnimmst bist du auf jeden Fall auf der sicheren Seite.
Der Weg ist auch absolut nicht lang und der tolle Gipfel ist an einem Vormittag gut zu schaffen. Wir sind damals um 6 Uhr rum los und waren so um 11 Uhr wieder unten. Der Weg ist sehr einfach, wirklich ein gut sichtbarer Pfad, und später gehts über größere Steinblöcke. Aber wie gesagt - wirklich unproblematisch. Aber anstrengend - ich hab die Höhe schon gespürt, aber nicht im negativen Sinne (es wird halt immer anstrengender, die Beine sind schwer und man wird doch immer langsamer...)

Mach die Tour aber trotzdem von deiner Verfassung abhängig! Mach sie nur wenn du dich wohl und fit fühlst. Geh langsam und in deinem Rhythmus. Gepäck musst du ja kaum mitnehmen, wichtig ist nur viel zu trinken und ein paar Naschreien (Schokoriegel) und Sonnenbrille, Mütze, Handschuhe und Jacke zum Überziehen denn oben windets ziemlich...

Hab übrigens nochmal nachgeschaut: der Lodgebesitzen meinte zu uns 5400-5500 m... weiß allerdings nicht wie verlässlich das ist. Und unser Höhenmesser ging nur bis 3000...

Wenn du drauf bist sag liebe Grüße ;-)
Es war für mich der schönste Gipfel, da konnten Gokyo Ri und alle Pässe nicht mithalten!
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  #7  
Alt 22.01.2010, 21:02
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peakbagger peakbagger ist offline
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Standard AW: Kala Pattar

Hallo,
die Strecke zum Kala Pattar könnte tatsächlich etwas (zu) weit werden. In der Gipfelhöhe sehe ich weniger ein Problem, eher darin, dass du wahrscheinlich zwei Nächte in Lobuche (also auf fast 5000m) verbringen müsstest. Neben dem Nangkartshang (5099m) direkt oberhalb von Pheriche bzw. Dingboche kann ich noch den Awi Peak (5245m) südwestlich von Lobuche empfehlen. Der wäre als längere Tagestour ebenfalls von Pheriche aus zu erreichen und bietet auch eine tolle Aussicht, vor allem auf den Cholatse direkt gegenüber. Der Chukhung Ri (5546m) ist natürlich ein schöner Aussichtsberg. Ich habe die genannten Berge 1998 bestiegen. Jeder für sich überaus lohnend. Tja, die Qual der Wahl. Viel Spaß bei der Planung!

LG
Klaas
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"Es haben diejenigen die übelsten Weltanschauungen, die die Welt nie angeschaut haben." (Alexander v. Humboldt)

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  #8  
Alt 22.01.2010, 21:45
Maryli Maryli ist offline
Forumsfrischling
 
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Standard AW: Kala Pattar

Pangboche... Dingboche?!? Da hab ich dann wahrscheinlich was verdreht? Das geht mir ständig so mit den boches!
Ich bin auf jedem Fall von dem Ort direkt unterm Nagartschang aufgestiegen, der östlich von Pheriche. Und der heißt Dingboche!
Naja, von Pangboche aus ist der Gipfel auch zu erreichen. Dauert nur länger und ist anstrengend und man steht leider nicht so früh auf dem Gipfel. Ich war aber auch im April dort, kann sein dass sich in anderen Monat das mit den aufziehenden Wolken von Namche aus erledigt...
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  #9  
Alt 26.01.2010, 10:21
Bakterie Bakterie ist offline
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Beiträge: 26
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Standard AW: Kala Pattar

Aussichtsbilder vom Nangkar Tshang

unter: http://www.himalaya-info.org/nangkar_tshang.htm

Geändert von Harp Booth (26.01.2010 um 11:38 Uhr) Grund: Link klickfähig gemacht
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Folgende 2 Benutzer sagen Danke zu Bakterie für den nützlichen Beitrag:
Andrees (27.01.2010), wishbone (07.02.2010)
  #10  
Alt 26.01.2010, 14:08
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Austriangirl Austriangirl ist offline
Alpinadonna
 
Registriert seit: 09.07.2008
Ort: Zell am See, Österreich
Beiträge: 1.130
Galerie: 56
Standard AW: Kala Pattar

Hallo,

Interessanter Link - merci!
Was man da alles für schone Fotos sieht - da kriegt man doch gleich wieder Lust, den Ranzen zu packen und loszuziehen.
GLG, Carmen
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everest trek, kala pattar


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