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Vollständige Version anzeigen : Ist es möglich


Guest
21.12.2003, 16:06
Hier ist mal wieder ein neuer der eure Seite gefunden hat.

Werde mal mit einer Frage anfangen ( wie auch sonst ).

Ich werde im Mai, mit meinem Rucksack,von Rom nach Potsdam wandern. Habe dafür aber bloß einen Monat Zeit. Also werden das ca. 50km am Tag. Jetzt frage ich mich ob das in den Alpen zu schaffen ist-war noch nie dort? -ob es erlaubt ist in den Alpen zu Zelten?

Wäre dankbar für jede Tipp. ::)

Gruß Rudi

Thomas
21.12.2003, 18:09
Hi Mirko,

ich würde mal sagen, dass 50 km täglich an 30 Tagen hintereinander im flachen Gelände schon für den Normalsportler kaum zu schaffen sind. Wenn man davon ausgeht, dass man so im Schnitt 4 km/h schafft, müsste man ja jeden Tag 12,5h gehen ;D In den Alpen kann man das wohl ganz vergessen. Auch bei durchschnittlicher Steigung wäre es SEHR schwer.

Übrigens, mein Routenplaner zeigt für die Strecke 1500km an! Daher willst du also Autobahn laufen, oder? Auf Wanderwegen wäre es sicherlich das Doppelte, müsstes also täglich 100km laufen!

Ansonsten, Zelten bzw. biwakieren sollte in den Alpen möglich sein!

Grüße

Thomas

Flachlandtiroler
22.12.2003, 11:47
Ich werde im Mai, mit meinem Rucksack,von Rom nach Potsdam wandern. Habe dafür aber bloß einen Monat Zeit. Also werden das ca. 50km am Tag. Jetzt frage ich mich ob das in den Alpen zu schaffen ist-war noch nie dort? -ob es erlaubt ist in den Alpen zu Zelten?

Also ein _Wander_urlaub wird das nicht... gewöhnliche Wanderer planen z.B. für München-Venedig zu Fuß 3-4 Wochen.
Man soll nie nie sagen, ein hochtrainierter Ausdauersportler packt vielleicht in dieser Zeit auch Deine Strecke; mit schwerem Gepäck zu gehen (Zelt) halte ich aber für den falschen Ansatz.

@Alpen: Im Mai ist da noch nix los, die Pässe auf den Wanderrouten sind evtl. sogar noch verschneit. Abends in einem verschwiegenen Winkel sein Zelt aufschlagen und morgens früh wieder verschwinden funktioniert in der Regel, verboten ist es in irgendeiner Form meistens; mancherorts ist ein Biwak für alpine Touren ausgenommen.

Gruß, Martin

Guest
23.12.2003, 14:35
Ich habe mir gedacht das ich am Tag 10h gehe, mit 2h Pause, also das ich auf 12h komme. Am Abend sollte ich dann bei 50ig Kilometer sein, was im Flachland zu schaffen ist. In oder an den Alpen wird das natürlich ein Problem. Hatte mir gedacht, wo es Berg hoch geht - geht es auch wieder runter ( Zeittechnisch gesehen ). Was wohl nicht funktionieren wird. Muß wohl dann noch Urlaub ranhängen.

Wollte ich die kürzesste Strecke laut Plan nehmen und immer an der Straße ( nicht Autobahn ) laufen.
Mit dem Biwak zu laufen hatte ich auch schon daran gedacht, habe aber erlich gesagt keine LUST die ganze Zeit über darin zu schlafen. Vom Gewicht her wäre es natürlich angenehmer. Naja habe ja noch etws Zeit.

Vielen Dank an Thomas u. dem Flachlandtiroler.

Gruß Rudi :)

AskeT
29.03.2004, 11:32
Hatte mir gedacht, wo es Berg hoch geht - geht es auch wieder runter ( Zeittechnisch gesehen ).

Mitunter geht es runter extrem viel schneller als man glaubt. Sowas nennt sich dann Absturz... ;D

Im Ernst: SO einfach kannst Du das net rechnen. In alpinen Gelände wird die Länge des Weges zweitrangig. Die Höhenmeter sind das maßgebliche.

In den Alpen:

Weglänge x Durchnittliches Gehtempo
Zusätzlich für 300 Höhenmeter Aufstieg 1 Stunde
Zusätzlich für je 500 Höhenmeter Abstieg 1 Stunde

So als Handhabe. Wenn Du nicht durch die Täler sondern über die Kämme willst, würde ich empfehlen, nicht vor Juli zu gehen. Sonst kannst Du als Anfänger bei den nicht zu vermeidenden Schartenübergängen schnell vor Problemen stehen, die Deine Fähigkeiten übersteigen.

AskeT