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Vollständige Version anzeigen : Karnische Alpen


Ulrike
16.02.2003, 11:29
Hallo!
Ich möchte im Sommer eine Hüttenwanderung in den Karnischen Alpen machen, so ca. 8 - 10 Tage. Kann mir jemand eine schöne Tour empfehlen? Und weiß jemand, ob ich dort bei den Hütten vorher reservieren muß?
Danke ¤*# Ulrike

Peter_N
17.02.2003, 11:58
Hallo Ulrike,

ich habe den Karnischen Hauptkamm im Juli 1999 gemacht.
Sehr schöne Hüttentour, die immer dem Kamm folgt, und der sehr gute Ausblicke nach Nord und Süd bietet.

Hallo!
Ich möchte im Sommer eine Hüttenwanderung in den Karnischen Alpen machen, so ca. 8 - 10 Tage. Kann mir jemand eine schöne Tour empfehlen? Und weiß jemand, ob ich dort bei den Hütten vorher reservieren muß?

Gehört habe ich auch davon, das es sehr überlaufen sein soll. Wir hatten im Juli dieses nicht feststellen können, aber vom Hören Sagen ist der Monat August eher überlaufen.
Hier in Kurzform unsere Tour mit ein paar kleinen Bemerkungen.
Werde die Bilder nebst Tourenbericht noch auf meiner Homepage (siehe unten) vor diesem Sommer veröffentlichen, dann kannst Du ja schon mal ein paar Eindrücke sammeln.

1. Tag:
Aufstieg von Kartitsch zur Obstanserseehütte.
Gehzeit 2:30 h.


2. Tag:
Übergang von der Obstanserseehütte - Obstanser Sattel - Pfannspitze - Filmoor Sattel -
zur Filmoor-Standschützenhütte.
Du kannst noch über einen leicht gesicherten Steig auf den Grossen Kinigat. Tolle Sicht !!!
Gehzeit mit Gipfel des Gr. Kinnigat: 4 h.

3. Tag:
Von der Filmoor-Standschützenhütte - Heretsattel zur Neuen Porzehütte.
Gehzeit: 3 h.
Man kann auch tagszuvor vom Filmoor Sattel direkt bis zur Porzehütte (evtl. ohne Gr. Kinigatbesteigung) mit einer Gesamt-Gehzeit von 4h durchgehen.

4. Tag:
Von der Neuen Porzehütte über mehrere Jöcher bis zum Hochweisssteinhaus.
Gehzeit: 8 h.
Bei unsicherm Wetter kann man auch nordseitig den Grat/Kammweg umgehen.Vorsicht bei Gewitter!

5. Tag:
Gipfeltag: Vom Hochweisssteinhaus über den Passo di Sesis zum Rifugio Calvi.
Dann über den Klettersteig zum Gipfel des Monte Peralba 2694m. Tolle Rundsicht!
Abstieg wie Aufstieg oder leichter über eine gesicherte Schuttrinne wieder zum Passo di Sesis.
Gehzeit insgesamt: 5 h.

6. Tag:
Vom Hochweisssteinhaus zur Wolayerseehütte (ehemalige Eduard-Pichl-Ht.)
Gehzeit: 6 h.

7. Tag:
Von der Wolayerseehütte Abstieg zur Unteren Valentinalm.
Gehzeit: 3,5 h.
Von dort mit Taxi (Sammeltaxi möglich) Rückfahrt nach Kartitsch (Ausgangspunkt dieser Tour).

Hier der Link zu einer Übersicht aller Berghütten in den Karnischen Alpen:

http://www.alpenverein.at/huette/gebirgsgruppen.asp?gebirgs_gr=Karnischer%20Hauptka mm


Viel Spass bei Deiner Tour, Peter

ThomasFFM
23.04.2004, 18:21
Hallo!

Ich weiß nicht, ob meine Antwort noch interessant ist, aber einige Anmerkungen zu der Antwort kann ich gerne machen.

Der Weg ist nicht eigentlich überlaufen, aber die Hütten sind relativ klein und daher schnell überfüllt. Ich würde mich schon telefonisch vorher anmelden. (Als ich 1993 den Weg ging, hatten wir mehr als genug Platz, ein Jahr später war das Hochweißsteinhaus schon am frühen Nachmittag ausgebucht.)

Von der Porzehütte zum Hochweißsteinhaus (oder zur Calvihütte, die natürlich wirklich überragende Menus anbietet) kann man ziemlich einfach auch auf der Südseite des Kamms gehen, in langer, aber sehr geruhsamer Höhenwanderung auf ca. 2000 m, allerdings viel auf Almsträßchen. Die berührten Almen werden leider großteils nicht mehr bewirtschaftet; ich hatte mich damals auf eine "Milchstraße" gefreut und kam nicht so recht auf meine Kosten...

Der Normalweg auf den Hochweißstein / Monte Peralba ist in meinen Augen ungleich schöner als der Klettersteig, gerade im Aufstieg, weil er ausgesprochen abwechslungsreich ist und vielfältige Landschaftsbilder bietet. Der Klettersteig ist kurz, anschließend muss man sich durch den Schutthang hochkämpfen, wobei die Sicht kaum variiert.

Als sehr gute Alternative zur reichlich teuren Wolayerseehütte kann ich das Rifugio Lambertenghi, 15 Minuten südlich der Wolayerseehütte auf italienischem Gebiet gelegen, empfehlen.

Schließlich ist auch die Fortsetzung des Höhenweges nach Osten sehr schön, wenngleich nicht mehr ganz so spektakulär.

Gruß
ThomasFFM

Guest
13.07.2004, 08:37
Ich würde den Weg auch gern gehn, ob wirklich den ganzen oder nur so eine 7-Tages Tour steht noch nicht genau fest. Jedenfalls habe ich ein Problem:
An Stellen wos schmal wird und rechts und links steil nach unten geht, traue ich mich für gewöhnlich nicht drüber. Wie schauts diesbezüglich aus? Ist der Weg kein Problem oder gibt es Stellen die man leicht umgehen kann? Den Gr. Kinigat und den Monte Peralba würden wir nämlich auch sehr gerne mitnehmen.

Wäre euch sehr dankbar für etwaige Infos.
Viele Grüße
Steffi

ThomasFFM
13.07.2004, 10:58
Hallo, Steffi!

Ich wil lversuchen, Deine Frage aus meiner Erinnerung zu beantworten, so gut ich kann.

Wenn ich Dich richtig verstehe, magst Du keine Gratstrecken. Wie sieht es aber mit der Querung mehr oder weniger steiler und freier Hänge aus?

Wirklich ausgesetzte Gratstrecken gibt es am Karnischen Höhenweg kaum. Teilweise über den Grat führen:

a) Der Abschnitt Pfannspitze - Standschützenhütte: einige nicht ausgesetzte Abschnitte auf einem Urgesteinsgrat. Dagegen ist der gewöhnlich begangene Westaufstieg zur Großen Pfannspitze schon etwas ausgesetzter, wenngleich für Schwindelfreie bei trockener Witterung kein Problem. Ggf. kann man diese Halbetappe nördlich, also auf dem alten, ausschließlich über österreichisches Gebiet führenden Karnischen Höhenweg umgehen.

b) Der Abschnitt Neue Porzehütte - Hochweißsteinhaus führt großteils über den Grat, der aber nicht besonders ausgesetzt sein soll. Ich kenne diese Strecke nicht, weil ich damals den tiefer verlaufenen und völlig harmlosen Höhenweg über die Almen ("Strada delle Malghe") gegangen bin. Diese Variante ist völlig harmlos und auch sehr schön, zudem ganz einsam; zudem besitzt sie den für mich entscheidenden Vorteil, dass man leicht das Rifugio Calvi ansteuern kann, wo man leichter Platz findet als im Hochweißsteinhaus - vom leckeren Essen ganz zu schweigen. Außerdem ist vom Rifugio Calvi aus der Aufstieg zum Monte Peralba kürzer.

Die extrem langen Etappen Neue Porzehütte - Hochweißsteinhaus - Wolayersee werden auf dem alten Karnischen Höhenweg nicht mehr begangen. Der überwindet zahllose Seitenkämme und wurde in einer Zeit angelegt, als die Grenze noch nicht überschritten werden durfte; heute wird er kaum noch begangen und zumindest auf der Strecke Hochweißsteinhaus - Wolayersee auch nicht mehr instand gehalten. Von einer Begehung wird im Lesachtal dringend abgeraten. Die über italienisches Gebiet führende Strecke Hochweißsteinhaus - Wolayersee, 5-6 Std. (ab Rifugio Calvi ca. 1 Std. länger) ist ganz einfach und wunderschön.

Ich hoffe, ich habe Dir damit geholfen. Wenn Du das Problem der mangelnden Schwindelfreiheit konkretisieren willst, melde Dich ruhig noch einmal!

Gruß
ThomasFFM

Guest
13.07.2004, 12:21
Hi Thomas

Vielen dank für deine Info, das mit der Alm klingt schon super.
Zum Abschnitt Pfannspitze - Standschützenhütte:wie muss man gehen um zu dem Urgesteinsgrat zu kommen den du angesprochen hast? Ist der alte, ausschließlich über österreichisches Gebiet führenden Karnischen Höhenweg für diesen Streckenabschnitt glaubst du leichter? Oder ist es möglich die Pfannspitze auszulassen-bzw zu umrunden, etc?

Auf die Idee der mangelnden Schwindelfreiheit bin ich überhaupt erst gekommen, als ich ein Bild auf einer HP gesehen habe.

http://www.timeware.at/wet/karn-2001/index.html
das zweite Bild in der dritten reihe hats mir da wohl ein bisschen angetan. :-/

Außerdem hab ich mich da an einen Versuch erinnert, den Koschutnik-Turm in den Karawanken zu erklimmen. Da war das letzte Stück zwar mit Stahlseil gesichert, aber dafür an der Stelle die am ungünstigsten zu gehen war und beim Hinunterschauen hab ich dann 30m so ziemlich sehr steil runtergeblickt und beschlossen: das is mir zu viel. Naja, und das sollte eben nicht passieren wenn man mitten in den Bergen auf einer Tour ist.

Liebe Grüße
Steffi

ThomasFFM
13.07.2004, 14:42
Hallo, Steffi!

Zunächst zu dem Foto. Ich kann mich an die Stelle und die gesamte Etappe Sillianer Hütte - Obetanserseehütte gut erinnern. Die Karnischen Alpen bestehen dort durchweg aus Urgestein und sind relativ sanft (nur sollten sie natürlich schneefrei sein!); ich habe die Wege als großteils einfach und nicht besonders ausgesetzt in Erinnerung, nur der Aufstiegab Hochgräntenjoch war etwas beschwerlich (aber auch nicht irgendwie schwierig). Das Foto dürfte dort entstanden sein und täuschen, so schlimm ist diese Stelle gar nicht, jedenfalls nicht zu vergleichen mit Dolomiten-Klettersteigen. Grundsätzlich kann man sich von Fotos sehr leicht irre führen lassen. Jedenfalls brauchst Du vor diesen zwei oder drei Metern keine Angst zu haben.

Der Urgesteinsgrat hinter der Pfannspitze ist nur über diese selbst zu erreichen. Die Nordumgehung dürfte nicht so ausgesetzt sein, aber ich kenne sie nicht, weil ich wie fast jeder den Kammweg gegangen bin. Mein Vorschlag wäre:

Du hast es ja auf den Kinigat abgesehen; das bedeutet wohl, dass Du auch in der Standschützenhütte übernachten willst. In diesem Fall versuche doch ruhig den Aufstieg zur Pfannspitze; wenn es Dir zu luftig wird, kannst Du immer noch umkehren und den alten Weg gehen. Man muss an einigen Stellen des Aufstieges konzentriert gehen und schauen, wohin man tritt, aber so fürchterlich ist dieser grasige Urgesteinsgrat auch wieder nicht - außer bei Nässe, da wird das Steilgras zur tödlichen Rutschbahn!

Übrigens, noch ein Nachtrag zum Thema Kinigat: Ich kenne ihn nicht, wage aber zu behaupten: Wenn man auf der Pfannspitze war, muss man nicht auch noch auf den Kinigat. Vom Panorama her dürften diese beiden auch fast gleich hohen Berge sich nicht viel nehmen.

Wenn Du noch Fragen hast, frag ruhig! Andernfalls wünsche ich Dir viel Spaß auf dieser Tour!

Gruß
ThomasFFM

Guest
13.07.2004, 17:22
Hallo Steffi :)

--
Auf die Idee der mangelnden Schwindelfreiheit ¤*#bin ich überhaupt erst gekommen, als ich ein Bild auf einer HP gesehen habe.

http://www.timeware.at/wet/karn-2001/index.html
das zweite Bild in der dritten reihe hats mir da wohl ein bisschen angetan.
--

Ich bin der nicht Schwindelfreie von angefuehrter Webseite und kann dir sagen dass diese Stelle das Schlimmste am ganzen Weg war. Es sind 4-5 Meter Baustahl frei im Raum und unter dir sind ein paar Hoehenmeter "Nichts"....aber ich bin halt mit angehaltenem Atem ganz schnell drueber und habe mich am anderen Ende fest am Fels angeklammert und das wars.

Der Rest der Strecke war naja, nicht gerade einfach fuer mich, aber bewaeltigbar. Im Nachhinein war es wunderschoen, die nervtoetenden Momente vergisst man bald. Wenn du den Weg von der Pfannspitze rueber zum Kinigat (auf DEN bringen mich keine 10 Pferde) problemlos schaffst sollte der Rest kein Problem sein.

Berg Heil!
Roman

Peter_N
13.07.2004, 20:38
Hallo Steffi,

ich habe den Karnischen HW von West nach Ost und nur auf dem "Grat" bleibend, damals gemacht. Allerdings habe ich nicht v.d. Sillianer Hütte die Tour begonnen, sondern von der Obstanserseehütte. Ich kann Dir sagen, das, wie der ThomasFFM es schon angedeutet hat, der Weg auch für einen "Berganfänger" machbar ist. Auch die Pfannspitze. Gehe doch mal auf diesen Link.
http://www.karnische-alpen.com/1etappe/06_show.html

Der zeigt Dir die Aufstiegslinie auf die Pfannspitze. Blickrichtung von W nach O.
Man kann auch rechts vom See über den Wiesenbuckel, hier rechts im Bild auf den Obstanser Sattel, und von dort auf die Pfannspitze. Geht auch, Weg ist auch markiert.
Der andere Weg (ohne Gipfel Pfannspitze) geht direkt von der Obstansserseehütte über die links zu sehende Schuttreise in Kehren auf das Roßkopftörl. Dann geht dieser Weg immer auf der österr. Seite am Kamm entlang. Der umgeht zwar die Pfannspitze, aber leider hast Du auch kaum Ausblicke in alle Richtungen. Die Pfannspitze ist gut machbar und verlangt keine Kletterei. Zumal Du ab der Obstanserseehütte in einer guten Stunde auf dem Gipfel der Pfannspitze stehst und einen tollen Blick in Richtung Dolomiten hast. Der weitere Grat, sagen wir besser Kammverlauf, ist auch nicht schwierig.
Der Gr. Kinigat, na gut, ob man den unbedingt machen muss, darüber kann man geteilter Meinung sein. Durch die Südflanke verläuft ein mit drahtseilen versicherter Steig bis auf ein gr. Plateau unterhalb vom Gipfel. Dies ist der leichteste Anstieg zum Gipfel, den musst Du auch wieder runter. Wenn dieser Steig über diese Rampe Dir zu gefährlich ist, lass diesen Gipfel links liegen. Rucksäcke hatten wir damals am Wandfuss in einer Felsnische deponiert und sind mit leichtem Gepäck zum Gipfel. Zeit vom Wandfuss zum Gipfel ca. 30 bis 45 min (Aufstieg). Alle anderen Anstiege auf den Gr. Kinigat sind steiler.

eine kleine Tourenbeschreibung auf den Gr. Kinigat:
www.karnische-alpen.com/huetten/filmoor/01_filmoor.html

ein nützlicher Link zum Thema Karnischer Höhenweg.
www.karnische-alpen.com

alle Hütten:
www.karnische-alpen.com/huetten/huetten_index.html

und ein Link zur Geschichte:
www.karnische-alpen.com/vorwort.html

... zu guter letzt schon mal der Blick v.d. Pfannspitze zum Kl. und Gr. Kinigat. ¤*#;)
http://www.bergfotos.com/bergfotos-at-karnische-1/images/previews/preview4.jpg

Bild aus www.bergfotos.com


Gruss Peter

Guest
14.07.2004, 07:02
Vielen Dank für eure aufmunternden Beiträge!
Ich werd mir einfach genug Zeit nehmen für den weg und schaun welche Gipfel jetzt drin sind und welche ich lieber sein lasse. Probiern geht bekanntlich über studiern und umdrehn kann ich immer noch wenns mir zu heftig wird.
Jetzt bleibt uns nur mehr die Frage ob wir mitte August bis Ende August oder in den mittleren zwei Septemberwochen gehen. Ich weiss, im August sind Ferien, aber mein Freund war voriges Jahr im September unterwegs, und da hats geschneit :)
wir wollten von sillian bis zum nassfeld, haltet ihr das für gut, oder sollte man nur bis zum Plöckenpass? Da wir Studenten sind, sind wir ja zeitlich sehr flexibel ;)

viele grüße
Steffi

ThomasFFM
14.07.2004, 12:12
Hallo!

Der gesamte Karnische Höhenweg ist "gut", wobei es im Osten um einiges einsamer wird, von den Tagesausflüglern abgesehen. Vor drei Jahren waren meine drei Begleiter und ich z. B. in der sehr netten Dr. Steinwender-Hütte, die eigens für die Höhenwegbegeher gebaut worden ist, die einzigen Gäste.

Vom Plöckenhaus würde ich - wenn es Euch nicht zu weit ist - nördlich um den Kleinen Pal, dann südlich um die Freispitze herum über italienisches Gebiet weitergehen, dieses Wegstück empfand ich als Traumetappe. Zudem bestens markiert, was sich auf der italienischen Seite des Karnischen Hauptkamms weiter östlich bald radikal ändert...

Da das Stück Dr. Steinwender-Hütte - Nassfeld für einen Tag schon sehr weit ist, würde ich eine weitere Übernachtung in der Rattendorfer Alm oder (wo ich mich sehr wohl gefühlt habe) südlich davon, in der Casera Cason di Lanza, einplanen, um am Tag danach, wenn irgend möglich, den Rosskofel mitzunehmen. Eine interessante, tagfüllende Abstiegsmöglichkeit ab Nassfeld wäre der Weg durch die Garnitzenklamm nach Hermagor.

Weiter östlich wird's dann recht voralpin, dafür rücken die Julischen Alpen näher (vor allem Montasch und Wischberg), die trotz geringerer Höhe in Punkto Wildheit den Vergleich mit bekannten Dolomitengruppen nicht zu scheuen brauchen. Bis Thörl-Maglern am Ostende des Karnischen Höhenweges wären es ab Nassfeld noch einmal drei Tage, so dass Ihr in diesem Fall insgesamt zwei Wochen, bis Nassfeld zehn bis zwölf Tage rechnen müsstet.

Gruß
ThomasFFM

Guest
15.07.2004, 06:19
Hi,

Also so wies ausschaut werden wir in Sillian starten und bis zum Nassfeld gehen--- wenn das Wetter mitspielt :)
Vorraussichtlich gehn wir anfang September, also vielleicht kommt der Sommer ja dann.
Wenigstens is es nicht ganz so schlimm im Büro zu sitzen bei dem Wetter und wenns mal grad nix zu tun gibt für die UNI zu lernen ;)
Freu mich jedenfalls schon sehr auf den Höhenweg und bin gespannt wie weit mich meine nicht-ganz-Schwindelfreiheit bringt.

Steffi