Vollständige Version anzeigen : Der Annapurna Circuit ist tot.
Alle Empfehlungen, die ich bisher für den AC gegeben habe, muss ich revidieren: DER AC IST TOT !!!
Heute kann ich nur empfehlen: Meidet diesen Kadaver eines Treks!
Und sagt nicht, ihr hättet es nicht gewusst, wie schlimm es ist!
Schliesslich ist die Ankuendigung seines Ablebens bereits vor einem Jahr erfolgt:
Neuigkeiten zum Thema, gefunden in "The Rising Nepal"
http://www.gorkhapatra.org.np/pageloader.php?file=2005/04/05//topstories/main10 (http://www.gorkhapatra.org.np/pageloader.php?file=2005/04/05//topstories/main10)
Demnach ist
1. die Straße nach Jumla fertig und befahrbar!
2. wird die Straße von Besi Sahar nach Chame mit Hochdruck weitergebaut und soll 2008 fertig sein: Man kann also nur wiederholen, wer den Annapurna-Circuit bzw. den Manang-Trek (Maryandi-Trek) noch einmal erleben möchte, sollte noch heuer hin, denn 2007 wird es dann wegen der ganzen Bauarbeiten nicht mehr so angenehm sein :cry: !
Grüße,
Andreas
(in diesem thread: http://trekkingforum.com/forum/showthread.php?t=2358 ).
Ich wollte es (nicht unbedingt) selber wissen, habe es aber fussnah erlebt: Der Strassenbau geht zuegig voran.
Von Besisahar kommt man mit dem Pistenbus in einer Stunde bis Bhulbhule. Dann sieht man die naechsten Tage auf der westlichen Talseite (orographisch rechts) staendig die Piste. Es fehlen noch eine groessere Felssprengung bei Bahundanda und die Steigung bei Tal. Aber ab Dharapani bis Chame ist der ehemalige Trekkingpfad total weg - man/frau laeuft nur noch auf einer breiten Strassentrasse und bekommt die letzten Bauabschnitte noch mit.
Die (afair) schoensten naturnahen Trek-Abschnitte sind voellig verschwunden oder (westlich Bhratang) in Kuerze weg (aber die vielen Israelis sind noch da, sogar noch zahlreicher, was den Trek auch nicht angenehmer macht!) .
Im Gandaki-Tal ist die Trasse sowieso schon fast durchgehend (dort bin ich aber heuer nicht gegangen) und ein Trek absolute Geschmackssache .
Ich will nicht missverstanden werden: Ich bin nicht grundsaetzlich gegen diese Strasse und Strassenbau allgemein - das ist in Nepal genausowenig aufzuhalten wie in Indien (Darcha-Padum-Lamayuru) oder Pakistan.
Aber mit dem Annapurna Circuit, wie man ihn von frueher kennt, hat dieser Trek nichts mehr gemeinsam.
Deswegen diese meine Anti-Empfehlung! :down:
phacops
Grüß Dich, Phacops,
schade,daß gerade Dein Jubiläumsposting so schlechte Nachrichten beinhaltet. Wenn ich das richtig verstehe, kommst Du gerade vom Trek retour?
Wird auch in der Gegend zwischen Pisang und Bhratang schon gebaut? Du weißt, diese herrliche Gegend mit dem schönen Wald und der unglaublichen Halfpipe-Felsmauer?
Auf jeden Fall vielen Dank für das Update,
Namaste,
Soshin
Hallo phacops und co!!!
Das hört sich jetzt nicht wirklich gut an, was du da schreibst. Eigentlich plane ich gerade mit ein paar Freunden im Oktober den Circuit zu machen, aber nachdem man jetzt nur Negatives liest werden wir uns das nochmal genauer überlegen. Ehrlich gesagt kann ich mir aber nicht wirklich vorstellen, dass ein Strassenbau eine so vielseitige Trekkingtour dermaßen zerstören kann. Vor allem kann doch der Strassenbau ab einer gewissen Höhe nicht mehr wirklich ins Gewicht fallen oder irre ich mich da vollkommen?? Und die Umgebung wird ja im Großen und Ganzen auch noch dieselbe sein und sich in ihrer Schönheit nicht wirklich verändert haben!!???
Aber vielleicht irre ich mich ja und deshalb frage ich mal ob es sich überhaupt noch lohnt diesen Trekk zu machen oder ob es Alternativen gibt die im Oktober genauso spannen und schön sind (oder vielleicht sogar schöner:confused: )??
danke schon im Voraus für eure Hilfe!!
Tano
Vielen Dank für die Mitteilung über die leider unfreundliche Entwicklung in der Annapurna Region.
Da bin ich ml gespannt wie voll es zukünftig in der Langtang- und Everestregion
wird:(
Da bin ich ja mal gespannt, ich werde im November eine Annapurna Umrundung machen. Ich kann ja dann mit Foto's etc. mehr oder weniger den aktuellen Stand der Dinge einfangen und Dokumentieren. :-/
Gruß
Michael
Danke für die Nachricht. Wie du meinem anderen Thread entnehmen kannst, plane ich ja auch für November die Runde.
Du schreibst von einem Pistenbus ab Besisahar: D.h. kann man da noch laufen oder wird man da ständig überholt? Wie oft fährt der Bus?? oder wieviel Verkehr ist da so generell.
Von Bhulibule bis Manang ist also noch kein Verkehr, weil da noch gebaut wird. Sehe ich das richtig? Nur der Weg ist halt schon verbreitert?
wie muss man sich die Bauarbeiten vorstellen? Ein paar Jungs mit Spitzhacke oder richtiges Maschinengerät mit dementsprechend Lärm?
Was für eine Strasse ist das? Richtig asphaltiert? Oder eher eine Schotterpiste?
Hast du vielleicht auch ein paar Fotos gemacht?
Gruss Daniel
Leider findet man solche Informationen in keinem Infoblatt von den Trekking Tourenveranstalter:down:
Wichtig wäre noch zu wissen, ob zwischen Besisahr und Manang gesprengt wird.:(
Hallo Nepalfreunde!
Leider war diese Entwicklung schon bei unserem letzten Besuch in der Annapurna-Region absehbar und wir haben schon damals beschlossen, daß es unser letzter Besuch in dieser Gegend sein wird. Die Straße trägt nun wirklich nicht zum schöneren trekking bei. Die Natur suchenden Trekker werden sich neue Regionen und treks suchen, schlimm finde ich dabei nur, daß vielen Einheimischen die tägliche Grundlage entzogen wird (man denke nur an die ganzen porter, porter-guides und guides). Wir hatten diese Diskussion ja bereits vor ein paar Jahren schon einmal, die Art des Tourismus wird sich verändern und wie ich befürchte, werden einige wenige in großem Ausmass profitieren, während viele andere Ihre Arbeit verlieren werden.
Schade, ein so schönes Land wie Nepal verliert eine (bis dato) herrliche Trekkingregion....
LG (etwas frustriert) Ralf
Hallo zusammen!
Es hört sich sehr gruselig an, was ich hier über den momentanen Zustand der Annapurna-Runde lese - aber leider überrascht es mich nicht.
Als ich im Herbst 2005 diese Tour unternahm, war die Entwicklung des Staßenbaus schon so weit fortgeschritten, dass ich die ganze Region mit der Gewissheit betrachtet habe, etwas sehr schönes kurz vorm Sterben zu sehen.
Ich sprach damals einen sehr frustierten Mitarbeiter des ACAP in Manang auf die Entwicklung hin an. Er erklärte mir, es sei im südöstlichen Teil der Runde - also dem Beginn, wenn man gegen den Uhrzeigersinn geht - eine neue Trekkingroute geplant. Sie würde westlich der alten verlaufen und irgendwo bei Chame (ich erinner mich nicht genau) auf die alte Route treffen. Das wäre natürlich nur Makulatur und beträfe einen winzigen Abschnitt der Runde, aber vielleicht weiß jemand genaueres darüber.
Eine solche "Umleitung" würde ganze Dörfer, wie zum Beispiel Bahundanda, schlagartig vom Tourismus abschneiden. Aber dies würde eine absehbare Entwicklung ohnehin nur beschleunigen. Verkümmern werden die Dörfer, die zum Teil sowieso nur aus Lodges bestehen, früher oder später alle.
Wenn man weiß, wie in Nepal das Umfeld einer Landstraße aussieht und was sich dort alles an Fahrzeugschrott vorwärts quält, kann man sich nur wundern, wie soetwas in einem geschützten Naturgebiet entstehen kann. In der Regel sind diese Straßen staubige Schotterpisten, auf denen zwei Fahrzeuge mit Mühe und Not aneinander vorbei passen. Rechts und links davon erstickt alles pflanzliche unter einer grauen Schicht von Dreck. Busse und LKWs pfeifen oft aus dem letzten Loch und pusten eine Unmenge schwarzer Abgase in die Luft.
Schöne Dörfer findet man an solchen Strecken nicht. Bestenfalls eine Sammlung von Bretterbuden, in denen durchreisenden Businsassen eine schnelle Malzeit und ein Tee verkauft wird. Wo einmal eine Straße entstanden ist, steigt unterwegs nur noch aus, wer unbedingt muss!
Vielleicht wird man eines Tages noch ein paar indische Pilger bis nach Muktinath fahren oder ein paar eilige Touristen soweit in die Berge wie möglich, um in drei Tagen über den Pass zu hechten - wer weiß? Wenn ich den Gedanken weiterspinne, könnte ich heulen.
wie muss man sich die Bauarbeiten vorstellen? Ein paar Jungs mit Spitzhacke oder richtiges Maschinengerät mit dementsprechend Lärm?
Was für eine Strasse ist das? Richtig asphaltiert? Oder eher eine Schotterpiste? Die Jungs (und Mädels) mit der Spitzhacke treffen es schon ganz gut. Menschliche Arbeitskraft ist in Nepal immer noch billiger, als der Einsatz von Maschinen. Baugeräte habe ich nicht gesehen, aber als ich die Annapurna-Runde ging, waren die einzelnen Bauabschnitte auch noch nicht miteinander verbunden. Dort, wo man mit einem LKW hingelangen kann, wird man dies sicherlich tun.
Um genug Platz für die Straße zu gewinnen, werden oft Breschen in den Berg gesprengt. Manchmal hört man Explosionen in der Ferne oder muss seinen Trek wegen Sprengungen für eine Stunde unterbrechen. Asphaltieren wird man die Straße sicherlich nicht. Es wird die übliche Piste aus Dreck, Staub und Steinen entstehen.
Ich selber werde wohl nicht mehr auf die Annapurna-Runde gehen - es würde mir sicher das Herz brechen. Aber, Daniel, wenn du die Tour im Herbst planst, wirst du vielleicht noch als einer der letzten einen Eindruck davon bekommen, wir schön es dort einmal war. Ich denke, selbst die heftigsten Bauarbeiten sind nur ein Vorgeschmack darauf, wie es sein wird, wenn Busse, LKWs und Motorräder erst einmal die Möglichkeit haben, an einem Stück bis in die hohen Regionen vorzudringen. Anbei zwei kleine Fotos aus dem Herbst 2005, entstanden im Kali-Gandaki-Tal nahe Kalopani. Auf dem ersten siehst du im Vordergrund ein fast fertiges Stück der Straße (die freie Fläche hinten ist das Flussbett des Kali Gandaki), das zweite zeigt eine Sprengung (die Fläche in der Bildmitte ist wieder das Flussbett).
Liebe Grüße,
Petra
http://www.himalaya-geschichten.de/fotos/anna_jom_15.jpg
http://www.himalaya-geschichten.de/fotos/anna_jom_16.jpg
Hannes33
04.06.2007, 11:21
Hallo,
ja das sind erschreckliche nachrichten, aber wie Phacops ja schon sagte: es war absehbar!!
was den Tourismus anbelangt: der wird nicht erliegen, sonder vielleicht sogar zunehmen: die ganzen "trekker" in Nepal sind nur ca. 10% der touristischen aufkommens in Nepal! das heißt, die annapurna runde "öffnet" sich für 9 mal mehr touristen als bis jetzt! Man denke nur an die ganzen Busse voll japaner, die in ein paar Jahren vielleicht am Thorung La kurz austeigen werden (und wegen de Höhe umkippen?? ;) ) bevor Sie weiterfahren nach Muktinath, wo dann vor der weiterreise nach Kagbeni schnell mittaggessen wird...
Sarkasmus und pessimismus beiseite: die Zeiten ändern sich halt (leider?)!! In den nächsten Jahren wird der AC wahrscheinlich viele Mountainbiker sehen, vor dem die Pisten gutgenug für touristischen transport sind.
Schade für eine der schönsten Touren die es jemals gegeben hat.
Diesen Herbst vielleicht ein letztes Mal...
Lg Hannes.
ich bin auch gerade vom trek zurueck und muss sagen an gewissen stellen ist es wirklich muehsam!!
von bulbhule fragte uns sogar jemand ob wir bis kurz vor ngadi mit dem jeep fahren wollen. und dann ab darapani laeuft man oft auf der fertigen strasse, aber noch laengst nicht durchgehend!! es gibt doch noch einige schoene teile, an denen noch nicht gebaut wird.
aber auf der anderen seite, im kali gandaki tal ist es recht schlimm!! wir mussten etliche male auf sprengugen warten um weiterzulaufen. oder zum teil mussten wir unterhalb der baustellen durchlaufen, was nicht ungefaehrlich war, da immer wieder grosse steine den berg runter rollten. aber diese ewigen sprengugen waren wirklich muehsam!
schoen wars dann wieder ab tatopani ueber ghorepani, abc und dann nach dhampus!!
gruss, michel
Ich habe dann wohl im November das Glück den AC das erste und wohl das letzte mal erlaufen zu dürfen bevor die Busse über den Thorong La fahren. Ein zweifelhaftes Vergnügen und tragisch dazu.
Naja deshalb freue mich mich nicht minder auf meine erste Nepal Reise :D
Michael
wetterfest
04.06.2007, 16:01
phacops hat leider recht!
ich war im märz zum letzten mal auf der tour, kenne sie von früher und war auch total entsetzt und traurig. ich habe mich dort verabschiedet, wenn man es von früher kennt ist es wirklich schlimm anzuschauen, wenn man es nicht vergleichen kann ist es vielleicht nicht ganz so schlimm.
im gandaki tal kann man es ganz vergessen, hupende und stinkende traktoren und motorräder ab muktinath ununterbrochen, auf dem gesamten weg.
schade, aber wahr.
liebe gruesse
helmut
Schade für eine der schönsten Touren die es jemals gegeben hat.
Ja. Schade.
Der AC war ein Mythos, jetzt ist er nur noch Legende.
Ich mußte unter meinen jüngsten Eindrücken einfach mal drastisch die schleichende Entwicklung auf den Punkt bringen.
Es gibt andere schöne Touren, in Indien, Pakistan, den Pamirs oder Südamerika oder sonstwo. Auch sie werden sich ändern. Es gibt immer wieder einen neuen Beach und ein neues Shangri La. Goa ist auch nicht mehr was es war und die Israelis lassen bereits den Joint am Strand Nr. 7 auf Havelock kreisen, während die Russen Nepal gerade erst entdecken.
@Soshin: Ja, bei Brathang wird gerade auch der Wald kaputtgemacht und es wird aussehen wie bei Bagarchap und Danaqiu, wo ich früher die herrlichsten Wege im wald fand. Es sollen auch Chinesen beim Strassenbau eingesetzt werden, die bringen das zügig voran.
@tano: Die Höhe ist der Strasse egal und wenn du auf einer breiten Schotterpiste läufst, macht sie 50% deines Blickwinkels aus oder mehr. Natuerlich ist die Umgebung noch die gleiche. Wie Wetterfest schreibt: Wenn man es nicht mit früher vergleichen kann, ist es vielleicht nicht ganz so schlimm... Aber lies selbst die Kommentare derer, die den AC von früher kennen. Und eine Schotterpiste in Nepal ist für mich störender als ein Asphaltweg in der Eifel.
Wenn du eine Alternative suchst, mach den Manaslu Circuit. Bei genügend Zeit kannst du dann ab Dharapani einen Tag lang die Strassentrasse "geniessen", bevor du bei Koto ins Naar-Phu-valley abzweigen kannst und über Kang La nach Manang kommst. Ab Jomson würde ich dann fliegen.
@DanielG: Das ist eine Schotter- und Lehmpiste. Im Monsoon wohl eine Schlamm- und bei Trockenheit eine Staubpiste. Die kannst du natürlich auch noch laufen. Wieviel Verkehr drauf ist, kann ich jetzt nicht quantifizieren. Aber mir hat es bei meiner Daulaghiri-Tour gereicht, dass ich von Beni nach Westen bis Babichaur gelaufen bin statt zu fahren und die Busse und Jeeps mich jedesmal in eine Staubwolke eingehüllt haben. Die Insassen schauen dann schön mitleidig aus den Fenstern :D .
Fotos kommen vielleicht noch am nächsten WE.
@Bindi: Über "Ersatzrouten" reden viele - ich glaube nicht daran. Du meinst wahrscheinlich die von Per Löwdin in die Diskussion gebrachte "alte" Route über den Namun Bhinjyang. Wer will den Weg bauen und unterhalten? Die Träumer von ACAP? Für mich illusorisch.
@Hannes33: Ja - erst kommen die Mountainbiker, dann die Deluxe-Busse. Ich will ja vielleicht auch mit 70 durch den Thorong-La-Tunnel und weiter den Mustang-Highway rauf nach Tibet, um dort Sven Hedins Reiseroute bequem verfolgen zu können :D .
Fazit?
Siehe oben: Schade um eine der schönsten Touren die es einmal gab.
Aber se is dod nu. Es lebe die nächste schönste Tour! Jeder darf seine selbst entdecken!
phacops
Schade schade. Für diejenigen, die AC trotzdem machen, hier eine kurze Alternativ-Route um bei Pisang für 2 Tage von der Strasse wegzukommen:
Bei Pisang den Hügel hoch zu Upper Pisang und Ghyaru (ich glaube bei Hongde muss man dann wieder runter auf den normalen "Weg"). Ich war erstaunt, wie wenig Touris in den beiden Dörfern waren, ist aber vier Jahre her.
Aber eben, es ist nur ein kleines Trostpflaster... also macht Manaslu Circuit und Nar-Phu, solange es dort noch keine Strasse gibt.
- Carsten
Ich habe mir auch ein bisschen den Kopf über Ausweichrouten im Gebiet zerbrochen, aber ausser der Idee, direkt von Pokhara loszutreken und dann über Begnas Tal, Karputar, Naalma nach Khudi zu kommen, (siehe: http://annapurna.trekking.nepal.st/ ) dann doch die drei Tage die Hauptroute zu nehmen, und dann, wie Carsten sagt, die obere Route über Upper Pisang, Namgyal, Ghyaru nach Humde oder Ongre zu gehen, fällt mir leider auch nichts mehr ein.
Phacops, ich verstehe die Verbitterung gut, die Dich da gepackt hat. Wieder ein Paradies kaputtgemacht. Und wir kannten es aus den späten achtzigern, frühen neunzigern, wie es wirklich noch ziemlich ursprünglich war. Der Wald von Bhratang, Danaq, alles wird kaputtgemacht. :cry::cry::cry: das macht mich sehr, sehr traurig.
Ich möchte einfach nur laut Schreien!!!
So, jetzt hab ich mich wieder eingefunden... Nepal und das wofür es steht mag untreu werden, ich selber bleibe Nepal treu.
Nächsten Frühling geht es bei mir wieder in die zweite Heimat, und zwar zum zweiten Mal in den Helambu und in das Langtang. Dort ist die Welt noch in Ordnung. :-)
Namaste,
Soshin
Nein, nein - ich bin nicht verbittert.
Ich sehe nur die Realitäten.
Und weil der AC wohl für viele jüngere Trekker und Trekkingeinsteiger noch immer ein Mythos ist, will ich nur vor falschen Erwartungen warnen.
Der Trek ist sein eigener Kadaver und lohnt nicht, wenn man stattdessen den Manaslu C. machen kann. Der Urwald dort (westlich des Larkya La) und auch auf dem Daulaghiri C. sind für mich viel phantastischer und lohnender.
Auch der untere Teil des Naar valleys ist herrlich - der obere Teil bei Naar dann wohl ähnlich wie Mustang (das ich nicht kenne).
Es gibt also Alternativen. Auch der Far Far West (Khaptad) oder die Nordwestpassage oder Dolpo.
Vom AC habe ich mich verabschiedet.
Der lohnt nicht mehr.
phacops
Ist jemand als Alternative von schon mal von Rukse/Dana hoch Richtung Annapurna B.C. Nord und auf dem Tholubugin Pass wieder gen Tal abgebogen, so das man in Kalopani, oder noch besser erst in Marpha wieder auf die Hauptstrecke stößt? Ist das ohne weiteres machbar? Habe jetzt die Strecke übrigens im Uhrzeigersinn beschrieben.
Hallo, Ingolf,
ich kenne nur einen, der das schon gemacht hat, den holländischen Eigner der Lodge gleich beim Ortseingang (von Norden gesehen) von Tukche.
Der meinte, man brauche wohl einen ortskundigen Guide, weil das ganze sehr unübersichtlich wird noch auf halber Höhe, wegfindetechnisch gesehen.
Man muss natürlich Verpflegung für die zwei bis vier Tage, je nachdem wie weit man hinauf vorstossen will, mitnehmen, es gäbe noch ein paar Hütten am Anfang vom Aufstieg, aber das sei schon alles an Zivilisation.
Soll aber sehr, sehr schön sein dort oben, war der Anstiegsweg der Herzog-Expedition.
Ich zermartere mir gerade den Kopf, wie der Holländer heisst... Grmbl... Ich hoffe, ich finde ihn im www. wieder.
Bei Bezruchka, siehe ==> http://www.amazon.de/Trekking-Nepal-Travelers-Guide/dp/0898865352/ref=sr_1_3/302-2558407-2696049?ie=UTF8&s=books-intl-de&qid=1181049025&sr=1-3
kommt der Trek auch vor.
Liebe Güße, und Namaste,
Soshin
Ah, und noch etwas, was ich erst jetzt so richtig behirnt habe. Von Dana direkt hinauf das enorme Flußtal, der Miristi Khola, das soll ein absolutes no-no sein, obwohl eine deutsche Bergsteigertruppe da einmal in den achtzigern durch ist. Bezruchka beschreibt hier eine senkrechte Welt. Die Einheimischen gehen diese "Strecke" definitiv nicht.
Tuckche - Thulo Bugin - ABC Nord - Thulo Bugin - Marpha oder Tukche ja, aber die Flußschlucht nach Südsüdwest vom ABC Nord/Thulo Bugin hinunter oder hinauf, das ist eher als Expedition zu betrachten. :)
Namaste,
Soshin
Huhu Soshin, in meinem Thread über den Thulo Bugin, findest Du die
E-Mail Adresse die Du mir damals gepostet hast :)
http://www.trekkingforum.com/forum/showthread.php?t=4144&highlight=Thulo+Bugin
Die Recherchen gestalten sich schwierig, da beinahe alle Expeditionen zum Annapurna N-Basislager mit dem Hubschrauber einfliegen
und der alte Weg zunehmend verfällt :(
So, und das letzte Mal bin ich lästig:
Der crazy Dutchman heißt Patrick, lebt mit seiner Thakalifrau Purna in Tukuche und ist seit letztes Jahr sogar im Internet:
http://www.highplainsinn.com/aboutus/aboutus.asp
Der Kerl ist schwer o.k., ein ganz Lieber und überhaupt. Könnte ich wärmstens empfehlen.
Liebe Grüße,
Soshin
Hallo, Jens, alter Schwede! :-)
Du bist mir zuvorgekommen, ich habe das ganze ja eh schon einmal besprochen da herinnen im Forum, konnte mich schon gar nicht mehr richtig erinnern.
Hast Du damals mit Patrick Kontakt gehabt? Bist Du dann gar selber dann da rauf?
Neugier.... :-):-):-)
Liebe Grüße,
Soshin
Sehe gerade, der Patrick hat den Trek zum ABC Nord zusammen mit einem Aufstig zum Mesokanto La / Tilicho Tal in einen zehntägigen Trek verbunden, den er als Vorbereitung für den doch 6000m hohen Dhampus oder Tukuche Peak empfiehlt.
http://www.highplainsinn.com/trekking/hpt.asp?program_id=7
So, und jetzt genug der "Werbung". :-)
Hallo Freunde,
soll ich meine Annapurna Circuit total wegstreichen, oder bleibt etwas übrig? :)
Egal ob Manaslu oder Dhaulagiri Circuit, grösse Teile des Trekks benutzen die Selbe Täller als Annapurna Circuit!
Konkret, 18 effektive Wanderntage im November; falls ich dieses als Kernstück nehme:
High Pisang - Manang/Braga - Khangsar - richtung Tilichosee und zurück zum Kharka Camp - Yak Kharka - Ledar - Thorung Phedi - Thorung La - Muktinath - Jomsom
Wie könnte ich die Strassentage vermeiden? Ab Jomson könnte man fliegen, aber abhängig vom Wetter... d.h letzte 3 Tage sowieso als Reserve für rückkehr nach Pokhara.
Habe ich überhaupt andere Alternative bis nach Pisang am Anfang?
Oder, sagen mir bitte was würden Sie wählen für 18 Tage (Zelt und/oder Lodge)
Besten Dank
Valentin
Hallo, Jens, alter Schwede! :-)
Du bist mir zuvorgekommen, ich habe das ganze ja eh schon einmal besprochen da herinnen im Forum, konnte mich schon gar nicht mehr richtig erinnern.
Hast Du damals mit Patrick Kontakt gehabt? Bist Du dann gar selber dann da rauf?
Neugier.... :-):-):-)
Liebe Grüße,
Soshin
==
Leider hatte ich keine Zeit, da meine Family in Indien war und ich nur 14 Tage in Nepal war. Im Januar kommt man schlecht auf den Thulo Bugin Pass, zumal am
Ghorepani Pass die Häuser eine ordendliche Portion Schnee auf den Dach hatten.
Habe vor kurzem eine Mail an Patrick geschickt, wegen eines Treks Richtung Annapurna N-Basislager , dann aber für meinen übernächsten Trek :)
[quote=vale25]soll ich meine Annapurna Circuit total wegstreichen, oder bleibt etwas übrig? :) Konkret, 18 effektive Wanderntage im November; falls ich dieses als Kernstück nehme:
High Pisang - Manang/Braga - Khangsar - richtung Tilichosee und zurück zum Kharka Camp - Yak Kharka - Ledar - Thorung Phedi - Thorung La - Muktinath - Jomsom
Hallo Vale,
Auf der Manang Seite ist es noch nicht so schlimm. Dies trifft besonders für Leute zu, die den AC zum ersten mal gehen.
Ab Besisahar kann man nach 30 min rechts über den Fluss und dann auf einem wunderbaren Trekkingpfad die Busfahrt nach Khudi vermeiden. Von Bulbule bis Syange ist man dann wieder weitgehend auf einem Fußweg, da die Straße auf der anderen Seite verläuft. Und bis Chame habe ich Anfang dieses Jahres im Gegensatz zur Jomsomseite keinen Verkehr gesehen. Und von Chame bis Pisang ist der WEg nur zum teil befestigt.
Ab da gehst du dann den wunderbaren Höhenweg und kommst erst wieder in Braga ins Tal herunter.
Mit einem Abstecher zum Tilichosee kann man noch immer einen großartigen Treck machen. Nur nach dem Pass würde ich mich auf die Dörfer des oberen Kaligandaki beschränken und dann fliegen.
Für Leute mit ein bißchen mehr Zeit ist der Weg von Pokhara über Begnastal sicher eine lohnenswerte Empfehlung.
Auch wenn mir das Herz natürlich auch weh tut, wenn ich die Entwicklung des AC jetzt sehe, so ist es die Manangseite und dann bis Kagbeni noch (aber wie lange ?) immer ein wunderschöner Trek.
Für diejenigen die ihn noch aus alten Jugendtagen kennen, ist allerdings der Schmerz größer als für diejenigen die ihn erst jetzt kennenlernen.
Ich werde auf jeden Fall bis September ein paar Routenempfehlungen ausarbeiten, wo man zum Teil die Straße umgehen kann.
Habe von einem Bekannten gehört dass es wohl Überlegungen einiger Lodgebesitzer im Kali Gandaki gibt einen alternativen Trekkingweg anzulegen.
Bis es vielleicht wirklich mal soweit ist wird noch aber noch viel Wasser den Gandaki runter fließen müssen.
Das High Plains Inn kann ich auch empfehlen, konnten dmals nur kurz reinschauen und einen Appelpie essen sah aber Top aus. Patrik war nicht da aber seine Frau war sehr nett und hat uns alles gezeigt.
Gruß
Hallo Andrees,
nichts ist nur schwartz oder weiss; bestimmt sind Teile der AC schöner als die andere. Unde Trekker werden noch weiter AC machen (eine ganze "Industrie" stäckt sich darunter :)
Wer noch nicht AC gemacht hat, auch wenn eine Karte hat (wie ich) ist ihm schwer Eure ausgezeichnete Vorschläge zu lokalisieren (so viele unbekannte Täller, Dörfer).
Also bitte eine Antwort mit Erklärung für uns: welche sind die meist beschädigte Teile der AC (ich meine mit menschliche änderungen an Natur, bzw Strassen :cry: ). Dann vielleich können wir sie vermeiden.
Ich würde AC in 3 verteilen:
Teil 1: +/- 8 Tage: Besisahar - Manang
Teil 2: +/- 6 Tage: Manang - Thorong La - Jomosom
Teil 3: +/- 4 Tage: Jomosom - Pokhara
Teil 2 ist ein sowieso ein muss;
Aus dem initial post in diesem thread:
"Demnach ist
1. die Straße nach Jumla fertig und befahrbar!
2. wird die Straße von Besi Sahar nach Chame mit Hochdruck weitergebaut und soll 2008 fertig "
verstehe ich 2. als mein Teil 1. Jumla ist mir leider total unbekannt; soll auf Teil 3 sein?
Valentin
Hallo, Valentin,
willkommen im Board! :-)
Jumla ist in einer komplett anderen Region in Nepal, im Westen. Hat mit dem Annapurna Circuit nichts zu tun.
Am Unangenehmsten ist der Strassenbau offenbar im Kali-Gandaki-Tal, das ist das Tal zwischen den 8000ern Dhaulagiri und Annapurna. Oder anders gesagt, zwsichen den Orten Muktinath und Kagbeni im Norden, dann Jomsom, Marpha, Kalopani, Ghasa, Dana und Tatopani.
Von Tatopani hinauf über den Pass Ghorepani und hinunter nach Birethanti und Naya Pul ist keine Strasse geplant.
Keine Strasse gibt es zwischen Manang und Muktinath, (Thorong La) also Deinem Teil 2.
Liebe Grüße,
Soshin
Jumla ist in einem ganz anderen Gebiet als die Annapurna.
zu deinen Fragen:
Teil 1:-/ ist mehr oder weniger betroffen. Es muss uns aber einfach klar sein, dass die "Straße" auf der Manangseite, solange noch kein Verkehr fährt, wie ein normaler Wanderweg in unseren Breiten aussieht. Sie ist nur bis Besisahar geteert. Danach ist es einfach ein breiter geschotterter Weg.
Teil 2:up::up:: ohne Einschränkung reines Trekking, der Abstecher zum Tilicho ist atemberaubend.
Teil 3:down:: Hier merkt man den Einfluss doch sehr stark, da die Motorradtaxis die überwiegend indischen Pilger von Jomsom bis zum Kloster:cry: von Muktinath hochfahren. Und Motorräder sind in Asien einfach eine nervige Pest!
Kagbeni ist glücklicherweise kaum betroffen, so dass ein Abstecher unbedingt lohnt.
Ab Jomsom ist die Straße mehr oder weniger ausgebaut und man kann sie oft nicht vermeiden. Hier gibt es mittlerweile regelmässig Motorradfahrer oder Traktoren. Von Tukuche kann man aber ein Stück auf die östlichen Seite gehen und so bis Kalopani wandern. Es ist allerdings eine staubige Flusswanderung. Zwischen Kalopani und Tatopani ist die Straße fertig bzw. es wird noch heftig gebaut.
In der aktuellen Situation würde ich sagen: wer die Annapurnarunde noch nicht gegangen ist sollte sie so schnell wie möglich machen. Noch ist es ein insgesamt lohnender Treck. Und zwar von Besisahar bis nach Jomsom und dann zurückfliegen.
Wer die Annapurnarunde von früher kennt, wird nostalgisch und enttäuscht werden.
Wer genug Zeit hat(+ 3 Tage), sollte unbedingt zum Tilichosee gehen:up::up::up::up::up:
Sehr schön bleiben die Dörfer Jaharkot, Chaingur und Dzong bei Muktinath.
Kagbeni ist auch sehr schön.
Wer alles runterwandern will (Marpha:up:, Tukuche:up: Tatopani mit den heißen Quellen:up:) sollte soviel Zeit mitnehmen um über Gorepani und Gandruk zurückgehen (+3-5 Tage). denn diese Gegend bleibt unberührt vom Straßenbau. Das entschädigt dann für die drei enttäuschenden Tage zwischen Tukuche und Tatopani.
Von Tatopani kommt man in einem langen Tag zu Fuß, mit Jeep und Bus nach Pokhara.
Noch etwas, Valentin:
Wenn Du von Pokhara nach Pokhara gehen willst, kannst Du die Strasse nur (fast vollkommen) vermeiden, wenn Du
a.) nach Hongde (oder Ongre oder Humde, ist alles das selbe Dorf mit Flugpiste, etwas östlich von Manang) fliegst. Hat keinen fixen Flugverkehr, ist Charter und oft lange ausgebucht.
Damit würdest Du den Strassenbau im unteren Marsyangdi Tal umgehen. Der Flug ist allerdings nicht so leicht zu realisieren.
Realisierung möglich? Medium
oder
b.) Von Pokhara über Siklis und den Pass Namun Bhanjyang nach Danaq gehst. Das ist eine Expedition in der Wildnis. Hier brauchst Du Zelt, Guide, Essen für einige Tage.
Realisierung möglich? Very hard! Expedition-Style-Trekking!
c.) von Jomsom nach Pokhara fliegst. Kannst Du in Jomsosm oft für den nächsten Tag buchen. Das ist relativ sicher so gut wie immer möglich. Drei Tage sind da ein Super Luxus Polster.
Realisierung möglich? Normalerweise Easy
Kurz gesagt:
die schlimmsten Probleme mit der Strasse sind im Westen im Kali Gandaki Tal. Diese kannst Du leicht umgehen, wenn Du von Jomosom nach Pokhara fliegst.
Die Probleme im Marsyangdi Khola Tal, im Osten, sind nicht leicht zu umgehen. Entweder Flug nach Ongde (nicht einfach, relativ teuer) oder Expedition über den Namun Bhanjyang.
Liebe Grüße nach Portugal,
Soshin
Hi ,
dann ist nicht so schlecht eigentlich; man kann ab Jomoson nach Pokhara fliegen, und die ersparte Tage etwa: Pokhara - Gorepani - Pokhara machen
Nun stelle ich eine total andere Alternative, mir wäre wertvoll Eure Meinungen. da' die als Alternative zur AC ist, würde ich auf diese thread stellen. Nochmal, alles bevor gescrieben, einverstanden.
Alternative an AC:
- Stat Besisahar als starting point, nehmen wir Pokhara (Flug ab KTM)
- 7 tage ABC als Aklimatizierung, natürlich das BC geniessen;
- Tag 8 fliegen nach Jomoson, rest Tag
- Tag 9-11: Jomoson - Tilichosee - Manang (evtl. bis zu Thorung Pedi)
- Tag 12-14: Thorung La - Muktinath - Kagbeni - Jomosom
- Tag 15: ruckflug nach Pokhara, oder sacrifice: full speed zu Fuss nach Pokhara
- Tag 16-19: Pokhara - Gorepani - Pokhara
- Ende Tag 19: bereit für Rückkehr nach KTM an Tag 20
Haltet ihr für möglich? Mindest eine nacht brauch Zelt, und zwar am Tilichosee; nächste sollte schon die neu gebaute Lodge bescriben by Andrees auf seine homepage:
"eine (recht teure) Nacht in der vom Dorf gebauten Tilicho Base Camp Lodge übernachten"
Also bin ich "smart" oder "¤*#¤*#¤*#¤*#"? :D
Valentin
hallo Vale, in sieben Tagen das ABC als Akklimatisierung zu machen udn dann gleich weiterfliegen ist wenig Erfolg versprechend.
Nach jomsom zu fliegen , dann über den Thorungla ins Managtal zu und über Tilicho zurück nach Jomsom zu gehen ist eine sehr interessante Hochgebirgstour.
Man benötigt Zelt, Kocher und Essen für zwei Tage und wenn möglich einen Führer. zur Akklimatisation sollte man mindestens zwei Tage in Jharkot/Muktinath verbringen udn eine Nacht im Teehaus auf dem Weg zum Pass..
Als erste Tour würde ich weiterhin in 18 Tagen den Beginn in Besisahar, einen Abstecher zum Tilichosee und den Rückflug gvon Jomsom aus empfehlen.
Du bist natürlich smart, Valentin! :)
Kann mich Andrees 100% anschliessen.
Die Strasse ist für uns schlimm, weil wir das Land kennen bevor die Strasse gebaut wurde. Wenn Du das erste Mal dorthin gehst, ist es sicher nicht so unangenehm wie für uns.
Von Jomosom über den Pass zum Tilicho See ist eine nicht leichte Tour. Große Höhendifferenzen in kurzer Zeit. Akklimatisation beachten! Bei Symptomen von Höhenkrankheit ist absteigen!!!Pflicht!!!
Jomosom 2800m
Camp, sagen wir 4000m
Kali La (5350m)
Camo am Tilicho See (4900m)
Tilicho Lake Basecamp (-4000m)
Manang (3300m)
Das sind ganz große Höhnedifferenzen, selbst, wenn Ihr schon etwas akklimatisiert seid vom ABC.
Andreès Tripvorschlag ist sehr gut.
Namaste aus Wien,
Soshin
Danke Freunde,
trotzdem haben wir etwas geschaft für zukunftige lesser, meine Alternative sei ok, aber benötigt einige kleine Änderungen (erst Thorung La, Rückkehr durch Tilichosee), und mehr als 19 Tage :x
Alternative an AC:
- Stat Besisahar als starting point, nehmen wir Pokhara (Flug ab KTM)
- 9 tage ABC (auch) als Aklimatizierung
- Tag 10 fliegen nach Jomoson, rest Tag
- Tag 12-14 Jomosom- Muktinath, Akklimatisierung bevor Thorung La
- Tag 15-16 Thorung La - Thorung Pedi - Manang
- Tag 17-19 Manang - Tilichosee - Jomosom
- Tag 20: Flug nach Pokhara
- Tag 21-22: Reserve für den Fall Wetter ist schlecht und man kann nicht fliegen
Da meine Reise so lautet (max. 19 Tage):
1 29.10.2007 Abflug nach Kathmandu - 22:20
2 30.10.2007 Ankunft in Kathmandu - 16:00 Hotel/ÜF
3 31.10.2007 Fahrt nach Beshi Sahar Hotel/ÜF
...
22 19.11.2007 Birethanti - Pokhara
23 20.11.2007 Rückflug nach Kathmandu Hotel/ÜF
24 21.11.2007 Rückflug - 16:20
bleibt nur die klassische AC übrig (mit evtl. Flug Jomoson - Pokhara).
Letzmal Fragen :) lieber dann dieses Flug und Pokhara - Gorepani - Pokhara machen? Oder 2 Tage Strasse "überleben" und direkt zur Gorepani?
Und noch eine: Falls noch ein tag in Jomoson haben, wass denn? Bischen Richtung Tapa Pass (Dhaulagirirunde) und zurück? Oder einmal Nepaltrekker sprach von ein "Dhaulagiri Eissfall" aber kann ich es nicht lokalisieren...
Nochmal danke
Valentin
Valentin,
der Weg zum Thap-Pass ist weit und steil.
Ohne richtige Aklimatisierung und absolutem guten Wetter würde ich zu diesem über 5000m hohen Pass nicht aufsteigen.
Lodges gibts Richtung Pass außerhalb von Jomson nicht, ist also Zelttrek.
Von Larjung kann man Richtung Dhaulagiri-Eisfall laufen.
Der Weg ist allerdings auch weit und ein Führer sehr empfehlenswert.
Wenn Du aber von Jomson nach Pokhara fliegst, kannst Du nicht zu dem Dhaulagiri-Eisfall kommen.
Larjung liegt am Ufer des Kali Ghandki zwischen Tuckuche und Kalopani.
http://images.google.de/imgres?imgurl=http://www.nepal-dia.de/Nepal_Reisebericht_Annapurnaru/BB_o_Kali_Gandaki/B_Larjung/B24_Larjung/a_N989-283_Larjung_jpeg_300.jpg&imgrefurl=http://www.nepal-dia.de/Nepal_Reisebericht_Annapurnaru/BB_o_Kali_Gandaki/B_Larjung/B24_Larjung/b24_larjung.html&h=304&w=850&sz=111&hl=de&start=2&tbnid=K9Pc1Y1EqPrRuM:&tbnh=52&tbnw=145&prev=/images%3Fq%3Dlarjung%26gbv%3D2%26svnum%3D10%26hl%3 Dde%26sa%3DG
walter.z
06.06.2007, 22:14
Das hört sich wirklich übel an, sehr schade! Danke für die Info, da müssen wir alles nochmal aufrollen...
Kann man aus der Not eine Tugend machen und nach dem Poon Hill von Tatopani nach Jomosom mit einem Fahrzeug fahren alternativ zur Staubwolkenwanderung?
Wir wollen danach nach Muktinath zu Aklimatisieren und wieder runter um dann über den Mesokantu zum Tillicholake zu gehen. Nach der Chulu-East-Besteigung haben wir dann also ab Brage wieder viel Baustelle zu erwarten. Wobei man bis Chame über Upper Pisang ausweichen kann.
Die Seite von Manang nach Besiahar ist, so wie ich es lese, für AC-Neulinge somit derzeit noch ganz OK, forststraßenartig...
Insofern wäre für dieses Jahr die beschriebene Route noch sinnig: Birethanti-Poon Hill-Tatopani > SHUTTLE nach Jomsom - Akklimatisation - Tillicho Lake - Manang - Besiahar?
Viele Grüße, Walter
PS: Ich mache mich gleich auch mal auf die Suche zum Manaslu-Circuit, evtl. hat auch jemand hierzu Links?
@walter.z: Nach Jomson fahren dürfte auch im Herbst nur in Teilabschnitten möglich sein und eher noch wenig komfortabel.
Und "forststrassenartig" ist seeehr geschönt.
Aber zum Manaslu-Circuit mache ich mal nen eigenen Sammel-thread auf.
phacops
Hallo Leute!
Wir sind im März/April die Annapurnarunde im Uhrzeigersinn gegangen. Ab Naya Pull und bis Besisahar. Ab Besisahar sollte man in der Tat den Bus nehmen, weil das macht keinen Spaß neben einer staubigen Straße zu laufen. Ansonsten kann ich nur sagen, dass wer den Annapurna Circuit gehen will, dies am besten noch in diesem Jahr tun soll. Zukunft? Da werden sich bestimmt reiche Touristen in Jeeps nach Muktinath hochfahren lassen und die Trekker vom Weg scheuchen :cry: Auf dem Streckenabschnitt bis Muktinath haben wir einige Straßenarbeitertrupps mit besagten "Spitzhacken" gesehen und einen einzigen Bagger! Auf der Manangseite war der Straßeneinfluss weniger sichtbar, erst im unteren Talabschnitt - hier gab es allerdings immer wieder Sprengungen. Wir haben es nicht bereut, dass wir die Runde gegangen sind. Durch das Kali Gandaki-Tal gibt es inzwischen immer wieder Weg-Alternativen zur alten Trekkingroute, die man gehen kann, so dass die Straße umgangen werden kann. Kati
Danke Kati für deinen Kurzbericht !
Da bin ich ja im November praktisch auf dem letzten Drücker ;)
Michael
endlich mal jemand der Mut macht. Danke ;)
Hallo zusammen,
war dieses Jahr im März auf dieser Runde. Es ist zwar schlimm, dass von Besi Saha bis Manang und von Pokara bis Muktinath eine Straße entsteht und nach Vollendung in ca. 3 Jahren wird der AC keine Trekkingroute mehr sein, aber solange wird es noch dauern bis Motorenlärm und Abgase auf der Manangseite die Natur stören. Zur Zeit läuft man im Marsyandi Tal nur wenige Kilometer ( ca. 10 km ) auf Piste und Arbeiter habe ich hier im März auf keinem der vielen Teilstücke gesehen. Fleißiger sind sie im Kali Gandaki Tal zwischen Ghasa und Tatopani. Es wird gesprengt und in Handarbeit die Straße gebaut. Ab Tatopani kann man sich zum Glück wieder den Ganzen entziehen und nach Ghorapani abbiegen. Einige wenige Traktoren und einige Zweiräder gibt es leider schon von Muktinath bis Ghasa.
Somit, noch schnell hin bevor es zu spät ist.
Grüße Werner
Wie angekündigt, hier ein paar Bilder:
Zuerst die Trasse auf der Höhe Bahundanda
2160, dann die Trasse zwischen Dharapani und Koto, auf der man laufen muss - für mich ein Ärgernis, weil ich ganz andere Erwartungen aufgrund früherer Trekkingtage hatte:
2161
2173
dann die Bauarbeiten oestlich Pisang:
2162
Und schließlich ein Beispiel, wie eine Piste aussieht, wenn sie mal befahren ist (hier auf dem Weg von Arughat Bazar nach KTM)
2163
Besonders lästig war für mich also der Abschnitt von Dharapani Richtung Manang.
Im Kali Gandaki war ich nicht mehr.
phacops
Hannes33
14.06.2007, 08:39
Hallo Phacops,
danke für die Bilder.
Für jemanden, der die Tour von früher kennt (ich selber war 1992 das erste Mal AC) ist das natürlich schlimm, aber für diejenigen, die das erste Mal gehen, ist es halt so!!:-/ !!
Die Landschaft ist ja nicht zerstört, Nepal entwickelt sich weiter (zum Glück, oder??), das gehört halt auch zum Reiseerlebnis.
Ohne jetzt "selbstgerecht" wirken zu wollen, aber sehr viele hier im Forum betreiben Entwicklungshilfe in Nepal auf unterschiedlichem Niveau (von eigenen Schulprojekten bis zur Unterstüzung von einzelnen Kindern z.B.), was ja ganz toll ist, allerdings sollte man sich auch "freuen" wenn die Entwicklung auch anderweitig weitergeht...
Ich weiß, dass das ein 2-schneidiges Schwert ist! Ich bin ja selber beruflich von diesen Entwicklungen betroffen und könnte mich furchtbar darüber aufregen, dass eine der schönsten Trekkingtouren zerstört wird, aber auf der anderen Seite freut es mich für die Nepalis aus dieser Gegend, dass sie in absehbarer Zeit ein etwas leichteres Leben haben werden! Auf den Impact auf Tourismus will ich jetzt nicht eingehen, weil das den Rahmen von meinem Mail sprengen würde.
Muß leider "sausen", melde mich aber wieder zu diesem Thema.
lg Hannes.
Danke phacops für die Bilder.
Bin mal gespannt, ob die neue Pisten den nächsten Monsun überleben.:confused:
Hannes33
14.06.2007, 12:12
ja, da kommen zweifel auf...
deshalb denke ich auch, dass es noch ein zeitl dauern wird, bis regelmäßige Busse fahren werden!
diese Pisten müssen ständig gepflegt werden, da ist die frage, ob Nepal dazu "im Stande" ist...
vgl. mit Marokko, da gibt es auch unzählige Pisten durch den Atlas, die sich aber mit der zeit wieder zurückentwickeln...
Hallo an alle Nepalfreunde,
wir möchten dennoch im nächsten März ins Annapurna Gebiet. Natürlich wollen wir die wertvollen Tips berücksichtigen. An Alle die kürzlich dort gewesen sind:
Kann man auf eigene Faust los?
Ist ein Permit für die Region notwendig?
Ist es Pflicht einen Guide dabei zu haben?
Hat jemand Infos zur Tilicho Base Camp Lodge oder anderen ÜN Möglichkeiten ohne Zelt am Tilicho See?
Sind Maos zum Abkassieren unterwegs?
Wie kommt man nach Mustang, wer hat Infos, Kosten, Permit, Guide?
Vielen Dank.
Gruß Catomos:confused:
walter.z
15.06.2007, 20:11
Servus,
lies mal folgende Seiten durch und auch die Links darin, viele Fragen klären sich dann eh schon... Gerne können wir Dir dann im Herbst berichten, sind im November von unserer Tour zurück:
http://www.trekkingforum.com/forum/showthread.php?t=7985
http://www.trekkingforum.com/forum/showthread.php?t=8839&highlight=manaslu
http://www.trekkingforum.com/forum/showthread.php?t=8906&highlight=naar
Ich schicke Dir gerne auch ein paar Zeitpläne zu den Varianten, die ich gerade ausarbeite, schön mit Excel-Höhenprofilen und so...
Viel Spaß weiterhin beim Planen :up: ,
Walter
Kann man auf eigene Faust los?
Ja
Ist ein Permit für die Region notwendig?
Ja das ACAP Permit, Annapurna ist ein Nationalpark der kostet 1000 Rs Eintritt
Ist es Pflicht einen Guide dabei zu haben?
Nein
Sind Maos zum Abkassieren unterwegs?
in letzter Zeit nicht mehr, hoffen wir dass es so bleibt
Wie kommt man nach Mustang, wer hat Infos, Kosten, Permit, Guide?
Mit dem Flieger von Pokhara nach Jomsom, oder zu Fuß ab Naya Pul, Eintritt bei Kagbeni. Permit Minimum 700 US / 10 Tage jeder weitere Tag 70 US, Guide zwingend
Hat jemand Infos zur Tilicho Base Camp Lodge oder anderen ÜN Möglichkeiten ohne Zelt am Tilicho See?
Mach Dir mal die kleine Mühe und stöber hier im Forum, ist sehr hilfreich und beantwortet viele Fragen, Suchfunktion nutzen
Gruß
Gregor aus Essen
20.06.2007, 11:47
Hi zusammen,
auf der heutigen Seite von www.kantipuronline.com (http://www.kantipur-online.com) kann man den Straßenbau zwischen Tiplyang und Ghasa als Foto betrachten. Als ich im letzten Herbst da war, hatten die Bauarbeiten schon begonnen.
viele Grüße,
Gregor aus Essen
Hier ist der Link
http://www.kantipuronline.com/admin/frontimage/main2007-6-20mor.jpg
Glücklicherweise verläuft die neue Straße von Tatopani bis Ghasa auf der westlichen Seite des Kali Gandaki, so dass diese Baustelle auf der anderen Flussseite ist. Ich denke, es wird ohne allzugroßen großen Aufwand möglichsein, auf der Ostseite einen reinen Wanderweg von Tatopani bis Ghasa-Hängebrücke auszubauen. Wenn dann auch von Jomsoma bis Kalopani ein neuer östlicher Weg üblich würde, könnte man die Annapurnarunde wieder zum Großen Teil ohne Motorradbegleitung trecken.
ich vermute aber, dass die meisten gar nicht mehr laufen wollen, wenn man auch mit dem Jeep fahren könnte. Denn schon jetzt fragen ja viele hier im board ob man nicht den AC in weniger als 2 Wochen machen könnte.
Wie könnte die Annapurnarunde in der zukunft aussehen?
Ich könnte mir vorstellen dass der Standard AC in ein paar Jahren so aussieht.
Busfahrt bis Tal. Neuer Weg auf der östlichen Seite so dass man an auf der anderen Seite des Marsyangi geht und nur bei Darapani kurz wieder auf dei Straße zurückkehrt. Bagarchap lässt man auf der anderen Seite. Nach Danaqiu wieder den alten Weg über Latamarang.
NAch Chame gibt es noch immer Überreste vom alten Weg oberhalb der Straße und mit ein paar Tagen Arbeit ist wieder ein ganzer lauschiger Pfad errichtet , nur den Felsdurchbruch wird man nicht umgehen können. Ab dann zielt man auf den Höhenweg von Pisang über Gyaru und Ngawal .
Da man ja ein zwei Tage gespart hat, gehen die meisten zum Tilicho see:D . Damit hat man wirklich zwei großartige Bergerlebnisse :):)
nach dem thorung la geht man über Kagbeni nach Jomson, steigt in den Jeep ein und fährt bis Tatopani.
Die unentwegten laufen dann über Gorepani zum ABC weiter und haben das dritte highlight.
Eigentlich ist es dann wieder ein ganz toller Treck und nur die Alten greinen noch ihrer verflossenen Jugend und der schönen Annapurnarunde nach. snif:cry::cry::cry:
Gruß vom alten Sack Andrées
Wieso nur wollen viele den AC "so schnell wie möglich" machen ? Das ergibt doch keinen Sinn ... ich will mir doch Zeit lassen und den Trek geniessen, Land, Leute und letztendlich mich selbst kennen lernen.
Also ich interpretiere einen Trek also eine Art Genuss und keinen sportlichen Wettkampf wer als erstes mit Jeep oder ähnlichem wieder daheim ist :roll:
Michael
Hallo !
Ich denke die dortige Bevölkerung hat auch ein Recht auf Infrastruktur. Wir aus dem reichen Westen können die Gegend nicht nur als Abenteuerspielplatz ansehen.
Dann verdienen eben in Zukunft, Träger, Guides und Taxifahrer.
Gruß
catomos
Weise Worte ... :up:
Dem kann ich nur zustimmen. Ich kann von hier aus leider nur nicht beurteilen ob die neuen Strassen ein Fluch oder ein Segen für die Bevölkerung darstellt.
Michael
.....was macht nun der Nepali,welcher sich den Trekkern "angepasst" hat?
Ein großer Teil der "Anwohner" am AC haben Lodges,verdingen sich als Porter;Träger etc..Und wieder ein anderer Teil verdient seinen Lebensunterhalt mit der Versorgung der Lodges......:confused: :-/ .
Sicher wird es auch den einen oder anderen positiven Aspekt bringen (bessere mediz. Versorgung usw)
Wir waren im letzten Okt/Nov auf der Runde.
Alles in allem immer noch ein tolles Erlebniss.
Allerdings hatte ich auch so meine Problemchen,als wir auf 2-3 Etappen auf der "Straße" gelaufen sind.
Und nach Mukthinat wars schon einer kleiner Schock als uns knatternde Mopeds entgegen kamen.
Sind dann nach Kagbeni runter,was für einiges entschädigt hat.Ein tolles Dorf!
Schaun mer mal.....................
fabian:up:
Glemstalrobbe
21.06.2007, 13:05
.....was macht nun der Nepali,welcher sich den Trekkern "angepasst" hat?
Ein großer Teil der "Anwohner" am AC haben Lodges,verdingen sich als Porter;Träger etc..Und wieder ein anderer Teil verdient seinen Lebensunterhalt mit der Versorgung der Lodges......:confused: :-/ .
Ich schätze mal, das wird das kleinste Problem sein. Der beherbergt dann eben die Jeeptouristen, Motorradfahrer & MTB´er etc. Der wird diese Gäste vielleicht sogar lieber sehen. Da braucht er sich nicht mit schwerem Gepäck schinden ;) Vielleicht kommt sogar eines Tages die Zeit, wo Trekker nicht mehr gerne gesehen sind (rein spekulativer Gedankengang von mir). Ich denke, die Probleme für die Einheimischen werden im sozialen und Umweltbereich liegen (mehr Müll z.B.)......
Ich schätze mal, das wird das kleinste Problem sein. Der beherbergt dann eben die Jeeptouristen, Motorradfahrer & MTB´er etc. Der wird diese Gäste vielleicht sogar lieber sehen. Da braucht er sich nicht mit schwerem Gepäck schinden ;) Vielleicht kommt sogar eines Tages die Zeit, wo Trekker nicht mehr gerne gesehen sind (rein spekulativer Gedankengang von mir). Ich denke, die Probleme für die Einheimischen werden im sozialen und Umweltbereich liegen (mehr Müll z.B.)......
Da kann ich nicht ganz zustimmen. Der Trekkingtourismus trägt viele kleine Familienbetriebe, also die zahlreichen Lodges in den Dörfern. Der Träger wird mit dem Einzug des Jeeptourismus sowieso arbeitslos. Gewinner werden Leute sein, die jetzt schon reich und in der Lage sind, die Bedürfnisse der neuen Kundschaft zu befriedigen, d.h. Luxuslodge im Dreisternestil. Der Tourismus an den Annapurnas wird sich alsdann punktuell beschränken, d.h. ein Großteil der Dörfer wird am Wegesrand im Staub der vorbeipreschenden Tourijeeps versinken. Bleibt vielleicht noch der sich im Wachstum befindliche MTB-Tourismus, der aber wohl kaum das entstandene Vakuum abdecken wird. Schade schade!
Hans-Wien
21.06.2007, 16:24
Hallo lieber phacops !
Die schönen , gemütlichen Tage gemeinsam mit der einheimischen Bevölkerung , am Annapurna Cirkuit sind schon lange vorbei.
Leider in vielen Gebieten unserer Erde:( .
ein trauriger Hans - Wien
nach dem thorung la geht man über Kagbeni nach Jomson, steigt in den Jeep ein und fährt bis Tatopani.
Die unentwegten laufen dann über Gorepani zum ABC weiter und haben das dritte highlight.
Eigentlich ist es dann wieder ein ganz toller Treck und nur die Alten greinen noch ihrer verflossenen Jugend und der schönen Annapurnarunde nach. snif:cry::cry::cry:
Gruß vom alten Sack Andrées
Ab Marpha kann man aber schon auf der "linken" Seite (über Chimang bis Kalopani) laufen. Wunderschön, nicht nur für alte Säcke! :D
Die Straße wird trotzdem kommen.
Hakku
Hans-Wien
22.06.2007, 05:34
Hallo !
Laßt uns alten Traveller doch ein wenig traurig sein und von vergangenen Zeiten träumen---was haben haben wir den noch vom Leben--;)
Grüße Hans - Wien
greencap47
22.06.2007, 15:01
Nothing is for ever.
DerAnnapurna Circuit stirbt also, doch wann ist er ins Koma gefallen? Als ich 1996 von Dolpo (Saldang/Shimen/Tinle) her nach Jomsom abstieg, hingen Orte wie Kagbeni oder Marpha doch längst am Tropf des Tourismus, waren doch schon scheintot. Mein schönes Marpha, wie habe ich um dich getrauert.
1979 ging ich die Runde im Uhrzeigersinn zum ersten mal. In Tatopani gabs ´ne Lodge, danach war zelten angesagt, wenn ich nicht in ein Privathaus gebeten wurde.
Übernächstes Jahr wollte ich zum 30. Jubiläum die Runde noch einmal laufen,
soll ich oder soll ich nicht?
Greencap
Als nostalgische Tour ist die Annapurnarunde eher traurig, für Neulinge ist sie wahrscheinlich noch immer sehr schön. ich würde an deiner Stelle eher die Manaslurunde gehen, die hat mich sehr an die frühere Annapurnarunde erinnert.
gruß Andrées
greencap47
22.06.2007, 15:59
Danke Andrees,
an den Manaslu habe ich auch schon gedacht, war früher Sperrgebiet und nur für Gruppen erlaubt. Wie ist es heute?
Gruß
greencap
hallo greencap,
Es ist noch immer restricted area, und man muss zu zweit sein. Da es aber schon einige einfache Unterkünfte gibt, kann man es ohne Riesentrupp organisieren. Für ein bis zwei nächte brauchte man Ende 2005/2006 aber noch ein Zelt.
guck mal bei meiner Seite http://www.nepal-dia.de/BMD_-_Reisebericht_Manaslu/bmd_-_reisebericht_manaslu.html
nach.
gruß Andrées
Und warum baut man die ganzen Straßen? Natürlich für den öffentlichen Nahverkehr. Ist doch klar das auf so einen Anhänger mehr Leute als bei uns in einen großen Bus passen :-).
Nicht nur wie hier in Jomsom sondern auch zwischen den Dörfern fahren einige wenige Trekker. Es ist allerdings nicht ungefährlich und im oberen Kali Gandakital hat es schon tödliche Unfälle damit gegeben.
Ich habe selber eine Frage bezüglich Old Jomson.
Lohnt sich der Abstecher zu diesem Ortsteil ?
Old Jomson soll sich in Richtung Nilgiri befinden und über einen Höhenweg mit Newn Jomson verbunden sein.
In den letzten Jahren wollte ich Old Jomson besuchen und immer in eine Art Sackgasse gelaufen und hab diesen Höhenweg nicht gefunden.:-/
Meinst du Tini? Das liegt oberhalb von jomsom und ist ein typisches altes Dorf.
Ich bin mal durchgegangen, als ich vom Tilichosee kam. und bin seither nicht nochmal vorbeigegangen.
Aber ein ganz toller :up: kurzer Abstecher ist zum oberen Dorf von Syang zwischen Jomsom und Marpha. MAn laüft ja durch den unteren Dorfteil durch und kann von dort gar nicht erkennen, dass das eigentliche Hauptdorf verborgen oben auf dem Felsplateau liegt.
Die 50 Höhenmeter lohnen sich unbedingt, denn upper Syang sieht aus wie Marpha ohne Tourismus :-)(Lodgen und Souvenirläden). Und man hat eine Supersicht auf die Nilgiri mit schönen Photomotiven.
Man kann entweder noch vor dem Dorfanfang direkt nach der Brücke einen Steilen Weg hochgehen oder dann nacheher nochmal im Dorf.
Danke Andrees,
wird doch wohl Tini sein.
Werde ich mir mal im Dezember anschauen :)
Gruß
Jens
Hallo lieber phacops !
Die schönen , gemütlichen Tage gemeinsam mit der einheimischen Bevölkerung , am Annapurna Cirkuit sind schon lange vorbei.
Leider in vielen Gebieten unserer Erde:( .
ein trauriger Hans - Wien
Lieber Hans - Wien,
leider, leider sind diese Tage vorbei :( .
Wachsender Tourismus zersatört aber immer seine eigenen Grundlagen.
Eigentlich sollte man "Geheimtipps" gar nicht mehr nennen. Ich bin auch schon etwas gerügt worden, dass ich für das Naar Phu valley werbe. Aber das ist wirklich lohnend! Wenn ich die von unserem Admin in dem 2005er thread verlinkten Bilder ansehe, bedaure ich, dass ich nicht ein paar Tage mehr für Phu eingeplant habe.
Aber schließlich bleiben die Nepal-Trekker zB von Spiti oder Kinnaur fern :cool: . Dort durfte ich letztes Jahr wirklich noch die Aufgeschlosenheit und (auch Gast-)Freundschaft von Einheimischen (nicht aller ;) ) erleben. Dagegen ist der AC total kommerzialisiert. Ich frage mich manchmal, was die Leute eigentlich um den AC treibt...
Was macht deine Planung für den Herbst?
Interessiert mich für die nächsten Jahre ;) .
phacops
PS: Auf einige Kommentare und Bemerkungen in diesem thread werde ich am Wochenende mit etwas mehr Zeit ausführlicher eingehen.
ph.
Hans-Wien
30.06.2007, 12:16
Hallo phacops !
Warum ich etwas traurig bin , der Annapurna Circuit war 1978 meine erste Trekkingtour im Himalaya und ich nach längerem Aufenthalt in Indien dachte , das Shangri La erreicht zu haben.Eine grandiose Landschaft und freundliche Aufnahme bei den Menschen entlang des Weges , obwohl es jeden Tag nur Dal Pat zum Essen gab und als Höhepunkt manchmal ind. Glukosekeks zum kaufen.
Es ist interessant und mir auch schon aufgefallen , daß Spiti eigentlich von wenigen Travellern besucht wird , warum ??.
Das Naar Phu Valley kenne ich leider nicht , aber da du davon schwärmst , muß es großartig sein.
Es ist halt so einen Sache mit den Geheimtips , schöne Erlebnisse möchte man auch anderen mitteilen ( ich glaube , sollte auch so sein ! ).
Für Herbst plane ich vom Limivalley über den Lapche La zum Manasarovar See zu wandern , möchte mich aber tib. Händlern anschließen ( mit etwas finanz. Unterstützung ) die den Weg kennen und ab Mitte Sept. diesen Trail gehen.
Wenn dich diese Tour interessiert , werde ich dir davon berichten.
Liebe Grüße Hans - Wien
Wenn dich diese Tour interessiert , werde ich dir davon berichten.
Lieber Hans - Wien,
auch mich interessiert die Strecke (Planung für Mai 2008 läuft) und es wäre schön, wenn Du auch mir berichten würdest :D
Gruß
Hakku
Ich hatte ja schon ein paar Bemerkungen zu Fragen und Kommentaren angekündigt - hier also:
1. Zustand des AC : Ich würde die bisherige Strecke nach den Strassenbaufortschritten wie folgt unterteilen:
a) Besisahar bis Tal bzw Dharapani:Hier schreitet der Bau auf der westlichen Hangseite zügig voran und der Verkehr dürfte fertige Abschnitte umgehend nutzen. Die Trekkingtrasse verläuft zum Glück auf der östlichen Talseite und ist nicht direkt tangiert, vom Lärm des Baus/Verkehrs und den optischen Beeinträchtigungen abgesehen. Die Steigung bei Tal erfordert Sprengungen - keine Ahnung wie schnell das tatsächlich vorangeht.
Aber der Verkehr erobert hier Kilometer für Kilometer. Und wenn ein Bus oder Motorrad fährt, fahren Trekker erfahrungsgemäß auch mit.
b) Dharapani bis Manang: Hier ist der Bau in vollem Gange und die Strasse verläuft praktisch auf dem früheren Trek, bzw der ist nicht mehr aktiv. Dieser Abschnitt hat mich am stärksten frustriert und man kann ihm kaum ausweichen, abgesehen von dem halben Tag des upper way bei Pisang.
c) Manang über den Thorong La bis Mukthinat: Dieser Abschnitt - das Herzstück des AC - dürfte noch eine Weile unbeeinträchtigt bleiben.
d) Mukthinat - Jomsom - Beni: Hier ist die Strasse am weitesten vorangetrieben, wird in Teilen schon befahren und wird bald durchgehend in betrieb sein. Das ist keine Trekkingroute mehr.
Schlussfolgerung: Die klassische vollständige Umrundung der Annapurnas , wie sie seit den 70er Jahren zum Mythos geworden ist, existiert nicht mehr: Der AC ist tot. Daran gibt es nichts zu rütteln.
2. Empfehlungen und Alternativen:
Da Strasseninfrastruktur grundsätzlich schon zur Entwicklung eines Landes beiträgt, sollten wir das akzeptieren und nicht jammern. Natürlich profitieren Einige und Andere verlieren ihre Existenzgrundlage. Das ist überall so.
Trekkingliebhaber kommen mit Strassen schneller und weiter in bisher entlegene Gebiete und es erschließen (grundsätzlich) sich neue Routen.
Also wird der Trekker mit Bus/Jeep soweit fahren wie er kann und dann loslaufen.
In ein paar Jahren wird das Manang sein. Da bleibt er 2 - 3 Tage zur Akklimatisierung, macht Ausflüge (wie er das zB in Leh auch macht, das vergleichbar hoch liegt) und geht dann auf Trek - üblicherweise über den Thorong La. Mit dem Tilicho hat er eine Alternative, die aber noch nicht vollständig zum Lodgetrekking geeignet ist. Das kann durchaus ein Reiz sein, ein paar Tage mit Zelt unterwegs zu sein - vielleicht richten sich Lodges und Geschäfte in Manang und Jomsom ja darauf ein und verleihen die.
Was aber tun, bis es soweit ist?
Wer a) unbedingt den legendären AC machen will, soll und wird das tun, halt mit den Belästigungen die da sind. Vom Trailhead los (Khudi, Tal und irgendwann Dharapani und Manang) über den Throngla bis Jomsom und von dort mit dem Flieger nach Pokhara.
Wer b) den Strassen ausweichen will, hat die Alternative, die vale25 skizziert hat: Zuerst auf dem Trek zum BaseCamp akklimatisieren, dann nach Jomsom fliegen und die Runde über Throngla und evtl. über Tilicho zurück.
c) Gleich nach Jomsom fliegen und ausreichend Akklimatisierungstouren machen und dann entweder Throngla oder Tilicho. Hier ist die Gefahr der unzureichenden Akklimatisierung recht groß.
Meine Empfehlung wäre aber: Vergeßt den AC und brecht auf zu neuen Ufern und Treks! Da steht für mich
d) der Manaslu Circuit an erster Stelle.
http://www.trekkingforum.com/forum/showthread.php?t=8839
Fabian ist ja schon fleißig am Planen:
http://www.trekkingforum.com/forum/showthread.php?t=9297
Der MC läßt sich nach Überschreitung des Larkya La ab Dharapani mit dem AC-Herzstück Thorong La verbinden (leider auf einigen Tagesetappen auf der Strasse - bald dann per Bus/Jeep). Oder mit der Alternative Tilicho aufpeppen.
Wer Zeit hat, kann auch den sehr lohnenden Abstecher ins Naar Phu valley und über den Kang La nach Manang einbauen (http://www.trekkingforum.com/forum/showthread.php?t=8906) und hat damit einen Supertrek!
Das wäre etwa mein Rat an greencap, um allzu großen Enttäuschungen aus dem Weg zu gehen.
Was gibt es an weiteren Alternativen?
Die oben diskutierten Varianten
e) die alte Monsoon-Route über den Namun Bhanjyang, die Per Löwdin immer mal wieder in die Diskussion bringt, ist für mich ein Hirngespinst. Er hat den Trek ja selbst abgebrochen, weil er nicht durchkam. Dass hier ein ganz neuer Trail gebaut würde, halte ich für ausgeschlossen. Schließlich geht es zweimal mit deutlichen kurzen und heftigen Steigungen über 5000m, der Namun Bhanjyang dürfte höher als der Thorong La sein - akklimatisierungsmäßig sehr problematisch.
f) der Trek ab Lete/Ghasa ins BC North ist fast genauso extrem und nur etwas für hartgesottene Trekker. Da er auch nicht in den circuit zu integrieren ist, sondern ein eigenständiger Abstecher, dürfte er auch in Zukunft nur wenige Trekker sehen.
g) Neu anzulegende Wanderwege, wie es angeblich einige Lodgebesitzer diskutieren sehe ich als Wunschträume bis sie denn tatsächlich realisiert sind. Und - siehe oben: wer läuft denn noch, wo er fahren kann?
h) Tagesabstecher in einzelne Dörfer, Seen, Klöster oder etwa zum Dhaulagiri Eisfall sind Garnierungen am Rande, ersetzen aber den AC nicht. Zum verlockenden Aufstieg zum Thapa-Pass (mit Aufstieg zum Dhampus als 6000er) muss ich sagen, dass hier wohl zu 99% der innere Schweinehund den Trekker von einem 3000m-Aufstieg in nicht gerade attraktivem Gelände abhält.
3. Künftige Entwicklungen:
Manang und Jomsom werden, wie es ja die Regierung angekündigt hat, die trailheads sein.
Eine (Rest-)Trekkingroute über den Thorong La ab Manag wie in 2a skizziert, wird es wohl weiter geben.
Ein Rundtrek ab Jomsom wie in 2c skizziert mit Thorong La und Tilicho wird eine Herausforderung sein aber sicher an Attraktivität gewinnen - zumal, wenn er mit einer Gipfelbesteigung, etwas den Chulus, kombiniert wird.
Wünschenswert wäre eine bessere Bedienung des Flugfeldes bei Hongde. Die Einheimischen fliegen ja zu günstigen Preisen (als ich im Frühjahr in Hongde frühstückte, konnte ich zwei Maschinen landen und kurz darauf wieder starten sehen, der lodge owner nannte die günstigen Preise).
Mit Start in Manang/Hongde anstelle von Jomsom kann man auch den sicher gewaltigen Pilgerstrom nach Mukthinat etwas vermeiden, ganz aber auch nicht.
Abzusehen ist ja, dass tatsächlich von Mukthinat eine Strasse zum Tilicho gebaut wird. Einen entsprechenden Flyer habe ich schon vor Jahren in Khangsar mitgenommen, darauf sind schon die Bauarbeiten abgelichtet. Also wer den Tilicho noch unberührt sehen will, darf sich auch sputen :D .
Um etwas zu spekulieren: Wünschenswert wäre eine weitere Liberalisierung des Zugangs nach Mustang. Dann ist ein Trak über Naar Phu nach Mustang sicherlich ein Leckerbissen. hhhannes kann ja im Oktober über seine Treks im Damodar Himal berichten.
Zuletzt noch etwas für hartgesottene Trekker:
Ein Highlight, wie es früher der AC einmal war, könnte die Trilogie Dhaulagiri - Annapurna-Nord via Tilicho - Manaslu werden.
In einem Rutsch braucht man da minimal gute drei bis vier Wochen. Bin gespannt, wann die ersten hier über diese Tour berichten.
Soviel für heute, um die Diskussion wieder zu beleben.
phacops
Klasse Phacops für Deine Einschätzung:up:
wetterfest
05.08.2007, 09:40
Ich hatte ja schon ein paar Bemerkungen zu Fragen und Kommentaren angekündigt - hier also:
............Die Steigung bei Tal erfordert Sprengungen - keine Ahnung wie schnell das tatsächlich vorangeht....................
phacops
hallo phacops,
die routenführung verläuft hier anders, die strasse geht direkt über berge und pässe (über 5000 m)ins manangtal, kommt dann also weitoberhalb von tal wieder runter und verläuft dann in beide richtungen, das manangtal aufwärts nach manang und abwärts quasi als sackgasse richtung tal, ist ja auch schon bis dharopani fertig.
ich habe bekannte in dharopani die mir ganz glücklich erzählt hat das die strasse über den erwähnten pass auch schon fertig ist, ich weiß nicht ob der pass schon einen namen hat.......
lieber gru0
helmut
Andrèes empfiehlt auch immer noch von Muktinath aus ins Upper Mustang nach Dzong zu gehen. Tagesausflug ist ohne Permit erlaubt!
http://www.nepal-dia.de/Nepal_Reisebericht_Annapurnaru/BB_Muktinath/bb_muktinath.html
Gruß
Hakku
die routenführung verläuft hier anders, die strasse geht direkt über berge und pässe (über 5000 m)ins manangtal, kommt dann also weitoberhalb von tal wieder runter und verläuft dann in beide richtungen, das manangtal aufwärts nach manang und abwärts quasi als sackgasse richtung tal, ist ja auch schon bis dharopani fertig.
ich habe bekannte in dharopani die mir ganz glücklich erzählt hat das die strasse über den erwähnten pass auch schon fertig ist, ich weiß nicht ob der pass schon einen namen hat.......
Ah ja! Das wußte ich nicht. Habe mich auch etwas gewundert, dass bei Tal so gar nichts von Bauarbeiten zu sehen war und bei Dharapani die Trasse bereits fertig breit daliegt.
Das muss ich mal bei Google Earth anschauen.
5000m übern Pass klingt zwar sehr hoch. Aber auch 3500m wären eine ordentliche Steigung. Da kriegt mancher Bus- und Jeeppassagier Kopfschmerzen.
Aber wenn die Strasse da oben schon so weit ist, kann der Verkehr tatsächlich bald bis Manang gehen! Es geht also NOCH schneller, als ich dachte!
phacops
PS: Also nach Google Earth bietet sich eine Trasse an, die nördlich Jagat nach Westen weggeht , über einen rund 4200m (!!!) hohen Pass und westlich Bagarchap wieder ins Manang-Tal kommt. Gewaltig, wenn die Strasse so hoch geht! Aber sicher attraktiv, da rumzufahren!
ph.
Hallo,
Ich habe den Thread erst heute gesehen (nach meiner langen Abwesenheit vom 2nd life Trekkingforum). Im Detail habe ich die Beiträge noch nicht durchgelesen.
Ich möchte aber einen Link zum Thema angeben:
Im Artikelforum habe ich die Situation einmal auf Karten und mit Bildern dargestellt (Manangtrek):
http://trekkingforum.com/forum/showthread.php?p=58322
Gruß,
Andreas
Hallo Andreas,
vielen Dank für Deinen eindrucksvollen Artikel.
Als Trekker seit 20 Jahren sind die Einschnitte in die Natur bedrückend.
Mein Herbstziel wird eben diese Annapurna Umrundung sein.
Gruß
Jens
Ich habe den Thread erst heute gesehen (nach meiner langen Abwesenheit vom 2nd life Trekkingforum). Im Detail habe ich die Beiträge noch nicht durchgelesen.
Ich möchte aber einen Link zum Thema angeben:
Im Artikelforum habe ich die Situation einmal auf Karten und mit Bildern dargestellt (Manangtrek):
http://trekkingforum.com/forum/showthread.php?p=58322
Da siehst du mal, was in deiner Abwesenheit so dahinsiecht.
Aber deine Karten und Bilder sind eine prima Ergänzung hier. Und in einigen posts findest du auch noch Neuigkeiten.
Deine Bilder sind vom letzen Jahr?
Dieses Jahr bist du nochmal dort?
Dann haben wir im Winter ja voraussichtlich eine absolut aktuelle Übersicht inclusive Kartendarstellung und ein paar SAlternativen Seitenwegen mehr :up: .
Ich kann aber nocheinmal jedem, der die Zeit hat, den Naar Phu Trek empfehlen oder gleich die Manaslu-Runde mit anschließendem Annapurna/Manang-Trek.
phacops
Ich war im März 2006 im Khumbu und in der Gandrung area unterwegs.
Eigentlich hatte ich nicht vorgehabt, ein zweites Mal im Jahr 2006 unterwegs zu sein, noch dazu, wo mich viele Ziele außerhalb des Himalays stark anzogen ;).
Aber die Diskussion hier im Forum vor 1½ Jahren ließ in mir den Entschluss reifen, die Annapurnarunde nochmals zu machen, bevor sie endgültig passé wäre. Deshalb war ich dann im November 2006 dort. Die Zeit reichte nicht für die Umrundung, das war schnell klar, also musste es der Manangtrek sein. Mit dieser Gegend verbanden mich fantastische Erinnerungen und Emotionen, die ich wieder wachzurufen gedachte. Meine Erwartungen waren hoch, und sie wurden mehr als erfüllt. Ich lief den ganzen Tag einfach grinsend dahin. Es war aber auch etwas Wehmut dabei, weil ich wusste, mit meinen Kindern werde ich den Trek in 10, 15 Jahren nicht mehr gehen können :cry:.
Für die Tour suchte ich mir - soweit möglich - alternative Routen aus:
Eastbanktrail von Besi Sahar bis Bhulbhule :up: :up:
Ghayru-Ngawal-Route :up: :up:
Moränentour oberhalb Manangs :up:
und das absolute Highlight: Milarepa Gompa in Braga :up: :up: :up:
Von Hongde flogen wir dann nach Pokhara hinaus.
Heuer im Herbst ist nun die Kali Gandaki Seite dran: auch hier will ich 'abseits' wandern, alternative Wege gehen, parallel zum Straßenbau, soweit möglich:
Dzong - Mustang La (kenn ich schon von früher: beeindruckend einsam und 'heilig')
Lupra (Bön!)
Thini und Huptsangera Gompa
Dhaulagiri Icefall
Titi Lake Alternative
Es ist mir ein Anliegen, diese Gegenden nochmals zu sehen, in diese Erinnerung zu investieren, weil es schon bald nur mehr Erinnerung sein wird.
Gruß,
Andreas
PS: das angehängte Foto zeigt meine Route vom November 2006
Ich finde das absolut gut, dass der leidige "Strassenbau" - von dem ich als Tourist natürlich auch kein Fan bin - gute Leute dazu bringt, über Alternativen nachzudenken.
Sei es nun ein anderer, noch weniger "zivilisierter" Trek wie die Runde um den Manaslu (oder auch Langtang/Helambu), oder sei es das clevere Finden von Alternativen am Annapurna Circuit.
Denn eines muss ich schon sagen: wir werden alle älter und die Welt um uns verändert sich. Das ist nicht per se schlecht, kann sogar zu Wegen führen, die uns zu neuen Perspektiven und Ausblicken bringen.
Ich war das letzte Mal im Frühling 2005 am AC. Auch zu dieser Zeit gab es schon Strassenbau mit Sprengungen und viel Handarbeit. Weder hat mich das damals so großartig gestört, noch wird es mich davon abhalten, in absehbarer Zeit wieder dorthin zu trekken. Und ich kann den Annapurna Circuit nach wie vor wärmstens empfehlen, insbesondere auch für Newcomer. Glaubt mir, die kriegen den Ausbau des Weges (und in Wirklichkeit ist es ja mehr das als ein Strassenbau in unserem westlichen Sinn) gar nicht so mit wie wir Oldies.
Weder sprengen sie die Berge, noch die Klöster. Die Dörfer - insbesondere z.B. Manang - sind durch den mittlerweile Jahrzehnte anhaltenden Trekkingtourismus schon lange weit von sogenannter Authentizität entfernt, da wird sich nicht so viel ändern. Dann übernachtet man halt einen Steinwurf weit weg in Braga. Und das war sowieso schon immer viel schöner.
Der AC ist für mich schlicht der wundervollste Trek, den ich je gemacht habe. Egal, ob dort eine Strasse (oder das, was die Nepali unter einer solchen verstehen) gebaut wird oder nicht.
Ich bitte auch zu bedenken, dass aufgrund der Beschaffenheit des Geländes und der Jahreszeiten (Monsun!) es noch viele Jahre dauern wird, bis wirklich eine nennenswerte Zahl von Fahrzeugen (geschweige denn Massenverkehrsmittel wie Busse) bis rauf nach Manang kommt.
Schon die Strecke nach Khudi wird am Tag von zehn wackligen Bussen befahren, damit kann zumindest ich leben. Das ist doch bitte nicht mit dem Highway zu vergleichen, der von Kathmandu nach Pokhara führt. Und es wird auch nie damit zu vergleichen sein. Darum mache ich mir auch gar keine Sorgen, dass die Ortschaften am Trek so sehr veröden würden.
Vielleicht werden es dann andere Ortschaften auf Parallelwegen sein, in denen man dann übernachten kann und sein Dhaal Bhaat schnabulieren wird. Die Nepali sind Meister im Wegebau, und wenn es um Touristen geht, werden sie sicherlich aktiv werden. Und zum Parallelwegebau sind noch Jahre Zeit. Ich sehe das alles nicht so pessimistisch.
Verzeiht mir bitte meine Liebeserklärung an das Annapurnagebiet. Ich hoffe, ich werde jetzt nicht rituell gesteinigt :-)
Namaste,
Soshin
Polarfuchs
28.08.2007, 01:35
Verzeiht mir bitte meine Liebeserklärung an das Annapurnagebiet. Ich hoffe, ich werde jetzt nicht rituell gesteinigt :-)
Vielleicht sollte das Forum zusammenlegen und dich als Strafe um den AC schicken :D
Ärger mir nicht den Soshin :D .
Wenn ich im Spätherbst die Annapurna umrunde, empfinde ich es nicht als Strafe.
Freue mich auf den Tilicho-See und die Ortschaft Dzong nahe Muktinath:-)
:-):-):-)
Kommt's nur, legt's zusammen! Ich hab' nichts dagegen! :D:cool:
Aber andererseits, nächstes Jahr hab ich schon ein Date mit der Ama Dablam im Khumbu, und man soll schöne Frauen nicht warten lassen.
Also werd ich wohl das nächste Mal auf der Autobahn über den Thorong La müssen... :p
Namaste,
Soshin
Polarfuchs
28.08.2007, 15:07
Ärger mir nicht den Soshin :D .
Wenn ich im Spätherbst die Annapurna umrunde, empfinde ich es nicht als Strafe.
Freue mich auf den Tilicho-See und die Ortschaft Dzong nahe Muktinath:-)
@Nepaltrekker, ich hab ja Soshin gar nicht geärgert, sondern das war ja lieb gemeint, weil Soshin ja ein grosser AC-Fan ist, das Wort "Strafe" war ja nur ironisch gemeint ;) Und genau so ists ja auch aufgefasst worden :cool:
@ Polarfuchs
deshalb mein Smiley der nicht böse gemeint war:-)
Polarfuchs
28.08.2007, 15:51
@ Polarfuchs
deshalb mein Smiley der nicht böse gemeint war:-)
:D :D :up: -prost-
Und jetzt gehen wir miteinander wir auf ein Bier! -prost-
:);):-):D:cool:
Und jetzt gehen wir miteinander wir auf ein Bier! -prost-
Das wäre ja eigentlich ein schönes Schlußposting zu diesem thread gewesen (und einige gehen ja demnächst in Salzburg auf ein Bier... -prost- ),
aber das ff Zitat muß imho hier rein:
Flachlandtiroler hat sein post
Zitat:
Zitat von helix
dem Weg weiter folgen und Überqueren des Namun Bhangyang 5560 m . Von dort runter kommt man bei Temang wieder auf die Hauptroute. Zu diesem WEgabschnitt folgenden Frage: Gibt es den WEg überhaupt noch (stimmt es,dass dies der Hauptweg war, bevor der WEg im Tal errichtet wurde), und ist schon irgendjemand diesen WEg gegangen und hat ev. Berichte oder Fotos??
Es ist jetzt ein sehr interessanter Bericht dazu bei SP zu finden. Link:
http://www.summitpost.org/trip-repor...ilderness.html (http://www.summitpost.org/trip-report/362627/marooned-in-the-annapurna-wilderness.html)
(Ich setzte den jetzt mal nicht unter die Nepal-Reiseberichte weil er nicht von mir ist.)
Gruß, Martin
so gut versteckt, daß ich das erst heute gefunden habe.
Danke, Martin, noch für das Zitat!
Zur Frage der Alternativen sollte das aber doch hier stehen.
Der Beitrag spricht für sich!
Ich glaube nicht, daß wir hier bald einen Bericht über die Begehung des Namun Bhanjyang lesen...
phacops
Das wäre ja eigentlich ein schönes Schlußposting zu diesem thread gewesen (und einige gehen ja demnächst in Salzburg auf ein Bier... -prost- ),
aber das ff Zitat muß imho hier rein:
Flachlandtiroler hat sein post
so gut versteckt, daß ich das erst heute gefunden habe.
Danke, Martin, noch für das Zitat!
Zur Frage der Alternativen sollte das aber doch hier stehen.
Der Beitrag spricht für sich!
Ich glaube nicht, daß wir hier bald einen Bericht über die Begehung des Namun Bhanjyang lesen...
phacops
Hallo, Phacops,
wo bleibst denn eigentlich Du? Es gibt was gutes zum http://www.mysmiley.net/imgs/smile/happy/happy0167.gif (http://www.boredblogs.net), es ist nicht weit weg, und Andreas kommst auch... Würde mich freuen, wenn Du auch könntest.
LG,
Soshin
Waylander
10.01.2008, 14:36
Hallo,
Alleine wegen diesem treat habe ich mich nun in diesem Forum angemeldet. Sehr interessiert habe ich diesen durchgelesen und bin nun etwas unschlüssig.
Mitte März fliege ich zum ersten Mal nach Nepal. Und eigentlich war mein Plan schon den klassischen Annapurna Circuit zu gehen. Was ratet ihr mir ? Meint ihr, dass ohne Vergleich aus der Vergangenheit der immer noch ok ist, oder würdert ihr mir generell empfehlen gleich auf eine der beschriebenen Alternativen auszuweichen.
Wenn ich mich doch für den klassischen Annapurna Circuit entscheide, wieviel Prozent der Strecke wären denn mittlerweile beinträchtigt ?
Danke für Eure Antworten
Grüße
Wolfgang
Hallo Wolfgang,
herzlich willkommen im Forum.
Eine Angabe von Prozente ist recht schwierig, da auch nach einem Trek
an der Straße gebaut,bzw. gesprengt wird.
Teilweise kann man von Besi Sahar mit einem Bus bis Syang fahren.
Bei mir war dies gottlob nicht möglich.Der Bus endetet in Bhulbule.
Ich würde grob schätzen, daß auf der Manangseite ca. 40 % der Strecke
vom Straßenbau betroffen ist.
Noch kann ich die klassische AC empfehlen bis nach Jomson, an alternativen
Trekking Strecken wird gerade gebaut. Einige Wegvarianten existieren ja schon.
Ich selber bin von Jomson nach Pokhara geflogen,und kann über den Aktuellen
Streckenzustand zwischen Tatopani und Jomson nichts genaues sagen.
Hierzu steht ja auch einiges im Forum und etliche Forenusern waren im Herbst
im Kali Gandaki-Tal unterwegs. Teilweise ähnelt die Straße z.B. zwischen Chame
und Pisang einem breiten Forstweg.
Falls dies zu sehr abschrecken sollte, würde ich Dir den Trek zum Annapurna-Basislager als Alternative vorschlagen.
Herzliche Grüße
Jens
Hallo, Wolfgang,
etwa 30-40 Prozent des Weges sind durch direkte Baumassnahmen beeinträchtigt. Sprengungen kommen vor, aber hauptsächlich wird händisch gearbeitet. Frei sind die Strecken ab dem oberen Manangtal, natürlich über den Thorong La weiter bis Muktinath. Besonders im Kali Gandaki-Tal finden die unangenehmsten Bauarbeiten statt, denen kann man auch kaum ausweichen. Also zwischen Jomosom und Ghasa einerseits (in der großen Schlucht scheint Pause zu sein), und dann wieder vom Rupse Chaara Wasserfall bis hinunter nach Tatopani (und dann weiter nach Beni und Baglung). Der Weg auf den Ghorepanipass ist frei (und wird es auch bleiben), ab Birethanti/Naya Pul ist eh schon seit Jahren die Strasse nach Pokhara, aber da steigt man meist eh schon in den Bus.
Meine persönliche Meinung ist weiterhin (ich war allerdings das letzte Mal 2005 dort), dass es sich weiter (überhaupt für Ersttäter) ausgesprochen auszahlt. Die unglaubliche Natur, die Berge, und auch die Menschen kann keine Strasse wegnehmen.
Und überhaupt: Willkommen im Forum! :-)
Namaste
Dein Namensvetter Wolfgang (Soshin)
Jetzt wirds schön langsam kitschig, Jens... :D
Danke für die guten Wünsche für Holland!
LG,
Soshin
Waylander
10.01.2008, 16:19
Hallo Wolfgang, Hallo Jens;
Vielen Dank für die rasche und nette Antwort. Es ist schön, dass es in so einem Forum so schnelle und nette Antworten gibt. Nach dem ich mich mittlerweile noch ein wenig weiter durchs Forum gearbeitet habe, denke ich werde ich es versuchen mit dem AC.
Aber es werden bestimmt noch einige Fagen auftauchen und da bin ich froh hier auf kompetente Untrestüzung zu stoßen. Im Moment freu ich mich auf die vielen Infos im Forum,
Danke und Grüße
Wolfi
Hallo Wolfgang,
falls Du noch ein paar Fragen hast, kannst Du die gerne stellen.
Die Busfahrt nach Besi Sahar kannst Du übrigens in jedem Reisebüro
in Kathmandu buchen, falls Du diese Trekking Tour ohne Organisation
tätigst.
Viel Spaß in Nepal
Grüße
Jens
P.S. Bei relativ gutem Wetter kann man von Manang den Tilicho-See erreichen.
Leider lag bei mir Ende November 07 zu viel Schnee.
Da ich auch ein "Ersttäter" bin, möchte ich dich auch zu dieser Tour ermutigen. Ich war November 2007 auf der Annapurna Umrundung und kann dir sagen das es wunderschön war.
Sicherlich macht sich der Strassenbau bemerkbar, aber bitte verfalle nicht dem Glauben das es sich um Strassen in unserem Sinne handelt ;) Da es bei mir noch nicht lange her ist kann ich dir praktisch frische Informationen aus erster Hand geben.
Das Forum hier hat mir bei meiner Reiseplanung sehr geholfen und nun möchte ich ebenso Trekkingbegeisterten eine Hilfestellung geben :up:
P.S
Wenn ich nicht so faul wäre, hätte ich schon längst einen Reisebericht über die aktuelle Situation des AC erstellt :D
@ Jens
Wann genau wolltest du den See erreichen ? Ich war vom 1.11.2007 - 24.11.2007 in Nepal. Wir konnten den See erreichen, darum die Frage.
Nunja das Wetter Im Himalaya ist unberechenbar.
Apropos Manang: Dort hatte ich eine sehr schöne Erfahrung machen dürfen, im Bezug auf Gastfreundschaft.
" Namaste, wann dürfen wir mit fliessend Wasser rechnen ?"
Zitat des sehr freundlichen Napali:
"Wenn die Sonne den Behälter und die Leitungen erwärmt hat! Aber bitte kommen sie in mein Haus, ich habe bereits fliessendes Wasser"
Dort angekommen wurde ich fast genötigt zu Frühstücken ( nachdem mir die ganze Familie vorgestellt wurde )
Kurzum diese Reise hat bei mir einen bleibenden Eindruck hinterlassen !
Michael
Hallo Michael,
ich war am in Manag 26.11.2007 und erfur, daß sehr viel Schnee Richtung Tilicho-See
lag und wohl der Lodge-Besitzer vom Tilicho-See-Basecamp ebenfalls in
Manang war. Somit war der Tilicho-See nicht möglich:( .
Wenigstens konnte ich den 100 Rupien-Mönch oberhalb von Manang besuchen und
genoss unterwegs die Sicht auf die Berge.
Viele Grüße
Jens
P.S: Da haben wir uns knapp verpasst.;)
Hallo Wolfgang,
und alte Freunde die mir geholfen haben. Ich war auch in November 2007, und dank gute Hinweise dieses Forums habe ich einige zusätzliche add-ons erfolgreich geschaft. Ich hate nur 18 Trekkingtage.
Aus Kathmandu kannst du für etwas 60 euro ein Taxi buchen (uns hat Himatrek das gemacht). Die 5-8 Stunden fahrt nach Besi Sahar ist so viel gemütlicher.
Die erste 4 Trekingtage Bhulbule - Chame (lieber Danakyu, 2 Stunden weiter) hast du ein schönes Pfad, nur bevor Chame ein bischen Forstweg, nur Pferde eventuel :)
Dan unbedingt die Upper Pisang - Ghyaru - Ngawal Pfad, nicht durch Tal. Das Blick um Annapurna III ist von hier das Absolut. In diesen Tag ist unser Porter durch Tal gegangen, so warren wir viel schneller, und ein Tag gesparrt. Kannst aus Danakyu problemlos Braga erreichen.
Tag 6 erholung und budhist Kloster in Braga besuchen (kein Turismus dort, schöner als in Muktinath später).
Da du so früh in März willst, ist es das Tilichosee ausser Diskussion. Dort ist ein riesieges Landslide, und bei März mit Schnee und Lawinengefahr! Sehr, sehr Schade :cry:
Thorung La überquerung ist schön. Unser Guide hat gewählt am High Camp zu übernachten, 4920 m hoch. Ich konnte nicht schlafen. Ich würde empfhelen: den Tag bevor, High Camp zu besuchen (Akklimatisierung) und dann unter in Thorung Phedi 4500 m zu übernachten. Nächsten Tag in eine Stunde ist schon wieder 4920 geschaft. Wir waren um 12 Uhr in Muktinath, viel zu früh...
Aus Muktinath sind 2 Stunden bis Kagbeni, noch 2-3 bis Jomosom. Nur wer nicht anderes zu tun hat sollte 2 Tage dafür rechnen. Zusammen mit Tilichosee sind wir ende des 12en Tages in Jomosom.
Für etwas 60 euro sind wir nach Pokhara geflogen. Um 8 Uhr in Pokhara frühstücken, und Taxi (15 euro) bis zu Nayapul. Von hier haben wir eigentlich die kleine Annapurnarunde begonnen. Aufpassen, bevor Ghorepani die Maoisten verlangen die 2000 rupias. Wir haben den Zettel gezeigt, der in Tal bezahlt wurde (Tag 3), und erzählt die volgende Geschichte: wir konnten nicht durch Thorung La, deswegen versuchen wieder. Es hat geklappt, und nich nochmal zahlen müssen.
Aus Ghorepani nimmst dann den Weg nach Tadapani und Chomrong (unbedingt). Bei uns war die Zeit vorbei. Hätten wir noch 2 Tage gehabt, hätten wir ABC (south base camp) erreicht. Aber für uns aus Chmorong noch 2 Tage bis zurück ins Pokhara.
Ich bin nicht vertig mit alle meine Photos, ich lade euch herzlich ein, mindestens Teil 1.
http://picasaweb.google.com/vale25picasa/Nepal2007TrekkingAroundAnnapurnaPart1
Tchüss
Valentin
Apropos Manang: Dort hatte ich eine sehr schöne Erfahrung machen dürfen, im Bezug auf Gastfreundschaft.
" Namaste, wann dürfen wir mit fliessend Wasser rechnen ?"
Zitat des sehr freundlichen Napali:
"Wenn die Sonne den Behälter und die Leitungen erwärmt hat! Aber bitte kommen sie in mein Haus, ich habe bereits fliessendes Wasser"
Dort angekommen wurde ich fast genötigt zu Frühstücken ( nachdem mir die ganze Familie vorgestellt wurde )
Kurzum diese Reise hat bei mir einen bleibenden Eindruck hinterlassen !
Michael
Lieber Michael,
Schön sowas. Ich möchte nicht sagen, dass das der Hauptgrund für mich ist, immer wieder hinzufliegen, aber sicher ein ganz gewichtiger.
Freut mich sehr, dass es Dir gefallen hat und bleibende Eindrücke hinterlassen hat. Das ist vielleicht bei mir der Hauptgrund. :-)
Namaste,
Soshin
Alleine wegen diesem treat habe ich mich nun in diesem Forum angemeldet. Sehr interessiert habe ich diesen durchgelesen und bin nun etwas unschlüssig.
Mitte März fliege ich zum ersten Mal nach Nepal. Und eigentlich war mein Plan schon den klassischen Annapurna Circuit zu gehen. Was ratet ihr mir ? Meint ihr, dass ohne Vergleich aus der Vergangenheit der immer noch ok ist, oder würdert ihr mir generell empfehlen gleich auf eine der beschriebenen Alternativen auszuweichen.
Wenn ich mich doch für den klassischen Annapurna Circuit entscheide, wieviel Prozent der Strecke wären denn mittlerweile beinträchtigt ?
Hallo Wolfgang,
du fragst, was wir dir raten?
Da muß ich dich fragen, was du suchst:
Willst du einen Trek machen, den seit Jahrzehnten Tausende gemacht haben und der nicht erst durch den Straßenbau sehr viel vom Reiz des Ursprünglichen verloren hat, sondern durch einen kommerzialisierten Tourismus, auf dem du mit zig Wanderern die zig guesthouses bevölkerst, Bier zur Pizza trinken und mit Israelis Lieder grölen kannst bevors am nächsten Tag wieder auf die neue Piste geht?
Oder willst du unverfälschtes Nepal kennenlernen mit basic lodges, z.T. im Zelt und mit einfacher Verpflegung, inmitten grandioser Natur und unverfälschten Menschen?
Du mußt selbst entscheiden, was du willst.
Oben hat Michael bereits seine Einschätzung eines newbies für den AC gegeben. Talion hat hier: http://trekkingforum.com/forum/showpost.php?p=64160&postcount=27 seine Einschätzung ebenfalls als Neuling nach dem MC+AC gegeben.
Natürlich bietet der AC auch noch schöne Strecken und interessante Begegnungen.
Aber imho gibt es Spannenderes.
Und ich habe den thread ja gerade deswegen gestartet, damit niemand hinterher sagen kann, es hätte ihn ja niemand gewarnt. :D
phacops
PS @ Soshin: Wie per PM schon mitgeteilt, gehts für mich wohl leider nicht aus :-/ .
du fragst, was wir dir raten?
Da muß ich dich fragen, was du suchst:
Willst du einen Trek machen, den seit Jahrzehnten Tausende gemacht haben und der nicht erst durch den Straßenbau sehr viel vom Reiz des Ursprünglichen verloren hat, sondern durch einen kommerzialisierten Tourismus, auf dem du mit zig Wanderern die zig guesthouses bevölkerst, Bier zur Pizza trinken und mit Israelis Lieder grölen kannst bevors am nächsten Tag wieder auf die neue Piste geht?
Oder willst du unverfälschtes Nepal kennenlernen mit basic lodges, z.T. im Zelt und mit einfacher Verpflegung, inmitten grandioser Natur und unverfälschten Menschen?
Hehe, neutral war das nun aber nicht, also hast du doch schon was geraten ^^
Aber ich kanns nur nochmal betonen: Annapurna war wirklich schön (wenn man von den breiten Wegen, den vielen Touristen, den modernen unnepalesischen Lodges, ... absieht), aber der Manaslu Circuit wird mir wesentlich stärker in Erinnerung bleiben und war auch unterwegs schon viel eindrucksvoller, insbesondere auch wegen der Menschen auf die man dort getroffen ist. Auf dem AC gabs zwischen Dharapani und Manang auch ein paar echte Durststrecken, und dort habe ich nicht halb so viel von der Kultur und Lebensweise der Menschen mitbekommen.
Hehe, neutral war das nun aber nicht, also hast du doch schon was geraten ^^
Verflixt :mad:. Erwischt! :-/ Dabei dachte ich, ich zeige möglichst objektiv die Alternativen auf :confused: . ... suggestiv will ich hier niemand manipulieren :x.
Scheint noch viel Frust über die durch den Straßenbau angesauten Trekkingtage in mir zu stecken :D. Aber natürlich auch viel Unbehagen, was sich da tummelt und entwickelt, wos auch viel schönere Treks gibt.
Aber danke für den Spiegel ;) - braucht´s manchmal :D:cool:.
phacops
Ich hasse es, es zu sagen, aber Phacops hatte recht:
Der Annapurna Circuit, so wie wir ihn kennen, ist spätestens in ein paar Monaten tot. Will heißen: Es fehlt noch ca. ein Kilometer zur Vollendung der Strasse, sie ist momentan eine Schotterstrasse, soll aber später "blacktopped", also asphaltiert werden.
Quelle: http://www.nepalitimes.com/issue/383/Nation/14395
Bald wird's so ausschauen:
http://www.smileygarden.de/smilie/BigSmileys/Smileygarden.de_gross30.gif (http://www.smileygarden.de)
:cry:
Soshin
vielen Dank für den Link Soshin.
Den Artikel und die Fotos anzuschauen tut schon weh:(.
Gruß
Jens
Ich denke, dass es in zwei Jahren einen sehr schönen alternativweg auf der öslichen Seite des Kali Gandaki geben wird. schon jetzt kann man direkt von Muktinath nach Kagbeni gehen, ohne dass man die Straße benutzt. Allleredings ist dieser Weg nur für erfahrene und trittsichere Berggänger möglich.
ACAP plant einen Weg der von Kalopani über den Bergrücken zu zwei schönen Seen geht um dann bis Tatopani am östlichen BerghanJahren zu gehen. Da geht man zwei KM und über den Gorepani weiter. Da wird es auch in 20 noch keine Straße geben.:D
windshopper
03.02.2008, 15:44
Es wird dafür neue Routen geben. Und später auch die Einsicht, dass zusätzliche Wanderwege die Region ebenso fördern wie der Strassenbau, der die alten Wanderwege zunächst verdrängt. Dafür sind nur noch zu wenig Touristen unterwegs (sic!:nicken:). Und vor allem fehlen die entsprechenden Entwicklungskonzepte im Tourismus.
ACAP plant einen Weg der von Kalopani über den Bergrücken zu zwei schönen Seen geht um dann bis Tatopani
@ Andrees,
gibt es den Weg schon evtl. teilweise???
Hab mal gesehen dass der Summit Club Tagesausflüge zu 2 Seen macht, muß in der Nähe von Kobang sein.
Bin im März dort und suche noch ein wenig nach Alternativen!
Siehe auch :
http://www.trekkingforum.com/forum/showthread.php?t=10623&highlight=klaus
Gruß
@ Andrees,
gibt es den Weg schon evtl. teilweise???
Es gibt einen direkten Weg von Muktinath nach KAgbeni. er läuft über Chaingur, Dzong udn Putak. Er ist mit roten Zeichen markiert aber nur für erfahrene Berggänger geeignet. Ich bin ihn schon in beide Richtungen gelaufen. Nach Putak geht es erst lange auf einem Weg mit vielen Kurfen dem hang entlang. Sobald er plötzlich schnurgerade wir, muss man links in das Gelände gehen, sonst läuft man direkt in die restriked Aerea von Mustang rein. Das ist schon mehreren Leuten passiert, aber die Polizei hat sie denoch beim Eingang nach Kagbeni in Ruhe gelassen.
Von Kagbeni nach jomsom kriegt man nicht allzuviel von der Straße mit. denn seit es die Jeeps gibt, fahren wiederum viel weniger Motorräder , welch mich sehr viel mehr gestört haben.
Man kann Von jomsom schon direkt aufs östliche Ufer wechsln, ich würde es aber erst nach Marpha beim tibetischen Flüchtlingslager über den Kali Gandaki gehen und dann drüben bleiben
Hab mal gesehen dass der Summit Club Tagesausflüge zu 2 Seen macht, muß in der Nähe von Kobang sein.
Acap plant eine Weg einzuführen, der wohl von Koketanti (kurz vor Kalopani) zu den Seen bei Titigaon (Name laut Schneiderkarte) geht und dann wohl bei Lete wieder zum Hauptweg führt. Dieser See soll traumhaft schön sein.
Wenn man von Ghasa aus denBergrunterkommt (Auf der Fußgängerseite:D kann man in Kopchepani links den Berg hochgehen und bis nach Dana auf der östlichen Fußgängerseite bleiben:D:D:D
von Dana sind es dann ja nur noch 2,5 Stunden Straße bis Tatopani, die wird man wohl überleben;). Vorallem wenn man dfanch mit einem kühlen Bier im heißen Pool sitzt:lecker:
Bin im März dort und suche noch ein wenig nach Alternativen!
Siehe auch :
http://www.trekkingforum.com/forum/showthread.php?t=10623&highlight=klaus
Gruß
Jetzt meldet die Seite, dass meine Text zu kurz sei, wahrscheinlich weil ich in deinen Quote reingeschreiben habe. mal gucken ob es jetzt geht.
Hallo Andrees,
danke für die prompte Antwort,
können das diese beiden Seen sein?
finde die auf meiner Nepamap nicht:down:
Liegen wohl Richtung Dhaulagiri Icefall!
http://www.clasohm.com/photodb/img/63041-md.jpg (http://www.clasohm.com/photodb/photo?photo_id=63041&size=lg)
P.S.
Nach Dzong wollen wir auf jeden Fall, da wir aber 2 Nepal Newbies dabei haben bin ich mir nicht sicher ob wir dann nicht wieder über Mukthinath zurück gehen, werden wir wohl vor Ort entscheidhen müssen, Zeit genug sollten wir haben! Ausserdem steht auch Lupra auf dem Programm.
Den See den ich meine und über den ACAP den neuen Weg machen will ,liegt auf dem östlichen Ufer.
Auf der Schneiderkarte ist er eingezeichnet und ich erinnere mich, dass mal ein französischen Pärchen von der unteren Brücke bei Lete mit den Lodgeleuten einen Tagesausflug dorhin machen wollte.
Deine beiden Seen gibt es natürlich auch und sie sind auch sehr schön, nur umgeht man nicht allzu viel Straße. Man kommt an ihnen vorbei, wenn man zum Daulagiri Eisfall geht.
PS: ihr könnt von Muktinath über Chaingur nach Jhong und von da nach Jahrkot und dann runter nach KAgbeni. Da ist auch ein wunderschöner , wenn auch langer Tag .
Mittlererweile ist es bis auf die Strecke Ghasa nach Rupse Chandara möglich von Pokhara nach Muktinath
fast vollständig zu befahren. Viele Trekker nutzen bereits diese möglichkeit.
Durch den Straßenbau zwischen Tatopani und Beni wurde der einstmal schöne wanderweg vollständig zerstört.:x
Nicht schön :kopfschuettel:
Wie ist die Situation in Muktinath? Ich meine wie wirkt sich inzwischen die leichte Erreichbarkeit auf den Ort aus? Hat jemand aktuelle Bilder?
Etwas traurige Grüße
Ralf
Muktinath kann von Jomsom und kagbeni mit dem Jeep, bzw. Traktor erreicht werden.
Werde demnächst ein paar Bilder posten.Die straße führt entlang von Khingar und Jharkot
nach Muktinath und das wandern auf der Straße macht nicht gerade Spass.:x
Zwischen Muktinath , Jharkot und Khingar gibts abseits der Straße noch Wege , wo man trekken kann ohne in den Straßenstaub vorbeifahrender Jeeps eingehüllt zu werden.:schwitz:
Vielen Dank für die Infos! Über Bilder würde ich mich freuen!
Das Schlimme ist doch, dass die Gegend für Trekking immer uninteressanter wird, dadurch z.B. mehr trekker in die Khumbu Region ausweichen und die Gegend dort, aufgrund der Vielzahl an Touris auch immer uninteressanter wird.... Die Entwicklung gefällt mir gar nicht :kopfschuettel:
Hallo ich hab eine Frage, gibts es eigentlich in der Annapurna Region noch "usprüngliche" Treks? Also wo man nichts vom Straßenbau merkt? Danke!
Hmmm, das ist relativ....
Die Dhaulagiri-Rund als Zelttrek stell ich mir noch ganz nett vor. Dabei wirst Du weitgehend von der Strasse in "Ruhe gelassen". Gleiches gilt für die Manaslu-Runde. Da hätte ich auch gleich eine Frage zu...
Wer war in letzter Zeit dort und inwieweit ist diese jetzt als Lodgetrekking möglich?
vG Ralf
Joachim.Meyer
24.11.2008, 15:27
Gleiches gilt für die Manaslu-Runde. Da hätte ich auch gleich eine Frage zu...
Wer war in letzter Zeit dort und inwieweit ist diese jetzt als Lodgetrekking möglich?
http://www.trekkingforum.com/forum/showthread.php?t=13704
Hallo ich hab eine Frage, gibts es eigentlich in der Annapurna Region noch "usprüngliche" Treks? Also wo man nichts vom Straßenbau merkt? Danke!
Die Optionen sind soweit ich mich erinnern kann, in diesem Thread diskutiert worden - einfach mal ganz durchlesen. Von Begnas Tal über Karputar nach Khudi kann ich sehr empfehlen. Sehr ursprünglich, kaum jemand unterwegs und tolle Aussicht auf die östliche Annapurna- und die Manaslu-Grupe. Ansonsten sind die Alternativen wie Mardi Himal oder Siklis-Trek wohl nur organisiert zu machen.
Gruß
Joachim
[quote=ralf72;86421]Hmmm, das ist relativ....
Die Dhaulagiri-Rund als Zelttrek stell ich mir noch ganz nett vor. Dabei wirst Du weitgehend von der Strasse in "Ruhe gelassen". Gleiches gilt für die Manaslu-Runde. Da hätte ich auch gleich eine Frage zu...
==
Nicht zu vergessen den Trek von Biritanti ins Annapurna Heiligtum.
Hallo,
also ich finde die Annapurnarunde wird meiner Meinung nach hier im Forum zu schlecht dargestellt.
Wir haben den Trek vor drei Wochen beendet und waren begeistert. Wir hätten uns von den Antworten hier im Forum allerdings fast vom Trek abhalten lassen.
Deshalb hier nochmal kurz mein Eindruck vom Trek:
1.) Marsyandi Tal:
bis Bhule Bhule Strasse (man kann aber den aber den hier im Forum beschriebenen East Bank Trail wählen.
Ab dann keine Baustellen, keine Fahrzeuge, und das was Straße sein soll ist schon eher wieder ein Karrenweg bzw. Pfad. Nur ein einziger Bagger stand mal ungenutzt rum.
Ich muss ehrlich sagen, daß nach den anfänglichen Steilen Pfaden im Trek habe ich die breitere "Strasse" sogar als angenehme Abwechslung empfunden. Wie gesagt, kein einziges Auto oder Motorrad unterwegs
2.) Kali Ghandaki Tal
Ab Muktinath Jeeps. Man kann aber weiter nördlich auf einen Pfad nach kagbeni ausweichen.
Insgesamt fand ich das Kali Ghandaki Tal nicht so schlimm wie befürtecht. Die Jeeps halten sich echt noch in Grenzen und mann kann immer wieder auf schöne Pfade am Ostufer oder auf Wege im Flussbett ausweichen.
Ab Tatopani geht man am besten über Ghorepani und Tadapani (nur Pfade, keine Strasse) nach Pokhara zurück.
Wir haben keinen Jeep benutzt, weil das irgenwie den Trek kaputt gemacht hätte (kein Gefühl eine Runde gemacht zu haben)
Kann gut sein, daß die Runde früher noch schöner war, aber ich habe den Trek als äußerst lohnend empfunden.
Gruß
Udo
Gregor aus Essen
28.11.2008, 06:17
Hi Udo,
danke für diesen Beitrag.
Es ist mal richtig gut auch wieder was positives über den Circuit zu lesen.:up:
Schön das er dir so gut gefallen hat!:up::cool:
Grüße aus Essen
Gregor
Ich komme gerade die Tage vom Circuite und kann mich Mops nur anschließen.
Faktisch ist der Trek keineswegs tot, im Gegenteil. Er wird am Ende dieser Saison aller vorraussicht nach mehr Touris gesehen haben als je zuvor.
Im Marsyandi-Tal (bis Pisang) gab es immer noch eine Lodge, in der wir allein waren, ohne andere Touris, ohne Gruppen. Zu viele Touris haben wir bis Pisang nicht gesehen. Ab Pisang die Highroute, auch dort wenig los. 3-4 andere Paare nur. Ab Braga wurde es merklich voller, aber keineswegs so, das man nach einem langen Tag kein Platz mehr in der Lodge seiner wahl bekommen hätte. Wir haben an dem tag den Pass mit ca. 30-50 anderen Leuten überquert.
Auf der Straße muss man gar nicht laufen, wie schon beschrieben.
Kali Ghandhaki war dann schon voller von den Touris her. Wir bekamen zwar überall dort Platz, wo wir wollten, aber es war eben schon voll.
Die Straße, ja nun, nicht mehr als eine Holperpiste und doch nervte sie mich ein bisschen. Man geht von Marpha bis Tukche auf der Straße, eine andere Option ist uns nicht eingefallen (ansonst konnten wir die Straße umgehen). das ist jedoch auch nur ein halber Tag Gehzeit.
Und da sind schon recht viele Jeeps und Trecker unterwegs, die einen dann vom Weg hupen. Anzumerken ist, das in den Jeeps vornehmlich Einheimische fuhren.
Meine Persönliche Meinung:
Da ich den Trek vor 7 Jahren im September schon mal gegangen bin, war für mich der Unterschied zwischen nicht-Saison vs. Saison wesentlich stärker spürbar, als der Unterschied nicht-Straße vs. Straße. Vor 7 Jahren im September waren es 8 Leute, die an dem Tag über den Pass gingen. DAS war ein riesen Unterschied zwischen Braga und Muktinath. Auch im kali Gandhaki war deutlich weniger los.
Im Kali Gandhaki scheint die Straße wirklich den Einheimischen zu nutzen. Jedes größere Dorf hat private Furunternehmen, die mit Sammeltaxis arbeiten. Vielleicht 1-2 Jeeps pro Dorf. So mag ich kaum etwas gegen die Straße sagen.
Im Marsyandi ist das anders. Die Straße, ist, nur bis Sjanje mit ach und krach befahrbar, umgeht dabei aber die Dörfer der Westbank. Diese Leute haben nichts von der Straße, im gegenteil. Lodgbesitzer mit denen wir sprachen waren gegen die Straße, da sie befürchten, das es ihrem geschäft schaden wird.
Überhaupt ist die Straße nur bis Bhulebhule wirklich befahrbar, da fahren dann aber auch Busse. Was dahinter kommt, kann sich kaum Straße nennen. Positiv ist, das die recht Erdrutschzerstörte und gefährliche Lower Route ab Dharapani nun geschlossen ist und dafür die Higher Route gepflegt und ausgebaut wird. Es ist zwar nochmal ein knackiger Anstieg, aber der Weg ist, wie gesagt gut (die Wegtrasse erschien mir teilwesie schon länger angelegt, nicht mehr frisch, aber denoch breit und gut befestigt, vllt. in Erwartung der Straße) und oben auf dem Plateau auch wunderschön.
Ich habe vom Trek jedenfalls wieder sehr viel für mein Leben hier mitgenommen. Mehr noch als von anderen Treks. Es hat mir viel gegeben. Weil immernoch viel Raum da ist sich intensiv zu erleben, zu reflektieren. Erlebnisse mit sich, mit den menschen und der Natur dort.
Für mich denke ich, ich würde den AC durchaus nochmal machen. Marsyandi jeder Zeit! Kali Gandhaki jedoch nicht in der Saison. Bis der Manaslu Circuit auch für Individualtrekker ohne Zelt zu begehen ist, kann ich mir auch gut vorstellen das Marsyandital hoch zu trekken, in den Abzweig zum Manaslu rein, soweit es ohne Zelt geht, zurück in Marsyandi, weiter bis Manang und dann eben wieder zurück.
LG Bjoerk
schwarzerkater
29.11.2008, 08:48
Hallo,
wir waren März/April 2008 in Nepal und sind die Runde gegangen, durch die schlechten Meinungen darüber hätten wir uns beinahe davon abhalten lassen und das wäre sehr schade gewesen. Wir sind ab Besisahar gelaufen und waren dank unseres Führers teils auf Alternativpfaden unterwegs. Dabei haben wir in Sukrung übernachtet, in dem vor uns erst sieben andere Touris waren. Bis Muktinat war eh nicht viel los, was aber vielleicht an den anstehenden Wahlen und den ganzen Unruhen lag. Die Leute, die man unterwegs traf, kannte man bald alle, über den Paß sind an dem Tag höchstens 20 Ausländer gegangen.
Im Kali Gandaki war auch bei uns mehr los, aber auch ohne lästiger Straße würde mir dieses Tal nicht so gut gefallen.
Bevor wir alle auf die Straße schimpfen, sollten wir alle ein bißchen darüber nachdenken, was es für die Menschen bedeutet in dieser Region zu leben. Ein krankes Kind vielleicht und zwei Tage zu Fuß zum nächsten Arzt... Die Straße ist ein Versuch, die Landflucht aufzuhalten, die Leute bekommen Land, wenn sie es bewirtschaften, durch die Straße ist es einfacher, die Kinder in die Schule zu schicken etc.
Wir sind alle begeistert vom leckeren Essen auf dem Trek, aber das muß alles geschleppt werden, während sicher viele von uns die Sonntagsbrötchen vom Bäcker um die Ecke mit dem Auto holen oder ihre Kinder auf die Schule ihrer Wahl schicken...
Ich hab, auch dank unseres Führers, auf dieser Reise viel gelernt über das Land und auch über mich, den Trek würde ich sofort wieder gehen, er ist wunderschön und Fortschritt und Veränderung gehört auch in diesem bitterarmen Land dazu.
Bis bald,
schwarzerkater
waiaupass
03.12.2008, 00:46
Zum Glueck habe ich ihn noch ganz erleben koennen.
bergsteiger08
06.01.2009, 13:49
Kann ich Mops nur beipflichten!
Ich habe die Runde im April 2008 gemacht und habe mich vorher hier in diesem Forum darüber erkundigt. Ich muß auch sagen daß ich sehr hin und her gerissen war ob ich den Trek überhaupt mach. So schlecht wie er gemacht wurde ist er nun wirklich nicht!
Der Strassenbau schreitet sicherlich unaufhaltbar voran jedoch bleiben die Menschen und die Atemberaubende Landschaft und die Bergriesen!
Dies war mein erster Trek in Nepal und es war einer der intensivsten und schönsten Reisen die ich gemacht habe. Aus diesem Grund werde ich mich heuer im März/April wieder auf den Weg nach Nepal machen!:nicken:
Ich sag immer man sollte sich selber ein Bild davon machen um darüber urteilen zu können. Und ich meine die Runde lohnt sich auf jeden Fall!!
Gruß, Chris
kaisetsu
07.01.2009, 00:29
So schlecht wie er gemacht wurde ist er nun wirklich nicht!Man sollte dabei nicht außer Acht lassen, daß immer wieder betont wurde, daß der Trek für Einsteiger sicher immer noch lohnend wäre und man auch alternative Wege ausgearbeitet hat, um die Straße weitgehend zu vermeiden. Ich habe das Glück gehabt, ihn noch ohne Straße kennengelernt zu haben. Als ich dann 2005 mein Mädel mitnahm, haben wir uns für den AC entschieden. Für sie war es ein Supertrek, bei mir kam aber schon ab und zu leichte Enttäuschung auf, obwohl es immer noch schön war. Man hat halt die Vergleichsmöglichkeit und auch die damit verbundene Erwartungshaltung. Und die Aussage, daß der AC tot wäre, ist wohl mehr darauf bezogen, daß der Trek in seiner alten Form aufhört zu existieren, weniger darauf, daß dort nun niemand mehr hingeht (oder -fährt). Der Touristrom wird wohl eher zunehmen, da die Ziele ja nun leichter zu erreichen sind. Das dürfte auch für Lo Mantang gelten, wenn die Straße durchs Kali Gandaki Tal bis dorthin verlängert wird. Entsprechende Pläne soll es geben. Und ich muß sagen, ich hatte einen ziemlichen Kloß im Hals, als ich 2005 in Lo Matang den ersten Truck gesehen habe.
Gruß kaisetsu
Jetzt ist es soweit.
Man kann den AC ab Europa schon in 19 Tagen machen. Inklusive Jeeptour!
http://www.wikinger-reisen.de/trekkingreisen/fern/3304T.php
Aber es war ja auch nicht anders zu erwarten, oder?
Gruß,
Hakku
Namaste,
die Japaner machen den Langtang Trekk so:
Gepäck, Zelte, Verpflegung usw. werden von Portern nach Kyangjin hoch getragen.
1. Tag
Flug mit dem Heli von Kathmandu nach Kyangjin
Übernachtung im Zelt (Hotelzimmer sind denen zu teuer)
Selbstversorgung von einem Koch.
2. Tag
Rückflug nach Kathmandu.
Habe ich selbst tatsächlich so erlebt.
http://smilys.net/lachende_smilies/smiley1932.gif
Sansara
Harp Booth
04.04.2009, 21:25
Gepäck, Zelte, Verpflegung usw. werden von Portern nach Kyangjin hoch getragen.
OT: Hey.ich hab sogar welche etwas abseits von Kyanjin gesehen und die hatten sogar eigene Tischtücher und Essstäbchen dabei.
War sicherlich ein Special Paket, oder?
Gruss Harald
PS: Wie hält sich Sushi auf so einem Trip? Deren Koch hat Mittags Sushi serviert...
Namaste,
die Japaner machen den Langtang Trekk so:
Gepäck, Zelte, Verpflegung usw. werden von Portern nach Kyangjin hoch getragen.
1. Tag
Flug mit dem Heli von Kathmandu nach Kyangjin
Übernachtung im Zelt (Hotelzimmer sind denen zu teuer)
Selbstversorgung von einem Koch.
2. Tag
Rückflug nach Kathmandu.
Habe ich selbst tatsächlich so erlebt.
http://smilys.net/lachende_smilies/smiley1932.gif
Sansara
==
Tja Sansara, was soll man dazu sagen:kopfschuettel:.
Irgendwie erinnert mich, daß an den Hubschrauberplatz nahe der Tempelanlage von
Muktintath. Reiche Japaner fwerden hoch geflogen und können mittags wieder in Pokhara
essen gehen. Alles schon erlebt.
So ein Kurztrip würde mir keinen Spaß machen.
Komisch wenn denen das Hotelzimmer zu teuer ist , warum fliegen sie mit dem Hubschrauber, der paar Tausend Dollar kostet und die Umwelt zusätzlich belastet:down:
Gruß
Jens
P.S. Hier noch paar Fotos von der Fahrstrecke nach Muktinath, um beim Thema zu bleiben.
Hannes33
05.04.2009, 15:34
ich denke nicht, dass die Lodge zu teuer ist, es wird Ihnen das Zelt "verkauft", weil sie da (vermeintlich) mehr erleben. Hier geht es um eine reine marketingsache. So kann der Veranstalter auch mehr verdienen, denn er muss ja die ganze crew nach Kayngin rauf und runter schicken usw... Die Kosten werden natürlich auf die Kunden abgewälzt...
Vorteil für die Japaner: die haben einen eigens geschulten Koch dabei...
Noch dazu weiss ja jeder von euch, dass Lodges billig sind, bzw. billiger als Zelten wenn man mit einer ganzen Mannschaft unterwegs ist.
lg, Hannes.
Und um wieder zurück zum eigentlichen Thema zu kommen....
Jeder ist sicher unterschiedlich in der Erwartungshaltung was einen auf dem trek erwartet. Ob die Straße für die Einheimischen ein Fluch oder Segen sein wird, wird sich zeigen. Letztlich können wir als "Urlauber" nicht von den Nepalis erwarten, auch die nächsten 50 Jahre zu leben wie die Jahre davor. Mag jeder Recht haben.
Dennoch mir persönlich geht es schon so, dass ich mich in einer einigermassen "unberührten" Natur wohler fühle. Dafür nehme ich gerne in Kauf, auf gewisse Annehmlichkeiten zu verzichten....das ist doch auch der Grund, warum ich genau diese Art von Urlaub mache.
So gesehen finde ich persönlich es schon schade, wie sich die Gegend dort entwickelt.
Der AC ist ja lediglich ein Beispiel für die Entwicklung, welche auch andernorts Einzug hält.
vG
Johannes
17.05.2009, 21:44
Nun, die Straße ist sicher in mancher Hinsicht ein Segen für die Einheimischen. Dennoch merken sie, dass die Trekker sie nicht so toll finden. Daher haben sie jetzt durchgesetzt, dass z.B. neben der bisherigen Hauptroute von Kagbeni nach Muktinath, also über Kinghar und Jharkot, jetzt eine weiterer Fußweg erlaubt ist: von Kagbeni über Puta, Dzong (beide in Upper Mustang!) nach Muktinath. Hier fährt natürlich kein Fahrzeug. Ist diesen Weg schon mal jemand gegangen??? Würde mich sehr interessieren.
Grüße,
Johannes
Das wäre doch schon mal erfreulich! Vielleicht ergibt sich für die Zukunft ein "neuer" Weg, der den AC wieder attraktiver machen wird.
Allerdings....den einsetzenden Massentourismus wird auch ein neuer Weg nicht verhindern. Oh wie war das noch mystisch in Muktinath.... und durchaus beschwerlich hinzukommen. Nun mit den jeeps wird die Stimmung dort sicher nicht mehr so sein wie früher.
Es kann jeder denken was er möchte. Meine Meinung steht fest. Der Weg als Ziel mag vielleicht zu retten sein (über alternative Strecken etc.). Aber das was den Weg ausmacht, nämlich Orte wie Muktinath werden unter der Schotterpiste leider verloren gehen.
Andrerseits.... jene Trekker, welche es nicht anders kennen, werden sicher ihre Freude am AC haben. Ob ich es mir allerdings noch einmal anschauen werde, bezweifle ich. Dann lieber in Erinnerung halten.
Johannes
18.05.2009, 09:18
Da hast du sicher in allem recht. Es hat ja auch für die Anwohner die Straße zwei Seiten: einerseits sind sie froh über die besseren Transportmöglichkeiten (Personen und Waren), andererseits wissen sie um die Meinung der Trekker, an denen sie verdienen. Und sie haben in diesem Fall durchgesetzt, das der Fußweg nun durch Upper Mustang gehen kann. Einfluss dabei hatten sicher die Lodgebesitzer, die ja oft besser gestellt in KTM wohnen.
Grüße,
Johannes
www.bilder-aus-nepal.de
Es stimmt natürlich, dass wenn die Gruppen von indischen Pilgern mit dem Jeep oder Helikopter nach Muktinath kommen, dies nicht unserem Bild von einem ruhigem Tempelort entspricht. Wer aber die hinduistischen Tempel in Indien kennt, weis dass dort das Gewusel die religiöse Normalität darstellt.
Aber man wird das zum Teil vermeiden können, wenn man in Ranipauwa (Muktinath Dorf) übernachtet und einfach morgens früh zum Tempel geht.
Dann sollte man aber nicht gleich wieder herunterdüsen, sondern zum in einem 3 Stunden Ausflug über Purang nach Jharkot gehen und wieder zurück nach Ranipauwa.
Am nächsten Tag dann über Chaingur nach Dzong und über Jharkot( oder evtl direkt über Kingsar, da müsste man in Dzong nach dem Weg fragen) nach Kagbeni. Wenn wie eben von jophannes beschreiben, der letzte Teil vom Weg über upper Mustang frei wäre, dann ist der Weg Ranipauwa-Chaingur-Dzong-Putak-Kagbeni eine wunderschöne Alternative. Es gab zwar schon vorher eine Möglichkeit, die war aber recht gefährlich, da man zum teil auf einem Kanalmäuerchen von 20 cm Breite entlang einem tiefen Abgrund gehen musste so dass ich sie nicht groß empfehlen wollte.
Wer dies macht, erlebt sicherlich mehr und schönere Momente, als wer vor dem Straßenbau am Tag nach der Passüberquerung dirkt nach Jomsom gegangen ist.
Und wer dann noch einen Tag in Kagbeni :cool: bleibt, verdoppelt gar sein Glück :-):-):-)
Da viele der eiligen Trekker und Touristen jetzt nach dem Thorong la fix, sofort und schnell wieder nach Pokhara wegfahren können bleibt für die ruhigeren um so mehr zu genießen. :up:
http://www.nepal-dia.de/Nepal_Reisebericht_Annapurnaru/BB_Muktinath/bb_muktinath.html
Johannes
18.05.2009, 11:26
Hallo Andrées,
ich habe jetzt vor 2 Wochen meinen nepalesischen Freund Khushang getroffen. Er ist ein sehr erfahrener Guide, mit dem ich schon mehrmals gegangen bin. Von ihm stammt die Info: der Weg von Kagbeni über Putak, Dzong nach Muktinath ist frei. Dass ein Teil etwas gefährlich war, war mir auch so bekannt. Er hat mir aber versichert, der Weg sei jetzt gut zum laufen ausgebaut und gar nicht gefährlich!!! Danach habe ich ihn ausdrücklich gefragt. Im Herbst möchte ich es ausprobieren.
Beste Grüße,
Johannes
Ist diesen Weg schon mal jemand gegangen??? Würde mich sehr interessieren.
Hallo Johannes,
wir sind den Weg 2008 im Frühjahr schon gegangen! Muktinath, Chaingur Dzong Kagbeni
Eine wunderschöne Strecke, an keiner Stelle mehr gefährlich, lediglich der Abstieg nach Kagbeni ist etwas steinig/felsig und erfordert etwas Trittsicherheit
An einer Wegegabel muß man aufpassen und den rechten Zweig nehmen, der linke führt (vermutlich, so wie ich das eingeschätzt habe auf einen steilen Taleinschnitt zu, vielleicht ist das eine ältere, gefährlichere Variante die Andrees gemeint hat?)
Man kommt hinter Kagbeni, einige 100 m jenseits des Checkposts raus. War jedoch überhaupt kein Problem. Wir hatten sicherheitshalber das ACAP Permit in Muktinath stempeln lassen, so ist ganz klar woher man kommt und dass man nicht ohne Permit in Upper Mustang war.
Zwei Appetithappen als Anlage:lecker:
Der Weg über Dzong ist sicherlich eine schöne Alternative. Andrèes hat ihn ja schon vor Jahren empfohlen.
Es gibt jetzt sogar schon Wegweiser vom ACAP (s. Anhang).
Hinter Marpha kann man sehr schön durch den Wald an einem Tibeter Camp und dem Sanga Choling Kloster vorbei auf der anderen Seite der Straße entlang gehen. Nach Chimang sind es ein paar Höhenmeter, dafür betritt man ein fast unberührtes Dorf (keine Lodges) und hat guten Blick auf den Dhaukagiri. Vor Tukuche gelangt man dann über eine Hängebrücke wieder auf den alten Weg.
Auch wenn es nur ein kleiner Abstecher von der befahrenen Piste ist, es lohnt sich meines Erachtens.
Des Weiteren habe ich wieder viele Trekker, auch mit Guide, gesehen, die einfach auf der Straße weiter laufen anstatt durch das Flussbett zu gehen. Die scheint der Verkehr überhaupt nicht zu stören.
Gruß,
Hakku
Johannes
19.05.2009, 07:42
Grüß dich Hakku!
Danke für deinen Hinweis. Ja, Dzong ist wohl schon seit 2002 erlaubt. Hier ein Bild aus 2002:
http://www.bilder-aus-nepal.de/Pages/Grossbilder/07.Gr.Kagbeni-Muktinath/07-132-gr.html
Aber sonst ist der Weg durch Upper Mustang glaube ich recht neu. Aber egal, es ist doch prima, dass es sowohl im oberen Teil als auch im Kali-Gandaki-Tal immer mehr Alternativen gibt und so der Jomosom/Muktinath-Trek erhalten bleibt.
Grüße,
Johannes
----------------------------
@Klaus: Grüß dich Klaus,
ja prima, das ist wohl der Weg. Möglicherweise ist der steinig/felsige Abstieg jetzt sogar mit Stufen versehen, denn mein Freund Khushang meinte, die Anwohner hätten an dem Weg gearbeitet und er sei jetzt absolut problemlos. Danke auch für die netten Bilder. Dhaulagiri sieht ja total nah aus.
Gruß bitte an Anne. Übrigens: Kilroy's ist jetzt auch bei mir Pflicht am letzten Abend:lecker:. Du hast doch immer gute Tipps:nicken:
Johannes
wie Klaus beschreiben hat ist auch meinem Freund Prem im vorigen jahre einfach an der Gabelung rechts den Weg weitergegangen. Da kommt man dan n etwas nördlich hinter dem Gate von KAgbeni raus, was früher ja streng verboten war.
Ich kann jetzt überhaupt nicht einschätzen ob es dauerhaft und offiziel gestattet ist oder die Polizisten in Einzelfällen die Augen sgeschlossen hielten ;)
Wenn die Variante offiziel elrlaubt ist, ist dass ein traumhafter Weg, denn Chaingur, Dzong und Puttak sind Perlen des obern Kali Gandaki Tales.:-)
Navyo, kannst du in Kathmandu herausfinden, ob dieser Weg jetzt erlaubt ist?
LG Andrées
wie Klaus beschreiben hat ist auch meinem Freund Prem im vorigen jahre einfach an der Gabelung rechts den Weg weitergegangen. Da kommt man dan n etwas nördlich hinter dem Gate von KAgbeni raus, was früher ja streng verboten war.
Ich kann jetzt überhaupt nicht einschätzen ob es dauerhaft und offiziel gestattet ist oder die Polizisten in Einzelfällen die Augen sgeschlossen hielten ;)
Wenn die Variante offiziel elrlaubt ist, ist dass ein traumhafter Weg, denn Chaingur, Dzong und Puttak sind Perlen des obern Kali Gandaki Tales.:-)
Navyo, kannst du in Kathmandu herausfinden, ob dieser Weg jetzt erlaubt ist?
LG Andrées
===
Wäre ja ne schöne Rundtour mit Lupra.
Wenn der Weg offen wäre, würde ich extra nochmal nach Jomsom fliegen und diese Tour machen. Was ich in Muktinath vermisst habe, war ein Schild die nach Dzong weisst.
Wie lang brauch man ca. für die einfache Strecke von Muktinath nach Dzong ?
Johannes
19.05.2009, 09:47
Hallo Jens,
man kann Dzong von Ranipauwa aus schon sehen. Wir haben damals eine Tagestour von Ranipauwa nach Dzong (ich glaube 2-3 Std.) und zurück gemacht. In dieser Zeit ist dann aber auch Weg suchen und fragen. Man muss runter, über das Flüsschen und wieder hoch nach Dzong. Es gab 2002 in Dzong noch keine Teestube, nichts zu essen. Mein Freund Khushang meint, das gäbe es jetzt. Er ist sich sicher, dass der Weg erlaubt ist und ist ihn auch schon gelaufen. Bin gespannt, welche Infos Navyo hat. Khushang hatte mir sogar vorgeschlagen, auf dem Hinweg (!) hinter Kagbeni auf den Weg nach Putak,Dzong nach Muktinath zu stoßen. Da müssten wir ja am Checkpost in Kagbeni direkt vorbei...
Dzong sieht man auf der linken Seite:)
Übrigens gibts nach Kagbeni Richtung Mustang auf der linken Flusseite ein kleines Dorf,
daß angeblich auch ohne Mustang Permit zu besuchen ist. Kennt jemand dieses Dorf.
Um zu diesem Dorf zu gelangen, muss man nahe der Gompa von Kagbeni den Kali Gandaki
über eine größere Hängebrücke überqueren.
Das ist das interessante Dorf Chaingur mit seinen mit farbigen streifen bemalten Häusern. es isnd die Farben von Sakia.
von dort kommt nach nach Dzong mit dem größten Kloster des oberen Kali Gandaki Tal welches um die 40 Mönche hat! Das sind mehr als in Muktinath.
von Dzong kann man entweder direkt nach Jharkot kommen oder eben anch Süden nach Putak.
Der Weg ist/war mit roten Farbstrichen markiert.
Von Putak kommt man weiter nach Süden auf einem breiten Weg. ich bin damals an der Weggabelung nach links abgebogen um so im erlaubten Gebiet zu bleiben. dieser Weg ist allerdings nur für absolut trittsichere und schwindelfreie Personen geeignet, weshalb ich ihn nicht groß an die glocke hängen tu.
Wenn man aber den breiten Weg einfach weitergeht, kommt man problemlos und gemütlich nördlich von Kagbeni heraus. vor drei jahren wäre dieser Teil schon in der restricetd area gewesen. Diese Variant schein auf jedenfall toleriert zu werden.
Johannes
19.05.2009, 15:22
Ich glaube Jens meint ein Dorf direkt von Kagbeni den Kali Gandaki weiter hoch. Ich habe diese Hängebrücke überquert und bin sofort zurückgewunken worden. Das Bild von Kagbeni ist auf der Hängebrücke gemacht. Daher würde es mich wundern, wenn man da ohne Mustang-Permit noch weiter darf. Man müsste wohl auf dem Weg, den man auf der linken Seite noch erkennen kann, weiter gehen...
Sorry, da habe ich KAgbeni mit Ranipuwa verwechselt.
Wenn man in Kagbeni über die große Brücke über den Kali Gandaki und dann nach Norden geht, ist man voll im verbotenen gebiet. Man darf allerdings ein kurzes Stück bis zum zickzack Weg gehen , der hoch und steil auf den Mustang Aussichtshügel geht. von unten hat man einen super Ausblick auf KAgbeni mit dem Thorong la im Hintergrund.
Man kann nach brücke auch nach links Süden gehen, da schlängelt sich ein sehr kleiner Pfad am hang entlang. Man kommt zu zwei kleinen Dörfern udn kommt über die nächste große Hängebrücke bei Eklebathi wieder zurück.
Johannes
21.05.2009, 21:35
Bei Google Earth sind die Sachen gut zu erkennen. Ganz oben ist wohl das Dorf, das Jens meinte. Nördlich von Kagbeni gehen 3 Wege nach Osten Richtung Muktinath: Einer unten am Jhong Khola, einer direkt oberhalb des Abgrunds und einer weiter nördlich. Klaus, weißt du, auf welchem ihr zurück gekommen seid? Auf der Vergrößerung im 2. Bild sieht man, wie der Weg hinter dem Checkpost, wo sich auch ein Museum befindet, aus dem Ort herausführt.
Johannes
21.05.2009, 21:37
Jetzt mit Bildern
Hallo Johannes,
hab mal unseren Weg rot markiert,
dazu noch ein Bild, etwa aus halber Höhe des Abstiegs mit Blick auf Kagbeni, und ein Blick in die Felsspalte durch die damals der Weg führte.
Hoffe das hilft Dir weiter...
Gruß
Vielen Dank Klaus, jetzt weiss ich endlich wohin der Weg (Straße ) führt.
Bei dem nördlich von Kagbeni gelegenen Dorf , könnte es sich nach Auswertung meiner Aufnahme und Vergleich mit der Karte um Sangta handeln.
@ Jens: Ich vermute dass der klar erkennbare Weg weiter hinein nach upper Mustang führt, wir kamen von rechts durch das deutlich erkennbare Kar herunter.
Kann aber auch nicht ausschließen dass der Weg nur um die Bergnase herum führt und weiter talaufwärts ebenfalls wieder Richtung Jhong / Chaingur dreht! An einen passendnen Abzweig weiter oben meine ich mich zu erinnern!
Gruß
ich hatte meinen freund Prem gebete, bei ACAP nachzufragen, ob der Weg denn offiziel offen fü rTrekker ist. hier seine Antwort:
.hmmessage P { margin:0px; padding:0px } body.hmmessage { font-size: 10pt; font-family:Verdana }
"On last Wed. 20.05.09 I went to search the information about Muktinath - Chhyankur - Jhong - Putak - Kagbeni to the ACAP office in Damside, but detailly they don't know about it, on next day Thursday 21.05.09, I was transfered to the head office of ACAP in Hariyo Kharka east south of Pokhara, I met Mr. Devendra Thapa Information Officer, he also don't know in actual about this route, but every thing I explained and complained him about the new road building affected the beauty of nature, so I Apealed him to look for the Alternative routes as soon as possible..! People get rich only in Manang and Muktinath, numbers of lodges, shops, guide porters, local business lost between Manang-Basishahar and Muktinath-Totopani..!! And many tourists missed the flavour and beauty of these area...!!
When I was there he tried to phone contact to the related office, how about this route etc..some one promised him to forward the information on Friday..I took his contact numbers and phoned him on Friday, but also not succesed because someone could not collect the message in right time, today is Saturday closed offices, so I will going to contact him on Sunday 24 may 09, then whatever I will receive will forward You...
He said to me, this route was opened before, but some tourists tried to go to Lomanthang illegally.! so it closed, now a days because of the new motor road, they don't mind when tourists want to go just Muktinath - jhong - Kagbeni honestly, not allowed to sleep at jhong, putak, chhyankur. Un officially when tourists want to take this route they don't mind, but I wanted to be clearified it can be done an officially or not?? I explained him about Your great Website for Nepal and Your contribution, He has taken my Apeal seriously, so pls. be patient untill Sunday 24 May for the clear INFORMATION..!
With Respectfully:
Prem Bhai..
Johannes
24.05.2009, 19:03
Dank Andrees und vielen Dank natürlich an Prem. So we wait "untill Sunday 24 May for the clear INFORMATION". Wenn man von Muktinath kommt, ist das Problem sicher nicht vorhanden, denn man darf ja auf jeden Fall bis Dzong und geht dann weiter. Aber von Kagbeni aus muss man am Checkpost vorbei und da sollte man die Erlaubnis haben.
@ Klaus: danke, das ist dann der Weg, der nicht direkt am Abgrund vorbei führt. Und ihr hattet offenbar keine Probleme am Checkpost, da ihr nachweisen konntet, dass ihr aus Muktinath gekommen seid. Also ist der Weg doch erlaubt. Bin auf Prems Nachricht gespannt.
Grüße,
Johannes
P.S. habe ein paar Bilder von Buddha Jayanti (9. Mai 2009) eingestellt, bei KTM-Tal/Boudha (www.bilder-aus-nepal.de)
hallo in die runde,
ich habe die annapurnarunde erstmals 2000 gemacht und war von nepal und der tour ganz fasziniert. es folgte die everesttour 2003 und durch die infos hier im forum inspiriert, habe ich die annapurnatour ein 2. mal gemacht, von 26.4.-15.5.09. ich wollte wissen, ob die strasse wirklich soviel kaputt gemacht hat...
was soll ich sagen: der annapurna circuit ist tot - das ist so sicher, wie das amen in der kirche.
kurz ein paar infos zu unserer tour bzw. unseren erlebnissen:
sind mit local bus nach besisahar gefahren und direkt dort in die tour gestartet.schon das war ein fehler, denn alle anderen trekker fuhren im bus an uns vorbei nach syange, bis wohin die strasse inzwischen mit großen fahrzeugen befahren wird. in khudi stehen die lodgesbesitzer vor dem ruin, die hütten sind leer, kaum noch jemand schläft dort. der strassenbau ist indes bis kurz vor tal fortgeschritten, aber auch nach tal sind einige abschnitte bereits fertig. der alte trekkingweg ist größtenteils verschwunden, man wird beim laufen inzwischen von fahrrädern überholt, überall bimmeln handys, es war grausam.
noch krasser wird es, wenn man den thorung la überquert hat. die strasse nach muktinath ist vollständig fertig, wodurch man von beni über tatopani bis zum westlichen fuss des thorung passes mit em jeep fahren kann. und so passiert es dann auch! am ortsausgang von muktinath gibts jetzt einen jeepstandplatz, der von seltsamen trekkern auch fleißig genutzt wird. wir waren beim abstieg nach jomsom mutterseelenallein zu fuss unterwegs, wurden aber im 20min takt von jeeps und lkw's überholt. so mancher israeli, ostblockler und amerikaner lächelte uns aus dem fahrzeug entgegen, die fanden das total witzig. in 4h kann man so von muktinath nach tatopani gelangen, was sehr viele auch so getan haben. das ergebnis: in marpha und tukuche, aber auch in kalopani berichten die lodgebesitzer von der schlechtesten situation seit jahren. in tukuche hörten wir außerdem, das eine verlegung des trekkingpfades auf das andere flussufer des kali gandaki angedacht ist. hierdurch würde man zwar wieder in ruhiger natur laufen, aber nicht mehr durch dörfer, ein wirtschaftliches desaster.
insgesamt war die tour eine enttäuschung. ab muktinath läuft man quasi vollständig bis tatopani auf dem fahrweg. man frisst jede menge staub und muss stets fahrzeuge hinter jeder ecke erwarten.
wer jetzt noch die annapurnarunde laufen will und hier tipps sucht: nicht laufen! es gibt noch andere touren in nepal oder anderswo, die den klassischen charakter einer trekkingtour haben!
:cry:
bergsteiger08
25.05.2009, 07:21
Ja schlimm!! Daß das Ganze auf der Manangseite so weit fortgeschritten ist hätte ich auch nicht gedacht.
Das mit aussterbenden Guesthäusern und Lodges ist schon seit einiger Zeit ein immer größer werdendes Problem. Deswegen versuchen die jetzt den Weg teilweise ja neu anzulegen.
Habe gerade einem Kumpel von mir mein Kartenmaterial vom AC mitgegeben der die Tour nächstes Jahr im Herbst machen will.. :-/ Noch iss er begeistert von meinen Erzählungen..
Dann schaun ma mal wie´s sich weiter entwickelt..:o
@ Johannes
@ Klaus: danke, das ist dann der Weg, der nicht direkt am Abgrund vorbei führt. Und ihr hattet offenbar keine Probleme am Checkpost, da ihr nachweisen konntet, dass ihr aus Muktinath gekommen seid.
wir hätten es nachweisen könnne wenn uns einer gefragt hätte hat aber zumindest an diesen Tag niemand interessiert, deshalb kann ich auch nicht mit Bestimmtheit sagen dass der Weg genehmigt ist, unsere Information war damals positiv, bewusst "illegal" wären wir nicht gegangen. Ob das heute noch Bestand hat ist eine ander Frage.
Allerdings, nac hall den Wegweisern die ich dort und inzwischen auf Bildern gesehen habe frage ich mich dann schon für wen die sind wenn der Weg wirklich nicht erlaubt sein sollte:D
Gruß
Namaste miteinander,
der Weg war von Muktinath aus vor einigen Wochen problemlos, dieses steile Ende kurz vor Kagbeni ist jetzt ein guter Steig, in Kagbeni hat es niemanden interesssiert woher ich komme, Dzhong ist traumhaft, überhaupt die gesamte Strecke. Super,dass dieser großartige Weg schon besprochen wird.
Ich hatte den Eindruck, dass es von Muktinath aus toleriert wird, wenn man diesen Weg geht. Wie es ist, wenn man von unten (Kagbeni) kommt, weiß ich nicht.
Übrigens, in meinen Augen ist der AC nicht tot, nur anders. Ich möchte aber keineswegs darüber eine Diskussion lostreten und würde auch nicht teilnehmen. :) Das empfindet jeder anders. Nur mein persönlicher Eindruck.
Alles Liebe,
Soshin :)
von meinem Freund Prem erhielt ich folgende Nachricht
.hmmessage P { margin:0px; padding:0px } body.hmmessage { font-size: 10pt; font-family:Verdana } Dear Andrees Daai this route is still illegal, I found the message 10 minutes ago by the Information Officer of the Head Quater of ACAP at Hariyo kharaka Pokhara.
The Local Administration office + CDO (chief district officer) of Jomsom searching for this route and considering how reasonable opening this route is, however in the past also many things happened illegally some tourists entered to Lomanthang through this point.
So they are searching and finding the new ideas, how can it stop people from illigally entering into the restricted area, and it will be opened an officially in near future, I also expressed him my opinion, it's very good for one day trek to Kagbeni - Muktinath/Muktinath - Kagbeni, because of motore road many people loosed jobs, business etc...He has taken it seriously and he will talk to related offices detailly...
His coctact:
Devendra Thapa
Information Officer
www.ntnc.org.np (http://www.ntnc.org.np/)
.... Kontaktinformationen gelöscht....
Wahrscheinlich kommt man weiter problemlos durch, doch es kann ebenso gut sein, dass der Polizeiposten in Kagbeni irgendwann beschließt , ab diesem Tag jedesmal eine heftige Strafe abzukassieren (muss ja nicht alles offiziel geschenen ;)). Denn die offizielle handhabe besteht ja, da man ja eindeutig durch die restricted area gegangen ist.
Schade, sonst hätte man diese schönen Wegwirklich für alle mit bestem Gewissen empfehlen können.
Johannes
28.05.2009, 15:29
So they are searching and finding the new ideas, how can it stop people from illigally entering into the restricted area, and it will be opened an officially in near future, I also expressed him my opinion, it's very good for one day trek to Kagbeni - Muktinath/Muktinath - Kagbeni, because of motore road many people loosed jobs, business etc...He has taken it seriously and he will talk to related offices detailly...
Vielen Dank Andrees,
schade, aber die Hoffnung kann ja bleien. Vielleicht steht irgendwann mal dieses Schild?;) Wäre ja schön...:nicken:
Grüße, Johannes
Originalschild: http://www.bilder-aus-nepal.de/Pages/Grossbilder/06.Gr.Tatopani-Kagbeni/06-216.html
Johannes
12.06.2009, 14:47
Dzong sieht man auf der linken Seite:)
Übrigens gibts nach Kagbeni Richtung Mustang auf der linken Flusseite ein kleines Dorf,
daß angeblich auch ohne Mustang Permit zu besuchen ist. Kennt jemand dieses Dorf.
Um zu diesem Dorf zu gelangen, muss man nahe der Gompa von Kagbeni den Kali Gandaki
über eine größere Hängebrücke überqueren.
Gerade habe ich ein paar ältere Dias gescannt. Dabei war eines von dieser Brücke. Und dabei ein Schild, nachdem der Besuch "deines" Dorfes wohl nicht erlaubt ist.:(
Grüße,
Johannes
Hallo zusammen,
bin ganz neu im Forum und habe mich schon einige Tage über die diversen Treks in Nepal informiert.
Darunter war natürlich auch der AC.
Nun liest sich das hier natürlich nicht so toll.
Ist es wirklich so schlimm?
Dann wohl lieber ins Everest oder Langtang-Gebiet?
Grüße,
Patrik
bergsteiger08
03.07.2009, 14:26
Oh Gott oh Gott!!!!!!!
Nimmt diese Disskussion ja gar kein Ende mehr????:confused:
@Patrik
Ich meine du solltest dir delber ein Bild machen, denn die Natur und die Berge sind immer noch unschlagbar!
Übrigens werden es dir die Nepalis dort danken, denn die Besucherzahlen schwinden immer mehr dahin auf diesem Trek......
Gruß Chris
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