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Vollständige Version anzeigen : Isomatte


0ldboy
22.05.2007, 14:42
Hi,


ich brauche ne neue Isomatte.

Würde damit gerne auch auf Schnee schlafen können.
Hatte die Idee mir eine z-lite und eine ProLite4 zu kaufen und diese einfach nach bedarf
zu kombinieren.
Jetzt bin ich aber über die Lestra Sleep Diamond Light Plus gestolpert
und da ich nicht die möglichkeit habe die hier in der Nähe zu testen frage ich mich
ob ihr vielleicht Erfahrungen mit der besagten Matte habt.

Frage mich halt was sich mehr lohnt. Eine 5 cm dicke für 60 euro, die ich dann immer Mitschleppe oder 2 Matten für insgesamt 90 euro, die wenn ich sie zusammen benutze, gleichviel wiegen wie
die Lestra und dann eben immer noch die EVA als Schutz mitdabei habe....

Was denkt ihr?

ach du liebe güte ^^ wie is das denn ins gourmet forum gekommen ^^ Admin, bitte verschieben ^^

Guru
22.05.2007, 17:24
Hi Oldboy!

Ich mache schon lange gute Erfahrungen mit einer Z-Rest. Der einzige Nachteil ist das relativ große Volumen, da man sie nur "zieharmonikaförmig" zusammenlegen kann. Noch bequemer und ganz klein zusammenlegbar ist eine aufblasbare Thermarest, allerdings ist es dringend anzuraten, ein Fahrradpickzeug mitzunehmen.

lg Guru

0ldboy
22.05.2007, 17:56
Wobei die z-lite aussen am Rucksack angebracht werden könnte und dort auch
keine Probleme machen sollte.

Marisa
22.05.2007, 19:23
Ich bin immer mit einer Thermarest Matte unterwegs. Flickzeug habe letztes Jahr das erste Mal gebraucht (die Matte habe ich 1992 gekauft) als ich in der Türkei auf alten Hausdächern und auf Holzdielen geschlafen habe.
Für´s Schlafen auf Schnee ist sie nur bedingt geeignet. Letztes Jahr auf der Skitour ist sie an einer Stelle zusammengefroren und das war frisch. Mit einer Evazotematte drunter kann das wohl auch passieren...
Marisa

Polarfuchs
22.05.2007, 19:46
Eine Z-Rest-Matte ist bei niedrigen Temperaturen restlos überfordert,ebenso eine dünne ("selbst")aufblasbare Matte. Wenn Evazote bei leichten Minusgraden,,dann mindestens 15mm dick,bei tieferen Temperaturen entsprechend mehr...

Guru
22.05.2007, 21:32
Also ich habe mit meiner Z-Rest noch nie gefroren, auch nicht bei -25° im Schnee (natürlich mit entsprechendem Daunenschlafsack). Außerdem ist Schnee im Vergleich zu gefrorenem Boden ein guter Isolator und nebenbei auch eine weiche "Zusatzmatratze".

Guru

0ldboy
22.05.2007, 21:44
ohje ohje ^^

Da sagen ja alle was andres.

Klar, mit entsprechendem Daunenschlafsack, kein Problem.
Aber angenommen ich habe einen Schlafsack der bis -10 grad erträglich ist.
Tut es da die Evazote ProLight4 verbindung, oder sollte es doch eine 5cm dicke
Matte sein?
Die Lestra wiegt ja nur n gutes Kilo... leider kann ich keine R werte auftreiben.

@marisa: Ja, was für eine Thermarest Matte? Wahrscheinlich die Classic, wenn seit 92, oder?

Guru
22.05.2007, 22:02
Wenn der Schlafsack nur -10° aushält, dann hilft die beste Matte nichts gegen tiefere Temperaturen.

Guru

Marisa
23.05.2007, 06:25
Keine Ahnung wie meine Thermarest heißt, ist einfach zu lange her... Sie ist 2,5 cm dick und hat auf der Skitour ansich schon gereicht, nur eben nicht an der Stelle an der sie zusammengefroren ist. Als Seitenschläfer hat da der Hüftknochen einfach zu sehr gedrückt und dann wurde es kalt.
Dieses Jahr war ich mit einer Evazotematte unterwegs, 1,5cm dick. Mir hat es gereicht. Die kälteste Nacht war so gut -10°C, der Schlafsack sehr warm.

Marisa

Geta
23.05.2007, 11:48
Hallo zusammen!

Wie wäre es denn mit ner Downmat von Exped??
Die in 7 cm soll ja schlappe -20 Grad aushalten!

Gruß
Geta

Guru
23.05.2007, 18:42
Abgesehen vom Material gibt es ja noch ein paar andere Möglichkeiten, sein Biwak bequemer zu gestalten.
-Feuchtigkeit: Am besten geschützt ist man im Zelt, doch es bringt auch viel, wenn man unter die Matte eine kleine Plastikplane legt.
-Wind: Möglichst nicht zu ausgesetze Plätze wählen.
-Kälte: Nicht in Senken übernachten, schon gar nicht im Wald (CO2 - Seen).
Im Winter kann eine Schneehöhle gut schützen, wenn man sie richtig baut (Eingang tief, Schlafbereich hoch). Mit einer Kerze bringt man so gut wie immer Plusgrade zusammen.
Noch was zur Z-Rest: Ich hab meine seit 1999 und hab seither keine anderen Modelle mehr getestet. Sie ist praktisch unzerstörbar und hat damals 399 Schilling (ca. 29€) gekostet. Viel teurer wird sie auch heute nicht sein (?)
Wenn man aber seinen Biwakplatz gut wählt, kann man glaub ich die Matte nach persönlichen Vorlieben auswählen (Mindeststandarts vorausgesetzt).

Guru

0ldboy
25.05.2007, 08:18
Danke für die tollen Tips :D

Aber was meint ihr nun: Eine Billige dicke, oder 2 kombinierbare dünne, etwas teurer.

Marisa
25.05.2007, 08:36
Ich hätte keine Lust auf einer Wanderung unnötig viel Gepäck durch zwei Isomatten dabeizuhaben. Eine Thermarest (o.ä.) reicht eigentlich immer und wenn es in den Schnee geht eben eine Evazote. Letztlich ist das Problem der Thermarest nicht der Schnee sondern die Minusgrade da die Luft dann in der Matte gefriert. Ist es kalt mußt du beim Aufblasen nachhelfen und dann kommt Feuchtigkeit rein. Auf Dauer läßt sich das auch mit Stoff über der Öffnung nicht vermeiden. Meine Matte ist dann wieder aufgetaut und funktioniert einwandfrei. Weiß aber nicht ob sie nun schneller wieder einfrieren würde da ich seit dem keine Minusgrade mehr über mehrere Tage hatte. Einzelne Nächte waren kein Problem.

Marisa

Polarfuchs
25.05.2007, 20:03
Nein,das Problem ist eindeutig die Bodentemperatur... Über den Boden wird ca 30% der Körperwärme abgegeben...,wenn man keine gescheite Isomatte hat,dann brauchts einen für die Aussentemperaturen viel zu dicken Schlafsack,um den Wärmeverlust über den Boden auszugleichen....

0ldboy
05.06.2007, 10:36
Habe mich jetzt für 2 matten entschieden.
Einmal die z-light und die prolite.
Werde das ganze bei gelegenheit testen.
Sollte ich überleben, werde ich berichten.