petertenor
15.04.2007, 20:13
Hallo zusammen,
ich schreibe zum ersten Mal einen Beitrag hier und grüße alle freundlich.
Wer von Euch hat Erfahrungen mit Trekking und Stoma gemacht?
Ich selbst bin 40 Jahre alt und habe einen Stoma (operativ verlegter Darmausgang am Bauch) seit ich 7 Jahre alt war.
Da ich bei den Pfadfindern und im Wandervogelbund war, habe ich viele Rucksacktouren hinter mir (in Deutschland, Europa, Südamerika und China).
1.)
Zuhause mache ich täglich einen Einlauf, um am Tage gänzlich von Stuhlgang befreit zu sein. Dies kann man draussen nicht immer machen, weil es erstens nicht überall sauberes Wasser gibt, und zweitens weil es einfach zu lange dauern würde (Wasser erwärmen, 1 Stunde ausleiten).
Welche Stoma-Artikel verwendet Ihr? Wenn ich nicht "irrigiere" (=Einlauf machen), nehme ich Ausstreifbeutel von der Firma "Coloplast" (14 Gramm/Stück/Tag). Habt Ihr leichtere Beutel, halten diese auf der Haut auch bei körperlicher Betätigung gut?
2.)
Wohin mit den vollen Beuteln in der Natur? Es ist nicht gerade angenehm zu wissen (oder zu riechen), die vollen Beutel im Rucksack dabeizuhaben. Natürlich könnte man die Beutel ausspülen und dicht verpacken, aber es ist dennoch irgendwie unangenehm zu wissen - sowohl für einen selbst, und weil Wildtiere sowie Insekten einen sehr viel feineren Geruchssinn als wir Menschen haben und möglicherweise hinter einem herlaufen/-fliegen. Haltet Ihr Verbuddeln für richtig, obwohl die Beutel nicht verrotten?
3.)
Weil ich eine Afteröffnung ohne Schließmuskel habe, die wegen des Restdarms schleimt, trage ich Damen-Slipeinlagen. Wohin nach Gebrauch mit diesen? Wie macht Ihr Damen der Schöpfung, die Ihr auf Trekkingtour geht, es damit? Nehmt Ihr die Gebrauchten (haha, klingt nach second-hand...) bis zum nächsten Müllbehälter in der Zivilisation mit, oder vergrabt Ihr die Einlagen bzw. die Binden?
Ich habe irgendwie das Gefühl, daß es nicht viele oder gar keine Antworten geben wird; aber man weiß ja nie...
Einen freundlichen Gruß an alle
von Peter
ich schreibe zum ersten Mal einen Beitrag hier und grüße alle freundlich.
Wer von Euch hat Erfahrungen mit Trekking und Stoma gemacht?
Ich selbst bin 40 Jahre alt und habe einen Stoma (operativ verlegter Darmausgang am Bauch) seit ich 7 Jahre alt war.
Da ich bei den Pfadfindern und im Wandervogelbund war, habe ich viele Rucksacktouren hinter mir (in Deutschland, Europa, Südamerika und China).
1.)
Zuhause mache ich täglich einen Einlauf, um am Tage gänzlich von Stuhlgang befreit zu sein. Dies kann man draussen nicht immer machen, weil es erstens nicht überall sauberes Wasser gibt, und zweitens weil es einfach zu lange dauern würde (Wasser erwärmen, 1 Stunde ausleiten).
Welche Stoma-Artikel verwendet Ihr? Wenn ich nicht "irrigiere" (=Einlauf machen), nehme ich Ausstreifbeutel von der Firma "Coloplast" (14 Gramm/Stück/Tag). Habt Ihr leichtere Beutel, halten diese auf der Haut auch bei körperlicher Betätigung gut?
2.)
Wohin mit den vollen Beuteln in der Natur? Es ist nicht gerade angenehm zu wissen (oder zu riechen), die vollen Beutel im Rucksack dabeizuhaben. Natürlich könnte man die Beutel ausspülen und dicht verpacken, aber es ist dennoch irgendwie unangenehm zu wissen - sowohl für einen selbst, und weil Wildtiere sowie Insekten einen sehr viel feineren Geruchssinn als wir Menschen haben und möglicherweise hinter einem herlaufen/-fliegen. Haltet Ihr Verbuddeln für richtig, obwohl die Beutel nicht verrotten?
3.)
Weil ich eine Afteröffnung ohne Schließmuskel habe, die wegen des Restdarms schleimt, trage ich Damen-Slipeinlagen. Wohin nach Gebrauch mit diesen? Wie macht Ihr Damen der Schöpfung, die Ihr auf Trekkingtour geht, es damit? Nehmt Ihr die Gebrauchten (haha, klingt nach second-hand...) bis zum nächsten Müllbehälter in der Zivilisation mit, oder vergrabt Ihr die Einlagen bzw. die Binden?
Ich habe irgendwie das Gefühl, daß es nicht viele oder gar keine Antworten geben wird; aber man weiß ja nie...
Einen freundlichen Gruß an alle
von Peter