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Hallo!
Möchte erstmals einen leichten 3000er machen.
Habe mir dafür 1,5 Tage ausgerechnet mit einer Hüttenübernachtung.
Der Talboden ist auf ca. 1200 m, die Hütte auf ca. 2300 m und der Gipfel auf ca. 3100 m.
Nun meine Frage:
Wie soll man sowas am Besten angehen?
1. Tag Aufstieg zur Hütte (ca. 3 Stunden und 1100 m) und
2. Tag Gipfel (2 Stunden rauf und wieder runter zur Hütte und dann auch wieder ins Tal, also insgesamt 7 Stunden) und rauf 800 Höhenmeter und runter fast 2000 Höhenmeter.
oder:
1. Tag Vom Tal bis zum Gipfel und dann in der Hütte übernachten (1900 m Aufstieg - 5 Stunden und 800 m Abstieg nochmal ca. 2 Stunden zur Hütte) und am 2. Tag dann
der Abstieg von der Hütte nochmal 1100 m?
Ist vielleicht eine blöde Frage, aber was haltet ihr für sinnvoller?
Danke, Norbert
ThomasFFM
24.09.2004, 08:56
Hallo, Norbert!
Welchen Gipfel hast Du denn im Auge?
Es ist in jedem Fall sinnvoller, am ersten Tag nur zur Hütte aufzusteigen und den Gipfel am frühen Morgen, also bei (normalerweise) besten Wetter-, Licht-, Sicht- und Kräfteverhätnissen anzugehen. Allerdings hängt die Planung von der kurzfristigen Wettervorhersage ab. Ich bin mal am Spätnachmittag zu Monte Peralba in den Karnischen Alpen aufgestiegen (auch fast 2700 m hoch), um einen Schönwettertag in dem ansonsten katastrophalen Sommer 2000 auszunutzen. Tatsächlich war am nächsten Morgen, nach der Hüttenübernachtung, alles in Wolken, und wir kamen gerade noch trocken zurück zum Auto...
Du musst natürlich auch bedenken, dass 1900 Höhenmeter Aufstieg an einem Tag sehr, sehr viel sind.
Gruß
ThomasFFM
Den Hohen Riffler im Verwall!
Ich dachte mir, daß das Abwärtslaufen von 3100 auf 1200 m zu sehr in die Knie geht, ist etwas kritisch bei mir, während die Kondition beim Aufwärtsgehen eher nicht so das Problem ist, daher meine Überlegungen!
Norbert
ThomasFFM
24.09.2004, 13:30
Hallo, Norbert!
Den Hohen Riffler kenne ich! Ich war allerdings 1977 oben... Stimmt, da kommen schon einige Höhenmeter zusammen (ich würde eher von 2000 als von 1900 ausgehen). Willst Du jetzt im herbst noch hinauf, sofern er in diesen Tagen nicht endgültig einschneit? Bis zum "Vorgipfel" - der nur zwei Meter niedriger als der Hauptgipfel ist - hast Du Gehgelände bzw. einen Steig in nicht besonders ausgesetztem Gelände, nur der letzte kurze Übergang ist II - aber den muss man ja nicht machen, vom Vorgipfel sieht man praktisch genauso viel.
Wie es für Deine Knie bequemer ist, musst Du selbst entscheiden. Gehst Du eigentlich mit Teleskopstöcken? Und lass Dir beim Abstieg ruhig Zeit, die meisten (ich auch!!) steigen zu schnell ab, und das geht dann auf die Knie. Immerhin verlaufen die letzten 600 oder 700 Höhenmeter Abstieg aber auf einem Almsträßchen, das ist angenehmer zu gehen.
Gruß
ThomasFFM
@ Thomas
Nein, heuer glaube ich nicht mehr daran!
Aber nächstes Jahr würde ich gerne!
Und da ich kein Bergsteiger bin, hab ich mir gedacht, daß ich nur den "leichten" Gipfel mache, aber der zählt doch wohl auch!?
Norbert
Natürlich zählt das auch!
Ich würde auch die variante wählen, bei der man zuerst auf der hütte übernachtet und dann am nächsten Tag auf den Gipfel, dort ist es morgens viel schöner!
thanatos
25.09.2004, 08:03
Ich nehm mal an du meinst den Riffler im Verwall.
Ich würde gemütlich am ersten Tag von Pettneu bis zur
Edmund Graf-Hütte wandern und am nächsten Tag zum
Gipfel aufsteigen. Der Abstieg ins Tal dürfte keine Probleme bereiten. Dies hab ich selber vor paar Jahren
gemacht als Vorbereitung für eine meiner Nepalreisen. ;D
@Thomas u Thanatos
Wie ist der Hohe Riffler?
Ist das ein sog. "leichter 3000er"?
Braucht es Steigeisen und weitere Hochtourenausrüstung oder kann man ihn bei guten Verhältnissen erwandern?
Gerry
ThomasFFM
26.09.2004, 16:17
Hallo, Gerry!
Nein, Steigeisen braucht man amHohen Riffler normalerweise nicht. Er besitzt bis zum erwähnten Vorgipfel eine Steiganlage, die nicht einmal besonders exponiert ist, und da die Edmund-Graf-Hütte, auf der man übernachtet, schon auf knapp 2400 m liegt, halten sich auch die Strapazen des Gipfelaufstiegs in Grenzen. Für den Hauptgipfel braucht man evtl. ein Seil, sofern man den kurzen IIer nicht frei klettern kann bzw. möchte (der Fels ist fest, der Übergang jedoch an einer Stelle - guter Henkelgriff - etwas ausgesetzt), aber dorthin muss man ja nicht unbedingt!
Kurz: Für Vorarlberger ist der Riffler eigentlich eine Wochenendtour! (Start ist in Pettneu am Erlberg.)
Gruß
ThomasFFM
Danke Thomas!!
Sieht gut aus!
Was ich nächstes Jahr alles machen sollte...
So wie es jetzt aussieht, werde ich Ende Juni/Anfang Juli in der Silvretta/Jamtalhütte eine Woche Hochtourenausbildung mit der Besteigung von 2-3 leichten 3000ern machen.
Danach trau ich mich dann auch selbst über und auf Gletscher.
Bin bisher schon bisher viel gewandert, aber hauptsächlich bis 2.500 m da war das noch nicht so das Thema!
Gruß, Gerry
ThomasFFM
26.09.2004, 17:58
Hallo, Gerry!
Nur Mut, wenn Du Zweieinhalbtausender besteigen kannst, kommst Du auch auf "leichte" Dreitausender - so groß sind die Unterschiede in den Anforderunggen nicht, vorausgesetzt, Du bist gesund (keine Herz- und Kreislaufprobleme)! Zudem sind die Kalkalpen meistens schroffer und ausgesetzter als die Zentralalpen. Wenn kein Schnee mehr liegt, ist der Riffler wirklich ein Wanderberg!
"Was ich nächstes Jahr alles machen sollte..." - ja, das kenne ich auch!
Gruß
ThomasFFM
Flachlandtiroler
19.10.2004, 10:58
Wo es ja bald wieder Winter wird...
Hoher Riffler, kurz vor dem Edmund-Graf-Haus (http://www.bildertalk.de/albums/userpics/54792/normal_040714_verwall_abstie
g-huette.jpg)
Der Moderator dieses Forums hat auf seiner HP (http://www.bergfotos.com/bergfotos-at-verwall-1/verwall-1.htm) auch was dazu.
Gruß, Martin
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