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Vollständige Version anzeigen : Wandern und Reisen in Rumänien


Elena
04.03.2007, 17:37
Hallo ihr,

vielleicht kann uns der eine oder andere hier weiterhelfen. Wir wollen zu viert im Herbst zweieinhalb Wochen nach Rumänien und stehen mit den Planungen noch ziemlich am Anfang. Klar ist nur, dass wir nach Siebenbürgen wollen und ins Donaudelta, und noch 1-2 Tage nach Bukarest. Ich würde auch gerne noch die Moldauklöster im Norden sehen. Meine Fragen im Moment sind:

1. Wie kommt man von München aus am schnellsten und billigsten (zweitrangi) hin? Ich habe keine Lust, 26 Stunden Bus oder Zug zu fahren, und die einzig Alternative scheint ein nicht ganz billiger Lufthansaflug nach Bukarest zu sein. Die andern wollen nicht mit dem eigenen Auto fahren, das ist allerdings auch etwas klapprig. Habt ihr noch Geheimtips?

2. Was sind eure Highlights? Und was ist machbar in zweieinhalb Wochen? Damit verbunden: Wir würden einen Mietwagen nehmen. Wie kommt man auf den Straßen voran - wäre ein Abstecher für 2 Tage zu den Moldauklöstern machbar oder purer Stress?

3. Wir würden gerne einige Tageswanderungen machen - gibts da Literatur in der Art der "dumont aktiv"-Reihe? Oder habt ihr Tips?

Danke und viele Grüße, Elena

michael.kramer
04.03.2007, 19:53
Zu 1. Eine billige und schnelle Alternative ist mir nicht bekannt. Entweder oder.

Zu 2. Für 2 1/2 Wochen habt ihr schon fast zuviel vor. Da kann man ja nur quasi "abhaken", been there, done that. Man kommt auf den Strassen zwar recht gut voran, es sind aber keine besonders guten Wege abseits der Hauptstrassen vorhanden. Und klein ist Rumänien auch nicht. Wir sind damals von Tulcea über Bresov und Sibiu nach Arad und weiter nach Ungarn gefahren, reine Fahrtzeit ca. 16 Stunden. Mittags losgefahren, ohne Pausen und zum Frühstück waren wir in Ungarn.
Ich würde entweder von Bukarest nach Norden (Siebenbürgen, Klöster) oder nach Osten (Klöster, Donau-Delta) fahren. Da das Delta ohne eigenes Boot eher unspektakulär ist, meine Empfehlung: 2 Tage Bukarest, mit der Bahn nach Hermannstadt (Sibiu) für mindestens 3 Tage. Von da mit dem Mietwagen nach Nord-Osten, Klöster und hübsche kleine Dörfer besuchen. Mit ein paar kleineren Tageswanderungen sind da problemlos 7 Tage drin. Für die restlichen Tage würde ich auf dem Weg nach Bukarest in der Gegend von Bresov/Sfantu Gheorge einen Zwischenstop machen, die schönen Schlösser und Burgen bestaunen. Mehr wird praktisch nur Stress.

Zu 3. Der Karpatenwilli (http://www.karpatenwilli.com/) weiss fast alles, was man wissen kann/sollte.

Elena
05.03.2007, 10:17
Zu 1. Eine billige und schnelle Alternative ist mir nicht bekannt. Entweder oder.

Das habe ich schon befürchtet. Wir haben uns jetzt schon ziemlich für "schnell" entschieden.


Zu 2. Für 2 1/2 Wochen habt ihr schon fast zuviel vor.


Das habe ich auch schon befürchtet. :( Dann müssen wir nochmal genau schauen, was wir aussortieren könnten...


Da das Delta ohne eigenes Boot eher unspektakulär ist, meine Empfehlung: 2 Tage Bukarest, mit der Bahn nach Hermannstadt (Sibiu) für mindestens 3 Tage. Von da mit dem Mietwagen nach Nord-Osten, Klöster und hübsche kleine Dörfer besuchen. Mit ein paar kleineren Tageswanderungen sind da problemlos 7 Tage drin. Für die restlichen Tage würde ich auf dem Weg nach Bukarest in der Gegend von Bresov/Sfantu Gheorge einen Zwischenstop machen, die schönen Schlösser und Burgen bestaunen. Mehr wird praktisch nur Stress.


Danke! Das werde ich mir mal genau anschauen. Ich weiß allerdings nicht, ob cih die anderen vom Delta abbringen kann... ;) Wir haben überlegt, im Donaudelta eine Kanutour zu machen, wobei mir der Gedanke, 2 volle Tage oder mehr in einem fast stehenden Gewässer durchs Schilf zu paddeln, etwas langweilig vorkommt. Aber zumindest einen Tag könnte ich mir das vorstellen. Wie ist das mit Rundfahrten oder anderen Fahrten, die da angeboten werden? Lohnt sich das nicht (wenn man nunmal kein eigenes Boot hat)? Angeblich kann man da - natürlich nur an den trockenen Stellen :D - auch nett Radfahren - weiß da jemand etwas drüber?


Zu 3. Der Karpatenwilli (http://www.karpatenwilli.com/) weiss fast alles, was man wissen kann/sollte.

Danke auch für den Tip!

Gruß, Elena

michael.kramer
05.03.2007, 16:29
Ich weiß allerdings nicht, ob cih die anderen vom Delta abbringen kann... ;) Wir haben überlegt, im Donaudelta eine Kanutour zu machen, wobei mir der Gedanke, 2 volle Tage oder mehr in einem fast stehenden Gewässer durchs Schilf zu paddeln, etwas langweilig vorkommt. Aber zumindest einen Tag könnte ich mir das vorstellen.Also Kanutour ist schon was Feines im Delta. Allerdings stellst Du Dir das etwas falsch vor. Die Donau fliesst so schnell Richtung Meer, dass Zurückfahren praktisch nicht in Frage kommt. Als ungeübter Fahrer kommt man am ersten Tag in etwa bis dahin, wo das Delta dann interessant wird. Verlässt man hier die Donau nicht, sondern fährt als weiter den Schifffahrtskanal, erreicht man am 3. Tag Sf. Gheorge (heisst genauso wie der Ort bei Bresov) und das Meer. Von hier fährt ein Fährschiff flussaufwärts zurück, die nehmen auch die Kanus mit.

Je nach Interesse lassen sich natürlich viele Tage in den hunderten Kanälen verbringen. Es gibt da aber natürlich keine Einkaufsläden, ganz selten mal ein Haus. Für viele genau das, was sie suchen :)

Wie ist das mit Rundfahrten oder anderen Fahrten, die da angeboten werden? Lohnt sich das nicht (wenn man nunmal kein eigenes Boot hat)? Angeblich kann man da - natürlich nur an den trockenen Stellen :D - auch nett Radfahren - weiß da jemand etwas drüber?Von den Preisen abgesehen: Die Ausflugsschiff-Fahrten finde ich übel. Morgens Busladungen Touris aufs Schiff, Schifffahrtskanal runter, über den Altarm zurück. Abends wieder in Tulcea. Ist nicht viel anders als eine "Rhein-Schiffahrt". Wer drauf steht...

Es gibt noch diverse kleine Motorboot-Ausflüge, da sieht man etwas mehr. Je nach Tour fährt man 1-2 Stunden Vollgas den Fluss runter, dann rechts oder links in Seitenkanäle. Bei manchen ist ein Landstop bei Vogelbeobachtungsposten mit drin. Abends geht's zurück nach Tulcea. Man kommt auch nicht soo weit ins Delta dabei.

Dann gibt es noch schwimmende Hotels. Das hat bestimmt seinen Reiz. Ich weiss allerdings nicht viel darüber, hauptsächlich weil ich sowas ganz bestimmt nicht nutzen würde. Die liegen aber zu Dutzenden am Ufer, so mit Sonnenterasse und Bar und allem. Vielleicht gibt's da sowas wie ein Wochenend-Paket.

Zum Radfahren kann ich nicht viel sagen. Vorstellen kann ich mir, dass man auf Ceauşescus Dämmen (er wollte das Delta trockenlegen) herumfahren kann. In den Naturschutzzonen ist aber so ziemlich alles verboten, was an Land stattfindet. Da muss man ins Boot :D

Elena
05.03.2007, 17:07
Hallo Michael,

danke für die Aufklärung! Genau die Infos habe ich gesucht. Ich finde es nicht so einfach, genau das aus Reiseführern zu extrahieren, da macht man sich doch schnell falsche Vorstellungen.

Zum Beispiel über die Fließgeschwindigkeit. :D Ich hatte da eher eine Seengruppe in Finnland vor Augen, durch die ganz gemächlich eine sanfte Strömung geht. Man könnte also eine 3-oder mehr-Tage-Kanutour machen und dann mit der Fähre zurückfahren? Du schreibst, es gibt kaum Einkaufsmöglichkeiten und Häuser unterwegs - das gilt dann wohl auch für die Übernachtungsmöglichkeiten, oder? Müsste man dann zelten - und dürfte man das?

Die Ausflugsfahrten klingen in der Tat abschreckend. :p Nach den schwimmenden Hotels werde ich mich mal erkundigen, obwohl das ein bisschen nach Kreuzfahrt klingt - und faul eingesperrt sein und den Tag über in der Sonne liegen liegt uns nicht so. Aber vielleicht könnte man die auch mit den Kanutouren verbinden?

Mittlerweile bekomme ich das Gefühl, dass das Donaudelta eine eigene Reise wert wäre (sowas hattest du in deinem ersten Post ja auch angedeutet). Wie schade, dass mein Kontingent an Urlaubstagen so begrenzt ist!

Gruß, Elena

michael.kramer
05.03.2007, 22:54
danke für die Aufklärung! Genau die Infos habe ich gesucht. Ich finde es nicht so einfach, genau das aus Reiseführern zu extrahieren, da macht man sich doch schnell falsche Vorstellungen.Damit verdiene ich mein Geld. Wenn man das alles nachlesen könnte...

Man könnte also eine 3-oder mehr-Tage-Kanutour machen und dann mit der Fähre zurückfahren? Du schreibst, es gibt kaum Einkaufsmöglichkeiten und Häuser unterwegs - das gilt dann wohl auch für die Übernachtungsmöglichkeiten, oder? Müsste man dann zelten - und dürfte man das?Anders als bei uns ist in Rumänien das Wildcampen nicht generell verboten. Allerdings ist das Donau-Delta großteils Naturschutzgebiet, da muss man sich entsprechend informieren. Es gibt entlang der (kurzen) Strecke genug Unterkünfte (Gästehäuser und Hotels, und eben die schwimmenden). Es ist nur schwer, das im Voraus zu buchen, da so eine Kanutour mit Hotelübernachtung eher ungewöhnlich ist. Dazu bleibt noch die Frage, mit welchen Kanus?

Mittlerweile bekomme ich das Gefühl, dass das Donaudelta eine eigene Reise wert wäre (sowas hattest du in deinem ersten Post ja auch angedeutet). Wie schade, dass mein Kontingent an Urlaubstagen so begrenzt ist!Oh, man kann auch eine Krankheit da unten kurieren :D

Elena
06.03.2007, 09:37
Danke für die Infos, Michael! Du organisierst nicht zufällig im Herbst eine Kanutour im Donaudelta? :-)

Ich habe jetzt mal ein bisschen gegoogelt und bin auf mehrere Anbieter gestoßen, die im Prinzip geführte Kanutouren durchs Delta anbieten. Bei den meisten ist man zumindest 2-3 Tage in Crisan "stationiert" und macht von dort Tagesausflüge mit oder ohne Vogelkundler.

Einerseits bin ich zwar etwas skeptisch, was geführte Touren angeht, andererseits haben wir relativ wenig Kanuerfahrung, müssten die Boote irgendwoher kriegen und außerdem habe ich gelesen, dass man in den Seitenarmen ohne GPS kaum zurechtkommt. Da wäre es vermutlich ziemlich bescheuert, einfach allein draufloszupaddeln. Wir werden jetzt mal genau schauen, ob wir etwas für uns finden. Allerdings würden wir erst Mitte/Ende September dort sein - ist das schon zu spät oder gerade perfekt fürs Donaudelta? Die meisten angebotenen Touren sind früher im Jahr.

Jedenfalls bin ich schon fast bereit, zugunsten des Deltas die Moldau-Klöster auf einen anderen Urlaub zu vertagen. Mir scheint, man muss auf jeden Fall mehr als zweieinhalb Wochen in Rumänien verbringen, da gibt es soooo viel, was mich interessieren würde!

Gruß, Elena

michael.kramer
06.03.2007, 18:10
Ich habe jetzt mal ein bisschen gegoogelt und bin auf mehrere Anbieter gestoßen, die im Prinzip geführte Kanutouren durchs Delta anbieten. Bei den meisten ist man zumindest 2-3 Tage in Crisan "stationiert" und macht von dort Tagesausflüge mit oder ohne Vogelkundler.Soweit ich weiss, ist das alles derselbe Veranstalter. Es gibt da einen Deutschen als Guide, oder?

Einerseits bin ich zwar etwas skeptisch, was geführte Touren angeht, andererseits haben wir relativ wenig Kanuerfahrung, müssten die Boote irgendwoher kriegen und außerdem habe ich gelesen, dass man in den Seitenarmen ohne GPS kaum zurechtkommt. Da wäre es vermutlich ziemlich bescheuert, einfach allein draufloszupaddeln. Wir werden jetzt mal genau schauen, ob wir etwas für uns finden. Allerdings würden wir erst Mitte/Ende September dort sein - ist das schon zu spät oder gerade perfekt fürs Donaudelta? Die meisten angebotenen Touren sind früher im Jahr.Man kann bei diesen Touren zwar auch Pech haben, aber in der Regel sind das kleinere Grüppchen mit lauter naturbegeisterten Leuten. Ohne viel Kanu-Reise-Erfahrung (insbesondere Zelt und Orientierung) ist so eine selbstorganisierte Fahrt kaum ein Erlebnis. GPS muss es nicht gerade sein, eine Karte und ein Kompass tun's auch. Auf dem Wasser verirrt man sich nicht soooo leicht.

Ende September ist eigentlich eine gute Zeit für's Delta. Da sammeln sich die großen Vogelschwärme für den Zug gen Süden. Das Wetter ist gemässigter (mehr wie skandinavischer Sommer), aber noch nicht zu kalt oder feucht. Es liegt nur an den Ferienzeiten, dass weniger Angeboten wird.

Jedenfalls bin ich schon fast bereit, zugunsten des Deltas die Moldau-Klöster auf einen anderen Urlaub zu vertagen. Mir scheint, man muss auf jeden Fall mehr als zweieinhalb Wochen in Rumänien verbringen, da gibt es soooo viel, was mich interessieren würde!Das schliesst sich nicht aus. Es ist eher die Entscheidung Siebenbürgen oder Delta, die wegen der Geographie sinnvoll ist (wie ich oben schon schrieb). Es ist halt schade um die viele Fahrzeit, wenn ihr vom Westen ganz nach Osten fahrt (ca. 8 Stunden Landstrasse).

Elena
07.03.2007, 08:44
Soweit ich weiss, ist das alles derselbe Veranstalter. Es gibt da einen Deutschen als Guide, oder?


Zumindest kommt ein Veranstalter häufiger vor, der Guide (Biologe und Ornithologe) ist Rumäne, spricht allerdings sehr gut Deutsch nach dem, was ich gelesen habe.

Danke für deine Einschätzung zur Reisezeit - das klingt ja super. Ich war mir nicht so sicher, ob im September schon die ersten Herbststürme aufziehen.

Wir werden uns am kommenden Wochenende oder an dem danach mal zu viert etwas ausführlicher überlegen, wie wir das machen wollen. Auch die Entfernungen werden wir uns nochmal kritischer anschauen. Ich melde mich dann nochmal, auch auf deine PN. :)

Gruß, Elena

martinb
27.03.2007, 15:55
Wie wärs mit einer Anreize per Wizzair. Die fliegen ab Dortmund nach Bukarest schon ab rund 50 Euro.

Gruß

Martin

Killer
03.08.2007, 13:34
Hallo,
suche eine Tour zwo bis drei Wochen lang ziemlich abgelegen,
man sollte auch recht wenig Wandderen begegnen,
wenn möglich an einem Fluss entlang
und nichts Gebirge artiges (jedenfalls nicht zu hoch)
jemand eine Idee :)

Killer
08.08.2007, 14:40
keiner eine idee??? :(

Killer
09.08.2007, 19:18
schon wieder ich
jemand eine Idee ab "Baius"?

gringo
11.08.2007, 09:42
Versuch´s mal mit dem Anina-Gebirge. Die Begehung der Nera-Klamm erfordert schon mal gut 9 Std. reine Gehzeit, dann kannst Du noch durch die Karasch- und die Beuschnita-Klamm gehen. Das Anina ist ein reines Mittelgebirge und meist sehr einsam. Meine eigenen Erfahrungen dort findest du unter www.mountainvoyager.blogspot.com (http://www.mountainvoyager.blogspot.com). Dann solltest Du unbedingt bei www.karpatenwilli.com (http://www.karpatenwilli.com) reinschauen. Der Willi war schon häufiger und intensiver dort, als ich. Ans Südende des Anina-Gebirges schließt sich übrigens die Donau an, das sogenannte "Eiserne Tor" (Grenze zu Serbien) ist nicht weit. Auch darüber Info bei Willi.

Killer
11.08.2007, 14:14
Sibiriern wäre nicht schlecht :D da wollte ich nächstes Jahr hin ;)
jop danke für den Tipp ich schau mich mal um
sehe schon in den Bergen ist es ja alg. ziemlich einsam
blos suche ich etwas mehr für den Winter und da wollte ich nicht unbedingt so hoch rauf

hmm ja ne würde ja passen danke :)


wie sieht es da mit Zelten aus oder Feuer machen
hat da jemand was dagegen? hab gesehen das die z.b. Nera-Klamm ein National Park ist

Beavis
11.10.2007, 10:02
Also ich war jetzt in Rumänien und das billigste ist wohl da hin zu kommen mit dem Bus.
Das Busunternehmen ist aus Rumänien und heißt "EUROLINES" sie befahren viele Städte in Deutschland und die Tickets gibt es in einigen Reisebüros.
Wir kauften 1 Woche vor Abfahrt ein Ticket.
Wenn man Glück hat gibt es noch sogenannte "Promo" Tickets die sind besonders günstig wenn man Hin und Rückfahrt zusammen bucht insgesammt für unschlagbare 75,- EUR
Ein normales Ticket kostet 175,-EUR
Allerdings ist es nicht die angenehmste Art zu Reisen 24h non Stop im Bus.
Es gibt auch noch die Möglichkeit zu Fliegen die günstigste variante die ich da gefunden habe ist wizzair(dot)com

Islaverde
03.01.2008, 14:30
Eine günstige Variante wäre mit Sky Europe um 50-100€, allerdings von Wien (Wien - Bukarest und retour)
Ausserdem ist der NP Piatra Craiului (Königstein) ein lohnendes Wanderziel.

assolo
11.01.2008, 19:15
hallo elena!

war vor drei jahren in rumänien und kann dir folgende tipps geben:

zum mietwagen: am flughafen die einheimischen autovermieter abklappern, da gibts oft richtige schnäppchen und stilecht original rumänische "dacias" (allerdings neu und in bestem zustand)

wir bezahlten damals 30 euro pro tag fürs auto, was wirklich billig ist.

zum donaudelta: es gibt ausflugstouren auf grösseren schiffen die den gnzen tag dauern und wo man einfach eine runde durchs riesige delta macht...

wenn man aber am hafen in tulcea rumspaziert quatscht euch vielleicht jemand an mit dem du individuell was aushandeln kannst. bei uns wars so.

wir warenn dann alleine mit userem guide einen halben tag im delta unterwegs. fischen, relaxen. der guide hatte auch fisch eingekauft den er uns zu mittag am lagerfeuer "russian style" (ganze 20cm-fische frittiert mit extrem knoblauch sose) bereitet. war ein toller tag, nicht umsonst nennt man das donaudelta den letzten urwald in europa.

wenn du alleine da unterwegs bist brauchst du eine gute karte undn kompass, es ist ein riesiges labyrinth.

die gegend um die moldauklöster ist wunderschön, gar nicht touristisch erschlossen, die städte dort im gegensatz zu transsylvanien aber traurige plattenbau andenken an die ceaucescu- ära.

viel spass in rumänien

lg thomas

Elena
29.01.2008, 14:00
@Thomas: Danke für deine Tips, auch wenn sie für diesen Rumänienurlaub zu spät kamen - wir waren Ende September schon dort. ;) Aber erstens haben wir die Moldauklöster nicht geschafft, deshalb muss irgendwann in der näheren Zukunft ein zweiter Rumänienurlaub geplant werden, und zweitens helfen deine Tips sicher anderen Leuten hier weiter.

Wir waren übrigens eine Woche in Siebenbürgen, im Dorf Viscri, wo wir in einem Ferienhaus gewohnt haben, einem teilweise restaurierten sächsischen Hof. Das Haus kann ich nur empfehlen und verlinke es deshalb hier mal:
http://www.ferienwohnungen.de/ferienwohnung/5669/
Die Vermieter Roman und Annette können einem viel erzählen über das Dorf und die Umgebung und auch Wander- und Ausflugstips geben. Ausflüge nach Sibiu, Sighisoara und in die nähere Umgebung haben wir von dort gemacht.

Danach waren wir 4 Tage im Bucegi-Gebirge von Sinaia aus wandern - sehr schön und gut machbar für die wenigen Tage, weil das Gebirge relativ gut erschlossen ist.

Weitere 5 Tage waren wir dann im Donaudelta und haben in Murighiol übernachtet. Die 5 Tage fand ich schon fast zuviel für die Gegend. Wir haben zwei Ausflüge ins Delta gemacht, aber wenn man weder an Vögeln noch an Fischen noch an der sportlichen Seite des Kanufahrens besonders interessiert ist, "reichen" zwei solche Ausflüge auch, finde ich. Man kann im Delta eben schlecht mal auf eigene Faust einen Ausflug unternehmen - Thomas' Tip mit dem Hafen in Tulcea ist übrigens gut - genauso haben wir es bei einem Ausflug gemacht und wurden von allen Seiten mit Angeboten überhäuft. Ansonsten ist Tulcea, vom Reiseführer groß als das Tor zum Delta gepriesen, ja eher ein Reinfall - genauso wie das Deltamuseum dort, wo es vor allem ein paar ausgestopfte Vögel und im fast ganz dunklen Keller zig Aquarien mit verschiedensten Fischen drin gab. Allerdings wird das Museum anscheinend gerade umgebaut - vielleicht wird also was draus!

Am Schluss hatten wir noch zwei Tage in Bukarest, die sich ebenfalls gelohnt haben. Schön ist da übrigens das kleine jüdische Museum in der ehemaligen großen Synagoge, wo man eine ganz individuelle Führung ganz umsonst (bzw. gegen eine Spende) bekommt.

Im nächsten Urlaub sind dann der Norden und der Westen des Landes dran!

Gruß, Elena