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Vollständige Version anzeigen : K2 / Concordia-Trek 2004


Karin_S
09.01.2003, 19:54
Hallo Zusammen,
mein Mann denkt darüber nach, 2004 nach Pakistan zu gehen.
Wir fangen jetzt schon an, Alles an Informationen zu Sammeln, was wir finden können:
Empfehlenswerte Agenturen, Routenplanungen, Sicherheit und vielleicht auch einen Reisepartner für ihn, da er die Reise mit hoher Wahrscheinlichkeit alleine machen muss, und, und, und...
Ist vielleicht noch ein Bisschen früh, aber besser als zu spät?
Karin

Bischti
10.01.2003, 22:37
Hallo Karin,

schau` mal auf folgende Homepage:
www.diamir.de

Ist eine kleine, aber sehr gute Trekkingagentur, die sich vor ca. 4 Jahren von "Schulz aktiv" abgespaltet haben. Sind Leute, die einfach besondere Arten und spezielle Trekkings - auch speziell für Dich zurechtgeschnittene Touren - anbieten. Die K2-Tour mit Balotor über den 5.6000èr Gondogoro zum Concordiaplatz ist auch 2004 für einen - für meine Begriffe - echt akzeptablen Preis drin. Ich wolte diese Tour schon 2003 in Angriff nehmen -mein Kumpel kriegt aber dieses Jahr da keinen Urlaub. Vielleicht trifft man Deinen Mann ja nächstes Jahr in der Truppe ;)

Bischti

Andreas
11.01.2003, 09:43
Hallo Karin,
Der Concordiatrek ist sicherlich der Königstrek in Pakistan und kann nicht alleine resp. individuell unternommen werden. Gemäß pakistanischen Richtlinien müssen mindestens 4 Personen mit einer recognized agency unterwegs sein. Es gibt allerdins sehr lohnende Touren in Karakorum und Hindukush, die auf eigene Faust unternommen werden können. Zuerst mal alles in Hunza und Gojal, dann die Lakpe Lhawo Tour (»Snowlake«): Biafo-Hispar-Gletscher-Traverse. Man braucht zwar Träger und Führer, kann das aber vor Ort z. B. in Skardu organisieren.
Ich empfehle zur weiteren Vorbereitung und Entscheidungsfindung den Lonely Planet »Trekking in the Karakoram and Hindukush«, 2. Aufl. 2002.
Grüße,
Andreas

Guest
20.04.2003, 03:05
War im Jahr 2002 alleine im pak. Karakorum/Himalaya. Wenn ihr genug Zeit habt kommuniziert nicht zu viel über Agenturen, sondern versucht die Trekks vor Ort selbst zu organisieren. Bereitet euch aber über etwaige Routen in den bekannten Führern/Internet ein. In den Basaren von Gilgit und Skardu und vor Ort gibt es jede Menge offizielle und inoffizielle Guides (billiger), die kürzere oder längere Trekks mit euch zusammen organisieren; was den Concordia Trekk+Gondogoro La betrifft hilft hartes Verhandeln. Hab eine Trekkingkollegin getroffen die um 700$ (2 Träger, 1 Guide, schlechtes Essen) die Sache durchgezogen hat.

Andreas
22.04.2003, 21:26
War im Jahr 2002 alleine im pak. Karakorum/Himalaya.
Hallo Gabriel,
Welche Treks hast du unternommen? Und wie stand es mit der tatsächlichen und subjektiven Sicherheit? Ich denke, dass up-to-date Infos sicher einige hier interessieren würden!
Pakistan ist eines meiner Lieblingsländer und gerne erinnere ich mich an abenteuerliche Reisen durch die wilde Bergwelt des Hindukush und Karakorums.
Grüße,
Andreas

Guest
24.04.2003, 18:26
Befand mich 2002 wie erwähnt alleine für 2 Monate im pak. Karakorum/Himalaya. Ich persönlich habe mich dabei nie unsicher gefühlt. Kleine Dinge sollten natürlich beachtet werden, die in jedem besseren Reiseführer angeführt sind (Stichwort: Verhalten in moslemischen Ländern, Kleidung - Frauen immer mit Kopftuch!, kein öffentlicher Austausch von Zärtlichlichkeiten bei Päärchen...Kritik der politischen Verhältnisse). Wenn man das alles mit nötigem Fingerspitzengefühl und ohne westliche Besserwisserei befolgt, gewinnt man dort drüben unvergessliche Momente und Freunde fürs Leben (sollten die großen Politiker auch beherzigen ??? )
Wenn ihr Trekken wollt geht nie ohne einen Einheimischen vor Ort mit (Guide/Träger). Das hat mehrere Vorteile:
Gletscherüberquerungen (und deren gibt es in Pakistan viele) sind oft nicht so einfach zu bewerkstelligen.
Die Wege sind im Gegensatz zu Ladhak oder Nepal oft schwer zu finden.
Bei 4000-5000m Höhe ist speziell am an Anfang der Reise der Rucksack doch recht unkomfortabel schwer. :P
Ein Guide kann dich viel mehr in die Gegend integrieren, viele sprechen Englisch, erzählen über Alltagsprobleme, bei Lagerfeuerromatik wird über die Sagen der Gegend berichtet und mit unseren verglichen, Joghurt wird besorgt und manchmal auch Viecher geschlachtet.

Ich persönlich habe folgende Trekks gemacht:
Nanaga Parbat Süd/Mazeno La und Nord/Märchenwiese.
Ist beides von Gilgit aus zu organisieren. Süden: Fahrt nach Tarashing (an der Rupalflanke), Guide anheuern reinspazieren. Wenn ihr über den Mazeno La drübergeht (nicht ganz ungefährlich) sollte das Trekkingteam größer sein. (Im Rupaltal gegenüber dem Nanga Parbat gibts übrigens einen netten 6000er den die Tarashinger ohne Gebührenfirlefanz mit euch besteigen)
Die Märchenwiese kann man alleine durchziehen, da oben sind relativ viele Punjabi Touristen in Stöckelschuhen.

Rush Lake Trekk: 5d von Gilgit oder Hunza aus zu bewerkstelligen. Geht von Hoper hinauf zum Rush Lake. Von dort hat man bei Schönwetter eine Wahnisnnsaussicht auf die großen (entfernten) 8000er K2, Broad Peak...Baltoro. Ein Geheimtipp!

Von Gilgit, Hunza oder Skardu aus können viele kurze Touren unternommen werden, vorher im Lonely Planetführer (oÄ) vorbereiten, Proviant kaufen, einen Postjeep in ein Kaff organisieren (billiger als Tourijeeps), Guide com Porter com Cook im Idealfall organisieren (verbissen handeln!!!), Lostrekken.

Die längeren Touren besonders in die Restricted Areas müssen über Agenturen organisiert werden, die oft Phantasiepreise verlangen. Doch mit Verhandlungsgeschick kann man sich eine eher "spartanische" Tour organisieren. (vgl 700$ K2, Gondogoro La, ) Selbst der Papierkram lässt sich in kürzester Zeit abwickeln wenn die Herren Geschäfte riechen.

Ich habe bei meinem Aufenthalt großartige Menschen kennengelernt. Pakistan ist wesentlich angenehmer zu bereisen als Indien, die Menschen sind viel weniger aufdringlich. Klar, das Land ist nichts für Warmduscher und als Frau würde ich dort nicht alleine Reisen, doch gerade das macht es sympatisch. ;)

Karin_S
24.04.2003, 19:31
Hallo Gabriel,

leider werden wir/mein Mann nicht auf Träger und Guide verzichten können.
Welche Agenturen sind nach Deiner Erfahrung empfehlenswert? Mailadressen?

Viele Grüße
Karin

Guest
24.04.2003, 21:32
Hallo Karin,
wie gesagt meine "Trekking Agentur" war der Bazar von Gilgit. Wenn du mit Agenturen verhandeln willst stehen die dutzendweise im Netz und es ist kaum möglich mit denen vernünftige Preise auszuhandeln. Es ist hiebei oft fast besser den Trekk überhaupt mit einem westlichen Veranstalter durchzuziehen (Storno...)

Anbei die Adresse des offiziellen Guides Rahat Shah aus Tarashing, der mit seinem guten Führer Juma Wali eine "halboffizielle" Agentur abzieht - Sehr nette Kerls, dennoch handeln...!

e-mail

rahatshah@hotmail.com (?)

pA Sky Ways Hotel
Nasem Shopping Center
Gilgit, Pakistsan

oder

Teh. Astore
P.O. Tarashing N.A.
Gilgit, Pakistan
Phone: 92 572 3026

Wenn Du ihn erreichst sende ihm "The best greetings from Gabriel, the big man from Austria"

Karin_S
25.04.2003, 11:14
Hallo Gabriel,

vielen lieben Dank für die Adresse.
Ein deutscher Veranstalter fällt leider aus, die Gruppen sind zu groß, um auf unsere individuellen Eigenheiten Rücksicht nehmen zu können, wir sind daher auf Infos vor Ort angewiesen.
Gruß
Karin

Andreas
29.04.2003, 07:12
Hallo Gabriel,

Man merkt, dass du Pakistan lieben gelernt hast!
Mir ging es ähnlich auf drei Reisen nach Pakistan.
Besonders angetan hat es mir Hunza, Gojal und
das obere Ghizarvalley. Die Kultur der Ismaeliten
ist in vielerlei anders, als die sunnitische und die
schiitische. Irgendwie weltoffener...

Vermutlich kennst du auch die kurzen Wanderungen
rund um Passu: Yunz-Valley, Hussaini und die
Strecke nach Gulmit. Am meisten beeindruckte
mich die Aussicht vom nördlichen Ende des Yunz-
Valleys, von dem man aus den Baturagletscher
sieht: wie ein Meer voll erstarrter Wellen.

Nach Baltistan habe ich es leider noch nicht ge-
schafft, aber ich habe es mir fest vorgenommen.

Schöne Grüße,
Andreas

Guest
29.04.2003, 14:38
hallo zusammen,
also ich habe meine tour 24.07-17-08.2003 zum K2 Basecamp bzw. über gondogoro pass bei HAUSER EXKURSIONEN gebucht, bisher 9 leute.

ich war schon 2 mal alleine in nepal/ kein problem.
aber pakistan ist (trekkanforderungen bzw. aktuelles zeitgeschehen ) eine andere Liga.

ist zwar teuer ca. 3000€, aber ich denke die beste no stress variante !...auf zum K2.

schönen tach !

asif
30.04.2003, 11:38
Hallo Gabriel,

vielen lieben Dank für die Adresse.
Ein deutscher Veranstalter fällt leider aus, die Gruppen sind zu groß, um auf unsere individuellen Eigenheiten Rücksicht nehmen zu können, wir sind daher auf Infos vor Ort angewiesen.
Gruß
Karin

Hallo Karin,

Ich bin im Pakistan geboren und aufgewachsen, lebe seit 17 Jahre in Deutschland. Ich habe satt staendig
vor computer zu sitzen und zu Programmieren und
moechte gern Pakistan besser kennenlernen (Diese
habe ich in meine Jungend verpasst). Ich moechte
mich als Guide selbstaendig machen und suche
Leute die Reise in Pakistan unternehmen wollen,
um dennen hier und vor Ort bei der Organasition
meine Erfahrungen anzubieten.

Was Reisen im Pakistan betrifft habe ich schon
einige erfahrungen in letzten drei Jahren sammeln
koennen, allerdings mit Trecking habe ich keine
grosse Erfahrungen. Aber was nicht ist kann noch
werden. :D

Guest
30.08.2003, 12:10
Hallo
Wir sind diese Woche aus Pakistan zurück gekommen und waren dort am Concordiatrekk mit Überschreitung des Gondogoro La nach Hushe unterwegs.
Haben in Islamabad das Permit und einen Lizensierten Führer organisiert. (muss dort gemacht werden, da ein Teilnehmer und der Guide persönlich im Tourissmusministerium zu einem Briefing und nachher zu einem Debriefing erscheinen muss (gilt für alle Trekks in restricdet Gebieten)
Nicht gleich nach Skardu fahren, sonst muss wieder einer zurück...!
Sind jedenfalls alle sehr hilfsbereit und es sind keinerlei Probleme wegen der Irak - USA -Kriese zu merken, auser, dass fast keine Touristen mehr da sind und die Bevölkerung darunter leidet...
unser Guide ist ein Balti der in Rawalbindi studiert und hat auch E-mail:
muazzam_76pk@yahoo.com
liebe Grüße aus Wien
Winni und Gerda

Guest
22.01.2004, 18:35
:D moin moin aus hamburg

habe durch zufall euer posting entdeckt und würde mich freuen ein paar mehr details zu erfahren ... wir (4 leute) wollen dieses jahr nach pakistan, haben aber keine lust uns in die hände einer abzocker-agency zu begeben ... deswegen sind wir dankbar für jeden tip bezgl. :

ansprechpartner, mailadressen und sonstigem wissenswertem zu diesem wunderbaren land

freue mich auf euer feedback


viele gruesse

dirk

Guest
27.01.2004, 16:16
Hi Dirk,

der Thread ist ja schon ein wenig älter, aber von mir erst jetzt entdeckt worden.

Ich war 2001 mit nem Freund am K2. Organisiert wurde der Trek über
http://www.adventure-touroperator.com/main.html
die ich uneingeschränkt empfehlen kann. Der Chef, Mr. Malik, ist ein vornehmer Herr, der ausgezeichnet Englisch spricht und einen wirklich "umsorgt" (was ich sonst nicht unbedingt haben muß). Alles hat wunderbar geklappt, von der Abholung in Islamabad am Flughafen bis zur Rückreise. Guide und Koch und der Rest der Crew waren ebenfalls prima.

Außerdem hat Mr. Malik sich große Mühe gegeben, uns (2) noch einen dritten Mann (Australier) für die Gruppe zu besorgen, um so den Preis günstiger zu machen. Wir haben inkl. Inlandsflüge ca. 1050 USD bezahlt damals.

Ergo: Ich kann diesen VEranstalter uneingeschränkt empfehlen.

Gruß
Christian

Bischti
08.02.2004, 20:03
Hallo Christian, was der gezahlte Preis von 1050 US$ pro Person oder zusammen für alle? Inlandflug schon drin?
art Ihr insgesamt nur 3 Leute? Habe gehört, dass mindestens 4 zusammen kommen müssen. Oder hat man Euch dann an eine andere Gruüüe "angehängt"?

Grüße

Bischti

Guest
11.02.2004, 09:03
hi christian,

danke für den tip ;-)

Guest
18.02.2004, 17:17
Hallo Bischti,

sorry, daß es mit der Antwort ein wenig gedauert hat, bin ich allzu oft hier....

Der Preis von 1050USD (kann auch 1150USD gewesen sein) war pro Person und zwar inkl. Inlandsflug. Damit war das Angebot das zweitgünstigste, das wir finden konnten. Daß wir das günstigste nicht genommen haben, erwies sich als Glücksfall, wir trafen eine Gruppe Australier, die mit der anderen Firma unterwegs waren und jede Menge Scherereien hatte mit Guide, Koch, Zelten u.a.

Gruß
Christian

Andreas
19.02.2004, 06:50
Hallo,

Ich bin derzeit am Planen. Im August soll's los gehen. Derzeit schwanke ich noch zwischen Tibet, Ladakh und Concordia.

Meine Frage zum Gondogoro La: Im LP steht, dass die Überschreitung einer 'class 4' Kletterei gleich käme, permanente Lawinengefahr herrscht und man am Seil gehen / klettern müsste.

Wie ist diese Information aus eurer Erfahrung einzuschätzen? Ich bin zwar ein erfahrener Trekker, aber Klettern habe ich nie gelernt.

Andreas

Karin_S
19.02.2004, 09:28
Halöle,

den Hinweis haben wir auch im LP gelesen, aber es scheint nicht so zu sein.

Nach Auskunft von Diamir, mit denen mein Mann im Juni geht, ist es wichtig, mit Seil und Steigeisen gehen zu können, von Kletterei (die er ja nicht machen kann) ist nicht die Rede.

Gruß
Karin

Flachlandtiroler
19.02.2004, 10:35
Meine Frage zum Gondogoro La: Im LP steht, dass die Überschreitung einer 'class 4' Kletterei gleich käme, permanente Lawinengefahr herrscht und man am Seil gehen / klettern müsste.
Wenn da "Climb" steht, das muß nicht (Fels-)Klettern heißen, kann man auch mit Aufstieg übersetzen.
"Class" ist Bestandteil der US-Schwierigkeitsskala, siehe z.B. http://www.tradgirl.com/climbing_faq/starting.htm#ratings , da steht:
Class 1: Walking on a trail
Class 2: Scrambling with use of hands
Class 3: Steeper climbing with handholds, some exposure, usually no need for a rope.
Class 4: Steep, exposed, but easy climbing with rope for safety.
Class 5: Technical rock climbing [...]
usw.

Eine Bekannte hat mal erzählt, es wäre eine steile Firnpassage drin (die wahrscheinlich von den meisten mit Fixseil gesichert wird). Da würde ich jetzt keine 60° Eiswand erwarten, aber sicher über 30°.

Bei Neuschnee sollte ein Seil selbstverständlich sein, da Gletscher. Lawinengefahr ist ebenso von den aktuellen Verhältnissen abhängig.

Gruß, Martin

Andreas
19.02.2004, 10:46
@ Karin: macht Sinn; angeseilt mit Steigeisen scheint mir ohnehin sinnvoll! Sagt Diamir etwas über Vorkenntnisse? Nachgewiesener Gletscherkurs o. ä. ?

@ Martin: Danke für die Recherche. Die US-Skala war mir nicht bekannt. Dass die Lawinengefahr vom Wetter abhängig ist, ist logisch. Nach allem, was ich bisher gelesen habe, bricht man vom Ali-Camp ohnehin schon um 1 Uhr nachts auf, um die alpinen Gefahren durch die Sonneneinstrahlung insbesondere auf der Südseite zu minimieren.

Würde echt gerne wieder einmal nach Pakistan...

Andreas

Karin_S
19.02.2004, 12:30
Hi,

einen Gletscherkurs will Diamir nicht nachgewiesen haben, empfehlen ihn aber. Ralf wird ihn auch unmittelbar vor dem Trek machen, besser ist das.

Aber es scheint auch nicht das Wahnsinnsrisiko zu sein, amn hatte dort wegen seiner Behinderung nicht die geringsten Bedenken und eigentlich ist der Laden schon penibel, was das angeht.

Gruß
Karin

P.S. Wie macht man das, so viel im Jahr unterwegs zu sein??? Erst Nepal, dann wieder Nepal, im Sommer Pakistan... *grüngelbkariertvorNeid*... will auch weg!!!

Andreas
20.02.2004, 15:51
Aber es scheint auch nicht das Wahnsinnsrisiko zu sein, man hatte dort wegen seiner Behinderung nicht die geringsten Bedenken und eigentlich ist der Laden schon penibel, was das angeht.
Hmm, ich habe dieses Bild vom Gondogoro La gefunden *(Bildnachweis / Quelle (http://www.paesieimmagini.it/Pakistan/Baltistan.htm)):

http://trekkingforum.com/upload/gondogoro.jpg

Ein Detailfoto gibt es da auch noch: http://www.paesieimmagini.it/Pakistan/Imm_Pakistan/b67.jpg (schaut ganz und gar nicht ungefährlich aus!)

Einerseits aufregend und fantastisch, andererseit habe ich bei diesem Foto vor diesem Pass schon gehörigen Respekt! So ganz risikofrei scheint er nicht zu sein!

Andreas

PS: @ Karin: eine PM ist unterwegs

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Thomas
22.02.2004, 20:04
@Andreas: Sieht ziemlich beeindruckend aus das Foto! Ich überlege zurzeit auch im August den Concordia-Treck zu machen. War jetzt ja schon so viel in Europa unterwegs, da muss es mal langsam auch in die große, weite Welt gehen ;D Würde mir es aber nicht zutrauen, dass selber zu organisieren, da ich mit Land und Leute keine Erfahrung habe und in diesem Sinne auch noch nie ein land mit einer wirklich anderen Kultur bereisen konnte. Wahrscheinlich würde es in meinem Fall dan auf den DAV-SC oder HauserExkursionen hinauslaufen. Mal schauen...

Grüße

Thomas

Guest
23.02.2004, 15:43
@ andreas

Zu Tibet kann ich nicht viel sagen, aber bei der Wahl zwischen Ladakh und Concordia fällt die Wahl bei mir eindeutig auf Concordia-Trek.

Der Trek/die Gegend ist mit Abstand (!) das spektakulärste, was ich bislang auf der Welt gesehen habe, bergemäßig. Concordia ist buchstäblich atemberaubend!

Der Ghondogoro La sieht von unten dramatisch aus, hat uns 2001 aber keinerlei Probleme bereitet, bis auf Temperaturen und Anstrengung. Es geht recht gemütlich los, dann ca. 200 Höhenmeter ziemlich steiler Firnhang, weiter oben geht es in Serpentinen um Spalten herum oder auf kurzen Leitern über Spalten drüber. Der Firnhang ist mit einem Fixseil gesichert, sofern es nicht gerade in der Nacht geschneit hat (war bei uns nicht der Fall) sind an dem Hang erstklassige Stufen eingetreten. Eingehängt ins Fixseil hat sich damals niemand. Steigeisen waren aber eine große Hilfe (die Träger hatten keine.....waren aber noch schneller)
Klettern im eigentlichen Sinne mußte man nicht.

Wie gesagt, wir hatten einen Heidenrespekt vom Ansehen her, was sich dann aber als übertrieben herausstellte. Der Aufstieg dauerte bei uns 2 3/4 ab Camp Ali II. Der Abstieg (Fels mit bißchen Eis) war schlimmer, obwohl es da ebenfalls Seile gab. Mein Kumpel hat einen Stein direkt unter den Helmansatz bekommen....

Hier noch ein Link (nicht ganz uneigennützig, ist meine Seite ;) )

http://mitglied.lycos.de/ChristianLorenz/K2_Base_Camp_Trek/Ghondogoro_La_/ghondogoro_la_.html

Für Fragen stehe ichgern zur Verfügung.

Christian

Andreas
23.02.2004, 16:03
Hallo Christian,

Danke für die Antwort! Der Respekt bleibt, aber die Angst schwindet!

Meine Überlegungen, welches Ziel ich ansteuern werde, sind noch nicht zu Ende, aber jede Information hilft.

Natürlich habe ich mich gleich durch deine Fotoseite geklickt!

Ich resümiere: bei guten Verhältnissen gut zu machen, aber Steigeisen, Helm und Daunenjacke sind notwendig! Wie ist das mit dem Balti-Trägern? Gibt es keine Gletscherausrüstung für diese Leute? Riskieren die dann nicht ihr Leben für die Ausländer? Oder ist es ähnlich, wie in Nepal, wo der Trekker für die Ausrüstung der Träger zu sorgen hat?

Andreas

Guest
23.02.2004, 16:29
Hi Andreas,

das war ja ne flotte Antwort!

Unsere Träger (und die anderer Gruppen) hatten keine Gletscherausrüstung, abgesehen von Sonnenbrillen. Für den Baltoro braucht man auch keine, der ist wie ne Autobahn, nur hügeliger. ;-)

Wir wurden zumindest auch nicht darauf hingewiesen, daß wir die Ausrüstung stellen müßten (was bei 18 Portern auch recht teuer geworden wäre...)

Es gab auch viele, die keinen Helm dabei hatten, aber nach dem Erlebnis meines Kumpels waren wir doch ganz froh, welche gekauft zu haben, auch wenn´s ihm nix genutzt hat.

Daunenjacke ist auf jeden Fall Pflicht, im oberen Teil des Baltoro sind die Etappen teilweise recht kurz (3-4h), so daß man ziemlich viel Zeit im Camp rumsitzt oder kleine Spaziergänge macht, wo man nicht richtig warm wird. z.B. Concordia bei leichter Bewölkung am Nachmittag 0 Grad, nachts -10 Grad. Apropos nachts: Bei uns war´s in Concordia gerade Vollmond, dazu wolkenfrei => Grandioser Nachtblick auf den K2!

Beim Thema Pakistan bin ich ein wenig missionarisch, weil ich meine, daß man das gesehen haben muß! Dagegen ist z.B. die Annapurna-Runde IMHO fast schon langweilig.

Falls Du überzeugt werden willst, sag´s nur! ;-)

Gruß
Christian

Andreas
23.02.2004, 16:38
Hallo Christian,

und rasch retour ;D

Wenn die Etappen so ungünstig gewählt wurden, hättet ihr da nicht eure eigenen Vorstellungen bei der Planung durchsetzen können? Oder ist man da an die 'Stages' gebunden, die vom Ministerium vorgegeben sind.

Übrigens danke für den Ausrüstungstipp! Wenn ich mich für Concordia entscheiden sollte, dann werde ich mir ohnehin noch erlauben, dich und die anderen, die hier so freundlich Auskunft gegeben haben, anzumailen. 8)

Beim Thema Pakistan bin ich ein wenig missionarisch, weil ich meine, daß man das gesehen haben muß! Dagegen ist z.B. die Annapurna-Runde IMHO fast schon langweilig.

Bei mir musst du da nicht missionieren! Dreimal war ich schon in Pakistan und finde das Land großartig! Nur leider habe ich es noch nie nach Baltistan geschafft. Leider bin ich kein Student mehr, sonst könnte ich monatelang dort verbringen. *seufz*
Heutzutage muss ich mit 3 Wochen vorlieb nehmen...

Aber überzeugen lass ich mich gerne.

Andreas

wishbone
23.02.2004, 17:00
Und schnell wieder zurück, nachdem ich den Kampf gegen den Login gewonnen habe :P

Die Stages waren okay so, wir haben nur 2mal eine übersprungen, aber die vorhin genannten kurzen Stages waren wegen des Höhengewinns auf der Strecke auch gut so. Wir hatten durchaus Einfluß auf die Etappen, sind auch mal eine kürzer gegangen, weil wir einen anscheinend schlechten Platz am nächsten Tag "überspringen" wollten.

Ich war vorher auch schonmal in Pakistan, bin 1993 den Karakorum Highway nach Kashgar geradelt und habe mich sehr geärgert, daß wir keine Zeit mehr für Baltistan hatten (Trotz damaligen Studentenstatus reichte die Zeit nicht, wir waren noch in Thailand verabredet ;-) ). Mittlerweile habe ich auch nur 3 Wochen max, aber damit kann man auch schon was anfangen.

Gruß
Christian

Andreas
23.02.2004, 17:12
Fein, dass du nun den Frischlingsstatus erhalten hast und nicht mehr als Gast posten musst! ;)

Ich war auch '93 zum erstenmal in Pakistan. Wir kamen overland durch Kasachstan > Kirgisien > Kasachstan > Sinkiang > KKH > Pakistan. Es war eine meiner eindruckvollsten Erlebnisse und zehre jetzt noch von diesen Eindrücken.

wir waren noch in Thailand verabredet ;)so ein Pech aber auch ::)

1995 war ich nur in den 'Lowlands' aber 1997 bin ich wieder rauf in die Berge: vom Iran overland kommend, haben wir mehrere Wochen im Hindukush verbracht (Peshawar > Chitral > Kalash > Ghizar Valley > Hunza > Gojal > KKH). Es war sehr abenteuerlich und saukalt (es war halt schon November) :o. Trotzdem wieder rundum fantastisch.

Andreas

wishbone
23.02.2004, 17:29
[quote author=Andreas link=board=pakistan&num=1042142078&start=30#30 date=02/23/04 um 18:12:02]
Fein, dass du nun den Frischlingsstatus erhalten hast und nicht mehr als Gast posten musst! ;)

Ja, jetzt bin ich vollwertiger Teil dieser Bewegung!


Ich war auch '93 zum erstenmal in Pakistan. Wir kamen overland durch Kasachstan > Kirgisien > Kasachstan > Sinkiang > KKH > Pakistan. Es war eine meiner eindruckvollsten Erlebnisse und zehre jetzt noch von diesen Eindrücken.

He, vielleicht kennen wir uns vom Sonntagsmarkt in Kashgar bzw. von einem der zahlreichen Biere und Fruchtjoghurts in dem Cafe hinter dem Hotel mit der ehem. russischen Botschaft drin ;-)

Diese Anreiseroute will ich auch nochmal irgendwann machen, der Süden von Pakistan hat´s mir allerdings nicht so angetan, insb. Karachi......

so ein Pech aber auch ¤*#::)

Och, das mit dem Strand war nach dem Radeln doch ganz nett.....

Christian

wishbone
23.02.2004, 17:30
Ooops, das mit dem Quoten lerne ich auch noch.....

Andreas
24.02.2004, 06:58
He, vielleicht kennen wir uns vom Sonntagsmarkt in Kashgar bzw. von einem der zahlreichen Biere und Fruchtjoghurts in dem Cafe hinter dem Hotel mit der ehem. russischen Botschaft drin ;-)
Ja, genau, wir haben in der ehemaligen russischen Botschaft ein Zimmer gehabt und nicht im Neuteil des Hotels. Ich wollte das unbedingt, weil ich in den Büchern Sven Hedins viel über dieses Gebäude gelesen hatte.

Meinst du John's Cafe? War schon gemütlich...

Andreas

wishbone
24.02.2004, 08:29
Wir hatten auch ein Zimmer im Old Wing = ehem. russ. Konsulat, klang gut, war gut und hatte laut Lonely Planet die einzige Badewannen im Umkreis von 1.500km :D

John´s meine ich nicht, das war doch der neuere Laden auf dem Platz vor dem Neuen Hotel, ich meine das Cafe rechts über die Straße. Sehr nett zum Abhängen.

Was brauchst Du noch zur Überzeugung, daß Concordia das einzige richtige ist? ;)

Andreas
25.02.2004, 06:31
Hallo Christian und alle anderen, die schon dort waren,

1.) Ich habe inzwischen gelesen, dass es im August durch enormes Anschwellen der Flüsse zu großen Problemen bei der Querung der Flüsse kommen kann. Es sei damit zu rechnen, dass man den einen oder anderen Tag mehr einplanen muss, um dieses Hindernis zu bewältigen und im Extremfall sogar umdrehen muss. Da ich frühestens erst Mitte August könnte, ist das natürlich ein Argument gegen die Tour, wenn man nicht unbegrenzt Zeit hat, wie noch in der Studentenzeit.

Frage: wieviele Flüsse sind zu queren?

2.) Ein Blick auf die Karte belehrt, dass es im Braldutal zwischen Chokpiong und Chongo mehrfach heiße Quellen gibt. An einer Stelle gibt es ein Pamukkale-änliches Phänomen (Sinterbildungen, 40° heißes Wasser). Ein altes Bild dazu habe ich gefunden:
http://trekkingforum.com/upload/thermalquelle.jpg
War schon jemand dort und wo sind diese Quellen genau. Ich denke, wenn man schon Richtung Askole unterwegs ist, würde ich diese Quellen sehr gerne besuchen und sogar einen Extratag dafür einplanen.

Andreas

wishbone
25.02.2004, 09:15
Hallo Andreas,

wir waren seinerzeit im August dort. Es gab nach meiner Erinnerung 3 "ordentliche" Querungen von Gletscherflüssen/bächen, die etwas kniffliger waren:
Schuhe aus, Teleskopstock in die Hand und durch. An einem, der etwas wilder war (ca. 4m breit), hat der Guide kurzerhand ein paar Felsbröcke in den Fluß geworfen, dann ging´s.

Über die großen Flüße, Braldu und Zuflüsse, gibt es Brücken.

Die Flüsse sollten Dich nicht abhalten, die Tour zu machen.

Zu den heißen Quellen kann ich Dir nix sagen, da sie aber zwischen Skardu und Askole liegen, hast Du zu diesem Zeitpunkt schon die Träger dabei, d.h. es wird ein teurer Ausflug.

Christian

Guest
28.04.2004, 21:05
hello

haben bereits mehrere treks in pakistan hinter uns: shimshal, snow lake, karambar lake etc. habe alle treks vor ort organisiert. absolut kein problem und sehr günstige! sind immer mit zwei kleinen kinder unterwegs - können von pakistan und den leuten im norden nur das beste sagen. du brauchst keinen guide, da die träger die wege bestens kennen, wenn du lokale nimmst.
planen wieder einen trip in den norden von pakistan und weiter nach china/tibet.
gruß

friedrich

Andreas
26.05.2004, 16:09
Leider wird es aus terminlichen Gründen heuer nichts mit dem Concordiatrek. Sehr schade! Aber ich werde wahrscheinlich nur zwei Wochen weg können. Mal sehen, wohin es mich verschlägt ;)
Andreas

Bischti
26.06.2004, 21:03
Wollte mich, gerade frisch aus Pakistan zurückgekommen, noch mal in aller Kürze mit ein paar Nachrichten und Informationen „verewigen“ Vielleicht nutzen sie jemanden, der in den nächsten Tagen oder Wochen dort hin fährt.

Finanzen:
Hatte jede Menge Dollar getauscht. Ist aber gar nicht notwendig. Überall wo der Dollar genommen wird ist der Euro genau so akzeptiert. Wir haben sogar mehrfach erlebt, das der Euro lieber genommen wird als der Dollar. (Ideelle Würdigung der dt. Nichtbeteiligung am Irak-Krieg??? – Wir haben mündlich viel Lob dafür bekommen)
Kurs Dollar – Rupie ca. 1 : 58,50
Kurs Euro – Rupie ca. 1 : 70,00
Es lohnt also auch kaum wegen eventueller Währungsverschiebungen wie z.B. in Peru.

Wir hatten in Ravalpindi erhebliche Probleme, Reiseschecks einzutauschen. Die American Express Niederlassung in Ravalpindi hat vor 6 Wochen geschlossen. In Islamabad ist sie aber angeblich offen.
In Skardu ist es kein Problem, Reiseschecks einzutauschen. Da die Diebstahlquote aber nach unseren Erfahrungen gegen 0 geht (außer man lässt alles offen liegen...) ist man mit Bargeld wohl am besten dran und wenige Schecks nur für alle Fälle.

Wetter:
Gegenwärtig ist es in Islamabad bullenheiß. Wir hatten am Tag vor dem Abflug +42 Grad im Schatten. Auch in Skardu waren es 35 Grad, dazu sehr viel Wind und damit extreme Staubentwicklung.

Skardu/Trekking:
Wer kurze Zeit in Skardu weilt (Akklimatisation), sollte unbedingt noch den Sapara-Lake ansehen, solange es ihn noch in dieser Form gibt. Zu Fuß dauert es ca. 80 Minuten, man kann auch mit dem Taxi hin. Dort wird gerade ein Staudamm zur Energiegewinnung gebaut. (Man kann problemlos durch die Baustelle durch). Wenn der Damm fertig ist wird das Wasser ca. 20 – 30 Meter höher stehen und leider die wunderschöne Insel sowie die grünen Oasen an der linken Seite verschlingen. (Dort kann man auch klasse in einem Häuschen übernachten bzw. frisch gefangene, lecker gebratene Forellen essen)

Baltorow + Gondogoro La:
Bei uns war gerade ein größerer Streik wegen als ungerecht empfundener Schulbücher, Proteste dagegen und der daraus resultierenden Verhaftung mehrerer Personen. Resultierend daraus wurde die Straße nach Askole blockiert. (Ging wohl 2 oder 3 Tage)
Wir sind daraufhin von Hushe aus eingestiegen. Diese Runde ist nicht zu empfehlen. Man marschiert in diesem Fall innerhalb von 4-5 Tagen (1 Rasttag) von 2.800 Meter auf 5.650 Meter zum Pass. Damit fehlt jegliche Akklimatisation. Es besteht die Gefahr, das man den Pass nicht schafft und damit das herrliche Bergpanorama des Gesamteiskessels Baltorow nicht sieht. Der Pass ist von der Hushe-Seite aus sehr steil (ca. 60 Grad) und lang (500 Höhenmeter) Es ist ein einziger Steilhang ohne jegliche Abflachungen dazwischen und nicht ganz ohne. Wir sind vor 2 Wochen drüber. Da lag noch über 100cm Schnee und es gab keine Steinlawinen, sondern ein sicheres Gehen. Steigeisen nicht vergessen!!!!! Werden echt gebraucht! Wenn man aber von der Hushe-Seite aus kommt und zum Pass hochsteigt offenbart sich innerhalb der letzten 20 Meter dann plötzlich ein so atemberaubendes Bild, das alle Quälerei vergessen macht. Wie wenn ein Vorhang hochgezogen wird. Unvergesslicher Augenblick!!!! Man weiß in dem Zeitpunkt der körperlichen Erschöpfung nicht mit seinen Emotionen wohin.
Von der Askole-Seite aus ist es leichter. Der Anstieg ist nicht so steil und häufig unterbrochen. Das Bild/die Bilder auf dieser Page zum Gondogoro La sieht zwar dramatisch aus. Aber dort geht man gar nicht hoch, sondern stark links davon. Der Aufstieg selbst ist auf den Fotos nicht zu sehen, sondern links verborgen. Ist aber wesendlich leichter als die Hushe-Seite.
Beide Seiten sind mit vielen neuen Fixseilen gesichert. Auf beiden Seiten im Camp vor dem Pass ist ein Rescue-Team stationiert, von dem paar Leute zur Passüberquerung mitkommen. Sind zum Teil echte Profis dabei. Bei uns war einer, der 50 Meter vor der Spitze des K2 gestanden hat. (Durfte von der koreanischen Expeditionsleitung her bloß nicht drauf. Sollte ein rein koreanischer Gipfelsieg werden.......)

Pakistan selbst:
Bin voll und ganz begeistert. Das gastfreundlichste und kommunikativste Trekkerland, was ich je erlebt habe!! Fahre da auf alle Fälle wieder hin!!



Das in aller Kürze. Vielleicht nützen die Informationen jemanden noch.

Andreas
27.06.2004, 14:15
Hallo Bischti,
Vielen Dank für die aktuellen Infos!
Macht Mut und man erhält Infos, was da wirklich los war, von wegen Blockaden der Schiiten.
Andreas

Bischti
30.06.2004, 17:00
Hallo Andreas,

kein Thema.... :D
Ist ja nur eine kurze Zusammenfassung, sonst platzt die Seite ¤*#;)
Selbstverständlich kann man mich mit Fragen "löchern", Infos sind ja bei mir noch ganz frisch und gerade beste Reisezeit dahin. Also wer gerade bei den letzten Risevorbereitungen ist - einfach los! Auch direkte Mail ist selbstverständlich möglich. Ist im Forum hinterlegt.