PDA

Vollständige Version anzeigen : Everest Trek


Runningsouth
06.01.2007, 09:52
Guten Morgen zusammen,

ich überlege mir, im Oktober/November für 4-5 Wochen nach Nepal zu fliegen (oder Ladakh, nachdem einige hier im Forum davon vorschwärmen). Und nach einigem Überlegen ob ich den Annapurna Circuit oder den Everest Trek machen will, halte ich mich gerade eher an den Everest Trek. Jetzt frag ich mich aber wie es in der Zeit mit Touristen in der Gegend (und Nepal generell) aussieht. Ist es da total überlaufen oder hat man auf den Treks auch noch seine Ruhe.

Viele Grüße,
Markus

Gregor aus Essen
06.01.2007, 10:27
Hi Markus,

noch kann man es ja sagen: FROHES NEUES JAHR!

Im Oktober / November ist die absolute Hauptsaison in Nepal!
Ich war in dieser Zeit schon im Khumbu wie auch an der Annapurna.

Natürlich triffst du unterwegs mal den Einen oder die Andere, aber im Großen und Ganzen war es durchaus zu ertragen.

Wenn mich eine zu große Gruppe unterwegs genervt hat, habe ich halt meine Pause entsprechend verlängert oder verkürzt und bin dann vor oder nach ihnen weiter gegangen.

Wer abends in den Lodges ist, darauf hast du natürlich keinen Einfluss, manchmal sind sie schon voll, aber was macht das schon. Eng ist gemütlich und in der Regel habe ich die Gespräche mit anderen Trekkern nachmittags/abends immer als Bereicherung empfunden.

Fazit: Du bist nicht alleine unterwegs, dafür aber in der besten Reisezeit. Es ist aber auch nicht total überlaufen.:up:

Schönes Wochenende!:up:
Gregor

Runningsouth
06.01.2007, 13:01
Dir auch ein gutes neues Jahr!
Danke Dir für die beruhigende Antwort. In der Unterkunft abends habe ich kein Problem damit, wenn andere da sind. Nur auf dem Trek selber möchte ich halt gerne auch mal alleine sein. Und da hatte ich einfach das schlimmste befürchtet.
Ab wann kann man denn den Everest Trek in etwa gehen? Hab gehört dass es bis Anfang Oktober in Nepal oft noch regnen soll.

Schönes Wochende,
Markus

Stefan S.
06.01.2007, 17:12
Hallo Markus,
war Anfang Oktober 2005 in Nepal um den Everest Trek zu machen. Hatte Probleme, zwecks schlechtem Wetter einen Flug nach Lukla zu bekommen. Nach 3 langen Tagen wartens einen Flug bekommen. Am Anfang des Treks schlechtes Wetter gehabt . Wurde aber von Tag zu Tag besser.
Gruß
Stefan

Runningsouth
06.01.2007, 19:32
Hi Stefan,
ich wollte sowieso erst Anfang Oktober nach Nepal fliegen und dann die ersten Tage vermutlich in und um Kathmandu verbringen, so dass das Wetter ja evtl besser wird.
Ich hab mich mit der Route noch nicht so vertraut gemacht, daher stellt sich mir auch die Frage, wie man von Gorak Shep zurück nach Lukla kommt. Muss man den selben Weg zurücklaufen oder gibt es schöne Alternativen. Und wie lange dauert der Trek hin und zurück in etwa? 3 Wochen (so etwas hatte ich zumindest im Kopf)?

Danke für Deine Hilfe.

Viele Grüße,
Markus

Ps: Sollte einfach endlich meinen Flug buchen, dann wäre mein Ziel fest und ich könnte mir Reiseführer kaufen und über alles informieren. Bis dahin aber: Tausend Dank für die Informationen! :)

Runningsouth
06.01.2007, 19:40
Ah, noch eine Frage gleich hinterher: Den Flug nach Lukla, buch ich den am besten, wenn möglich, von Deutschland aus oder bekomme ich in Kathmandu ohne Probleme einen Flug?

Gruß,
Markus

baf
06.01.2007, 22:29
Ab wann kann man denn den Everest Trek in etwa gehen? Hab gehört dass es bis Anfang Oktober in Nepal oft noch regnen soll.
Hallo,

ich schließe mich den guten Neujahrswünschen ebenfalls an :)

Zur Fragen, ab wann man gehen kann: Ich war bislang einmal am (oder an der ??) Annapurna und einmal am Everest BC. Beide Male war ich von Mitte August bis Mitte September unterwegs, also in noch recht regenreicher Zeit.

Es waren dafür aber kaum Leute unterwegs, und umso besonderer und eine willkommene Abwechslung war es, wenn man dan mal jemanden getroffen hat. Der Tag hat sich dann so gestaltet, dass wir morgens meist bei super Wetter (mit Sonnenschein, wenn wir nicht zu tief im Tal waren) losgegangen sind und dann eben so lange unterwegs waren, bis die nachmittäglich das Tal heraufziehende Wolkensuppe uns eingeholt hatte. Das war meistens so irgendwann zwischen 12 Uhr und 14 Uhr.

Und dann haben wir uns gemütlich in die nächste Lodge gehockt, viiiiieeel Tee getrunken und uns mit den Lodge Owners unterhalten. Ansonsten waren i.d.R. entweder gar keine oder nur ein bis drei andere Trekker in der Lodge. Wir hatten deshalb auch keine Schlafsäcke dabei sondern konnten immer die Decken aus mehreren Zimmern holen.

Jedenfalls hatten wir auf dem Kala Patthar einen gigantischen Blick rundum, den wir über eine Stunde genossen haben. Ein absteigender Trekker hatte dieses Glück tags zuvor allerdings nicht, daher hatten wir auch ein paar Tage Warten bei schlechtem Wetter im Zeitplan berücksichtigt.

Kurzum: auch in dieser Reisezeit kann es immer noch lohnend sein, trekken zu gehen :-)

Viele Grüße
baf

Stefan S.
06.01.2007, 22:49
Hallo Markus,
ich war damals 18 Tage im Khumbu Gebiet Unterwegs (Lukla, Monjo, Namche Bazar, Thyangboche, Pheriche, Lobuche, Gorak Shep, Kalar Patthar, Everest Basislager und den selben Weg zurück). Habe den Flug nach Lukla in Kathmandu bei einer Agentur gebucht. Werde Anfang Februar wieder nach Nepal aufbrechen.
Gruß
Stefan

Sansara
07.01.2007, 01:26
Ah, noch eine Frage gleich hinterher: Den Flug nach Lukla, buch ich den am besten, wenn möglich, von Deutschland aus oder bekomme ich in Kathmandu ohne Probleme einen Flug?

Gruß,
Markus

Namaste,

1. den Flug buche bitte vor Ort in Thamel.
2. 3 Wochen für Everest Trek ab Lukla ist ok.
3. stell Dir den Verkehr nicht so vor, wie in einer dt. Fussgängerzone. Manchmal bist froh einen Touristen zu treffen (Ausnahmen bestätigen die Regel).
4. die klass. Route ab Lukla ist:
1 Tag Monjo
2 Tag Namche Bazar
3.Tag Akkilimatiesierung in Namche
4.Tag Tengboche
5.Tag Dingboche
6.Tag Lobuche
7.Tag Gorak Shep und Everest Base Camp und zurück nach Gorak Shep
8.Tag Kala Patthr und evtl. zurück nach Gorak
9.Tag über Lobuche nach Pheriche (evtl. Übernachtung dort)
dann nach Dengboche, Namche Bazar, Monjo, Lukla (ist dann gleicher Rückweg).

Ich bin vor 2 Jahren mit Guide und Porter an einem Tag von Gorak Shep nach Namche gelaufen. Trotz Regen, kein Problem, man braucht mit Pause 12 Stunden.

Bei 3 Wochen kannst also noch Puffer einbauen. Evtl. fliegt im November mal ein Woche lange, wg. schlechtem Wetter kein Flieger ab Lukla.....

Alternativ Route wäre noch ab Namche Bazar, Dole nach Gokyo über den Cholo...Zeitmässig sicher drin, kenne mich über die Route allerdings nicht aus. Diese Tour bitte NIE alleine trekken.

Sansara

Gregor aus Essen
07.01.2007, 06:18
Hi,
in Ergänzung der Antwort von Manfred:
einen Flug von KTM nach Lukla und wieder retour kannst du gar nicht von D aus buchen.

Auf der Seite des NTB = Nepal Tourism Board

http://www.welcomenepal.com/brand/index.asp

kannst du dir die Flight Schedules anschauen.

Viel Spaß bei den weiteren Vorbereitungen!
Gregor aus Essen

Stefan S.
07.01.2007, 10:20
Hallo,
Frage an Sansara: Warum sollte man die die Route Namche, Dole, Gokyo über den Cho La Pass nie alleine trekken?
Gruß
Stefan

Andrees
07.01.2007, 13:00
Warum soll man im Khumbu nie alleine trekken?
Nun es sind dort schon alleinreisende Leute in den letzten Jahren verschwunden oder gestorben. Ob Überfall oder Unglück laesst sich nicht sagen. Doch manche Wege sind sehr ausgesetzt und ein Fehltritt kann böse Folgen haben. Wenn man allein ist, fällt es evtl. niemanden auf, da man leicht ausser Sicht und Rufweite fällt.

zu deiner Route- die schönste Kombination ist von Gorakshep über den Cho La nach gokyo zu gehen und in einem Rundkurs nach Namche zurückzugehn. Siehe www.nepal-dia.de

Mauro
07.01.2007, 16:42
Hallo,

ich wollte gerade nochmal auf den Flug nach Lukla lenken, gibt es da eine Fluglinie die man gerne als schwarzes Schaf bezeichnet oder ist das gehupft wie gesprungen?

Liebe Grüße
Moritz

Sansara
07.01.2007, 21:32
Namaste,

erstmals, ich kann leider keine Airlines benennen, die als schwarzes Schaf bekannt sind (vielleicht Soshin oder Andreas -Admin-). Ich bin schon mit vielen Airlines sicher geflogen. Letztes Jahr ist allerdings dieselbe Maschine, mit der ich flog (oder Typähnlich) von Yeti Airlines mit den Green Peace Mitgliedern abgestürzt. Ich würde trotzdem wieder mit Yeti fliegen, da der Pilot mit Co. sehr sicher Lukla anflog (ich sass hinter ihm). Ich bin auch nicht über die Wartung der Maschinen in KTM informiert.

Zu der Frage des Alleintrekkens:

Andrees hat die Frage eigentlich schon hinlänglich beantwortet, deshalb noch eine Ergänzung bzw. Info.
In Nagarjun Forest, nähe Kathmandu, einem schönem Aussichtsberg wurde Celine (eine Französin) und kurz darauf Sabine Grüneklee ermordet
.
In der Nähe von Dole ist im März 2006 Kristina gestorben.

Im Nagarjun Forest lagen Mordfälle vor. Die Täter sind nie gefunden worden. Es gibt nur Vermutungen.

Ob Kristina in Dole ausgerutscht oder ausgeraubtund ermordet wurde, ist bis heute unbewiesen.

Alle Touristen waren ALLEINE unterwegs.

Ich und die Schwester von Kristina bekamen einige E-Mails von Trekker, die in Dole belästigt wurden.

Für nur wenig Rupies kann man ab Lukla oder Jiri einen Porter engagieren, und dafür sorgen, dass er Geld für seine Familie bekommt. Dort ist der Porter 50 Prozent billiger als in den Agenturen in KTM.

Wenn ich lese, dass jemand die Einsamkeit beim Trekken sucht, läuft es mir eiskalt den Rücken herunter. Man stelle sich vor, in Dole im Schneetreiben, entweder man rutscht aus. Oder jemand taucht im Nebel auf......Wer den Kitzel haben will, bitteschön.

Ich habe die Suchaktion nach Kristina geleitet. Die Sherpas von Namche Bazar waren uns keine grosse Hilfe. Wären wir nicht von Deutschland aus nach Nepal geflogen um nach Kristina zu suchen, wäre sie noch heute verschwunden.

Möchtest Du trotz aller Risiken alleine trekken, schliesse Dich tageweise anderen Trekkern an, oder vereinbare mit Deinem Porter Wartepunkte. So kann er Dich jederzeit suchen, falls Du nicht eintriffst.

Kristina hatte im März 06 in Kathmandu Guest House und in einer Lodge in Namche Bazar Gegenstände deponiert. Keiner von den Hotelmanager hat damals eine Suchaktion ausgelöst. Obwohl die eigentlich hätten stutzig werden müssen, dass die Touristin nicht mehr zurück kam, und ihr Reiseziel angab.

Übrigens die Hallesche KV bietet für ein paar Euros Bergrettung in Nepal in unbegrenzter (!) Höhe (für 2 Monate), einschliesslich Rückführung nach Deutschland an.

Eine Helikopter Bergung von Namche Bazaar kostet ca. 10.000 Euro, im voraus zu bezahlen, sonst startet der Heli nicht!

Manfred

baf
07.01.2007, 22:11
Eine Helikopter Bergung von Namche Bazaar kostet ca. 10.000 Euro, im voraus zu bezahlen, sonst startet der Heli nicht!
Hallo Sansara,

wie rechnest du diese Kosten? Mich macht es momentan etwas stutzig, ob mein 5000€ Bergungs-Versicherung deutlich zu niedrig gegriffen ist. Ich kann es nicht belegen, meine aber, mich erinnern zu können, dass mir ein Lodge Owner in Pheriche etwas von 4000 US-Dollar für eine Heli-Evakuierung erzählt hätte. Als ich dort war, wurde von dort gerade ein Australier mit dem Heli geholt.

Hast du evlt. noch andere Kosten wie Druckkammer, Suchmannschaften usw. in den 10.000€ berücksichtigt?

Ich will diesen August/September wieder ins Khumbu und wäre schon gerne ausreichend für eine eventuelle Bergung versichert... :roll:

Viele Grüße :-)
Boris

Runningsouth
08.01.2007, 07:16
Guten Morgen,

ich hatte ja schon das ein oder andere von diesen Dingen gehört, trotzdem liest es sich nicht gerade angenehm. Wenn ich also nicht gerade mit dem Flugzeug nach Lukla abstürze, werde ich ausgeraubt, ermordet oder falle irgendwo den Berg hinunter (ganz zu schweigen von der Höhenkrankheit). Sind ja sehr vielversprechende Aussichten ;) Nichts destotrotz möchte ich eigentlich schon nach Nepal gehen (und hatte vor diese Woche nach einem Flug zu schauen).
Das beste was man tun kann, ist also nicht alleine zu trekken und/oder einen Guide aus Lukla dabei zu haben, um auf der sicheren Seite zu sein. Na denn, wenn´s weiter nichts ist! :)

Gruß,
Markus

fabian
08.01.2007, 08:24
Hallo Sansara,

auf der HP der Halleschen finde ich keinen Hinweis über die Höhe der Bergungskosten bzw. ob überhaupt der Heliflug dabei ist.
Kannst Du mir da bitte mal nen Tipp geben?

Gruß fabian:up:


Namaste,

erstmals, ich kann leider keine Airlines benennen, die als schwarzes Schaf bekannt sind (vielleicht Soshin oder Andreas -Admin-). Ich bin schon mit vielen Airlines sicher geflogen. Letztes Jahr ist allerdings dieselbe Maschine, mit der ich flog (oder Typähnlich) von Yeti Airlines mit den Green Peace Mitgliedern abgestürzt. Ich würde trotzdem wieder mit Yeti fliegen, da der Pilot mit Co. sehr sicher Lukla anflog (ich sass hinter ihm). Ich bin auch nicht über die Wartung der Maschinen in KTM informiert.

Zu der Frage des Alleintrekkens:

Andrees hat die Frage eigentlich schon hinlänglich beantwortet, deshalb noch eine Ergänzung bzw. Info.
In Nagarjun Forest, nähe Kathmandu, einem schönem Aussichtsberg wurde Celine (eine Französin) und kurz darauf Sabine Grüneklee ermordet
.
In der Nähe von Dole ist im März 2006 Kristina gestorben.

Im Nagarjun Forest lagen Mordfälle vor. Die Täter sind nie gefunden worden. Es gibt nur Vermutungen.

Ob Kristina in Dole ausgerutscht oder ausgeraubtund ermordet wurde, ist bis heute unbewiesen.

Alle Touristen waren ALLEINE unterwegs.

Ich und die Schwester von Kristina bekamen einige E-Mails von Trekker, die in Dole belästigt wurden.

Für nur wenig Rupies kann man ab Lukla oder Jiri einen Porter engagieren, und dafür sorgen, dass er Geld für seine Familie bekommt. Dort ist der Porter 50 Prozent billiger als in den Agenturen in KTM.

Wenn ich lese, dass jemand die Einsamkeit beim Trekken sucht, läuft es mir eiskalt den Rücken herunter. Man stelle sich vor, in Dole im Schneetreiben, entweder man rutscht aus. Oder jemand taucht im Nebel auf......Wer den Kitzel haben will, bitteschön.

Ich habe die Suchaktion nach Kristina geleitet. Die Sherpas von Namche Bazar waren uns keine grosse Hilfe. Wären wir nicht von Deutschland aus nach Nepal geflogen um nach Kristina zu suchen, wäre sie noch heute verschwunden.

Möchtest Du trotz aller Risiken alleine trekken, schliesse Dich tageweise anderen Trekkern an, oder vereinbare mit Deinem Porter Wartepunkte. So kann er Dich jederzeit suchen, falls Du nicht eintriffst.

Kristina hatte im März 06 in Kathmandu Guest House und in einer Lodge in Namche Bazar Gegenstände deponiert. Keiner von den Hotelmanager hat damals eine Suchaktion ausgelöst. Obwohl die eigentlich hätten stutzig werden müssen, dass die Touristin nicht mehr zurück kam, und ihr Reiseziel angab.

Übrigens die Hallesche KV bietet für ein paar Euros Bergrettung in Nepal in unbegrenzter (!) Höhe (für 2 Monate), einschliesslich Rückführung nach Deutschland an.

Eine Helikopter Bergung von Namche Bazaar kostet ca. 10.000 Euro, im voraus zu bezahlen, sonst startet der Heli nicht!

Manfred

sari
08.01.2007, 16:47
Hallo,
ich habe den Everest- Trek auch schon gemacht, allerdings über Hauser-Expeditionene, also ein teurer, aber durchorganisierter Urlaub.
Möchte aber im Oktober 2007 mit einigen Trekking- Begeisterten (max. 6) wieder ins Khumbu, wir suchen noch dringend (weibl. u. männliche) Teilnehmer.
Habe die Erfahrung gemacht, dass auch in größeren Gruppen die Leute oft alleine oder zu zweit gehen, jeder sollte wirklich in seinem eigenen Rhythmus finden. In der Lodge sieht man sich dann später wieder.
Im allgemeinen stimme ich den anderen zu:
- nicht unbedingt ganz alleine.
- Oktober ist eigentlich eine ideale Reisezeit, bisher hatten wir nur Sonnenschein.
- Flug nach Lukla unbedingt vorher buchen, falls du mir also einen definitiven Termin nennen kannst, gebe dir gerne eine Email- Adresse von einem nepalesischen Reiseleiter, der den Flug buchen kann.
Er wird unsere Reise auch organisieren (günstiges Hotel, Flug nach Lukla, Permits und Träger).
- Oktober ist Hochsaison, aber nur bis Namche Bazar "knubbelt" es sich manchmal, danach verteilen sich die Gruppen in die einzelnen Täler.
Falls dich die Leute also stören: kurze Pause einlegen. Habe aber die Erfahrung gemacht: irgendwann sieht man die anderen sowieso wieder.:-/
Aber das ist auch in den Alpen so .....
- gute Versicherung abschliessen, falls wirklich was passiert, ist man ohne sowas aufgeschmissen
- zum Akklimatisieren viellicht vorher in das Seitental über Thame, Kunde und Khumjung und anschließend wider auf die Hautroute nach Tengboche.
- wenn du wirklich 4 Wochen Zeit hast: eine Pass Überquerung (Cho La, 5330m) von Lobuche ins Gokyo- Tal (4750m) ist zeitlich auf jeden Fall drin (die Route gehen wir auch). Oder ins östliche Seitental nach ChhuKhung (4730m)
Dazu gibt es sehr schöne und informative Seiten im Internet.
(Ach, was schreibe ich hier lange, warum kommst du nicht einfach mit uns?)
- man sollte wirklich in Lukla einige Puffer- Tage "zur Not" einplanen, es braucht nur schlechtes Wetter zu sein... und schon geht nix mehr.
- eine sehr gute Karte ist die von Nepa- Maps: "Jiri to Khumbu", falls du eine Karte kaufen möchtest, in Kathmandu ist sie wesentlich billiger als hier.
Aber einen groben Überblick über mögliche Routen bekommst du auch vorher durchs Internet.
Falls also du also Fragen hast oder du dir es dir doch noch überlegen möchtest mit uns zu kommen:) , melde dich!

Gruß
Anja

Runningsouth
08.01.2007, 17:23
Hallo Anja,

klingt ja gut. Wieviele seid Ihr bisher? Mail mir einfach mal. mgajer(at)web.de
Habe mir heute den Flug nach katmandu reservieren lassen. Komme am 3.10. dort an und fliege am 6.11. wieder zurück. Jezt muss nur noch mein Chef den Urlaub absegnen :)


Viele Grüße,
Markus

nucki
08.01.2007, 18:09
Hallo Anja,
deine variante klingt gut. bin mit markus bereits in kontakt bez. nepal im oktober. falls ihr also noch leute sucht :) bitte um kurzes mail an peter.jukel(ad)chello punkt at
lg
peter

Sansara
08.01.2007, 18:46
Hallo Sansara,

wie rechnest du diese Kosten? Mich macht es momentan etwas stutzig, ob mein 5000€ Bergungs-Versicherung deutlich zu niedrig gegriffen ist. Ich kann es nicht belegen, meine aber, mich erinnern zu können, dass mir ein Lodge Owner in Pheriche etwas von 4000 US-Dollar für eine Heli-Evakuierung erzählt hätte. Als ich dort war, wurde von dort gerade ein Australier mit dem Heli geholt.

Hast du evlt. noch andere Kosten wie Druckkammer, Suchmannschaften usw. in den 10.000€ berücksichtigt?

Ich will diesen August/September wieder ins Khumbu und wäre schon gerne ausreichend für eine eventuelle Bergung versichert... :roll:

Viele Grüße :-)
Boris

Namaste,
@Boris
Ca. 10.000 Euro waren die reinen Helikopter-Flugkosten, die vorab von der Versicherung bezahlt werden musste. Den genauen Betrag konnte ich jedoch wg. Datenschutz nicht erfragen. Kalkuliert wird der Betrag nach der Diskussion mit den Angehörigen. In unserem Fall hat Karolin den Preis noch gesenkt. Die Versicherung hätte jeden Preis akzeptiert.
Ob Bergrettungskosten darin enthalten sind, weiss ich nicht. Die Suche und Koordination nahm ich mit der Schwester und meiner nepales. Ehefrau und 2 Porter aus Lukla vor. Eine Versicherung mit 5.000 Dollar halte ich für nicht ausreichend.

Bei den Auslandsversicherungen muss man ja auch unterscheiden, Bergrettung im Gebirge, Flug zum nächsten Krankenhaus des besuchten Landes. Und ausserdem Rückflug des Verletzten nach Deutschland in ein geeignetes Krankenhaus. Die meisten Versicherungen zahlen nur den Rückflug nach Deutschland, wenn die Behandlung am Unfallort nicht gesichert ist. Und dann nur bis zu einer bestimmten Höhe. Bergrettung ist oft nicht mit abgesichert.

@Fabian
richtig, auf der Homepage der Hallesche findest das nicht. Dies kannst aber telefonisch erfragen (0711-6603 - 0 bzw. Durchwahl 0711-6603-2305).
Der Versicherungsschutz gilt für jede Auslandsreise bis zu 2 Monaten. Der Verlängerungsmonat kostet etwa 33 Euro (ausser USA). Der Verlängerungsantrag kann nicht online beantragt werden.

@Runningsouth
Markus,
na, ganz so schlimm ist es nicht. Wenn Du in Stuttgart nach 22 Uhr in der Nähe des Hauptbahnhofes durch die Schlossgarten läufst, kannst mit einer höheren Wahrscheinlichkeit Opfer einer Tätlichkeit zu werden, als in Nepal. In diesem Park werden fast jede Nacht Menschen überfallen, ausgeraubt usw. Auch stürzt nicht jede Woche ein Flugzeug ab, selten in Lukla, eine Bruchlandung kann alle paar Jahre passieren. Die Piloten sind sehr versiert und fliegen ja täglich mehrmals.

Für das Khumbu ist die Nepa Map Karte "Jiri to Everest" wie Anja schrieb, sehr zu empfehlen. Auf der Innenseite sind auch die Tagestouren mit Höhenmeter angegeben.
Die Reisezeit Oktober ist ok. Es kann aber auch diesem Monat mal ne Woche ununterbrochen regnen.

Noch ein Hinweis zur Bergrettung im Khumbu:
Die Dt. Botschaft ist hierfür nicht zuständig (nur in Kathmandu/Pokhara).
Für die Rettung ist Interpol zuständig. Der zuständige Beamte sitzt in Neu Dehli (wenn er nicht gerade mal Urlaub macht).

Nur soviel, damit man weiss, ob es irgendeinen juckt, wenn er im Himalaya verschwindet.
Deshalb mein und Andrees Hinweis: Nie Allein trekken.

Sansara

Klaus
08.01.2007, 19:06
Ein Trekker hat uns letzten oktober bei einer kleinen Pause nahe Periche erzählt:

Ein Mitglied der Gruppe hat sich 2 Etappen hinter Jiri das Bein gebrochen! Es war ein Riesenakt einen Hubschrauber zu organisieren, Mehrere Anrufe bei der Botschaft, die Jungs waren nicht registriert, die Botschaft hat sich erst zuhause bei der Ehefrau versichert dass der Mann wirklich in Nepal ist :D Bis endlich die Bergugn eingeleitet wurde. ist schließlich alles gut augegangen!

Wie wär's wohl ausgegeangen wenn er alleine gewesen wäre? Das nächste Telefon war einige Stunden entfernt! Auf dem Muli 2 Tage nach Jiri??? Oder wieviel länger hätte es erst noch gedauert??

Fazit: Man muß nicht immer gleich an Mord und Totschlag denken wenn man den Rat nicht (ganz) alleine zu trekken bekommt. ein profaner Beinbruch macht schon genug Probleme!

Gruß

fabian
08.01.2007, 19:20
Hallo Sansara;

danke für den Hinweis.
Werde es morgen mal angehen!

Gruß Fabian

grimsvoetn
08.01.2007, 19:30
Grüß Euch,

weil Ihr hier grade über Versicherungspakete sprecht. Ich musste heuer, leider, auch einen Hubschrauber, allerdings in den Alpen, in Anspruch nehmen(durchtrennter Oberarmknochen) und möchte auch auf die Alpenvereinsmitgliedschaft hinweisen, bei der mann automatisch mitversichert ist. Mein Fall wurde sehr unproblematisch und prompt erledigt - kann nur das Beste drüber sagen. Lt. aktuellen Folder gilt die Versicherung auch bei Trekkingreisen.

Leider kann/darf ich den Link zu den entsprechenden Leistungen nicht posten - denke aber das Paket ist auch eine Alternative zu anderen Anbietern.

Viele Grüße
bernhard
(dies sollte nicht als Werbung sondern als sehr positiver Erfahrung gesehen werden)

Klaus
08.01.2007, 20:07
möchte auch auf die Alpenvereinsmitgliedschaft hinweisen,

Achtung, gilt aber nur in D und im europäischen Ausland!

Ansonsten ist Zusatzversicherung notwendig, Ist allerdings bei DAV Mitgliedschaft mit 8 € konkurenzlos preiswert. Incl. 25.000 € Bergungskosten!

Gruß

grimsvoetn
08.01.2007, 20:13
Hi,
bist Du Dir da sicher - hier die Passage vom OEAV (DAV kenn ich nicht):
Trekkingreisen gelten nicht als Expeditionen und sind deshalb
versichert. Achtung! während der ersten 6 Wochen.
Werden im Rahmen solcher Reisen auch eintägige Gipfelbesteigungen
über 6.000 m Höhe angeboten, gelten auch diese
Besteigungen nicht als Expeditionen. Versicherungsschutz ist
gegeben. Für Reisen ins Ausland die länger als sechs Wochen
dauern, bietet die UNIQA-Versicherung eine separate Reiseversicherung
an.

Grüße
bernhard

bergspitze
08.01.2007, 20:18
... beim Deutschen Alpenverein ist es seit drei oder vier Jahren so wie Klaus es schreibt: keine Versicherung im außereuropäischen Ausland. ELVIA deckt diese Lücke in Zusammenhang mit DAV-Mitgliedschaft für 8.-Euro, wie Klaus ebenfalls schon schrieb. Und Deutsche sollten diese Versicherungsnummer bei der dt. Botschaft in KTM hinterlegen (Formblatt per Email)

Grüße, Klaus

Andrees
08.01.2007, 21:17
Ganz wichtig ist in diesem zusammenhang auch, dass man sich vor einer Trekkingreise bei der Botschaft meldet und seine Daten hinterlässt.
Wenn man dann in einem Notfall anruft, können sie direkt im Formular sehen, wer ihr seit, Passnummer, Angehörige und geplante Route und eben auch ggf. die Versicherung!!!! Das kann eine Bergung ungemein beschleunigen.

hoffe niemand von euch braucht diese Hilfe.
Gruß Andrées

Runningsouth
08.01.2007, 21:27
oh wow, danke für die vielen Informationen. Da gibt es dieses Mal doch mehr zu beachten als bei meinen bisherigen Rucksackreisen. Aber jetzt, wo der Flug reserviert ist, kann ich mich ja langsam mal mit der ernsthaften Planung auseinandersetzen :) Ich werde aber bestimmt irgendwann nochmals nachfragen, denn wer jetzt wie wo welche Versicherung anbietet, das ging mir jetzt zu schnell :D

Schönen Abend noch,
Markus

kayakers
14.01.2007, 11:14
Wenn du wirklich denkwürdiges Trekking und das Flößen in Nepal haben möchtest, deine Zeit nicht vergeuden! HOLIDAYADVENTURENEPAL an deinem Türschritt.

kayakers
14.01.2007, 11:15
Wenn du wirklich denkwürdiges Trekking und das Flößen in Nepal haben möchtest, deine Zeit nicht vergeuden! HOLIDAY ADVENTURE NEPAL an deinem Türschritt.

AndyHaaf
20.01.2007, 18:51
Hallo Zusammen,

hab mal eben ins Forum reingeschaut. Also ich war Nov.2004 in Nepal. Wir sind damals von Lukla nach Namsche gegangen, und zusätzlich nach Thame. Hatten also nicht die ganze EBC Runde in Angriff genommen.Wir hatten den Flug Kathmandu-Lukla damals schon in Deutschland gebucht, war jedoch der Reinfall schlechthin. Der Flug mit der Royal Nepal wurde Stunde um Stunde verschoben, mit dem Ergebnis, dass er ganz ausgefallen ist. Wir haben dann direkt am Schalter der Yeti in Kathmandu noch einen Flug gebucht. Und ich muss diesem Herrn von der Yeti heut noch danken. Ruckzuck hat er uns in der Twin Otter zwischen Kartons und Kisten " verstaut ", und ab gings. Es ist halt eine private Airline. Bei der Royal Nepal würden wir wohl heute noch am Flughafen sitzen. Und der Pilot war eine Pilotin. Der Flug war Top.
Wichtig ist, am Flufhafen immer schön ruhe bewaren. Wir hatten uns, wie in Europa gewohnt, schön in Rei und Glied vor dem Schalter versammelt und gewartet. Und siehe da, die Leute die als letzte am Schalter waren wurden zuerst abgefertigt. Das waren halt Insider aus Nepal. Doch hier hilft nur : locker bleiben und kein Stress.

AndyHaaf
20.01.2007, 18:57
Ach so, hab ich ganz vergessen.
Wollte vielleicht auch dieses Jahr im November nochmal nach Nepal. Scheint sich ja wirklich in Bezug auf Permits und Erlaubnis einiges geändert zu haben im Vergleich zu 2004. Hatte vor in die Annapurna Runde zu gehen. Alleine ist wohl wirklich nicht zu empfehlen. Hat vielleicht jemand Interesse mitzukommen?

Gruß, Andreas