Vollständige Version anzeigen : Zum Basislager des Mount Everest mit 11 jähriger?
Der Wunsch meiner Tochter und ihres Vaters sind eine Trekkingreise zum Basislager des Mount Everest. Beide machen keinen regelmässigen Konditionssport, sind aber relativ Berg- und Trekking ( Nepal)erfahren.
Ich sehe es recht kritisch, mit Kindern längere Zeit in dieser Höhe zu sein -möchte aber gern mehr Informationen dazu haben. Schließlich möchte ich die beiden ruhigen Herzens ziehen lassen.... oder auch nicht....Wer kann mir dazu was schreiben oder hat Erfahrungen, Litetratur oder andere Infos?
Danke! Annette
Grüß Dich
Ich habe gerade mal in meinem Büchlein nachgelesen.
Die sagen dass es bei Kinder älter 10 Jahre wohl nicht gehäufter zur Höhenkrankheit kommt als bei Erwachsenen (7-8% bei 2600-3000m und 35% bei 4550m). Das gleiche gilt vermeintlich für das Hirn- oder Lungenödem. Nachprüfbar ist es mangels Studien nicht.
Die großen Probleme sehen die in der Tatsache dass die Symptome sehr diffus sind und gerne übersehen werden. Bewußt oder unbewußt. Das müsstet ihr mit eurer Tochter klären und selber abwägen ob sie es versteht worauf es da ankommen kann…
Gruß,
Marisa
prinzipiell ist es sicher machbar, wenn mna
- die symtome der hoehenkrankheit kennt und weiß, was man tun soll
- langsam aufsteigt
-die notwendigen medikamente mithat
außerdem gibt es in Kunde/kumjung das Hillary hospital, wo aerzte taetgi sind und ausreichend medikamente vorhanden
außerdem gibt es in Periche eine Erste Hilfe station, wo immer wieder sanitäter und aerzte dienst machen
außerdem fliegt dorthin auch ein hubschrauber im notfall
wenn es in der klettersaison ist : märz-juni, oder august/september sind auch meist aerzte im bc
wetterfest
02.01.2007, 19:02
auf den hubschrauber würde ich mich nie verlassen. habe leider selbst schon jemand dort oben aus einer anderen gruppe sterben sehen und es war kein flugwetter tagelang und somit ein trauriges ende.
ich denke der vater müsste vor allem solide kenntnisse über akklimatisation und anzeichen von höhenkrankheiten haben, dann hätte ich persönlich keine bedenken, zumal ja im namchegebiet einiges an infrastruktur ist, aber m.E. muss man in solchen regionen immer auch selbst in der lage sein sich versorgen zu können.
gruß
helmut
Ich denke, wenn sich der Vater seiner Verantwortung bewusst ist und es dem Kind allgemein zuzutrauen ist die Belastung des Trekking auszuhalten, steht dem ganzen nichts im Wege.
Gruss
Tobi
natuerlich muss man auch beruecksichtigen, dass das kind in der lage sein soll mehrere stunden zu gehen. es gibt zwar zahlreiche lodges, aber ein stueck des weges muss man dann doch gehen.
abgesehen davon muessen sie ja von Gorak Shep ind bc und wieder zurueck gehen. das sind doch einige stunden ueber einen spaltenreichen gletscher, wo auch gletscherfluesse zu ueberwinden sind. also sollte das kind auch mit steigeisen gehen koennen und mit einem kurzen seil gesichert werden, wenn es nicht ueber die fluesse springen kann.
wetterfest
03.01.2007, 20:50
sorry, ich war im letzten märz wieder mit einer gruppe im bc..............da wasr kein einziger fluss weit und breit zu sehen oder zu hören und auch keine gletschespalten auf dem weg zu queren, steigeisen hatte niemand mit und auch niemand gebraucht........
die gletscher sehen jedes jahr anders aus, man kann nicht frühere erfahrungen 1:1 auf heute oder morgen übertragen, wie genau es nächstes jahr aussieht weiß somit auch keiner, aber von oberflächlichen gletscherflüssen habe ich noch nie etwas gehört oder gesehen.......ist wohl schon eine zeit her....
lieber gruß
helmut
stimmt ist schon 10 jahre her, aber damals hatte ich die alleraergsten schwierigkeiten ueber diese tosenden baeche zu springen. fein, wenn es nun einfacher ist!
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