Vollständige Version anzeigen : Vergleich unterschiedlicher Nikon DSLR
wickie69
26.12.2006, 17:37
hallo,
wir hatten ja schon eine erfrischende diskussion über die einzelnen nikon dslrs. ich hab jetzt in einem anderen forum einen guten bericht gelesen, den ich euch nicht entgehen lassen möchte. vieleicht steht ja wer vor der entscheidung, sich eine neue nikon kaufen zu wollen;)
http://www.dslr-forum.de/showthread.php?p=1451765#post1451765
lg
werner
Hallo Wickie,
... und dann mit dem billigen Optiken in Betrieb nehmen!
Warum macht ihr immer so einen Kult um das Gehäuse?
Wichtig ist, was vorne reinkommt - in hochwertige Objektive investieren lohnt sich!
Das klingt hier als Besserwisser - nein - du kannst kaufen was du willst (für dich die richtige Entscheidung), aber sich dem Kult der Gehäuse hingeben, da wollte ich den anderen Mitleser eine andere Meinung entgegenhalten.
Mit freundlichen Grüßen
Matis, der Junge aus Norwegen
wickie69
13.01.2007, 11:48
was meinst du mit "billigen optiken"? ab wann beginnt eine teure, ab 500 euronen ;)
kult oder nicht, hier war mal eine meinung von einem user, der mehrere nikons miteinander verglichen hat. es hätte ja auch canon, pentax oder ein anderer kamerahersteller sein können. da ich seit 20 jahren mit nikon fotografiere, werd ich wahrscheinlich nicht so schnell wo anders hinwechseln. ... und so wird es immer ein "lagerdenken" geben.
lg
wickie
Hallo Wickie,
nein, so war das nicht gemeint. Egal, welche Firma du bevorzugst, ich meine die Sonderangebote wie z.B. derzeit im Foto-Brenner:
Nion D70 mit billigen Scherben 18-50 für 600euro
Die gleiche Brennweite mit dem lichtstarken Objektiv 2,8/17-55 kostet allein die Optik 1500euro.
So wollte ich es verstanden wissen, egal ob Nikon, Canon, Pentax oder Olympus. Von Leica ganz zu schweigen - die mit den teuersten Optiken.
Ein besseres Gehäuse (was immer das ist - teurer) mit billigen Optiken kombiniert ist keine Alternative zu dem schlechterem Gehäuse (was immer das ist - billiger) mit einer teureren Optik kombiniert.
Mit freundlichen Grüßen an alle Fotografen
Matis, der Junge aus Norwegen
wickie69
13.01.2007, 16:04
na ja die d70 ist im auslaufen, wie bei canon die 300. dass händler, wahrscheinlich gestützt von den produzenten "auslaufware" günstig hergeben, liegt wohl nahe. so hab ich einen neuen kunden, dem kann ich dann ja gleich ein besseres objektiv andrehen und nächstes jahr verkauf ich ihm gleich das aktuelle gehäuse.
so kommt mir das manchmal vor, wenn ich in foren mitlese ;)
naja, ich weiß ja nicht wie's euch geht, aber ich hab nicht das geld, mal eben 1500€ für n objektiv rauszuhauen, vor allem wenn auch noch der verarbeitende kamerateil angeschafft werden muss....
von daher machts für anfänger find ich durchaus sinn, sich erstmal n gutes basiselement mit nem eher schlechten objektiv zu holen....n knallertolles objektiv kann man sich immer noch kaufen später, aber ohne gescheite aufnahmetechnik bringt dir auch ein 5000€ objektiv recht wenig :D
mfg
Was heist hier gescheite Aufnahmetechnik!
Der Standard Chip hat genug pixel und die Sereinbilderfunktion brauchst du nicht im Gelände!
Einfache Digi-Cam hat heute mindestens 6mio pixel und 3Bilder /sec und viele Programmfunktionen. Ein Beamer mit 1400x1000pixel bringt 1,4 mio pixel. An den Pixeln der Kamera kanns nicht liegen - Die schlechten Bilder - eher an den dunklen Rändern, unscharfen Bildern, farbuntreuer und schlechter Wiedergabe.
Das sind Kriterien, die mit einem guten Objektiv an einem Serien-Standard-Gehäuse mehr Auswirkung zeigen.
Die billigen Optike willst du nicht mehr anschrauben, wenn du je durch eine teure gute Optik Aufnahmen gemacht hast. Probiers aus!
Das ist meine persönliche Meinung zu dem Gehäuse-Kult, der in meinen Augen nicht gerechtfertigt ist. Mein Auge steht auf Leica Optiken.
Wann gibt es beamer mit richtig vielen pixeln? Das nächste Thema!
Mit freundlichen Grüßen
Matis, der Juge aus Norwegen
Ich will hier niemanden seine Kamera schlecht reden oder ihn persönlich angreifen.
Es geht hier nur um die Aussage und Gegenaussage
Polarlicht
07.02.2007, 22:11
Nach meiner Meinung sind je nach Anwendung die Kameras auszusuchen.
Bei grosser Kälte funktionieren irgendwelche Kameras noch gut sind, dafür sind sie auf Feuchtigkeit empfindlich.Ich habe eine analoge Spiegelreflex in einer Marke eine digitale Spiegelrefelx in einer anderen und eine digitale Compact im Fabrikat der analogen.
Ich empfehle Kameras nicht im Internet zu kaufen sondern bei qualifizierten Fotohändler um die Ecke. Kostet einpaar Euronen mehr,dafürhat man eben eine gute Beratung und kann die Kamera ein wenig testen. Das ist hunderte von Euros wert.
Ausser im Topprofilevel sind fast alle Marken gut.
Viel Spass, gut Licht
Heiner
_Matthias_
07.02.2007, 22:36
Also im Vergleich zu analog sind die Kameras heute schon wichtiger. Früher war ein Gehäuse ja nicht viel mehr als die Halterung für Film und Objektiv. Aber heute ist im Gehäuse ja auch noch der Chip, der das eigentliche Bild erzeugt und der ist schon wichtig. Die Pixelzahl entscheidet ja nicht alleine die Qualität des Chips, es gibt da durchaus noch andere wichtige Kriterien, z.B. das Rauschverhalten, die Empfindlichkeit, ...
Natürlich ist auch das Objektiv entscheidend, aber es muss wirklich nicht immer das teuerste sein. Auch die günstigeren Objektive im 500 EUR Bereich haben oft eine sehr gute Abbildungsleistung, was im Vergleich zu den teuren fehlt (natürlich kann auch die Abbildungleistung immer noch ein bisschen besser werden) ist die Lichtstärke . Und bei der kann man meiner Meinung nach Kompromisse eingehen. Wenn man am hellen Tag fotografiert und nicht gerade superschnelle Bewegungen einfangen will, ist Lichtstärke nicht sooo wichtig. Außerdem kann man wenn man eine gute Kamera hat auch die Empfindlichkeit höher stellen und es rauscht trotzdem kaum (schon gar nicht wenn man hinterher auf Beamer-Auflösung herunterrechnet) und man hat die fehlende Lichtstärke ausgeglich.
Für den Anfang, und den Hobbyfotograf sollte das reichen, der Profi mit ensprechendem Geldbeutel kann sich natürlich auch die High-end Objektive kaufen. Ganz zu schweigen davon, dass die lichtstarken Objektive auch wesentlich mehr wiegen und man somit mehr zu schleppen hat.
Matthias
der mit seinen "billig" Objektiven bisher zufrieden ist
Grammjäger
07.02.2007, 23:51
Hallöchen,
ich habe zu diesem Thema DSLR schon seit Monaten recherchiert mit folgenden Ergebnis: Für mich als ambitionierten Hobbyfotografen, der auch mal bei lichtschwachen bzw. unter schwierigen Verhältnissen schöne Aufnahmen machen möchte ist mein absoluter Favorit die NIKON D 80 mit dem Objektiv AF-S VR DX Zoom-Nikkor 18-200 mm 1:3,5-5,6G IF-ED (Kostet derzeit ca. 750 EUR)
Warum? Weil diese Optik IMHO qualitativ hochwertig ist und es perfekt mit der D80 harmoniert. Zudem deckt es durch die Brennweite einen sehr großen Einsatzbereich ab und ich muss nicht immer mit dem schweren Krempel an Wechselobjektiven losziehen. Die Kamera plus dieses Objektiv reichen definitiv für anspruchsvolle Fotos - und ganz wichtig - passen in dieser Konstellation meistens mit ins Trekking-Gepäck!
Die D200 ist sicher noch einen Zacken besser als die D80, wobei sie technisch nicht sooo viel besser ist. Vieles aus der D200 steckt auch in der D80, halt nur nicht alles (Verschlusszeit z.B.). Schliesslich kostet sie auch ein paar Hundert Euro mehr als die D80.
Ich hab allerdings noch nicht gekauft, da mich der Setpreis von knapp 1600 EUR noch abschreckt.
Wenn ich letztendlich sehe, was für gute Fotos ich mitunter mit meiner kleinen Ixus-Knipse hinbekomme überlege ich mir, ob sich diese Anschaffung lohnt. Ein weiterer Fakt: Der Gewichtsvorteil bei der kleinen Knipse ist erheblich wenn man auf Tour alles schleppen muss.
Grüße, Holger
Polarlicht
08.02.2007, 07:27
Hallo Grammjäger,
ich habe in deinem Profil nachgelesen, was Du so treibst. Wenn ich mir das so vorstelle, würde ich auf jeden Fall auf eine Anschaffung der Nikon D80 viermal überlegen. Schon das Gehäusematerial eignet sich nicht für Touren, wie Du sie offenbar durchführst.
Hallo Mathias,
na ja, dass das Gehäuse nur so ne Filmhalterung war, ist nun schon ne Zeit her. Vor etwa 30 Jahren kam die Olympus OM2 auf den Markt mit einer ausgezeichneten automatischenSteuerung für Belichtungszeiten. Mochte man in der Polarnacht fotografieren, war diese Kamera die wohl einzige, die so was wirklich gut konnte, obwohl damals vor allem Nikon und Minolta sich in der Werbung fast überschlugen, es besser zu können. Was schlicht "Kaffee" war.
Auch heute noch sind die elektronischen Komponenten Marken unterschiedlich und auf verschiedene Anforderungen und Ideologien ausgerichtet. Für den angehenden Topprofi ist wohl Canon zur Zeit ziemlich unbestritten führend. Im guten Amateurbereich, was wohl heute Semiprofi heisst, ist die Auswahl recht breit. Die zB von Nikon verwendete Elektronik stammt teilweise von Sony. Nikon setzt sie aber anders ein und daher sind die Rauschverhältnisse in Sony und Nikon im Produkt dann anders.
Darum lesen, suchen, versuchen und nicht einfach kaufen, weil bei Internetsupershoptop.¤*#¤*#¤*#¤*#¤*# ein Angebot da ist, wenn man für sich das Optimum aus kleinem Geldbeuten zaubern will.
Und noch dies: Bevor man sich in die Suche stürzt, aufschreiben, was man braucht. Schreiben, nicht denken! Und welches Budget zur Verfügung steht. Auch schreiben. Es git immer ein noch besseres Produkt, dass "nur" 200 Euros teurer ist. Dafür kann man auch reisen!
Lieber Gruss und viel Spass beim knipsen.
Heiner
_Matthias_
08.02.2007, 18:03
Hallo Heiner,
naja, vor dem Digitalzeitalter, konnte das Gehäuse das Fotografieren zwar vereinfachen, aber im Endeffekt fiel das Licht dann doch direkt vom Objektiv auf den Film ohne sich ums Gehäuse zu kümmern ;-) Bei Digital fällt das Licht halt auf den Chip der fest im Gehäuse verbaut ist, den kann man nicht mal schnell wechseln wie einen Film und er trägt essentiell dazu bei wie das Bild am Ende aussieht.
Und was das Gehäusematerial einer D80 angeht: nur weil man da mehr Plastik sieht, muss das nicht schlecht sein, es gibt sehr hochwertige Kunststoffe die im Bezug auf Robustheit und Haltbarkeit mit Metall locker mithalten können.
Und du hast völlig recht, es gibt wohl nicht die optimale Ausrüstung, sondern jeder muß die für seinen Bedarf optimale finden. Und wenns für manche auch nur die Knipse im Handy ist...
Matthias
was ich meinte, war: ein gutes DSLR - gehäuse kostet vielleicht 500€....ein "gutes" objektiv alleine schon über 1000€ oder noch mehr....wenn ich also nur 600 oder 700 € zur verfügung hab (und das ist wohl bei den meisten leuten am anfang der fall), dann kauf ich mir doch lieber erstmal ne kamera mit durchschnittsobjektiv statt ein ultrakrasses objektiv ohne gehäuse :).....dass man sich bei entsprechendem geldbeutel später immer noch teurere objektive zulegen kann, ist ja ne andere geschichte ;)...
peace
wickie69
17.02.2007, 21:53
Hallöchen,
ich habe zu diesem Thema DSLR schon seit Monaten recherchiert mit folgenden Ergebnis: Für mich als ambitionierten Hobbyfotografen, der auch mal bei lichtschwachen bzw. unter schwierigen Verhältnissen schöne Aufnahmen machen möchte ist mein absoluter Favorit die NIKON D 80 mit dem Objektiv AF-S VR DX Zoom-Nikkor 18-200 mm 1:3,5-5,6G IF-ED (Kostet derzeit ca. 750 EUR)
Die D200 ist sicher noch einen Zacken besser als die D80, wobei sie technisch nicht sooo viel besser ist. Vieles aus der D200 steckt auch in der D80, halt nur nicht alles (Verschlusszeit z.B.). Schliesslich kostet sie auch ein paar Hundert Euro mehr als die D80.
Wenn ich letztendlich sehe, was für gute Fotos ich mitunter mit meiner kleinen Ixus-Knipse hinbekomme überlege ich mir, ob sich diese Anschaffung lohnt. Ein weiterer Fakt: Der Gewichtsvorteil bei der kleinen Knipse ist erheblich wenn man auf Tour alles schleppen muss.
Grüße, Holger
Hallo Grammjäger,
anbei zwei links, die dich sicher interessieren:
http://www.kenrockwell.com/nikon (http://www.kenrockwell.com/nikon/18200.htm)
http://www.kenrockwell.com/nikon/18200.htm
http://www.photozone.de/8Reviews/index.html
wickie69
17.02.2007, 21:56
Was heist hier gescheite Aufnahmetechnik!
Der Standard Chip hat genug pixel und die Sereinbilderfunktion brauchst du nicht im Gelände!
Einfache Digi-Cam hat heute mindestens 6mio pixel und 3Bilder /sec und viele Programmfunktionen. Ein Beamer mit 1400x1000pixel bringt 1,4 mio pixel. An den Pixeln der Kamera kanns nicht liegen - Die schlechten Bilder - eher an den dunklen Rändern, unscharfen Bildern, farbuntreuer und schlechter Wiedergabe.
Das sind Kriterien, die mit einem guten Objektiv an einem Serien-Standard-Gehäuse mehr Auswirkung zeigen.
Die billigen Optike willst du nicht mehr anschrauben, wenn du je durch eine teure gute Optik Aufnahmen gemacht hast. Probiers aus!
Das ist meine persönliche Meinung zu dem Gehäuse-Kult, der in meinen Augen nicht gerechtfertigt ist. Mein Auge steht auf Leica Optiken.
Wann gibt es beamer mit richtig vielen pixeln? Das nächste Thema!
Mit freundlichen Grüßen
Matis, der Juge aus Norwegen
Ich will hier niemanden seine Kamera schlecht reden oder ihn persönlich angreifen.
Es geht hier nur um die Aussage und Gegenaussage
hallo mathis,
endlich ein beamer, der die bildleistung der ccd umsetzen kann, dass wärs ;) aber die dinger sind sicher dann so teuer, dass wir uns über die kamerapreise keine sorgen mehr machen müssen!
lg werner
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