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Vollständige Version anzeigen : Fotowettbwerb November 2006 , Thema "was uns nahe geht"


Thomas
14.11.2006, 14:56
Hallo,

derdahinmuss hat sich das folgende Thema gewuenscht:

...was uns nahe geht

Seine Erklaerung dazu: "Soll heißen beeindruckende, erschütternde, dramatische, stimmungsvolle, romantische oder bewegende Erlebnisse, die haften bleiben und im Bild festgehalten sind."

Also, ich bin schon mal gespannt auf eure Einsendungen. Wie immer: über 'Antworten' euer Bild einstellen. Ein Bild pro Person!

Grüße,

Thomas

Dieter
15.11.2006, 07:27
Die Nachricht von diesem Unfall erfuhr ich, als ich auf der Jöklasel-Hütte auf besseres Wetter für meinen Aufstieg zur Überquerung des Vatnajökull wartete. Sie war mir eine Mahnung.
Ido Keinan war wohl wenig erfahren und dem Vernehmen nach schlecht ausgerüstet. Über sein Handy konnte er noch einen verzweifelten Hilferuf an seine Schwester in Israel absetzen, welche über viele Umwege die die Rettungmanschaft in Island alarmierte. Es war zu pät. Ido Keinan starb nur 1,5 km von der rettenden Hütte entfernt.
In diesem Jahr kam ich auf einer Wanderung über den Laugavegur am Unglücksort am Hrafntinnusker und der "minningarvarða" mit der eindrucksvollen Plakette vorbei. Gelegenheit einen weiteren Stein auf die Warte zu legen und eine Minute innezuhalten und zu gedenken.
Dieter

Jochen
15.11.2006, 17:08
Die Aufnahme gelang mir auf unserem "Camping-Platz" in Hushe, am Ende unseres Concordia-Treks. Der größere der beiden Brüder kümmerte sich rührend um seinen kleineren Bruder; er leistete ihm auch die nötige Hilfestellung, damit dieser über die Mauer hinweg diese merkwürdigen Menschen bestaunen konnte, die viel Geld ausgeben, um sich fürchterlich anzustrengen...
Der Blick der Beiden wir mir noch lange in Erinnerung bleiben...

tremendopunto
16.11.2006, 10:55
Diese tibetische Schönheit traf ich im Drepung Kloster. Auch wenn ich Bettler, vor allem wenn es Kinder sind, die von ihren Eltern für diesen Zweck "missbraucht" werden, normalerweise nicht unterstütze, so hat dieser rührende Anblick doch mein Herz aus Stein erweicht........und damit auch ein paar Yuan.

nana z.
17.11.2006, 09:42
mhm, mich hat meine ganze letzte reise bewegt, wo ich im erdbebengebiet von pakistan zum fotografieren unterwegs war. bzw. ich habe auch sehr viel nachdenken müssen über lebensweisen, religion, hilfsmaßnahmen, westen <-> trikont-länder etc.
aber das heftigste erlebnis war wohl bei dieser familie, wo ein sehr krankes baby war und das bild entstand. ich zitier einfach mal aus einem damaligen rundmail (abid war mein pakistanischer begleiter):
"nach 3 km durch ein vom monsun voellig verwuestetes tal tauchten ein paar bretterbuden auf und die piste war zuende. also zu fuss weiter. direkt danach wurde ich in einen kleinen innenhof gefuehrt, wo 3 frauen mit babies und kindern hockten und mich verwundert ansahen und auf mich einredeten. leider hatte abid sich aus dem staub gemacht. ich laechelte und spendete einen luftballon und wusste auch nicht so recht, bis abid wiederkam. geknipst habe ich auch ein bisschen und dabei bemerkt, dass das eine kleine baby superkrank aussah. ganz schlimm mit riesigen augen, mageren koerperchen und einer herumkrabbelnden fliege auf den lippen. sie sagten, es habe wohl typhus (keine ahnung ... wie sieht typhus aus?). ich fragte, ob es zum krankenhaus koenne (am anfang dieser 3 km war eine krankenstation), aber sie sagten, dass sei viel zu weit weg, viele viele km. als ich noch weiter ueber das problem reden wollte meinte abid, das seien dumme analphabeten, die nix wuessten und wir sollten jetzt mal schnell gehen und wanderte los. wie vor den kopf geschlagen bin ich hinterher gestolpert und kam mir soooo doof vor (insbesondere weil ich ein paar bilder gemacht hatte von denen ich ueberzeugt waren, dass sie "recht gut" seien, wegen dem offensichtlichen leid). bei einer rast habe ich dann meinem unbehagen luft gemacht - und nicht daran gedacht, dass ja noch 2 freunde von abid daneben standen als ich ihm sein verhalten vorwarf. war damit auch bloed von mir."
tschuldigung, manchmal "rede" ich ein bisschen viel....

Hidden China
18.11.2006, 22:22
Tja, auf mich ueben Gedenktafeln auch immer eine besondere Faszination aus, zumal ich schon etliche Freunde aufgrund von Lawinen, Abstuerzen und dergleichen verloren habe und da zieh ich doch mit Dieter mit.
Fotografisch kann ich klar nicht mithalten, aber Story maessig:

Einige von Euch werden diese Tafel kennen (das Foto habe ich im August 2004 gemacht). Sie steht in der Naehe von Deqin, an der Feilai Si, von wo man einen gigantischen Ausblick auf den Kawakarpo (oder Meili Xueshan) geniessen kann.
Die Tafel erinnert an die Japanisch - Chinesische Freundschaftsexpedition von 1991, die den Kawakarpo (erst)besteigen wollte. Eine Lawine riss jedoch die gesamte Mannschaft in den Tod. Total 17 Personen. Es waren fuenf Chinesen und Tibeter dabei (bin mir nicht genau sicher ueber die Aufteilung) und 12 Japaner. Diese 12 Namen koennt Ihr unschwer erkennen, das sie naemlich durchgekratzt wurden, genauso wie alles andere auf japanisch geschriebene.
Der Hass der Chinesen gegenueber den Japanern sitzt immer noch sehr tief, wie frau/man unschwer erkennt. Hauptsaechlich liegt das in der Besatzung in den 30-er Jahren und in dem unvorstellbaren Masskaer von Nanjing und darin, dass die Japaner ihre Taten (im Gegensatz z.B. zu Deutschland) nie anerkannt und sich dafuer entschuldigt haben.

Es stimmt mich sehr nachdenklich, wenn solche Sachen dann auf dem Ruecken von toten Bergsteigern respektive Freunden von mir ausgetragen werden.

Christoph

diedahinmuss
19.11.2006, 09:32
Auf einem Fest spielte dieser Rajasthani in einer Gruppe von Musikern sein Instrument. Obwohl die Musik fröhlich klang, bewegte diesen Mann irgendetwas so sehr, dass er, in seinen Gedanken versunken und die feiernden Menschen vergessend, seinen Tränen freien Lauf ließ.
Gerade weil mir kein klar definiertes Schicksal bekannt ist, regt mich dieser Augenblick zu melancholischen Gedanken an.
Es geht mir immer sehr nahe, dass ich auf meinen Reisen in entbehrungsreiche Länder zwar oft in lächende Gesichter sehe, aber die Augen nicht darüber hinwegtäuschen können, dass es das Leben nicht immer gut mit ihnen meinte.

Melanie

doro
19.11.2006, 12:21
Hier mein dritter Versuch. Vielleicht löscht ein beherzter Administrator die zwei fehlgeschagenen Versuche.
Danke

In der Welt voll Traurigkeiten begegnete mir diese Mönchsstatue. Sie erinnert mich an das herzhafte Lachen von Dalai Lama. Dass die Statue mir in Westchina begegnete, berührte mich sehr.
Doro

Nemo
19.11.2006, 15:01
Vor kurzem besuchte ich die Inselgruppe Iles du Salut. Wohl mehr bekannt als die Teufelsinseln und durch den Film "Papillon". Von 1852 bis 1945 beherbergte diese Inselgruppe ein berüchtigtes französisches Zuchthaus der besonders grausamen Art. Ich habe die alten Gefängnisse besichtigt und die Zellen gesehen. Mit einem Gitter statt einer Decke, waren die Inhaftierten so Sonne und Regen ungehindert ausgesetzt. Eigentlich sind diese Zellen wie Käfige und die Menschen wurden gehalten wie wilde Tiere. Manchmal wurden Häftlinge über mehrere Jahre hinweg, unter absolut unmenschlichen Bedingungen, in Einzelhaft in Zellen ohne Licht eingesperrt. Auch diese "Dunkelkammern" kann man noch finden. Heute wachsen Bäume aus den Zellen. Alle Gebäude sind zwar verfallen und die Natur holt sich ihr Reich stetig wieder, aber immer noch läuft einem bei der Besichtigung ein leichter Schauer über den Rücken. Die Lebenserwartung der Insassen betrug nur ca. fünf Jahre. Der Bestand an Häftlingen soll immer so um die 6000 Menschen betragen haben obwohl jedes Jahr über 1000 neue Häftlinge hergebracht wurden. Offiziellen Angaben nach, starben hier weit über 50.000 Insassen. Tote Sträflinge wurden einfach ins Meer geworfen. Als ich durch die Ruinen der Iles du Salut streifte, kamen mir auch die Bilder von Guantanamo in den Sinn. Der Mensch selbst, ist nach wie vor. des Menschen Wolf. Ob sich jemals etwas ändert?

derdahinmuss
19.11.2006, 16:54
Sicher ist eine Bettlerin mit Kind auf dem Arm nicht das, was man eine seltene Begegnung nennen würde. Das weiß jeder, der vor oder nach dem Trek, Tage in Delhi verbracht hat, wo meine Aufnahmen entstand. Nach vielen Begegnungen mit Bettlern stumpft man etwas ab oder beginnt, sich einen Schutzpanzer zuzulegen um nicht immer wieder festgenagelt zu werden.

2004 als Connaught Place/New Delhi noch eine Megabaustelle mit Höllenlärm war, wo man sich möglichst schnell durch die Enge des durch Bauzäune kanalisierten Verkehrs quetschen wollte, hatten wir die Begegnung, die ich mit diesem Foto dokumentiert habe. An einem Dieser Bauzäune, nur Meter vom nächsten Presslufthammer entfernt, saß die Frau mit ihrem Kind. Als mein Blick im Vorbeieilen auf die fürchterlich dünnen Ärmchen des Kleinen viel, war’s aus mit meinem Schutzpanzer und wir blieben stehen. Man musste kein Arzt sein, um zu bemerken wie schlecht der Allgemeinzustand des Kindes war. Apathischer Blick und ein Zittern am ganzen Leib. Während die Mutter aufstand und unentwegt auf uns einbettelte, schauten wir uns hilflos an und überlegten, was zu tun hilfreich sein könnte. Meine Partnerin wurde bedrängt das Kind auf den Arm zu nehmen, was wir aber mit der Angst, die Mutter könnte sich dann aus dem Staub machen, vermieden.
Schließlich beschlossen wir, entgegen aller Vorsätze, der Frau einen größeren Betrag in Rupien zu geben, in der Hoffnung sie dazu bewegen zu können mit dem Kind einen Arzt aufzusuchen und Babynahrung zu kaufen. Als wir uns nach Kräften und sprachlichen Möglichkeiten bemüht hatten, bot uns die Mutter das Kind zum Kauf an.

Wir haben sogar ernsthaft für einen Augenblick darüber nachgedacht, bevor es uns dann doch eine Nummer zu heftig erschien. Der Gedanke an die Zukunft dieses Kindes und die Not der Mutter, die bis zum Verkauf ihres eigenen Leib und Blutes ging, haben mich nicht nur in den Tagen danach sehr bewegt. Ein Schicksal das mir nahe geht.

Christian

Ingrid
20.11.2006, 20:25
Bewegend waren so viele Momente auf meinen Trips, aber irgendwie fehlt mir ein passendes Bild zu diesen Erlebnissen, weil ich dann selten oder nie auf den Auslöser gedrückt habe.
Daher ein ganz anderer Moment, bei dem ich aber auch vor Ehrfurcht Tränen in den Augen hatte. Ich war dieses Jahr in Uzbekistan und Tajikistan, mein allererstes Mal in der islamischen Welt. Alles war neu, aufregend, anregend, bewegend, blau, heiß - ich war in einer anderen Welt. Nachdem ich in Khiva und Bukhara war, bin ich dann nach Samarkand, und beim Herumwandern dann irgendwann zur Moschee Bibi Khanum gekommen. Von außen recht groß und mächtig, und ich hätte wohl vorher in den Büchern lesen können, daß bei ihr nur die Fassade wieder errichtet worden ist. Ich bin dann reingegangen - und stelle fest, daß sie innen aussieht, als würde sie jeden Moment wieder zusammenfallen.
Aber:
da war das Licht, dieses unendlich schöne und verzaubernde Licht, das durch dieses sehr hohe Gitterfenster fiel, und dieses magische Muster auf den Sand gemalt hat. In dem Moment war alles um mich herum weg, vergessen, und ich war ein paar Jahrhunderte zurück in der Zeit, und hatte das Gefühl, gleich höre ich die Karawane ankommen und abladen. Irgendwie hat es mich arg ergriffen, weil es so zauberhaft und andererseits so unwirklich war.

Haribo
21.11.2006, 12:09
Westmongolei, Altai, Mungonoo und Shagaa

Die Beiden (Grossnichte, 6 Jahre; Grossneffe, 8 Jahre) leben jeden Sommer bei mir und sind wie eigene Kinder.

AndreasW
21.11.2006, 19:26
Lama in Ropa (Kinnaur)

Begegnungen mit Menschen berühren mich unterwegs immer wieder aufs Neue! Stellvertretend für so viele Bilder von solchen Begegnungen mit Kindern und Alten habe ich diesen Lama von Ropa ausgewählt.
Abgeschieden in einem Seitental des Sutlej findet man dieses über 1000jährige Kleinod an Kloster aus der Rinchen Zangpo Zeit (996 n.Chr.). Ich hatte viel Zeit, um dort die alten Statuen und Fresken zu fotografieren, experimentierte mit "entfesseltem Blitz" und gab mir größte Mühe die dortige Stimmung bloß nicht kaputtzublitzen. Die ganze Zeit murmelte in einem Vorraum dieser Lama dazu seine Mantras. Irgendwie scheint sich diese Schwingung auch auf meine Bilder ausgewirkt zu haben.... Ich war selten mit Ergebnissen so zufrieden! Manchmal bin ich dann sogar von mir selbst be(ge)rührt... :D

Zum Abschluß wollte ich auch noch ein gutes Bild von Lama Sonam Tandup mit nach Hause bringen. Das Streiflicht der geöffneten Türe reichte aber für einen 100 ASA Diafilm nicht aus. Ich wollte aber gerade diese Stimmung "einfangen", darum stellte ich den Blitz auf die Türschwelle und konnte so das Bild verwirklichen, daß ich im Kopf hatte.

AndreasW

Südschwede
21.11.2006, 20:34
Wir waren in diesem Jahr zum ersten Mal auf Island. Die Insel mit ihren vielfältigen, uns bisher unbekannten Landschaften hat uns fasziniert. Einen besonderen Eindruck haben die unendlichen Sander auf uns gemacht. Über 100 km fährt man durch eine Landschaft, die von schwarzem Sand und den brauntrüben Gletscherflüssen geprägt ist. Bei unserer ersten Fahrt durch dieses Gebiet hingen zudem die Wolken sehr tief und es regnete - dadurch machte diese Landschaft einen richtig unheimlichen Eindruck auf uns.
Auf dem Weg zürück nach Seydisfjördur haben wir bei herrlichem Wetter am Skaftafjell gezeltet und uns den Skeidararsandur von oben angesehen. Der Gletscherabfluß strahlt an diesem Tag wie flüssiges Blei.
Der Bericht über den Ausbruch des Vulkans unter dem Gletscher im Jahre 1996 mit den enormen Wasser- und Schlammmengen und riesigen Eisabbrüchen verdeutlichten uns die Gewalt von Naturerscheinungen. Man fühlt sich in solchen Momenten klein und unbedeutend.

Bärbel

Navyo
22.11.2006, 17:26
Hallo,

die gerade beendeten Friedensverhandlungen in Kathmandu sind für mich einer der bewegendsten Momente die ich seit sehr langen erleben durfte.

Nach den langen Konfliktjahren in Nepal ist zum ersten mal seit der Machtabgabe durch den König im April wieder zuversicht aufgekommen. Einige Monate nun haben wir nun mitgehofft das es diesmal klappt mit den Verhandlungen, die ja früher immer gescheitert waren. Ganz Nepal hat gehofft und es wurde bis zur letzten Stunde verhandelt. Das warten wurde dann noch einmal verlängert und die unsicherheit wuchs, da durchsickerte, das es wohl wieder nichts werde, weil verschieben nie was gutes sei. Als dann die Parteiführer endlich eintrafen uns auch die Maoisten, war der rest auch schon klar. Rebellenführer Prachanda und Premier Koirala saßen vor uns und so viele der früher so gefürchteten Maoistenführer. Der ganze Saal war erfüllt von der Gewißheit der wichtigkeit dieses für Nepal so ersehnten und historischen Momentes.

Man verspürte das es nicht eine Show war, selbst Prachanda war nervös und aufgeregt. Nachdem endlich die Unterschriften aufgesetzt wurden, war die Stimmung im Saal (und ausserhalb) sehr, sehr aufregend und erfüllt von Erleichterung und Hoffnung. Ein wohl für Nepal sehr historischer Moment, der hoffentlich die Erwartungen auch erfüllt, die das ganze Land in die Hände dieser Menschen gelegt hat, die den Vertrag unterschrieben haben. Ein wirklich sehr nahegehender Moment.

Navyo

Jörg Frensch
22.11.2006, 17:58
Hallo zusammen,
es gibt so vieles das mich bewegt - bei meinen Nepalaufenthalten.
Natürlich sind das die Menschen, den Ausdruck in Ihren Gesichtern - trotz Armut haben sie immer noch ein Lächeln auf den Lippen.
Natürlich sind das auch die Landschaften, die Ausblicke, die Vielfältigkeit der Natur.

Deswegen könnte ich jetzt sehr viele Bilder Hochladen.
Basundol ein kleines Dorf im Kathmandutal. Unterhalb des Kathmandupass. Hier unterstütze ich eine Schule und baue ein Medizinprojekt auf.
Immer wenn ich die Schule besuche sind die Kids ganz aus dem Häuschen. Der Onkel aus Germany kommt.
Die Kinder sind so fröhlich, möchten lernen. Sie binden Blumenkänze für mich und lassen mich nicht mehr aus den Augen. Das berührt jedesmal mein Herz und ich weis das ich das richtige tue.
Bei einem Besuch im Mai 2006 entstand nachfolgendes Bild. Das Mädchen in der Mitte/vorn mit dem Rock - links neben dem Jungen mit kariertem Anzug -ist Taub-Stumm. Sie kommt aus einer der ärmsten Familien des Dorfes. Ihre fröhliche, naive, wissensdurstige Natur verdient es ihr besonders zu helfen - ich suche noch Menschen die es ihr ermöglichen eine Taubstummen - Schule in Ktm zu besuchen.

Gute Zeit!
Jörg Frensch