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Vollständige Version anzeigen : Ojos del Salado


lorenz
19.07.2003, 22:24
Hallo,
wer kann mir sagen, ob man Anfang Oktober den Ojos del Salado in Chile machen kann?
Lorenz

Guest
23.09.2003, 19:08
Es sollte kein Problem sein, aber November/Dezember ist besser

bachergerardo
24.09.2003, 03:10
unbedingt in santiago die bewilligung einholen, sonst darf man in die gegend nahe der grenze nicht einreisen, man wird am polizeiposten auf der zufahrt abgewiesen.
das kann auch von einer agentur gemacht werden
lg
gerhard

bachergerardo
24.09.2003, 03:14
hätte ich fast vergessen:
im dezember/januar gibt´s das phänomen des altiplano- winters, das heißt, regen und schneefall in der wüste. ich rate daher von der besteigung in dieser zeit ab.
lg
gerhard

Andreas
24.09.2003, 06:10
hätte ich fast vergessen:
im dezember/januar gibt´s das phänomen des altiplano- winters, das heißt, regen und schneefall in der wüste. ich rate daher von der besteigung in dieser zeit ab.
lg
gerhard

Altiplano-Winter? Welcher Art ist dieses Phänomen? Ich dachte, es sollte auf der Südhalbkugel im Dezember und Jänner Hochsommer sein! Wie kommt das zustanden? Höhenlage?

neugierig,
Andreas

daxy
27.11.2005, 19:40
altiplaom winter heisst, dass es im winter = dezember/ jaenner in Bolivien kalt ist und schneit im gegensatz zu Chile, Peru un den anderen laendern.
ist eine geografische besonderheit

Andreas
27.11.2005, 20:19
Danke, daxy, für die Aufklärung!

Andreas

Jens
28.11.2005, 04:38
Die Antwort hat aber lange gedauert:D

daxy
28.11.2005, 08:58
war jetzt selber in suedamerika

SCHISTA
28.11.2005, 09:56
dezember bis ende februar.sonst idt es einfach zu kalt.
sehr hoher ausgangspunkt,daher vorherige akkl. unabdingbar.
2 container-blechhütten auf ca, 5200 und 5700 meter höhe.

wenn du vorher noch nie in hohen bergen unterwegs warst,
sind die erfolgsaussichten nicht gut.

ehrlich.

wishbone
28.11.2005, 10:49
Moin,

eigentlich wollte ich ja nen eigenen Ojos-Thread aufmachen, aber woh hier gerade einer läuft, nehme ich den.

Ich will mit meinem Bergfreund im Feb./März auf den Ojos del Salado und lese mich gerade ein. Der Transport von Copiapo in die Puna zum Ojos scheint ja nicht furchtbar schwer zu organisieren zu sein.

Aber eine Frage stellt sich mir doch:
Es wird ja überwiegend von Pickups bis Laguna Verde (4400m) oder sogar bis zum Refugio Atacama (5200m) geschrieben. Nun werde ich aber sicherlich nicht von Copiapo direkt ins R. Atacama fahren und auch Laguna Verde als erstes Akklimatisationscamp ist schon zu hoch.
Wie läßt sich das mit dem Transport bewerkstelligen? Denn der Fahrer, den man bis Ref. Atacama gebucht hat, wird sicher nicht 2-3 Tage in Laguna Verde mit uns warten wollen. War jemand schonmal dort und kann mir verraten, wie man vom ersten Stop ins Ref. Atacama weiterkommt? Fahren da genügend Pickups mit anderen Teams, die einen mitnehmen können? Kommt der Fahrer nochmal wieder (wohl kaum...). Denn furchtbar viel los zu sein scheint in der Gegend ja nicht...

Gruß
Christian

daxy
28.11.2005, 17:25
es fahren nur die autos, die man gebucht hat - sonst ist wueste.

bis zur Laguan verde macht man einen zwischenstop, dann an der Laguna.

gut waere, wenn du vorher eine akklimatisation an einem hoeheren berg machst.
ich habe an der Laguan Santa Rosa einen stop gemacht und dort einen berg bestiegen. dann in der naehe des alten postens..

war aber nicht genug.

besser waere vorher auf mindestens 6000 m war.

es gibt in der naehe der grenze, welche gleich bei der Laguna verde liegt, einen berg, der gerne zur akklimatisation bestiegen wird.

die erfolgschancen sind aber nicht gut, wenn man nicht vorher auf 6000 m mindestens war.

einmal Tapachilca und Licancabur vorher bestiegen, war etwas besser, als die akklimatisation vor ort.

wishbone
28.11.2005, 17:42
Hi,

danke für Deine Antwort.

Aber so ganz verstehe ich das nicht, man fährt mit dem Auto von Copiapo los, wartet der Wagen dann einen oder zwei Tage bei dem Zwischenstop, z.B. Laguna Santa Rosa oder im Valle Chico? Nö, oder? Und bei der Laguna Verde sind ja nochmal 2-4 Tage Akkli. einzuplanen. Von da aus sind es nochmal 20km bis zum BC auf 5.200m. Ich kanns mir praktisch nicht vorstellen, wie das laufen soll. Kommen die Fahrer wieder?

Die notwendige Akkli. ist mir/uns vollkommen bewußt, ist nicht unser erster Höhentrip, 6000plus m als "Akkli-walk" wird natürlich schwierig, wir haben uns vorgenommen, den Mulas Muertas mit 5897m (klasse Name! :) ) von Laguna Verde aus zu besteigen, dann haben wir auch was zu tun außer in der heißen Quelle zu sitzen :-)

Wir haben mehr als 2 Wochen direkt am Berg, das sollte schon machbar sein, zumal ich persönlich mit Höhe gut klarkomme.

Christian

daxy
28.11.2005, 18:55
der Mulas muertes liegt direkt an der L.v. und wird von den meisten bestiegen. ist ein oeder schotterhaufen.

die fahrer warten natuerlich. aber besser waere es, wenn ihr ein auot leasen wuerdet, dann seid ihr unabhaengig.

schwierig ist nur ein stueck vor dem bc zu fahren. da bleiben sogar die einheimischen fahrer manchmal stecken ( sand+eis) ansonst gibt es eine piste.

wenn ihr ueber diese stelle nicht hinwegkommt, muesst ihr halt ca 1 km gehen.

wishbone
28.11.2005, 20:01
Hi Daxy,

echt, die Fahrer warten? Damit hätte ich (zu dem Preis: Mein Stand ist 70-100 USD (wohl pro Person)) in einem zivilisierten Land wie Chile nicht erwartet.

Daß der Mulas Muertas keine Schönheit ist, habe ich schon auf Bildern gesehen, aber da zählt nur die dünne Luft. Aber der Ojos ist ja auch nicht gerade ein optisch spektakulärer Berg.....wir wollen da nur hin, weil wir endlich mal nen "richtig hohen" Berg besteigen wollen, nachdem der Aconcagua uns vor 3 Jahren wettermäßig oberhab des Ref. Berlin einen Strich durch die Rechnung gemacht hat.

Kannst Du mir verraten, wie es mit den Permit aussieht? Im Netz findet man unterschiedliche Angaben (mangels Zeitangaben nicht einzuordnen). Kostet das Permit nun was oder nicht. Und bekommt man es ad hoc in Copiapo oder muß man es vorher beantragen?

Tschuldigung, wenn ich Dir so als Infoquelle "mißbrauche", aber Deine Erkenntnisse sind ja noch recht frisch. (Wird auch nicht die letzte Frage sein :-) )

Gruß
Christia

daxy
28.11.2005, 20:31
die fahrer warten schon - gegen bezahlung natuerlich - deshalb mein rat - leasen und selber fahren.

permit kostet sicher etwas.

ich war mit einer gruppe unterwegs, da war das permit inkludiert.
haben andere getroffen, die mussten das permit bezahlen in Calama und nicht in Copiapo.

Mulas Muertas ist glaube ich fast zu wenig.
sind alle gescheitert, die nur auf diesem berg waren.

wenn euch der anconcagua abgeworfen hat, habe ihr auf diesem berg noch weniger chancen. ist wesentlich haerter als der Aconcagua.

war selber noch nicht auf dem gipfel.

2004 war ein voellig unfaehiger bergfuehrer von Kari Kobler, der glaubte, es sei frueh genug um 6 uhr wegzugehen.
da hat man ueberhaupt keine chance.

bin nur zur gaude bis etwa 6300 m gegangen.

2005 waren wir besser akklimatisiert und ich haette sicher den gipfel erreicht. leider hatte ich meine daunenhandschuhe irgendwo verloren und meine finger begannen gefuehllos zu werden. da bin ich lieber so bei ewat 6300 umgedreht, bevor ich meine finger abgefroren haette.

also: die statistik am Ojos ist ganz schlecht!

wishbone
29.11.2005, 09:04
Hallo daxy,

das wird ja ein richtiges Zwiegespräch :-)

Hast Du irgendeine Idee, was der Transport mit Wartezeiten dann kostet? Und was das "leasen" (Du meinst mieten, oder?) in der Gegend für 2 Wochen kostet?

Ich werde mich mal nach anderen, höheren Akkli.bergen umsehen, da stehen ja noch einige rum. Beim Aconcagua war es nicht die Kondition sondern das Wetter, uns gings noch ziemlich gut als der "viento blanco" kam. Warum erachtest Du den Ojos als härter als den Aconcagua? Auf den Bildern sieht er "netter" aus und weniger steil und man verbringt durch die hohe Lage des B.C. (5.200) schon mehr Zeit in einer Höhe in der richtige Akkli. überhaupt noch möglich ist (über 5.500m kann man sich AFAIK nicht dauerhaft akklimatisieren).

Das mit den Handschuhen ist wirklich Pech! Wie lange habt Ihr für den Aufstieg bis 6.300m gebraucht, ich lese ziemlich unterschiedliche Zeiten für die Gesamtdauer (7-9h bzw. 5-6h bis zum Gipfel, ersteres scheint mir realistischer).

daxy
29.11.2005, 09:11
was die kosten fuer die fahrer betrifft, bin ich leider ueberfragt.
ich selbst wuerde einen jeep mieten, dann ist man unabhaengig und kann selbst fahren.

gehzeiten sind natuerlich vom gehtempo abhaengig...

bei unserer gruppe vergangenes jahr zwischen 6 - 9 stunden.

schneller ist es kaum zu schaffen, insbesondere wenn man den weg suchen muss.

die letzten meter auf den gipfel sind mit einem fixseil versichert. zusaetzlich haben unsere fuehrer noch ein sicherungsseil mitgenommen. es besteht absturzgefahr.

der sturm kommt jeden tag spaetens um 14 uhr. bis dahin sollte man den sattel im abstieg hinter sich haben ( = kraterrand)

wishbone
29.11.2005, 09:26
Hi again,

dann werde ich mal ein paar Emailanfragen in Chile wegen Transport starten, habe einige Adresse gefunden. Mieten ist wohl nix.

Was die Gehzeiten angeht, rechne ich auch eher mit dem schlimmsten, als 9 h. Und nach Deinen Angaben zum Wetter also sehr, sehr früh los (wie man es ja auch von fast allen hohen Bergen und verschneiten Himalaya-Pässen kennt....)

Die Stelle mit dem Fixseil, ist das die, die in diesem Artikel
http://www.planetfear.com/article_detail.asp?a_id=15
auf dem vorletzten Bild zu sehen ist? Das ist ja ein richtiger Hillarystep....und das mit alten Seilen....das wird sicher spaßig.....

Christian

wishbone
01.12.2005, 08:58
Ich nochmal:
Kannst Du oder sonst jemand mir noch die Frage beantworten, warum der Ojos schwerer als der Aconcagua? Das ist psychologisch wichtig :-)

Christian

daxy
01.12.2005, 11:38
Aconcagua geht man meistens besser akklimatisiert
dann sind die Hochlager in guenstigeren abstaenden
es geht nicht gleich so steil bergauf, erst zum schluss
stuerme kommen ab und zu aber nicht jeden tag, wie am Ojos

Ojos
Hochlager leicht erreichbar
schlechter akklimatisiert
steil bergauf
stuerme kommen spaetestens um 14 uhr, eher frueher - daher kuerzer zeit zum aufstieg

wishbone
01.12.2005, 13:16
Hi,

steiler ist natürlich schlecht, mir war der Aconcagua schon steil genug, zumindest teilweise.

Die Höhe des B.C. finde ich eigentlich ganz praktisch, weil man dort - nach vorangegangener, erfolgreicher Akkli. im Valle Chico Laguna/Santa Rosa und Laguna Verde (+ Mulas Muertas) - hingelangt, ohne sich bereits für den Weg zu verausgaben, der Transport bis Nido war nicht ohne. Man "spart" ggü. des Aconcagua ja auch rund 800m Aufstieg.

Aber klar, das kann alles sehr täuschen. Hast Du mal den Bericht über die beiden französischen Rallye-Fahrer gelesen, die am Ojos den Höhenweltrekord für Autos aufstellen wollten? Bei einem Erkundungstrip sind sie schon bis auf 6.200m gekommen....mit dem Jeep.

Wie sah es denn bei Euch mit dem Wasser aus? Lag genügend Altschnee in der Gegend herum (B.C. und Hochlager)?

Hast Du eigentlich irgendwo Bilder Deiner beiden Trips im Netz oder hat einer Deiner Mitbesteiger welche eingestellt? Ich bin nämlich sehr, sehr neugierig auf weitere Bilder, sind nicht allzu viele bei google zu finden.

Gruß
Christian

daxy
01.12.2005, 15:07
habe die beiden fahrer + jeep am meer getroffen.
ziemlich eingebildet....
ausserdem ist es wirklich keine besondere kunst, dort hochzufahren. viel weiter, als bis zur biwackhuette sind sie eh nicht gekommen.

wie gesagt bis zur biwackhuette gibt es eine strasse. es ist aber verboten, diese zu befahren. ausserdem ist es besser zum akklimatisieren, wenn man den weg zu fuss geht.

altschnee gab es genug, ausserdem zugefrorener see.

blder auf meiner home page - siehe unten

wishbone
01.12.2005, 15:25
Hallo Daxy,

ich find´s auch kein Riesenleistung mit dem Jeep sondern ordne das eher unter "Kuriositäten" ein. Aber es sagt ein klein wenig über den Berg bis knapp oberhalb Lager I aus.

Auf Deinen Bildern sehe ich, daß es auch am Ojos meine heißgeliebten Büßereisfelder gibt !

Gruß
Christian

udo
06.12.2005, 07:39
Hallo Christian,

soweit ich gesehen habe, kostet die Fahrt zum Berg 300 US Dollar einfach und zurück natürlich auch wieder 300 Dollar (s. a. www.atacamachile.com (http://www.atacamachile.com)). Ob der Fahrer bei diesem Preis dann wirklich noch eine Akklimatisationsnacht einlegt, bezweifle ich. Ich nehme an, das kostet noch extra. Sollte man auf jeden Fall vorher klären. Das heist, er fährt euch für die 300 Dollar hoch (so weit er kommt) und holt euch zu einem festgelegten Zeitpunkt wieder ab. Mittlerweile gibt es offenbar auch eine Funkstation am Berg. Vielleicht kann man damit die Rückfahrt bestellen.

Die Besteigungsgebühr, die man in Copiapo an Aventurismo Expeditiones zahlen muss, beträgt 160 Dollar. Gibt es angeblich auch vor Ort, aber zu einem höheren Preis.

Zusätzlich muss man wohl noch bei DIFROL das Einreisepermit für das Grenzgebiet besorgen. Der Organisationsaufwand ist schon enorm und kein Vergleich mit dem sehr gut erschlossenen Aconcagua. Daher gibt es am Ojos del Salado nur ein paar hundert Besteigungen (bzw. Versuche, auf den Gipfel kommen nur wenige) jedes Jahr, wobei die Deutschen mal wieder die größte Gruppe darstellen.

Gruß
Udo

Jens
06.12.2005, 09:13
Hallo Christian,

. Daher gibt es am Ojos del Salado nur ein paar hundert Besteigungen (bzw. Versuche, auf den Gipfel kommen nur wenige) jedes Jahr, wobei die Deutschen mal wieder die größte Gruppe darstellen.

Gruß
Udo
===
Ganz einfach der Aconcagua ist höher und bekannter als der Ojos.
Bilder von beiden Bergen habe ich anlässlich einer Expeditions-Vorbesprechnung
gesehen und war auch von diesem Vulkan-Berg begeistert.
1996 konnt ich mich noch zwischen Ojos und Aconcagua entscheiden und
hatte mich damals für den Aconcagua entschieden.
Leider war das Basislager im Jubiläumsjahr (100 Jahre Aconcagua-Besteigung )
sehr voll und von Bergeinsamkeit in den Hochlagern keine Spur:-/ .Natürlich ist die
Infrastruktur am Aconcagua besser , da der Weg zur Straße und nach Punto de la Inca
nicht weit ist und es nahe dem Basislager ein recht ordendliches Hotel gibt.
Trotz Gipfelerfolg würde ich mich bei einer weiteren Tour für den Ojos del Salado
entscheiden.

wishbone
06.12.2005, 14:04
@ Udo + Nepaltrekker:

Vielen Dank für Eure Tips. Habe mir die Website von atacama mal angesehen, verstehe es aber so, daß deren "Tagesausflug" an die Laguna Verde für bis zu 4 Personen 330 Dollar kostet, da bei den anderen Touren jeweils die Preise pro Person genannt sind. Aber von L.V. sind es ja immer noch 20km bis zum B.C.....
Aber damit hätten wir schonmal ne grobe Richtschnur für die Transportkosten und werden mal zusehen, daß wir noch 2 Leute finden (Will jemand von Euch ca. 29.2.2006 dorthin?). Eventuell lassen wir´s drauf ankommen und regeln das alles vor Ort, bißchen Zeitpolster haben wir eh, zumal wir noch Vorräte und Permits in Copiapo besorgen müssen.

Daß man 2 Permits für Berg und Region braucht, ist ja wirklich bißchen umständlich, liegt aber wohl daran, daß allein Aventurismo für den Ojos die Konzession hat.

Daß der Ojos weniger beliebt ist als der Aconcagua wird sicher auch daran liegen, daß der Superlativ "Höchster Berg von Südamerika" bzw. "Höchster Berg außerhalb Asiens" mehr zieht als "Zweithöchster Berg Südamerikas" bzw. "Höchster Vulkan der Erde". So erging es uns jedenfalls vor 3 Jahren mit dem Aconcagua. Von der Logistik her scheint mir der Ojos nicht aufwendiger als der Aconcagua, immerhin muß man vom Startpunkt Copiapo aus nicht mal irgendwann auf Mulis umladen, Gepäck vorschicken und 2 Tage hinterherlaufen :-)

Ich fand den Rummel in Plaza de Mulas nicht schlimm, bei uns ging es auch wirklich vom Ansturm her ( Jan. 2003). Und das Münztelefon im Hotel gegenüber war nicht zu verachten. Das Cybercafe, das gerade aufgebaut wurde, war mir allerdings zuviel des Guten....

Landschaftlich sagt mir der Ojos - nach den Bildern zu urteilen - mehr zu als die Gegend um den Aconcagua. Je karger, dürrer, mondähnlicher es ist, desto mehr spricht es mich an (Daher mag ich Pakistan/Karakoum so :-)).

Christian

peakbagger
20.01.2006, 15:49
Hallo zusammen!
Der Thread ist ja schon etwas aelter, ich wollte mich aber trotzdem mal einschalten, da mich der Ojos auch ziemlich interessiert. Also, ich habe vor, das Ding irgendwann von der ARGENTINISCHEN Seite, also ab Tinogasta, zu besteigen. Kein Permit, mehr Wasser, keine Fixseilstelle, weniger Leute. Und der Anmarsch kann nicht viel uebler sein als der Vacas-Anmarsch zum Aconcagua vor zwei Wochen...
Irgendwie scheinen aber alle von der chlienischen Seite raufzurennen :confused: !

Saludos aus Mendoza

Klaas

PS: Zum Ojos gibt's jetzt 'ne schoene AV-Karte!

kunibert
23.01.2006, 14:16
Das chilenische Permit ist doch aber umsonst und ohne großen Aufwand zu erhalten. Wenn es mich nicht täuscht, kann man das auch alles per Fax machen, ohne im "Grenzbüro" aufzuschlagen.
Die chilenische Seite ist halt einfacher zu erreichen. Man kann ja fast bis an den Gipfel ranfahren (vgl. dazu auch solche sinnlosen Aktionen wie von Hr. Zietlow (http://www.touareg-record.de/).

Die AV-Karte ist übrigens an der TU Dresden gemacht worden.

Kunibert

wishbone
23.01.2006, 14:47
Hi,

soweit ich weiß, ist das chilenische Permit nicht mehr umsonst, sondern kostet 160USD. War bis vor 2 Jahren anders.

Wir haben uns wegen der Logistik (Anfahrt, Camp I, II und eins an der Laguna Verde (mit Whirlpool :-) ) für die chilenische Seite entschieden.
In einem Monat geht´s los.

Christian

peakbagger
24.01.2006, 13:39
OK, die Sache mit dem Whirlpool wusste ich nicht...
Mucha suerte!

Klaas

wishbone
24.01.2006, 14:11
Das ist ein entscheidendes Kriterium :-)

Nein, nicht wirklich, aber es dürfte einzigartig sein, wenn die Hütte wirklich um die Quelle herumgebaut ist. Bislang habe ich aber nur open-air-Bilder vom whirlpool gesehen.

Christian

daxy
24.01.2006, 14:22
es gibt eine quelle, ueber die eine huette erbaut wurde - nur dort wuerde ich NIE hineingehen.
ausserdem mehrere quellen im freien, die sind super. blick auf den see, zur abkuehlung in die laguna verde!

wishbone
24.01.2006, 15:17
Hi Dagmar!

Echt? So eklig? Na gut, dann lieber die open air-Pools.

Gruß
Christian

daxy
24.01.2006, 15:59
blick aus dem whirl pool im freien

wishbone
24.01.2006, 17:32
Danke! Das ist DEFINITIV besser als eine speckige Hütte! Schönes Bild.

Gruß
Christian

udo
25.01.2006, 07:23
Hallo zusammen,

das Permit kann man auch per Mail auf der Internetseite von DIFROL beantragen. War kostenlos und wurde nach 3 Wochen zugefaxt. Die 160 USD/Person muss man dennoch an Aventurismo löhnen. Die sind angeblich für den Service :confused: vor Ort.

Der Anstieg von der argentinischen Seite erscheint mir auch sehr reizvoll und zumindest auf der Karte angenehmer zu sein, da man sich noch eine ganze Weile im Windschatten des Berges befindet. Auch wird angeblich die Kletterstelle unterhalb des Gipfels vermieden, die, mit klammen Fingern und schlecht akklimatisiert, bestimmt nicht einfach ist.

Kann man übrigens auch von der chilenischen Seite aus diese Kletterstelle vermeiden? Also südlich umgehen und nach einem Grenzübertritt (illegal, blos nicht erwischen lassen!!!!) die letzten Höhenmeter von argentischer Seite aus versuchen? Auf der Karte sieht das machbar aus. Hätte vielleicht auch den Vorteil etwas mehr vom Windschatten zu profitieren. Was meint ihr?

Gruß
udo

wishbone
25.01.2006, 12:03
Hi,

soweit ich das verstehe, braucht man kein Permit mehr von Difrol
http://www.difrol.cl/index4.htm

Das Permit wird von aventurismo ausgegeben und beinhaltet das Zugangspermit für die Region. Wobei die Angaben auf dieser Seite hier ein wenig widersprüchlich sind.
http://www.summitpost.org/show/mountain_link.pl/mountain_id/126

Na ja, das werde ich schon noch rausfinden. Und mit der Idee, den Berg von der argentinischen Seite aus anzugehen, werde ich mich auch mal beschäftigen. Vielleicht mit dem Bus (sofern es welche gibt) über den Paso San Francisco und dann vom nächsten Ort auf diese Seite.

Gruß
Christian

wishbone
20.02.2006, 10:16
Hallo Daxy,

eine letzte Frage nochmal, am Sonntag fliegen wir schon los:

Was meinst Du: Steigeisen mitnehmen oder nicht? Ich tendiere nach dem, was ich so gelesen habe, dazu die Eisen hierzulassen.

Gruß
Christian

daxy
20.02.2006, 18:45
unbedingt mitnehmen.
es hat schon tote gegeben. die querung über dem esifeld ist nocht ohne.
habe leichtsteigeisen mitgenommen, vielleic´ht tun es auch groedeln

viel spass und erfolg!

wishbone
21.02.2006, 07:58
Okay, mache ich. Ich habe eh nochmal nachgedacht und es wäre schade, wenn die Besteigung an diesem Detail scheitern würde und soooviel wiegen die Dinger auch nicht.

Christian

wishbone
26.02.2006, 09:05
Hi,

so, alles gepackt, heute Abend um acht gehts ab nach Santiago und dann weiter nach Copiapo.
Ich wünsche Euch viel Spaß hier im Forum in der Zwischenzeit, ich berichte, wie es ausgegangen ist, sobald ich Gelegenheit dazu habe.

Gruß
Christian

peakbagger
26.02.2006, 13:00
Hallo Christian!

Die Steigeisenfrage hatte ich vor dem Aconcagua auch zu klaeren. Habe mir dabei folgendes Szenario vorgestellt: traumhaftes Wetter, ich in Bestform, der Gipfel zum Greifen nah - und dann ein kleines steiles Firnfeld im Weg und ich hab keine Eisen dabei...
Wahrscheinlich wuerde ich mich in der Luft zerreissen. Also habe ich die Eisen mitgenommen - und natuerlich nicht gebraucht... Aber wie heisst es so schoen: Better safe than sorry!

Viel Erfolg am Ojos!

Klaas

wishbone
30.03.2006, 10:48
Hallo,

ich wollte mich mal zurückmelden, mich nochmal für die ganzen Tips bedanken und außerdem natürlich Bericht erstatten:

Also, gleich vorweg, ich war nicht auf dem Gipfel, bei mir war der Wurm drin. Der Reihe nach:

In Copiapo einen Fahrer aufzutreiben, war gar nicht so einfach wie gedacht, zumal wir wegen der Akklimatisation ja nicht direkt nach Laguna Verde (4.400m) fahren konnten, sondern eine Nacht in Laguna Santa Rosa bleiben wollten. Es gibt einige Anbieter in Copiapo (die vielfach im Netz genannten "Peruvian Tours" gibt´s nicht mehr), aber die verlangen alle 300USD pro Tag, was uns zu heftig war. Über 2 Ecken kamen wir zu Ercio, einem Geschäftsmann, der eigentlich am liebsten nur noch als Touristguide arbeiten will und auch ein richtig gutes Auto hat. Der hat uns nach ein paar Minuten ein erheblich günstigeres Angebot gemacht für 2 Tage hin und dann irgendwann wieder abholen. (Falls jemand die Mailadresse von ihm haben möchte, ich gebe sie gern her). Ercio hatte auch - obwohl nicht Teil des Deals - gleich noch seinen Kocher, jede Menge Essen, eine Flasche chilenischen Rotwein und einen 60l-Kanister Wasser mitgebracht (was sich als sehr hilfreich erwies!!!).

Beim Nachmittagsspaziergang an der L. Santa Rosa (schönes Refugio!) ging der Schlamassel los, Aufstieg auf den Siete Hermanos, ca. 4.400m. Aus mir unerfindlichen Gründen (wohl der Flug und der erste Abend in Copiapo) war ich auf dem Gipfel auf einmal vollkommen dehydriert und lief wie in Trance. Aber das war unten schnell kuriert.

Weiter nach Laguna Verde: Atemberaubend schöne Strecke, vorbei an diversen Salaten/Salzseen und 5000ern, 6000ern. Die Laguna selbst ist sicher einer der schönsten Orte, an denen ich in den letzten Jahren war. Morgens ist die Lagune allerdings eher azul, also blau, erst ab ca. 11:30, wenn die Sonne anders steht, verfärbt sie sich innerhalb von ca. 10min dann in türkis. Auch dort gibt es ein gutes Refugio, allerdings kann man nicht drinnen schlafen, da die bunk beds für Leute von Aventurismo, der "Konzessionär" der Ojos-Region belegt sind. An Aventurismo zahlt man die 160USD Permitgebühr, die aber wirklich gut angelegt sind: Av. hält die Hütten in Schuß, hat in den Camps L.Verde und Atacama jeweils riesige Kuppelzelte als Gemeinschaftszelte aufgebaut, es ist immer mind. ein Guide vor Ort, man bekommt für den Aufstieg ein Funkgerät mit und uns haben sie auch gratis von Laguna Verde zum Base Camo Atacama und wieder zurück gefahren.

Nach 4 Nächten L.Verde mit dem entsprechenden Akkli.walk auf den Cerro Mulas Muertas (5.800m) ging es weiter ins Base Camp, Refugio Atacama, 5280m. Höhenanpassung war kein Problem, minimales Kopfdrücken am Nachmittag, danach nicht mehr. 3 Nächte vor Ort, tagsüber Materialtransport ins Lager I, Refugio Tejos, 5.837m. Leider habe ich 2 Tage vor dem Gipfeltag ordentliche Diarrhoe bekommen, keine Ahnung woher, sowas hatte ich nicht einmal in Indien, mein Verdauungstrakt ist sonst eisern. :-)

Na ja, das zieht einem leider die Energie aus dem Leib, trotzdem habe ich mein Glück versucht. Es waren außer uns noch 3 andere Bergsteiger + Guide da, die am selben Tag hochgegangen sind. Ich habe mich dann ca. 3 Stunden bis zum Fuß des Schneefelds hochgequält, wurde sogar von einem ca. 55jährigen japanischen Kettenraucher abgehängt, und mußte bei Sonnenaufgang feststellen, daß das Ziel, an diesem Tag den Gipfel zu sehen, unrealistisch ist. Also Abstieg, Sachen in Tejos gepackt und runter ins B.C. Mein Kumpel ist bis zum Kraterrand rauf, ca. 6.750m und dann - der Guide und ein junger, superfitter Japaner (der direkt vom Aconcagua kam) waren vorgegangen - war ihm nicht wohl bei der Sache und er ist wieder runter. Er weiß heute nicht mehr, warum überhaupt, das schwere Stück lag hinter ihm, null Kopfschmerzen. So isses manchmal.
Irgendwas hatte ich mir da eingefangen, denn auch noch 8 Tage später, in Berlin, stand ich immer noch irgendwie "neben mir". Der kettenrauchende JApaner und ein ca. 60jähriger chilenischer Schwede waren auch nicht oben.

Dennoch hat sich die Tour gelohnt, die Atacama-Gegend ist ein Hit für Leute, die - wie ich - Einöde und Kargheit mögen, der logistische Aufwand ist bis auf das Auftreiben eines Fahrers rel. gering. Höhenanpassung geht ebenfalls recht bequem. Ach so, Wasser ist ein Problem, im B.C. und direkt in Laguna Verde gibt es kein Trinkwasser (kann aber mit dem Auto geholt werden), in Ref. Tejos kann man Schnee schmelzen oder ein Loch in den Bach graben und 10min warten, daß der Dreck sich legt, so haben wir´s gemacht. Am besten einen Riesenkanister und 2x 20l mitnehmen.

So, das mal als kurzer Überblick. Bilder gibt es demnächst.

Christian

Jens
03.04.2006, 15:22
Vielen Dank für Deinen Bericht:-) .
Schade das es mit dem Gipfel nicht geklappt hat, aber die Gesundheit geht klar
vor.

Gruß
Jens

wishbone
03.04.2006, 16:02
Danke für Dein Mitgefühl. Schön wärs gewesen, wenn die Gesundheit vorgegangen wäre, dann hätte ich mich in den Windschatten hängen können :-)
Aber an dem Tag und noch einigen später ging schlicht gar nichts. Teilweise hat mir das Heben der 1Liter-Flaschen Cristal Cerveza in Santiago Schwierigkeiten bereitet, vom Aufstieg auf den winzigen Hügel in Santiago ganz zu schweigen....wo man auch für 700 Pesos mit der Seilbahn hätte rauffahren können...

Gruß
Christian

elch
09.07.2007, 12:17
Hallo, ich möchte Ende nächsten Jahres den Ojos del Salado angehen und habe gerade Zeit ein wenig vorzuplanen.
Mir fehlen noch Informationen, die ich hier vielleicht bekomme. Das meiste betrifft die Logistik:
1. Ideal wäre es für mich von der argentinischen Seite den Berg anzufahren, wobei ich den Luxus einer Hütte auf 5.800 m gern mitnehmen würde, und dann nach Copiapo weiterzureisen. Sieht jemand eine Möglichkeit das mit vertretbarem Aufwand hinzukriegen?
2. Kann man es evtl riskieren - ein gut gefülltes Nahrungs-/Wasserreservoir vorausgesetzt - sich von arg. (oder chil.) Seite hochfahren zu lassen und dann auf eine Mitfahrmöglichkeit für die Weiterfahrt nach Chile zu setzen?
3. Ist das Wasser in der Gegend insbesondere Laguna Verde wenigstens abgekocht nutzbar, oder muss man zwingend den ganzen Bedarf hochfahren lassen. Wie weit ist die nächste Trinkwasserquelle entfernt? Auf Schnee kann man jawohl nach allem was ich gelesen habe nicht setzen, oder?
4. Wie präsent sind die Leute von Aventurismo am Berg. Ist das der übliche Weg, die Gebühren vor Ort zu zahlen? Kann man mit einem Jeep-Transfer von Laguna Verde zum BC fest rechnen? Ebenso mit der Nutzung der Kuppelzelte an Lag. Verde und Atacama?
5. Hallo Christian, kannst du die Email von dem Fahrer Ercio mitteilen?

Für Anworten/Anregunegn bin ich dankbar
Klaus

udo.xm
11.07.2007, 18:54
Hallo Klaus,

auf den Seiten der summitpost (findest Du über Google) gibt es die Informationen zu deinen Fragen. Kann ich nur empfehlen. In einem amerikanischen Andenbuch ist auch die arg. Route zum Ojos del Salado beschrieben. Dauert ungefähr 4 Tage (und nicht 7 wie gedacht) (einfach) ab der Straße! Wasser soll es jedoch ab und zu geben.

Sehr zu empfehlen ist die Alpenvereinskarte vom Ojos del Salado, die allerdings auf die chilenische Seite konzentriert ist. Ein Teil der arg. Route ist auch noch drauf. Camps sind auch eingetragen.

Das Wasser in der Gegend dürfte bei der Höhe bakteriologisch wohl unbedenklich sein. Schlimmer ist jedoch der Salzgehalt, insbesondere von Arsensalzen!! Vermutlich sind noch ganz andere Schwermetalle drin. Über Analysen ist mir nichts gekannt. Falls Du im Netz dazu Infos findest, wäre ich auch sehr daran interessiert. Wer ein Auto hat, nimmt meist alles Wasser in Kanister mit. Getrunken werden kann nur das Schmelzwasser.

Per Anhalter lässt es sich theoretisch recht gut reisen. Da die ganze Region eine Wüste ist, hält jeder Autofahrer an. Allerdings soll der Grenzverkehr von Argentinien nach Chile über den Paso San Francisco sehr spärlich sein. Manchmal soll wochenlang kein einziges Auto kommen, hat man mir letztes Jahr erzählt. Sofern man zeitlich beschränkt ist, kommt man um einen Mietwagen nicht herum. Wobei es dann sehr schwierig und auch teuer ist, wenn man mit dem Mietwagen das jeweilige Anmietland verlassen will.

Gruß
Udo

wishbone
19.07.2007, 16:15
Hallo Elch,

leider kann ich Dir keine PM senden, weil Du das anscheinend nicht aktiviert hast. Mach das doch mal, damit ich Dir Ercios Mailadresse schicken kann, ich will das nicht unbedingt öffentlich tun.

Die restlichen Fragen beantworte ich auch noch bei Gelegenheit, ist gerade etwas hektisch.

Gruß
Christian

elch
23.07.2007, 11:54
Danke Udo für die Info.
Und Christian: Ich kann trotz verschiedener Einstellungsveränderungen, weder eine Email an dich senden (keine Rechte) noch welche erhalten. Über die vcard müsste es jetzt aber gehen.

Viele Grüße
Klaus

wishbone
02.08.2007, 08:47
Hallo Klaus,

entschuldige bitte, daß ich mich erst so spät melde. Die Emailadresse von Ercio ist

erciomettifo bei yahoo in es

Ercio spricht ziemlich gut Englisch, ist sehr, sehr locker und hatte selbst fast genauso viel Spaß, in die Berge zu fahren wie wir.

Zum Wasser hatte ich ja schon was geschrieben. Ich füge noch hinzu, daß Du auf jeden Fall irgendeine Elektrolytlösung aus der Apotheke oder zumindest Isostar mitnehmen solltest und das ab und zu ins Trinkwasser mischen solltest, denn weil das Wasser oben aus Schnee geschmolzen wird oder aus einem winzigen Rinnsal geschöpft wird, hast Du so gut wie keine Mineralien drin, was dann in kurzer Zeit unbemerkt zur Dehydration führt, obwohl man 4-6 Liter trinkt. Sehr unangenehm, ist mir schon passiert!
In L.V. war Wasser kein Problem, der Hüttenmann hat uns den Kanister irgendwo in der Nähe gefüllt.

Zu Aventurismo:
An denen führt kein Weg vorbei, Du wirst nicht um die 160USD herumkommen, irgendeiner von denen ist während der Saison immer da, zumindest der "Hüttenwirt" in L.V. Aber für das Geld bekommst Du eben auch die Nutzung der Einrichtungen und den Transfer L.V. - Ref. Atacama, zumindest war das bei uns so. DAs Kuppelzelt in Ref. Atacama ist auch nicht verschlossen.

C.

Mäddis
02.08.2007, 11:22
...zudem gibt´s ein Funkgerät und die unbezahlbaren Ratschlägen von den Hüttenmännern (hießen beide Mario, wenn ich mich recht dran erinnere). Außerdem gab´s bei der Rückkehr vom Refugio Tejos einen heißen Tee gratis :D

Gruß
Mäddis

wishbone
02.08.2007, 14:11
Stimmt, das Funkgerät hatte ich vergessen, das war recht cool, so oben am Berg.
Der Hüttenmann in L.V. hat nicht nur Tee spendiert, sondern Salate für uns geschnippelt, Guacamole gerührt, etc. Wenn es jedes Jahr derselbe ist, dann kann ich nur dringend empfehlen, ein, zwei Packungen Zigaretten mitzunehmen, für die ist immer Bedarf und man kann sich beim Hüttenmann und den Carabineros sehr beliebt machen!
C.

wishbone
10.01.2010, 20:48
Hi,

der Thread ist uralt, aber weil ich den Winter genutzt habe, um endlich mal meine Website neu zu basteln, wollte ich ihn nochmal rauskramen und den Link zu meinem Ojos-Bericht posten:

http://www.aconcagua.de/chile-ojos-del-salado/

Viel Spaß!

Grüße
Christian