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Vollständige Version anzeigen : 8000er


Guest
14.08.2002, 07:21
würde gern einmal wissen, ob heir schon mal jemand auf einem 8000er war, oder gar am everest! oder dies vorhat!
Lando
;D ;D ;D ;D

Becks
14.08.2002, 20:05
Nö :)

8000er sind noch außerhalb meiner Reichweite. Bisher plane ich lediglich 5000er ein - will nächstes Jahr in den Kaukasus, allerdings nicht den (in meinen Augen langweiligen) Elbrus hoch, sondern viel lieber in der Bezengi-Region Berge wie den Schachara jagen gehn.

Alex

Andreas
15.08.2002, 10:15
Also meine größte Höhe war 5805 m (Shishapangma-Südkessel, Tibet).
Ein paar 5000er in Nepal und Tibet kann ich auch zu meinen »Gipfelsiegen« rechnen. Was die ganz großen betrifft, bin ich am besten Wege alle 14 8000er von unten ¤*#;D zu sehen bzw. zu »ertrekken«.
Grüße,
Andreas

Webtipp: http://Mt.Everest.cc

Nepalfan
15.08.2002, 14:32
Namasté,
Ich war auch noch nie über 6000 m, aber ein paar Gipfel würden mich schn reizen: Mera Peak, Imja Tse, Chulung West und vielleicht irgendwann einmal den Cho-Oyu, der ja der leichteste 8000er sein soll! ¤*#8)
Wird wohl aber zu teur sein!
Namasté euch allen,
Nepalfan

Guest
23.04.2003, 15:44
Wer könnte mir mal alle 8000er schreiben.

Brauch de Info für a Fachreferat

Danke

Andreas
23.04.2003, 16:11
Wer könnte mir mal alle 8000er schreiben.
Brauch de Info für a Fachreferat
Danke

Hallo Hilfesuchender,

Da kann ich gerne behilflich sein! :)
Die 14 höchsten Berge sind, aufgelistet in der Reihenfolge Rang, Berg, Gebirge, Land, Höhe, Erstbesteigung:

01. Mount Everest, Himalaya, Nepal/Tibet, 8850 m, 1953 Sir Edmund Hillary und Tenzing Norgay

02. K2, Karakorum, Pakistan/China, 8611 m, 1954 Achille Compagnoni und Lino Lacedelli

03. Kanchenjunga, Himalaya, Indien/Nepal, 8586 m, 1955 George Band, Joe Brown, Tony Streather und Norman Hardie

04. Lhotse I, Himalaya, Nepal/Tibet, 8516 m, 1956 Fritz Luchsinger und Ernest Reiss

05. Makalu I, Himalaya, Nepal/Tibet, 8463 m, 1955 Jean Couzy, Lionel Terray, Jean Franco, Guido Magnone, Jean Bouvier, Serge Coupé, Pierre Leroux, André Vialatte und Gyalzen Norbu

06. Cho Oyu, Himalaya, Nepal/Tibet, 8201 m, Herbert Tichy, Sepp Jöchler und Pasang Dawa Lama

07. Dhaulagiri, Himalaya, Nepal, 8167 m, 1960 Kurt Diemberger, Peter Diener, Ernest Forrer, Albin Schelbert, Michel Vaucher, Hugo Weber, Nawang Dorje und Nyama Dorje

08. Manaslu I, Himalaya, Nepal, 8163 m, 1956 Toshio Imanishi, Kiishiro Kato, Minoru Higeta und Gyalzen Norbu

09. Nanga Parbat, Himalaya, Pakistan, 8125 m, 1953 Hermann Buhl

10. Annapurna, Himalaya, Nepal, 8091 m, 1950 Maurice Herzog und Louis Lachenal

11. Gasherbrum I, Karakorum, Pakistan/China, 8068 m, 1958 A. Kauffmann und Pete Schoening

12. Broad Peak, Karakorum, Pakistan/China, 8047 m, 1957 Kurt Diemberger, Hermann Buhl, Markus Schmuck und Fritz Wintersteller

13. Gasherbrum II, Karakorum, Pakistan/China, 8035 m, 1956 Sepp Larch, Fritz Moravec und Hans Willenpart

14. Shismapangma, Himalaya, Tibet, 8013 m, 1964 H. Ching und 9 weitere

Grüße,
Andreas

PS: Vielleicht sollte ich noch anfügen, dass der Gasherbrum I häufig auch Hidden Peak genannt wird.

Andreas
23.04.2003, 16:16
Und weil ich gerade dabei bin ¤*#;)

Hier die Ränge 15-50, allerdings ohne Erstbesteigungsinfo:

15. ¤*# ¤*# ¤*#Annapurna II ¤*# ¤*# ¤*#Himalaya ¤*# ¤*# ¤*#Nepal ¤*# ¤*# ¤*#7937 m ¤*# ¤*# ¤*#
16. ¤*# ¤*# ¤*#Gyachung Kang ¤*# ¤*# ¤*#Himalaya ¤*# ¤*# ¤*#Nepal ¤*# ¤*# ¤*#7897 m
17. ¤*# ¤*# ¤*#Disteghil Sar ¤*# ¤*# ¤*#Karakorum ¤*# ¤*# ¤*#Pakistan ¤*# ¤*# ¤*#7882 m
18. ¤*# ¤*# ¤*#Himalchuli ¤*# ¤*# ¤*#Himalaya ¤*# ¤*# ¤*#Nepal ¤*# ¤*# ¤*#7864 m
19. ¤*# ¤*# ¤*#Nuptse ¤*# ¤*# ¤*#Himalaya ¤*# ¤*# ¤*#Nepal ¤*# ¤*# ¤*#7841 m
20. ¤*# ¤*# ¤*#Nanda Devi ¤*# ¤*# ¤*#Himalaya ¤*# ¤*# ¤*#Indien ¤*# ¤*# ¤*#7824 m
21. ¤*# ¤*# ¤*#Masherbrum ¤*# ¤*# ¤*#Karakorum ¤*# ¤*# ¤*#Kaschmir ¤*# ¤*# ¤*#7821 m
22. ¤*# ¤*# ¤*#Rakaposhi ¤*# ¤*# ¤*#Karakorum ¤*# ¤*# ¤*#Pakistan ¤*# ¤*# ¤*#7788 m
23. ¤*# ¤*# ¤*#Kanjut Sar ¤*# ¤*# ¤*#Karakorum ¤*# ¤*# ¤*#Pakistan ¤*# ¤*# ¤*#7761 m
24. ¤*# ¤*# ¤*#Kamet ¤*# ¤*# ¤*#Himalaya ¤*# ¤*# ¤*#Indien/Tibet ¤*# ¤*# ¤*#7756 m
25. ¤*# ¤*# ¤*#Namcha Barwa ¤*# ¤*# ¤*#Himalaya ¤*# ¤*# ¤*#Tibet ¤*# ¤*# ¤*#7756 m
26. ¤*# ¤*# ¤*#Gurla Mandhata ¤*# ¤*# ¤*#Himalaya ¤*# ¤*# ¤*#Tibet ¤*# ¤*# ¤*#7728 m
27. ¤*# ¤*# ¤*#Ulugh Muztagh ¤*# ¤*# ¤*#Kunlun ¤*# ¤*# ¤*#Tibet ¤*# ¤*# ¤*#7723 m
28. ¤*# ¤*# ¤*#Kungur ¤*# ¤*# ¤*#Muztagh Ata ¤*# ¤*# ¤*#China ¤*# ¤*# ¤*#7719 m
29. ¤*# ¤*# ¤*#Tirich Mir ¤*# ¤*# ¤*#Hindukusch ¤*# ¤*# ¤*#Pakistan ¤*# ¤*# ¤*#7690 m
30. ¤*# ¤*# ¤*#Saser Kangri ¤*# ¤*# ¤*#Karakorum ¤*# ¤*# ¤*#Indien ¤*# ¤*# ¤*#7672 m
31. ¤*# ¤*# ¤*#Makalu II ¤*# ¤*# ¤*#Himalaya ¤*# ¤*# ¤*#Nepal ¤*# ¤*# ¤*#7657 m
32. ¤*# ¤*# ¤*#Minya Konka, Gongga Shan ¤*# ¤*# ¤*#Daxue Shan ¤*# ¤*# ¤*#China ¤*# ¤*# ¤*#7590 m
33. ¤*# ¤*# ¤*#Kula Kangri ¤*# ¤*# ¤*#Himalaya ¤*# ¤*# ¤*#Bhutan ¤*# ¤*# ¤*#7554 m
34. ¤*# ¤*# ¤*#Chang-tzu ¤*# ¤*# ¤*#Himalaya ¤*# ¤*# ¤*#Tibet ¤*# ¤*# ¤*#7553 m
35. ¤*# ¤*# ¤*#Muztagh Ata ¤*# ¤*# ¤*#Muztagh Ata ¤*# ¤*# ¤*#China ¤*# ¤*# ¤*#7546 m
36. ¤*# ¤*# ¤*#Skyang ¤*# ¤*# ¤*#Himalaya ¤*# ¤*# ¤*#Kaschmir ¤*# ¤*# ¤*#7544 m
37. ¤*# ¤*# ¤*#Kangri ¤*# ¤*# ¤*#
38. ¤*# ¤*# ¤*#Ismail Samani Peak ¤*# ¤*# ¤*#Pamir ¤*# ¤*# ¤*#Tadschikistan ¤*# ¤*# ¤*#7495 m
¤*# ¤*# ¤*# ¤*# ehem. Peak Kommunismus ¤*# ¤*# ¤*# ¤*# ¤*# ¤*# ¤*# ¤*# ¤*#
39. ¤*# ¤*# ¤*#Jongsong Peak ¤*# ¤*# ¤*#Himalaya ¤*# ¤*# ¤*#Nepal ¤*# ¤*# ¤*#7459 m
40. ¤*# ¤*# ¤*#Pebeda Peak ¤*# ¤*# ¤*#Tien Shan ¤*# ¤*# ¤*#Kirgisistan ¤*# ¤*# ¤*#7439 m
41. ¤*# ¤*# ¤*#Sia Kangri ¤*# ¤*# ¤*#Himalaya ¤*# ¤*# ¤*#Kaschmir ¤*# ¤*# ¤*#7422 m
42. ¤*# ¤*# ¤*#Haramosh Peak ¤*# ¤*# ¤*#Karakorum ¤*# ¤*# ¤*#Pakistan ¤*# ¤*# ¤*#7397 m
43. ¤*# ¤*# ¤*#Istoro Nal ¤*# ¤*# ¤*#Hindukusch ¤*# ¤*# ¤*#Pakistan ¤*# ¤*# ¤*#7388 m
44. ¤*# ¤*# ¤*#Tent Peak ¤*# ¤*# ¤*#Himalaya ¤*# ¤*# ¤*#Nepal ¤*# ¤*# ¤*#7365 m
45. ¤*# ¤*# ¤*#Chomo Lhari ¤*# ¤*# ¤*#Himalaya ¤*# ¤*# ¤*#Tibet/Bhutan ¤*# ¤*# ¤*#7327 m
46. ¤*# ¤*# ¤*#Chamlang ¤*# ¤*# ¤*#Himalaya ¤*# ¤*# ¤*#Nepal ¤*# ¤*# ¤*#7319 m
47. ¤*# ¤*# ¤*#Kabru ¤*# ¤*# ¤*#Himalaya ¤*# ¤*# ¤*#Nepal ¤*# ¤*# ¤*#7316 m
48. ¤*# ¤*# ¤*#Alung Gangri ¤*# ¤*# ¤*#Himalaya ¤*# ¤*# ¤*#Tibet ¤*# ¤*# ¤*#7315 m
49. ¤*# ¤*# ¤*#Baltoro Kangri ¤*# ¤*# ¤*#Himalaya ¤*# ¤*# ¤*#Kaschmir ¤*# ¤*# ¤*#7312 m
50. ¤*# ¤*# ¤*#Muztagh Ata (K-5) ¤*# ¤*# ¤*#Kunlun ¤*# ¤*# ¤*#China ¤*# ¤*# ¤*#7282 m

Susanne
29.04.2003, 09:39
hallo,

ich würde gerne einemal auf einem achttausender stehen mit der welt zu meinen füßen. bin recht unerfahren am berg, aber noch jung und zu hartem training bereit. soviel vorweg.

zu welchem achttausender würdet ihr raten? welcher ist alpinistisch der "einfachste", welcher der günstigste, welcher der "ungefährlichste"?

wie lange zuvor muß man beginnen mit den vorbereitungen? welcher agenturen sind zu empfehlen? in welchem land ist es organisatorisch am einfachsten (pakistan, china, indien oder nepal)?

susaNNe

Mane
29.04.2003, 10:10
Hallo Susanne,

hast Dir ja viel vorgenommen.

Ausser dem Training fange schon zu sparen an. So ab 10.000 Euro (ohne Deine Ausrüstung) bist Du dabei.

Bevor Du einen 8.000er angreifst ist es sicher besser zuerst einen leichten 6.000er in Nepal zu versuchen. Dann langsam steigern auf einen 7.000er und wenn dies alles ohne Probleme geht, kannst Du einen 8.000er anpacken.

Der "leichteste" 8.000er soll der Cho Oyu von der tibetischen Seite sein. Hier ist ein Link dazu mit Beschreibung - Zeitplan - Kosten:

http://www.amical.de/programm/2313f.html

Hier ein Link zu einem Tour.Tagebuch:

http://www.alpinclub.com/chooyu97.html

In den Suchmaschinen findest Du unzähliges zum Cho Oyu.

Ich habe schon einen 6.000er und mehrere Versuche dazu, einen Versuch an einem 7.000er hinter mir und starte nächstes Jahr zu einem weiteren Versuch an einem 7.000er.

Viel Spass bei der Vorbereitung - der Weg ist das Ziel !

Namaste

Mane

Guest
22.05.2003, 10:16
Hallo Susanne,

schön wenn man so "hohe" Ziele hat.

Aber ich würde Dir gerne noch einen Rat mit auf dem Weg geben:

Mach Dir jetzt noch keine Gedanken über Geld, welcher Berg, Route, Orga.... alles zu seiner Zeit.

Wichtig ist, Dich mit Dir zu beschäftigen (sorry, das klingt jetzt ziemlich belehrend.)

Was ich meine, man geht da nicht einfach rauf...

Wenn Du das wirklich tun willst mußt Du Dich erstmal fit machen ...

Trainingsplan: ich selbst kann nur Dir empfehlen einen guten Mix aus laufen, Fahrradfahren und klettern auszuarbeiten. Und dabei nicht vergessen, es muß Spaß machen... :)

Ernährung: tja, mal sündigen ist natürlich erlaubt... aber grundsätzlich viel trinken und alles was allgemein immer als sehr gesund beschrieben wird. :)

Gesundheit: Auch wenn Du noch jung bist, wer ernsthaft an seiner körperlichen Verfassung etwas verändern will, sollte vorher mal einen Check beim Arzt machen.

Wie lange man braucht um sich vorzubereiten?
Schwierige Frage. Logistisch ist das sicher in einem jahr auf die Beine zu stellen. Doch unter Vorbereitung verstehe ich vor allem Erfahrung am Berg und die bekommt man nur wenn man vorher viele kleine, schwierige, langweilige, einfache oder sehr anspruchsvolle Berge rauf und wieder runter gekommen ist.
Wenn man erfahren hat, wie sich angeblich stabile Wetterlagen in nichts auflösen und der Begrifff "Regenschauer" eine andere Bedeutung erhält.

Zudem auf dem Weg zum 8000 gibt es noch einige wirklich tolle Etappenerfolge.
Will sagen: ich kann mich noch an meinen ersten 3000 erinnern (bitte nicht lachen), oben angekommen war er der tollste Berg für mich und ich war so stolz wie die Menschen in diesen Tagen am Everest (falls sie geschafft haben, wieder runter zu kommen).

Will hier nicht Lehrerin spielen. Mein Traum ist der Denali. Habe ihn nie aus den Augen verloren, bin schon zu seinen Füßen viele Stunden unterwegs gewesen...
Aber er ist wohl "mein" Berg, irgendwann habe eine Verabredung mit ihm! :)

Liebe Grüße
Nicole

Bjoerk
23.05.2003, 10:02
Hallo

Ich schließe mich meiner Vorrednerin an. Gerade Klettern und Laufen wird für eine solche Unternehmung wohl unerlässlich sein!
Bei mir persönlich hat sich die Idee eines 8000ers noch nicht so richtig manifestiert. Ich will erst mal die magische 6000 überwinden. Ich trainiere also für wesentlich kleinere Ziele. Dennoch würde ich gerne mal wissen, was du als ausreichend fit für einen 8000er ansehen würdest. Da du dich offenbar schon mehr damit beschäftigt hast. In welchem Grad sollte man Klettern können? Wie viele Kilometer Laufen und Radln sollte man pro Woche so machen?

Dann denke ich ist es wirklich wichtig, sich das nötige Wissen zu erarbeiten. Zum einen Allgemeine Sachen also Regionalklima, Eis und Schnee: Gletscher, wie verhalten sie sich im Tagesverlauf und im Jahresverlauf? Eisfelder, Schneefelder, Ausrüstung, alle relevanten gesundheitlichen Aspekte. Und dann, wenn man einen Berg ausgewählt hat natürlich seine Besonderheiten.
Ich bilde mir ein normaler berufstätiger Mensch braucht für so viel Training und Lernen ziemlich viel Zeit. Wenn man nicht gerade beruflich etwas macht, was einem dafür nützt. ;D

Neulich habe ich übriegens eine sehr ausführliche Reportage über eine Deutsche Hobbybergsteigergruppe gesehen, die auf den Cho Oyu rauf sind.

Noch was fällt mir ein. Demnächst wird von Trailblazer ein Buch rauskommen zu Mountaineering im Himalaya oder so. Mit Trekkingpeaks, 7000ern, und allen 8000ern.

Und noch was. Nach all den vielen berichten, die ich bisher über 8000er gelesen habe, komme ich zu dem traurigen Fazit: Da oben ist sich jeder selbst der nächste. Schon deshlab ist es wichtig nicht nur fit, sondern auch wissend zu sein. um sich im Zweifelsfall selbst zu helfen. Die Verantwortung kann man eh nicht auf einen etwaigen Führer abschieben.

Grüße Björk

Kathrin
02.06.2003, 13:32
Huhu ihr da,
Ich träume von 8000ern aber rauf werde ich wohl NIE!
A bin ich dazu Gesundheitlich nicht in der ALgeund zweitens denke ich sollte man die ANtur in Gewiserweise auch Natur sein lassen. Man siehe sich den Müllhaufen Everest an 8will mich jetzt nich unbeliebt machen ist aber doch so!)
Mein Ziel?
Diese Berge sehen und das Land Nepal erkunden, vielleicht später mal Peru.
Kletter und Gipfeltechnisch steht am kommenden Wochenende wenn alles klappt der erste 3000er zu fuß an, nix mit Seilbahn oder so..
Startpunkt ist auf knapp 1600m also ne ganz gute Strecke. Start ist morgends um 4 Uhr, weil ich um 14 Uhr egal wie!! umdrehen werde.
Wer mit geht?
Ich gehe mit mir alleine, denn nur dann ist Bergsteigen dsa was ich unter Bergsteigen vestehe, sich mit der ANtur auseinander zu setzten und das auf eigene Verantwortung..

Wünsche jedem von euch, das der traum des 8000ers in Erfüllung geht :)

Kathrin

Andreas
02.06.2003, 13:59
Hallo,

Per eMail bekam ich über meine Everest-Seite immer
wieder Anfragen über Daten aller Achttausender. Hier
in diesem Thread ist diese Frage ja auch schon
beantwortet worden.

Ich habe mir deshalb die Mühe gemacht, und auf der
Everest-Seite eine Liste mit den wichtigsten Daten und
kleinen Bildern online zu stellen.

Zu betrachten unter: http://www.everest.cc/8000er.shtml

Schöne Grüße,
Andreas

Kathrin
02.06.2003, 20:34
SUPAAA
Ist ne gelunge Zusatzseite geworden, gefällt mir sehr gut, vorallem mit den bildern *leftz*

Lieben Gruß und weiter so herr Administrator :D
Kathrin

Gerry
03.06.2003, 07:02
Meine größte Höhe war bisher 4.900 m in den Anden.
Ich bin nicht so vermessen, von einem 8.000 er zu träumen.
Das wird wohl nie wahr werden.
Was ich aber wohl als realistisch ansehe, ist ein schöner 6.000 er in Nepal. Das läßt sich von der Zeit, von den Finanzen und von der persönlichen Leistungsfähigkeit sicher machen.
Weiters soll es "leichte" 7.000 er geben, die machbar und bezahlbar sind. z. B. den Muztagh Ata mit ca. 7.500 m ja auch schon ein sehr schöner Gipfel.

Andreas
03.06.2003, 07:13
@ Kathrin,
Danke fürs Lob! Werde weitermachen ;)

@Gerry,
Ganz meine Meinung! Wie schon Reinhold Messner kürzlich sagte: ein selbst organisierter, schwieriger 6000er ist mehr wert, als ein im Reisebüro eingekaufter 8000er.
Doch auch ein 'schwieriger' 6000er wäre nichts für mich. Einen 'leichten' 6000er, den man im Trekkingstil (z.B. Yalangnong (http://www.trekkingforum.com/cgi-bin/forum/trekkingforum.pl?board=westindie
n&action=display&num=1010423983)) besteigen kann, oder einer, den man 'with assistance' erklimmen kann (á la Imja Tse, Stok Gangri oder Chulu West), möchte ich allerdings schon mal machen; werden ja sehen...
Der Muzthag Ata ist sicher der 'einfachste' 7000er, obwohl man das Wort 'leicht' eigentlich nie für einen 7000er verwenden sollte!

Andreas

Bjoerk
03.06.2003, 08:34
Ich stimme euch zu. Das Geld ist so eine Sache. Es ist verdammt viel Geld. Und selbst wenn man es hat...will man es für einen Berg ausgeben?
Aber Träume sind nicht nur da realisiert zu werden, sie sind auch da um geträumt zu werden? Nicht war? 8)
Was versteht man eigentlich genau unter 'with assistance'?

A pro pos Messner: Ein bissler zweischneidig ist er ja. Schimpft jetzt wie ein Rohrspatz über den Everest und was dort los ist. Aber hat er sich früher nicht selbst an der Rekordjagt dort beteiligt? Hat es ihn nicht zu dem Ruhm geführt den er heute hat?
Und jetzt wo er ihn hat sagt er "Bergsteigen ist sowieso sinnlos." (wörtlich)

Grüße Björk

phacops
03.06.2003, 11:47
Kletter und Gipfeltechnisch steht am kommenden Wochenende wenn alles klappt der erste 3000er zu fuß an, nix mit Seilbahn oder so..
Startpunkt ist auf knapp 1600m also ne ganz gute Strecke. Start ist morgends um 4 Uhr, weil ich um 14 Uhr egal wie!! umdrehen werde.

Ich gehe mit mir alleine, denn nur dann ist Bergsteigen dsa was ich unter Bergsteigen vestehe, sich mit der ANtur auseinander zu setzten und das auf eigene Verantwortung..


Hallo Kathrin,

am kommenden Wochenende von 1600 auf 3000?
In den Alpen?
Dann hol dir mal Wetterinformationen z.B. aus Innsbruck:
Z.Zt. liegt noch Schnee so ab 2500. und fürs Wochenende ist nicht das beste Wetter angesagt.

Wenn du in den letzten Wochen nicht schon fleißig trainiert hast, sind 1400 Höhenmeter an einem Tag rauf + wieder runter bei teilweise Schnee und allein ziemlich kritisch zu sehen!
Aus meiner Sicht besser wäre, das Vorhaben noch ein paar Wochen zu schieben und ne Zwischenübernachtung auf ner höheren Hütte einzuplanen und Begleitung dabei zu haben.
(Oder wärmere Ggenden wie z.B. den Teide zu wählen :) .

Nix für ungut, aber auch Träume sollten einen realistischen Boden haben.

Trotzdem viel Spaß am Berg in den nächsten Wochen!

phacops

Kathrin
03.06.2003, 12:28
Huhu,

Wetterbericht für die Region sah nicht schlecht aus, entschieden wird aber erst Vor ort :)
Der weil sind wir aber, aufgrund von mehr als 3 metern SChnee am Überlegen ob wir nicht von einem höheren Punkt aus starten. Nur halt jeder von einer anderen Seite des Berges. Somit währen es dann nur noch knapp 700Höhenmeter, die aber mit Schneeschuhen etc. zu scahffen sein sollten.
Zum Training: 4mal die Woche Studio Kraft 3 mal die Woche Kondition, 1 Mal Inlineskatemarathon (43km jeden Dienstag) und dann noch die Regelmäßigen spaziergänge mit dem Hund..
Fit bin ich relativ, wird schon schief gehen.
Der Berg is nicht so schwer und wenns net eght dreh ich halt um und versuch es im september, wenn ich wieder unten bin noch einmal.
Laut Bericht meines Freundes, der vorgestern mit seinen Kids oben war, geht es aebr gut zu gehen ..

Mal sehen was die leute vor Ort sagen, kann man von 700km entfehrnung eh schlecht Planen so was..

Lg
Kathrin

Susanne
05.06.2003, 08:11
hallo leute,

danke für die tipps, erfahrungsberichte und links. wie ich sehe, scheinen auch andere an einem 8000er interessiert zu sein!

@mane: ich habe auf deiner homepage herausgefunden, daß dein geplanter 7000er der tilichopeak ist. da ich mich in nepal noch nicht auskenne, meine frage: wo liegt er genau, welche anforderungen und wie schwierig ist er aus alpinistischer sicht?

@andreas: die zusatzseiten auf deiner everestseite sind schön und interessant geworden

@nicole: danke für die tipps. denali? ist das der mt.mc.kinley?

Susanne

Bergsteiger
02.09.2003, 20:10
Hallo Andreas,
bei Deiner Gipfelsammlung fehlen
einige wichtige Zapfen:
Gasherbrumm III und IV
Chogolisa
Latok
Batura
usw. aber wer ist schon perfekt!!
Gruss Bergsteiger

Tim
03.09.2003, 10:08
8000 wow grosse zahl :)

ich selbst bin noch nie über 4000 hinausgekommen und es reizt mich auch nicht zu höherem und auch eher wie andreas im trekkingstil. mit seil und hacken ist nicht so meines.

karin, überleg dir das gut. nicht nur wegen diesen wochenendes das wirklich nicht so dolle aussieht sondern auch ob du wirklich alleine gehen möchtest. nicht nur, dass es für die meisten menschen schöner ist ein erlebniss zu teilen sondern auch wegen deiner sicherheit. wer soll dir helfen wenn dir etwas passiert und passieren kann dir immer etwas.

wenn du einen leichten 3500er erlaufen möchtest kann ich dir die hohe wilde ans herz legen. aufstieg von pfelders zur stettiner hütte. 1600 bis 2850 meter. kurze pause, dann aufstieg von der stetiner hütte auf die hohe wilde 2850 bis 3500 meter und wieder abstieg zur stettiner hütte. sollte in der zeit von 08:00 bis 18:00 locker zu schaffen sein. dannach kannst du wunderschön ins pfossental ablaufen vorbei an den eishöfen bis ins schnalstal und von da an hoch nach vernagt zum gletscher und auf den einen blick werfen. dann mit dem bus nach meran, von da nach pfelders und heim. 2 wunderschöne tage gewandert, einen leichten gipfel mitgenommen und das wochenende war perfekt :)

tim

Guest
10.12.2003, 00:24
:D

Hallo bergfreunde,

mit den hohen bergen ist es immer so eine sache, was ist leicht, was ist schwer... man sollte in der scheibchen-taktik anfangen und sich hocharbeiten. ein 8000er ist sicher erst mit viel erfahrung (auch in hoehen 6000 und 7000) sinnvoll anzugehen.

der muztagh ata ist sicher ein eher einfacher, aber vor allem hoher 7000er berg. aber nicht der leichteste 7000er ! es ist sicher der pik lenin, der kun bzw. nun der baruntse und der pik korshenewskaja leichter.

es kommt ja auch auf die region, das wetter und den preis fuer diese berge an. da sind die berge in der ex-sowjetunion sicher die billigsten... am pik lenin kann man bereits fuer 2000-3000 euro eine komplette expedition buchen... in pakistan ist es teurer 8spantik u a)

auch ist der cho oyu nicht der leichteste 8000er. shisha pangma und gasherbrum 2 sind auch gute ziele fuer den anfang am 8000er.

einige infos zu den 8000ern und anderen touren gibts beim alpinclub sachsen e.v. , der schon mehrere 8000er bezwungen hat...

komerzielle touren zum muztagh ata pik lenin u a gibt es auch bei www.diamir.de, einem veranstalter aus dresden.

sicher ist auch der aconcagua ein echter tipp, wenn es erstmals in die hoehe gehen sol...

berg heil joerg

www.joerg-ehrlich.de

Guest
14.07.2004, 12:36
Hallo Susanne,

als ich deine Zeilen laß, konnte ich nur mit dem Kopf schütteln! Einen 8000er besteigt man mal nicht so nebenbei! Da ist jahrelanges Training, körperliche und vor allem geistige Fitness nötig! Verabschiede dich lieber von deinem Traum! die 8000 ist nur eine Zahl, mehr nicht. Misst du z.B. in Fuß, gibt es diese Liste der 14 Achtausender nicht!

Geht es dir ums Besteigen, oder um die Höhe? Wenn es dir ums Bergsteoigen geht, kannst du dich an kleinen Bergen versuchen, die haben auch ihre Herausforderungen. Wenn es dir um die Höhe geht, fahre nach Südamerika, da kannst du relativ "problemlos" bis auf 69xx Meter!

Ich wollte auch mal einen hohen Berg. In Bolivien sind wir dann auf den Huyani Potosie (6088 Meter), nahe La Paz. Dies ist wohl einer der leichtesten 6000er! Und obwohl wir zuvor 3 Wochen auf einer Höhe zwischen 2500 und 4000 Meter waren, merkst du die 6000! Das ganze haben wir mit einem einheimischen Führer gemacht, in 2 Tagen.

Fazit: Versuch dich lieber erstmal alleine an den "kleinen", bevor du eine 8000er "buchst"! Vielleicht denkst du ja dann anders darüber, aber mir z.B. gefällt das Tage- bzw. Wochenlange "rumhängen" überhauptnicht!

auaox
09.11.2004, 21:13
Hallo Susanne,

als ich deine Zeilen laß, konnte ich nur mit dem Kopf schütteln! Einen 8000er besteigt man mal nicht so nebenbei! Da ist jahrelanges Training, körperliche und vor allem geistige Fitness nötig! Verabschiede dich lieber von deinem Traum! die 8000 ist nur eine Zahl, mehr nicht. Misst du z.B. in Fuß, gibt es diese Liste der 14 Achtausender nicht!



Anstatt jahrelangem Training und 10.000 Euro kann man auch einen Wanderdreitausender besteigen, eine IIIer-Kletterwand begehen, bei einem dieser "besonderen" v. a. in den USA und Japan angesiedelten Agenturen dann guten Gewissens Hochgebirgs- und Klettererfahrung angeben, und sich dann für 100.000 Euro an Fixseilen mit Sauerstoffmaske hochhieven lassen. 50 Träger sorgen für die geheizten Zelte, die 3-Sterne-Verköstigung und einen via Satellit online geschalteten Laptop. Pech nur, wenn der Bergführer schlapp macht ... 8)

Flachlandtiroler
10.11.2004, 10:16
Anstatt jahrelangem Training und 10.000 Euro kann man auch einen Wanderdreitausender besteigen, eine IIIer-Kletterwand begehen, bei einem dieser "besonderen" v. a. in den USA und Japan angesiedelten Agenturen dann guten Gewissens Hochgebirgs- und Klettererfahrung angeben, und sich dann für 100.000 Euro an Fixseilen mit Sauerstoffmaske hochhieven lassen.
Der Preisunterschied ersetzt entgegen der verbreiteten Meinung nicht die Kondition und Physis, die in solchen Höhen erforderlich ist. Bei Mountainmadness z.B. heißt es zum Everest:
Climbing Grade: Advanced
Climbers should be comfortable on 45 to 60 degree slopes an/or 5.6 rock at high altitudes and have a well rounded past history of past climbing experience. Your climbing experience should include some high altitude ascents and ability to climb technical rock, snow and ice. This includes climbing some notable mountains such as, or equivalent to, Ama Dablam. Climbing resume required.
Die Ama Dablam ist jetzt kein IIIer oder gar Wanderdreitausender... im Gegensatz zu dem aus der '96er Diskussion entstandenen Eindruck hatten die Teilnehmer dieser "Luxus-Expeditionen" durchaus die geforderte Qualifikation (ein bekannter Buchautor ausgenommen ;D ).
Das Ganze wird auch in einem Vorbereitungstrip abgecheckt, ich denke daher daß "schummeln" bei den teuren, arrivierten Veranstaltern nicht funktionieren würde (abgesehen davon, wer schmeißt schon so viel Geld für einen aussichtslosen Versuch heraus...).

Gruß, Martin

thanatos
10.11.2004, 11:35
Bezüglich der bergsteigerischen Qualitäten möchte
ich mich mal vorsichtig äußern,da ich dies 1996 selber
am Aconcagua bei unserer Gruppe gemerkt habe.
Wir hatten ein Ehepaar aus Österreich dabei, die
während der 14 Tage am Berg nicht über das Basislager
hinaus kamen.Auch an umliegenden Touren an niederen
5000er nahmen sie nicht teil. Bei einer Rückfrage erklärten sie,daß sie noch nie über 3500m hinausgekommen seinen und erst seit 5 Jahren zum
Wandern ins Gebirge fahren.Vom Aconcagua hätten sie gehört,daß dieser " relativ " einfach zu besteigen sei, da
der Normalweg meistens Gehgelände ist.Selbst beim
gehen zum Basecamp taten sie sich schwer,da die Wanderung dorthin 2 Tage dauerte und mehrere Flüsse
zu Fuß überquert werden musste.

P.S. Manche Veranstalter schauen lieber aufs Geld ,als auf die Qualifikationen der ´Teilnehmer. Natürlich erfolgt die Tour auf eigenes Risiko.

Andre
10.11.2004, 15:44
... warum ist es vemessen von einer 8000er-Expedition zu träumen?

Sein wir doch mal ganz ehrlich: in der heutigen Zeit kannst du Dir einen 8000er "einfach kaufen".

In meinen Augen muss einer heutzutage kein Extrembergsteiger mehr sein, um auf einem 8000er zu stehen.

Ich möchte hier nicht großmäulig werden, aber ich halte eine Besteigung des Shisha Pangma, Gasherbrum II oder Cho Oyu für machbar. Ein Großteil der Organisation wird komplett von der Gesellschaft übernommen (ohne geht es sowieso nicht, wegen der Genehmigung).

Ich persönlich möchte mich ganz langsam "rantasten". Meine Idealvorstellung wäre nach Aconcagua und Pik Lenin/ Mustagh Ata eine 8000er-Expedition auf den Gasherbrum II zu buchen. Der Knackpunkt an der Sache sind die Expeditionskosten von fast 10.000,00 EUR pro Person.

... vielleicht sollte ich mein Auto verkaufen, um mir eine Eintrittskarte zum "Gipfelsturm Gasherbrum II" leisten zu können. ;D

Flachlandtiroler
10.11.2004, 16:04
In meinen Augen muss einer heutzutage kein Extrembergsteiger mehr sein, um auf einem 8000er zu stehen.
Das vielleicht nicht, aber wenigstens "richtiger" Bergsteiger mit Erfahrung aus alpinen Hochtouren. Bergwandern und mal 'nen IIIer geklettert zu haben reicht für den Everest sicher nicht und wenn man noch so viel Geld reinsteckt. Das beschriebene "Rantasten" ist auch in einer kommerziellen Gruppe Vorraussetzung für den Erfolg. Anders ausgedrückt, Veranstalter die jeden ohne Prüfung mitnehmen haben eben auch niedrige Erfolgsquoten.

Viel Spaß jedenfalls beim "Rantasten", Martin

Andre
10.11.2004, 16:19
Hi Martin,

... das nenne ich aber eine promte Reaktion !!!

Ich muss Dir Recht geben: Alles hat seine Grenzen!

Wenn ich sehe, dass im aktuellen Hauser-Katalog Besteigungen zum K2 angeboten werden
... hey, wo sind all die Kammerlanders und Messners, die eine solche Tour machen können und anschliessend auch lebend wieder das Basecamp erreichen.

Es ist in meinen Augen unverantwortlich ein solches Angebot dem "unschuldigen Volk" zu unterbreiten.
Aber vielleicht gibt es ja bei Buchung einen Sarg gratis dazu ... ;)

thanatos
10.11.2004, 18:33
Sein wir doch mal ganz ehrlich: in der heutigen Zeit kannst du Dir einen 8000er "einfach kaufen".

In meinen Augen muss einer heutzutage kein Extrembergsteiger mehr sein, um auf einem 8000er zu stehen.
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Natürlich ist es heute kein Problem sich in einer
8000er Expedition sich einzukaufen. Siehe die
Teilnehmer der Everest- Expedition von 1996 von Rob Hall.
Ein ¤*#Berg wie den Cho Oyu oder Shisha Pangma so
einfach zu besteigen geht leider nicht, da Aspekte
wie Kondition,Wetterglück und Abschätzen der objektiven Gefahren einschl. einer guten Höhenanpassung notwendig sind, sonst wird es eine Reise o h n e Rückkehr. Auch erfahrende Bergsteiger mit mehrfachen 8000er Gipfeln sind an den Hängen sogenannter einfacher achttausender ums Leben gekommen ( z.B. Felix Innurategi (12 Achttausender) am Gasherbrum 2, Reinhard Karl am Cho Oyu. Ein richtiger Einstieg wäre mal den Aconcagua unter widrigen stürmischen Bedingugen zu besteigen. Falls
man Berge wie Mustagh Ata, Pik Lenin oder andere 7000er erfolgreich besteigt, wäre eine Teilnahme an eine Achttausender Expedition zu den genannten leichten Achttausender denkbar. Ein Vorbild über die Kommpitenz in Sachen Höhenbergsteigen ist Ralf Dujmovits von Amical.Die K2 Expedition oder Everest Expedition steht zwar im Hauser-Prospekt organisiert werden jedoch die Expeditionen vom Schweizer Kari Kobler. Berge wie K2, Makalu oder Everest sind natürlich ein anderes Kaliber als der Gasherbrum oder Cho Oyu. Die vielen Erfolge am Everest kommen daher, da der Everest zum Klettersteig degradiert wurde und die Sherpas ihre Klienten teils zum Gipfel
" tragen " oder am Kurzseil hochführen.

auaox
11.11.2004, 23:30
genau das meinte ich - hoffe meinen Beitrag als boshafte - und zugleich schrecklich wahrhafte - Ironie verstanden zu wissen...

Guru
21.01.2006, 16:34
@Susanne
Ich habe die Erfahrung gemacht, daß man in "größeren" Höhen als Neuling zwangsläufig sehr fehleranfällig ist (Mt. Blanc, Brenvasporn, 1996 - vor dem großen Felssturz).
Zweitens nimmt die Fähigkeit zu Akklimatisieren mit zunehmender Höhenerfahrung erst zu.
Die beste Methode, Höhenbergsteigen zu lernen ist es, an Modebergen (Kilimanjaro, Aconcagua, etc.) zu versuchen, sein eigenes Ding abzuziehen. Man braucht die Infrastruktur nicht zu nützen, hat aber die "Sicherheit", daß sie da ist.
Ein 8000er bleibt immer ein ernster Berg, denn selbst wenn sie eine Seilbahn hinaufbauen, wird die Luft davon nicht dicker.
Nebenbei gibt es auch eine Regel, daß man ab 2000m alle 100Hm 1% seiner Leistungsfähigkeit einbüßt; man hätte auf 8000m also nur mehr 40% seiner Normalform übrig. Das gilt insbesondere für den Weg hinunter (der Berg ist nicht oben aus).
Fazit: ich will nicht sagen, daß es für unerfahrene Bergsteiger nicht möglich ist, einen 8000er zu besteigen, es ist aber auf jeden Fall nicht ratsam.

Guru!

MarkusA
29.10.2006, 16:02
@susanne
Alles was du brauchst ist Geld und der eiserne Wille dazu!

Nun, dass es ohne die nötigen 8.000 € nicht möglich ist auf einen 8.000er zu kommen, brauchen wir nicht zu diskutieren. Erfahrung am Berg und mit dem Wetter? Wozu? Da du diesen Schritt nicht alleine ausführen wirst, brauchst du dir auch keine Gedanken um graue Theorie und Planung zu machen, die ist in anderen Hänen besser aufgehoben.

Ein vorweg, ich war auf keinen 8.000er, nicht einmal auf einen 5.000er. Aber ich würde es mir unter folgenden Voraussetzungen zutrauen:

Ich habe das Geld ;-)
Ich bin bereit u.U. einige Zehen zu opfern!
Ich setze mir dieses Ziel mit oberster Priorität ins Auge
Ich trainieren auf dieses Ziel mit all meinen KräftenWas will ich sagen? Der Cho Oyu ist sicher nicht der Berg, der höchstes alpinistisches/kletterkönnen voraussetzt, aber er ist ein 8.000er. Auch wenn man einen solchen 8.000er aus dem Katalog buchen kann, muss man ihm mit dem Respekt entgegen treten, dass man dessen Haupt nicht erreichen oder ihn nur mit Schäden wieder verlassen wird.

Nun, eiserner Wille, das nötige Traing und letztendlich das Geld, wird dich auf einen 8.000er führen, doch fehlt dir eines kannst du mit deinem Leben bezahlen!

peakbagger
29.10.2006, 19:01
Hallo!
Ich war vor gut einem Jahr auf dem Cho Oyu und kann zum 8000er Thema folgenden Senf dazugeben:
1. Höhentauglichkeit scheint mir kaum trainierbar - entweder man hat sie oder nicht.
2. Jahrzehntelange Bergerfahrung ist nicht nötig - ich selber war noch nicht mal auf 100 Gipfeln. Dabei waren allerdings ein paar 5- und 6000er.
3. Flaschensauerstoff ist für mich der erste Schritt zur Seilbahn. Sollte ich mich je am Everest versuchen, dann nur "ohne".
4. Hartes Konditionstraining ist nicht unbedingt nötig. Ich habe für den Cho Oyu praktisch gar nicht trainiert und mache eigentlich auch nicht regelmäßig Sport. Dadurch war ich zwar viel langsamer als der hochtrainierte Rest aber oben ist oben. Schön, dass man am Cho Oyu nicht in Seilschaft gehen muss. Bei zu guter Kondition rennt man womöglich zu schnell den Berg rauf...
5. Alpine Herkunft ist sicher günstig aber nicht unverzichtbar. Ich lebe ich Münster (Westfalen) auf unter 100m ü. NN und bin schneller an der Nordsee als in den Alpen.
6. Es ist nicht so, dass man oberhalb von 8000m anderen prinzipiell nicht mehr helfen kann. Auch wenn ich nicht in die Situation gekommen bin, behaupte ich mal, dass ich das noch gekonnt hätte - auch im Abstieg.
7. Man pfeift oberhalb von 8000m nicht automatisch aus dem letzten Loch und ist halbtot. Ich selber befand mich rund 3h oberhalb von 8000m (natürlich ohne Fläschchen) und hatte weder Kopfschmerzen noch Übelkeit, Gleichgewichtsstörungen, Schwindelanfälle oder sonstwas und die Bilder sind auch was geworden. Natürlich tanzt da oben keiner mehr Sirtaki...
8. Eine 8000er-Besteigung ist psychisch mindestens so anstrengend wie physisch. Einen Monat im Geröll, gewisse gruppendynamische Prozesse, Hochlager mit nervigen Krawallschnarchern (Hallo Heinz!), fünfmaliges Überwinden des "Killerhangs" zwischen 6000 und 6400m, der Abstieg zum BC, nachdem man schon 7100m erreicht hat sowie das ständige Bewusstsein, an jedem Tag rund 200€ auszugeben. Das alles muss man erstmal verarbeiten...
Soviel vielleicht für heute. Stehe natürlich für weitere Infos zur Verfügung. Allen Aspiranten viel Erfolg! Einmal sollte man sowas vielleicht doch mal gemacht haben...
LG
Klaas

PS: Hat jemand Lust, innerhalb der nächsten drei Jahre mit zum Denali zu kommen?