Vollständige Version anzeigen : TRC: sozioökonomische Auswirkungen
Goldfinger
04.09.2006, 00:48
Ich denke man sollte die vorliegende Problematik von beiden Seiten betrachten. Was bringt die vorliegende Regelung?
1) Weniger Arbeitslose
2) Höhere Steuereinnahmen
3) Vermutlich weniger Probleme der Touristen mit den Maoisten
4) Vermutlich weniger Probleme aufgrund ortsunkundiger Touristen
5) Besserer Überblick über den/die Aufenthaltsort/e und Routen der Touristen.
6) Punkte 3+4+5 stellen eine Verbesserung der Sicherheit dar, welche generell förderlich für den Tourismus sind.
Sicherlich wird es Trekker geben, die auf Individualität bestehen und Nepal aufgrund der neuen Bestimmungen in Zukunft nicht mehr bereisen werden. Aber wie schwer wiegt dieser Nachteil im Vergleich mit den o.g. Vorteilen?
Ich kann es einem der ärmsten Länder der Erde nicht verdenken, dass es versucht mit Hilfe des Tourismus seine Finanzen aufzubessern. M.E. hätte die vorliegende Petition mehr Aussicht auf Erfolg, wenn sie auch Vorschläge enthalten würde, wie die Verbesserung der wirtschaftlichen Lage durch den Tourismus auf anderem Wege erreicht werden könnte.
Grüße
Andreas alias Goldfinger
Ich denke man sollte die vorliegende Problematik von beiden Seiten betrachten. Was bringt die vorliegende Regelung?
1) Weniger Arbeitslose
2) Höhere Steuereinnahmen
3) Vermutlich weniger Probleme der Touristen mit den Maoisten
4) Vermutlich weniger Probleme aufgrund ortsunkundiger Touristen
5) Besserer Überblick über den/die Aufenthaltsort/e und Routen der Touristen.
6) Punkte 3+4+5 stellen eine Verbesserung der Sicherheit dar, welche generell förderlich für den Tourismus sind.
Sicherlich wird es Trekker geben, die auf Individualität bestehen und Nepal aufgrund der neuen Bestimmungen in Zukunft nicht mehr bereisen werden. Aber wie schwer wiegt dieser Nachteil im Vergleich mit den o.g. Vorteilen?
Ich kann es einem der ärmsten Länder der Erde nicht verdenken, dass es versucht mit Hilfe des Tourismus seine Finanzen aufzubessern. M.E. hätte die vorliegende Petition mehr Aussicht auf Erfolg, wenn sie auch Vorschläge enthalten würde, wie die Verbesserung der wirtschaftlichen Lage durch den Tourismus auf anderem Wege erreicht werden könnte.
Grüße
Andreas alias Goldfinger
1. ganz klar, mehr Arbeitslose, alle Porter und Guides aus Jiri und Lukla werden keinen Job mehr bekommen. Die Travel Agency sitzen in Kathmandu und schieben das Geld künftig ein.
2. Höhere Steuereinnahmen -
da beisst sich die Katze in den Sack - die Rechnung wird nicht aufgehen. Der Staat will mehr Geld kassieren, ganz klar - man kann aber nicht eine Kuh länger melken, wenn sie schon vorher leer ist.
3. Vermutlich weniger Probl. mit Maoisten?
Die Maoisten werden weiterhin auf ihre Donation bestehen, warum auch nicht???
4. und 5. Besserer Überblick der Touristen???? Auf dem Mt. Everest liegen mehr als 250 Bergsteiger-Leichen, alle von Sherpas ausgeraubt. Da wurde selten eine Rettungsaktion eingeleitet. Das gleiche ist doch bei Kristina passiert! Hast das damals eigentlich nicht mitbekommen. Vermisst mehr als 2 Monate!!! Sie hatte Klamotten deponiert bei 2 Hotels (unter anderem in dem ehrenwerten Kathmandu Guest House!!!!!!) und keiner hat eine Rettungsaktion eingeleitet!
Es gibt keine Verbesserung für den Tourismus, im Gegenteil, ich würde nie eine Eintrittsgebühr zahlen, auch nicht, wenn ich in Deutschland mal im Wald spazieren gehen will.
Sansara
5 Monate im Jahr in Nepal lebend
Goldfinger, ich muss dir widersprechen: wie Sansara schon sagt, es wird mehr Arbeitslose geben! Das Geld kommt nicht mehr in die Region, wo der Trekkingtourismus stattfindet, sondern gelangt ausschließlich in die Taschen der Agenturen in Kathmandu und Pokhara. Außerdem werden die Träger auch weniger verdienen.
Ein Beispiel: Für meine Touren habe ich die Träger erst dort engagiert, wo sie zuhause sind (Jiri, Besi Sahar); d.h. das Geld bleibt in der Region. Sie erhalten pro Tag und Nase 10 €, welches direkt und nötigerweise den Familien zugute kommt, die auf dem verarmten Land leben!
Einer Agentur (es gibt natürlich viele Ausnahmen!) zahlt man als Tourist 8-10 $ (!) pro Träger, die ihren angestellten Trägern gerade mal 3-4 $ zukommen lassen (habe oft mit Trägern geredet). Das hat mit Steuern und mit Versicherungen zu tun, aber leider oft auch mit Geldgier. Außerdem werden die Träger von den Städten in die Trekkinggebiete verfrachtet, wo sie Fremde sind. Andere Enthnien, andere Kasten; denn wer von uns 'erkennt' schon die Ethnie oder Kaste des Träger vom Augenschein? Über kurz oder lang kann diese Situation durchaus unangenehm werden ("Der nimmt mir meine Arbeit weg!"), und welcher Tourist hat Lust auf seiner Trekkingtour sich mit solchen potentiellen Streitereien auseinanderzusetzen?
Und noch ein Nebeneffekt: Der Tourist, der von der Preispolitik weiß, wird ein schlechtes Gewissen haben und dem Träger nicht nur ein normales Tringgeld geben wollen, sondern sogar quasi einen zweiten Gehalt; er zahlt also Schluss endlich fast doppelt, einmal der Agentur, einmal dem Träger in Form eines Trinkgeldes.
Andreas
Hallo Sansara,
ich denke einige Denakansätze von Goldfinger sind schon wenigstens im Ansatz richtig.
1. Arbeitslose.
Generell werden in jeden Fall viel mehr Träger und guides Arbeit bekommen als jetzt, wenn jeder diese Dienste "zwangsweise" annehmen muss, auch die Daueranstellungen, viel sich dieses nunmehr lohnen wird, da viele Agenturen ja ständig welche brauchen werden.
Porter aus Jiri und Lukla werden bereits von den Agenturen ständig angestellt, das nennt sich dann local guide/porter. Giudes aus Lukla werden vermehrt mit den Agenturen zusammenarbeiten, keine Frage. Insgesamt wird die Beschäftigung in jeden Fall erheblich steigen. Es wird aber für mehr guides Sinn machen, gleich in Kathmandu zu bleiben, denn sich auf die unsicheren Telefonverbindungen zu verlassen. Nur wenn der Tourismus stark zurück ginge, wäre dies anders. Momentan reden aber alle davon, das viel mehr Leute im Herbst kommen, selbst Flüge nach Nepal seien bereits schwierig zu bekommen.
2. Höhere Steuereinnahmen.
Da beist sich niemand in den Sack. Die Regierung wird vermehrt Steuern einnehmen, welche Kuh man da melkt ist eine andere Frage. Welche Kuh übrigens, die Touristen? Jedes gute Hotel in Nepal kostet beihnahe einen Bruchteil dessen, was ein vergleichbares in Dlehi oder Bangkok kostet. Da merkt der Kunde kaum einen preisunterschied, den merkt nur der Budgettraveller weil er eben mit einen sehr geringen Budget reist.
Nepal ist ja bekanntlich eines der günstigsten Reiseländer der Welt. Wie Goldfinger schreibt, wird für Nepal es sicher so sein, das der Nachteil das einige "wenige" Trekker aus den Milieu der "independent" trekker szene Nepal nicht mehr besuchen, kaum die Gesamtbilanz belastet. Diese Meinung haben viele in Nepal auch. Z.B rechnet man mit einen Rückgang der israelischen budgettrekker. Ehrlich gesagt vermisst die aber auch vermutlich kaum jemand.
3. Vermutlich weniger Probl. mit Maoisten?
Dies wird sich nicht änderen, die Maoisten werden sicher weiter wie vorher tun, gar keine frage.
4. und 5. Besserer Überblick der Touristen.
Das ist sogar sehr sicher. Was haben die Expeditionstoten mit den TRC zu tun, der sich an die trekker richtet? Expeditionen haben total andere Regelungen, z.B. bezahlen dies keine Trekkingpermits, da sie ja bereits die Permits für die Besteigung zahlen etc.
Vermisste finden ist 1. gar nicht so leicht (man frage die verschiedenen Bergrettungen in den völlig überlaufenen Alpen mal!), 2. sind dafür weder Hotels, noch Immigration oder NTB oder TAAN zuständig oder berufen. Dies ist ja Aufgabe der Polizei oder der Bergrettung (die in Nepal aber kostenpflichtig ist, weil privat).
Warum solle das KTM Guest House eine Rettungsaktion einleiten, soll dann KTM GH das Risiko der Spesen übernehmen, weil die Angehörigen nicht zahlen? Für Touristen soll der nepalesische Staat alles tun, um diese zu finden/retten. beschwert sich denn niemand darüber das die Einheimischen oftmals liegengelassen werden, weil die Ausländer bevorzugt (auch durch diplomatischen Druck oftmals) gerettet werden?
Es gibt keine Verbesserung des Tourismus aus DEINER Sicht. Viele in Nepal denken aber anders, und das ist DEREN Meinung.
Vergleiche mit Deutschland's Wäldern bringen es ja kaum. Es geht ja um Eure interessen, nicht um jene die TAAN über die Regierung nun bald umsetzt. Das die Trekkingforen unbedingt die Meinung aller Nepalreisenden oder Trekker widerspiegeln ist ja gar nicht sicher. Aus den deutschsprachigen Raum (AU/BRD/Schweiz) kamen 2005 ca. 17.200 Besucher nach Nepal. Nimmt man alle deutschsprachigen Nepal/Trekking etc Foren zusammen, dann versteht man, wie ein TAAN President wohl diese Diskussion hier sehen könnte, wo vieleicht insgesamt einige hunderte involviert sind.
Das ist auch eine Realität, die im Raum steht.
Wenn Du dann nach Nepal das nächste mal komst, wirst Du also in keinen Fall trekken gehen, da Du nie Eintritt zahlen würdest? Das weiss ich dann nicht so recht.
Jede Medallie hat Bekanntermaßen zwei Seiten. Eine Petition ist der richtige Weg um seine Ablehnung vorzutragen. je mehr unterschreiben, desto mehr muss die Gegenseite zumindest darüber Nachdenken. Entscheiden tut Nepal sowieso selber solange Neopal ein souveräner Staat ist.
Übrigens, wir könnten uns ja mal treffen wenn Du in Kathmandu bist, wär sicher interessant!
LG,
Navyo
Goldfinger
04.09.2006, 09:17
Nachtrag zu meinem Punkt 3
3) Vermutlich weniger Probleme der Touristen mit den Maoisten
Es ging mir dabei um Kommunikationsprobleme. Hier im Forum wurde schon öfters erwähnt, dass Guides sich in diesen Fällen bewährt haben.
Grüße
Andreas alias Goldfinger
@ Navyo: Auch wenn deine Antwort an Sansara gerichtet war, möchte ich gerne etwas einwerfen, und dabei auch auf meine Argumente im letzten Posting verweisen.
Insgesamt wird die Beschäftigung in jeden Fall erheblich steigen. Es wird aber für mehr Guides Sinn machen, gleich in Kathmandu zu bleiben, denn sich auf die unsicheren Telefonverbindungen zu verlassen.Mag sein, dass die Beschäftigung insgesamt steigen wird, aber eben ungleich verteilt. Ich bin nach wie vor der Meinung, dass der Bauer in Bahundanda keine Gelegenheitsarbeit mehr als Porter leisten wird können, denn für ihn und seinesgleichen macht es eben keinen Sinn, gleich in Kathmandu zu bleiben, weil man ja zuhause das Feld bestellen muss und nicht auf gut Glück tage- und wochenlang in Kathmandu herumzuwarten. Und wie ich im letzten Posting geschrieben hat, das Einkommen wird erheblich sinken. Wenn ich nun zwar mehr Arbeit habe, aber insgesamt nicht mehr verdiene, macht das ja keinen Sinn, denn dann geht diese Arbeit auf Kosten der Gesundheit. Bitte korrigiere mich, aber ein angestellter Porter verdient doch sicher sehr viel weniger, als derjenige, der schnell mal unterwegs oder in Jiri oder Birethanti engagiert wird?
Und was die Guides betrifft: es wird viel mehr ausgebildete Guides benötigt werden, doch was machen diese vielen Leute dann während des Monsuns oder im Winter? Mehr werden Guide werden wollen, werden dadurch von den nötigen Arbeiten / Gewerbe zuhause abgezogen und sind dann während 7 Monate im Jahr arbeitslos! Klingt paradox, mehr Arbeit, mehr Arbeitslose, aber da der Trekkingtourismus in Nepal halt mal extrem saisonal strukturiert ist, finde ich, das ist ein durchaus realistisches Szenario.
Aber wir gleiten hier eigentlich vom Thema ab, indem wir über sozioökonomische Probleme reden. Uns geht es doch darum, individuelles Trekking zu bewahren! Momentaner Stand: 138 Unterstützer!
Grüße,
Andreas
4. und 5. Besserer Überblick der Touristen???? Auf dem Mt. Everest liegen mehr als 250 Bergsteiger-Leichen, alle von Sherpas ausgeraubt. Da wurde selten eine Rettungsaktion eingeleitet. Das gleiche ist doch bei Kristina passiert! Hast das damals eigentlich nicht mitbekommen. Vermisst mehr als 2 Monate!!! Sie hatte Klamotten deponiert bei 2 Hotels (unter anderem in dem ehrenwerten Kathmandu Guest House!!!!!!) und keiner hat eine Rettungsaktion eingeleitet!
==
Woher hast Du genaue Daten über die 250 Leichen am Berg ?
Oft kam es vor, daß Tote von ausländischen Bergsteigern geplündert werden,
siehe mal den Extremfall um George Mallory.
Ich bitte sachlich zu bleiben und die Sherpas nicht als ein Volk von Dieben und
Mördern hinzustellen. Entschuldige das ich vom Thema abschweife.
Mir wurde selber in Phakding und Namche von Lodgebesitzern mitgeteilt, daß man
vor tibetischen Schmugglerbanden sich in Acht nehmen muss.
Mich würde als Trekker, der seit 1992 individuell trekkt, schon interessieren, ob dieses neue Gesetz gültig wird. Dann werde ich wohl in den sauren Apfel beißen und mich nach der TANN richten.
hallo,
ja die Diskussion driftet schon etwas ab, man könnte ja diskutieren ob die kellner in Kitzbühel oder Meran nciht ausgenuuzt werden etc. Die postings überschneiden sich ja!
Wie sich die Beschäftigung letztlich verändert, wird sich in einigen Monaten zeigen, keine Frage. Es gibt ja auch viele Agenturen, die von ehemaligen guides gegründet sind.
natürlich wird der bauer noch seine gelegenheitsarbeit bekommen, keine Frage, kaum eine Agentur würde schon aus reinen kostengründen alles pesonal aus kathmandu hinbringen. Für Guides sieht es schon anders aus, da denke ich werden sich diese mit Agenturen verbinden müssen. Es gibt ja kein gesetz, das verbietet, eine Agentur in Bahundanda zu eröffnen z.B.
Den guide dann in bahundanda zu treffen, ist möglich (wenn auch eher unpraktisch vermutlich). Die vermehrte nachfrage wird sicher zur folge haben, das die Gehälter durchaus steigen. Gerade di Budgettraveller haben die Priese gedrückt, das ist seit langen Bekannt. Natürlich ist die Arbeit saisonal, aber das ist nun mal so in der Tourismusbranche weltweit. Viele nepalis arbeiten inzwischen im Sommer in Ladakh und manche sogar in den alpen auf den Hütten.
Da hoffe ich nicht das man noch auf die Idee kommt, die Trekkings nach Monaten zu verteilen. Stell dir vor dann kannst du den trek am Everest nuicht machen, weil die Quote ausgeschöpft ist und kannst nur ins Helambu.
Wie viel ein Porter verdient, ist eine frage der Agentur auch, und abhängig von der Region, Marktlage etc. Wenige haben Verantwortung (keine Eigenwerbung!), aber eigentlich kenne ich schon Agenturen die einfach mehr bezahlen. Es ist auch eine Frage der Akzeptanz des Markts (i.e. des Kunden), wenn der sich abwendet, weil der guide mehr als 25 US$ kostet. Er kann ja nicht beurteilen ob der gewinn gerecht verteilt wird oder nicht, ausserdem hört er ständig das man mehr als sovie nicht zahlen soll, hautpsächlich in den Foren. Aber es gibt (gab??) solche und solche Agenturen und Trekker.
Soweit ich weiss, kann der guide unterwegs natürlich soviel Personal einstellen wie erforderlich, das wird sich nicht ändern.
Ob es viel mehr guides geben wird, wird sich erst nächstes jahr zeigen, dan aber sieht man die gesamte Situation bereits anders vermutlich. gesetze galten ja noch nie ewig und es wird hoffentlich auch flexibel mit den TRC umgegangen bzw. änderungen noch später eingefügt. Wer weiss.. vielciht hat die Petition ja noch auswrikungen.
Aber wie Du selber sagtst, wir gleiten hier eigentlich vom Thema ab. Könnte ja in Zukunft ein eigener Thread werden.
Navyo
Andreas[/quote]
Namaste,
Zitat:
DER SPIEGEL
Der eisige Weg zum Himmel
-50 Jahre Erstbesteigung des Mount Everest-
Ausgabe Nr. 18 vom 28.4.2003
Rund 2 Dollar Tageslohn bekommen die Träger heutzutage, wenn sie sich für ihr Landsleute schinden. Trekking-Agenturen kassieren von den Touristen hingegen 12-15 Dollar für einen Träger und geben davon etwas weniger als die Hälfte an die Sherpas weiter - viel Geld in einem Land, in dem Lehrer etwa 40 Dollar pro Monat verdienen.
Zitat Ende.
Weiteres Zitat aus dem Spiegel:
Die Diebe greifen zu, wenn die Zelte in den Hochlagern aufgeschlagen und tagelang unbewacht sind. "Da wird viel geklaut" sagt der schweizerische Expeditionsunternehmer Kari Kobler. Es verschwinden Hightech-Anzüge, Schlafsäcke, Sauerstoffmasken. Im Verdacht stehen Sherpas, die Aufklärungsquote beträgt null Prozent.
Zitat Ende.
Hannelore Schmatz wollte 1979 am 1.10. auf den Gipfel, erreichte diesen und ging mit dem US-Amerikaner Ray Genet sowie mit dem Sherpa Sungdare wieder ab. Dabei ging der Sauerstoffvorrat von Genety Flasche zu Ende und man entschloss sich zum Notbiwak. In dieser Nacht starb Genet. Hannelore ging auf 8300 Meter und konnte keine Flüssigkeit zu sich nehmen, trocknete aus und starb. Der Ehemann erfuhr dies von Sungdare. Eine Rettung war nicht möglich, die Ehefrau sass festgefroren 3 Jahre im Seil. Irgendeiner hat sich ein Herz genommen und die Frau vom Seil getrennt.
Die Kamera seiner verunglückten Frau hat der Ehemann in Kathmandu (ein Jahr später) für 200 Dollar angeboten bekommen.
In diesem Bericht wurde auch über die ausgeraubten Bergsteiger berichtet.
Meine Erkenntnisse über Sherpas stammen aus der Rettungsaktion von Kristina.
Nur eines:
Nie alleine trekken....usw. Kennst das ja schon......
Viele Grüsse Jens!;)
Sansara
(Manfred W.)
PS: Ich denke mal Screenshots des Spiegels darf aus rechtl. Gründen nicht gemacht werden, deswegen die Zitate
@Navyo
Treffen - kein Problem.
Meine Schwiegereltern wohnen ganz in der Nähe von Dir.
Allerdings geht meine Hochzeitsreise mehr Richtung Venedig, USA usw., erst nächstes Jahr wieder KTM.
Du kennst sicher den täglichen harten Kampf in Thamel um die Trekker.
Die sind aufdringlicher als Kakerlaken. Die Krähen sind jetzt endlich froh, dass sie die Trekker in ihre Bahnen lenken können.
Beim vorletzten Besuch musste ich mit einem Guide vom Flughafen zu seinem Chef in die Agentur fahren und so tun, als ob ich Interesse hatte. Nur damit der arme Junge seinen Job nicht verliert. Dabei hatte er nicht einmal ein Festgehalt, sondern musste selber täglich zum Flugplatz fahren. Die Taxigebühr zahlte dann der Tourist auf der Rückfahrt.
Guides und Porter in Jiri und Lukla sind zu jedem Preis bereit. Es geht um Leben und Tod. Wenn diese dann ein für ein paar Hundert Rupies für ein paar Tage einen Job finden, können sie ihre Familie für ein paar Tage wieder ernähren. Und 300 Rupies sind besser als NULL Rupies.
Das wird aber dann künftig nicht mehr möglich sein. Und ein Guide/Porter wird nie nach Kathmandu reisen, um sich bei einer Agency anzustellen. Die brauchen den überhaupt nicht. Dort sind genug Arbeitslose. Schau mal in die Agency.... die hocken doch den ganzen Tag rum. Tote Hose. Da kommt die neue Regelung gerade recht.
Viele Grüsse
Sansara
ich möchte doch ein bischen off topic gehen. Hoffe es ist ok.
Wünsche Dir alles gute mit Deiner Frau:-) Manfred..
Ich kann leider aus privaten Gründen auch erst im kommenden Jahr nach Nepal reisen. Allerdings dann gekoppelt mit einem Besuch bei meinen indischen Schwiegereltern.
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