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Vollständige Version anzeigen : Kanada für Greenhorns


nopsi
29.05.2006, 16:21
Hallo,

ich fliege am 28.Juli für 6 Wochen mit meinem Freund nach Kanada. Bis auf viel Vorfreude und ein bisschen Angst vor den Bären sind wir noch nicht besonders gut vorbereitet!. Zielflughafen ist Vancouver...wie es von daaus weitergehen soll, wissen wir noch nicht. Sowohl was Trekking angeht wie auch Kanada sind wir blutige Anfänger.:roll:

Was darf man sich denn auf keinen Fall engehen lassen?
Uns schweben mehrtägige Touren durch Banff, oder Jasper vor, möglichst weit weg von den Touristenströmen ...sollte aber auch nicht zu Anspruchsvoll sein.

Das wildes campen verboten ist, wissen wir schon. Wie weit sind die Campingplätze denn ungefähr auseinander...und wie findet man da hin?
Kann man zwischendurch Lebensmittel kaufen, oder muss man sich zuvor ausreichend eindecken?
Sind die Preise dort mit denen in Europa vergleichbar und welches ist die beste Möglichkeit, sich mit Nachschub zu versorgen, wenn man nicht mit der ganzen Reisekasse herumlaufen will?
Wie bekomme wir Hilfe, wenn sich einer verletzt (Handy)?

Es wäre toll, wenn ihr alten Hasen uns mit Tipps über Reiseziele, Reiseführer, Reiseberichte, Filmdokus oder Anregungen auf die Sprünge helfen könntet!

Kanada...wir kommen!!!:D

shakey
29.05.2006, 20:05
Moin Nopsi und herzlich willkommen in unserem schönen Forum:-)

Kanada, hmm, wo soll ich da anfangen. Vancouver ist sicherlich die
richtige Ausgangsposition, eine Stadt, die man eigentlich lieben muss.
Von dort ist es ja auch nicht weit bis Vancouver Island. Für die
Insel würde ich sicherlich schonmal 2-3 Wochen einplanen, vielleicht
den West Coast Trail oder den Juan de Fuca Trail machen.
Das bedarf aber einer baldigen Vorbereitung, wenn man, wie ihr von euch
behauptet, unerfahren ist. Zu den Trails findet man massig infos im Forum,
am besten mal die Suchfunktion benutzen.
Weiter kann ich einen eher einfachen und wenig besuchten trail zu
den "Della Falls" empfehlen, dafür nimmt man am besten von Port Alberni
ein Bootshuttle zum Trailhead. Geht in PA einfach zum Fat Salmon Backpackers,
die vermitteln dir Ben, einen lustigen Rentner, der diesen Bootsservice anbietet.
Kostet weniger als Kajaks zu mieten und wird nicht geklaut.:D

Zum Preisniveau: viele Sachen sind teuer, besorgt Euch am
besten gleich ne Kundenkarte im Safeway-Supermarkt o.ä., bringt
glaub ich schon mal 8 Prozent.
Die Preise können manchmal ganz schön nerven, andererseits
gibt es hier und da auch Oasen. Trekkingnahrung besser da kaufen.

Jasper/Banff abseits der Touristenströme ist ein bisserl schwierig.
Zunächst: wollt ihr im Backcountry zelten? Das würde bedeuten, ihr macht
mehrtägige Wanderungen im Hinterland. Dafür muss man ein Permit
erwerben, und diese sind begrenzt. Die Campingplätze dort sind natürlich
rustikal und nicht mit sanitären Anlagen o.ä. ausgestattet, außer vielleicht
Plumpsklos und Bear-Foodlocker.
Sonst sind die Campingplätze in Nähe der Straßen meistens top ausgebaut
und oft deutlich teurer als Jugendherbergen. Also Hostels kann ich nur
empfehlen, vor allem die in Jasper.

So, das war es soweit erstmal von mir
sortier erstmal dein neu erworbenes Wissen und frage dann
nochmal spezifisch, denke es wäre hilfreich, wenn du
dein Anliegen noch etwas konkretisieren könntest.
Wie seid ihr unterwegs (bus, hitchen, mietwagen, rad)?

Über Bären gibt es im Forum auch schon einen Thread
vom letzten Jahr:D ,
so lange er nicht bayerisch spricht keine Panik:D

Soweit erstmal, hoffe du siehst etwas klarer

Gruß aus SH

Schorsch

Alex1974
31.05.2006, 10:56
Moin Nopsi und herzlich willkommen in unserem schönen Forum:-)

Kanada, hmm, wo soll ich da anfangen. Vancouver ist sicherlich die
richtige Ausgangsposition, eine Stadt, die man eigentlich lieben muss.
Von dort ist es ja auch nicht weit bis Vancouver Island. Für die
Insel würde ich sicherlich schonmal 2-3 Wochen einplanen, vielleicht
den West Coast Trail oder den Juan de Fuca Trail machen.
Das bedarf aber einer baldigen Vorbereitung, wenn man, wie ihr von euch
behauptet, unerfahren ist. Zu den Trails findet man massig infos im Forum,
am besten mal die Suchfunktion benutzen.
Weiter kann ich einen eher einfachen und wenig besuchten trail zu
den "Della Falls" empfehlen, dafür nimmt man am besten von Port Alberni
ein Bootshuttle zum Trailhead. Geht in PA einfach zum Fat Salmon Backpackers,
die vermitteln dir Ben, einen lustigen Rentner, der diesen Bootsservice anbietet.
Kostet weniger als Kajaks zu mieten und wird nicht geklaut.:D

Zum Preisniveau: viele Sachen sind teuer, besorgt Euch am
besten gleich ne Kundenkarte im Safeway-Supermarkt o.ä., bringt
glaub ich schon mal 8 Prozent.
Die Preise können manchmal ganz schön nerven, andererseits
gibt es hier und da auch Oasen. Trekkingnahrung besser da kaufen.

Jasper/Banff abseits der Touristenströme ist ein bisserl schwierig.
Zunächst: wollt ihr im Backcountry zelten? Das würde bedeuten, ihr macht
mehrtägige Wanderungen im Hinterland. Dafür muss man ein Permit
erwerben, und diese sind begrenzt. Die Campingplätze dort sind natürlich
rustikal und nicht mit sanitären Anlagen o.ä. ausgestattet, außer vielleicht
Plumpsklos und Bear-Foodlocker.
Sonst sind die Campingplätze in Nähe der Straßen meistens top ausgebaut
und oft deutlich teurer als Jugendherbergen. Also Hostels kann ich nur
empfehlen, vor allem die in Jasper.

So, das war es soweit erstmal von mir
sortier erstmal dein neu erworbenes Wissen und frage dann
nochmal spezifisch, denke es wäre hilfreich, wenn du
dein Anliegen noch etwas konkretisieren könntest.
Wie seid ihr unterwegs (bus, hitchen, mietwagen, rad)?

Über Bären gibt es im Forum auch schon einen Thread
vom letzten Jahr:D ,
so lange er nicht bayerisch spricht keine Panik:D

Soweit erstmal, hoffe du siehst etwas klarer

Gruß aus SH

Schorsch

Schorsch,

Danke für all die Info.
Da wir gerade schon mal bei Kanada sind : Hast Du eventuell für mich auch noch ein paar gute Ratschläge auf lager ?

Ich möchte ebenfalls nach Kanada düsen und dort ein paar Tage ( 20 an der zahl ) durch das Land mit Schlafsack und Zelt trekken.

Gibt es irgendwas was Du mir unbedingt empfehlen könntest ? Rockies ?
Ich selber habe schon einige Touren ( GR20, Pfunderer, Meraner....) hinter mir und würde gerne was ausgefallenes unternemhmen :-)

Danke für's Feedback und Gruss,
Alex

jctraveler
31.05.2006, 13:49
Hallo Nopsi,

geh mal auf die Website der kanadischen Nationalparks.

Da kannst du auch für die Provinzen British Columbia (Yoho und Kootenay Nat. Park sowie ) und Alberta (Banff und Jasper Nat. Park) die wichtigsten Infos abrufen.

http://www.parkscanada.ca/

Auch die Kosten (Fees) für die Eintritte und die Back Country Permits.

Falls ihr in mehrer National Parks wollt holt euch evtl. gleich einen Jahresausweis. Damit könnt ihr dann in alle Parks rein und durch die hohen Eintritte sind die Kosten schnell wieder raus. Müßt ihr aber mal durchrechnen.

Yoho, Kootenay, Jasper und Banff bieten sich an, da sie alle quasi nebeneinander liegen. Aber touristisch ist es auf alle Fälle v.a Banff ist extrem. Dafür aber von Vancouver alles mit dem Zug/Bus zu erreichen.

Ansonsten fällt mir noch der Wells Gray Provincial Park in BC ein. Der ist schön für Zelter, da nur eine Straße rein und wieder raus geht. Boot mieten über den See schippern. Verschiedene Plätze anfahren. Ruhig, einsam, schön.
Mögliche Busverbindungen dahin ???

Die Provincial Parks sind generell nicht überlaufen und auch schön. Die großen Nat. Parks sind sektakulärer aber das ist nun mal weltweit bekannt und entsprechen groß ist der Andrang.

Gegen die Bären beim Wandern ein Glöckchen mitnehmen damit er einen hört bevor er einen sieht. Bären werden nicht gerne überrascht, v.a. nicht, wenn sie Junge haben.

Und in abgelegenen Ecken nicht vergessen das Essen nachts oben gut verpackt in den Baum über einen Ast zu hängen (Seil mitnehmen).

Auf den Touricampingplätzen in den National Park hätte ich da keine Bedenken es sei denn es ist eine Bärenwarnung ausgehängt.

Viel Spaß

JC

shakey
31.05.2006, 15:59
Ganz kurz dazu:
der alte Spruch: ring ring ring: luchtime!:D
niemals!:roll: Bärenglocken verwenden,
immer natürliche Geräusche machen, rufen, singen,
kein! Ranger oder Naturkundler oder irgendein Ansässiger
empfiehlt Bärenglocken! Teufelszeug!
Das ist nichts weiter als unverantwortliches Merchandising,
aber wenn man sich damit besser und sicherer fühlt...
Mehr dazu hier:
http://www.trekkingforum.com/forum/showthread.php?t=3109&highlight=b%E4ren

Zu den anderen Themen @alex1974 antwort später

schorsch

kerstin
29.06.2006, 13:07
Es gibt auf Vancouver Island einen traumhaften kleine Campingplatz in der Nähe von Tofino. Dieser Ort ist nur mit dem Kajak zu erreichen oder einem Bootstaxi. Leider kann ich mich nicht mehr an den genauen Namen des Ortes erinnern, aber es sind die einzigen heißen Quellen, die es auf Vancouver Island gibt. In Tofino bekommt ihr nähere Informationen. Der Campingplatz ist ein Traum von vielleicht 10 liebevoll gestalteten Plätzchen mit handgefertigten Stühlchen und einer Feuerstelle mit Meeresblick. Der Besitzer lebt auf einem Boot und da so wenig los ist, freut er sich über Besuch und läd einen zu einer Tasse Tee mit selbstgebackenen Kuchen ein ;) Wir waren damals im Hochsommer die einzigen Gäste. Ein Boardwalk führt zu den heißen Quellen, die Bretter sind von vielen Seglern mit Schnitzereinen versehen, ganz liebevoll gemacht. Die heißen Quellen liegen direkt am Pazifik, man liegt also in dem warmen Wasser in den Felsen und die Wellen spülen das kalte Wasser hinein. Besonders früh morgens ist dieser magische Ort in Nebel gehüllt und gar nicht oder nur von wenigen Leuten besucht. Ist das nicht ein schöner Ort für Dich und Deinen Freund?

Mit Lebensmitteln kannst Du Dich in Canada in den riesigen Supermärkten zu normalen Preisen eindecken. Gigantisch ist die Obstauswahl, verwirrend die Joghurt-Regale mit low-fat und low-low-fat sowie low-low-low-fat Produkten ;)

Und keine Angst, ihr könnt in Canada nichts falsch machen...es ist einfach überall schön. Die Costal Mountains an der Westküste kann ich auch sehr empfehlen.

Ach, beneidenswert

Viel Spaß

kerstin

kerstin
29.06.2006, 13:16
Jetzt habe ich vergessen von dem Westcoasttrail auf Vancouver Island zu berichten.
Das ist ein alter Pfad, den die Rettungskräfte nutzten, um die vielen Schiffbruchsopfer zu bergen. Es geht durch nordische Regenwälder und teilweise auch direkt am Strand entlang. Meistens geht es über Leitersysteme und Boardwalks und hin und wieder mal mit einer kleinen Seilbahn über eine kleine Schlucht, die man mit der Hand betätigen muß. Landschaftlich und von der Fauna ist es einer meiner schönsten Trails gewesen. Man muß sich vorab anmelden - schon länger im vorraus - und es kann sein, das man von Indianern um Geld gebeten wird. Der Trail führt durch ein Reservat und so nutzen die pfiffigen Leute ihre Chance ;) Es gibt außer einem Imbiß auf halber Strecke keine Möglichkeit Lebensmittel aufzufüllen. Alles muß also mitgeschleppt werden und es gibt auch keine Chance den Trail abzubrechen :D . Aufgrund der hohen Feuchtigkeit ist man oft durch Matsch unterwegs und auf rutschigen Brettern. Es ist einer meiner anstrengesten Trails und machmal habe ich vor Erschöpfung geweint, obwohl ich Langstreckenläuferin bin. Aber das geht schon ganz schön an die Substanz. Für diesen Trail sollte man eine gute Grundkondition in Kraft-Ausdauer haben. Die tollen Erlebnisse, Zeltmöglichkeiten direkt am Pazifik oder Wasserfall, Tiererlebnisse und nette Gesellschaft wiegen aber alles wieder auf.

kerstin
29.06.2006, 13:20
und nicht vergessen, mindestens 1 Woche :D einplanen um in den gigantischen Outdoorläden Vancouvers zu stöbern. So eine Auswahl habe ich nirgendwo in der Welt wiedergefunden. :-) In Vancouver gibt es auch den Mountain Co-op, Treckingausrüstung von Kajak bis Thermounterwäsche von guter Qualität zu moderaten Preisen. Man muß Mitglied werden für ein paar Dollar.

Rucksackmatze
01.07.2006, 10:35
Moin,

du kannst den WCT auch ohne Anmeldung machen, da immer ein paar Tickets zurückgehalten werden, die erst am Stichtag ausgegeben werden, oder es sind tickets, die zwar reserviert waren aber nicht abgeholt wurden, ist billiger, braucht aber etwas Glück.
Falls ihr da machen wollt, auf jeden Fall mit der Lady Rose(ist´n Schiff) zum Ausgangspunkt fahren(den nördlichen), ist ne Reise wert.
Was das essen angeht, kann man bei dem Indianer, der dich über den Inlet bringt(weiss nur nicht mehr den namen des Inlets) auch ein paar sachen kaufen, ist allerdings nicht viel.

Matthias

nopsi
01.07.2006, 12:10
Hi, ihr! Besten Dank für eure Anregungen, erstmal...Trekker scheinen ja ein sehr soziales Volk zu sein!:up:

Die letzte Zeit hab ich damit verbracht, mich mit dem Grundstock an Ausrüstung auszustatten. Schuhe, Schlafsack, Zelt und mein großer Stolz: Ein Cerro Torre von Lowe. Am liebsten würd ich mit dem Ding schlafen gehen!;)

Vom WCT hab ich schon viel Gutes gehört...auch, dass er ziemlich anstrengend sein soll. Aber ich halt mich für nen zähen Hund und deswegen werd ichs machen, auch wenn ich noch keine Trekkingerfahrung habe!(Oder rät mir jemand dringend davon ab?)

Ein paar allgemeine Fragen konnte ich noch nicht klären:

Welches Zahlungsmittel eignet sich am Besten? Kreditkarte?

Was mach ich, wenn mein Freund, oder ich sich im Backcountry verletzt und wir Hilfe brauchen? Handy? (wohl kaum!:p ) Oder frei nach dem Motto: No risk, no fun?

Brauch ich n Jugenherbergsausweis, wenn ich mal in einem Bett schlafen will? Was muss man da investieren?


...noch 28 Tage! Ich halts kaum noch zu Hause aus!:-)

Rucksackmatze
03.07.2006, 07:48
Moin,

Kreditkarte ist am besten, damit kann man in CAN fast überall bezahlen, aber ein paar Dollar bares sind nie schlecht.
Auf dem WCT gibt´s ausser an dem Kiosk und bei den Indianern eh nix zu kaufen, aber die nehmen nur bares.
Es gibt handys die auch in Nordamerika funktionieren(sgg. Tri-Band-Handys), weiss aber nicht wie die Netzabdeckung ist:confused: , von daher, warten bis einer Vorbeikommt.
Juhe-Ausweis ist glaub ich nicht erforderlich, bei mir hat damals keiner gefragt, ansich aber ne gute Investition, kann dir aber nicht mehr sagen was das kostet(denk mal so um die 20 €).

gruß
Matthias

kerstin
03.07.2006, 09:31
WCT Abraten? Niemals! Du wirst so begeistert sein, dass Du Deine müden Beine und wunden Schultern nicht spüren wirst ;)

Sollte auf dem WCT etwas passieren, da laufen so viele Menschen, dass Du kaum für Dich alleine bist. Da findest Du immer Hilfe.

In sehr einsamen Gegenden, vorher nochmal im Erste Hilfe Buch nachlesen, was man z. B. bei abgehacktem Finger macht :D und sich was die Orientierung betrifft nicht auf den anderen verlassen. Ich habe in Canada mal meinen Freund im Bush verloren und habe die furchtbarsten Stunden meines Lebens verbracht. Einfach, weil ich die Verantwortung den Weg zu finden und auch zurück an meinen Freund abgegeben hatte. Das passiert mir nicht nochmal.

Oh, ich beneide Euch, viel Spaß.

Jullax
31.08.2006, 18:55
Hallo!

Ich bin also nicht ganz Wander-Neuling, aber auch nicht voller Crack letztes Jahr den WCT gegangen mit einem Freund. Es war SUPER!!!! Aber man braucht Durchhaltevermögen...uns sagte man damals, dass man nix bei dem Inlet-Indianer kaufen kann, außer eine Mahlzeit zum dort gleich verspeisen. (Gegrillten Lachs und Krebse) Aber nix Vorräte-mäßiges. Also alles mitschleppen.
Aber der Trail ist toll - würde ihn sofort wieder gehen.
Wer Knie-Problemchen hat, sollte Bandagen etc. dabei haben und evtl. mit Stöcken laufen. Das ewige hoch und runter über Wurzeln, Steine und Leitersysteme geht mit Gepäck ganz schön in die Gelenke.

Danach bin ich an der BC-Alberta-Grenze (ein bisschen westlich von Jasper) im Mount Robson Provincial Park den Berg Lake Trail gegangen, den ich auch sehr schön fand. Tendenzielle leichter als der WCT, vor allem weil nicht so lang. Es geht ca. 25 km und 1000 Höhenmeter am Robson River entlang um den Mt. Robson herum, zum Gletschersee Berg Lake, in den 2 Gletscher hinein"fliessen". Wir haben 3 1/2 Tage gebraucht (2 hoch, 1 1/2 runter - mittags fuhr der Bus), man kann oben aber noch weiter gehen und noch Tagsausflüge zu einem 3. Gletscher machen une bis in den Jasper NP laufen (dann dauert das allerdings alles wesentlich länger).
Unterwegs gibt es einige Zeltplätze, mit Plumpsklo und Bärenkisten.
Man muss sich unten bei der Info anmelden und auch festlegen, welche Nacht man an welchem Zeltplatz ist. Man kann reservieren, haben wir Mitte Juli aber nicht gemacht und es ging auch so.
Der Greyhound-Bus von Jasper in den Westen hält auch Anfrage an der Strasse, und wenn man ihm winkt, nimmt er einen dann auch wieder mit. Geht mit ohne Auto also sehr gut.

Viel Spass!

albatross02
11.10.2006, 11:38
Hallo,

in Kananda wildes Campen verboten ?
Keine Ahnung ob es Probleme gibt, ich hatte keine.
Bei 6 Wochen Vancouver, würde ich zu einem Inlandflug nach Whitehorse raten.
Absolute Wildnis, grandiose Landschaften. Z.B. Kluane NP, Kathleen lake oder ein kurzen Abstecher nach Atlin ( Britisch Columbia ) in die "kanadische Schweiz".

Gruss
Dieter