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Vollständige Version anzeigen : mit Hund unterwegs


Linda
23.05.2006, 07:37
Hallo,
hat einer von euch Erfahrungen mitlangen Touren und Hund? Wir wollen einen Monat in die Alpen diesen Sommer (meine Freundin und ich und 2 Hunde). Vielleicht habt ihr ja Erfahrungsberichte oder Tipps, was man alles beachten muss, Grenzünergänge, Futterbeschaffung, etc.
Vielen lieben DAnk,
Linda

Geraldine
25.05.2006, 16:10
Hallo Linda,

ich war mit meinem Freund und unseren 2 Hunden 5 Tage im Nationalpark Rondane (Norwegen) wandern.

Futter haben wir alles mitgenommen, auf der Trekkingreise hat unsere Hundin etwa 6 Kilo Trockenfutter getragen, sowie ihre Isomatte. (Tragetasche von Berghund)
Geschlafen haben wir alle 4 in einem Zelt.
Da das Terrain relativ schwierig war, hatte beide Hunde nach 5 Tagen wunde Füße (obwohl ich die Füße jeden Abend mit Vaseline eingerieben habe, was ich nur empfehlen kann) Es kann sich also lohnen Hunde an Wanderschuhe/socken zu gewöhnen.
Ansonsten hatte wir aber alle viel Spaß!

gruß, Geraldine

Linda
25.05.2006, 22:42
Super, da sind schon mal 2 wichtige Sachen für mich dabei:
1. wir sollten für die hunde eine isomatte mitnehmen, richtig? wegen drauf schlafen und so...oder würden sie auch auf dem schlafsack schlafen? am rand halt.
Zweitens: Wanderschuhe für hunde...woher habt ihr die? haben die hunde trotzdem gefühl für den boden durch die schuhe? sollte man die jeden tag anziehen? sicher nur auf geröll, dann aber immer?
Du kennst doch sicher als Näpfe diese zusammenfaltbaren aus Stoff (weiß grad Material nicht). Hattet ihr sowas dabei?
Fragen über Fragen....:)
bitte noch mehr hinweise :)

Geraldine
26.05.2006, 07:53
hallo Linda,

1.Isomatte muss nicht unbedingt sein, aber es ist nett, wenn die Hunde in den Mittagspausen sich auf was hinlegen können.Ich weiss nicht wie das Wetter so bei euch wird. Bei uns war es relativ kalt (tagsüber 10-17 grad/nachts 0-5 grad) unser kurzhaariger Hund hat in den Pausen gefroren und wir mussten ihn zudecken. Nachts ist er immer zwischen uns beiden gekrochen und hat sich ganz eng angekuschelt. Die andere Hunden mit längerem Fell hatte überhaupt keine Probleme mit dem Wetter.Für den kurzhaarigen haben wir jetzt eine Jacke von Ruff Wear K9 Overcoat und sind super zufrieden.
2.Von Ruff Wear gibts auch die Pfötchenschuhe (wir haben sie allerdings nicht) Die Hunde können damit, wenn sie es erstmal gelernt haben, ganz normal laufen. Die von Ruff Wear sind relativ teuer, man kann sich auf den Hundeschlittensportseiten mal schauen, was die für ihre Hunde empfehlen
3. Faltnäpfe hatten wir auch dabei (einen für jeden Hund) war praktisch.

gruss Geraldine

Lammbock
07.06.2006, 14:04
Mich würde mal interessieren, ob ihr den Hund vorher trainiert habt, wenn ihr diesen Hunderucksack benutzt habt. Oder ist das einem Hund einfach egal, wenn er ein paar Kilo Gepäck trägt (mal abgesehen davon, dass manche Hunde etwas zum "anziehen" auch gar nicht mögen und sich dagegen wehren)?

Und gibt es da einen Erfahrungswert, wieviel so ein Hund tragen kann? Von der Größe des Hundes abhängig? Ich mein, dass so ein kleiner Waldi-Dackel nix großes tragen kann ist klar, aber wieviel kann ein großer Hund mitschleppen?

Geraldine
07.06.2006, 17:37
Es ist grundsätzlich immer wichtig mit dem Hund voerher zu trainieren, also erst die Packtaschen ohne Gewicht, dann langsam Gewichte steigern und die Spaziergänge mit Taschen ausdehnen. Unsere Hündin hatte allerdings mit den Packtaschen von Anfang an keine Probleme.

Sie ist 22 Kilo und hat 6 Kilo Futter getragen, wobei die tAschen ja jeden Tag leichter wurden. Zu hause kommen meine Hunde täglich 3 Stunden raus, trotzdem waren die nach einem Wandertag ganz schön K.O. Wenn man mit Hunden 6-8 Stunden wandern will, sollten sie schon eine gute Kondition haben.

Ein Dackel sollte aufgrund der verlängerten Wirbelsäule keine Packtaschen tragen, Hunde mit Gelenkprobleme oder anderen Gesundheitlichen Problemen auch nicht (im Zweifelfall einen Tierarzt fragen) Ich würde meinem Hund max. 1/3 seines Gewichtes tragen lassen. und mich darauf einstellen im Notfall das Gepäck auch selber tragen zu müssen!!

grüße, Geraldine

husky-mama
20.06.2006, 14:43
Hallo, abgesehen von futter und isomatte würde ich auf jeden fall noch ein erste-hilfe-set für hunde mitnehmen.
die booties bekommst du bei huskytec
außerdem ist wichtig, daß auch für die hunde genug zu trinken dabei ist. falls es sehr heiß wird, solltest du die hunde auch schonmal mit wasser übergiessen oder zumindest pfoten und nase nass machen (auch hunde können einen hitzschlag kriegen).
desweiteren merkt man ja auch, wann es den hunden zuviel wird..dann mal längere pausen oder auch mal nen tag einplanen.
wie alt sind die hunde denn? und welche rasse?
achso bei starker sonneneinstrahlung kann es auch nötig sein, die ohrenspitzen und nase mit baby-sonnenmilch einzucremen, damit die doggies keinen sonnenbrand bekommen...
mehr fällt mir jetzt nicht ein.
liebe grüße
achso doch: zu deiner eigenen bequemlichkeit kannst du die hunde auch einen bauchgurt/joggergurt machen...

Border
25.06.2006, 13:26
Bis letztes Jahr war mein Border Collie Cliff mir ein problemloser ausdauernder Begleiter auf Trekkingtouren innerhalb Europas. Nun habe ich einen 9 Monate alten Schapendoes, den ich langsam auf größere Touren vorbereite. Ich meine, dass es sehr auf die Rasse ankommt, aber ein durchtrainierter mittelgroßer Hund (der täglich wenigstens 3 Stunden in Bewegung ist), schafft auch vieltägige Touren mit einem Tagesschnitt von 25km problemlos. Mein Border Collie schaffte auch 35km, mein Schgapendoes ist momentan bei 15km.
Was halte ich unbedingt für notwendig:
Futter: etwa 25% mehr als eine normale Tagesration, wegen des höheren Energieverbrauchs. Ich reiche es immer in einer faltbaren Schüssel. Die wiegt nichts und ist leicht berstaubar. Zusätzlich habe ich noch ENERGIEREICHE Leckerlies dabei.
Wasser: unbedingt ans Wasser denken. Es gibt auch in Mitteleuropa Trails, wo man 6 Stunden keinen Tropfen Wasser findet. Ich rechne 2 Liter pro Tag,
Decke: eine Decke halte ich für unverzichtbar. Der Hund schläft immer in der Aspis des Zeltes, da ich keine Lust auf Zecken (in Mitteleuropa) und Flöhe und Lausfliegen (in Südeuropa) im Schlafsack habe. Hunde die zum Streunen neigen, würde ich zusätzlich an einem im Boden verschraubten Haken sichern.
Arznei: Auch der Hund kann sich verletzen. In der Rucksackapotheke sollten deshalb auch Verbandsmaterial für den Hund und eine Zeckenzange sein. Für die Fußsohlen massiere ich bei langen mehrtägigen Touren auf steinigem Untergrund Schrundensalbe ein (gründlich einmassieren, da sie auch gut schmeckt ;) ). Dies hat sich hervorragend bewährt.
Und sonst habe ich nichts dabei, auch keinen Rucksack für den Hund, ich trage das Material selbst. Bei längeren Touren versorge ich ihn eh mit lokaler Kost, da der Hund auch mal ein paar Tage von Butterbroten leben kann.
Und jeder, der mit seinem Hund eine lange Trekkingtour gemacht hat, wird auf einen solchen Begleiter nie mehr verzichten wollen!

dogtrekking
12.07.2006, 20:58
Hallo!
Wir haben mit unseren Hunden schon öfter Weitwanderungen gemacht. Waren zw. 3 und 10 Tagen in Österreich am NS-WWW 05 unterwegs.
Vor der Tour haben wir auch trainiert, ausgedehnte Spaziergänge und Wanderungen gemacht.
viel Schwimmen gegangen, daß baut Rückenmuskeln auf und öfter Rad gefahren ( aber nur bis ca. +15°C. Außerdem tragen unsere Hunde auch die Packtaschen von BERGHUND, die ich allen nur empfehlen kann ohne hier Werbung zu machen. Mit höchsten 20% vom Körpergewicht und einer langsamen Gewöhnung an das entgültige Packgewicht.
Was ich wichtig finde ist
+ein gutes Energietrockenfutter mitzunehmen, (den unsere Hunde haben regelmäßig abgenommen, aber nicht nur die Hund) Butterbrote und Snacks gabs trotzdem zwischendurch
+Patyplusflaschen für die Wasserversorgung
+Camelback oder ähnliches Trinksystem für den Menschen
+ wasserdichte Packsäcke für die Packtaschen.
+ Sommerbooties( nicht Fleece) damit bei rauhem Gelände die Pfoten heil bleiben, von Ruffwear
+Karabiner zum sicheren Anhängen der Hunde in der Nacht
+ ERSTE HILFE für Mensch und Hund
+Faltbare Wasserschüssel zum Verschließen von Ruffwear
Was wir nicht brauchten sind Unterlegsmatten für den Hund, den wir waren im Sommer unterwegs.
Viel Spaß bei der Wanderung!

Linda
21.07.2006, 13:24
Hallo mal wieder,
wir haben die letzten Tage mit unserem Wuffel im Zelt geschlafen (im Garten) und es hat wunderbar geklappt. Er hat im Vorzelt geschlafen auf dem Gras. Decke werden wir nicht mitnehmen weil wir so schon genug tragen und es ja Sommer ist. Gismo (der Wuffel) hat die Nächte superdurchgeschalfen.
Meine Freundin lässt ihren Hund auf Touren immer ihne Leine abends aber ich bin etwas ängstlich, dass meiner doch mal streunen geht, was ich nicht glaube. Soll ich ihm vertrauen und einfach mal eine Nacht abwarten? Weil wenn alle am Zelt sind, sollte er doch eigentlich keinen Grund haben wegzugehen, oder? (hat er auch im Garten nicht gemacht).
Ich überlege noch wegen Hundeschuhe oder wie man die nennt. Die von Ruffwear kosten ja 40 Euro, wenn ich das richtig gesehen habe....gibts da was preiswerteres? (P.S.:Ich bin nur Student und nicht geizig ;) ) Ich frage mich auch, ob die wirkich nötig sind...wir gehen jetzt doch nicht in die Alpen sondern nach Tschechien (Riesengebirge, Prag, Böhmerwald). Was meint ihr?
Auch der faltbare Napf kostet ja 20 Euro für 2,3 Liter. Werde aber den holen oder kennt da jemand was preiswerteres?
Die Hunde sind übrigens im Moment 13 Monate, also zur Tour 14 Monate.Golden Retriever und Mischling (Schulterhöhe 55cm) Beide haben sehr gute Kondition und der Mischling war schon öfter mit in der Sächsischen Schweiz.
LG, Linda

Ank
21.07.2006, 15:06
Hi Linda,

Auch der faltbare Napf kostet ja 20 Euro für 2,3 Liter. Werde aber den holen oder kennt da jemand was preiswerteres?
Bei Boeser (Künstlergroßhandel, bei uns in der Spinnerei) gibt es für 1,97 brutto faltbare, wasserdichte Pinselwaschgefäße auf Nylon :D - ich denke, das ist genau das Richtige (als Wasser- und Trockenfuttergefäß), oder? :up: ;) (Meld dich mal bei mir, wenn du keine Kundenkarte hast). Volumen sind 800ml, also etwas kleiner als die "Näpfe" im Handel, aber ich denke, völlig ausreichend... Soll das Trockenfutter dauerhaft in einem von diesen Gefäßen transportiert werden, kann man oben vielleicht einfach Klettband zum Verschließen annähen...

Auch bei den Tragerucksäcken für Hunde würde ich mal bei 3-2-1-meins gucken oder schauen, ob man etwas selber herstellen kann... Auf jeden Fall sollten die Tiere schon einen Anteil des Trockenfutters auf den Rücken bekommen (10% des Körpergewichtes? Es gab hier irgendwo einen Thread dazu...), da ja auch volumentechnisch sonst einiges zusammenkommt.

Wenn ihr mit den Tieren bereits in der Sächsischen Schweiz auf felsigem Untergrund wart, sehe ich für Riesengebirge ect. eigentlich keine Probleme: Dort werdet ihr ja meist auf weicherem Boden unterwegs sein. Problematisch sind allenfalls steinige Klettertouren, da diese bei größeren Hunden schnell das Knochensystem (speziell im Beckenbereich) überlasten können - das sollte man bei der Tourenplanung beachten und vermeiden.

Evt kann man aber auch hier Schutzschuhe selbst herstellen - so schwierig kann das eigentlich kaum sein... :cool:

Wichtig ist auf jeden Fall ein gutes, kalorienreicheres Futter (weniger Volumen, mehr Vitamine) für die Tiere.

Liebe Grüße, Anke

Ank
21.07.2006, 15:10
Ach ja, zu Deiner Frage mit dem Anleinen: Ist sicherlich besser - zum einen, falls sie doch eine Katze, Mäuse usw. in nächster Nähe entdecken, zum anderen sicherer für vorbeikommende Mitmenschen (und, obwohl ich davon wirklich nicht ausgehe, besteht ja immer ein Quentchen Gefahr, ob nicht ein liebes Tier vielleicht doch weggelockt wird...).

Viele Grüße, Anke :-)

dogtrekking
21.07.2006, 17:06
Hallo mal wieder,
wir haben die letzten Tage mit unserem Wuffel im Zelt geschlafen (im Garten) und es hat wunderbar geklappt. Er hat im Vorzelt geschlafen auf dem Gras. Decke werden wir nicht mitnehmen weil wir so schon genug tragen und es ja Sommer ist. Gismo (der Wuffel) hat die Nächte superdurchgeschalfen.
Meine Freundin lässt ihren Hund auf Touren immer ihne Leine abends aber ich bin etwas ängstlich, dass meiner doch mal streunen geht, was ich nicht glaube. Soll ich ihm vertrauen und einfach mal eine Nacht abwarten? Weil wenn alle am Zelt sind, sollte er doch eigentlich keinen Grund haben wegzugehen, oder? (hat er auch im Garten nicht gemacht).
Ich überlege noch wegen Hundeschuhe oder wie man die nennt. Die von Ruffwear kosten ja 40 Euro, wenn ich das richtig gesehen habe....gibts da was preiswerteres? (P.S.:Ich bin nur Student und nicht geizig ;) ) Ich frage mich auch, ob die wirkich nötig sind...wir gehen jetzt doch nicht in die Alpen sondern nach Tschechien (Riesengebirge, Prag, Böhmerwald). Was meint ihr?
Auch der faltbare Napf kostet ja 20 Euro für 2,3 Liter. Werde aber den holen oder kennt da jemand was preiswerteres?
Die Hunde sind übrigens im Moment 13 Monate, also zur Tour 14 Monate.Golden Retriever und Mischling (Schulterhöhe 55cm) Beide haben sehr gute Kondition und der Mischling war schon öfter mit in der Sächsischen Schweiz.
LG, Linda

Hundeschuhe sind manchmal schon von Vorteil, wenn das Gelände sehr steinig ist, oder man viel Asphalt gehen muß. Wir haben sie aber erst am 10. Tag unserer Tour gebraucht.
Schau mal bei MUSHING SIX die haben auch preiswertere Sommerbooties.

Billigere Trinknäpfe bekommst du bei BERGHUND, die sind aber nicht verschließbar und nicht so dicht wie die von RUFFWEAR. Unsere haben wir von Ruffwear, sind ca. 10 Jahre alt und noch genauso dicht und schön wie am ersten Tag, trotz öfterem Waschen in der Waschmaschine.

Auch die Packtaschen habe ich von Berghund, das sind die Besten. Die sitzen so gut wie ein Pferdesattel. Viel Spaß beim DOGTREKKING.

pepenipf
01.03.2007, 11:40
Hallo zusammen.
Einen Hund von noch nicht mal 2 jahren würde ich aber auf keinen fall 1/3 seines Körpergewichtes tragen lassen, da würde ich noch deutlich drunter bleiben. Davon abgesehen das für einen 14 Monate alten hund so eine Tour Gelenktechnisch fast noch zuviel sein kann.
Wir haben 4 Tage Vogesen gemacht, als unser Jüngster 18 Monate alt war, er hat damals 1,5 kg getragen (er wiegt 20 kg). Das halte ich für einen so jungen hund für absolut ausreichend. Schließlich sind die großen Hunde in dem Alter noch im Wachstum.

Ansonsten ist beim ragen von Packtaschen, vorheriges Training ganz wichtig, vorallem für die Rückenmuskulatur die bei wenig anderen Sachen dermasen beansprucht wird!

Unsere Hunde sind es gewohnt auch mal mehr auf Aphalt zu laufen, machen regelmäsige Wanderungen von 6-7 Stunden und ansonsten viel Hundesport. Sie hatten bisher bei keimem Tripp Probleme mit der Kondition (da waren eindeutig wir eher schlapp) und ich hatte bei ihnen auch noch nie Probleme mit den Pfoten, aber da sind Hunde ja auch ganz unterschiedlich empfindlich.

Generell haben unsere Hunde keine eigene Decke mit, allerdings schlafen sie auch alle bei uns im Zelt und sind Lang bzw. Längerhaarig. Wenn der Hund nicht direkt mit im Zelt schläft würde ich ihn auf alle Fälle anleinen, man weiß nie, da bin ich einfach zu vorsichtig...

Viele Grüße
Nina mit den Hundies

Helen
10.03.2007, 13:10
Hi,
es gibt da ein gutes Buch von Heiko Kühr. Es heißt "Trekking mit Hund" und klärt alle wichtigen Fragen, zum Beispiel, welche Arten von Futterversorgung es gibt und auch welche Ausrüstung empfehlenswert ist. Er empfiehlt den Hunderucksack, den man bei Globetrotter bestellen kann und erklärt ausführlich, warum die anderen Hunderucksäcke auf dem Markt nicht so gut sind (hängt mit der verwendeten Geschirrform darunter zusammen). Er geht darauf ein, worauf man bei der Wahl des Futters achten sollte, gibt Ratschläge für Erste Hilfe beim Hund (und was man hier für Zeugs mitnehmen muss). Es ist ein gutes Buch und hilft mir sehr bei meiner Planung für meine erste Tour mit meinem Hund.
Ich hab das Buch für knapp zehn Euro bei Amazon bestellt.
Liebe Grüße,
Helen

dogtrekking
22.03.2007, 09:33
Hallo Helen und die Anderen!

Ich mache geführte Wanderungen mit Hund und biete immer wieder Seminare für das Dogtrekking an.
Auch kann euer Vierbeiner bei mir das Packtaschen tragen ausprobieren.
Wenn du Interesse hast, dann laß es mich bitte wissen.

lg Edith

Margret
19.04.2007, 15:39
Hallo, wenn ich so manche Antworten lese wird mir ganz schwindelig.
Vor Touren muß ein Hund genauso trainiert werden wie der Mensch, das bedeutet, er muß langsam am das Tragen einer Packtasche gewöhnt werden und langsam muß das Gewicht gesteigert werden (auch beim Hund werden durch die Packtasche Muskelgruppen - vor allem im Bauchbereich - angesprochen die nicht so stark sind). Als Pfotenschutz sollte prophylaktisch 1 Woche vor Beginn der Tour mit intensiver Pfotenpflege begonnen werden, damit die Pfoten taff sind (Vaseline ist schlecht weil sie auch der Hornhaut liegt und erstens schmiert auf den Fußböden und in Verbindung mit Sand wie Schmirgelpapier wirkt), sinnvoll ist eine Pfotenpflege die einzieht. Weiterhin ist wichtig einen soliden Pfotenschutz mitzunehmen für alle 4 Pfoten! - damit es keine muskuläre Überbelastung gibt wenn der Hund versucht eine beschuhte Pfote zu entlasten- kein Neopren, da dieses die Feuchtigkeit vom Schwitzen an der Hundepfote nicht ableitet und diese zu dem auf Schotterwegen oder Felsen ruck zuck durchgescheuert sind. Wichtig ist das der Hund ein ordentliches "Bett" mitbekommt, entweder eine dickere Isomatte oder ein entsprechendes Outdoorbett.
Wenn Ihr mehr Informationen zu Outdoorabenteuern und guter Ausstattung für Hunde unterwegs braucht wendet Euch an Northdog de die haben super Sachen und gutes Wissen über Hunde- und Menschenanatomie und Belastbarkeit.