Vollständige Version anzeigen : Jebel Saghro
Ich habe vor nach Marokko in das Gebiet Jebel Saghro zu reisen. Dort möchte ich einen 3-5 Tages Trekking machen Ich besitze die Karte „Kultur-Trekking im Dschebel Saghro (Uni Bayreuth) , weiß aber nicht genau welche Tour ich nehmen soll. Wer konnte mir dort eine schöne Tour empfehlen. Ich interessiere mich für die Schönheit der Natur – Kulturerlebnisse sind eher zweitrangig.
Adrian
Hannes33
12.01.2006, 17:12
Hallo Adrian,
also in Marokko wirst Du niemals Kultur und Landschaft trennen können!
Sehenswürdigkeiten im Saghro: die Türme von Bab n'Ali, die Kamelrücken-Felsformationen, das Tal der Vögel, die Gegend rund um den Tizi n'Tazazert. Ist alles in einer 5-Tages Tour von N'Kob nach Ikniouin (oder umgekehrt) machbar. Schöne Gegend, aber der Trek ist alleine nicht machbar, brauchst Führer, Maulesel + Treiber, Zelte usw...
HanneS.
Ist alles in einer 5-Tages Tour von N'Kob nach Ikniouin (oder umgekehrt) machbar. Schöne Gegend, aber der Trek ist alleine nicht machbar, brauchst Führer, Maulesel + Treiber, Zelte usw...
HanneS.
Warum denn? Scheint aus meiner Sicht eigentlich nichts dagegen zu sprechen im Jebel Saghro alleine zu trekken.
Grüße
Thomas
Hannes33
12.01.2006, 19:49
Warum denn? Scheint aus meiner Sicht eigentlich nichts dagegen zu sprechen im Jebel Saghro alleine zu trekken.
Grüße
Thomas
Naja, z.B. Wasser könnte zum Problem werden. Es gibt im Saghro Täler wo kein Wasser zu sehen ist. Was nicht heißt, das dort keines zu finden ist. Man muss nur wissen wo.
Selbst wenn man französisch beherscht (im Saghro besser als arabisch!!) ist es sehr schwierig sich mit den einheimischen zu verständigen (weil diese kaum bis gar nicht französisch können) und herausfinden wo man weiter kommt, wo wasser zu finden ist usw...
Mit dem Wasser wiederhole ich mich ein bisschen, aber es ist halt mal wichtig wenn man mehrere Tage in heißer (je nach Jahreszeit) und sehr trockener (immer) umgebung unterwegs ist.
(Natürlich kann man für 4-5 Tage den Wasservorrat mitschleppen, aber das klingt dann eher nach Paras-Gewaltmarsch als nach angenehmen Trekking)
HanneS.
@Hannes33: Ja, das mit dem Wasser vergesse ich immer gern :) Sonst war ich bisher meist in Mitteleuropa unterwegs gewesen, da macht man sich nicht so ne Kopf drüber.
Grüße
Thomas
Hallo Hannes
Ich möchte hier etwas klar machen. Ich habe geschrieben, dass ich die Schönheit der Natur vor den Kultur- Erlebnissen stelle. Ich möchte diese Sachen auf gar keinen Fall trennen, es geht natürlich nicht. Nur für mich gilt folgendes. Wenn ich auf einer Kreuzung stehen sollte und die Wahl hätte entweder nach links zu gehen und an den Inselbergen von Bab n Ali vorbei zu kommen oder mit dem Weg nach rechts an einem Kupferbergwerk bzw. Kasbah , dann ist für mich klar, dass ich nach links gehen würde.
Na ja, aber zurück zu meinem Problem. Von den Schwierigkeiten mit dem Wasser weiß ich Bescheid deswegen meine Frage, ob du vielleicht etwas genauere Informationen darüber hast (evtl.GPS Koordinaten).Du schreibst in deinem Text so geheimnisvoll :confused:
Es gibt im Saghro Täler wo kein Wasser zu sehen ist. Was nicht heißt, das dort keines zu finden ist. Man muss nur wissen wo.
Grüß Adrian
Hannes33
17.01.2006, 18:25
Hallo Adrian,
tut mir leid, ich wollte nicht geheimnisvoll Klingen, aber Marokko ist ein sehr geheimnisvolles Land, da lass ich mich gerne verleiten:D !
GPS Koordinaten würden dir kaum helfen, da die Quellen manchmal versiegen können, dafür aber wo anders Wasser zu finden ist.
Eigentlich wollte ich nur sagen, dass Du, falls Du dich nicht auf Tachelheit (die dort vorherschende Berbersprache) mit den Nomaden und anderen Einheimischen verständigen kannst, ohne Führer (und Maulesel) sehr wahrscheinlicher Weise Probleme haben wirst, im Saghro eine Trekkingtour durchzuführen.
Wie gesagt sind diese Sachen in Boumalne du Dades oder N'Kob leicht zu organisieren.
GPS Punkte kann ich dir schon einige senden, müsste ich halt meine GPS-Archive etwas durchfortsten...
Ciao,
HanneS.
Hallo,
mich würde mal interessieren was es kostet wird vor Ort einen Führer und nen Packesel für eine mehrtägige Tour im Jebel Saghro zu mieten.
Besser fände ich es natürlich ohne Führer, dafür nur mit nem Esel "voll Wasser" dort zu trekken.
Ist das möglich / empfehlenswert ???
@ Adrian: Wie machst Du denn das - mit Führer ? Und welche Route nimmst Du ?
hi Adrian,
ich will zwar nich mit Dir da hin, war aber schon mal am Rande des djebel sahro und war extremst fasziniert von der vulkanischen Landschaft da (schwarz-rote steine). Was ich im Hinterland Marokkos nicht immer verstanden habe war, wo plötzlich immer die Menschen herkamen - so aus dem Nichts irgendwie. Die wissen bestimmt wo´s da Wasser hat.
wird schon schiefgehen - in challah
hallo zusammen,
habe diesen artikel schon vor ein paar wochen entdeckt, da ich ebenfalls eine tour durch das sahro-massiv machen wollte. trotz aller hinweise dass es äußerst kompliziert sein könnte dort alleine rumzuwandern habe ich es für sechs tage mit rucksack, zelt und benzinkocher gemacht. zur vollständigkeit dieses themas wollte ich nun für den einen oder anderen interessierten noch ein paar hinweise geben:
- wasser ist im djebel sahro kein problem zumindest nicht in den sommermonaten, also dann bestimmt auch nicht im winter :-) ), es finden sich immer wieder quellen, brunnen, einheimische die einem ihre brunnen zur verfügung stellen oder gleich ihre kanister in meine wassersäcke füllten... habe es allerdings immer erst mit mikropur forte vorsichtshalber behandelt
- auch ohne französisch kommt man einigermaßen mit den sesshaften berbern zurecht (wenn auch nur mit gesten durch hand und fuß). sollte man wasser benötigen reicht eine geste, gleiches gilt für essen/brot. arabisch sprechende berber habe ich leider im djebel sahro keine getroffen, nur ein paar brocken waren gelegentlich bekannt.
- "wilde tiere" flüchten in der regel vor dem menschen ... habe jeden tag schlangen gesehen, allerdings waren diese so schnell verschwunden dass ich ohne hinterlaufen nicht mal eine chance hatte sie zu fotographieren
- sollte man sich verlaufen (was bei manch "unsichtbarem" weg durchaus vorkommen kann) so wissen die einheimischen eigentlich immer in welche richtung der gefragte ort liegt, sogar die allerkleinsten kinder (gerade dass sie lauffähig sind ;-)) konnten mir sofort die himmelsrichtung anzeigen bzw. den weg.
also nur mut zu solch einer tour, auch alleine ohne führer und esel. all die anstrengungen mit dem ganzen gepäck sind es auf jeden fall wert!
viele grüße
philipp
Hallo Philipp,
Vielen Dank für deine Hinweise bezüglich Jebel Saghro. Die sind wirklich sehr aufbauend.:up:
Kannst du uns bitte was Genaueres über deine Reise schreiben, wo du gestartet bist und welche Route du gegangen bist? Was würdest du besonderes empfehlen (Landschaft). Vielleicht kannst du uns ein paar Fotos schicken? Wir waren schon ein paar mall im Marokko, so dass die Leute und das Land uns nicht ganz unbekannt sind.
Wir wären sehr dankbar für deine Infos!
Mit vielen Grüßen Therese und Adrian":-) :D
hallo ihr,
natürlich kann ich euch ein paar infos rüberkommen lassen.
die route:
-gestartet bin ich in ait-youl (gleich neben ait-haddou; es gibt noch ein stück weiter nord-östlich ein zweites ait-youl).
-von dort aus gings dann richtung el-mersse. auf der verwendeten karte ("kultur-trekking im dschebel saghro", uni bayreuth) ist dieser "ort" nicht eingezeichnet. hierbei
handelt es sich lediglich um eine wasser-quelle die von grün umgeben ist und sehr gut zum erholen und verweilen einlädt (jedoch nicht über nacht da es sich um ein wadi handelt :D).
-die nächste station hieß tagmout. das ist ein kleiner ort mit anschluss an eine 4x4-piste, die allerdings zumindest in die eine richtung nicht mal per cross-maschine befahrbar gewesen wäre.
-anschließend richtung osten nach assaka ait ouzzine. wenn einem zu dieser zeit das viele wandern schon zum hals raushängt könnte man von dort aus abbrechen und einen pfad richtung zivilisation wählen. aber da es nach all den anfänglichen eingewhöhnungsfasen nun erst richtig schön wurde ging es weiter dem verlauf der "piste" folgend nach
-berkik. der gesamt weg von tagmout bis hierher ist sehr einfach zum laufen auf einem schönen breiten weg (dennoch für fahrzeuge nicht befahrbar) entlang eines ausgetrockneten flussbettes. immer wieder sprudelt das wasser hier unter den steinen hervor. leider wird es je weiter man richtung berkik kommt immer schwieriger wasser zu finden, dass nicht "grün" oder voll mit kaulquappen ist. kann sich in den kühleren monaten natürlich ändern ... und wenn nicht, dann geben die einheimischen in den dörfern entlang des flussbettes gerne wasser aus ihren brunnen (teilweise sogar mit dieselgeneratoren betrieben).
-anschließend noch ein kurzes stück der "piste" folgen um anschließend das wadi zu durchqueren und richtung irhazoun zu wandern. bis auf die teilweise schon sehr intensive september-sonne eine wunderschöne strecke. von irhazoun sieht man schließlich am horizont bab'n'ali, das tor des ali auf deutsch. das war dann auch meine nächste station (die strecke irhazoun-bab'n'ali lässt sich an einem nachmittag bewältigen, zumindest an den langen sommertagen)
-bab'n'ali. direkt am bab gibt es prima plätze um das zelt aufzuschlagen. von dort "oben" aus kann man dann auch schon die ortschaft in ein paar kilometern entfernung am fuße des bab sehen, ...
-... tazlout. hier gibt es eine auberge und DUSCHEN!!! das tollste gefühl überhaupt wenn man früh morgens vom bab runterkommt und dann so etwas vorfindet ;). hier geht auch eine befahrbare und auch immerwieder frequentierte 4x4-piste durch. da ich jedoch vom pisten-gelaufe noch von der strecke "tagmout-berkik" genug hatte, gings von nun an richtung
-igli. der pfad ist von der bab'n'ali auberge aus sehr gut im norden zu erkennen. anfangs gings auf einem wunderbaren weg wieder hoch in die berge. der dusch-effekt lässt seeehr schnell wieder nach. mit der zeit wird der weg immer schwieriger zu erkennen. teilweise hilft nur noch der blick auf den kompass und karte, ob die richtung generell passt. alles andere wird sich dann schon ergeben ... inschallah.
-in igli könnte man anschließend nochmals duschen und übernachten. da ich dort allerdings am frühen nachmittag eintraf hab ich das unterlassen und bin gleich weiter gezogen richtung tagdilt. allerdings muss zuerst eine richtig massive "wand" überwunden werden. dazu hieß es ziemlich steil aufsteigen, handeinsatz war allerdings dennoch nie notwendig. hat man die wand erstmal erklommen dann gibt es mehrere schöne gegenden wo man das zelt aufstellen könnte. zu späterer zeit sind diese plätze allerdings schon spärlicher gesäht (so gings mir, drum hieß es open-air-nächtigen ... brrr, sehr windig und kalt um die nase in solch luftigen höhen; an die skorpione wollen wir mal nicht denken;)).
-tagdilt. hier endete meine tour und ich bin mit einer "mitfahrgelegenheit" nach boulmane um dort meinen dritten marokko-trip fortzusetzen.
ich hoffe diese information ist euch hilfreich. solltet ihr weitere fragen haben, schreibt einfach. ich beantworte sie gerne.
grüße, philipp
achja, ich hab die fotos vergessen. lasst mir am besten eine email-adresse zukommen, dann schick ich euch die fotos ... oder gibts eine möglichkeit hier über das forum?
philipp
Hallo philipp,
achja, ich hab die fotos vergessen. lasst mir am besten eine email-adresse zukommen, dann schick ich euch die fotos ... oder gibts eine möglichkeit hier über das forum?
ja, man kann auch direkt in einen Beitrag Bilder einfuegen, mehr Infos dazu hier:
http://www.trekkingforum.com/forum/showthread.php?t=5125
Ich glaube aber, dass man wieder hier auch eine Mindestpostinganzahl benoetigt. Sollte es also nicht gehen, kannst du mir (t-witkowski@gmx.de) die Bilder zuschicken und ich werde die dann hier auf die Seite stellen. Interessiert bestimmt einige hier von uns.
Gruesse,
Thomas
hi thomas,
vielen dank, ich habe dir die bilder zukommen lassen.
grüße, philipp
..also Thomas, wir warten:roll:
..also Thomas, wir warten:roll:
Wird noch etwas dauern :cool:
Gruesse,
Thomas
So, hier die Bilder:
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@philipp: Vielen Dank fuer die Bilder! Ich habe diese noch durchnummerier, vielleicht kannst du ja bei Gelegenheit ein paar Kommentare dazu schreiben.
Gruesse,
Thomas
Younesse
15.11.2006, 17:34
Hallo,
ich gehöre auch zu denen, die sich in Marokko zu Hause fühlen.
Übrigens trekke ich als Frau und allein, auch ohne Guide, Muli usw. - und ich fühle mich sicher und wohl und bin stets ausreichend versorgt mit allem.
Normalerweise bin ich im Hohen Atlas unterwegs, was jetzt zum Jahreswechsel freilich nicht möglich ist. Deswegen möchte ich eine Tour im Djebel Saghro unternehmen.
Kann mir jemand eine ca.5-10 Tage dauernde Tour empfehlen und auch mit Wegangaben beschreiben, weil ich kein Kartenmaterial besitze?
Danke und Salam
Andrea
infos zu obigen bildern:
1: direkt hinter ait-youl ... ab gehts ins gebirge, bisher noch etwas hügelig anstatt bergig.
2: ein brunnen ... das wasser war leider ziemlich "bevölkert"
3 & 4: leichte gebirgszüge zwischen ait-youl und el-mersse
5: kleines dorf ca. 2 stunden vor el-mersse
6 & 7: nicht mehr weit bis nach el-mersse
8: bächlein direkt aus der quelle von el-mersse
9: hoch-ebene hinter el-mersse
10: rückblick hinab zu el-mersse
11-14: auf dem weg nach tagmout ... langsam wirds gebirgig und anstrengend
15: tagmout
16-23: auf dem weg nach assaka
24: bilder unterwegs nach berkik
25: gärten bei berkik
26: letzte "wand" (herunterfotographiert von der wand) vor hochplateau vor bab'n'ali
27: interessante formationen vor hochplateau vor bab'n'ali
28: plateau bei bab'n'ali, im hintergrund ist das bab zu sehen, nur diesmal von der anderen seite als in den reiseführern (dort gibts nur fotos von der piste aus :D).
29: weitere interessante fels-formationen im schatten des bab'n'ali (lag direkt hinter mir)
30-32: auf dem weg nach igli
33 & 34: ca. 3 stunden hinter igli richtung tagdilt
grüße,
philipp
hi andrea,
kartenmaterial würde ich UNBEDINGT empfehlen da man wenigstens wissen sollte in welche richtung man zu laufen hat und evtl bei den einheimischen dann nach den orten fragen kann. die karte der uni-bayreuth kostet 15€ ... ohne würde ich nicht losziehen. und unbedingt darauf achten dass sie topographisch ist wenn du eine andere besorgst, das kann viele anstrengungen ersparen!
als tour würde ich dir die von mir beschriebene vorschlagen. wenn es dir im sahro gefällt kannst du jederzeit spontan erweitern (wenn du eine karte besitzt ;)) und neue wege einschlagen. es gibt immer möglichkeiten einen "umweg" zu nehmen der mehrere tage dauert oder aber abzukürzen, je nach belieben und mitgeführter nahrungsmenge. und wenn du es ganz extrem haben möchtest dann wäre z.b. eine durchquerung von agdez nach boumalne bestimmt sehr interessant (habe ich mir fürs nächste mal vorgenommen).
grüße
philipp
Younesse
19.11.2006, 11:45
Danke, Philipp, für die Antwort. Nach allem, was man so liest von dir, scheinst du wirklich Djebel Saghro-Spezialist zu sein.
Ich werde mich wohl irgendwo in der Gegend Ikniouln-Nekob-Tansikht aufhalten, vielleicht noch ein paar Tage die wunderbare Sahara. Das letzte Mal war ich in Algerien vor 2 Jahren dort - muss unbedingt wieder sein.
Kartenmaterial habe ich deshalb nicht, weil ich
im Hohen Atlas Karten eigentlich nicht benötige , weil es eh´nur die ausgetretenen Muli-Pfade gibt und auch immer Menschen zum Fragen, ob meine Richtung noch stimmt,
und weil ich
Karten nicht verstehe. Ich brauche immer Wegbeschreibungen mit Worten. Gibt es denn eigentlich kein Buch mit Trekking-Touren in Marokko???
Ila liqa
Andrea
hi andrea,
habe zwar noch nicht viele atlas-erfahrungen, aber 1:1 vergleichen solltest du das sahro-massiv mit dem atlas nicht. dort ist es schon um einiges trockener und vor allem wesentlich unberührtere natur in der nicht soviele ausgetretene pfade zu finden sind. aber mehr abenteuer hast du natürlich ohne karte ... :D
ein buch für den sahro kenn ich, wenn auch nur wenige seiten darin speziell dem djebel sahro gewidmet sind (der großteil gilt dem atlas): Trekking in the Atlas Mountains. Hab leider gerade die ISBN nicht da, wenn du sie benötigst kram ich sie mal raus.
sprichst du eigentlich arabisch? dein "Ila liqa" ist doch schon etwas "exotischer" :)
grüße, philipp
Hallo, Andrea
Ich hoffe du hast deine Marokko-Pläne noch nicht aufgegeben - bin immer interessiert und kenne Jebel Saghro bis jetzt nur 'en passent' und nicht zu Fuss, und Saharatage im Anschluss - die müssen auch sein!!
Ich habe auch versucht, in den Weihnachtsferien noch bezahlbare Flüge im Südd.Raum zu finden - im Moment unmöglich, aber bei entsprechender Flexibilität eventuell kurzfristig bei Ltour versuchen, da gibts immer Restflüge zu guten Preisen. Wann wären denn deine genauen Feriendaten?
Auch eine/zwei Freundinnen könnte ich zum Mitmachen motivieren, bei günstigen Flügen.
Vielleicht wirds doch noch was ?
Gruss dida
Younesse
12.12.2006, 12:08
Hallo Dida,
es tut mir leid, dass Du solange auf meine Antwort warten musstest.
Hast Du noch Marokko-Pläne und hast Du einen Flug bekommen?
Ich habe mich echt total gefreut, dass sich mehrere Leute auf meine Anfrage gemeldet hatten. Leider habe ich auch feststellen müssen, dass ich in diesem Forum mit meiner Anfrage nicht an der richtigen Stelle war, weil es vom Alter her einfach nicht passt.
Aber du könntest dich ja bei den anderen, die geschrieben hatten, melden!
Mach´s gut!
Andrea
Younesse
07.01.2007, 12:42
Hallo,
bin wieder zurück aus dem Djebel Saghro und ich schreibe euch, weil ich weiß, ihr versteht am besten, wie phantastisch man sich in diesem gigantischen Land fühlt.
Ich habe 5 Tage eine Tour gemacht (deine Bilder,Philipp, sind wirklich treffend),dann 5 Tage bei einer Berberfamilie in der Nähe von Tagmout verbracht. Ich weiß noch nicht, was mich am meisten beeindruckt hat, auf jeden Fall war ich so hin und weg, dass ich den Kontakt mit der Familie aufrecht erhalten möchte.
Großes Problem war aber die Sprache. Die Familie spricht nur Tachelheit, ich nur Hocharabisch und Marokkanisches Arabisch. Ich muss diesen Dialekt unbedingt lernen, aber ich find´ überhaupt keine Infos. Kann mir irgendjemand helfen??
Macht´s gut!
Andrea
Hi Andrea,
schön dass du ebenso begeistert bist, hört man immer wieder gern dass man nicht nur selbst diese Einstellung zu einem Fußmarsch durch solch eine wunderschöne Gegend hat :-).
Wie sah denn dein Tourenverlauf aus? Wie sind die Temperaturen zu dieser Jahreszeit im Sahro? Liegt evtl Schnee?
Grüße, Philipp
Younesse
27.01.2007, 17:29
Hallo Philipp,
du hast nach dem Wetter im Djebel Saghro gefragt:
stahlende Sonne - tolles Licht - kein Schnee. Tagsüber war´s nicht t-shirt-warm, aber hemd-warm. Nachts war ich froh um eine Decke zu meinem Winterschlafsack.
Das gilt für den westlichen Teil von Skoura in den Süden nach Nekob, wo ich unterwegs war.
Von deiner Tour im Osten des Saghro haben mir die Bewohner dort abgeraten wegen Kälte und Schnee.
Meine Erfahrungen waren dieselben wie bei dir - Piste zu gehen ist am sinnvollsten, weil mehrere Wege verwirrend das Gebirge durchziehen.
Im Februar und April werde ich die Berberfamilie dort wieder besuchen und die östliche Saghro-Tour versuchen. Hoffentlich dürfen die Mädchen der Familie ein wenig lesen und schreiben lernen und ich etwas Tachelheit.
Saghro ist schön, aber - ehrlich gesagt- ich warte eigentlich nur darauf, dass im Hohen Atlas der Schnee schmilzt.
Hast du irgendwelche Pläne?
Mach´s gut!
Andrea
Hi Andrea,
hab dir eine Nachricht zukommen lassen, ist ja jetzt nicht unbedingt mehr Sahro-Thema :).
Gruß,
Philipp
Younesse
07.02.2007, 18:07
Hallo Philipp,
ich habe dir geantwortet-hast du die Post bekommen?
Andrea
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