Vollständige Version anzeigen : Hohe Pixelzahl gleich Qualität?
Hallo an Alle,
ich habe da mal eine Frage bezüglich der hohen Pixelzahlen der Digitalkameras die es heute zu kaufen gibt: ist den eine hohe Pixelzahl von 8 Mio oder mehr unbedingt notwendig? Die Pixelzahl hat doch nichts mit der Fotoqualität zu tun, oder? Also ich kann doch mit einer Kamera die "nur" 5 Mio Pixel hat genauso gute Bilder machen wie mit einer die 7, 8 oder gar 12 Mio hat? Oderr sehe ich da was falsch? Für was und für wem ist so eine hohe Auflösung überhaupt sinnvoll?
Ich muß mir, oder besser gesagt will, für die nächste Reise eine neue Kamera zulegen. Habe bei Digitalkamera.de die Kriterien eingegebn die mir wichtig sind, also 28mm, Videoclip in 680x.... usw. Dabei bin ich auf die Nikon Coolpix 5400 gekommen. Kennt jemand diesen Typ und hat Erfahrungen damit? Was ich nicht ganz gerafft habe ist, ob ich für diese Kamera nur einen Akku nutzen kann und somit vom Netz abhängig bin oder auch Batterien nutzen kann.
Bislang hatte ich immer die Canon powershots, weil ich es gut finde dass ich mich mit Batterien eindecken kann wenn es auf eine längere Tour geht. Das ist wichtig für mich, mein Zelt hat leider noch keine Steckdose:D
Für Tipps und Antworten bedanke ich mich natürlich schon mal im voraus
Ute
Martin Eder
04.11.2005, 11:16
Auf die Qualität deiner Bilder an sich hat die Pixelzahl keinen Einfluß. Kameras mit hohen Pixelzahlen (großer Auflösung) spielen aber dann ihre Stärke aus, wenn du deine Bilder nicht nur am Bildschirm betrachten willst, sondern wenn du großformatige Abzüge auf Fotopapier herstellen willst.
Theoretisches Beispiel: Für Abzüge im Format 10x15 cm benötigst du eine Auflösung von 1820x1230 Pixel bei 300dpi. Dagegen ist eine Bildgröße von 3800x2500 Pixeln ausreichend für Vergrößerungen bis 20x30 cm.
Ich persönlich fotografiere mit einer 6 Mio. Pixel-Kamera, die Bilder in der Größe von 3008x2000 Pixel macht und kann damit selbst auf DIN A3 vergrößern, ohne dass man qualitativ Abstriche bemerkt.
Fazit: 4-6 MP reichen für alle Situationen des Alltags vollkommen aus, nur wenn du planst, Ausschnittvergrößerungen oder großformatige Abzüge von deinen digitalen Bildern herzustellen, würde ich persönlich zu einer Kamera mit ca. 12 MP greifen.
Lg Martin
Flachlandtiroler
04.11.2005, 18:10
So einfach ist das nicht.:( Richtig wäre "Hohe Pixelzahl und große Sensorfläche gleich Qualität".
Je größer ein einzelnes Pixel, desto wenig rauscht es (rot-grün-blaue Pixelchen in den dunkleren Bildpartien, schlechte Tiefenzeichnung im Schatten allgemein). Man kann also bei der gleichen Chipfläche (z.B. 1/2.7 Zoll) bzw. vergleichbaren Kosten einen 5- oder einen 8-Megapixelsensor konstruieren. Der mit 8 MP löst besser auf, rauscht aber mehr. Manchmal besteht ein Nachfolgemodell einfach aus dem "bewährten" alten Gehäuse/Objektiv mit genausogroßem, aber "höher auflösendem" Sensor -- tolle Sache, gell? :-/ Größere Sensoren erfordern halt auch bessere Objektive und so potenzieren sich die Herstellungskosten bist Du bei einer DSLR bist.
Fazit: Du solltest also einen der Auflösung entsprechend großen Sensor suchen (da landest Du dann meist bei den arrivierten Marken, z.B. der genannte Nikon ;)).
Generell machen mehr Pixel natürlich schon was aus, es kommt aber darauf an was Du mit den Bilddateien machen willst, wie der Vorposter schon geschrieben hat.
Gruß, Martin
derdahinmuss
04.11.2005, 18:45
Hallo Ute
Ich habe mir mal zu Gemüte geführt,was die Nikon Coolpics 5400 so alles kann. Das ist eigentlich eine ganze Menge. Ob es genug oder sogar schon zuviel ist, hängt natürlich von deinen individuellen Ansprüchen und Anforderungen ab. Über die Auflösung hat dich ja Martin schon aufklären können.
Qualität ist allerdings nicht nur eine Sache der Auflösung sondern besonders auch der Optik. Bei dem Preis, den du für eine Coolpics 5400 zahlen würdest, ist es wirklich eine Überlegung wert, sich für eine digitale Spiegelreflex wie z.B. Canon EOS 300/350 D zu entscheiden.
Du hättest Riesenauswahl an Objektiven für deine persöhnlichen Anforderungen und eine Digitale, die es erlaubt, Bilder im RAW "Rohformat" zu speichern. Diese jungfräulichen Daten kannst du später nach eigenem ermessen mit einem Bildbearbeitungsprogramm optimieren.
Die Nikon Coolpics 5400 kann nur Bilder im unkomprimierten TIFF-Format oder in komprimierten JPG, speichern.
In beiden Formaten findet bereits kameraintern
eine Bildverarbeitung statt (Schärfen,Kontrast,Farbsättigung u.s.w.). Will man das???
Eine TIFF Datei der Nikon ist ca. 15 MB groß, JPG etwa 2,5 MB. RAW Dateien in 5 Mio. Pixel haben schätzungsweise 6 MB. Gegen eine Verarbeitung von TIFF in der 5400 Nikon, spricht schon,dass du dort max. eine 1 GB Speicherkarte verwenden könntest (laut Hersteller) und dort dann 68 Aufnahmen rauf passen. Der mobile Festplattenspeicher lässt grüßen >>> siehe Diskussion zu diesem Thema.
Hoffe, ich habe alle Klarheiten beseitigt.
Christian
e
Generell machen mehr Pixel natürlich schon was aus, es kommt aber darauf an was Du mit den Bilddateien machen willst, wie der Vorposter schon geschrieben hat.
Also ich brauche einige Bilder für meine Website (die muß ich ja schon erst mal mit Fotoshop fürs Web optimieren, weil sonst zu riesig), dann stelle cih mir Fotoshows zusammen und begucke mir das Alles dann auf dem Fernseher. Ich nutze Magix und mache dann mal auch Ausschnittsvergrößerungen. Fotos ausdrucken tue ich in der Regel nicht, habe eine kleine Wohnung und keine Bildergalerie:D
Bislang hatte ich die Canon Powershot A40 mit gerade mal 2 MP und damit kann ich das ja auch alles problemlos machen. Ich habe für die Kamera ein gutes Unterwassergehäuse und will sie jetzt eigentlich nur noch für Tauchgänge einsetzen und mir für Trekkingtouren halt etwas besseres und moderneres zulegen. Deshalb die Überlegung mit den MPs. Also gilt doch schon irgendwie, je mehr Pixel um so besser die Bildqualität, weil bessere Objektive und die Sache mit dem Rauschen und der Tiefenschärfe (habe ich aber noch nicht ganz kapiert:o)???
Ich habe so den Eindruck mit den Kameras ist es wie mit Computern, gestern noch modern, heute schon hoffnungslos veraltet...
Und die Dinger werden immer kleiner - ob sie eines Tages mal ganz verschwunden sind....:confused:
fragt sich Nemo
Noch was: wie macht ihr das mit den Akkus? Die meisten Kameras haben kein Battertiefach mehr. Ich fand das immer ganz praktisch weil ich dadurch unabhängig vom Strom bin. Habe auf meiner Tour durch den Salar Uyuni erlebt, wie sich die Leute fast um die einzige Steckdose in einer Unterkunft gekloppt haben. Hat mir nur ein Lächeln entlockt. Wie lange halten denn so Akkus heute und wie viele braucht man als Ersatz, sagen wir mal für eine 10-14 Tagestour??? Gibt es eigentlich noch Kameras wo man alternativ AA-Zellen einlegen kann?
derdahinmuss
04.11.2005, 19:52
@Nemo
Ja ja die Stromversorgung.... . Eine Kamera die mit handelsüblichen AA (Mignon) Batterien klarkommt, kann da eindeutig Vorteile haben. Da muss ich nun schon wieder die eben noch empfohlenen Canon EOS 300/350/20/10 D erwähnen. Alle bieten die Möglichkeit im optional erhältlichen Handgriff/Batterieteil AA Batterien unterzubringen. Die gibt`s nun wirklich auch noch in der hintersten Ecke b.z.w. man kann sich damit eindecken.
Für mich war es ein sehr wichtiger Aspekt bei der Wahl der Kamera.
Christian
Hallo Nemo!
Ich verwende die Olympus 740 camedia. Die hat normale AA Batterien. 200 Aufnahmen mit einem Akkusatz. Zudem ein gutes Lichtstarkes Objektiv mit einem optischem 10 fach Zoom. Ich bin sehr zufrieden damit. Was schlecht ist, dass ist der eingebaute Blitz. Handlich, nicht zu schwer und trotzdem mit den 3 Mio. Pixeln noch recht gut. Qualität für mich ausreichend, da ich keine großformatigen Abzüge mache.
Gruß Buffi
Flachlandtiroler
04.11.2005, 22:41
Also gilt doch schon irgendwie, je mehr Pixel um so besser die Bildqualität, weil bessere Objektive und die Sache mit dem Rauschen und der Tiefenschärfe (habe ich aber noch nicht ganz kapiert:o) ) ???
Für die von Dir skizzierten Anwendungen reichen 3 Megapixel würde ich sagen (schön gesagt mit dem "optimieren" = verkleinern, *g*). Tiefenschärfe ist was ganz anderes (*). Was ich mit "Tiefenzeichnung im Schatten" meinte :cool: ist die Fähigkeit der Kamera, in dunkelen Bildteilen noch hell-dunkel-Abstufungen darzustellen (Gesicht einer Person im Gegenlicht bzw. vor schneeglänzenden Bergen z.B.). Schlechte Sensoren malen da alles schwarz, da hilft auch ein Programm nachher nichts mehr. Noch andere, ebenfalls schlechte Sensoren malen Dir zusätzlich rote, grüne und blaue Punkte in den Schatten :-/
Gruß, Martin
(*) Tiefenschärfe meint die Fähigkeit des Objektivs, Gegenstände hinter und vor der eigentlich scharfgestellten Entfernung noch scharf abzubilden; ist rein von der Geometrie abhängig und fällt bei den kleinen Sensoren mit kurzen Brennweiten sogar größer aus (wenn das denn ein Vorteil ist) als z.B. bei einer DSLR oder einer analogen Kleinbild-Kamera.
[edit: @Christian: Habe ich da irgendwas Falsches geschrieben? :roll: ]
derdahinmuss
05.11.2005, 08:43
@Martin
Die Definition von Tiefenschärfe kann man so nicht stehenlassen. Tiefenschärfe ergibt sich aus den Faktoren Brennweite des Objektivs, relative Öffnung des Objektivs (BlendenWert/Lichtstärke) und der Chipgröße der Digitalkamera.
Generell ist eine große Tiefenschärfe ja nicht immer wünschenswert,weil man sie auch als bildgestalterisches Mittel einsetzten kann. Es gilt: Je lichtstärker die Optik ist,desto kleiner fällt die Tiefenschärfe aus. Da selbe Objektiv z.B. 50mm 1.4 liefert am vollen Kleinbildformat geringere Tiefenschärfe als an einer Digi KB, die in der regel mit Verlängerungsfaktoren von 1.5-1.6 arbeitet (Ausnahme Vollformatsensor).
Bei älteren Onjektiven für analoge SLR Kameras kannst du oft farbige Markierungen links und rechts des Focuspunktes auf dem Objektiv erkennen.Demendsprechend farbig sind dann auch die Blendenzahlen auf dem Einstellring. D.h. bei "blauer" Blende 11 geht die Schärfe von der blauen Markierung links des Focuspunkts bis zur blauen Markierung rechts des Focuspunkts.
Wie weit das nun ist, hängt dann wieder von der verwendeten Brennweite und ganz entscheident von der Entfernung ab.
Christian
Da hab ich auch mal ne Frage :):
Der Bildsensor ist doch bestückt mit den ganzen Chips, die das Licht letztendlich in Strom umwandeln. Hier gibt es doch auch unterschiede wie diese Chips angeordnet sind. Ich hatte nämlich mal eine Graphik mit zwei verschiedenen Sensoren gesehen: Bei dem einen waren die Chips in art Balken angeordent, beim anderen hatten die Chips eine Wabenstruktur und bedeckten somit deutlich mehr Fläche.
Diese Wabenstruktur wurde als deutlich besser angepriesen, weil weniger Licht verloren ginge, aber so genau hab ich das auch nicht gecheckt.
Was hat es denn letztendlich damit aufsich? Und sollte man da womöglich nicht auch ein Auge drauf werfen, beim Kauf einer Karmera?
MfG, Eric
@Nemo: Sorry, dass ich hiermit vielleicht etwas vom Thema abkomme.
@Nemo: Sorry, dass ich hiermit vielleicht etwas vom Thema abkomme.
kein problem, interessiert mich auch:-)
Ich hätte ganz gerne noch gewußt, wie lange denn eine Kamera braucht, bis sie ein sagen wir mal 9MioP oder gar 12 MioP Bild abgespeichert hat und wieder einsatzbereit ist?
Nicht das ich da erst ewig warten muß oder so.
Heute war in Osnabrück die Fotofakta. Ist so eine Art Kleinmesse, organisiert von einem Fotounternehmen. Die haben mich alle angeguckt wie das erste Auto als ich gesagt habe ich möchte ca. 2-4 Wochen ohne Strom auskommen. "Gehen Sie denn nicht in ein Hotel?" "Fahren sie da denn nicht Auto?" "Haben sie kein Wohnmobil?"
Nein verdammt noch mal, eben nicht....:D
Es gibt da nicht viel. Habe noch die Fujifilm FinePix S9500 gefunden in dieser Kategorie.
Nur frage ich mich wie ein Objektiv 28-300mm qualitativ wirklich beschaffen ist um diese Aufgabe zu meistern? Nach Hersteller natürlich 1a.
Gruß Ute
derdahinmuss
05.11.2005, 16:32
@Nemo
Die Verarbeitungsgeschwindigkeit der Datenmengen ist heute schon kein Thema mehr.Du bist immer wieder sofort einsatzbereit.Meine 8.2 Mio. Canon schafft 5 Bilder pro Sekunde und 13 in Folge,was bedeutet,dass sie nach dem 13. Bild beginnt die Daten auf die Speicherkarte zu schieben.Wenns noch schneller sein soll gibts noch EOS 1D Modelle mit 8.5 B./ Sec. und 40 in Folge. alles nur noch eine Frage des Preises. Die neue EOS 5D mit 12.8 Mio. macht 3 B./ Sec.
Zum Objektiv 28-300mm. Blos nicht!!! Solche Universaldilettanten sind grausam,schlechte Billigkompromisse,die angeblich alles können,aber nichts richtig. Niemand braucht ein lichtschwaches 10-fach Zoom.
Zur vorherigen Diskussion um Tiefenschärfe >Bild im Anhang zur Darstellung erwünschter geringer Tiefenschärfe. So gewählt um nur Augen und Mund durch Schärfe zu betonen und aus Vorder- und Hintergrund herauszuschälen. KB-Format 200mm Blende 2.8.
Christian
pauli2040
05.11.2005, 17:30
hallo ute, ich habe eine konica minolta dimage z5 (5 megapixel, gibts aber auch in 6 mp) habe mir die heuer gekauft, und war damit in ladakh, hatte keine probleme, die kannst du auch mit aa batterien oder akkus betreien, ich reichte für 4 wochen mit 9 akkusätzen.
die kamera ist so ein unterding von einer spiegelreflex, kannst keine objektive wechseln, ist aber kleiner und somit leichter zu verstauen, nebenbei billiger, kann aber mehr als eine kompaktkamera. hat einen 12 fach zoom (bis 420 mm ) alles ausreichend. macht sehr gute bilder. natürlich ist sicher eine spiegelreflex in einigen dingen besser, aber für einen normalnutzer sicher ausreichend.
hatte auch bei minus 20 grad keine temperaturprobleme.
würd ich mir mal anschauen.
Hallo Jungs,
habe ja schon richtig viel gelernt, ist ja fast ein workshop hier...:cool:
Das dieses Objektiv von 28-300mm nicht viel taugen kann, war mir mit meinen bescheidenen Kenntnissen schon ziemlich klar. Aber 28mm würde ich schon gern haben, sagen wir mal bis 70 oder 100. Was sagen die Experten dazu? Und dann würde ich gerne noch wissen, woraus ich bei einem Kameramodell auf einen guten oder schlechten Sensor schließen kann und woraus leitet sich die Chipgröße ab? Wie kann ich das feststellen und vergleichen? Steht das in den Datenblättern?
Eine DSRL würde mir natürlich gefallen, aber "viel teuer"....:( deshalb dachte ich ja an so eine richtig gute Kompakte, aber die kosten natürlich auch viel Holz, aber immer noch einen guten Tacken preiswerter als eine Spiegel.
Ute
Flachlandtiroler
05.11.2005, 22:35
@Christian: Ich habe immer noch nicht verstanden warum Du meine kurze (offopic) Anmerkung zur Tiefenschärfe nicht stehen lassen konntest, aber das bringt uns echt nicht weiter denke ich ;)
@Nemo: In Sachen Lichtstärke sind diese 10- oder mittlerweile sogar 15-fach Zooms gar nicht sooo übel, geht man mal vom analogen Kleinbild aus! Nachteile liegen in der Verzeichnung, wahrscheinlich Seitenlichempfindlichkeiten, Kontrastübertragung und der praktisch nicht mehr vorhandene Blendenskala (meist noch drei Stufen: auf, zu und irgend_ein_ Wert dazwischen... :down: ).
28mm (KB) Anfangsbrennweite finde ich auch unabdingbar, mit 'nem 38-xxx Zoom bist Du nachher nur noch am stitchen (= Panoramen basteln).
Über die Anordnung der lichtempfindlichen Pixel auf dem Sensorchip (alle Pixel sind auf einem Chip, nicht auf dreien für RGB wie bei den Videokameras) wird viel nachgedacht, aber tu Dir das nicht an sondern versuche über die einschlägigen Reviews an Test-Bilddateien in Vollauflösung zu kommen. Nur das zählt.
Der Bedeckungsgrad der lichtempfindlichen Fläche relativ zur Gesamtsensorfläche (vermindert durch Zuleitungen und meist noch ein, zwei Schaltelement(e) pro Pixel), der sog. fill factor dürfte nicht so riesigen Unterschieden zw. den verschiedenen Pixelanordnungen unterliegen. Aber auch hier -- Bilder gucken statt spekulieren!
Gruß, Martin
APuschendorf
02.12.2005, 09:52
Sehr ausführliche Testberichte (Reviews) von vielen gängigen hochwertigen DSLR findet man bei www.dpreview.com (http://www.dpreview.com). Vielleicht hilft es dem einen oder anderen weiter.
Zu der Frage, wie schnell Foto's auf den Chip weggeschrieben werden. Das ist auch abhängig von dem verwendeten Speicherchip. Für eine hochwertige Kamera sollte man eine schnelle Speicherkarte kaufen (z.B. Sandisk Ultra oder Sandisk Extreme). Die Schreibgeschwindigkeiten machen sich definitiv bemerkbar.
Dann gibt es auch unterschiedliche Methoden, wie die Kamera's Bilder wegschreiben. Canon liest die Bilder in einen internen Speicher, ist dieser voll, wird auf die Karte weggeschrieben (so. z.B. bei der EOS D60). Nikon schreibt die Bilder in einem Fluss direkt auf den Speicherchip und kann daher Bilderserien von beliebiger Länge machen (bis der Chip voll ist oder die Schreibgeschwindigkeit des Chips ein Strich durch die Rechnung macht).
Ich weiss nicht, ob die Canon 1Ds oder 5D bei Bilderserien direkt auf den Chip schreiben ? Aber da dort die Bilderserien begrenzt sind, vermutlich nicht.
Grüße Andreas
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