Vollständige Version anzeigen : Wanderbericht 6 Tage durch die Vogesen: Vom Lac Blanc nach Thann
Andycisa
20.09.2005, 14:33
Hier nun der versprochene Wanderbericht unserer 6 Tages-Tour durch die Vogesen:
Disclaimer: unsere Tour basiert auf der enormen Mithilfe bei der Planung von ThomasFFM und anderen aktiven Forumsteilnehmern, dafür schon mal auf diesem Wege vielen Dank!
Weiterhin orientieren sich die Routen und die Beschreibung an dem Wanderführer "Zu Fuß durch die Vogesen" sowie der Wanderkarte 6/8 des „Club Vosgien (http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/B00006YYI7/wwwandreassch-21?creative=6378&camp=1410&link_code=as1)“.(Beide Bezuglinks am Ende des Textes). Der Wanderführer (http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/393235401X/wwwandreassch-21?creative=6378&camp=1410&link_code=as1) ist m.E. inzwischen das deutschsprachige Standardwerk für Tages- oder Streckentouren in den Vogesen und sehr als Vorbereitung und steter Begleiter empfohlen; wir haben ihn auf der Tour gleich 2mal bei anderen Wanderern im Gepäck entdeckt.....
Die Höhenangaben stammen von meinem Polar AXN500, den ich allen Wanderern (die genauso Technik verliebt sind wie ich) nur empfehlen kann. (Auch hier die Bezugsquelle im Anhang.) Bei Bedarf lasse ich Euch auch gerne die genauen minutengenauen Höhenprofile der jeweiligen Etappen zukommen. Ach ja und dann noch das: Wer Tippfehler findet darf Sie gerne behalten... ;-)
Insgesamter Eindruck: Diese Tour war eine der schönsten und erholsamsten Wandertouren die wir je gemacht haben. Die Strecken orientierten sich meist an dem bestens ausgeschilderten GR531 bzw. GR5. Daher hatten wir eigentlich wesentlich mehr „Drubel“ auf den Wegen unterwegs erwartet. Das Gegenteil war jedoch der Fall, denn wir haben in den ganzen 6 Tagen lediglich 3! Tourenwanderer und ein paar kleinere Grüppchen von Tageswanderern angetroffen. (Man muss also doch nicht gleich nach Neuseeland fliegen um Natur ungestört erleben zu können). In den Auberges waren wir meist ganz alleine. Dies lag aber sicher auch daran, das wir unter der Woche unterwegs waren und das Wetter nichts für reine „Schönwetterläufer“ war. Die gewanderten Wege waren bis auf wenige Ausnahmen (die im Führer aber auch meist erwähnt werden) kleinere Pfade über Stock und Stein und keine „Forstautobahnen“ wie of in Deutschland. Die Markierung war immer perfekt; auch das ganz in Gegensatz zu manchen Wegen im Odenwald, etc.
Die Strecken „Hirschsteine“ und den „Sentier des Roches“ fand ich zumindest mit Tourengepäck und noch leicht feuchtem Gestein recht fordernd, hier haben wir die Zeitvorgaben des Führers nicht halten können. (Die unten genannten Zeiten sind übrigens reine Gehzeiten, Pausen wurden meist rausgestoppt.)
Die Auberges waren durchweg eher einfach, aber meist sehr urig. Das Essen war absolut lecker und es gab auch jeden Tag was anderes und die Portionen waren einfach zu reichlich als das man die Möglichkeit einer Gewichtsabnahme auch nur in Erwägung ziehen könnte.
Und trotz manchmal bescheidenem Wetter habe ich ca. 250 Fotos gemacht... Einfach spektakulär!
Anfahrt:
Da es sich bei unserer Tour um eine 6-tägige Streckenwanderung handelte mussten wir erst mal das Transportproblem lösen. Da der Anreisetag ein Sonntag war, habe ich es nicht geschafft ordentliche Verbindungen mit öffentlichen Verkehrsmittel hinzubekommen. Wir haben daher unser Auto in Thann (dem Ziel) abgestellt und uns dann privat zum Col de Cavalaire fahren lassen. Von der Möglichkeit ein Taxi dafür zu nutzen habe ich wieder Abstand genommen; ich habe ehrlich gesagt auch keine Taxis am Sonntag in Thann gesehen....
1. Tag: Anfahrt - Lac Blanc - Hautes Chaumes - Lac du Forlet - Lac Vert - Auberge Schanzwasen – 3h 46min, Aufstieg: 376 Meter, Abstieg 413 Meter (Vgl. Tour Nr. 66, S. 182ff)
Als wir um ca.12:00 Uhr uns am Col de Cavalaire startfertig machten regnete es wie aus Eimern. Gut das wir aus Neuseeland auf solches Wetter vorbereitet waren und unsere komplett regentaugliche Ausrüstung dabei hatten... Der Aufstieg über den Grat und bis Le Tanet verlief problemlos, auch wenn es auf dem Grat eher horizontal zu regnen schien... Beim Abstieg zum Lac du Forlet (traumhaft!) kam kurz die Sonne raus, jedoch nur um es kurz danach noch stärker regnen zu lassen. Gut dass es dann in der Auberge Schanzvasen einen Trockenraum (inkl. Ski-Schuhtrockner) gab. Außerdem stellten wir fest, dass es wohl keinen großen Schlafsaal wie im Führer beschrieben mehr gibt sondern nur noch 2er, 3er und 4er Zimmer im „Jugendherbergstil, aber mit Waschbecken auf dem Zimmer. Auch die sanitären Anlagen waren ganz neu und Tipp Topp. Auf Grund der ebenso guten Verpflegung und der tollen Lage eine echte Empfehlung!
2. Tag: Hirschsteine - Col de la Schlucht - Sentier des Roches – Ferme Auberge Frankenthal – Gaschney – Hohneck – 7h 21min, Aufstieg: 902 Metzer, Abstieg 751 Meter (Vgl. Tour Nr. 98, S. 242f.)
Auch heute hatte es morgens etwas geregnet, daher gestaltete sich der Klettersteig an den Hirschsteinen mit dem Tourengepäck etwas schwierig und auch zeitraubend. Trotzdem war der (um)Weg sehr lohnend, zumal ich einen solchen Klettersteig in den Vogesen einfach nicht erwartet hätte.
Col de la Schlucht war so gegen 12:00 Uhr erreicht und nach einer kurzen Stärkung ging es weiter auf den Sentier des Roches. Auf Grund der „Übungen“ am morgen ging es hier schon etwas besser, aber trotzdem noch mal die Bemerkung das der Weg absolut fantastisch, aber nicht ganz anspruchslos ist. Oft führt nur ein sehr schmaler Grad direkt am Fels vorbei, zum Teil mit Seilen gesichert oft aber auch nicht. Weiterhin ist bei einigen Passagen Klettergeschick und beide Hände am Fels gefragt, die Trekkingstöcke sollten also auf dieser Strecke im Rucksack bleiben. Mit Kindern, älteren Leuten oder bei Nässe mit ordentlich Gepäck sicher nicht ohne.
In der Ferme Auberge Frankenthal gab es dann die wohlverdienten Nachmittagsrast. Der Platz ist wirklich fantastisch (Danke an Thomas für den Extra Tip!). Der nun folgende Aufstieg nach Gaschney und dann auf das Hohneck ging schon an die Grenzen der Kondition einigerer Mitwanderer, leider konnten auch die nebelverdeckten Ausblicke nicht als Entschädigung dienen. Da wir in Trois Fours keine Unterkunft mehr bekamen sind wir in die Auberge Le Pied Du Hohneck (www.le-pied-du-hohneck.com (http://javascript<b></b>:na_open_window('win',%20'http://www.le-pied-du-hohneck.com',%200,%200,%20600,%20400,%201,%201,%20 1,%201,%201))) ausgewichen. Die Auberge an sich ist sicher eher auf Massentourismus ausgelegt und liegt direkt an der Route des Cretes (an der Abfahrt zum Parkplatz Hohneck). Wir waren an dem Abend aber die einzigen Gäste und das Abendessen war vorzüglich, lediglich das Frühstück hielt sich in Grenzen. Es gibt einige Doppel- und Mehrbettzimmer, 2 Waschräume, Duschen, etc. Irgendwie ein bisschen unpersönlich im Vergleich zu den „echten“ F.A.s aber trotzdem als „Kurzunterkunft“ sicher zu empfehlen, zumal sie auch nur ca. 5 Minuten Fußmarsch vom Wanderweg entfernt liegt.
3. Tag: Hohneck - Rainkopf - Grand Ventron - Ferme-Auberge Felsach – 6h 50min, Aufstieg: 941 Meter, Abstieg 1025 Meter (Vgl. Tour 100, S. 247ff)
Das Wetter war mal wieder recht wechselhaft, kein Regen aber viel Nebel und tiefhängende Wolken.
Beim Aufstieg zum Rainkopf riss der Nebel immer wieder auf und gab den Blick auf den links liegenden Waldsee (Lac de ???) frei. Wirklich spektakulär.... Die Route 100 aus dem Führer haben wir am Anfang etwas abgewandelt, da die Kondition einiger Mitwanderer schon etwas in Mitleidenschaft gezogen war und die Aussicht um den Kastelbergvasen eh gegen Null ging. Der nach dem Rainkopf anstehende anstrengende Aufstieg zum Grand Ventron konnte leider nicht ganz durch die F.A. Chaume de Grand Ventron entschädigt werden. Der Empfang dort war eher (elsässisch?)-kühl, trotz einiger anderer Mittagsgäste mussten wir unbedingt 2 identische Gerichte bestellen und der dann gewählte „Salade des Vosges“ war mit 10 Euro pro Person zwar OK aber einfach zu teuer... Also hier ausnahmsweise mal keine Empfehlung für die F.A.
Ganz im Gegensatz dazu die nach fast 7 Stunden wandern erreichte F.A. Felsach. Die Lage fantastisch am Hang, im Schlafsaal lediglich 2 andere deutsche Wanderer, das Essen absolut genial und das Frühstück ebenso. Klasse und min. 3 Sterne....
4. Tag: Drumont - Rouge Gazon - Sternsee - Neuweiher - Ferme-Auberge Gresson – 6h 59min, Aufstieg: 1051 Meter, Abstieg 1138 Meter (Vgl. Tour 104, S. 251 ff.)
Auch heute war das Wetter eher wechselhaft, immer mal wieder kurzer Nieselregen, Sonne, Nebel, etc. Von der Tour ist vor allem der wirklich anstrengende Abstieg zum Col de Bussangf zu nennen. Die Überquerung der N66 ist wirklich nicht ohne und die zu übersteigende Leiter auf der anderen Seite der Strasse sollte nur in einem Moment in dem kein LKW vorbei fährt genommen werden. Leider verfolgt einen der Lärm der Strasse noch länger im Aufstieg. Das im Führer genannte Chalet St. Hubert erwies sich mal wieder als perfekter Rastplatz. Nach dem Erreichen des Hotels am Rouge Gazon hätte die Tagestour für die meisten von uns schon enden dürfen. Leider mussten wir auf dem Weiterweg zur F.A. Gresson feststellen, dass der GR531 am Neuweiher unterbrochen ist. Die Umleitung über den Seppi-Weg ist aber gut ausgeschildert und ggf. sogar etwas kürzer. An die Neuweiher an sich sind wir gar nicht drangekommen, hier scheinen größere Arbeiten in Gang zu sein.
Der Empfang bei der F.A. Gresson war eher kühl (auch hier waren wir die einzigen Gäste). Die netten Zimmer und das sehr gute Essen entschädigten uns aber allemal.
5. Tag: Col des Carbonieres – Col des Perches - Ferme-Auberge Belacker - Ferme-Auberge Gsang - 4h 33min, Aufstieg: 629 Meter, Abstieg 548 Meter (vgl. Tour 77 und 76 in umgekehrter Reihenfolge, S. 205ff.)
Wetter, wie die vorangegangen Tage eher wechselhaft, wenig direkte Sonne.
Heute ging es nun wieder zurück auf den GR5 am Col des Carbonieres und dann „falschrum“ Richtung“ Thann. Der Lac des Perches entschädigte für den etwas anstrengenden Aufstieg. Die danach folgende Route bis zur F.A. Belacker (leckere Brotzeit!) war eher unspektakulär, der danach folgende Aufstieg zu den „Vogelsteinen“ aber anstrengend und sehr lohnend. Die letzte Nacht unserer Tour haben wir dann in der F.A. Gsang verbracht. Eine sehr urige F.A. in deren Speise- und Schlafraum es kein elektrisches Licht gibt. Die Wirtsleute waren auch Anfangs etwas kühl, sind dann aber aufgetaut. Das Essen sowohl Abends als auch das Frühstück waren entsprechend lecker.
6. Tag: Vogelsteine - GR 5 nach Thann – 2h 40min, Aufstieg: 85 Meter, Abstieg 791 Meter (vgl. Tour 77 in umgekehrter Richtung).
Die letzte Etappe war dann endlich von schönem Wetter begleitet. Der Abstieg erfolgt langsam und ist daher gut zu gehen. So waren die 6 Tage schnell vorbei und wir mussten uns langsam wieder an den Lärm der Zivilisation gewöhnen.
Quellen:
Zur Planung hat uns folgende Karte (http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/B00006YYI7/wwwandreassch-21?creative=6378&camp=1410&link_code=as1) im Maßstab 1:50 000 gedient. Es gibt noch exaktere Karten im Maßstab 1:25 000, die aber eher für „Abkürzungen“, „Variationen“, etc. gebraucht werden. Die Route an sich ist ohne Probleme mit der genannten Karte zu finden.
Als Führer kann ich Ausnahmslos folgenden Führer (http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/393235401X/wwwandreassch-21?creative=6378&camp=1410&link_code=as1)aus dem Geocenter Verlag im praktischen „Hosentaschenformat empfohlen. (Bin mit dem Autor übrigens weder verwandt noch verschwägert!) Wir haben zwar noch 1-2 weitere Bücher über die Vogesen gelesen, die man aber meines Erachtens getrost zu Hause lassen kann.
Zuletzt dann noch das Technik-Gimmik: der Polar AXN500 (http://www.zanox-affiliate.de/ppc/?798672C828580310T). Es gibt relativ viele Bezugsquellen im Internet, hier eine der Quellen bei der es auch reduzierte Angebote gab: http://www.zanox-affiliate.de/ppc/?798672C828580310T (http://www.zanox-affiliate.de/ppc/?798672C828580310T)
So, dass war es erst mal von meiner Seite, bei Fragen einfach hier ins Forum posten oder per Email...
Grüße und nochmals Danke an alle die uns bei der Planung unterstützt hatten....
Grüße,
Andycisa
ThomasFFM
20.09.2005, 19:45
Hallo, Andycisa!
Vielen Dank für Deinen ausführlichen Tourenbericht! Da möchte man am liebsten die Schule zum Teufel schicken und gleich wieder losziehen...
Eine Frage hätte ich aber doch noch: Als ich vor ein paar Jahren in der F. A. Felsach übenachtete, gab es in den Schlafräumen so gut wie keine Decken; am Telefon hatten mir die Wirtsleute schon gesagt, dass ein Schlafsack für die Übernachtung nötig sei. Wie war es bei Euch, gibt es inzwischen Decken? Offenbar ja, sonst hättest Du das ja erwähnt.
Gut zu wissen, dass eine Übernachtung in der F. A. Grand Ventron nicht so sehr empfehlenswert ist. Mit Felsach kann man wirklich nichts falsch machen!
Nun sollte es mich wundern, wenn Du nicht schon die nächste Vogeentour planen solltest. Ich könnte Dir die Sandsteinvogesen zwischen Saverne und dem Donon (mit Weiterweg über Chatte Pendue - Salm nach Schirmeck) wirklich bestens empfehlen, diese Gegend gefällt mir von Mal zu Mal mehr. Die Infrastruktur ist absolut ok; Saverne und Schirmeck sind Bahnstationen mit guten Verbindungen nach Straßburg, und die Quartiere unterwegs lassen in ihrer Verschiedenartigkeit - die Palette reicht von der urigen Hütte in Wangenbourg-Engenthal und der noch urigeren F. A. Salm bis zum Hôtel du Donon mit fantastischer Küche und neuerdings sogar Hallenbad und dabei moderaten Preisen! - wirklich keine Wünsche offen. Viereinhalb Wandertage lassen sich da gut füllen (oder auch mehr, wenn man noch ein paar Abstecher einbauen will).
Gruß
ThomasFFM
Andycisa
20.09.2005, 21:30
Hallo Thomas,
Hallo, Andycisa!
.....
Eine Frage hätte ich aber doch noch: Als ich vor ein paar Jahren in der F. A. Felsach übenachtete, gab es in den Schlafräumen so gut wie keine Decken; am Telefon hatten mir die Wirtsleute schon gesagt, dass ein Schlafsack für die Übernachtung nötig sei. Wie war es bei Euch, gibt es inzwischen Decken? Offenbar ja, sonst hättest Du das ja erwähnt.
Hmm, also es lagen m.E. auf jeder Matraze auch eine (relativ dünne) Decke. Als wir dort übernachtet haben hätte es von der Temperatur sicher auch ein Hüttenschlafsack mit der Decke zusammen getan. Allerdings wären mir die Decken alleine sowohl im Frühjahr als auch im Herbst bei kälterem Wetter sicher zu dünn....
Nun sollte es mich wundern, wenn Du nicht schon die nächste Vogeentour planen solltest. Ich könnte Dir die Sandsteinvogesen zwischen Saverne und dem Donon (mit Weiterweg über Chatte Pendue - Salm nach Schirmeck) wirklich bestens empfehlen, diese Gegend gefällt mir von Mal zu Mal mehr. Die Infrastruktur ist absolut ok; Saverne und Schirmeck sind Bahnstationen mit guten Verbindungen nach Straßburg, und die Quartiere unterwegs lassen in ihrer Verschiedenartigkeit - die Palette reicht von der urigen Hütte in Wangenbourg-Engenthal und der noch urigeren F. A. Salm bis zum Hôtel du Donon mit fantastischer Küche und neuerdings sogar Hallenbad und dabei moderaten Preisen! - wirklich keine Wünsche offen. Viereinhalb Wandertage lassen sich da gut füllen (oder auch mehr, wenn man noch ein paar Abstecher einbauen will).
Hmmmm..... Das ist ja fast schon gemein von Dir einem so die Nase lang zu machen! ;-) Aber schonmal vielen Dank für den Tipp, dieses Jahr werden wir eswohl nicht mehr schaffen, aber im nächsten Frühjahr komme ich gerne darauf zurück!!
Liebe Grüße,
Andreas
Andycisa
27.09.2005, 18:16
und hier wie versprochen noch ein paar Bilder....
Grüße,
Andycisa
Andycisa
27.09.2005, 18:21
und hier der zweite Teil....
pepenipf
21.01.2006, 13:26
Hallo zusammen.
Da wir im Frühsommer dieses Jahr auch wieder eine Runde in die Vogesen wollen (um genau zu sein möglichst eine 6 Tages Tour ;) ) habe ich deinen Bericht mit Begeisterung gelsen. Leider haben wir da ein Problemchen, deshalb meine Frage, hat jemand eine Ahnung wie es bei den genannten Unterkünften mit Hunden ist?
Eigentlich würden wir gerne diesmal nicht Zelten, aber leider mussten wir bei unserer letzten Vogesentour mit den Hunden sehr gemischte Erfahrungen machen...
Viele Grüße
Nina
ThomasFFM
21.01.2006, 15:06
Hallo, Nina!
So, die Vogesen interessieren Dich also auch!? Finde ich super.
Es dürfte tatsächlich bei Gruppenquartieren bzw. Quartieren insgesamt einige Probleme mit Hunden geben, obwohl ich als Vermieter bei Deinen Hunden wirklich schwach werden könnte... Dass nur die Hunde im Freien übernachten, bei einer Ferme-Auberge z. B., ist auch nicht machbar? Noch ein Kompromiss wäre vielleicht, in der Nähe einer Ferme-Auberge zu zelten (mit Einwilligung des Wirts) und dort zu essen.
Wenn Du spezielle Tipps über Routen durch die Vogesen brauchst, melde Dic heinfach, ich helfe gerne! Habe mir allerdings auch schon zu diesem Thema hier die Finger wund geschrieben, Du findest also sicher schon einiges. Im Zweifelsfall fragen!
Gruß
ThomasFFM
pepenipf
22.01.2006, 00:53
Hallo Thomas.
Ja die Vogesen interesieren mich auch, aber mein Absoluter Traum ist mal den GR 20 zu gehen, leider ist das halt eine sehr weite anreise (durch die Hunde fällt fliegen flach...).
Aber seid wir, ohje das ist ja schon fast 4 Jahre her, in den Vogesen eine 4 Tages Tour gemacht haben bin ich auch davon ein absoluter Fan. Leider hat es sich nicht mehr ergeben bisher nun ist aber für Anfang Juli eine 6 Tagestour fest geplant (sofern mir mein Chef keinen Strich durch die Rechnung macht). So wie es aussieht werden wir uns wohl weitestgehend an der oben vorgeschlagenen Route halten (habe sie heute Abend meiner Schwester gezeigt, die wird mich wohl auch da begleiten und auch sie war begeistert...). Die erste Etappe bis zum Col de la Schlucht sind wir auch damals gelaufen, und sie war so gigantisch schön!!!
Mit den Quatieren war es solange kein Problem wie die Besitzer keinen eigenen Hund hatten. Aber sobald sie einen eigenen Hund hatten gab es Probleme und wir konnten nicht bleiben, weil deren Hunde meist unverträglich waren. Mich hat es damals sehr überrascht das ausgerechnet die, die eigene Hunde haben Probleme machen.
So war es in der Git d'etape Aubure gar kein Problem, wir waren herzlich Willkommen, trotz der Hunde (damals waren wir aber nur mit 2 Hunden unterwegs).
In der Gite Etang du Devin hätten die Hunde nur in einem winzigen Ausenzwinger bleiben dürfen da ihr eigener Hund unverträglich ist. Damals sind wir weiter zu den Weltkriegsruinen und haben dort gezeltet. Genauso ging es uns in Trois Fours. Damals sind wir dann weiter auf en Hohneck, dort im Gipfelhotel hätten wir bleiben können, wäre das Hotel nicht geschlossen gewesen. Also den Berg wieder ein Stück runter, leider erinner ich mich nicht mehr wie die Unterkunft dort dann hieß (tolle Zimmer, super Essen und ein herzliches Willkommen trotz der Hunde!)
Leider kann ich die Hunde nicht drausen lassen, nein viel schlimmer, Lex muß bei mir im Bett schlafen (er ist Epielptiker und braucht das in der Fremde (zu Hause Gott sei dank nicht) sonst hat er am nächsten Tag mit großer wahrscheinlichkeit einen Anfall)...
Zelten ist ansich ok, leider auch nicht so einfach, so wollten sie uns um den Col de la Schlucht damals auf keinen Fall Zelten lassen..... So wurden aus unseren geplanten 6 Stunden 7 1/2.....
Naja wir werden dann halt alle Möglichkeiten durchtelefonieren, mal sehen ob wir das nicht doch hin bekommen.
Mir muß nur jemand helfen bei dem was es da dann überhaupt gibt... Aber da werde ich dann nochmal fragen wenn die Planung ein enig weiter vortgeschritten ist.
Viele Grüße
Nina
ThomasFFM
22.01.2006, 15:30
Hallo, Nina!
Mit der Tour "Rund um das Tal von St. Amarin" wirst Du sicher gut fahren, zumal Du ja offenbar die Strecke Ribeauvillé - Trois Fours schon kennst. Kennst Du eigentlich den "Sentier des roches" südlich des Col de la Schlucht? Der ließe sich ja ganz gut in diese Tour einbeziehen, wenn Du sie etwas verlängerst!
Dass gerade die Hundebesitzer unter den Wirten der Fermes-Auberges Schwierigkeiten machen, ist für mich eigentlich erklärlich. Diese "Hufhunde" sind zwar meistens Menschen gegenpüber recht umgänglich, teilweise auch distanziert, aber sie verteidigen natürlich gegenüber ihren Artgenossen ihr Revier, notfalls "mit Zähnen und Klauen", und die Wirte wollen vermutlich einfach keine Kläfferei oder Beißerei. Das kann ich durchaus nachvollziehen, auch wenn es für Dich ärgerlich ist.
Wo Hunde genommen werden, müsstest Du halt herausbekommen; nach meiner Logik könntest Du da evtl. in Rouge Gazon und im Hôtel du Grand Ballon bessere Karten haben.
Sehr empfehlen würde ich Dir aber auch mal eine längere Tour in den Mittelvogesen; die sind landschaftlich ganz anders als die Hochvogesen, gefallen mir aber auch sehr gut. Definitiv weiß ich, dass im Hôtel du Donon Hunde gern gesehen sind. Eine tolle Unternehmung ist auch die sechstägige Wanderung von Weißenburg / Wissembourg (dorthin Züge im Stundentakt ab Neustadt) nach Saverne; da gäbe es unterwegs immer wieder Hotels, nach unseren Maßstäben eher Landgasthöfe, in denen Du vielleicht unterkommen könntest.
Frag einfach, wenn Du Genaueres wissen willst!
Gruß
ThomasFFM
pepenipf
23.01.2006, 12:08
Hallo Thomas.
Es wird sicherlich nicht die letzte Tour in den Vogesen werden und die Strecke Wissembourg-Saverne war auch in der engeren Wahl... Hmm jetzt bringst du mich wieder ins Grübeln.
Nein den Sentier des roches kenn ich noch nicht, würde ihn aber gern mal gehen nur nunja, hmm, vermutlich müssen wir den Auslassen.
Denn Pepe, meine Schwester, die das erste mal eine längere Tour macht traut sich über 7 Stunden nicht zu und auch wegen unserem jüngsten 4 Beiner habe ich nichts dagegen die Strecken diesmal bis 6 Stunden zu halten...
Deshalb haben wir das ganze etwas verkürzt:
1. Tag Col du Cavaire bis Schanzwasen
2. Schanzwasen - Hohneck, aber oben auf dem GR 5 lang (oder meinst du es gibt auch eine Möglichkeit den Sentier des roches einzubauen und nicht groß über 6 Stunden zu kommen? Der erste Tag darf dafür ruhig ein Stündchen länger sein...
3. Hohneck - Grand Ventron
4. Grand Ventron - Drumont
5. Drumont - F.A. Belacker
6. F.A. Belacker - Thann
Ich denke das ist Anfängergercht, sehr gemütlich und fürs erste mal ausreichend (ok ich fand manche Tage schon etwas kurz, habe aber keine bessere Zusammenstellung gefunden, vorallem weil ich Zeiten halt nicht einschätzen kann und es wirklich noch nicht ganz so lang werden soll, wegen meiner Schwester).
Natürlich ist das alles noch nicht sicher, kommt halt auch noch drauf an ob wir dort dann auch irgendwo nächtigen können.
bei der Gelegenheit wäre es sehr hilfreich wenn du/ihr mir alle Unterkünfte die in der Nähe der genannten Endpunkte liegen aufzählen könntet, dann werde ich mich mal durchtelefonieren...
Schonmal danke für deine echt tolle Hilfe hier!!!! Ich war schon etwas in Schwierigkeiten wegen der Planung aber nun ist das richtig easy geworden. :D
Viele Grüße
Nina
ThomasFFM
23.01.2006, 19:35
Hallo, Nina!
Also der Col de Calvaire ist schon ein sehr guter STartplatz für Eure Tour. Zur Auberge Schanzwasen würde ich dann mit dem roten Rechteck zum Kamm aufsteigen und dem bis Gazon de Faing folgen, dann aber - nicht auslassen! - zum Lac du Forlet absteigen. Neben der Ferme-Auberge Frankenthal mein Lieblingsplatz in den Hochvogesen! Dann zum Lac Vert und zur Auberge Schanzwasen, immer wieder fast alpine Szenerien! Die Auberge Schanzwasen hat Übernachtungsmöglichkeiten in Mehrbettzimmern und ist irgendwie mit der DAV-Sektion Saarbrücken verbandelt und hieß früher Refuge Sarrois / Saarbrücker Hütte.
Am nächsten Tag lässt sich der Sentier des Roches gut und nicht zu zeitaufwändig einbauen: Zum Col de la Schlucht, dann den Sentier des Roches (blaues Recheck) bis Frankenthal (zauberhaftes Plätzchen!), rauf zum Col du Falimonet - steil, aber wenn man regelmäßig steigt, ist man in eienr guten Stunde oben, grandiose Szenerie! Vom Col du Falimont ist es nicht mehr weit bis zum Hohneck, wo es ja "Euer" Hotel gäbe ("Au Pied du Hohneck"?). Bei Nässe sollte man den Sentier des Roches aber besser nicht gehen und am Wochenende herrscht dort Karawanenverkehr. (Übrigens würde sich - quasi als Test und kleiner Ersatz - auf dem Weg von Schanzwasen zum Col de la Schlucht der kleine Umweg über die Hirschsteine anbieten, das müssten die Hunde gerade noch gehen können. Dieser "Mini-Klettersteig" ist viel weniger bekannt, aber genauso schön wie der Sentier des Roches.)
Das Stück zum Grand Ventron ist sicher an einem Tag zu schaffen (unterwegs gäbe es die Ferme-Auberge Breitzhousen und das Refuge du Rainkopf des Club Vosgien, beide mit Übernachtungsmöglichkeit), man kann dort auch übernachten. Ebenso auf dem Drumont, wobei es auf halber Strecke noch die Ferme-Auberge Felsach mit Übernachtungsmöglichkeit gäbe. Belacker bietet dagegen keine Übernachtungsmöglichkeit (oder das hat sich in allerletzter Zeit geändert); dagegen böte sich die Ferme-Auberge Gsang in der Nähe von Belacker an, offenbar ein echter Geheimtipp. (Oh, ja, es gibt schon noch einiges in den Vogesen, das ich nicht kenne!;) )
Der Abstieg nach Thann ist problemlos. Die Etappen sind machbar, aber unterschätzen sollte man die Hochvogesen natürlich nicht; sie sind noch nicht alpin, aber auch nicht mehr Mittelgebirge - aber das weißt Du ja auch.
Gruß
ThomasFFM
pepenipf
24.01.2006, 11:58
Hallo Thomas.
Werde mir das alles heute Abend mal in Ruhe anschauen.
Da ich ja am liebsten alles mitnehme, wie sähe es denn aus wenn man am ersten tag nicht nur bis Schanzwasen geht sondern die Hirschsteine mitnimmt und bis zum Col de la Schlucht geht? Gibt es dort irgendwo preiswerte Übernachtungen? Dann wären die beiden Tage etwas länger, aber wohl keiner zu lang und wir hätten "alles" mitgenommen.
Allerdings wird wohl unser erster tag ein Sonntag sein. Oder meinst du es wäre besser Montags los zu gehen udn den letzten Tag halt dann Samstags zu machen. Da sind wir ansich flexibell....
Viele Grüße
Nina
ThomasFFM
25.01.2006, 01:09
Hallo, Nina!
Am Col de la Schlucht gibt es mehrere Hotels. Ich habe dort noch nie übernachtet, habe aber vereinzelt Negatives über das Preis-Leistungsverhältnis gehört - nur: Eine klare Aussage kann ich dazu nicht machen. Aber wozu Col de la Schlucht? Eine halbe Stunde weiter kommt Trois Fours mit euber Ferme-Auberge und daneben einer bewirtschafteten Hütte des Club Alpin Francais.
Die Wahl des genauen Starttags hängt wohl von den Quartieren ab; präzise: Die angeblich sehr gute Ferme-Auberge de Gsang hat freitags Ruhetag.
Im Prinzip sollte aber Deine Tour gut zu machen sein. Sehr schön wäre, nebenbei bemerkt, eine Ausdehnung der Tour zum Ballon d'Alsace, sehr schöner Höhenweg ab Rouge Gazon. Abstieg dann über Fennematt nach Sewen, das wäre auch sehr schön. Da der Ballon d'Alsace mitPKW zu erreichen ist, könntest Du ja Deinen Chauffeur auch dort oben treffen. Das würde Dir das Problem der Übernachtung auf dem Gipfelplateau ersparen, eine Bleibe in der Umgebung sollte sich per Auto immer erreichen lassen. So ginge es also auch, falls aus dem Abstieg nach Thann bzw. Gsang nichts werden sollte.
Gruß
ThomasFFM
pepenipf
25.01.2006, 11:04
Hallo Thomas.
ne bei Trois Fours durften wir ja niergens bleiben. Wir sind dann noch bis auf den Hohneck und von dort sogar wieder runter.... Das waren damals, wir hatten schrecklichen wind, vom Col noch gut 1 1/2 Stunden... In der Ecke soll ja schon unsere 2. Nacht ungefähr sein...
So nun muß ich erst mal schauen wo wir denn überhaupt bleiben dürfen bevor ich die Planung fortführe...
Viele Grüße
Nina
pepenipf
26.01.2006, 16:03
Hallo Thomas.
Mal ¤*#¤*#¤*#¤*# gefragt, hast du von den Unterkünften telefonnummern?
Viele Grüße
Nina
ThomasFFM
26.01.2006, 17:46
Hallo, Nina!
Telefonnummern habe ich irgendwo, ich kann sie Dir diese Tage mal raussuchen. Inwieweit sie noch aktuell sind, weiß ich aber nicht. Sobald ich dazu komme, schreibe ich sie Dir!
Gruß
ThomasFFM
pepenipf
27.01.2006, 13:22
Hallo Thomas.
Danke!!!!!!!!!!!!!!!!
In wie weit sie noch aktuell snd werde ich ja dann merken :D
Viele Grüße
Nina
ThomasFFM
28.01.2006, 22:51
Hallo, Nina!
Jetzt gebe ich Dir mal die mir vorliegenden Telefonnummern von Unterkünften an Deiner Route:
Col de la Schlucht (bitte aber im Internet rechechieren!):
Auberge Schanzwasen: Tel. 03.89.77.30.11, Fax 03.89.77.99.10
Du Chalet*, Tel. 03.89.77.04.06, Fax 03.89.77.06.11; Le Tétras, Tel. 03.29.63.11.37, Fax 03.29.63.13.14.
Trois Fours kann ich mir ja nach Deiner Mitteilung sparen.
Gipfelhotel auf dem Hohneck: Tel. 03 29 63 11 47
Ferme-Auberge Breitshousen (oder so ähnlich): Tel. 03.29.63.22.92, Fax 03.29.63.03.21
Refuge du Rainkopf (weder Speisen noch Getränke erhältlich, 200 m entfernt die Ferme-Auberge Firstmiss): Schriftliche Anmeldung beim C. V., 33, Rue des Orphelins, F-68.200 Mulhouse
Ferme-Auberge "Chaume du Grand Ventron": Tel. 03.29.25.52.53
Ferme-Auberge Felsach: Tel. 03.89.82.77.71 oder 03.89.82.78.38.
Die Nummer der Ferme-Auberge Drumont finde ich gerade nicht.
Hotel Rouge Gazon: Tel. 03.29.25.12.80, Fax 03.29.25.12.11.
Ferme-Auberge Gsang: Tel. 03.89.38.96.85
Etwas abseits des Weges (aber lohnender Umweg):
Auberge-Refuge Neuweiher: Tel. 03.89.82.02.09 oder 03.89.82.02.53.
Ferme-Auberge Gresson (aber dort gab es vor eineinhalb Jahren einen Schäferhund, der sein Terrain verteidigen könnte): : Tel. 03.89.82.00.21
Jetzt müsste sich nur noch mein PC-technisch bewanderter Ko-Moderator erbarmen, in diesem Beitrag die Schrift zu vereinheitlichen. Weiß der Kuckuck, wie das geht!
Gruß
ThomasFFM
pepenipf
28.07.2006, 16:36
Hallo zusammen.
Hier nochmal Danke an alle die bei der Tourplanung geholfen haben. Es war wunderschön!!!!
Wie befürchtet haben wir kaum Auberges gefunde die uns mit Hund aufgenommen hätten und so haben wir halt doch Zelt und alles drum und dran mitgenommen udn wild gecampt...
Am Ende wurde es auch nur eine 5 tages Tour:
Col de Calvaire - Hirschsteine - Hohneck - Petitt Ventron - Col de Rimbach - Thann
Hier mal die Tagesetappen, afls jemand anderes auch mal will. Ist aber nur mit Zelt und wildcampen zu machen (zumindest so...):
1. Tag: Col de Calvaire -0:40h Soulzeren Eck -1:00h Lac des Truites ou du Forlet -1:30h Lac Vert ou de Soultzeren -1:00h Schanzwasen -0:30+1:00h Hirschsteine
2. Tag: Hirschsteine -0:45 Col de la Schlucht -3:00h Sentier de Roches - Auberge Frankental -1:00h Schaeferthal -1:0 Hohneck -0:20h Pied du Honeck
3. Tag: Pied du Honeck -1:30h Colette du Reinkopf 1193m -0:45h Col du L'Etang 1024m -0:50h Col de Bramont 956m -0:35 Schutzhütte 1197m -1:30 Grand Ventron 1204m -0:40 Petitt Ventron -0:35 Schutzhütte les Winterges 1049 m
4. Tag: Schutzhütte les Winterges 1049m -0:55h Col d'Oderen 884m -0:45h Tête de Fellering 1223m -0:30h le Drumont 1200m -0:55h Col de Bussang 660m -1:15h Chalet St. Huber -1:25h Chume du Rouge Gazon 1086m -0:20h Col de Perches -1:30h Col de Rimbach
5. Tag: Col de Rimbach -0:15h Belacker 981m -0:30h Vogelsteine 1181m -1:10h Martisplatz 860m -0:15h Col de Hunsruecken 761m -1:10h Place du Roi du Rome -0:40h Thann 343m
Wer Bilder sehen mag:
http://s4.photobucket.com/albums/y107/pepenipf/Vogesen/
hier sind sie nochmal in kleiner.... (ganz unten....):
http://home.arcor.de/lexcrazy/Gallerien/LCE_Urlaub.html
Viele Grüße
pepenipf
Hallo:-) ,
bin ganz neu im Forum und versuche schon die ganze Zeit auf die Vogesenberichte zu antworten, klappt bisher nicht, deswegen nochmal ein Test bevor mein Text wieder weg ist.
Gruß
Sibylle
Hallo nochmal.:-) :-) :-) :-) :-) endlich hat es offensichtlich geklappt. :-) :-) :-)
Also nochmal mein Anliegen. In den letzten Tagen und Wochen lese ich die Wanderbericht über die Vogesen mit großem Interesse, da ich mit vier Freunden vom 09.09. - 16.09.2006 eine Wanderung in den Vogesen plane. Wir sind zum 1. Mal dort unterwegs und brauchen daher noch ein paar Tipps.
Wir treffen uns am 09.09. in Colmar mit unseren Freunden und wollen dann noch weiter mit Bus oder Zug nach Munster fahren. Am Sonntag soll es losgehen - bis Freitag. Am Samstg dann von Thann aus zurück mit dem Zug.
Von der Dauer und der Gegend sind die Routenvorschläge von Nina und Andycisa für uns denkbar. Wir suchen aber noch einen "gescheiten" Einstieg von Munster aus. Außerdem vielleicht ein Übernachtungstipp in Munster oder Thann, das wäre ganz toll.
Da wir ja das 1. Mal dort wandern, vielleicht gibt es noch ein paar allgemeine Tipps, die wir beachten sollten.
Ich freue mich von Euch zu hören, vielen Dank schon mal im Voraus ( und ich hoffe, dass es jetzt klappt mit dem Verschicken,tja , tja, die Technik......)
Grüße von
Sibylle
ThomasFFM
09.08.2006, 12:41
Hallo, Sibylle!
Ich war in Urlaub und kann Dir daher erst jetzt antworten.
Also: Von Munster könntest Du gut Richtung Orbey gehen (im Wesentlichen blaues Rechteck) und unterwegs das Freilichtmuseum am Lingekopf besichtigen. Das geht einem unter die Haut, sofern man noch halbwegs sensibel ist!
In Munster habe ich noch nie übernachtet, nur in Turckheim (Hôtel Aux Portes de la Vallée). Natürlich könnte man auch dort losgehen (über Trois Épis mit dem gelben Rechteck), aber außer in Trois Épis gibt es unterwegs keine Übernachtungsmöglichkeit und dadurch dird die Strecke für den ersten Tag wohl ziemlich lang. Ebenso wäre zu überlegen, ab Turckheim mit einem frühen Zug oder Bus nach Munster zu fahren, evtl. ließe sich etwas über das Office de Tourisme herausbringen. Aber es gibt ja in Munster mehrere Hotels.
Dasselbe gilt für Thann. Ich habe dort vor vielen Jahren im Hôtel Moschenross übernachtet, das mittlerweile auch von Grund auf renoviert sein soll und von einem Wanderer sehr gelobt worden ist. Zusätzlicher Vorteil: Es liegt unweit des Bahnhofs.
Erkundiigt Euch rechtzeitig nach Bus- oder Bahnverbindungen nach Munster (www.bahn.de), sie sind nicht sehr häufig, soviel ich weiß!
Gruß
ThomasFFM
Hallo Thomas,
vielen Dank für Deine Rückmeldung, hoffe, du hattest einen schönen Urlaub.
Da mein PC gerade Netzwerkprobleme hat, antworte ich dir erst heute. Werde heute weiter Telefonate für Übernachtungen etc. führen.
Wenn bei mir noch Fragen auftauchen, werd ich mich nochmal bei dir melden.
Gruß
Sibylle
Andycisa
11.08.2006, 09:42
Hallo Sybille,
das mit dem Transport zwischen Start- und Endpunkt war für uns auch ein echtes Problem, da wir an einem Sonntag loswandern wollten. Im Endeffekt haben wir dann das Auto am Endpunkt abgestellt und uns von einem Bekannten an den Starpunkt fahren lassen...... Taxi's schien es in Thann an dem Sonntag überhaupt keine zu geben...
Ggf. noch ein allgemeiner Hinweis: da die Vogesen im Gegensatz vielleicht zu Kanada oder Neuseeland doch ein gut besiedeltes Gebiet sind, wandert man ab und zu zumindest in Hörweite der Strasse.... Wir hatten "Glück" und das Wetter war nicht allzu gut für Motoradfahrer, aber an tollen sonnigen Tagen kann die Lärmbelästigung an manchen Streckenpunkten wohl etwas störend sein....
Ausserdem bietet es sich wohl vor allem an Wochenenden oder Feiertagen (wie der 03. Oktober) etc. an vorher zu reservieren, da die Auberges dann zum Teil sehr voll werden können. Wir hatten bei unserem Trip Glück und fast alle Unterkünfte für uns allein....
VIel Spass,
Andycisa
ThomasFFM
11.08.2006, 09:53
Hallo!
Kleine Ergänzuung:
Die Route des Crêtes ist tatsächlich ein Dorado für Motorradfahrer; an Sonntagen - zumal wenn das Wetter ausnahmsweise mal mitspielt - reißt der Motorenlärm praktisch nie ab und ich habe schon erlebt, dass ich in Ferme-Auberges kaum einen Sitzplatz bekam, weil massenweise lederbekleidete Gestalten dort saßen. An Werktagen ist es deutlich ruhiger. Also: An Wochenenden sollte man den akustischen Einzugsbereich der Route des Crêtes besser meiden.
Meines Wissens gibt es in Munster ein Taxiunternehmen mit zumindest einem Kleinbus. Ich habe keine Ahnung, wie es heißt und wie es zu erreichen ist, aber das sollte vor Ort leicht herauszubekommen sein. Ggf. wäre ja ein Kleinbustaxi für eine kleine Gruppe eine akzeptable Alternative, zumal die Zugfahrt vom Ziel- zum Ausgangspunkt sehr zeitaufwendig, umständlich und auch kaum billiger ist.
Gruß
ThomasFFM
Hallo Thomas,
hallo Andycisa,
habe Probleme jmit dem Verschicken meiner Nachrichten. Versuche seit gestern Abend eine längeren Beitrag mit Fragen an euch ins Forum zu stellen, was mir nicht gelingt. Es wird immer eine Fehlermeldung angezeigt.
Werde jetzt mal einen Test machen - bevor ich wieder den ganzen langen Text schreibe , er nicht weggeschickt werden kann und dann auch komplett weg ist.:-/ :-/ :cry: :mad: :( :-/ :-/
Grüße Sibylle
pepenipf
11.08.2006, 13:12
Hallo Sibylle.
Schreib dir doch den Text zuerst in einem Editor und kopier ihn dann nur rein, so kannst du mehrere Versuche starten und musst deinen Text nicht immer neu tippen. Ich habe zum Glück mit dem Forum hier keine Probleme.
Wir waren ja nun im Hochsommer, bei schönstem Wetter unterwegs (ok bis auf den einen tag da war das Wetter nicht ganz so schön), und außer nach der N66 wo uns der Strassenlärm ne Zeitlang verflgt hat, war da eigentlich nicht wirklich was zu hören! Zumindestens haben wir nichts bewust wahr genommen!
Viele Grüße
pepenipf
Hallo Thomas,
hallo Andycisa und andere Vogesenwanderer,
da mein Testballon geklappt hat, nun ein erneuter Versuch.
brauch jetzt doch noch mal eure professionelle Hilfe für unsere Vogesenwanderung. Da ich ja Neuling bin - sowohl was das chatten in einem Forum anbelangt als auch bei einer Wanderung in den Vogesen - werde ich jetzt zunehmend unsicherer, je mehr Berichte , Tipps und Infos ich lese. Die Fülle der Informationen überwältigen mich gerade und mir fehlt etwas die Struktur.
Daher wäre ich dankbar, wenn ich Rückmeldung bekomme, zu dem was ich bisher zusammengetragen habe.
1. Tag - Sonntag- von Munster aus über Col du Wettstein - Ferme Auberge Musmiss - Lac de Truites ou de Forlet - Lac Vert- Übernachtung F.A. Schanzwasen.
Geht das von der Entfernung her????? Wie viel Zeit müssen wir veranschlagen???
2. Tag - Montag - Schanzwasen -Hirschsteine - Col de la Schlucht - Sentier des Roches- Hohneck- Übernachtung ??????? Trois Fours?????
Dieser Sentier des Roches scheint ja schwierig zu sein. Muss man dafür schwindelfrei sein?????? Gibt es eine andere Möglichkeit paralell zu gehen?????
Hirschsteine wie gestaltet sich dieser Klettersteig?????
Gehzeit 8 Std.
3. Tag Dienstag - Hohneck-Rainkopf-Grand Ventron- F.A.Felsach
Gehzeit 7 Std.
4. Tag - Mittwoch - Drumont - Sternsee-Neuweiher-F.A.Gresson
Gehzeit 7 Std.
5. Tag - Donnerstag -Col de Carbonieres - Col des Perches-F.A.Belacker -F.A. Gsang
Gehzeit 5 Std.
6. Tag- Freitag - Vogelsteine - GR 5 nach Thann
Gehzeit 3 Std.
Ab dem 2. bzw. 3 Tag habe ich mich an die Route von Andycisa gehalten.
Biite gebt uns Infos zu den Etappen, hauptsächlich was den Schwierigkeitsgrad angeht.
Vielen Dank.
Thomas, du hast in einem älteren Forumsbericht eine schöne Wanderung im Tal von St.Amarin erwähnt. Villeicht kannst du mir da noch Deteils mitteilen. Vielen Dank für die Infos.
Grüße von Sibylle
-hoffentlich klappt es jetzt mit dem versenden!!!!!!!!!!
Hallo pepenipf,
diesmal hat es geklappt.:-) :-) :-) :-) Vielen Dank für deinen Tipp. Wenn du mir jetzt noch sagst, wie das geht, wäre ich dir dankbar.:-/ :-/ :-/ :) :) :) :)
Gruß Sibylle
pepenipf
11.08.2006, 13:29
Hallo Sibylle.
ich habe weiter oben links zu meinen Bildern gepostet. Auf der Seite mit den kleinen sind bei den Bildern auch angegeben in welchem Streckenabschnitt sie gemacht wurden, dort findest du auch welche von den Hirschsteinen udn dem Sentier de Roches, so kannst du dir vielleicht ein wenig vorstellen wies dort ist...
Zu deinem ersten Tag kann ich nicht viel sagen, die Teilstrecke am Anfang kenn ich nicht. Vom Lac de Truites ou de Forlet bis Schanzwasen haben wir ca 2:30 Stunden gebraucht.
Zum 2. Tag: Also zum Teil istd er Weg i Sentier de Roches sehr schmal und auf der einen Seite geht es steil abwärts da wäre Schwindelfreiheit schon gut. Den Sentier de Roches kann man auch auslassen und vom Col de la Schlucht oben weiter zum Honeck gehen. Das haben wir vor 4 Jahren gemacht, ist dann eigentlich nur ein kurzes Stück...
Wir waren ja mit Hunden und schwerem Tourengepäck unterwegs, außerdem war es sehr heiß und so haben wir für den Sentier de Roches ganze 3 Stunden gebraucht!
Die Hirschsteine sind auf einer Treppenartigen leiter eigentlich Problemlos zu überwinden, aber wunderschön!
Insgesamt haben wir für die Strecke Schanzwasen bis Honeck (die wir nicht an einem tag gelaufen sidn wir haben die erste Nach erst nach den Hirschsteinen verbracht) 7:15 gebraucht und waren am 2. Tag als wir am Honeck ankamen schlags kaputt. Das war zwar ziemlich der schönste aber auch der anstrengensde tag, obwohl wir tage mit längeren gehzeiten dabei hatten.
Wir haben die Schleife unten ab dem Strensee weggelassen. Empfanden aber den rest der Wanderung im vergleich zu den ersten tagen eher als "gemütlich" aber nicht weniger schön.
Nunja, du tippst deinen Text den du schreiben willst halt einfach im Word oder Notepad oder ähnlichem, markierst ihn komplett, kopierst ihn (strg+c), gehst hier auf Antworten udn fügst ihn ein(strg+v) udn schickst ab. Wenn das schief geht, kannst du hier eifach wieder auf antworten gehen, fügst ihn ein und versuchst es nochmal...
Viele Grüße
pepenipf
Andycisa
11.08.2006, 13:54
Hallo Sybille,
erstmal lass Dich nicht verrückt machen... Manchmal sind zu viele Infos auch nicht gut. Anbei d.h. nur 1-2 kleine Anmerkungen von mir...
2. Tag - Montag - Schanzwasen -Hirschsteine - Col de la Schlucht - Sentier des Roches- Hohneck- Übernachtung ??????? Trois Fours?????
Dieser Sentier des Roches scheint ja schwierig zu sein. Muss man dafür schwindelfrei sein?????? Gibt es eine andere Möglichkeit paralell zu gehen?????
Hirschsteine wie gestaltet sich dieser Klettersteig?????
Gehzeit 8 Std.
Also in unserer Gruppe waren nicht alle komplett schwindelfrei und haben den Weg gut geschafft, aber für jemanden der sich nur auf breiten Wanderwegen wohl fühlt ist es ggf. etwas zu eng und steil. Technisch ist es aber m.E. nicht sehr anspruchsvoll...
Ab dem 2. bzw. 3 Tag habe ich mich an die Route von Andycisa gehalten.
Biite gebt uns Infos zu den Etappen, hauptsächlich was den Schwierigkeitsgrad angeht.
Vielen Dank.
Ich habe ja in meinem Bericht schon ein paar Sätze zu dem Schwierigkeitsgrad geschrieben. Wenn Du willst lasse ich Dir auch gerne die Höhenprofile der Tour zukommen (per PM), aber ich bin mir nicht sicher ob die Dir wirklich weiterhelfen....
Grüße,
Andreas
Hallo Pepenipf ( oder Nina ?????)
vielen Dank für deine Tipps. Mit dem Kopieren habe ich das gestern abend so wie du sagts probiert, hat allerdings nicht geklappt, ich war vielleicht auch einfach zu müde, werde es beim nächsten Versuch noch mal probieren.
Danke.
Grüße Sibylle
Hallo Andreas,
vielen Dank für deine Infos. Habe jetzt mal in Ruhe alles sondiert, die Planung auf der Karte gemacht und teilweise auch wieder Material weggelegt, damit es nicht zu viel wird.
Werde mich jetzt ans Telefonieren für die Fermes machen ( hoffentlich noch nicht zu spät ??????? ).
Wenn jemand noch was zur ersten Etappe weiß, wäre ich sehr froh , wie die von der Länge und Schwierigkeit einzuschätzen ist?????????????
So langsam kehrt auch eine Struktur in meinem Kopf zurück für unsere Wanderung , bin schon sehr gespannt auf die Vogesen.
Gruß
Sibylle
Hallo, liebe Vogesenexperten,:) :) :) :)
habe jetzt die Fermes wegen Übernachten durchtelefoniert. F.A. Trois Fours hat montags Ruhetag, daher ist eine Übernachtung nur in der Hütte des Alpenvereins möglich. Hat jemand dort schon mal übernachtet und Erfahrungen????????
Jetzt aber noch eine wichtige Frage:
Ist denn Trois Fours überhaupt erreichbar, wenn wir nicht den Sentier des Roches gehen??????????????????????
Wäre schön, wenn sich jemand melden könnte, da ich ja sonst mit dem Übernachten ev. noch umdisponieren müsste.
Die 1. Etappe ist immer noch nicht ganz klar. Überlegung war jetzt auch , ob wir von Colmar aus mit den "navettes de cretes" - Bussen zum Col du Calvaire fahren und dort die Tour beginnen.
Die Frage, die nach wie vor bleibt, wenn wir von Munster aus starten, ist diese Strecke über Col du Wettstein , Lac de Forlet, Lac Vert bis zur Auberge Schantzwasen als Einstiegsetappe machbar von der Länge, Höhe, etc...?????????????????????????
Also es wäre schön, wenn ihr mir nochmals ein paar Tipps geben könntet.
Vielen Dank schon mal.
Gruß Sibylle
pepenipf
15.08.2006, 16:28
Hallo Sibylle.
Also Trois Fours ist Problemlos auch ohen Sentier de Roches Ereichbar, wir sind bei unserer ersten Tour vor 4 jahren auch nicht den Sentier de Roches gelaufen und wollten ursprünglich in Trois Fours übernachten nur mit den hunden durften wir das leider nicht.
Viele Grüße
Nina alias pepenipf...
ThomasFFM
23.08.2006, 21:32
Hallo, Sibylle!
STimmt, Trois Fours ist vom Col de la Schlucht aus mit rotem Rechteck auf einem Waldspazierweg in ca. 20-25 Minuten erreichbar (oder sogar auf einer Fahrstraße von der Route des Crêtes aus.
Was die Schwierigkeiten der Wege betrifft: Stimmt, die "felstechnischen" und sonstigen Probleme halten sich in Grenzen. Wer ein klein wenig trittsicher ist, kommt überall gut durch. Probleme kann eher die fast permanente Nässe des Sentier des roches und seiner Fortsetzung von Frankenthal nach Gaschney erzeugen. Beide Wege verlaufen in schattenseitigen Waldhängen und sind daher oft ziemlich rutschig, was ich gerade in diesem verregneten August wieder erfahren habe. Ich würde - dies als Faustregel - den Sentier des roches nicht bei Regen bzw. unmittelbar nach sehr starken Regenfällen gehen. Man kann die "schwierigen" Wege ja alle leicht und kleinräumig umgehen, wenn es sein muss; die Kämme der Hochvogesen sind durchweg problemlos zu gehen.
Gruß
ThomasFFM
Hallo Thomas,
vielen Dank für deine Antwort.
Unsere Tour steht jetzt soweit mit Anfahrt und Übernachtungen. Wir fahren jetzt definitiv mit den "navette des crêtes"-Bussen von Colmar aus zum Col de Calvaire
und gehen dann dort los.
Mit dem Gehen des "Sentier des Roches" werden wir schauen, was unsere Kondition sagt und vor allem das Wetter.
Eine Frage nochmal an dich, ob du schon mal in der Hütte des Franzözischen Alpenvereins Trois Fours übernachtet hast oder etwas darüber weißt, da die Ferme Auberge Trois Fours am Montag, wenn wir übernachten wollen, ja Ruhetag hat ???????
Da du ja der Fachmann bist , eine weitere Frage an dich, ob in den Fermes Jugendherbergsschlafsäcke reichen oder ob wir richtig warme Schlafsäcke brauchen?????????????
Wir übernachten in der F.A. Schantzwasen, Hütte des Französischen Alpenvereins Trois Fours, F.A.Felsach, F.A.Gresson, F.A.Gsang.
Also, wenn es geht , sag mir bitte Bescheid, welche Erfahrungen du gemacht hast oder was du darüber weißt.
Im Voraus schon mal vielen Dank und
Grüße von Sbylle
ThomasFFM
23.08.2006, 23:02
Hallo, Sibylle!
In der Alpenvereinshütte auf Trois Fours habe ich leider noch nicht übernachtet. Ein Bekannter von mir dagegen zweimal, er fand es dort sehr angenehm.
Ein Leinenschlafsack reicht für die geplanten Übernachtungen vollkommen aus.
Von Trois Fours bis Felzach dürften es nahezu 8 Stunden Gehzeit sein. Felszch ist toll, frag mal, ob Euch der Patron gefüllte Kalbsbrust machen kann! Und grüß ihn und seine alte Mutter (die dürfte an die 80 sein) ganz herzlich von mir! Ich war letzte Woche dort.
Von Felzach nach Gresson, wo es mir auch sehr gut gefallen hat, ist es schon ziemlich weit, 7-8 Stunden auf dem kürzesten Weg. Hoffentlich habt Ihr da wenigstens ordentliches Wetter!
Für Gsang braucht Ihr Taschenlampen für den Schlafraum (bzw. wenn nachts mal jemand "muss" - sonst gibt's eine heillose Sucherei und Tasterei im Stockdunkeln!). In der Gaststube sitzt man abends bei Kerzenschein. Aber Verpflegung und Atmosphäre sind sehr gut, ich habe mich auch dort sehr wohl gefühlt.
In Schanzwasen war ich das letzte Mal 1999. Vielleicht kannst Du mir sagen, wie es Euch dort gefallen hat? Wäre super, danke im voraus.
Also dann gutes Gelingen und viel Glück mit dem Wetter!
Gruß
ThomasFFM
Andycisa
24.08.2006, 11:24
Hallo, Sibylle!
In Schanzwasen war ich das letzte Mal 1999. Vielleicht kannst Du mir sagen, wie es Euch dort gefallen hat? Wäre super, danke im voraus.
Hallo Thomas,
Ich war ja in Schanzwasen letztes Jahr und fand die Athmosphäre und das Essen sehr nett. Die Zimmer scheinen relativ neu renoviert und es gibt einen Trockenraum den man in einem nassen Sommer auch sehr gut gebrauchen konnte :-)
Grüße,
Andreas
Hallo Thomas, hallo Andreas,
danke für eure Antworten.
Thomas, deine Aussage ".......von Felzach nach Gresson ist es schon ziemlich weit..." hat mich etwas irritiert. Ist das zu schaffen????? Was ist der kürzeste Weg?????
Vielleicht hast du mir da noch eine Info dazu. Danke schon im Voraus.
Tja, und mit dem Wetter ist das so eine Sache. Sitze Gerade am Schreibtisch und draußen "schüttet" es.
Da kann man doch nur hoffen, dass es sich ordentlich ausregnet bis wir dann im September losgehen.
Grüße von Sibylle
ThomasFFM
24.08.2006, 13:14
Hallo, Sibylle!
Klar ist der Weg von Trois Fours bis Felsach an einem Tag zu schaffen! Ihr solltet nur früh aufbrechen, den Rainkopf westlich umgehen (rot-weiß-rotes Rechteck) und auch sonst keine Umwege einplanen (also auch nicht den an sich famosen Aussichtsweg östlich um den Kastelberg herum gehen, sondern den direkten Weg oberhalb der Route des Crêtes, ebenfalls rot-weiß-rot markiert), dann geht das schon. Zudem: Am Anfang nicht zu lange Pausen einlegen; vielleicht eignet sich die Unterstandshütte am Col de l'étang zwischen Rainkopf und Col de Bramont für eine erste und der Grand Ventron (bei gutem Wetter...) für eine zweite etwas längere Rast. Achtet einfach darauf, dass Ihr nicht rennt, aber zügig geht, damit die Etappe nicht zu einem Wettlauf mit der Zeit wird! Das gilt auch für den Weiterweg am nächsten Tag, der sich im Mittelteil (lange Fahrweghatscherei südlich des Col de Bussang) ziemlichin die Länge zieht.
Gruß
ThomasFFM
Hallo!
So wie es aussieht, habe ich im September eine Woche Zeit und bin dank des tollen Berichtes am Überlegen, die Vogesen zu bewandern. Der beschriebene Weg klingt sehr interessant. Ein paar Fragen habe ich allerdings.
Ist es in Frankreich erlaubt, wild zu zelten? Oder wird es nur toleriert? Sorry-habe gerade in einem anderen Tread gelesen, daß es in den Vogesen wohl kein Problem damit gibt.Wie sieht es denn mit der Wasserversorgung aus? Gibt es Quellen aus denen ich trinken kann oder darf ich mir in den Herbergen Wasser nehmen? Und wohin muss ich von Wiesbaden aus mit dem Zug hinfahren, wenn ich am Col de Cavalaire starten will? Wie ist die Tour landschaftlich zu bewerten? Eher wild, abwechslungsreich und einsam (was ich mir wünsche)?Und zu guter letzt kann ich kein Französisch und die Franzosen begegnen uns Ignoranten ja desöfteren mit Mißachtung. Ist es in den Vogesen schwierig, mit meinem "Manko" zurechzukommen ?
Vielen Dank schonmal
Flieger
pepenipf
25.08.2006, 09:27
Hallo Flieger.
Ist es in Frankreich erlaubt, wild zu zelten? Oder wird es nur toleriert?
Es ist nicht erlaubt, wird aber tolleriert. Wir haben außer einmal immer wild campiert, einmal waren sogar noch andere da, es gab nie Probleme.
Wie sieht es denn mit der Wasserversorgung aus? Gibt es Quellen aus denen ich trinken kann oder darf ich mir in den Herbergen Wasser nehmen?
Quellen gibt es schon teilweise, aber ob man daraus unbesorgt trinken kann weiß ich nicht, ich bin da imemr etwas vorsichtig. Wasser ion den Herbergen zu bekommen ist kein Problem, und wir kamen damit super zurecht und das im Hochsommer...
Und wohin muss ich von Wiesbaden aus mit dem Zug hinfahren, wenn ich am Col de Cavalaire starten will?
Also wir haben es nicht geschafft eine Vernünftige verbindung mit öffentlichen verkehrsmitteln zum Col de Calvare zu bekommen und haben uns dann am Ende hinfahren lassen. Von Thann zurück dagegen geht da Thann einen kleinen bahnhof hat wo rund alle 2 Stunden ein Zug fährt...
Wie ist die Tour landschaftlich zu bewerten? Eher wild, abwechslungsreich und einsam (was ich mir wünsche)?
Wild, jo, würde ich schon sagen.
Einsam, nunja, die meisten teile schon, aber gerade das erste Stück um den Lac Forlet und den Lac vert sind doch etwas mehr bevölkert.
Und zu guter letzt kann ich kein Französisch und die Franzosen begegnen uns Ignoranten ja desöfteren mit Mißachtung. Ist es in den Vogesen schwierig, mit meinem "Manko" zurechzukommen ?
Also ich kann kein Wort französisch, meine Schwester lediglich ein paar Wörter lesen, aber weder sprechen noch verstehen und wir kamen absolut Problemlos zurecht.
Allerdings wollten wir auch nicht viel von ihnen, außer hi und da Wasser. Und die Dame am Bahnhof von Thann hat perfekt englisch gesprochen...
Viele Grüße
Nina
Hallo!
@Nina: vielen Dank für Deine Antwort.
Da ich noch keine Karten habe:wo liegt den die beschriebene Tour grob? Bzw. welche größere Stadt liegt denn in der Nähe?
Eine andere Frage habe ich auch noch: in einem anderen Bericht habe ich etwas über den Garten der Feen (Jardin des Fèes) und der Pforte des Teufels (Porte de Pierre) gelesen und auch Bilder gesehen, und muß sagen, daß mich das schon fasziniert. Diese Tour soll in Lutzelhouse starten. Liegt dies evtl. in der Nähe, sodaß ich die Touren verbinden kann?
Vielen Dank schonmal an alle, die mir weiterhelfen können! :D:D
Flieger
ThomasFFM
26.08.2006, 22:19
Hallo, Flieger!
Also: Das Münstertal, in dessen Einzugsbereich die ersten Etappen der beschriebenen Tour verlaufen, liegt ziemlich genau westlich von Colmar, der drittgrößten Stadt des Elsass, und somit auch westlich von Freiburg. Thann liegt in etwa westlich von Mulhouse, der Hauptstadt des Départements Haut-Rhin.
Wie kommst Du denn darauf, dass die Porte de Pierre zu Deutsch "Pforte des Teufels" heißt? Das ist mir völlig neu; man rätselt, ob die Porte de Pierre eine Laune der Natur oder der symbolische Eingang zu einem keltischen Druidenbezirk ist. Der alte deutsche Name lautete "Türgestell". Wie dem auch sei, dieses Gebiet liegt um einiges nördlicher, in der Vallée de la Bruche und somit ziemlich genau westlich von Straßburg.aher lassen sich die Touren nicht gut verbinden, es sei denn, Du schlägst Dich auf einem der Weitwanderwege (GR) von der Bruche nach Süden in die Hochvogesen durch. Wenn Du von Lutzelhouse bis Thann gehen willst, brauchst Du aber eher zwei Wochen als eine.
Gruß
ThomasFFM
Hallo!
@ThomasFFM: Vielen Dank für Deine Antwort! Das mit der Übersetzung habe ich aus einem Reisebericht über diese Etappen übernommen.In der Annahme, daß dies so stimmt. Naja....
Wie gesagt, mein Französich ist halt kein Französisch:p
Gut, dann werden die Feen und Götter bis zur nächsten Tour warten müssen und ich werde also nach Colmar fahren. Aber wie geht es dann mit Bus und Bahn weiter? Oder wohin muß ich trampen, um in die Tour einsteigen zu können? Evtl.-wo kann ich mein Auto stehen lassen?
Ich finde es gut von Dir, daß Du Dir solche Mühe gibst, uns bei der Planung für die Vogesen zu helfen!!!:up::up::up:
Flieger
ThomasFFM
27.08.2006, 09:18
Hallo, Flieger!
Das mit der Übersetzung war kein Vorwurf, ich habe mich nur gewundert und mir war klar, dass das mit dem Teufel nicht von Dir stammte. Aber nimm Dir die Mittelvogesen ruhig auch mal für eine größere Tour vor, es lohnt sich wirklich - und die Landschaft unterscheidet sich von den Hochvogesen gewaltig.
Nun zu Deinen Fragen: Von Colmar aus gibt es eine Bahnlinie ins Münstertal, Endstation ist Metzeral. Munster wäre ein guter Ausgangspunkt; von dort kommst Du ganz gut ins Gebiet der Seen (wie genau, müsste ich mir aber noch einmal auf der Karte ansehen, die Route hängt ja auch davon ab, wieviele Tage Dir genau zur Verfügung stehen). Am Bahnhof Munster - das liegt ziemlich genau westlich von Colmar - gibt es auch genügend Parkplätze.
Ab Colmar fährt neuerdings auch eine Buslinie zur Kammstraße / Route des Crêtes ("navettedescrêtes", glaube ich); mag sein, dass sie im September an Sonntagen noch betrieben wird, ich muss das selbst mal erkunden. Wenn ich etwas herausgefunden habe, gebe ich Dir nochmal Bescheid, wenn Du mittlerweile etwas in Erfahrung gebracht hast, kannst Du Dich ja auch melden.
Damit müsste ich eigentlich Deine Fragen beantwortet haben, oder? Wenn Du noch welche hast, dann frag ruhig weiter!
Gruß
ThomasFFM
Hallo!
@ThomasFFM: vielen Dank für die Antwort.:) Ich habe insgesammt 7 Tage Zeit inkl. An-und Abfahrt. Ich rechne also mit 5 Wandertagen.
Inwieweit unterscheiden sich den die Hoch- von den Mittelvogesen? Ich wandere gerne in wilden, unberührten und abwechslungsreichen Gebieten und bin auch gerne mal alleine.
In welcher Region ich meine Vogesentour starte, ist mir sogesehen erstmal nicht egal. Sogesehen, weil ich mir schon vorstellen kann, öfters in diese wohl sehr schöne Landschaft zu reisen, zumal sie ja nicht so weit weg ist.
Damit meine ich, das ich die hier vorgestellte Tour sehr gerne gehen möchte. Wenn allerdings die Mittelvogesen eher meinen Vorstellungen entsprechen, dann würde ich halt diesen Urlaub dort verbringen und mir eine Route basteln.
Bis dann
Flieger
ThomasFFM
28.08.2006, 07:48
Hallo, Flieger!
Wenn Du sieben Tage Zeit hast, dann würde ich Dir empfehlen, lieber in die Hochvogesen zu fahren. Vorteile: Du kannst dort tagelange Höhenwanderungen unternehmen, hast eine wirklich äußerst abwechslungsreiche Landschaft und - zumal an Werktagen - auch Deine Ruhe.
Allerdings würde ich Dir dann eher empfehlen, auf Distanz zur Route des Crêtes zu gehen, denn in deren Einzugsbereich ist es zwar an Werktagen auch recht ruhig, aber teilweise nicht so unberührt, wie Du Dir das wohl wünschst. Also folgende Route (vielleicht besser in dieser Richtung: Am ersten Tag vormittags Anreise nach Thann und Aufstieg zur Ferme-Auberge du Gsang. Am zweiten Tag zu den Vogelsteinen und weiter zum Hotel Rouge Gazon (ist besser, als es von weitem aussieht). Am dritten Tag über den Drumont zur Ferme-Auberge du Felzach, meine Lieblingsunterkunft in den Hochvogesen - wenn Du hinkommst, grüß bitte den Wirt und seine sicher fast 80-jährige Mutter schön von mir! Am vierten Tag dann rüber zur Route des Crêtes, die Du am Rainkopf erreichst; da das Refuge du Rainkopf an Wochentagen im September nicht geöffnet sein wird, müsstest Du mit der 20 Minuten weiter nördlich gelegenen Ferme-Auberge Breitzhousen vorlieb nehmen. Am fünften Tag entweder parallel zur Route des Crêtes zum Grand Ballon (Übernachtung am Markstein - Auberge Steinlebach -, in der Ferme-Auberge du Haag oder im Hotel Grand Ballon); der Grand Ballon ist natürlich ein gigantischer Aussichtsberg; in diesem Fall am sechsten Tag zurück nach Thann - eine sehr schöne Runde. Landschaftlich interessanter wäre aber der Weiterweg ab Rainkopf zum Hohneck, von dort runter ins Frankenthal, auf dem "Sentier des Roches" (alpine Steiganlage) zum Col de la Schlucht und weiter zur Auberge Schanzwasen oder notfalls nach Trois Fours (Umweg). Am sechsten Tag zu Lac Vert und Lac du Forlet (grandios gelegen), von dort über Col du Wettstein - Schratzmaennele (in der Nähe das Freilichtmuseum Linge, Schlachtfeld von 1915) nach Munster, dort - oder evtl. in Colmar - übernachten und am siebten Tag nach Hause bzw. zurück nach Thann. Wenn Du in dieser Richtung gehst, wanderst Du auf die landschaftlichen Höhepunkte zu, die sicher zwischen Rainkopf und Lac du Forlet liegen.
Frag ruhig, wenn Du mehr dazu wissen willst!
Die Mittelvogesen sind landschaftlich einfach anders: Riesige Wälder, gelegentlich Sandsteinfelsen, auch tolle Aussichtspunkte (Donon!), wobei man nicht unbedingt zum Champ du Feu zu gehen braucht. Und die "kleinen" Nordvogesen sind auch nicht zu unterschätzen, wer mal in fünfeinhalb Tagen von Wissembourg / Weißenburg nach Saverne oder umgekehrt gegangen ist, kommt auch ins Schwärmen: tiefe Wälder, viele Sandsteinfelsen, oft mit wilden Burgruinen, dazu Dörfer, in denen die Zeit stehen geblieben zu sein scheint. Vorsicht, in den Vogesen besteht Suchtgefahr!
Gruß
ThomasFFM
Hallo!
@ThomasFFM: Vielen Dank für die Antwort und die Tipps:)
Allerdings bin ich jetzt etwas verwirrt bzw. ratlos:confused:. Du schreibst, daß die Mittelvogesen eher (ausschließlich???) aus Wäldern bestehen, in denen ab und an Sandsteinfelsen vorkommen. So lese ich zumindest Deine Aussage.Wie darf ich mir dann die Hochvogesen vorstellen? Ich dachte, daß die Vogesen insgesammt sehr bewaldet sind!?
Ich habe mir gerade eine Übersichtskarte gekauft, um überhaupt mal zu sehen, über welche Regionen wir hier sprechen.Laut dieser Karte sieht das Gebiet zwischen Dabo und Raon ´l Etape ziemlich unbewohnt aus.Sind das die Hochvogesen? Der Donon liegt ja auch in diesem Gebiet.
Die von Dir vorgeschlagene Tour hört sich gut an. Allerdings rechne ich nur mit 5 Wandertagen, da die An- und Abreisetage eher nur als Zu- bzw. Ausstieg dienen.
Eigentlich will ich biwakieren, und die Herbergen außer zum lecker essen und für die Wasserversorgung eher meiden. Wie sieht es denn rein rechtlich in Frankreich mit dem Wildcampen aus?
Kann ich das Wasser aus den Bächen trinken?
Brauche ich für die von Dir beschriebene Route dia am Anfang des Treads verlinkten Karten 6/8 des Vogesenclubs?
Bis dann
Flieger
ThomasFFM
28.08.2006, 15:50
Hallo, Flieger!
Die Hochvogesen liegen nicht um den Donon herum, sondern viel weiter südlich. Die Mittelvogesen sind (abgesehen vom Champ du Feu) aus Sandstein, die Hochvogesen aus Granit. Natürlich sind auch die Hochvogesen stark bewaldet, aber in den Hochregionen oft gerodet, weil dort Almwirtschaft (Produktion von Münsterkäse) betrieben wird. Die Steilabbrüche der Granitberge nach osten schaffen zudem völlig andere Landschaftsbilder, als man sie in den Mittelvogesen vorfindet.
Bei meinem Tourenvorschlag habe ich durchaus mit fünf Wandertagen und den beiden Zustiegstagen kalkuliert. So kommst Du z. B. von Thann in weniger als vier Stunden zur Ferme-Auberge du Gsang.
Wildcampen? Da kenne ich mich nicht aus. Meines Wissens ist das offiziell nicht erlaubt, wird aber geduldet. Bäche brauchst Du eigentlich gar nicht anzuzapfen, weil Du alls 2-3 Stunden etwa an einer Ferme-Auberge vorbeikomst, wo Du Deinen Wasservorrat auffüllen kannst. Wenn die Bäche nicht gerade durch Weidegebiet fließen, müsste ihr Wasser schon trinkbar sein. Versucht habe ich das allerdings noch nicht.
Eine gute Wanderkarte würde ich Dir unbedingt empfehlen, am besten die empfohlenen. Was ist denn sonst, wenn Du mal den markierten Weg verlierst? Das passiert zwar kaum, sofern Du konzentriert auf die Markierung achtest, aber ausgeschlossen ist das trotzdem nicht.
Gruß
ThomasFFM
Hallo!
@ThomasFFM: vielen Dank für die Antwort.
Die Karten werde ich mir auf jeden Fall besorgen, und in die konkrete Routenplanung einsteigen. Ich werde die von Dir vorgeschlagene Tour ab Thann laufen und dann berichten. Die Region der Mittelvogesen sind dann zu einem anderen Zeitpunkt dran!
So, vielen Dank nochmal für die ganze Hilfe !!!:):):)
Falls ich noch fragen habe, dann melde ich mich nochmals
Bis dann
Flieger
Hallo Flieger,
du läufts ja jetzt offensichtlich von Thann aus - wann denn im September - vielleicht treffen wir uns - wir gehen ja von Col de Calvaire aus.
Die Frage wie man mit dem Zug bzw. mit Bussen von Colmar aus in die Vogesen kommt hat sich für dich also dieses Jahr wahrscheinlich erledigt, für alle anderen, die es interessiert, es gibt von Colmar aus einen Pendelverkehr "navette des crêtes" , das sind Pendelbusse für 2 € , die Sonntag und Feiertag von Juni bis Ende September auf die Kämme derVogesen fahren.
Näheres gibt es unter www.navettedescretes.com (http://www.navettedescretes.com) . Wir werden dieses Angebot noch nutzen - am 10. September geht es bei uns von Colmar aus zum Col de Calvaire, wo wir unsere Wanderung mit Abschluss in Thann beginnen.
Gruß Sibylle
Hallo!
@Sibylle: wir wollen am Do. den 7.9. hier losfahren und haben doch Zeit bis zum 15.9.
Zur Zeit bin ich mächtig am planen und hätte da doch noch mal Fragen.
Was heißt denn: Autre itinéraire balisé? Sind das auch Wanderwege oder kann ich nur auf den Sentier de Grande Randonée laufen?
Gibt es denn einen Bus oder was auch immer, um von Munster nach Thann zu kommen?
Vielen Dank schonmal
Flieger
ThomasFFM
31.08.2006, 12:28
Hallo, Flieger!
"Autre itinéraire balisé" heißt, wenn mich mein Französisch nicht trügt, einfach "anderer markierter Wanderweg". Du kannst solche Wege genauso gut gehen, zumal in den Vogesen die Markierungen fast immer vorzüglich sind aber Karten brauchst Du natürlich.
Von Munster nach Thann kommst Du mit dem Zug (www.bahn.de) - allerdings etwas umständlich mit zweimaligem Umsteigen.
Gruß
ThomasFFM
Hallo!
@ThomasFFM: vielen Dank für Deine Hilfe!!!
Flieger
Hallo Flieger,:)
hatte mich ne Zeitlang ausgeklinkt.
Ihr fahrt also morgen, ich wünsch euch vor allem gutes Wetter. Uns natürlich auch. Wir fahren am Samstag nach Colmar und gehen dann am Sonntag los vom Col de Calvaire und sind dann - wenn alles klappt - am Freitag in Thann.
Ich bin schon sehr gespannt.
Gruß Sibylle
Hallo!
@ Sibylle: Ja- morgen geht es endlich los!!!:D Leider ohne meinem Bruder, da er krank geworden ist! Schade!
Ich bin schon sehr gespannt wie es wird. Ich werde die von Thomas vorgeschlagene Tour bis nach Munster laufen.
Das Wetter wird bestimmt gut :roll:
Vielleicht treffen wir uns ja. Auch Euch eine schöne Zeit in den Vogesen!
Flieger
Hallo!
Ich will mich mal kurz zurückmelden. Es war eine super schöne Woche!!! Die Vogesen sind ja mal sowas von schön....:D:D:D
Unbedingt mal hinfahren!
Thomas: Vielen Dank nochmals für den Routenvorschlag.:up:
Ich werde bestimmt nochmal in die Vogesen fahren!
Flieger
Hallo, liebe Vogesenfreunde,
bin etwas im Arbeitsstress, deswegen nur ganz kurz, unsere Vogesenwanderung war ganz, ganz toll:up: :up: :up: :up: :up: , wir hatten super Wetter - außer am letzten Tag, das war aber zu verschmerzen - die Fermes waren fast alle toll mit sehr guten Essen, die Wege in den Vogesen sind abwechslungsreich schön und fast alles hat geklappt, wie wir es geplant haben. Vielen Dank nochmal an alle - vor allem an Thomas, Andreas und Nina, für die vielen wertvollen Tipps, die wir gut gebrauchen konnten.
Gruß Sibylle
moin Leute!
Ich werde vom 6. bis 13. September mit 2 Freunden vom Col de Calvaire nach Thann wandern.
Vielen Dank für all die Infos, die ich hier kriegen konnte.
Und Sibylle und Flieger: Falls ihr dies lest, wie wars denn vor 2 Jahren?
Ich hab dann noch eine Frage: Gibt es in Gaschney oder anderswo auf der Route einen Laden um sich mit Keksen, Nudeln, Schokolade... einzudecken?
Ich fürchte dazu müsste ich eher in ein Dorf abseits der Route absteigen, nicht?
Und dann zu den Preisen: Was kostet eine Übernachtung/ eine Mahlzeit in den FAs?
ThomasFFM
01.09.2008, 14:21
Hallo!
Um Eure Tour beneide ich Euch! Die wäre ich auch gerne mal wieder gegangen. Schade, dass Ihr die Unterkunft am Étang du Dévin und die Tête des Faux auslassen wollt, aber man kann ja nicht alles haben.
Halbpension auf einer Ferme-Auberge kostet allgemein um die 30 €, vielleicht auch knapp darunter. Am Étang du Dévin habe ich letztes Jahr 26 € bezahlt.
Regelrechte Lebensittelläden gibt's an dieser Route nicht, aber den einen oder anderen Laden an vielbesuchten Punkten (Col de la Schlucht, Markstein). Kekse und Schokolade sind dort wohl zu bekommen, Nudeln wohl kaum.
Gruß
ThomasFFM
t.ritter
29.01.2009, 22:16
War irgendjemand in letzter Zeit auf der F.A. du Gsang?
herajika
08.08.2009, 12:53
Hallo zusammen,
ich bin ganz neu hier im Forum (aber keine ganz neue Wandererin), habe ganz überraschend eine Woche Zeit und wollte daher ab 16.08. etwas Wandern gehen. Daher habe ich diesen Tourenbericht mit Begeisterung gelesen - klingt genau wie das, was ich suche! Viele Dank schon mal für die ganzen Infos - brauche mich nächste Woche nur noch hinters Telefon zu klemmen und sehen, ob in den Unterkünften noch Platz ist.
Ich dachte mir, mit Bahn bis Colmar und dann mit der Navette des Cretes zum Col de Cavalaire anzureisen (fährt laut Internet am Sonntag) und dann die Tour so zu gehen, wie sie im ersten Beitrag beschrieben wurde. Wanderkarte wird sogleich bestellt (bin Vogesen-Neuling), nur den empfohlenen Führer gibt es leider nicht mehr.
Hat vielleicht jemand eine andere Empfehlung? Kann auch gerne auf Frz. sein. Oder ist die Tour mit Karte und der Beschreibung aus dem Forum gut zu finden für jemanden, der noch nie in der Gegend war und alleine unterwegs sein wird?
Die Etappen vom 2.-4. Tag sind ja schon etwas länger... hoffe mal, dass ich das gut hinbekomme. Den Sentier des Roches möchte ich unbedingt gehen, ThomasFFM hat mir hier den Mund wässrig gemacht. ;)
Falls jemand noch aktuelle Tipps zu den Übernachtungsmöglichkeiten hat, so bin ich auch hier für jeden Hinweis dankbar!
Merci beaucoup!
Nabend allerseits!
Bin neu hier im Forum! Lese zwar schon etwas länger mit, hab mich aber vor kurzem erst angemeldet. Mein Name ist Elian, ich bin 18 Jahre alt (jung?), zur Zeit noch Schüler und komme aus der näheren Umgebung von Köln. Da ich in Sachen Trekking kompletter neueinsteiger bin, hoffe ich, dass ihr mir hier ein wenig auf die Sprünge helfen könnt.
Da ich für mitte bis ende Oktober eine kleinere Tour durch die Vogesen in Angriff nehmen wollte kommt mir dieser Bericht gerade recht! Was man hier lesen kann sagt mir sehr zu und ich würde mich im allgemeinen wohl an die Tourbeschreibung halten. Würde ggf. verkürzen, je nachdem wie viel Zeit ich letztendlich habe.
Da der Bericht allerdings von 2005 ist stellt sich die Frage, in wie weit die genannten Strecken mitsamt ihren Unterkünften aktuell sind- Könnt ihr mir da vielleicht weiterhelfen? Kann ich die beschriebenen Etappen problemlos einhalten und komme Abends immer an einer Hütte an?
Und sind diese Hütten alle bewirtschaftet, also kann man dort mit Verpflegung etc. rechnen? Oder sollte man doch lieber davon ausgehen, dass man seinen ganzen Proviant von Beginn an mitnehmen muss?
Zu allerletzt frage ich euch noch, ob ich trotz der späten Jahreszeit in den einzelnen Unterkünften "Buchen" sollte, oder ob man sich den ganzen stress auch sparen kann, weil ohnehin Plätze frei sein werden.
Vielen Dank für's lesen, ich hoffe ihr könnt mir weiter helfen!
Gruß Elian
Hallo Elian,
herzlich willkommen im Vogesen - Fanclub! ;-) Zu Deinen Fragen kann ich dir teils Auskunft geben.
- deine Reisezeit ist m.M.n. ordentlich spät - Mitte / Ende Oktober kann es in den Vosges schon ordentlich nass und kühl sein, mit viel Nebel und tiefen Wolken. Das ändert nichts daran, das es dann immer noch sehr reizvoll ist, aber es ist nicht jedermanns Sache. :-)
- Schon eher ist es so, das nicht alle F.A. das ganze Jahr offen sind - ich glaube mich zu erinnern, das die Saison Anfang Oktober endet . Vorher die FA anrufen und sich zu vergewissern, wäre auf jeden FAll angebracht. Eine Liste der FA gibts HIER. (http://striebig.de/wanderungen-durch-die-vogesen/unterkuenfte/)
- Die Routen / Touren sollten sich seit 2005 nicht geändert haben.
- Eine m.M.n. sehr reizvolle Alternative um die Jahreszeit sind die nördlichen, die Sandsteinvogesen.
Dort bist du nicht so hoch und dem Wetter ausgesetzt, ist aber landschaftlich ein ganz anderer Charakter.
Ich hoffe das hilft Dir?
viele Grüsse, Lutz
Hey Lutz,
Vielen Dank für die Infos! Das hilft mir auf jeden Fall schonmal weiter!
Das Wetter macht mir denke ich nicht so zu schaffen, zumindest nicht solange ich Abends eine F.A. zum Übernachten habe. Von daher sollte das kein zu großes Problem darstellen. Werde mich dann mal mit den verschiedenen Hütten in Kontakt setzen.
Wo genau liegt denn die von dir beschriebene Alternative und hast du hierzu vielleicht einen Tipp oder Link mit möglichen Touren? Womit ist dort landschaftlich zu rechnen?
Nochmal vielen Dank für deine Hilfe!:)
gruß Elian
AndreasF
18.08.2009, 20:25
Hallo Elian,
herzlich willkommen im Vogesen - Fanclub! ;-) Zu Deinen Fragen kann ich dir teils Auskunft geben.
- deine Reisezeit ist m.M.n. ordentlich spät - Mitte / Ende Oktober kann es in den Vosges schon ordentlich nass und kühl sein, mit viel Nebel und tiefen Wolken. Das ändert nichts daran, das es dann immer noch sehr reizvoll ist, aber es ist nicht jedermanns Sache. :-)
Da bin etwas anderere Meinung, Mitte bis Ende Oktober hast in der Regel stabile Hochdrucklagen, die Täler liegen zwar dann im Nebel, aber auf den Bergen herrscht schönes Wetter und die Fernsicht geht oft bis zu den Alpen. Einzigster Nachteil ist halt, das die echten FA meisten dann schon schließen, weil halt das Vieh nicht mehr auf die Weide kommt.
Gruß Andreas
AndreasF
18.08.2009, 20:27
Hey Lutz,
Wo genau liegt denn die von dir beschriebene Alternative und hast du hierzu vielleicht einen Tipp oder Link mit möglichen Touren? Womit ist dort landschaftlich zu rechnen?
gruß Elian
Hallo Elian,
Hauptroute in den Nordvogesen ist die GR53 Wissenbourg nach Saverne, die GR53 geht dann noch bis kurz vor den Donon, aber hinter Saverne werden die Vogesen deutlich höher.
Gruß Andreas
Da bin etwas anderere Meinung, Mitte bis Ende Oktober hast in der Regel stabile Hochdrucklagen, die Täler liegen zwar dann im Nebel, aber auf den Bergen herrscht schönes Wetter und die Fernsicht geht oft bis zu den Alpen.
Gruß Andreas
Mann, das ist das was ich mir immer gewünscht habe - dann war ich offensichtlich zur falschen Zeit dort. Ich glaube dann probiere ich das dieses Jahr nochmal aus , aber wehe das wetter ist nicht gut ;-)
Ansonsten, Elian, ja, genau die Strecke die Andreas geschrieben hat . Wir sind an Ostern eine Strecke gegangen, mit Übernachtungen im Freien. Erste Etappe war Saverne - Col de la Schleif: Insgesamt schön, streckenweise aber "langatmig". Für einen Tag eine ordentliche Etappe, die schon gehbar, aber ordentlich anstrengend ist. Zweiter Tag war Col de la Schleif - Porte Pierre - sehr schön zu gehen, aber ich würde heute - insbesondere mit der 1.Etappe vornedran - die Etappe auf zwei Tage verteilen. 3. Tag war Porte Pierre - Donon, und dort lecker essen und mit dem Taxi in die nächste Ortschaft und von da per Bahn zurück.
War sehr schön, kann ich empfehlen - nur übernachtungen weiss ich nicht, wir haben wie gesagt draussen übernachtet. Durchsuch mal "meine" Threads, dort müsste der noch zu finden sein.
Gruss, Lutz
Also die grobe Wettervorhersage von Andreas hört sich ja echt gut an! Dann wäre das einzigste Problem jetzt noch die verfügbarkeit der F.A., aber das sollte ja relativ einfach zu klären sein. Karte wurde gestern bestellt, und wenn ich mir dann über meine Route sicher bin gehts ans Telefonieren ; ).
Habe gestern gesehen, dass es den im ersten Post genannten Wanderführer beim Globetrotter in Köln gibt. Denkt ihr ich sollte mir den zulegen, obwohl die Tour hier im Forum schon so gut beschrieben wurde? Müsste nämlich ein bisschen aufs Geld achten! Klar sind 15,- nicht die Welt aber wenn es erstmal auch ohne geht wäre das ganz gut, weil ich noch eine Menge anderen Krams bräuchte!:)
Da wären wir auch schon bei der nächsten Frage... Was sollte/könnte/muss ich alles mitnehmen? Ich weiß, solche Fragen liest man hier recht oft und ich habe die Suchfunktion auch schon ausgiebig genutzt, allerdings bin ich absoluter Anfänger und es beziehen sich so gut wie alle gefundenen Beiträge auf andere Länder/Regionen!
Zur Info, ich wollte 6-7 Tage gehen, das ganze ohne Zelt und Abends wollte ich jeweils in einer FA bzw. einem Hostel übernachten.
Wäre über eine kleine Auflistung der dinge die ich auch jedenfall brauche oder hilfreiche Links sehr sehr dankbar!
Nochmal danke an euch, Andreas und Lutz, für eure Hilfe!
PS: Vielleicht gibt es ja auch ein gutes Buch für Trekking-Einsteiger?
Gruß Elian:)
Haallo Elian,
im genannten Buch wird alles rund um die Vosges/den Weg beschrieben - Strecken, Ausrüstung speziell für die Hüttentouren, Kultur, Geschichte, Besonderheiten. Ich hab es selber, und ich würde es dir sehr empfehlen - die 15 Euro sind sicher für die Vogesen gut angelegtes Geld ;-)
Viele Grüsse, Lutz
AndreasF
20.08.2009, 19:59
Habe gestern gesehen, dass es den im ersten Post genannten Wanderführer beim Globetrotter in Köln gibt. Denkt ihr ich sollte mir den zulegen, obwohl die Tour hier im Forum schon so gut beschrieben wurde? Müsste nämlich ein bisschen aufs Geld achten! Klar sind 15,- nicht die Welt aber wenn es erstmal auch ohne geht wäre das ganz gut, weil ich noch eine Menge anderen Krams bräuchte!:)
Der Führer ist mehr als ausführlich und sein Geld wert. Was die FA betrifft:
http://www.gites-refuges.com/ und dann den kostenlosen Zugang auswählen und entweder die entsprechenden Departements 67/68 oder das Massif auswählen, dort bekommt man dann aktuelle Infos über so ziemlich jede Unterkunft.
Da wären wir auch schon bei der nächsten Frage... Was sollte/könnte/muss ich alles mitnehmen? Ich weiß, solche Fragen liest man hier recht oft und ich habe die Suchfunktion auch schon ausgiebig genutzt, allerdings bin ich absoluter Anfänger und es beziehen sich so gut wie alle gefundenen Beiträge auf andere Länder/Regionen!
Das was man zum Wandern normalerweise braucht, festes Schuhwerk, vernüftige Oberbekleidung, Regenbekleidung und Fleecepulli, dann würde ich dir eine Mütze, Handschuhe für morgens nahelegen. Sonnencreme und Hut, ich habe mir mal Ende Oktober dort oben eine Sonnenbrand eingefangen.
Unter Umständen ein JuHe-Schalfsack oder vielleicht einen Sommerschlafsack, teilweise sind die Decken in einige FA rah, bzw nicht so schon auf der Haut.
Gruß Andreas
PS:
Sollte es schlechtes Wetter sein (was ich ja nicht hoffe), dann wird es auf dem Kamm richtig unangenehm, dann wählt man eine Route, die weiter unten liegt.
herajika
21.08.2009, 13:16
Hallo Elian,
ich bin von Sonntag bis gestern folgende Strecke gegangen:
1. Col du Calvaire - FA Schantzwasen
2. FA Schantzwasen - Refuge Louis Herges (Rainkopf)
3. Refuge Louis Herges - FA Felzach
4. FA Felzach - Hotel Rouge-Gazon
5. Rouge-Gazon - Thann
Hatte die 1:50000 Karte des Club Vosgien und den Führer "Wanderungen durch die Vogesen", gleicher Autor wie der hier empfohlene Führer. Ist aber auch nicht billiger.
Thema Ausrüstung: Hüttenschlafsack würde ich schon empfehlen, außerdem sind die Füße abends dankbar, wenn sie sich in einem Paar Flipflops ausspannen dürfen. Und Highlight für mich, die an eher spartanische neuseeländische Berghütten gewöhnt war: Es gibt überall eine Dusche! Also ein Handtuch einpacken, gibt ja auch leichte, kosten auch Geld, aber kann man ja immer wieder brauchen. Taschenlampe schadet auch nicht, in den Schlafsälen des Refuge am Rainkopf gibt es kein Licht.
Zu Essen gab es überall, und für meine Begriffe reichlich, teilweise mehr als reichlich (also wer das Abendessen in der FA Felzach bewältigt... Hut ab!). Im Refuge am Rainkopf gibt's kein Essen, aber eine FA ist nur 200m entfernt, da kann man essen. Alternativ was mitnehmen und die bestens ausgestattete Küche im Refuge nutzen. Man kann die Etappen meist so einteilen, dass man auch mittags an einer FA ist, aber ich hatte hierfür auch genug Proviant mit, man weiß ja nie. Außerdem kommt es billiger (wenn auch die Preise in den Vogesen wirklich korrekt sind).
Die Etappen habe ich problemlos bewältigen können. Teilweise war es sehr warm, so dass ich dankbar war, im Wald gehen zu können. Regen hatte ich keinen.
Wie gesagt sind im Oktober manche FA vielleicht schon zu, ansonsten waren freie Plätze selbst jetzt zur Hauptreisezeit der Franzosen kein Problem, außer FA Gsang, hier war schon voll, aber da ich die Tour letztendlich eh um einen Tag verkürzen musste, habe ich mich dann für eine andere Variante (in meinem Führer beschrieben) entschieden.
Hoffe mal, das hilft weiter.
So, Karte und Wanderführer kann ich jetzt mein eigen nennen und ihr hattet recht, letzterer ist wirklich sehr ausführlich! Allerdings schon fast wieder zu ausführlich bzw. am Anfang etwas unübersichtlich... glaube aber mittlerweile verstanden zu haben, dass die verschiedenen Touren alle in richtiger Reihenfolge aufgelistet sind, so dass man theoretisch nach Tour Nr.28 direkt mit Tour Nr.29 weitermachen kann... ist das richtig? Verzeiht die blöde Frage...:redface:
Danke Andreas und herajika für die Tipps bezüglich der Ausrüstung, dann weiß ich ja jetzt ungefähr, was alles mit muss! :)
Hätte noch eine Frage bezüglich der Anfahrt... wie gelangt man ohne Auto am besten zum Col de Cavalaire? Müsste mit dem Zug von Köln Hbf aus fahren, habe bisher allerdings nur Verbindungen nach Thann gefunden:( Hat vielleicht noch jemand einen Ratschlag diesbezüglich? Ansonsten müsste ich wohl von Thann aus eine Art Rundwanderung machen oder mir einen anderen Startpunkt suchen, was mir persönlich auch lieber wäre.
Nochmals vielen Dank an euch alle für eure tolle Hilfe!
Gruß Elian:)
herajika
24.08.2009, 18:10
Hallo Elian,
ich bin mit der Navette des Crêtes zum Col de Calvaire gefahren. Ich darf hier noch keine Link posten (erst ab 10 Beiträge), aber der Link ist auch irgendwo in diesem Thread.
Allerdings fährt diese Navette (frz. für Shuttlebus) nur sonn- und feiertags und nur noch bis 27.09. Ausgangspunkt ist der Bahnhof von Colmar.
Sonst müsstest Du vielleicht in Munster losgehen, da gibt's einen Bahnhof. Hab grade mal meinen Führer konsultiert, da gibt es eine Etappe Munster - Les Basses Huttes, und von da aus könnte man dann am nächsten Tag über den Lac Blanc zur Auberge Schantzwasen gehen (und dann weiter wie beschrieben), d.h. die Tour würde sich um einen Tag verlängern (alternativ könntest Du hinten raus um einen Tag verkürzen, so wie ich das getan habe).
In dem Führer, den ich habe, sind zwei Rundwanderungen beschrieben, eine ab Thann un eine ab Munster, gib einfach Bescheid, wenn Du dazu noch mehr wissen willst, dann schreib ich Dir die Etappen auf.
Grüßle
Hey Herajika,
Danke für deine Hilfe! Hab mir den Führer nochmal angeschaut und eine Rundwanderung ab Munster gefunden, die sich ganz gut anhört. Munster- Petit Ballon- Col du Hahnenbrunnen- Rainkopf- Hohneck- Col de la Schlucht- Tanet- Lac Blanc- Munster.
Ich gucke mir die Route heute Abend nochmal genau an, je nachdem werde ich 6 oder 7 Tage einplanen. Dann werden Zugtickets gebucht (Hin- und Rückfahrt von Köln über Strasbourg nach Munster würden ca. 150 € kosten:schwitz:) und sich nach offenen F.A. erkundigt.
Bis dann!
Gruß Elian
herajika
28.08.2009, 14:57
Hi Elian,
mir fiel gerade noch ein, dass das Refuge am Rainkopf ab Oktober (glaube, es war Oktober oder vielleicht sogar Ende Sept.) nur noch an den Wochenende auf ist. Aber es gibt die FA Breitsouze (oder so ähnlich, bin mir mit der Schreibweise nicht ganz sicher). Die hat allerdings montags auch zu.
150€? Oh. Ich bin auf die Vogesen gekommen, weil ich gerade auf der "anderen" Seite in Deutschland bin und nicht so weit weg wollte... daher war ich günstig dran.
Eine Freundin fährt regelmäßig Frankfurt-Paris und meinte, es sei billiger, die Hinfahrt mit der deutschen Bahn und die Rückfahrt mit der SNCF zu buchen (dort konnte sie für den Preis der DB 1. Klasse fahren). Vielleicht lohnt es sich auch für Dich, da mal zu gucken.
Nabend!
Die Zugtickets habe ich heute endlich mal gebucht, Hin- und Rückfahrt haben zusammen jetzt "nur" um die 90,-€ gekostet, allerdings nur bis Strasbourg, bis Munster werden das wohl nochmal 30,-€... mal schauen!
Auf jeden Fall hab ich jetzt doch 7 Tage zeit, bzw ganze 6 Tage, weil ich am letzten Tag ziemlich früh los muss. Ich habe wie gesagt wenig erfahrung, was an einem Tag dort zu schaffen ist... meint ihr denn die Zeit müsste für die oben genannte Tour genau reichen oder hab ich, was ich eher vermute, etwas mehr Zeit als gebraucht, so dass ich noch einen kleinen Abstecher machen könnte?
Die Vorfreude wird immer größer, aber lange dauert es ja nicht mehr!:)
Achja, zu den Ferme Auberges, Reservieren wollte ich jetzt eigentlich doch nicht, höchstens eine Übernachtung auf halber Strecke der gesamten Tour, so dass ich das ganze etwas flexibler angehen kann. Natürlich erkundige ich mich vorher welche FA wann auf hat und welche nicht...
Die FA Hahnenbrunnen soll zum Beispiel bis mitte Oktober und die FA Salzbach bis 25. Oktober geöffnet haben. Wenn das bei den anderen genauso aussieht wäre es natürlich perfekt! :)
Viele Grüße und Gute Nacht, Elian!
Nabend!
Auf jeden Fall hab ich jetzt doch 7 Tage zeit, bzw ganze 6 Tage, weil ich am letzten Tag ziemlich früh los muss. Ich habe wie gesagt wenig erfahrung, was an einem Tag dort zu schaffen ist... meint ihr denn die Zeit müsste für die oben genannte Tour genau reichen oder hab ich, was ich eher vermute, etwas mehr Zeit als gebraucht, so dass ich noch einen kleinen Abstecher machen könnte?
Also 7 Tage für Deine geplante Strecke Munster- Petit Ballon- Col du Hahnenbrunnen- Rainkopf- Hohneck- Col de la Schlucht- Tanet- Lac Blanc- Munster reichen mehr als dicke aus. Ich bin die Strecke ähnlich schonmal gegangen und man kann die Tour auch in 4 Tagen schaffen, z.B. erste Nacht aufm Petit Ballon, dann Übernachtung Nähe Hohneck (z.B. in FA Breitzhouse) und dann noch eine Übernachtung am Lac Blanc (Hotel) und dann eine Tagestour z.B. über Lac Noir, Col de Wettstein, Bärenstall runter nach Munster. Die Tagesettape vom Hohneck zum Lac Blanc kann man aber auch in 2 Hälften unterteilen und man könnte eine Zwischenübernachtung auf der Auberge Schantzwasen einlegen.
herajika
06.09.2009, 19:44
Hallo Elian,
die Zeit sollte wirklich gut reichen... kommt ja auch drauf an, welchen Weg man letzendlich genau geht, "Umwege" sind manchmal die schöneren.
Ich bin mit den Zeitangaben im Führer jedenfalls sehr gut hingekommen, dabei war allerdings immer gutes Wetter.
Viel Spaß!
Bin momentan leider etwas im Schulstress, deswegen kam ich nie zum antworten... also erstmal danke an euch beide!
Von der Zeit her hört sich das doch gut an, dann hab ich auf jeden Fall genug Zeit falls was passieren sollte, kann bei bedarf aber immernoch einen kleinen Umweg einbauen! Hat da noch jemand einen Tipp? Am besten vielleicht ein kleiner Abstecher zwischen Lac Blanc und Munster, weil mir diese Strecke recht einfach und ohne besonderer Höhepunkte erscheint. Lasse mich aber auch gerne eines besseren belehren und bin für andere Tipps offen!
Gruß Elian... jetzt geht's erstmal wieder ab in die Schule :kopfschuettel:
Ein Abstecher zwischen Lac Blanc und Munster ist z.B. der Le Linge, hier kann man die Schlachtfelder aus dem 1. Weltkrieg nebst Museum besichtigen:
http://www.linge1915.com/index1-de.html
Ansonsten ist die Gegend zwischen Lac Blanc und Munster dennoch landschaftlich sehr reizvoll, man hat insbesondere um den Col de Wettstein wunderschöne Ausblicke ins Munstertal!
So, bin grad wieder zuhause angekommen und wollte mich nochmal schnell bei allen für ihre Hilfe bedanken, das war echt ein schöner Trip! Hab' aber leider nicht viel Zeit um darüber zu schreiben... morgen früh geht's direkt wieder weiter nach Norddeutschland. Werd dann genaueres schreiben wenn ich wieder hier bin, aber eins vorweg... Wettermäßig war alles vertreten... Sonne-warm, Sonne-kalt, Wolken, Nebel, Regen, Schnee...
bis dann!
Gruß Elian
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