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Vollständige Version anzeigen : Fragen an die Teilnehmer Fotowettbewerb


Nemo
23.08.2005, 08:10
Wenn ich mir die vielen schönen Bilder im Fotowebbewerb anschaue, stellt sich bei mir die Frage mit welcher Kamera sie gemacht wurden.
Es sind Super Aufnahmen dabei, die durch ihre Qualität einfach bestechen. Sind solche Fotos eigentlich auch mit einer Digitalkamera möglich?
Ich denke da insbesondere an die Kamele im Schnee, die Pferde oder die Flamingos in der Lagune um nur Einige zu benennen. Ich kann mir nicht vorstellen, dass das digitale aufnahmen sind, oder doch?

Ich bin nie so der fanatische Fotograf gewesen und jetzt gehöre ich in die Kategorie der digitalen Knipser.Bei mir ist es so, dass durch meine vieles Reisen die Lust aufs fotografieren etwas abgenommen hat. Zum Ersten habe ich so viel Fotomaterial zu Hause, teils noch unbearbeitet (Dias) das ich schon gar nicht mehr weis wohin damit. Zum Zweiten ist da der Punkt für mich, dass sich viele Aufnahmen einfach gleichen. Ob ich eine Berglandschaft in Kanada oder in Südamerika aufgenommen habe sieht man nur am Bildtitel. Irgendwann haben mich Landschaften dann nicht mehr so gereizt (ich rede jetzt nur vom Fotografieren!). Es waren die Menschen - die vielen unterschiedlichen Gesichter hatten es mir angetan. Da gleicht nun wirklich keins dem Anderen. Allerdings ist das recht schwierig und eine sehr subtile Angelegenheit. Ich brauche ja hier wohl niemanden zu erzählen, dass es in anderen Ländern teilweise fast unmöglich ist Menschen zu fotografieren. Also habe ich das ganz schnell wieder gelassen, weil ich gemerkt habe, dass ich mir mit meiner Kamera mehr Feinde als Freunde schaffe.Und zum Dritten ist es bequemer für mich etwas handliches dabeizuhaben wenn ich monatelang unterwegs bin, in einem 4-Wochen Urlaub ist das vielleicht auch noch etwas anderes.Eine Kamera in Hosentaschenformat ist einfach bequemer als so ein 7kg-Fotokoffer.
Also bin ich jetzt nur noch mit einer kleinen unauffälligen "Digi" unterwegs und knipse hier und da mal was. Die Qualität ist natürlich mehr als mau. Dabei habe ich noch aus alten Zeiten eine manuelle Nikon FM mit diversen Objektiven, die jetzt in der Ecke verstaubt. Aber wenn ich die schönen Fotos anschaue die ihr gemacht habt, komme ich ins Grübeln ob ich nicht doch wieder......
Dann ist ja noch die Frage der Digitalisierung. Wie und mit was scannt ihr denn eure Bilder? Ich glaube nicht, dass solche Qualität mit einem 80 Euro-Scanner erzielt werden kann.

Da ich nun denke, dass ich vielleicht nicht die Einzige Neugierige bin, habe ich so als Anregung für den Fotowettbewerb angedacht, dass vielleicht auch mit unter so einem Bilsd stehen könnte mit was es aufgenommen wurde. Was meint ihr dazu?

Gruß Ute

Thomas
23.08.2005, 09:28
Hallo Ute,

auch wenn mein Bild diesmal wohl nicht so gut ankommt (naja, hatte auch gerade drei verschiedene Tier-Bilder zur Auswahl *G* und die Bilder von den Anderen sind echt Klasse :up:) schreibe ich mal was zum Thema. Eigentlich sollten alle Bilder hier gut mit jeder Kamera, ob digital oder analog, machbar sein. Warum kannst du dir denn nicht vorstellen, dass es mit einer digitalen Kamera gemacht Bilder sind? Ich selber mache gerne noch mit der analogen Kamera Fotos. Gescannt werden meine Dias mit einem ganz normalem, aber etwas besseren Flachbettscanner (Kostenpunkt ca. 250 Euro). Aber wenn du Abzüge von deinen Bilder hast, reicht auch jeder 80 Euro-Scanner absolut aus um die Fotos für den Wettbewerb zu scannen.

Grüße

Thomas

Nima
23.08.2005, 10:44
Hallo Ute
die "Kamele im Schnee" wurden tatsächlich digital aufgenommen, mit einer Nikon Coolpix 3200 (die ja bereits wieder vollkommen veraltet ist...). Das ist eine kleine Pocketkamera mit 3 Mio Pixel. Ich muss selber zugeben, als ich die Kamera neu hatte, war ich selber sehr erstaunt über die Bildqualität, die mit so einem kleinen Ding möglich ist.
Gruss
Nima

Nemo
23.08.2005, 12:14
@Nima, hätte ich nie gedacht! Ist wirklich ein super Foto. Ähnliche Qualität habe ich nur im Salar Uyuni erzielt, wahrscheinlich weil da die Luft so klar ist. Ansonsten macht meine alte Canon Powershot A 20 keine tollen Bilder.
Kann natürlich auch an mir liegen, schließlich liegt es auch nicht am Wasser wenn die Ente nicht schwimmen kann:D

@Thomas, naja deine Frage habe ich oben schon beantwortet, wenn ich meine Digi-Ergebnisse so ansehe.... da dachte ich eben dass die superschönen Fotos gescannte Dias sind oder so.

Gruß Ute

daxy
23.08.2005, 20:00
fotografiere auf expeditionen und auslandreisen fast ausschliesslich analog. je nachdem mit einer Minolta Dynax 500 si ( damit wurden die Flamingos fotografiert) mit einem Sigma Objektiv 28-200 und Kodak 100 Asa diafilme.
auf bergtouren nehme ich die pocket kamera Olympus mju II Zoom 170 und ebenfalls 100 diafilme.
zu hause auf wanderungen ab und zu eine Digitalkamera Olympus C 750 Ultra Zoom, 4,0 megapixel.

dort wo ich hinreise ist es oft sehr kalt, keine moeglichkeit die akkus zu laden, bei lichtbildevortraegen ist halt die diaqualitaet von den digibildern noch lange nicht eingeholt.

Nemo
24.08.2005, 10:08
Man kann ja inzwischen auch Dias einscannen. Soll sogar Sinn machen, damit man eine Sicherungskopie hat. Was für Scanner gibt es dafür und was kosten die eigentlich so im Schnitt?
Ich hätte so einige 100 Dias einzuscannen. Die Frage ist was ich dann hinterher mit so nem Teil anfange. Vielleicht kann man so einen Scanner auch leihen, sagen wir mal für ein Wochende und dann ist`s gut gewesen.
Hat da jemand Erfahrung mit?

Ute

Thomas
24.08.2005, 10:34
Hallo Ute,

wenn du nur einmal deine Diasammlung einscannen willst aber keine Dias mehr machst, wird sich wohl kaum die Anschaffung eines Diascanners lohnen. Was du aber natürlich machen kannst ist dir die Dias von einem Fotofachgeschäft scannen zu lassen. Ist zwar nicht ganz billig (rechne mal mit gut 25 Cent pro Dia), aber die machen das in einer viel besseren Qualität als man es meistens zu Hause machen kann und haben auch schöne, hochwertige Scanner, die automatisch auch Staub und Kratzer auf den digitalen Bildern gleich mitentfernen. Damit erspart man sich ziemlich viel Arbeit, die man sonst zu Hause noch in Photoshop oder Ähnliches reinstecken müßte.

Grüße

Thomas

Flachlandtiroler
24.08.2005, 10:42
Hallo Nemo,

vorab: Dias einscannen dient lediglich dazu, die Bilder digital zur Verfügung zu haben (Bearbeitung, Email, Web). Zur Archivierung kann eine "Kopie" nie besser sein als das Original.
Paar Grundlagen:
Es gibt Flachbettscanner mit Transparentaufsatz und spezialisierte Dia-/Filmscanner. Für den ¤*#¤*#¤*#¤*#¤*#¤*#¤*# mit beschränktem Qualitätsanspruch reichen die ersteren; rechne mal als Beispielpreis 1-200 Euro, Filmscanner kosten mehr als das doppelte.
Neben den Kosten ist immer der (erhebliche!) eigene Zeitaufwand zu berücksichtigen, der Scan eines Dias dauert ein Minute oder auch mehr, die Nachbearbeitung u.U. ein Mehrfaches davon.
Wenn Du nur ein paar hundert Dias hast bietet es sich IMHO eher an, zu einem Dienstleister (-> Fotoladen, -> Internet) zu gehen und diese einscannen zu lassen. Als Hausnummer würde ich mal 50 Cent pro Scan ausgehen, da gibt es natürlich beträchtliche Unterschiede.
Scanner leihen: Wirst Du mit einem Wochenende kaum hinkommen...

Gruß, Martin

Nemo
24.08.2005, 14:16
Hmmm, ist ja nicht grade billig das einscannen lassen. Aber wenn ich den Preis für einen Scanner und die Arbeitszeit dagegen rechne (schließlich bin ich teuer:D) relativiert sich der erste Eindruck wieder. Bei weit über 1000 Dias kommen da ja einige Stündchen zustande die ich am PC verbringen müßte. Ich werde mich da mal schlau machen. Bestimmt gibts auch Rabatt bei so vielen Dias.

@Martin, habe mal gehört, dass die Qualität bei archivierten Dias im Laufe vieler jahre nachlassen soll und deshalb eine Digitalisierung empfehlenswert wäre. Habe aber auch gehört, dass es bei digitalen Datenträgern auch so sein soll. Das würde ja bedeuten das ich von Foto-CDs in Abständen auch wieder eine Kopie machen muß.
Wie auch immer, ich denke dass die digitale Fotowelt nun mal die Zukunft ist und ich deshalb mir irgendwann mal einen Beamer zulegen werde. Von daher ist für mich halt das einscannen interessant. Und wenn es gut gemacht wird, ist doch vielleicht ein Qualitätsunterschied gar nicht so gravierend, oder?
Gruß Ute

Thomas
24.08.2005, 14:25
Hmmm, ist ja nicht grade billig das einscannen lassen. Aber wenn ich den Preis für einen Scanner und die Arbeitszeit dagegen rechne (schließlich bin ich teuer:D) relativiert sich der erste Eindruck wieder. Bei weit über 1000 Dias kommen da ja einige Stündchen zustande die ich am PC verbringen müßte. Ich werde mich da mal schlau machen. Bestimmt gibts auch Rabatt bei so vielen Dias.

Hallo Ute,

die meisten Anbieter bzw. Fotofachgeschäfte haben ja auch gestaffelte Preise je nach Anzahl der Dias, da läßt sich ja auch einiges rausholen. Und bei 1000 Dias zum selber Scannen und nachbearbeiten würde ich jetzt mal ruhig eine Woche Zeit nehmen, wenn es halbwegs ordentlich werden soll :-) Da lohnte es sich wohl ein paar Euros in die Dienstleistung zu stecken, schadet der Wirstschaft ja auch nicht :D

Grüße

Thomas

Flachlandtiroler
24.08.2005, 14:26
@Martin, habe mal gehört, dass die Qualität bei archivierten Dias im Laufe vieler jahre nachlassen soll und deshalb eine Digitalisierung empfehlenswert wäre. Habe aber auch gehört, dass es bei digitalen Datenträgern auch so sein soll. Das würde ja bedeuten das ich von Foto-CDs in Abständen auch wieder eine Kopie machen muß.
Wie auch immer, ich denke dass die digitale Fotowelt nun mal die Zukunft ist und ich deshalb mir irgendwann mal einen Beamer zulegen werde. Von daher ist für mich halt das einscannen interessant. Und wenn es gut gemacht wird, ist doch vielleicht ein Qualitätsunterschied gar nicht so gravierend, oder?
Das "Nachlassen" der Qualität geht bei Analogdias analog (die Farben verblassen allmählich => Farbstich), bei digital gespeicherten Bildern digital: Du kannst die Datei nicht mehr lesen => Bild ist weg, und zwar total. :-/
Das Bild auf 10 CDs zu brennen und die zu verteilen bringt's da evtl. auch nicht, wenn diese alle dem gleichen Alterungsprozeß unterliegen verderben sie womöglich auch alle bevor Du es merkst. Denke aber mit steigender Speichergröße ist das Umkopieren tendenziell immer einfacher (z.B. gehen ja mittlerweile 10 CDs auf eine DVD).

Mit einem gescheiten Scanner kann man sicherlich eine dem Original ebenbürtige Qualität erzielen; es wird allerdings auf absehbare Zeit keinen Beamer geben, der auch nur annähernd den Detailreichtum einer solchen Bilddatei wiedergeben kann. Der Fortschritt bei den Spiegelchips in den Beamern ist da wesentlich langsamer als z.B. bei den Bildsensoren in den Digitalkameras.

Zu den Dienstleistern: Das befreit Dich von dem Scannen selber, aber nicht von der Nachbearbeitung; unbedingt einen Anbieter mit hardwaremäßiger Staub-/Kratzerentfernung ("ICE" o.ä.) wählen!

Gruß, Martin

Nemo
24.08.2005, 14:31
@Thomas, Martin

Danke für die Tipps, gehe jetzt in den Wald und lasse das alles mal sacken, wie der Niedersachse sagt :) Jedenfalls bin ich in meinen Überlegungen dank eurer Ausführungen schon mal ein Stückchen weiter.
Bis bald mal wieder Ute

Lungta
24.08.2005, 15:47
Wobei du beim Scannen (lassen) berücksichtigen musst, dass die Scans nicht immer genauso herauskommen wie die das Original-Dia, insbesondere die Farben. Daher ja auch das Erfordernis einer Nachbearbeitung. Ich habe einen richtigen Filmscanner (Nikon Coolscan, der kleine). Meistens entsprechen die Scans ganz gut dem Original-Dia, aber ab und zu ist das Ergebnis auch recht unbefriedigend. Genauso kann es dir passieren, dass ein Bild am Bildschirm völlig brillant aussieht - und beim Ausdruck die Farben völlig daneben sind, weil nicht alles aufeinander abgestimmt war. Und da die Farb- und Helligkeitseinstellungen des Bildschirms variieren können, sollte er für bestmögliche Ergebnisse eigentlich kalibriert sein (habe ich jedenfalls mal so gelernt). Die digitale Welt hat eben wieder ihre eigenen Regeln und Gesetzmäßigkeiten (mit denen ich mich nur völlig unzureichend auskenne).

Bevor du mehrere hundert Dias irgendwo in Auftrag gibst, würde ich vielleicht erst mal ein paar Probe-Scans machen lassen, um zu sehen, wie die Qualität ist.

Christine

Nemo
25.08.2005, 08:12
@Martin

noch eine Frage ist mit zum Thema digitaler Datenverlust eingefallen. Ist mit so einem Verlust nur auf externen Datenträgern zu rechnen, also CD oder DVD? Oder kann das auch auf Imagetanks und Festplatten geschehen? Ich meine jetzt den reinen Datenverlust, nicht einen Verlust durch den Defekt eines Gerätes oder Speichers.

@Lungta

ich kann aber doch die Bilder auch nach dem Scan mit einem entsprechenden Programm noch bearbeiten? Macht natürlich nicht viel Sinn weil ich es ja dann besser gleich selber machen kann, aber so die eine oder andere Korrektur ist ja immer noch drin. Probescan wird auch meistens angeboten und ist mit Sicherheit ratsam.


Gruß Ute

Flachlandtiroler
25.08.2005, 09:14
Ist mit so einem Verlust nur auf externen Datenträgern zu rechnen, also CD oder DVD? Oder kann das auch auf Imagetanks und Festplatten geschehen? Ich meine jetzt den reinen Datenverlust, nicht einen Verlust durch den Defekt eines Gerätes oder Speichers.
Also mit Datenverlust meinte ich schon den kompletten Ausfall einer CD (Schichten lösen sich altersbedingt auf oder ab etc.). Daß ein einzelnes Byte / ein Sektor "kippt" ist eher unwahrscheinlich und bei einer Bilddatei auch nicht soo tragisch.
Prinzipiell kann eine Festplatte genauso crashen, egal ob in- oder extern. Ich finde das ist kein geeignetes Sicherungsmedium; wenn man mal unterstellt daß alle 5 oder 10 Jahre der PC ausgetauscht wird, dann ist ja absehbar daß Deine Festplatte bald nicht mehr unterstützt wird. Und ohne Software / Treiber / passendes Betriebssystem kommts Du an die Daten nun mal nicht heran.

Gruß, Martin

matis
25.08.2005, 10:54
Hallo hier im Forum,
ich habe festgestellt, dass Fotogeschäfte einen Scann-Service anbieten, aber die Qualität nicht den Ansprüchen der Archivierung genügt. Was will ich mit Bildern mit einer Auflösung von 300dpi oder 72dpi im *.jpg Format? Wenn, dann müsste es pro Dia mit 4000dpi in *.tiff oder *.raw gespeichert werden.
Mein Tip an Ute: frage im Fotofachgeschäft nach, ob das Dia in hoher Auflösung eingescannt wird. Dann kannst du dir alle Optionen offen halten.
Ich selber habe mir einen Diascanner angeschafft. Immer wenn ein Diafilm zurückkommt, werden die Dias eingescannt und auf eine webseite als Fotogalerie für meine Freunde oder Mitstreiter zugänglich gemacht. Danach bekomme ich von ihnen ihre Dias oder Digitalfotos. Aus allen ausgewählten Bildern zusammen ergibt sich mit Aquasoft eine Diashow, die ich anschließend auf CD brenne.
Mit freundlichen Grüßen
Matis, der Junge aus Norwegen

Thomas
25.08.2005, 11:00
@matis: 300dpi ist wirklich ne bißchen sehr wenig *G* Wir haben hier z.B. ein nettes Geschäft, dass scannt dir deine Dias bis 5000dpi mit automatischer Staub- und Kratzentfernung und brennen dir die ganzen Sachen dann auf Wunsch auch als TIF-Dateien auf DVD(s). Da kommt schon eine ordentliche Datenmenge zusammen :D

Grüße

Thomas

Lungta
25.08.2005, 12:34
Das kann man wohl sagen. Mein Scanner hat "nur" 2.900 dpi und wenn ich ein Dia in der höchsten Auflösung scanne, sind das gut 30 MB pro Bild. Davon passen dann so gut 20 auf eine CD. :D

@Ute: natürlich kannst du die Bilder nachbearbeiten, das erfordert aber neben einem entsprechenden Bildbearbeitungsprogramm auch die entsprechenden Anwendungskenntnisse. Wenn man es richtig machen will, kommt man nicht darum herum, sich etwas in die elektronische Bildbearbeitung einzuarbeiten. Martin kann dir sicher mehr dazu sagen. Ich war dazu bisher immer etwas zu bequem und beschränke mich meistens auf die Vorab-Korrektur beim Prescan mit der Scan-Software. Die meisten Scans sind wie gesagt auch so auf Anhieb in Ordnung.

300 dpi Auflösung oder sogar noch kleiner ist natürlich ein Witz. Mit 2.900 dpi kommst du schon recht weit, damit kann man DIN A 4-Ausdrucke in guter Qualität machen. Bei der Wahl der Auflösung solltest du bedenken, dass je größer die Auflösung, desto größer die einzelnen Bilddateien (oder nicht?). Das bedeutet u. a., dass du bei der Nachbearbeitung einen ausreichend großen Arbeitsspeicher brauchst. Ferner sind die Dateien in dieser Größe für praktisch alle anderen Zwecke außer archivieren und ggf. hochwertige Laborausdrucke kaum geeignet. Aber dafür kannst du sie ja nochmal mit reduziertem Volumen abspeichern und ins jpg konvertieren.

Christine

Flachlandtiroler
25.08.2005, 13:37
300 dpi Auflösung oder sogar noch kleiner ist natürlich ein Witz.
Damit ist wahrscheinlich nicht die Auflösung des Scanners gemeint!
Wenn Du bei einem Dienstleister Scans mit Deiner Negativentwicklung bestellst ("Ihre Fotos auf CD"), scannt das Labor die Negative nur so genau, wie es z.B. für einen 10x15 Abzug erforderlich ist -- genauer gesagt, um diesen Abzug mit 300dpi zu belichten. Da der Abzug gegenüber dem KB-Negativ (3,6cm x 2,4xm) ja etwa 4x vergrößert ist wird der Scan demzufolge auf etwa 1200"dpi" eingestellt. In der Bilddatei ist aber die "Auflösung" 300dpi gespeichert, damit beim Ausbelichten der Datei mit 300dpi ein 10x15 Abzug entsteht.
Wenn Du 13x18 Abzüge orderst steht unter Dateiinfo_Auflösung immernoch 300"dpi", aber gescannt wurde mit mindestens ~1500dpi.

Alles klar? :D

Es kann Dir völlig wurscht sein was für eine "Auflösung" eine Bilddatei hat, was zählt ist die Anzahl Pixel. Erst wenn Du die Datei ausgibst definierst Du wie groß das Bild real (auf dem Druckpapier, auf dem Moitor oder der Leinwand) ist. Dabei überschreibst Du den Wert "72dpi" (typ. für Monitorausgabe) oder "300dpi" (typ. für Laborprinter) oder was immer da steht einfach.

Gruß, Martin

Nemo
25.08.2005, 13:43
Wenn man es richtig machen will, kommt man nicht darum herum, sich etwas in die elektronische Bildbearbeitung einzuarbeiten.

Naja ich arbeite mit Photoshop, kann zwar nicht alle funktionen des programmes ausschöpfen, komme aber gut damit zurecht.

Habe jetzt im Internet ein Angebot gefunden:

20 cent pro Bild ab 2000 Vorlagen. Bei mehr spezielles Angebot. Probescann und Auflösung von 500-4000 DPI. Ausgabe in JPG, TIFF oder Wunschformat, automatische Farb-und Kontrastkorrektur im scannpreis enthalten.
Dort werde ich mal anfragen.

Ute

Lungta
25.08.2005, 14:22
Naja ich arbeite mit Photoshop

Na dann - und ich will dir hier etwas erklären. ;) Du kannst dann ja mal erzählen, wie die Scans geworden sind. Oder gleich ein paar hier einstellen.

Christine