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Vollständige Version anzeigen : Pisang Peak und Chulu West


Dax
10.08.2005, 12:20
Hallo zusammen,

im September werde ich für ein dreiviertel Jahr nach Nepal aufbrechen. Die ersten paar Wochen davon möchte ich den Pisang Peak und den Chulu West besteigen. Ich möchte das gerne selbst auf die Beine stellen (allerdings einen offiziellen guide - ein Freund vom letzten Mal - hab ich dabei), deshalb nur das nötigste über eine Agentur (permit etc.) regeln. Da ich deshalb möglichst wenig Gepäck mitnehmen möchte, will ich auf Seil, Gurt, Eisschrauben etc. verzichten. Ich bin Westalpenerfahren und deshalb dürfte das Gelände kein Problem sein. Meine eigentliche Frage ist deshalb, wie es auf den genannten Bergen mit Gletscherspalten aussieht. Und vielleicht hat ja jemand hier diese Berge bereits bestiegen und kann mir ein paar Tips geben?

Vielen Dank schon mal im Voraus.
Gruß, Dax

phacops
10.08.2005, 18:10
Hallo Dax,


bestiegen habe ich beide noch nicht, aber "angedacht" und etwas abgecheckt.

Also der Pisang hat im wesentlichen einen steilen Gipfel-Firnhang. M.W. keine nennenswerten Spalten. Bei Neuschnee nicht ohne. Ausrüstung solltest du dabeihaben.

Der Chulu West - Anstieg läuft m.W. durch Spaltengelände. Also klassische Hochtour.

Irgendwo hab ich auch Fotos. Muß mal suchen.

phacops

PS: Bilder kannst du locker ausgoogeln

wetterfest
10.08.2005, 19:26
hallo dax,


mir geht es ähnlich wie phacops, hatte auch schonmal pläne und war auch schon mal im basecamp und habe dort auch mit leuten geredet die oben waren............soviel wie ich weiss, ist komplette eisausrüstung (pickel, gurte, seil, helm?) notwendig, eisschrauben brauchts eher nicht.

problematsich sind die lawinen...am pisang hats in den 90ern eine ganze seilschaft des dav-summit club erwischt mit vielen toten!

mehr kann ich leider nicht dazu sagen,

viel glück und berg heil

helmut

Navyo
10.08.2005, 19:33
Hallo,


der Chulu West ist nicht ohne, sehr viele (auch ich einmal) sind daran gescheitert, da ab den oberen camp über den Pass zwischen Chulu W und Chulu E sehr leicht viel Schnee ligen kann.

Pisang ist relativ leicht, aber der Tod einiger Deutscher (siehe Wetterfest), sollte vor Augen halten, das nur erfahrene Bergsteiger wirklich auf die Berge steigen.

Also interessant ist es schon, aber eine zweiermannschaft muss schon sehr gut sein und sehr gut abgestimmt, sonst ist man auf den oberen Gletscherabschnitten ganz schön blamiert.

Navyo

Dax
11.08.2005, 08:09
Hallo,

danke erstmal für die Antworten. Das mit den Summit-Club-Unfall hab ich mitgekriegt (war ein klassischer Mitreißer-Unfall, wenn ich das noch recht weiß). Vor Lawinen und anderen objektiven Gefahren ist man als Bergsteiger natürlich nicht gefeit.
Wenn ich eure Antworten also richtig interpretiere, dann ist der Pisang Peak ohne Seil machbar, für den Chulu ist es aber eher anzuraten?
Noch eine Frage: Auf meiner Schneider-Karte ist der Chulu West durch die Legende verdeckt. Auf welcher Karte ist der denn komplett drauf?

Vielen Dank, Dax

Jens
11.08.2005, 08:10
Es gibt ein gutes Buch : Trekking Peaks in Nepal, dies ist sehr gut
http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/0898866766/qid=1123740548/sr=8-1/ref=sr_8_xs_ap_i1_xgl/302-0789678-7946406


Beide Berge hab ich nur von unter gesehen.

Namaste Jens

phacops
11.08.2005, 09:25
Der Trekking-guide von Bill O´Connor gibt außer ein paar Bildern nicht viel her, immerhin weist er auf die - wie oft im Himalaya - unklaren Gipfelbezeichnungen und -zuordnungen hin.


@Dax: Wie du ja mitgeteilt hats, bringen auch andere Bilder nicht viel konkrete Info über die Chulus. Mit Westalpenerfahrung und vielleicht einem ortskundigen lokalen guide sollte zumindest ein Versuch aussichtsreiuch sein - wenn die Wetterbedingungen mitspielen.

phacops

Flachlandtiroler
11.08.2005, 10:28
Der Trekking-guide von Bill O´Connor gibt außer ein paar Bildern nicht viel her, immerhin weist er auf die - wie oft im Himalaya - unklaren Gipfelbezeichnungen und -zuordnungen hin.
Weißt Du einen besseren Führer?

Gruß, Martin

Dax
11.08.2005, 11:28
Ich hab längere Zeit nach aktuellerem Material gesucht, aber nichts besseres gefunden.
Kennt jemand eine gute Karte, auf der die Chulus drauf sind? Weil damit läßt sich ja dann schon mal einiges anfangen, was die Routenplanung angeht (keine Ahnung, wie nützlich die Beschreibungen in dem Buch von O'Conner sind).
Ich hab übrigens vor, erst mal zwei Nächte am Tillicho Lake zu zelten, dann zurück auf den Pisang Peak, danach müßte ich dann genügend aklimatisiert für den Chulu sein.

Apropos Zelt: Aufgrund der Fluggepäck-Begrenzung will ich ein Zelt erst in KTM kaufen. Da bekommt man alles, was man braucht, oder?

wetterfest
11.08.2005, 13:14
na mit den karten wäre ich vorsichtig, für so eine tour würde ich mir eher eine routenbeschreibung von vorgängern suchen/zulegen...........abgesehen davon das die routen sich ja auch permanent ändern (gletscher, schnee....) und dann noch die genauigkeit der nepalesisschen karten, klar zum trekking und orientieren kein problem, aber für eine gipfeltour.....vorsicht!

ähnliche (vorurteile?) habe ich gegen die zelte die man in ktm bekommt. ich würde so eine tour nur mit einem sturmtauglichen 4-jahreszeitenzelt machen, also mit mindestens 3 apsissen...... ist halt was anderes evt. alleine im basecamp am arsch der welt bei schneesturm zu lagern als in einer lodge zu hocken............. sorry wenn ich dich nerve, aber ich habe einmal mit einem normalen zelt in den bergen einen sturm ausgeharrt und mir seitdem geschworen (und auch dann umgesetzt) dass ich nie mehr wegen schlechter ausrüstung in gefahr kommen will,

viel glück

helmut

Dax
11.08.2005, 13:34
Keine Sorge, gute Tips und Erfahrungen nerven mich bestimmt nicht. Deshalb stelle ich die Fragen ja hier im Forum.

Dass ich ein "gescheites" Zelt brauche, ist klar. Aber ich hab bisher immer gedacht, in KTM kann man alles kaufen, was man so für eine "Expedition" (ich betrachte das als eine kleine) braucht. Kriegt man dort keine Expeditionszelte? Weil ich hätte dort eins gekauft, und danach wieder verkauft. Sind ja doch ziemlich teuer die Dinger.

phacops
11.08.2005, 13:52
Weißt Du einen besseren Führer?

Gruß, Martin

Nein. Wahrscheinlich gibt es auch keinen besseren. Vielleicht in den Climbing-Foren einzelne Beschreibungen.

Bei Bill O´Connor steht:

For the sake of clarification, four summits can be included in the Chulu group, two of which are possible on the permit for Ch.West and two on the Ch.East permit. What is apparent is that the available trekking maps are highly misleading.
The highest of theses peaks, marked Chulu West (6.630m) on the maps has a recorded altitude from at least two expeditions of nearer 6.400m; this might more accurately be called Chulu Central.
...
To confuse things more, north-west of what is marked as Chulu West and what I have called Central is another summit on the same ridge that should be called Chulu West (6.220m). This is marked on the maps as Gungdang...
Both peaks, what I call West and Central, can be climbed from the same base camp ...

The climbs: Ascents of Chulu West and Central are made best from a base camp in a small valley north of Manang situated off the main trail to Thorong La...
(... folgt Bericht der Erstbesteiger über NW-ridge...)

Also ich würde einen lokalen Führer mitnehmen.

In einem kleinen hotel in Beshishahar hatte mir der owner seinerzeit angeboten, zu führen. Fragt einfach mal rum...

phacops

Apropos Zelt: Ich war oberhalb des Tilicho mal drei Tage im Schneesturm. Das Zelt (ein Salewa) hätt´s fast zerlegt und fortgeblasen. Also überleg dir gut, was du mitnimmst http://trekkingforum.com/forum/images/smilies/wink.gif

phacops

wetterfest
11.08.2005, 17:48
also zur qualität von ausrüstungsgegenständen die man in ktm kauft meine ich:

du kriegst alles in ktm klar, das meiste sind plagiate keine originale, du bekommst auch richtig gute sachen wie bei uns, aber die kosten dann auch dasselbe wie hier, egal ob wanderstöcke, siggflaschen oder sonstwas.... andersrum gesagt, am preis kann man schon manchmal feststellen ob es ein plagiat ist.

bei dem thematisierten zelt kommt dazu, das hierzu wahrscheinlich die nachfrage doch sehr gering ist, ich glaube nicht dass es eine auswahl an richtig guten 4 jahreszeitenzelten in ktm gibt, wahrscheinlich muss man dann eher froh sein wenn mann ueberhaupt ein gutes findet....im gegensatz zum kleinkram (seile, karabiner etc...) und dann natürlich der gebrauchszustand???

also kurzum, um sicher zu gehen würde ich mein zelt von deutschland aus mitnehmen!

gruß
helmut

wetterfest
11.08.2005, 18:01
hier noch ein interessantes, aktuelles zitat von heute zu einem sonst steigeisenfrei begehbaren gipfel aus einem anderen thread (laddakh), verdeutlicht meine meinung wg. der nepalesischen karten als grundlage:

"dieses Jahr hat es viel Schnee und der Stop Kangri ist alles andere als leicht: Schnee ab ABC (5400m), Gipfelflanke harter Firn, am Grat kombiniert
http://trekkingforum.com/forum/images/icons/icon2.gif Steigeisen und Pickel obligatorisch, für schwache Geher am Grat ev. ein Seil.

Times are changing ..."


....ich denke beide berge benötigen lokale kenntnisse (lawinen etc.) und einen sicheren (einheimischen?) seilpartner, damit es auch erfolgreich wird!

gruß
helmut

phacops
11.08.2005, 18:13
dieses Jahr hat es viel Schnee

es scheint dieses Jahr überhaupt klimatisch auch im Himalaya etwas extremer zu sein. Nach den schweren Schneefällen des Winters und der Hitzeperiode, die zu den Fluten geführt hat, jetzt wieder einiges an Schnee ...
Am Nanga Parbat hing der Slovene Tomaz Humar tagelang im Sturm in der Rupalflanke, bis er gestern mittag per Helikopter gerettet wurde - fast ein Wunder bei der Kälte, den Lawinen, der Erschöpfung etc!

phacops

wetterfest
11.08.2005, 18:19
hei phacops,

ja seher interessante beispiele!

ich komme ja auch immer wieder etwas rum (in europa, nepal, südamerika)......egal wo man hinkommt, man hört zum wetter immerwieder das hat es noch nie gegeben oder seit über 100 jahren nicht etc..... letztes jahr hatten wir in island den hitzerekord seit der aufzeichnung von klimadaten etc.....

wenn ich heute eine reise plane schaue ich mir die klimadaten an, klar, aber ich verlasse mich keineswegs mehr auf die langjährigen mittel wie früher sondern rechne schon bewusst bei der planung mit abweichungen............ climate change!

gruß
helmut

Dax
16.08.2005, 10:23
Erstmal nochmal Danke an alle, die mir infos zukommen lassen. Inzwischen bin ich doch am Überlegen, ob es nicht doch sinnvoller ist, die Tour über einer trekking agency zu machen. Ich denke, das kann man dann trotzdem auch sehr individuell gestalten, oder? Und die Zeltfrage wäre dann auch erledigt. Hat jemand eine Empfehlung für eine agency (in KTM - ich will das nicht in Deutschland buchen)?

Hannes33
23.08.2005, 10:33
Hallo,
also bzgl. Agency wirst du wenig probleme haben in KTM eine zu finden... dann kannst Du dir vor Ort auch deren Ausrüstung und Zelte anschauen... weil ein gutes Zelt wirst du brauchen.
A propos Seil, sorry wenn das jetzt arrogant oder böse klingt, aber wenn du "westalpenerfahrung" hast, dann sollte sich die Frage nach der mitnahme von Seil und weiteren Ausrüstungsgegenständen eigentlich nicht stellen... wenn man Sie nicht braucht, dann umso besser!!
viel Spaß,
HanneS.

helix
23.08.2005, 14:02
die beiden chulus spuken mir auch schon länger im hinterkopf herum. zwecks akklimatisation würd ich die tour gerne so anlegen: von khudi das marsyangdi tal verlassen und NNW hinaufsteigen wo man schließlich Sundar 4339 m erreicht. dem Weg weiter folgen und Überqueren des Namun Bhangyang 5560 m . Von dort runter kommt man bei Temang wieder auf die Hauptroute. Zu diesem WEgabschnitt folgenden Frage: Gibt es den WEg überhaupt noch (stimmt es,dass dies der Hauptweg war, bevor der WEg im Tal errichtet wurde), und ist schon irgendjemand diesen WEg gegangen und hat ev. Berichte oder Fotos??
anshcließen denke ich wäre pisang peak ohne größere höhenprobleme zu gehen, und dann die beiden chulus. wobei natürlcih einen überschreitung von chulu east - central - west reizvoll wäre. aber auch hierzu sind eigentlich berichte und fotos sehr selten zu finden.

Flachlandtiroler
23.08.2005, 14:09
...Namun Bhangyang...
Schätze mal es ist härter, diesen (Doppel-?) Paß mit vollem Gepäck (und Trägern?!) zu überschreiten als einen der genannten 6000er zu besteigen. Reizvolle Route, aber für die Akklimatisation wohl etwas überdosiert.
Aber die Chulus gleich der Reihe nach zu überschreiten ist ja auch nicht ganz von dieser Welt... :roll:

Die Anfrage von Dax wg. Seil finde ich realistischer als Hannes33, schließlich bedeuten Seil & Sicherungsmaterial bedeutend mehr Aufwand (Träger, Inlandsflug, usw.). Wenn jemand gut & sicher seilfrei unterwegs ist...

Gruß, Martin

Dax
23.08.2005, 15:37
A propos Seil, sorry wenn das jetzt arrogant oder böse klingt, aber wenn du "westalpenerfahrung" hast, dann sollte sich die Frage nach der mitnahme von Seil und weiteren Ausrüstungsgegenständen eigentlich nicht stellen... wenn man Sie nicht braucht, dann umso besser!!
viel Spaß,
HanneS.

Hallo Hannes, ich finde nicht, dass die Frage unnötig ist. Weil wie Flachlandtiroler schreibt, ist die Mitnahme von Seil etc. erheblich mehr Ausrüstung. Und wenn ich deshalb weiß, dass das Gelände prinzipiell keine Sicherung notwendig macht (Voraussetzung natürlich Erfahrung in so einem Gelände), kann man es gleich daheim lassen. Falls die aktuellen Bedingungen zusätzliche Sicherungen nötig machen würden (z. B. vereister Fels etc.) dann muß man im Zweifelsfall halt umdrehen. In den (West-)Alpen kommt es - gerade in den letzten Jahren - immer wieder vor, dass man eine Tour wegen schlechten Bedingungen abbrechen muß (oder erst gar nicht beginnt). Man muß es nur richtig einschätzen können.
Und ansonsten nochmals: Ich finde, dein Beitrag klingt weder böse noch arrogant. In einem Forum geht es doch genau darum, die Meinung anderer Leute einzuholen (wenn sie denn angemessen formuliert ist).

Flachlandtiroler
23.08.2005, 17:15
Und wenn ich deshalb weiß, dass das Gelände prinzipiell keine Sicherung notwendig macht (...), kann man es gleich daheim lassen. Falls die aktuellen Bedingungen zusätzliche Sicherungen nötig machen würden (z. B. vereister Fels etc.) dann muß man im Zweifelsfall halt umdrehen.
Das weißt Du im Vorhinein prinzipiell nicht, es kann immer Neuschnee auf den Felspartien oder Blankeis auf den Schneefeldern geben, wo Du gerne sichern würdest.
Was ist das größere Übel: Übergepäck und Träger zahlen und dann doch gute Bedingungen vorfinden oder unverrichteter Dinge umkehren müssen und einen teuren Fernflug plus den Jahresurlaub "versemmeln"? :roll:
Die Frage ist verständlich, aber IMHO gibt's da nur eine sinnvolle Antwort drauf.

Gruß, Martin

Dax
24.08.2005, 13:41
Deshalb stelle ich ja die Frage ins Forum. Wenn die Chancen beim Chulu groß sind, dass man doch sichern muß, nehm ich natürlich ein Seil mit. Aber zum Beispiel beim Pisang Peak würde ich kein Seil mitnehmen, weil es - meines Erachtens und auch ohne überheblich wirken zu wollen - nicht notwendig ist. Dort ist ein Seil eher eine Gefahr (siehe Mitreißerunfall vom Summit-Club).
Das mit dem "versemmelten Jahresurlaub" wäre eh nicht der Fall. Ich bin sowieso ein dreiviertel Jahr in Nepal und die Annapurnarunde ist auch ohne Gipfel schön. Klar, das Geld für das permit ist in den Wind geschossen, aber eine Gipfelgarantie hat man eh nicht.
Naja, vermutlich werde ich wie oben geschrieben jetzt ja doch alles mehr noch über eine agency organisieren lassen. Die werden mir ja schon Freiraum für individuelle Vorschläge lassen. Und wenn ein guide dabei ist, der sich auskennt, wird das mit dem Seil schon geregelt werden.

wetterfest
24.08.2005, 14:41
unter den von dir beschriebenen gegebenheiten sieht das alles ganz anders aus, dann noch mit guide........dann schaffts du es bestimmt und die agency wird ganz sicher ein seil (falls nötig) dabei haben.

viel glück

helmut

Dax
29.11.2005, 16:00
Hallo an alle, die vor ein paar Monaten an dem Thema beteiligt waren.
Am 17. Oktober war es soweit, und ich stand auf dem Gipfel des Chulu West. Ich hab es letztendlich ueber eine Agency organisiert. Das von der zur Verfuegung gestellte Zelt war Mist, aber wir hatten Glueck, da wir es selbst im High Camp windgeschuetzt aufstellen konnten. Seil war meiner Ansicht nach noetig (viele Spalten auf dem Gletscher), auch wenn am gleichen Tag eine spanische Gruppe ohne Seil unterwegs war.
Wer Bilder sehen will:

http://de.photos.yahoo.com/daxaxenfeld

Jetzt bin ich noch ein halbes Jahr nahe Kathmandu in einem Kinderheim und hoffe, dass ich in dieser Zeit nochmal die Gelegenheit haben werde, in die Berge zu kommen.

Liebe Gruesse,
Dax

Flachlandtiroler
29.11.2005, 16:21
Am 17. Oktober war es soweit, und ich stand auf dem Gipfel des Chulu West. Na dann herzlichen Glückwunsch!

Die "Schluesselstelle", von den Spanienern mit Fixseil versehen Schaut ja geradezu gemütlich aus... muß sagen, anhand des O'Connor hätte ich mir das wesentlich schwieriger vorgestellt (ist es wahrscheinlich auch, wenn Schnee liegt). Wenn man dieses Bild (http://de.pg.photos.yahoo.com/ph/daxaxenfeld/detail?.dir=3cc1&.dnm=5177scd.jpg&.src=ph) anschaut ist die große Schwierigkeit doch wohl eher, daß es höllisch weit bis zum Gipfel ist? Wie lange warst Du denn am Gipfeltag unterwegs?

Gruß, Martin

wetterfest
29.11.2005, 18:56
hallo dax,

schön das es geklappt hat, gratuliere dir. nett von dir das du kurz berichtet und vor allem auch die fotos ins netz gestellt hast :-)

noch eine gute zeit in nepal,

herzlicher gruß
helmut

Jens
30.11.2005, 09:19
Herzlichen Glückwunsch zur Besteigung.
Deine Fotos gefallen mir:up:
Guter Aufenthalt in Nepal noch.

Flachlandtiroler
06.12.2007, 16:28
dem Weg weiter folgen und Überqueren des Namun Bhangyang 5560 m . Von dort runter kommt man bei Temang wieder auf die Hauptroute. Zu diesem WEgabschnitt folgenden Frage: Gibt es den WEg überhaupt noch (stimmt es,dass dies der Hauptweg war, bevor der WEg im Tal errichtet wurde), und ist schon irgendjemand diesen WEg gegangen und hat ev. Berichte oder Fotos?? Es ist jetzt ein sehr interessanter Bericht dazu bei SP zu finden. Link:
http://www.summitpost.org/trip-report/362627/marooned-in-the-annapurna-wilderness.html

(Ich setzte den jetzt mal nicht unter die Nepal-Reiseberichte weil er nicht von mir ist.)

Gruß, Martin