Vollständige Version anzeigen : Snowmantrek in Bhutan
Hallo,
Ich planne im Oktober den Snowman Trek (von Gasa Laya) im Bhutan zu machen und suche noch Reisepartner.
Wenn Interesse einfach mailen:
sarnault@epo.org
Serge
hallo,
arbeitest du mit einer agentur vor ort zusammen und hast du schon eine idee, wie das mit dem schnee so dieses jahr vielleicht aussehen koennte?
gruesse
omamone
Hallo,
Ich kenne eine Agentur dort. Ich habe letztes Jahr diesen Trek von Paro gemacht. Wir haben auf einem Pass viele Schnee getroffen (ca. 1m) aber mit Chance sind wir durch. Es ist schwer zu plannen mit Schnee im ganzen Himalaya Gebiet aber für den Snowman Trek in besonders das ist echt eine Glücksache.
Serge
hallo ,
und wie hoch waeren die kosten??? wenn du das mit der gleichen agentur machen willst, hast du ja bestimmt schon eine vorstellung.
gruesse
oma mone
Hi,
Die kosten sind:
200 US $ für Tag 1 bis Tag 10;
180 US $ für Tag 11 bis Tag 20:
160 US $ danach.
Aber ich organiese mit einer Reiseagentur ab München.
Kosten: ca 5200 Euro mit allem (1000 Euro weniger als Summit, Haüser,...).
Serge
Hi,
Die kosten sind:
200 US $ für Tag 1 bis Tag 10;
180 US $ für Tag 11 bis Tag 20:
160 US $ danach.
Aber ich organisiere mit einer Reiseagentur ab München.
Kosten: ca 5200 Euro mit allem (1000 Euro weniger als Summit, Haüser,...).
SergeEs ist schon bedauerlich, dass Bhutan eine solche Preispolitik betreibt :( . gerne würde ich auch einmal dieses Land besuchen, aber unter diesen Umständen bleibt das für mich zu teuer, soviel ist klar!
Schade, dass Bhutan nicht zumindest den westlichen Landesteil bis Thimpu generell füe Ausländer öffnet, oder zumindest (bei teurem Permit), eine freie, vorher nicht festgelegte Reise zulässt.
Andreas
Bhutan hat einfach eine andere Politik als Nepal über Tourismus und hat, ich glaube, von Nepal-Chaos gelernt.
Nepal war sehr schön vor 20 Jahren aber der Mass-Tourismus hat das Land zersört: Annapurna-Runde ist wie die "Champs-Elysées" in Paris oder Léopold-Strasse in München: eine Reihe von Lodge, Luxus, Masse von Leuten.
Ergebnis: Die Leute sind arm, kommen in grossen Städten mit der Höffnung eines besseren Lebens, Korruption, Umwelt zerstört, etc, etc.
Bhutan will ca US$ 170 (ca 130 Euro, vielleicht weniger bald !!) sofort, sonnst kein Visum. Das ist arg aber das ist wirklich alle inklusiv (essen 3x und sehr viel, hotel, zelt, permit, gebühr, kochmanschaft, guide,jeep, Museum, träger, ..).
Von diesem Geld ist ein Teil zurück gegeben zu den Leuten durch Bauhilfe, Solar-installationen.
Ergebnis: 75% der Bevölkerung besitzt ihr Land und kann damit leben obwohl bleibt Bhutan, laut UNESCO, ein der ärmsten Länder der Welt, sehr wenig Korruption, keine Kriminalität, und alle die Leute lieben Ikren König: ein ganze andere Situation als in Nepal.
Wir (als Westliche Gesellschaft) tragen eine Verantwortung für solche Entwicklungen in Himalaya Gebiet wie in Sud-Amerika.
Hope this helps .
Serge
Hallo Serge,
Ich kenne die Situation und verstehe die Hintergründe. Selbst wenn ich das Geld hätte, würde ich es nur ungern so ausgeben: das ist wirklich alle inklusiv (essen 3x und sehr viel, hotel, zelt, permit, gebühr, kochmanschaft, guide, Jeep, Museum, Träger, ..).
Ich will einfach nicht diese Vorplanung, will essen wann ich möchte, will vielleicht ein paar Tage an einem Platz länger bleiben, als vorgesehen, nicht immer umsorgt werden, etc.
Vielleicht sollte ich es so ausdrücken: wenn ich - sagen wir mal - 100 $ pro Tag zahlen muss, dass ich im Land sein darf, würde ich gerne und sofort hinreisen; Hotels, Essen, Herumfahren, Eintritte, etc. gebe ich dann extra aus, und zwar in jener Qualität, wie ich es möchte (also vielleicht auch mal eine einfache Herberge oder nur bei einem Momostand am Straßenrand). Aber - und das ist das Wichtigste - ich wäre frei, könnte dort bleiben, wo es mir gefällt usw.
Andreas
Hallo Andreas,
Ich verstehe auch deinen Standpunkt weil er ist auch meiner wenn ich so reisen kann. Aber in Bhutan das ist momentan unmöglich. Wie gesagt das Land ist nicht für einzel Trekker orientiert. Keinen Momostand am Strassenrand gesehen.
Ich spreche natürlich für Trekker (z.B Snowmantrek). Für diesen Trek musst du fast alle mittragen für die nächste 24 Tage weil es keine Lodge, kein Essen unterwegs gibt, nichts.
Ich mache selbst, als franzose, gern selbständig Trek und Expedition mit 28-32 Kg Rucksack aber fur den Snowmantrek es ist einfach unmöglich, auch mit Skien und Pulka im vollen Wnter (ich habe schon mal dort überlegt ...).
Aber für eine Kultur-reise oder Tages-Tour rund um Städte, du hast recht, man könnte selbständig organieseren.
Einer andere Grund für die "restricted area" Politik ist die kleine Entfernung zu China (Tibet). Das passiert wie für die Manaslu Runde in Nepal wo du einen "VerbindungsOffiziert" erhaltest.
Serge
hallo ihr zwei,
ich weiss ja, das der snowman-trek mit seinen mehr als drei wochen eigentlich zu lang ist, um ihn komplett alleine und ohne versorgung von aussen zu machen - aber neben dem mangel an freiheit, bei dem ich andres einfach nur zustimmen kann, ist es doch eigentlich schon purer luxus fuer diese art von reisen, eine kochmannschaft, die ja auch versorgt werden muss, nebst traegern, die auch essen muessen, soviel equipment transportieren zu lassen. ausserdem brauche ich keine drei kompletten mahlzeiten beim trekking und will und muss meine zeit selbst einteilen koennen. denn, auf der einen seite sucht man sich seine reisepartner aus, mit denen man solche strecken/touren bewältigen kann, die auch mal ruecksicht nehmen, wenns nicht so schnell weiter geht, ohne dass man dabei ein schlechtes gewissen haben muss.
eine weitere erklaerung ist ja -neben der naehe zur grenze- das man sich ja schnell verlaufen koenne, da es die klassischen wegmarkierung nicht gibt... halte ich fuer weit hergeholt und jeder muss selbst einschaetzen koennen, wieweit hinein er sich in unbekanntes, teilweise wegeloses gebiet wagen kann.
bhutan ist bestimmt schoen und ich wuerde gern hin - und auch mehr geld bezahlen, wenn das alleine reisen moeglich waere. ich kenne das aus anderen laendern, wo man sich zwar permanent ausweisen muss und erklaert, was man eigentlich vor hat, aber danach lassen sie einen weiterziehen...
mhm, dummerweise scheint unser wahrscheinliches ausweichreiseziel aehnliche einreisebedingungen zu haben, auch wenn wir jetzt gehoert haben, das das permit doch keine 200 USD kostet, wie es im netz fuer achunachal pradesh steht.
naja, mal sehen, was kommt und danke fuer deine infos serge, aber ih glaube, wir haben uns dagegen entschieden.
gruesse
omamone
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