Vollständige Version anzeigen : in Kanada wandern für 6 wochen
http://trekkingforum.com/forum/images/smilies/confused.gifHallo liebe comunity,
auch ich bin neu hier und habe vor, vom 15.Juni bis zum 30. Juli mit meiner Freundin nach Kanade zu fahren, um dort zu wandern, es dürfen auch die Rocky Mountains sein.
Viel Erfahrung haben wir mit solchen Dingen noch nicht gesammelt, möchten aber recht individuell znd etwas abseits von Neckermann-Reisenden sein. Hinzu kommt das liebe Geld, von dem wir Studenten ja eh nicht viel haben, alse, ist wohl, bis auf ein paar Zwischenstops in der Zivilisation, eher Zelten angesagt. Da stellen sich für und natürlich noche ein haufen Fragen, um nicht um den heissen Brei herum zu erzählen:
-Ist so eine Tour, so überwiegend im Zelt, zu der Jahreszeit überhaupt möglich? Brauche ich für meine schnell frierende Maus einen neuen Schlafsack oder gehts auch mit einer gescheiten Isomatte?
-Habt ihr ein paar Empfehlungen für weitgehend unberührte Natur bzw. National Parks, die man in der Zeit (6 Wochen) besuchen kann? Am besten dort wo man auch wild campen darf.http://trekkingforum.com/forum/images/smilies/smile.gif
-dann, die Wasserqualität - muss der schwere Katatynfilter mit, oder darf er zu Hause bleiben?
-und die wichtigste Frage dieser mail: wie kommt man vom Flughafen zum N.Park (Mietwagen 6 Wochen stehen lassen?! - Na hoffentlich wird der nicht geklaut:-° Ist ein Mietwagen mit 22 Jahren Lebenszeit hinter sich kosten-u. versicherungstechnisch überhaupt drin?)
-und nun die wahrscheinlich dümmste Frage für heute:wie gross ist die Gefahr vor Bären wirklich? Man und frau wollen ja nicht als wanderndes Grizzlyfutter in die Statistik eingehenhttp://trekkingforum.com/forum/images/smilies/lipsrsealed.gif
Also danke für eure Antworten und Tipps im Vorfeld
Schöne Grüße und Touren wünscht Tobias
Carsten010
14.04.2005, 15:15
Google für ne geeignete Wanderstrecke doch
mal nach dem TransCanadaTrail oder dem
Great Divide Trail.
Sind beide ziemlich lang, aber Ihr könnt ja auch nur ein Stück laufen.
CU
Carsten
Marco_Polo
14.04.2005, 19:17
Hola Tobias,
erst mal herzlich willkommen in diesem tollen Forum!
Ok, dann werde ich mal versuchen dir ein paar Tips zu geben. Ich war letztes Jahr für ein paar Wochen im Yukon und nach einem Zwischenstop in Vancouver bin ich dann noch in die Rockies zum trekken.
Die Reisezeit ist ideal, Hauptreisezeit, allerdings kein Garant für schönes Wetter - schon gar nicht in den Rockies. Ein Sprichwort lautet übrigens: Gefällt dir das Wetter in den Rockies nicht, dann warte eine Minute....
Das mit den Schlafsäcken ist so ein Ding, ihr seid zwar im Sommer unterwegs, aber wenn du schonmal im Gebirge unterwegs warst, dann weißt du, dass das Wetter sehr schnell umschlagen kann. Eben scheint noch die Sonne und später schneit es und die grünen Sommerwiesen sind von einer Schneeschicht bedeckt. Wenn du das nicht bedenkst, wird nicht nur deine Maus frieren.....
ich hatte im Oktober einen Schlafsack der bis -10°C tauglich ist. Damit seid ihr auf der sicheren Seite .
Da du die ganze Nacht auf dem Boden liegen wirst und du dort viel Wärme verlierst - durch die geminderte Wärmeisolationsleistung deines Schlafsackes an dieser Stelle - ist es sinnvoll eine taugliche Isomatte zu verwenden. Eine dünne Term-A-Rest tuts voll und ganz.
Wenn du dich in National Parks bewegst, dann musst du auch auf die ausgeschrieben Camping Plätze. Aber das wird deinen Anforderungen des "wilden campens" sicher gerecht werden. Anderst sieht das natürlich aus, wenn du dich abseits von NPs und PPs bewegst., dort gibt es keine camping spots. Das würde ich dir aber nicht empfehlen, wenn du, wie du sagst, nicht allzuviel Erfahrung hast.
Sensationell sind natürlich die NPs Banff und Jasper. Leider sind die im Sommer total überlaufen....(das sind auch die beiden einzigsten NP die ich kenne. Der Mt.Robson PP ist auch sehr schön.)
Man sollte das Wasser immer entkeimen, in Kanada wegen des beaver-fevers. Ich hab das Wasser allerdings immer so aus den Bächen gertrunken - ohne jeglichen Probleme. Aber mit Micropur bist du meiner Meinung nach gut beraten.
Wenn ihr z.B. in BC unterwegs seid und in Vancouver landet gibt es Busse und den SkyTrain um in die stadt zu kommen. Von Calgary, Alberta, gibt es auch kleine Busse die nach Banff fahren. Des weiteren gibt es noch die Grey Hound Line....alles kein Problem. Ein Auto habe ich mir auch nicht genommen. Wir arme Studenten trampen am besten. Das spart Geld, du lernst lustige und weniger lustige Leute kennen und du hast keinerlei Verpflichtungen. Diese Idee haben im Sommer natürlich viele und ihr werdet da nicht die einzigen sein die an der Strasse stehen. Aber Zeit habt ihr ja genug und ein Tag mehr oder weniger.....
Die Bären. So sehr ich mich auch angestrengt habe, ich habe keinen gesehen! Obwohl es gerade in Jasper relativ viele Grizzlies und Schwarzbären gibt (oder vielleicht doch nur geben soll???). Es gibt verschiedene Regeln, die ihr einhalten solltet, aber zu zweit ist man ja so laut, da nehmen die Tiere vorher reisaus.
Wenn noch Fragen aufkommen sollten, einfach fragen, dazu ist das Forum ja auch da.
Daniel
Nun, Antwort (2. Versuch)...
also Hallo erst mal, danke euch beiden für die kompetenten Antworten;) hat uns ein ganzes Stück weiter gebracht, Sorgen sind wir auch ne Menge los geworden.
An Daniel:
Was heist in den kanadischen NPs überlaufen? -Alle 3km >zwei Kolegen...
Ich höre immer, dass das ganze Land so griesig sein soll, deshalb kann ich mit da gar keine Vorstellungen machen. Vorallem, weil auch noch nicht da war. HAHA
Noch eppes, was ist dann mit Kleidung, wenn das Wetter sso sehr weckselfreudig ist? -Winterjacke?- Im österreichischen kam ich ohne aus ...
Grüße von tobias
Marco_Polo
16.04.2005, 08:12
Hola,
überlaufen soll nur heißen, dass dort in der Hauptsaison sehr viel los sein wird. Ich selbst war zu dieser Zeit auch noch nie dort, aber einer der Parkranger sagte mir das mal.
Das Problem ist, dass du BEVOR du auf den Trail gehst, du erst mal in die Parkinformation gehen musst. Da du ja in einem NP trekken willst, musst du ein kleines Endgeld pro Nacht entrichten (ca. 6$ pro Pers/Nacht maximal pro Tour aber nur 30$). Ab mehr als sieben Nächten im Backcountry ist es dann ratsam den Annual-Wilderness-Pass zu kaufen, deser kostet ca. 42$. Damit bist du dann bei 6 Wochen auf jeden Fall billiger dran.
Die Kapazität der Campingplätze ist begrenzt, deshalb dürfen jeden Tag nur eine gewissen Anzahl von Personen starten, damit das Ganze nicht zu einer Pilgerreise wird.
Bei der Kleidung wendest du am besten das Zwiebelprinzip an. Ich habe immer ein kurzes und ein langes Unterhemd, ein T-shirt, eine Fleeceweste und einen langen Fleece dabei. Darüber bei schlechtem Wetter die Ultra light von Berghaus und du trotzt jedem Wetter...
Eine dicke Winterjacke ist zu groß und viel zu schwer und wenn du sie nicht brauchst, dann ärgerst du dich übers Gewicht. Und es ist relativ unwahrscheinlich, dass du sie brauchst, aber wenn (!), dann musst du gewappnet sein.
Daniel
Hallo, also erstmal: Canada macht schwer süchtig.
Im Juli/August sind sie Touristenströme in den Rockies wirklich gewaltig. An den Straßen
gibt es sofort lange Autoschlangen, wenn irgendwo am Straßenrand ein Bär, Elk (Elks sind keine Elche, sondern Vapitihirsche!) oder sonst irgendwas rumsteht und Gras frisst.
Außerdem gibt es eine beträchtliche Anzahl an Touristenbussen, die die negative Eigenschaft haben, dass sie sehr laut hupen, wenn die Tür sich öffnet,
und dann nochmal (nach 5 Minuten), bis die Touristenattraktion fleißig abfotografiert wurde. Es gilt aber :bewegt man sich in Richtung der unasphaltierten Wege, ist man
auf einmal ziemlich allein.
Wenn man sich im Backcountry bewegt, ist man natürlich weit weg von dieser Massenabfertigung, dennoch: die Zulassungszahlen sind sehr begrenzt, da die Campgrounds natürlich nicht sehr groß sind.
Mein Tip ist es, sich nicht von den Banff´schen Postkarten beeinflussen zu lassen, sondern diesen Park möglichst schnell durchzuziehen. Zu sehr schmerzen einen die Anblicke der rodenden Zivilisation, es ist irgendwie snobbig, man sieht kaum noch wilde Tiere.
Jasper hingegen ist anders, hier herrscht noch Wildlife pur. Dieser Park ist größer und bei Weitem noch nicht so touristisch erschlossen. Außerdem gibt es rustikale Hostel an bestimmten Ausgangspunkten (z.B. Mont Edith Cavell). Das ist manchmal von Vorteil,z.B.
wenn man nicht mit nassem Zelt losziehen will.
Der great Skyline hat sich als unbedingt empfehlenswert herausgestellt. In der Maligne Lake Gegend kann man auch hervorragend wandern, genauso wie in Lake Louise (Das ist aber in Banff)
So, nun zum Eigentlichen, den Bären. :D
Mein alter Herr hat mir vor meiner ersten Tour den Reisepass gestohlen und mir dafür
das Buch "Bären, Jäger und Gejagte" des canadischen Biologen Stephen Herrero gegeben. Das sind ganz schöne Horrorgeschichten, aber Herrero bring einem so auf realistische Art und Weise das Verhalten der Bären nahe. Man lernt sie zu lieben, zu verstehen und vor allem sie als Kreatur zu respektieren.
Ich lebe nach der Devise: Wir haben dort in der Wildnis
nichts zu suchen, es ist der Lebensraum der Bären in den wir eindringen und nicht umgekehrt, deshalb hat er auch das Recht, sich gegen uns zu verteidigen. Bären sind eigentlich sehr scheu und friedliebend. Es ist der Einfluss der Zivilisation, der ihn zur Bestie
macht (zum Bsp: durch das Füttern, was man nie tun darf) und vor allem dazu stempelt.
Bindet Eure Lebensmittel immer mit Seilen zwischen 2 Bäume in 3,5 m Höhe, auch Zahpasta, Deo etc niemals! im Zelt aufbewahren, Bären können seeehr gut riechen.:)
Essen, Feuer machen immer im Sicherheitsabstand 200 m zum Zelt
Wenn man auf dem Trail Geräusche macht, singt, redet, pfeift, dann sind keine Bären mehr da. Wenn doch, dann sollte man auf sich aufmerksam machen, sich größer machen als man ist aber niemals wegrennen oder hysterisch werden. Wenn er sich aufrichtet, tut
er das meist, um einen besser zu sehen. Der Rest, wenn er näherkommt und böse wird ist immer Ermessenssache, sprich Philosophie. Der aufgeklärte homo sapiens sapiens teilt sich auf in die Gruppen Totsteller und Kämpfer, wobei man letzteres gegen Grizzlies lieber vermeiden sollte.;)
Wichtig ist, ob Schwarbär (meist in den Tälern) oder Grizzly (in höheren Gefilden)
Schwarzbären (ursus americanus) sind längst nicht immer schwarz. Daher sollte man schauen, ob das Tier einen Buckel hat, wenn ja, ist es wohl ein Grizzly
(ursus horribilis:-/ ), und dann gute Nacht Marie.
Bären sind Tiere und haben im Gegensatz zum Menschen keine niederen Instinkte.
Es ist also nicht die Gier, die sie lenkt, sondern vielmehr der ewige Überlebenskampf.
Ausnahmesituationen sind daher die Begegnung mit Weibchen, die Junge bei sich haben,
oder Bären, die ein Luder fressen. In dem Fall wünsche ich viel Glück.
a) Bären laufen viel viel schneller als ein guter 100 Meter Läufer (ohne Backpack)
b) Bären riechen die Wurst auf deinem Brot auf 70, mache sagen auf 100 km
c) Wenn Du bei der Flucht auf einen Baum kletterst, wartet er oben bereits auf dich:cool:
d) Bären sind großgewachsene Tier, wenn sie zuschlagen, ist der Kopf ab
Ich hoffe, Du hast das jetzt mit ein bisschen Humor gelesen, denn ich möchte niemanden
erschrecken, für mich stellen Mücken ein sehr viel größeres Risiko dar.
Ich wünsche Euch viel Spaß im schönsten Land der Erde, bin ab August auch wieder da.
Happy Trails
raphaela2203
16.04.2005, 22:17
Hallo :)
also über bären seid ihr ja jetzt bestens informiert *g*
lasst euch nicht abschrecken, wenn man die genannten verhaltensregeln einhält und auch bei einer begegnung mit einem friedlichen bären am strassenrand nicht vergisst dass es sich um ein wildtier und keinen kuschelbären handelt, sollte eigentlich nix passieren ;) (kommt vor, dass leute meinen, sie müssen sich zum bären DAZUstellen um ein schönes foto zu machen... das kommt irgendwie nicht so gut, ausser die person hat das glück, dass der bär sich aus dem staub macht, was in der regel auch der fall ist)
bezüglich rockies kann ich nur zustimmen, jasper ist dem überlaufenen banff np absolut vorzuziehen.
in den rockies kann es auf jeden fall mitte juni noch ziemlich kalt sein!
ein anderes juwel in westcanada ist aber auch vancouver island (da herrscht ein milderes klima, aber es kann ziemlich regnerisch sein...). dort gibts wunderschöne bekannte (west coast trail) und weniger bekannte (im nördlichen teil) trekking touren. auf www.vancouverisland.com/Trails/ findet man dazu ausführliche infos und super fotos.
die queen charlotte islands sollen auch wunderschön sein, das hab ich aber leider noch nicht mit eigenen augen gesehen.
wild campen kann man in den nationalparks übrigens nirgends... ich glaub auch ausserhalb ist es nicht erlaubt, aber da bin ich mir nicht sicher...
mietwagen ist glaub ich nicht so geeignet, probierts mit trampen, das ist dort kein problem, die canadier sind unglaublich nette, herzliche und offene leute.
aber falls ihr mal zb. auf vancouver island für 1-2 tage ein auto braucht, probiert es bei rent-a-wreck. ist mehr zum spass. die haben alte vw-käfer in allen möglichen designs, spottbillig und ganz unkompliziert. aber wohl eher nix für weite strecken. (ist schon ein paar jahre her, dass ich mit so einem käfer herumgekurvt bin, aber ich denk mal, die firma gibts sicher noch).
auf jeden fall wünsch ich euch eine geniale zeit dort drüben! es ist definitiv ein traumland...
glg
raphaela
Hallo ihr zwei,
Danke auch euch für die nnetten und guten Antworten. Wir haben nun auch noch ein billigst Fulgticket nach Vencouver für glatte 430€ erstanden, der Studentenrabatt soll
noch drauf kommen! *Hurra*
Bären (dein Thema shaky) wir haben schon überlegt, dass wir leere Tunfischdosen auf Zeltleinen reihen und hinter uns herziehen... - so als Bärenglokenersatz oder so. Die Dosen sollten natürlich vorher gut ausgewaschen werden, da ja sonst nicht nur die Schmeißfliegen kommen :D:D
Aber, das Grizzlys Ajona und Deo mögen war mit echt fremd. Oh man!
Ach ja, ich habe gelesen das man gegen Grizzly und freche Leute Pfefferspräe benutzen kann.
Bei Globetrotter mit einer Reichweite von 4 Metern, zu unschlagbaren Preis von keine Ahnung!
Was haltet ihr von dem Mittelchen?
Hy Raphaela
Deinen Tipp Banff zu umgehen werde ich befolgen, leider bin ich noch nicht zu gekommen deine anderen Tipps anzuschauen, aber bald.
Grüße von tsbs304
Marco_Polo
20.04.2005, 07:49
Hola,
das Pfefferspray darfst du nicht im Flugzeug mitnehmen, da es ein Behälter ist, der unter Druck steht. Du kannst dir eines in Kanada kaufen - ich fand es damals zu teuer. Wobei, wenn du die Bären schon mit (ausgewaschenen) Fischdosen einlädst, würde ich mir gleich zwei oder drei von den Dingern mitnehmen.
Als Bärenglocke tuts auch einfach eine normale Glocke.....
Und bedenke: ALLES was für dich gut riecht, riecht auch für einen Bären gut und veranlasst ihn, nachzuschauen, was da so duftet....
Daniel
Hey, ich nochmal,
Wo Du haben Flugticket her, Zoom Airlines, Airtransat oder so?
Sowas billiges hab ich schon seit Jahren nicht gesehen. Fliegt Ihr nach Vancouver oder Calgary?
Das Pfefferspray, das Du meinst hab ich auch immer mit, ist aber
gegen Hunde gedacht und wird uns wohl nicht viel bringen. Trotzdem ist der
emitierte Strahl wirklich heftig, aber aus 4 Metern einen neugierigen Teddy abwehren? Man muss tierisch aufpassen, dass man davon nichts in die Augen oder in den Mund kriegt, also immer mit dem Wind auf den Bären los:D
Da bleibt einem immer etwas Cayenne an den Fingern hängen und schwupps
ist es irgendwo anders, und DAS brennt!
Für 70 Dollar gibt es feuerlöschergroße Dosen in CDN, die helfen wirklich.
Nevertheless ist es irgendwie beruhigend, so ein kleines Pfefferspray dabei zu haben. Notfalls kommt das Zeug ins Essen:-/
Oh, hab gerade gelesen, man darf kein Pfefferspray mitnehmen?
Die 4 mal in Flügen nach drüben hat das niemanden gestört und die Dose ist auch heil geblieben, genau wie der Rasierschaum. (British Airways und einmal Air France) Auch bei Flügen innerhalb von Canada hat das
niemand bemängelt.
Benutze niemals!!! Bärenglocken, hab ich vergessen zu sagen.
Das hat vielleicht vor 50 Jahren mal gewirkt, aber die Jungs sind doch nicht blöd und
assoziieren das Gebimmel mit Honigbannock.
Fragen zu bzw. an Daniel(s Text)
Das Schlafsack-Thema:
Du hast geschrieben, ein Schlafsack für die Zeit im Juni-Juli von -10 C° reicht aus.
Meinst Du -10 C° im Extrem oder im Comfort-Bereich?
Du weißt ja die (Maus) darf nicht frieren. Ich natürlich auch nicht;)
.........................=*=
Kosten im NP:
Wenn ich nun einen "Annual-Wilderness-Pass" zu 42$ erstehe, ist der Durchlauf in vielen NP frei für mich.
Was ist aber mit den Gebühren für die Campgrounds, sind die darin enthalten? Wenn nicht, weißt Du Möglichkeiten das Geld zu sparen ? z.B. ...doch heimlich Wildcampen, aber ....psssst.;)
Die Fees sind teuer, die wollen 6-10$ pro Person pro Nacht + 10$ Reservierungsgebühr. Das bei ca. 60 Tagen, oha! Ausserdem habe ich ja auch kein Handy zum Reservieren dabei!
Habe ich da was falsch verstanden:confused:
Was ist mit den Backcountries, dass Unerfahrenen davon abzuraten ist, dort zu wandern?
Versteht die Frage bitte nicht falsch, nicht das sie überheblich wirkt oder so, ich habe einfach nur keine Ahnung, das ist alles.:o
Grüße von Tobias
Fluglinie ist noch nicht klar - der günstige Preis ist ne Spezialconnection - hast du Bekannte bei der Lufthansa o.ä. ?!?!
Für Bekannte und Verwandte fallen manchmal ganz nette Sonderrabatte ab....
So von der Tragfläche gefallen.. .hihi:D
albatross02
02.05.2005, 13:51
Hallo,
sehr ruhig ist es im Atlin ( "kanadische Schweiz" ) im Norden von British Columbia.
Es gibt eine ganze Reihe Straßen die von Goldsuchern angelegt wurden.
Kluane NP ( Yukon ) ist etwas mehr besucht, hin und wieder ( besonders am Wochenende ) trifft man schon Wanderer. Abholzen lohnt sich nicht, da die Bäume ohnehin nur 6 - 7 m hoch werden. Im Sommer ist es zum Teil 25 Grad warm und eher trocken. Nachts kühlt es auf 8 - 10 Grad ab.
Kluane NP hat die größte Grizzly Bären Dichte. Jeden Tag habe ich 1 - 2 gesehen.
Probleme habe ich damit nicht gehabt.
Es gibt auch riesige Felder mit Wildblumen ( z.B. Firehead ) und jede Menge Mücken.
Es wird 10 Minuten Wasserlochen angeraten ( wegen der Gardia Gefahr ).
Gruss
Dieter
Hy
Danke für die AW.
Ich habe vor kurzem diesen Link in Forum gefunden über dem Great Divide Trail.
Super Seite: tolle Fotos, Text in Englisch
http://www.pierce.ctc.edu/faculty/cwillett/gdt/index.html
Ich bin Anfänger, was meind ihr dazu: Ist was für mich oder nicht?
Grüße von Tobias
Marco_Polo
04.05.2005, 15:44
Hola Tobias,
erst mal zum Schlafsack, da meinte ich natürlich -10°C im Extrembereich, das wird völlig ausreichen.
Bei den NP-Fees musst du unterscheiden zwischen den Tickets, die du für dein/ein Auto kaufen musst und diesem Annual Wilderness Pass.
Ersteres ist lediglich die "Eintrittskarte" für das Auto, brauchst du aber nicht, wenn du kein Auto hast - claro.
Der Annual Wilderness Pass, ist wie der name schon sagt ein Jahr gültig und ist für jene Personen gedacht, die länger als sechs NÄCHTE auf den Backcountytrails unterwegs sein wollen. Diese 7$ pro Nacht sind für den Campground, da du dort Tische, Gestelle, um deine Utensilien bärensicher zu verstauen, ein Plumpsklo und "regensicherere" Zeltplätze antriffst. Da jeder Zeltplatz nur ein gewissen Platz für Wanderer und deren Zelte bietet musst du dich anmelden.
Wenn ihr kein Auto habt und ein paar Wochen trekken wollt, dann seid ihr mit 42$ pro Person dabei.....
Einfach drauf loszulaufen, abseits aller Wege, rate ich dir absolut ab.
1.) Bist du Anfänger - wie du selbst schreibst.
2.) Kennst du das Land nicht.
3.) Bist du Anfänger........
Des weiteren würde ich auch nicht innerhalb eines NP einfach irgendwo "wild" campen. Ich kann mir nicht vorstellen, dass die Parkranger sowas gerne sehen....
Daniel
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