Vollständige Version anzeigen : sorry noch ein Schlafsackthread
Hallo zusammen,
auch auf die Gefahr hin das ich den 10.000 Schlafsackthread eröffne …. ich bin verwirrt und brauche Hilfe …. und die Threads, die ich fand, halfen mir nicht weiter -- Sorry.
Ich plane für 2006 den GR20 auf Korsika zu laufen. Dies möchte ich entweder Ende Mai Anfang Juni oder Mitte September tun. Nun habe ich gelesen das Nachtfröste zu der Zeit gang und gebe auf dem GR20 sind und daher muss ein neuer Schlafsack her.
Und da fangen die Probleme an. Nehme ich dann einen Schlafsack dessen oberer Komforttemperatur nach DIN 13537 bis 0 Grad geht oder ehr einen Sack der bis -5 damit der untere Komfortbereich -10Grad reicht?
Weiter würde ich gerne einen Daunen Schlafsack nehmen. Wie wichtig ist denn dann eine Wasserdichteoberfläche a la „Mountain Equipment Glacier 750“? Zumal ich hier und da Biwake und meine billiger Salewa Biwaksack ein bisschen die Feuchtigkeit staut.
Bis her habe ich gelegen in einem
Yeti - Powerrizer 500 (schon länger her, war aber sehr bequem)
North Face – Blue Kazoo (super geil geschnitten ist aber für die Wärmeleistung recht schwer)
Anhand der Werte scheine folgende noch interessant zu sein, sehen aber beide sehr schmal geschnitten aus:
Western Mountaineering - Apache regular
Mountain Equipment - Glacier 750
Kann mir jemad auf die Sprünge helfen???
Vielen Dank für
Alle Tipps
Grüße Vachi
Hi Vachi,
macht nichts, dazu ist das Forum da, um Verwirrungen aufzuklären :-) .
Spontan würde ich sagen, kaufe Dir lieber einen Kunstfaserschlafsack, damit bist Du mit Deinem jetzigen Biwaksack auf der sicheren Seite, wenn der, wie Du schreibst, ein bissel Feuchtigkeit staut.
Aber: ich hab mein ganzes Trekkingleben lang Daunenschlafsäcke gehabt, deshalb kann ich die auch wirklich empfehlen, vor allem, wenn es ums Tragen (und Gewicht) geht.
Den Apache von Mountain Equipment hab ich mir Ende letzten Jahres gekauft, er ist wunderbar warm. Temperaturen, bei denen ich unterwegs war, waren teilweise bis - 5°, und ich hatte keine Probleme. Frostbeule bin ich nicht, und ich war im 1-Mann-Zelt unterwegs, alles sonst war im Zelt, aber kein Kondenswasser nachts drin. Bei den Bedingungen hab ich auch mein Seidensleepy nicht ausgepackt, der auch nochmal so 3-5 ° Wärme dazu gibt.
Den Apache hab ich mir aufgrund der Wärmeleistung + Gewicht gekauft, er ist derzeit der leichteste, der so "tief" runter geht. Das mit dem schmalen Schnitt nach unten hin ist mir am Anfang auch etwas komisch vorgekommen (ich bin ein "Embryoschläfer"), aber letztendlich kann man sich ja auch mit dem Schlafsack zusammenknäulen, statt in dem Schlafsack :) .
Wasserdichteoberfläche ist schon sehr wichtig, bei Daune in jedem Fall. Und mit meinem Apache hab ich auch 2 Nächte in einem Zelt von einem Kumpel übernachtet, das alt ist und Feuchtigkeit gezogen hat, aber auch da hat es ihm nichts ausgemacht.
Was machst Du sonst an Touren ? Viel in hohen Lagen, viel in kälteren Nächten ? Viel mit Biwak ? Viel in regenreichen Gebieten ? Lange Touren ?
Davon hängt auch viel ab - wenn Du also viel biwakierst, würde sich vielleicht auch ein neuer Biwaksack empfehlen (und dann Daune für den Sachlafsack). Wenn viel regenreiche Gebiete, ist möglicherweis ein Kunstfaser besser.
Bis 2006 werden wir es schon geschafft haben, Dir bei der Entscheidung zum für Dich richtigen Schlafsack zu geben :-) .
LG Ingrid
Hallo Ingrid,
normalerweise gehe ich nicht in den Regenwald :-).
Aber Spaß beiseite, ich ziehe die Berge vor, übernachte aber hier und da auch einem Gewässer. Und bevor ich mir einen Kunstfaserschlafsack hole, besorge ich mir dann doch lieber eine neue Biwak Tüte, oder?
Ich meine, das halbe bis ganze Kilo, dass eine Kunstfaserschlafsack mehr wieg muss ich schleppen. Wenn das Gewichtsunterschied nicht wäre, würde ich einen Kunstfaserschlafsack nehmen (irgend son snowshoe) und mich im Schlamm suhlen :D .
Aber um auf deinen Schlafsack zurück zu kommen, eine wirklich wasserabweisende Haut a la Mountain Equipnemt oder Yeti hat der doch nicht, oder?
Grüße
Vachi
Hi Vachi,
ah - ich seh schon, gute Entscheidung :-) . Daune ist einfach besser, vor allem, wenn Du Regenwald-lose Urlaube machst.
Mein Apache hat keine wasserdichte Oberfläche.
Wenn ich mich richtig erinnere, hat Yeti schon andere Oberflächen, die dürften da schon etwas "besser" sein. Wobei ich mich da an einen Yeti von früher (vor 6 Jahren) erinnere - ich weiß also nicht, wie die heute aussehen. Mein Lieblingsladen hat die nicht im Programm.
LG Ingrid
Hiho,
das mit der wasserdichten Oberfläche hängt mehr davon ab, was du sonst noch so machen willst. Auf dem GR20 wirst du ja eigentlich recht häufig dazu kommen deinen Schlafsack gut lüften zu können. Da ist eine wasserdichte Oberfläche bei einem Daunenschlafsack ehe nicht so wichtig. Du musst auch beachten, dass zwar die Oberfläche an recht gut wasserdicht ist (kann ich bei meinem ME Glacier 1000 gut bestätigen), aber bei den meisten Schlafsäcken die Nähte nicht abgedichtet sind (hier gibt es aber auch Ausnahmen, wie z.B. einige Modelle bei Exped). Die wasserdichten Oberfläche spielen ihre Stärken erst bei wirklich langanhaltend feuchtem Wetter, beim biwakieren ohne Zelt und vor allem bei Schnee aus.
Falls du nicht gerade eine Frostbeule bist, würde ich mir an deiner Stelle überlegen, vor allem beim ME etwas herunterzustuffen, also keinen 750er ins Auge zu fassen sondern vielleicht einen 500er oder sogar den 300er und dazu noch ein gutes Seideninlett. Für den GR20 im Sommer reicht es allemal, ist leichter, etwas preiswerter und mit dem Seideninlett schützt du auch etwas den Schlafsack.
Grüße
Thomas
Hi Thomas,
nein eine Frostbeule bin ich nun wirklich nicht aber ich will halt nicht am GR20 hängen und plötzlich eine letzte kalte Mai Woche erleben bei der in der Nacht um die -5 - 0Grad herschen (.... So laut verschiedener Quellen beispielsweise geschehen im Jahre 2004) und dann falsches Material dabei haben. ... Irgendwie fand ich den Yeti damals sexy :-).
Aber die Alternative einen Schlafsack zu nehmen der so um die +3 - +5 Grad im oberen Komfortbereich liegt und dann ein Seideninlet reinzulegen ist aus Gründen der Vielseitigkeit tatsächlich zu überlegen.
hmmm ....
cya
Matthias
@vachi: Wenn du keine Frostbeule bist, dann reicht auch für -5°C auch ein Glacier 300 (oder natürlich ein equivalenter Schlafsack eines anderen Herstellers). Bei -5°C hast du im Zelt so um die 0 Grad (und daher wohl meistens ein schön nasses Zelt :D ). Das ist in etwa der Komforbereich des ME Glacier 300, mit einem Seideninlett hättest du dann sogar noch etwas Luft. Ansonsten kann man ja auch noch etwas anziehen, falls es noch kälter wird.
Grüße
Thomas
Promedic
13.04.2005, 22:59
einen Exped Schlafsack würde ich auch in die engere Wahl nehmen,
aber wie schon oben bei anderer Anfrage
Carinthia Airpack ist und bleibt mein treuer Begleiter.
GR 20 hatten wir im August auf höchster Hütte mindestens +4Grad im 2 Pers. Tunnelzelt
auslüften sollte wirklich kein Problem sein
und mittlerweile bin ich richtiger Daunefän.
viel Spaß
Habe mich gestern im Laden mal in verschiedene Schlafsäcke reingelegt.
Also die Glacier's sind schon echt gut ob jedoch 300 oder 500 hmmmm da muss ich noch laaange überlegen.
*Trauer* Yeti ist insolvent *Traue*
Wenn Exped gut sein soll, werde ich mir die auch nochmal ansehen.
Grüße
Vachi
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