PDA

Vollständige Version anzeigen : Krank auf ner Tour? Was nun?


Wulf
28.03.2005, 13:10
Hallo,

also was macht ihr eigentlich wenn ihr während einer tour Krank werdet? Brecht ihr alles ab oder bleibt ihr solange im Zelt? Selbst wenn ihr nicht die nötige Medizin dabei habt? Oder seid ihr solche extremen die trotz Krankheit sich die Route weiter quälen?

Also ich hatte auf meiner letzten tour ne ziehmlich bescheuerte Lebensmittelvergiftung so das ich abbrechen musste.

Skin
28.03.2005, 20:54
Hi Wulf, find ich echt schade, dass das mit deiner Tour nicht geklappt hat. Ich hätte sie auch abgebrochen, weil man sich nie genau sicher sein kann was man hat. Falls man dann nämlich weiter machen würde, dann könnte sich die Lage noch verschlimmern. Und spaß hätte man dann auch keinen mehr. Bist du dort vor Ort zu einem Arzt gegangen oder erst als du wieder zu Hause warst ?

ps. wollen wir uns diese Woche mal wieder treffen und zusammen irgendwo hin gehen ?

Ingrid
29.03.2005, 04:57
Hi Wulf,

hm, das ist ne schwierige Frage. Kommt immmer drauf an, was man hat, und auch wo man ist (allein oder Leute in der Nähe).
In Deinem Fall, Lebensmittelvergiftung, war es sicher wichtig, abzubrechen, denn grad da kann man ja nicht genau wissen, durch was sie hervorgerufen worden ist, und wie sie sich entwickeln wird. Hätte auch genauso gut "gut" ausgehen können, also 2-3 Tage im Zelt, und alle 10 Minuten rausrennen, Loch graben und.... ähm.

Ein Kumpel von mir hatte mal in Südamerika auf einer Tour das Wasser nicht gefiltert, und ein paar Tage später später in der Zivilisation Montezuma bekommen. Ist glücklicherweise zum Arzt vor Ort, der dann festgestellt hat, daß es Viecher im Wasser waren, und ihm entsprechende Medikamente verordnet.

Das Problem ist ja auch, daß man in der Reiseapotheke selten die "richtigen" Medikamente für solche Fälle hat, Kohletabletten sind ja auch letztendlich da, um die Symptome zu mildern, aber nicht, Viren oder Bakterien abzutöten (glaub ich).

Also ich würde fast immer abbrechen, wenn ich zu zweit (oder mehreren) weit ab von der Zivilisation bin, ggf. einen losschicken, Hilfe zu holen, wenn es sehr schlimm ist.
Wenn ich irgendwo wäre, wo viele Leute um mich rum sind (in nem Basecamp o.ä.), vielleicht bleiben, und abwarten.

Aber in jedem Fall hab ich auf meinen Trips gelernt, wie wichtig es ist, daß man nie allein auf Mehrtages-Touren geht (abseits der typischen Wege). Wenn was ist, und wenn es nur so was "banales" ist wie Fuß verstauchen - einer, der Hilfe holen kann, ist immer extrem wichtig. Oder Handy dabei haben - aber die haben ja oft bei solchen Touren keinen Empfang.

viele Grüße
Ingrid

charly winkler@tnr.at
30.03.2005, 12:34
hallo... war gerade in KENYA , habe mich über den Mt. Kenya rübergequählt , und dann ...den killi ....killi sein lassen , und bin nach haus !!!

ich hatte ...habe immer noch darunter zu leiden ....eine GELB Fieber impfstoff unverträglichkeit ,.....

abbruch ist eine entscheidung....die eine frage des überlebens ist !!!!

mein kollege hat eine std. unter dem gipel des KILLI...abgebrochen , durchfall....
er meinte ...rauf währe ich schon gekommen , aber nicht mehr lebende runter !!!!!!!!!

nur der betroffene ...der kann entscheiden ......

Lg...Charly