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Vollständige Version anzeigen : Wandern in der Schweiz ( 5Tage)


fight4freedom
08.03.2005, 17:34
Hi
ich hatte mir mit nem freund überlegt in den Sommerferien irgendwas zu machen. Zuerst haben wir uns überlegt nen interrail ticket zu kaufen aber das erschien uns dan einfach n bisl zu teuer für unere verhältnisse.
Nun haben wir überlegt in den Alpen zu Wandern. Wir wollten uns zu 5. auf den Weg machen uns einfach n bisl für uns sein ... also den Stäten und Dörfer möglichst selten begegnen. Nun habe ich allerdings keine Ahnung wie ich an Routen komme. Könntet ihr mir weiterhelfen?

Wir hatten vor ca. 5Tage zu Wandern (mit Zelt). Wir sind zwischen 17-18 Ja soweit mal :)
habt ihr irgendwelche vorschläge ? Vielen dnakschonmal für die Mühe.
Gruß Flo

taurus2000
08.03.2005, 18:32
Hallo Flo

Hier (http://www.wandersite.ch/) findest Du genügend mögliche Routen, um in den nächsten 10 Jahren alle Deine Ferien in der Schweiz zu verbringen! Wenn's Alpin sein soll, dann wäre die Gegend um den Gotthard / Disentis (z.B. Strada alta, oder ins Maggiatal über den Passo Naret) oder das Bündnerland interessant.

Grüsse aus der CH

Marc

ThomasFFM
09.03.2005, 17:18
Hallo!

Wenn es einfach und nicht gar zu schwierig sein soll, dann würde ich - zumal mit Zelt - mal in Richtung Tour Monte Rosa planen, wobei die Etappen auf italienischer Seite vermutlich eher in Frage kommen, weil sie - denke ich mal - außer im August nicht gar zu überlaufen sein sollten. Das mit allem Vorbehalt, ich war selbst noch nicht dort.

Ein Vorteil für Wanderer mit Zelt: Wassermangel gibt's dort garantiert nicht!

Ggf. könnte man diese Tour, je nach Lust und Laune, mit einem Teil des Aostatal-Höhenwegs Nr. 1 verbinden (sollte nicht schwierig sein, aber nur, wenn die Verhältnisse stimmen!); man steigt ja dort immer wieder in die Talschlüsse ab (wo man ja nicht unbedingt bleiben muss, wenn man seine Ruhe haben möchte), wo es Busverbindungen nach Aosta gibt. Von Aosta gibt es (oder gab es zumindest bis vor kurzem) auch einen direkten Bus nach Martigny.

Noch eine Ergänzung zur Tour Monte Rosa: Es ist verführerisch, westlich um das Monte-Rosa-Massiv wieder in die Schweiz zurückzuwandern (über den Theodulpass nach Zermatt) - aber der Gletscherübergang ist nicht ohne, Spalten! Ohne Gletscherausrüstung lieber nicht...

Gruß
ThomasFFM

Fight4freedom
10.03.2005, 13:40
HI
vielen dank für die Antworten ... ich werde mich heute abend mal mit dem freund zusammen setzten und dann plaenen wir weiter :)
Gruß Flo

Flachlandtiroler
10.03.2005, 15:09
Wenn es einfach und nicht gar zu schwierig sein soll, dann würde ich - zumal mit Zelt - mal in Richtung Tour Monte Rosa planen, wobei die Etappen auf italienischer Seite vermutlich eher in Frage kommen, weil sie - denke ich mal - außer im August nicht gar zu überlaufen sein sollten. Das mit allem Vorbehalt, ich war selbst noch nicht dort.
Finde den TMR durchaus empfehlenswert, auch für weniger erfahrene Bergwanderer; aber nicht für Jugendliche, die bisher womöglich (schaut für mich so aus) noch nie in den Bergen waren. Nur um nochmal die vermeintlichen Selbstverständlichkeiten ins Gedächtsnis zu rufen: Es braucht wetterfeste Ausrüstung, gute Bergschuhe, ein halbwegs taugliches Zelt, warme Schlafsäcke und nicht zuletzt eine recht ordentliche Kondition um das alles in der Höhe zu schleppen. Davon ab ist die Anreise auf die Südseite des TMR für nur 5 Tourentage schon recht umständlich.

Gruß, Martin

ThomasFFM
10.03.2005, 19:45
Hallo, Martin!

Du hast natürlich völlig Recht mit Deinen Bedenken, ich hatte nicht realisiert, dass die beiden erst 17 und 18 Jahre alt sind. Das ist wirklich nicht das richtige Alter, um als Anfänger Touren bis an die 3000 m Höhe zu unternehmen. Wobei die Anfahrt noch nicht einmal das größte Problem gewesen wäre, je nachdem, wo die zwei wohnen; der Start wäre ja in Saas Almagell gewesen, und Aosta ist wohl von der Schweiz aus ganz gut zu erreichen (Bus über den Großen St. Bernhard).

Alternativen für Zelttouren wären vielleicht Vogesen und Schweizer bzw. Französischer Jura - auch recht urwüchsig, teilweise leicht alpin, wobei man den Schwierigkeiten natürlich leicht ausweichen kann, nicht so extreme Verhältnisse... Wenn ihnen eine Zelttour im "gehobenen Mittelgebirge" Spaß macht, können sie sich ja etwas Größeres vornehmen. Fünf Tage sind natürlich wirklich sehr wenig...

Gruß
ThomasFFM

taurus2000
11.03.2005, 09:25
Du hast natürlich völlig Recht mit Deinen Bedenken, ich hatte nicht realisiert, dass die beiden erst 17 und 18 Jahre alt sind. Das ist wirklich nicht das richtige Alter, um als Anfänger Touren bis an die 3000 m Höhe zu unternehmen...

Hallo ThomasFFM

Woher weisst Du, dass die "Jungs" (auch in Deutschland wird man mit 18 volljährig...) Anfänger sind??? Und selbst wenn: in dem Alter sollten die "Jungs" einigermassen fit sein und recht locker die Monte-Rosa-Tour schaffen. Grundsätzlich halte ich einen Gang über einen Gletscher für einen halbwegs besonnenen "Anfänger" immer als machbar. Voraussetzung ist natürlich, dass man das nur bei gutem Wetter macht (Weg/Ziel erkennen), ein
sehr waches Auge auf mögliche Spalten hält und IMMER ANGESEILT geht! Ansonsten kenne ich persönlich den ehemaligen Rettungschef (Bergführer) aus der Gegend, der dort selber - alleine & ungesichert - in eine Spalte gefallen ist - es kann jeden treffen, aber mit einer guten Sicherung passiert selten was!

Noch ein wichtiger Hinweis: Die Tour führt nur an einer Stelle über einen Gletscher: oberhalb des "Trockenen Steges" über den Theodulgletscher über den gleichnamigen Pass. Dieser Weg ist gleichzeitig Teil der Tour um's Matterhorn, welcher im Sommer sehr oft begangen wird! Zudem ist der "Gletscher" Teil des Sommerskigebietes "Klein-Matterhorn" (liesse sich somit auch per Seilbahn überbrücken...). Es sind sicher keine Steigeisen notwendig - selbst Anseilen halte ich an dieser Stelle für überflüssig (war insgesamt ca. 5 Wochen dort Skifahren - im Sommer, wo die Spalten offen sind). WICHTIG: beim Aufstieg nicht die markierte Piste verlassen! Entlang des rechten Pistenrandes gehen!

Die Tour ist so angelegt, dass man von Hütte zu Hütte geht. Das kostet zwar, bietet aber einigermassen Erholung und Schutz bei schlechtem Wetter. Ein guter Freund erzählte mir aber, dass die Hütten gerade im Sommer teilweise so überfüllt waren, dass er sich ein Zelt gewünscht hat - trotz Regen & Schnee...

Also: nicht beirren lassen! Die Tour wäre sicher ein tolles Erlebnis!

Grüsse aus der Schweiz, Marc

Flachlandtiroler
11.03.2005, 14:16
Hallo Marc,

es ist immer das gleiche Problem, wie schätzt man jemanden ein, von dem man nichts als ein paar Zeilen Text kennt?
Woher weisst Du, dass die "Jungs" (auch in Deutschland wird man mit 18 volljährig...) Anfänger sind??? Und selbst wenn: in dem Alter sollten die "Jungs" einigermassen fit sein und recht locker die Monte-Rosa-Tour schaffen. Grundsätzlich halte ich einen Gang über einen Gletscher für einen halbwegs besonnenen "Anfänger" immer als machbar. Voraussetzung ist natürlich, dass man das nur bei gutem Wetter macht (Weg/Ziel erkennen), ein
sehr waches Auge auf mögliche Spalten hält und IMMER ANGESEILT geht!

Den Anfänger kennzeichnet, daß er im Fall des "Falles" überhaupt nicht weiß, was er tun soll... ich will nichts dramatisieren, bin selber in jüngeren Jahren da unterwegs gewesen ;) (noch dazu mit einigen "Abstechern": Quintino Sella, Gnifetti, Weissmies). Aber hier habe ich schon den (zugegeben subjektiven) Eindruck, die würden das zum ersten Mal machen. Auf Marc's Link-Seite stehen noch eine Reihe weiterer Touren die sich anbieten. Die TMR ist für meine Begriffe zwar technisch einfach, aber wegen der Höhe gerade für Zeltwanderer doch ganz schön alpin und v.a. an der Südseite auch stark Gewittern ausgesetzt -- hatte selber das eine oder andere teils einschneidende Erlebnis da.

Gruß, Martin

ThomasFFM
11.03.2005, 20:38
Hallo!

Auch ich hatte aufgrund des ersten Postings von Flo den Eindruck, dass es sich um Anfänger handle; es steht natürlich nicht explizit da, aber auch Martin scheint das ja so zu empfinden. Wobei es tatsächlich schwierig ist, jemanden einzuschätzen, von dem man nur ein paar Zeilen vorliegen hat. Übrigens: Natürlich ist man mit 18 volljährig, aber hat man da schon den Zenit seiner alpinen Kompetenz erreicht?

Und Marc - ich habe ja gerade aufgrund Martins erstem Eintrag hier zurückgerudert, die Idee der Tour Monte Rosa stammte ja von mir. Aber ich sehe ein, dass es in dieser Höhe und zudem bei Gewittergefahr schnell sehr ungemütlich werden kann. Flo müsste selbst schreiben, wieviel Erfahrung die Fünf schon haben.

Im Unterschied zu Marc bin ich der Ansicht, dass man unangeseilt wirklich nur auf Gletscher gehen sollte, die man wirklich hundertprozentig einsehen kann. Soll heißen: die aper sind. In mehreren Führern habe ich Warnungen vor Spalten auf dem Theodulgletscher - auch unmittelbar beim Pistengebiet - gelesen; ich kenne die Strecke nicht selbst, hielt es aber für richtig, darauf hinzuweisen. Der Rest der TMR ist ja immerhin gletscherfrei.

Allerdings wegen der großen Höhenunterschiede (Tal - Pass - Tal) sicher anstrengend, zumal wenn man ein Zelt zu schleppen hat. Wenn es um Österreich ginge, würde ich den Jungs empfehlen, sich z. B. den Karnischen Höhenweg vorzunehmen und von Osten nach Westen zu gehen; da kommt man nur allmählich in größere Höhen und alpineres Gelände, kann sich also herantasten und ggf. auch aussteigen, wenn man merkt, dass es mit sehr schwerem Gepäck doch nicht das Wahre ist. In der Schweiz kenne ich mich leider nicht so gut aus, Höhenwege wie in den Ostalpen sind ja in den Westalpen meines Wissens auch viel dünner gesät.

Fazit: Wenn Flo und seine Begleiter schon alpine Touren unternommen haben, dann können sie wohl eine gletscherfreie (!) Route von der Größenordnung der TMR vornehmen. Andernfalls würde ich - was ich hier ja sonst auch in aller Regel tue - eher zur Vorsicht raten.

Gruß
ThomasFFM

Markus Mohr
11.03.2005, 21:39
Hallo,

entschuldige, wenn ich mich hier so einmische. Aber ich bin mit 20 Jahren, auch nicht gerade der älteste, und schätze mich trotzdem als recht erfahren ein.
Ich denke es gibt Leute, die sind mit 30 noch Anfänger, und genauso können Leute auch mit 17 schon recht erfahren sein.
Ich bin zum Beispiel mit 3 Jahren von meinen Eltern bei vielen Wanderungen in den Alpen mit transportiert worden. Mit 7 Jahren dann die erste 2 wöchige Fahrradtour, nur mit Zelt. Weitere folgen.
Mit 12 Jahren dann das erste Mal Norwegen, wo ich seit dem alle 2 Jahre bin.
Ich bin praktisch durch das wandern und die Aktivitäten meiner Eltern vom Reisefieber angesteckt worden. So laufe ich heute lange Touren, oft abseits von öffentlichen Wegen, und habe so nach Angaben vieler Bekannte einen ausgeprägten Orientierungssinn.
Es gab sicherlich in den Höhenlagen der Alpen schon so manch nicht ganz ungefährliche Situation, doch man lernt dadurch nur weiter. So schaffe ich es mittlerweise ganz gut das Wetter in den Bergen einzuschätzen, um so abzuwägen ob ein weiterlaufen zu riskant wird.

Gruß Markus

ThomasFFM
12.03.2005, 08:20
Hallo, Markus!

Für Deine Einmischung brauchst Du Dich nicht zu entschuldigen! Dazu ist ein Forum ja da! ;)

Zu Deinen Eltern kann ich Dir nur gratulieren, so etwas kommt leider nur (noch?) selten vor. Bei mir war es übrigens ähnlich, auch meine Eltern sind an meiner Wander- und Berbbegeisterung "schuld". Ich hatte mit 20 zwar noch nicht Deine Erfahrung, aber immerhin...

Dass Du das Wetter gut einschätzen kannst, finde ich sehr gut - das kommt leider heute auch selten vor. Ich erlebe immer wieder, wie wenig andere Wanderer, teilweise in hochalpinem Gelände, das Wetter einschätzen können; im Zweifelsfall gehen sie einfach drauflos...

Wenn man sich so aktiv (!) wie Du mit dem Hochgebirge befasst, kommen Eigenschaften wie ein erhöhter Sinn für Gefahren und Orientierungssinn quasi von selbst. Nur ist die Art, wie Du ans Hochgebirge herangehst, wie gesagt, leider nicht "üblich". Dass gerade beim alpinen Wandern die meisten Unfälle geschehen, ist kein Zufall: Viele meinen, das "natürlich" zu können. Auf die Idee, Bergwandern - ähnlich wie Klettern oder Gletscherbegehungen - in einem Kurs zu lernen oder sich darüber zumindest ein gutes Fachbuch zu kaufen, kommt kaum jemand. Das gilt übrigens nicht nur für die junge Generation, sondern ist altersunabhängig.

Von "nicht ganz ungefährlichen Situationen" in den Höhenlagen der Alpen lernt man tatsächlich weiter - aber nur dann, wenn man sie erst mal überlebt (Beispiele: Altschneefelder, Gewitter!) und danach auch reflektiert.

Riesenkompliment an Dich, Markus, wenn Du weißt, wann Du umkehren musst - aber die meisten wissen das nicht. Da kommt dann bei vielen auch noch hinzu, dass die Umkehren als Kränkung ihres Ehrgefühls oder so etwas ansehen. Ich will das nicht hämisch darstellen, sondern nur sagen, dass auch in solchen subjektiven Dingen eine Gefahrenquelle liegt, die erst einmal erkannt und überwunden werden muss. Das ist oft schwer, weil man dabei über seinen eigenen Schatten springen muss. Ich bin vor Jahren mal an einem Berg umbekehrt, auf den viele gingen, weil ich einfach körperlich - nach mehreren Riesenetappen vorher - zu ausgelaugt war. Im nächsten Jahr war ich wieder dort und habe ihn mit - wesentlich besser organisiert - geholt. So kann man "Niederlagen" ja auch mal ausgleichen!

Wenn nun jemand in wenigen Sätzen hier im Forum nach einer Tour fragt und dabei nicht die leisesten Vorstellungen zu haben scheint, soll heißen, nicht die kleinsten Angaben macht, wohin es denn gehen soll, dann sind wir "alten Säcke" erst mal sehr vorsichtig. Zumindest bin ich das. Ich denke, man sollte bei solchen Antworten grundsätzlich eines vermeiden: die eigenen Erfahrungen und das eigene Können quasi selbstverständlich auf andere projizieren und bei denen vorauszusetzen. In der Regel geschieht diese Übertragung unbewusst, aber gerade deshalb sollte man sich dessen bewusst sein.

Das ist überhaupt kein persönlicher Angriff oder keine Herabwürdigung junger Wander- bzw. Trekkingbegeisterter, war auch in keiner Weise so gemeint.

Gruß
ThomasFFM

Markus Mohr
12.03.2005, 11:02
Hallo Thomas,

vielen Dank für deine Komplimente. Du hast vollkommen recht! Ich wundere mich jedesmal was in den Alpen für Wanderer herumlaufen. Da kommen einem oft Leute mit Stöckelschuhen oder Badelatschen entgegen, sowie mit nur einem kleinen Rucksack, wie es Kinder im Kindergarten haben!
Dann sind die meisten viel zu leicht bekleidet. Die meisten vergessen einfach, das sie sich nicht mehr in den heißen Tallagen befinden, sondern in den Bergen, wo ein kalter Wind weht.
Ich habe immer noch zusätzlich Winterkleidung dabei, da das Wetter sehr schnell umschlagen kann.
Einer der gefährlichen Situationen, war vor zwei Jahren. Ich bin bei schönem Wetter losgelaufen. Gewitterbildung konnte ich ausschließen, da sehr trockene Luftmassen über der Gegend lagen. Was ich jedoch nicht wusste, war das sich auf der anderen Seite des Alpenkammes recht feuchte Luft befand, und sich deswegen eine dicke Hochnebelschicht gebildet hatte.
Ich habe an jenem Tag viele der Wanderer überholt, die nur mangelhaft für Wanderungen im Gebirge ausgerüstet waren. Als ich nun immer mehr in die Nähe des Grates kam, umso mehr Nebel zog von Süden über den Grat nach Norden, sodass ich mich innerhalb weniger Minuten in einer Nebelsuppe befand, in der ein weiterlaufen lebensgefährlich geworden wär. Ich habe dann nach ein paar Minuten suchen einen überhängenden Stein gefunden, wo ich mich druntersetzte. Dort überlegte ich erst mal was zu tun war. Ich beschloss an Ort und Stelle zu bleiben. Durch den Nebel wurde es sehr schnell kalt, sodass ich meine Winterkleidung aus dem Rucksack kramte, und mich wärmer anzog.
Ich habe bei meinen Wanderungen immer eine Isomatte dabei. So hatte ich in der Nacht einen warmen Boden unter mir, sowie warme Kleidung. Der Fels schützte zusätzlich. Warmer Tee, und reichlich Lebensmittel, machten den Aufenthalt angenehmer.
Was mich jedoch beschäftigte war die Frage was wohl gerade die anderen leicht bekleideten Wanderer machten, die ich vorher überholt hatte.
Am nächsten Morgen, wachte ich schon früh durch die ersten Sonnenstrahlen auf, und setzte meine Wanderung fort.
Ich bin seit dem noch vorsichtiger, und informiere mich vor jeder Tour auch über das Wetter der anderen Alpenseite. Jedoch hatte ich duch die richtige Kleidung, genügend Getränke, sowie Lebensmittel eine weit aus bessere Chance, wie die Wanderer die ich überholt hatte.

Deswegen mein Aufruf an alle Wanderer, die in Hochgebirgslagen wandern wollen: Bitte nehmt immer warme Kleidung, neben Mineralwasser auch Tee, sowie reichlich Lebensmittel mit! Auch das mitnehmen einer Isomatte hilft. Bei einer Pause kann man sich draufsetzten und hat einen warmen Untergrund.


Gruß Markus

mario_p
29.03.2005, 22:55
für den Start eine schöne Wanderung: mit dem Zug nach Disentis (so hast Du auch noch was vom Schmalspurzugfahren ;) ), dann zum Rheinursprung (tolle Wanderung) und wenn's einwenig mehr sein darf, weiter in den Tessin... hab's selber ausprobiert, war supi schön. Einmal im Ticino-Tal angekommen gibt es wieder viel Möglichkeiten bis nach Italia...

viel Spaß


Hi
ich hatte mir mit nem freund überlegt in den Sommerferien irgendwas zu machen. Zuerst haben wir uns überlegt nen interrail ticket zu kaufen aber das erschien uns dan einfach n bisl zu teuer für unere verhältnisse.
Nun haben wir überlegt in den Alpen zu Wandern. Wir wollten uns zu 5. auf den Weg machen uns einfach n bisl für uns sein ... also den Stäten und Dörfer möglichst selten begegnen. Nun habe ich allerdings keine Ahnung wie ich an Routen komme. Könntet ihr mir weiterhelfen?

Wir hatten vor ca. 5Tage zu Wandern (mit Zelt). Wir sind zwischen 17-18 Ja soweit mal :)
habt ihr irgendwelche vorschläge ? Vielen dnakschonmal für die Mühe.
Gruß Flo

ThomasFFM
04.06.2005, 21:44
Hallo!

Die Diskussion ist ja ziemlich abgeschweift. Wir - mein Namensvetter, der Herr Guru, und ich - haben uns entschlossen, die Beiträge zu teilen und die, die nicht mehr von der Schweiz handeln, unter dem neuen Titel "Dolomiten-Höhenweg Nr. 6" zusammenzufassen. Das dürfte wohl benutzerfreundlicher sein.

Gruß
ThomasFFM

Thomas
04.06.2005, 22:11
[...] - mein Namensvetter, der Herr Guru, und ich - [...]

ähm ja, alles wird gut :D :D

Grüße

Thomas, der mal auf der Erde bleibt :coo: