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Vollständige Version anzeigen : Im Schneeschuh durch Norwegen


Eifel-Yeti
06.11.2004, 23:04
Ich möchte im Zeitraum 05.01. - 21.01. mir ein wenig in Norwegen die Beine vertreten. Art der Fortbewegung wäre Schneeschuh & Pulka. Da ich hier in der wunderschön hügligen Eifel wohne, habe ich schon ein paar Erfahrungen bezüglich Wintertrekking sammeln können, ist halt nicht ganz so kalt und bergig hier. Skandinawisch bin ich jedoch überhaupt nicht vorbelastet. Mitlerweile habe ich Tage im Google verbracht um eine passende Wanderstrecke zu finden, aber so richtig schlüssig geworden bin ich nicht.

Was würdet ihr mir empfehlen? An einen bestimmten Ausgangs- bzw. Endpunkt bin ich nicht gebunden, da ich per Flugzeug anreise und mich dann per Bus/Bahn dem Startpunkt nähern würde. Was will ich? Fjorde sehen, Norwegen im Winter erleben, "normale" bis fordernde Strecken, wenn möglich Wanderrouten (kein Klettern), im Zelt frieren ;) , vieleicht alle 3-4 Tage mal eine Hütte, viel Ruhe zum Entspannen. Hatte ja erst an eine Halbumrundung des Geirangerfjord (Alesund-Stryn) gedacht, aber auf den Bildern die ich gesehen habe sieht das aus als wäre das im Januar keine gute Idee.

Ausgangspunkt wäre der Flughafen Oslo (der 2te der ziemlich außerhalb liegt).

Also, laßt mich bitte nich hängen ¤*#:D

Gruß,
Eifel-Yeti

Kebnekaise
08.11.2004, 13:26
Die Kombination Wintertour+Fjorde halte ich für ein bißchen problematisch - immerhin haben die Fjorde seeeeehr steile Ufer...

Ich kann dir mal zwei Gebiete empfehlen:
1. Hardangervidda; ein weitläufige Hochplateau und von Oslo per Zug gut zu erreichen, Fjorde gibt´s auch gleich nebenan, Hütten genauso (ob die allerdings im Winter geöffnet sind entzieht sich meiner Kenntnis).

2. Dovrefjell; von Oslo ebenfalls per Zug erreichbar. Für eine Durchquerung brauchst du ungefähr 9 - 10 Tage. Hütten gibt´s in dem Gebiet. Rückreise ist von Andalsness ebnefalls mit der Bahn möglich (oder auch Einstieg). Von dort ist es dann auch nicht mehr weit in die Fjorde...

Julia
09.11.2004, 08:48
Hallo Eifel-Yeti, habe Dir bereits im Outdoor-Forum geantwortet.
Das Dovrefjell halte ich aufgrund der traditionell geringen Niederschlagsmengen (sprich sehr schneearm)für Wintertouren vielleicht eher weniger geeignet als die Region zwischen Lillehammer und Rondane, aber die Hardangervidda (wobei ich da auch das sog. Skarvheimen, also alles nördlich der Strasse7 bis zum Sognefjord mit einschliesse: landschaftlich abwechslungsreicher und noch grossartiger als die Vidda an sich) ist sicher die Wahl Nr. 1.

Eifel-Yeti
09.11.2004, 19:10
Ich kopiere einfach mal meine Outdoor- Antwort hier rein:


Meine "Probleme" sind demnach:

- Kurze Tage (wenig hell)
- geschlossene Hütten
- unberechenbare Bedingungen (Schneesturm, schlechte Sichtverhältnisse, Orientierung schwierig, Arschkalt)

Hört sich doch gut an ;)

Nun mal Spaß beiseite, ich hab gehört das man die Schlüssel für die Selbstversorgerhütten beim norwegischen Wanderverein ausleihen kann (man muß da glaub ich dann Mitglied sein, wäre aber ja nicht das Problem denke ich).

Und alles andere macht ja die Herausforderung beim Wintertracking aus. Ok, mein größtes Problem ist wohl das ich die Tour als Solotour plane und das daraus resultierende Problem der erhöhten eigenen Gefärdung.

Vieleicht nutze ich auch das 21-Tage Busticket und mach ne Freestyletour durch Norwegen mit Hotelübernachtungen und Kurztripps. Der Termin ist leider nicht anders setzbar und Norwegen mein Ziel, dann muß ich halt das beste draus machen. Was sollte man denn unbedingt bei dieser Art von Tour geshen haben? Die Busse halten ja so ziemlich überall.

Die letztere Möglichkeit scheint mir momentan die vernünftigste, vieleicht hat ja schon jemand Erfahrungen damit oder kann mir ein paar Waypoints empfehlen.

Danke erstmal für eure Kommentare.

Gruß,
Eifel-Yeti