Vollständige Version anzeigen : Tollwut Torres del Paine
alexdieschokolade
25.01.2005, 14:08
Hat jemand Information über die Tollwutgefährdung im NP Torres del Paine bzw. Chile? Wie gut ist die Verfügbarkeit von Tollwut Impfstoff vor Ort (Puntas Arenas, Puerto Natales, Santiago de Chile)?
Danke! Alexander
Hast du Angst von Guanakos gebissen zu werden, von Nandus gezwickt oder von Kondoren angegriffen zu werden?http://trekkingforum.com/forum/images/smilies/smile.gif
Tschuldige dass ich lachen muß, aber mal ehrlich wie komst du denn auf die Idee?http://trekkingforum.com/forum/images/smilies/confused.gifhttp://trekkingforum.com/forum/images/smilies/smile.gif
Gruß Ute
alexdieschokolade
09.03.2005, 12:34
stimmt schon, es hat in chile lange keine totesfälle wegen tollwut gegeben. aber es gibt viele streunende hunde und katzen. die tun einem in der regel nichts! aber wissen kannst du es nie ob nicht ein liebes kleines hundebaby nicht doch den erreger in sich hat. und dann? krankenhaus oder nicht krankenhaus? risiko oder doch kein risiko? tollwut ist absolut tödlich. es gibt derzeit keine heilung sobald die krankheit ausgebrochen ist! im endeffekt bleibt es jeden selbst überlassen...lustig find ich´s persönlich aber nicht...:-/
Hi alexdieschokolade,
ich habe aus meiner Datenbank dir diese Infos zusammengestellt, die müßten dir eigentlich weiterhelfen inkl. der links die darinnen enthalten!
http://www.m-ww.de/reisemedizin/reiselaender/amerika_sued_gem.html?page=2 (http://www.m-ww.de/reisemedizin/reiselaender/amerika_sued_gem.html?page=2)
in dieser WEB-site findet sich dieser Hinweis:
· Das Tollwut (http://www.m-ww.de/krankheiten/infektionskrankheiten/tollwut.html)-Virus ist in Argentinien, Chile und auf den Falklandinseln verbreitet. Vorbeugende Impfungen gegen die Erkrankung werden im Allgemeinen bei normalen Reisenden nicht durchgeführt. Da die Übertragung von Tollwut auf den Menschen durch den Speichel eines erkrankten Tieres erfolgt, sollten sich Personen, die aus beruflichen oder anderen Gründen für eine Ansteckung besonders gefährdet sind (z.B. Forstarbeit, Jagd, Landaufenthalt), bei Reisen in die entsprechenden Länder über Impfmöglichkeiten informieren. Generell ist in ländlichen Regionen Vorsicht vor streunenden Hunden oder Katzen bzw. zahm wirkenden Wildtieren geboten.
Weitere Infos mit superlinks zu deinen Fragen gibt es hier::)
http://www.auswaertiges-amt.de/www/de/laenderinfos/laender/laender_ausgabe_html?type_id=8&land_id=31 (http://www.auswaertiges-amt.de/www/de/laenderinfos/laender/laender_ausgabe_html?type_id=8&land_id=31)
in dieser WEB-site steht dazu das drinnen:
http://www.chile-web.de/de/db/faq&kat=1&ukat=1&ukat1=0&id=39 (http://www.chile-web.de/de/db/faq&kat=1&ukat=1&ukat1=0&id=39)
Frage:
Welche Impfungen benötige ich für Chile?
Antwort:
Der Gesundheitsdienst des Auswärtigen Amts empfiehlt Schutz gegen Tetanus, Diphtherie, Polio und Hepatitis A, bei Langzeitaufenthalt über drei Monate ggf. auch Hepatitis B.
Bei besonderer Exposition (Landaufenthalt, Jagd, Jogging u.a.) kann Impfschutz auch gegen Tollwut sinnvoll sein.
Wer genauere Informationen möchte kan sich an das Tropeninstitut in Hamburg wenden, oder einen Artz fragen der sich in der Reisemedizin auskennt.
Stand: 9.11.2004 - 03:44
Weiter Impf-Infos hier:
http://www.eda.admin.ch/santiago_emb/g/home/dchile.html (http://www.eda.admin.ch/santiago_emb/g/home/dchile.html)
IMPFVORSCHRIFTEN
Gegenwärtig sind keine obligatorischen Impfungen vorgeschrieben. Da Impfvorschriften kurzfristig ändern können, sollte man sich rechtzeitig bei der zuständigen chilenischen Vertretung, bei einem Reisebüro oder einer Fluggesellschaft über die geltenden Bestimmungen erkundigen. Folgende Impfungen sind indessen empfohlen: Hepatitis A + B, Typhus abdominalis, Tollwut und Diphtherie-Tetanus.
wie gefährlich Tollwut sein kann steht hier…..
http://www.nachrichten.ch/detail/203998.htm (http://www.nachrichten.ch/detail/203998.htm)
@ute
ich finde es eigentlich erstaunlich, daß du als Weltgereiste dich über eine ernstgemeinte Frage(eines "Neulings") lustig machst - meiner Meinung ist das forum genau für diese Hilfestellungen da...:mad:
thomas1973
18.06.2005, 21:25
Meiner Meinung nach sollte man, wenn man die Gesamtkosten für eine solche Reise betrachtet, nicht am falschen Ende sparen. Eine Tollwutimpfung besteht aus 3 Teilimpfungen (innerhalb eines Monats) und einer weiteren nach einem Jahr. Jede Impfung kostet etwa 50 Euro - auf die Gesamtkosten einer Reise und auf die Länge des Impfschutzes (nach der vierten Impfung 3-5 Jahre - weiß es jetzt nicht genau) umgerechnet eigentlich nix wo man zu sparen beginnen sollte.
Zitat der Ärztin im Tropeninstitut: "Das Schmerzhafteste an der Tollwutimpfung ist der Preis!". Die Impfung wird genauso in den Oberarm verabreicht wie jede andere auch - die Impfung in den Bauch (wie früher immer erzählt) gibts nicht mehr (würde aber auch net mehr tun als überallanders hin).
@thomas1973: 200 Euro sind aber schon eine Menge Geld! Und wenn dann die Gefahr im Reiseland nicht deutlich größer als zu Hause ist sich mit Tollwut zu infizieren, stellt sich schon die Frage, warum man sich speziell für die Reise impfen sollte.
Grüße
Thomas
thomas1973
19.06.2005, 19:31
@Thomas
Dein Einwand stimmt schon, ich druck mir meine Euros auch nicht selber :D, aber hier (und in anderen westeuropäischen Ländern, Kanada, USA, Australien, etc.) kann ich mir sicher sein, daß es im Notfall einen Tollwutimpfstoff für mich gibt und der auch rasch verfügbar ist. Und in Ländern wo ich mir da nicht so sicher bin würde ichs nicht riskieren.
ich habe mir weder in Chile noch in Bolivien eine tollwutimpfung gegeben.
wenn man Rad fährt, ist man einer erhöhten Bissgefahr ausgesetzt - dann ist m.e. eine Impfung sinnvoll.
als Alternative: wenn man wriklich gebissen wird und es steht kein moderner Impfstoff zur Verfügung kann man ihn immer noch einfliegen lassen.
ausser bei Kopfbissen und Bissen in die Finger ( gute Druchblutung, Nähe zum Gehirn) hat man reichlich Zeit sich nach dem Biss immunisieren zu lassen.
daxy
Morgen.
Fliege am Dienstag nach Chile, und habe mir das mit der Tollwut Impfung auch überlegt. Der Preis schmerzt mich gar nicht so sehr, viel mehr ist das Problem, dass wenn du gebissen wurdest musst du wohl oder übel eh einen Doc aufsuchen, geimpft oder nicht geimpft. Nicht nur wegen der Tollwut Gefahr. aber ich denke ein bisschen Vorsicht hilft da schon das meiste.
Greetz
Moriz
hight up there
26.12.2005, 16:09
hallo alle
gestern morgen habe ich euere ''disskussion''ueber tollwut impfungen gelesen...
ich befinde mich im moment in ushuaia(argentinien).als ich dann am spaeteren nachmittag etwas spatzieren gieng, ist mir etwas passiert, das noch nie geschehen ist vorher...
ja, ich wurde von einem hund gebissen...einfach so.sofort kommt mir alles in erinnerung was ich gelesen habe im forum.ich bin nicht vorgeimpft.als ich dann zurueck gieng in mein backpackers, haben alle gesagt ich solle zum spital fahren um eine impfung zu machen.
25.12.05,weihnachten...ich verbrachte 2 stunden wartezeit dort.dann entlich war ich an der reihe.erklaerte meine situation und der arzt sagte mir, dass es seit ueber 50 jahren kein tollwut fall gegeben haette in patagonien, es sei ueberfluessig mich zu impfen.
ich hoffe er hatte recht,trotzdem werde ich fuer die naechsten paar tage unruhig schlafen!
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