Vollständige Version anzeigen : Pictures from Bhutan
a propos bhutan: bei uns hier in der schweiz läuft gerade der film "travellers & magicians" von khyentse norbu (http://www.travellersandmagicians.com/) in den kinos. gibt auch prima eindrücke von bhutan. ist seit ca. 4 wochen im programm, habe keine ahnung, wie lange noch.
hallo, die bilder von thomas sehen aus wie auf dem snowman-trek gemacht - laut loneley planet einer der schwierigsten treks - kannst du dazu mehr erzaehlen was die benötigte zweit (24 tage - mehr oder weniger) und ausrüstung und verpflegung angeht (sind die dörfer auf der karte bewohnt, braucht man alpine ausrüstung und wie expensive war das?). und wißt ihr, ob es bessere karten gibt (mit höhenlinien) als die bhutan-karte von international travel maps (1:380.000)...
viele fragen
danke
omamone
hallo omamone
die meisten der bilder stammen tatsächlich vom snowman-trek, allerdings nicht vom ganzen. wir sind in punakha gestartet (also nicht wie traditionelle vom durkgyel dzong aus), dann über gasa bis nach laya. der pass hinein nach lunana war leider zu, weil noch zu viel schnee lag. wir blieben dann ein paar tage in laya und sind dann richtung norden zum "base camp" vom masang gang. anschliessend ging's dann den gleichen weg retour. der trek hoch zum masang gang ist super und man kommt den hohen bergen sehr nahe. diejenigen meiner begleiter, welche schon in lunana waren, waren von diesem trek mindestens so beeindruckt. ganz oben im tag gibt es auch die möglichkeit, eine kleine gletscherwanderung zu machen.
alpines knowhow braucht es für diese tour keines. alles geht gut auf wegen und es braucht keine kletterkünste. allerdings bist du ab laya immer auf 4000m oder mehr unterwegs - aber daran gewöhnt man sich mit der zeit. gute, feste schuhe sind immer empfehlenswert.
kartenmaterial gibt es nicht so viel. die tactical pilotage charts sind nicht schlecht. aber eigentlich braucht man keine karten. erstens kann man ja in bhutan nur begleitet gehen (ausser als official guest) und hat dann ja auch lokale horsemen dabei und zweitens gibt es nicht unendlich viele abzweigungen, wo man sich verlaufen könnte. die dörfer an unserer route sind recht gross, gasa-laya-lungo und auch hinten im tal gibt es jede menge yakhirten, die campieren oder ihre steinhütten bewohnen. die letzten sahen wir ca 1 stunde vor dem masang gang base camp.
es lohnt sich sicher, für den ganzen trek genügend zeit einzuplanen. dann sind die tagesetappen nicht zu lang und es gibt so viel zu sehen unterwegs. ausserdem schadet der eine oder andere ruhetag auch nicht.
verpflegung hatten wir fast alles von anfang an mit dabei. das war schon ziemlich viel gepäck für die geplanten ca. 20 tage.
die kosten belaufen sich auf die üblichen min. 200 dollar pro person pro tag, wenn man mit dem touristenvisum geht. ansonsten würde ich mal einen touroperator anfragen.
tashi delek
nima
hallo
mal unabhängig von den 200 Dollar pro Tag - kann ein official guets wirklich alleine durch das Land ziehen oder habe ich diesen Satz missverstanden.
gruesse
omamone
soweit ich informiert bin, kann man sich mit einer offiziellen einladung frei bewegen. vermutlich wird man sich für die einzelnen bezirke die permits besorgen müssen, aber das sollte eigentlich schon möglich sein. und wenn man zu einer offiziellen einladung kommt, dann sind ja sicher auch beziehungen im land vorhanden, die da weiterhelfen können.
gruss
nima
Elfenbein
03.02.2005, 09:12
Hallo Nima,
schöne Bilder hast du von Bhutan gemacht. Ich war auch schon zweimal in Bhutan und es ist immer wieder eine Freude sich diese Bilder anzuschauen.
Gruß
Kuzu zangpo Elfenbein!
Wann und wo warst Du denn genau in Bhutan?
Ich war ja auch bereits zweimal da, im November vor einem Jahr und dann letzten Mai. Beim ersten Mal Jomolhari-Thimphu-Bumthang-Phubjika und letztes Jahr Versuch eines Snowman-Treks, der aber gescheitert ist (die Fotos sind von dieser Tour). Bin dann in der Gegend von Laya geblieben und zum Masang Gang hochgetrekkt. Diese Tour hat mir auch ausserordentlich gut gefallen und für die verpasste Lunanaregion gut entschädigt!
Tashi delek
Nima
Wie ist das eigentlich, trifft man auf solchen Touren auch andere Touristen? Wie ist es vom Flair her? Sikkim? Nepal? Schweiz? Gruß, Ingolf.
Elfenbein
04.02.2005, 12:16
Hallo Nima
Mein Interesse an Bhutan wurde erstmals durch die Sonderausstellung in Basel „Festung Der Götter“ geweckt. 99 reisten wie erstmals von Sikkim kommend, nach Bhutan.
Unsere Reiseroute Phuntsholing, Thimphu, Punakha,Wangdi-Phodrang, Phobjika-Tal, Tongsa, Bumthang-Tal, Klosterfest Jambay Lakhang, Ura und zurück nach Paro.
Im Frühjahr 2000 gingen wir nochmals nach Bhutan. Schwerpunkt war das berühmte Paro-Fest. Diese fünf Tage Maskentänze und Zeremonien, im Beisein der Einheimischen, waren außerordentlich beeindruckend. Am bzw. im Tigernest-Kloster waren wir auch zweimal.
Trekking-Erfahrungen in Bhutan habe ich keine. Wir haben nur mal auf dem Jhomolhari-Trek
vom Drukyel-Dzong in Richtung Jhomolhari eine Tageswanderung gemacht.
Ansonsten würde mich die Tour von Punakha über Gasa, Laya in die Berge schon sehr reizen. Bhutan ist halt verdammt teuer.
hallo,
noch eine frage - du bist von Sikkim nach bhutan eingereist? auf welchem weg?
danke
omamone
Elfenbein
04.02.2005, 22:17
Von Sikkim nachen West-Bengalen, dann bei Phuntsholing nach Bhutan.
@ elfenbein
die tsechus sind tatsächlich beeindruckend! das gasa-laya trekking kann ich nur empfehlen - du warst ja schon lange nicht mehr im land.... aber ich muss dir zustimmen, es ist verdammt teuer! trotzdem werde ich wohl wieder mal nach paro fliegen...
kennst du die kuensel online page: www.kuenselonline.com , da bleibt man täglich auf dem laufenden, was so wichtiges und unwichtiges passiert und hat für ein paar minuten urlaubsgefühle.
tashi delek
nima
@ ingolf
man trifft in bhutan immer mal wieder auf andere touristen. zwar gibt es nicht viele touris im land aber da die reisesaison nicht so lang ist und die meisten eine ähnliche route haben, trifft man immer wieder jemanden. das trifft sowohl auf die cultural tours, die dich an die wichtigsten orte im land mit dem auto führen als auch auf die häufiger begangenen treks zu. ich habe aber auch in den der gegend um den masang gang und in laya noch andere touristen getroffen. die einheimischen sind aber auch sehr aufgeschlossen und mit dem führer, der gut englisch spricht, hast du jemanden dabei, der übersetzen kann.
ob es wie sikkim oder nepal aussieht, das kann ich nicht beurteilen, weil ich da noch nie war. kulturell und von der religion her sollte es eigentlich sikkim recht nahe sein. einige gegenden sehen tatsächlich aus wie hier in der schweiz, nur ca. 2000m höher. das flair ist aber schon verschieden von hier. am schweizerischsten ist wohl die region bumthang (in zentralbuthan), da gibt es auch schweizer käse. in der nähe von jakar hat sich vor vielen jahren ein schweizer (fritz murer) niedergelassen...
gruss
nima
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