ThomasFFM
25.06.2004, 17:06
Halo!
Habe gerade in älteren Einträgen gestöbert und mit Interesse gelesen, was über die Sächsische Schweiz geschrieben war.
Wer bizarre Sandsteinfelsen mag, aber eher im Süden oder Westen zu Hause ist, ist mit dem Pfälzerwald, besonders dessen Süden, und den angrenzenden Nordvogesen bestens bedient. Übrigens gibt es zwischen Pfälzerwald und Nordvogesen keine geographische, sondern nur eine politische Grenze, auf alten Landkarten wurde der Pfälzerwald als nördlicher Ausläufer der Vogesen bezeichnet, und die sprachliche Verwandtschaft der Begriffe Vosges und Wasgau (Wasgau = südlicher Pfälzerwald) ist unübersehbar.
Die Südpfalz ist eines der bedeutendsten außeralpinen Klettergebiete in Deutschland. Wegen des Sandbodens haben sich ausgedehnte Wälder gehalten; der zentrale Pfälzerwald, in dem Sandsteinfelsen rarer, aber doch zu finden sind, gilt als das größte zusammenhängende Waldgebiet zumindest der alten Bundesländer; man kommt dort tagelang nicht richtig aus dem Wald heraus. Wer sich für Burgen interessiert, ist in der Pfalz auch bestens bedient: Ca. 200 Burgruinen! Natürlich werden viele Punkte an Wochenenden aus dem Rhein-Neckar-Ballungsraum gestürmt, aber die Massen verlaufen sich doch ziemlich, wenn man gar zu bekannte Punkte meidet. Und noch ein Vorteil: Der wasserdurchlässige Sandboden hat nicht nur den Wald gerettet, weil - abseits der Weinstraße - Versuche, Bauernhöfe anzusiedeln, im wahrsten Sinn des Wortes im Sand verliefen, sondern ist auch dafür verantwortlich, dass die Pfälzer Wanderwege - es gibt tatsächlich viele WanderWEGE und keineswegs nur langweilige Forststraßen - kaum je morastig sind, auch nicht bei Dauerregen.
Da der Pfälzerwald schließlich zu den preisgünstigsten westdeutschen Urlaubsgebieten zählt, kann man ihn schon mit gutem Gewissen empfehlen. Auch Nicht-Pfälzern.
Gruß
ThomasFFM
Habe gerade in älteren Einträgen gestöbert und mit Interesse gelesen, was über die Sächsische Schweiz geschrieben war.
Wer bizarre Sandsteinfelsen mag, aber eher im Süden oder Westen zu Hause ist, ist mit dem Pfälzerwald, besonders dessen Süden, und den angrenzenden Nordvogesen bestens bedient. Übrigens gibt es zwischen Pfälzerwald und Nordvogesen keine geographische, sondern nur eine politische Grenze, auf alten Landkarten wurde der Pfälzerwald als nördlicher Ausläufer der Vogesen bezeichnet, und die sprachliche Verwandtschaft der Begriffe Vosges und Wasgau (Wasgau = südlicher Pfälzerwald) ist unübersehbar.
Die Südpfalz ist eines der bedeutendsten außeralpinen Klettergebiete in Deutschland. Wegen des Sandbodens haben sich ausgedehnte Wälder gehalten; der zentrale Pfälzerwald, in dem Sandsteinfelsen rarer, aber doch zu finden sind, gilt als das größte zusammenhängende Waldgebiet zumindest der alten Bundesländer; man kommt dort tagelang nicht richtig aus dem Wald heraus. Wer sich für Burgen interessiert, ist in der Pfalz auch bestens bedient: Ca. 200 Burgruinen! Natürlich werden viele Punkte an Wochenenden aus dem Rhein-Neckar-Ballungsraum gestürmt, aber die Massen verlaufen sich doch ziemlich, wenn man gar zu bekannte Punkte meidet. Und noch ein Vorteil: Der wasserdurchlässige Sandboden hat nicht nur den Wald gerettet, weil - abseits der Weinstraße - Versuche, Bauernhöfe anzusiedeln, im wahrsten Sinn des Wortes im Sand verliefen, sondern ist auch dafür verantwortlich, dass die Pfälzer Wanderwege - es gibt tatsächlich viele WanderWEGE und keineswegs nur langweilige Forststraßen - kaum je morastig sind, auch nicht bei Dauerregen.
Da der Pfälzerwald schließlich zu den preisgünstigsten westdeutschen Urlaubsgebieten zählt, kann man ihn schon mit gutem Gewissen empfehlen. Auch Nicht-Pfälzern.
Gruß
ThomasFFM